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Warum leben Menschen?

31. Oktober 2015 um 21:52

Hallo,
für die meisten wird die Frage vielleicht auf den ersten Blick ziemlich abwegig erscheinen...aber es interessiert mich wofür und warum die Menschen leben?
Ich meine, warum gibt man sich den Strapazen und Herausforderungen des Lebens hin, wenn es doch mit unserer Geburt bereits fest steht, dass wir irgendwann sterben werden? Was treibt die allermeisten an? Der Familienwunsch? Die Kariere?
Ich besuche zur Zeit die Oberstufe und in der letzten Zeit erscheint mir irgendwie alles sinnlos. Ich habe Angst vor der Zukunft, kann es mir nicht vorstellen irgendwann zu studieren (und schon gar nicht was) und vielleicht eine Familie zu gründen. Ich habe einfach nicht den Drang dazu. Ich bin so antriebslos und motivationslos, dass ich nicht weiß wohin mit mir und meinem Leben. Wenn ich mir vorstelle mein ganzes Leben so weiter zu machen wie bis jetzt - aufstehen, Schule,Hausaufgaben (bzw später Arbeit, was auch immer), schlafen - kann ich den Gedanken daran einfach nicht ertragen.
Dazu fällt es mir auch noch schwer soziale Kontakte zu knüpfen, weswegen ich so gut wie keine Freunde habe.
Außerdem fühle ich mich manchmal wie in einem Nebel, unfähig etwas zu tun, ein seltsamer Zustand der Benommenheit. Geht es jemandem ähnlich wie mir? Wie geht ihr damit um?
Würde mich über Antworten freuen.

LG shadowofsilence

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9. Dezember 2015 um 17:49

Re
ist es bewiesen, dass menschen "leben"?
ist es bewiesen, dass "leben" existiert?
ist es bewiesen, dass menschen existieren?
ist es bewiesen, dass mein hier geschriebener text existiert?
ist es bewiesen, dass ich existiere?
ist es bewiesen, dass das universum existiert?
ist es bewiesen, dass überhaupt irgendetwas existiert?

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11. Januar 2016 um 16:49

Komm aus dem Nebel
Man fragt sich wozu das hier alles ist. Und du hast recht wir sind geboren um zu sterben. Schau es mal von einer anderen Seite an. Wir sterben sowieso also können wir riskieren und träumen, du kannst Pläne machen. Mach dir Gedanken was DU willst und ich meine was willst DU mit DEINEM Leben anfangen. Wie willst du werden und was willst du erreichen?
Ich bin mir sicher dass sehr viel in dir steckt. Vielleicht bist du künstlerisch begabt oder bist sehr intelligent?
Vielleicht weisst du es auch noch nicht. Du findest es heraus mit ausprobieren.mit dem hören von deiner Lieblingsmusik. Mach doch mal einen Nachtspaziergang und schau dir die Lichter in der Dunkelheit an.
Lass dich inspirieren von kleinen Dingen.
Das du wenige Freunde hast ist nicht wichtig. Du wirst erwachsen und merkst schnell dass man nur ein, zwei beste Freunde braucht um glücklich zu sein. Sei einfach du selbst und erweitere deine Talente und dass was dich glücklich macht.

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26. Januar 2016 um 23:37
In Antwort auf magnus_12535836

Re
ist es bewiesen, dass menschen "leben"?
ist es bewiesen, dass "leben" existiert?
ist es bewiesen, dass menschen existieren?
ist es bewiesen, dass mein hier geschriebener text existiert?
ist es bewiesen, dass ich existiere?
ist es bewiesen, dass das universum existiert?
ist es bewiesen, dass überhaupt irgendetwas existiert?

Fragen über Fragen
Beweisen ist so eine Sache! Ich sage, wer etwas beweisen will, kann das nur in einem bestimmten Rahmen. Klingt komisch, aber die Vorstellung eine Person zu sein ist für mich ganz klar ein Rahmen.
Nun aber zu dir - du hast sehr ehrlich geschrieben - schlichte Ehrlichkeit ist übrigens der Schlüssel zur Wahrheit. Ich mache mir keine Sorgen um dich, ich lade dich ein dich daran zu erinnern was du hier (in deinem leben)machst, was du eigentlich wirklich willst! Es gibt nur einen Sinn - Wahrnehmung! Die einzige Regel lautet : Nimm wahr!! Und du machst dich ganz gut darin ich rate dir nicht aus dem Nebel heraus zu kommen, ich rate dir durch den Nebel hindurch zu gehen, es lohnt sich p.s Existieren heisst wörtlich "hervorheben" - sofern du nicht eingebunden bist in das Eine/Ewige/Alles&Nichts hebst du dich daraus hervor - was der Beweis ist das du dual Existierst, heisst aber noch lange nicht, das du nun weisst wer bzw. was du wirklich bist... mit viel Liebe - nondual

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1. Februar 2016 um 16:14

Ich mag das Leben nicht, weil es den Tod gibt...
Eigendlich wollte ich gerade ein Thema eröffnen, mit o.G. Titel, aber da sah ich dein Thema, und beschloss, meine Meinung dazu einfach hier rein zu schreiben, und zu hoffen, das ich auch ein paar Antworten bekomme.

Mir geht es nämlich mit 32 immer noch so...

Also ich weis nicht warum ich das aufschreibe, aber ich schätze mal, das ich gerne andere Meinungen dazu hätte, und in meinem Umfeld mit niemandem darüber reden will. (Würden sich eh nur sinnlos Sorgen machen)

Also ich habe eigentlich ein gutes Leben, das möchte ich hier auch nicht weiter beschreiben, da es nichts zur Sache tut. Was nur wichtig ist zu wissen: Ich bin zufriedener Single, ich will in meinem Leben weder eine dauerhafte Beziehung, noch Kinder. Habe einen guten Job, nette Kollegen, mein Leben ist also echt icht übel.

Auch so, ich hab jetzt keine 100 Freunde, aber die die ich habe, die würden für mich durchs Feuer gehen und umgedreht.

Nun gibt es aber eine Sache, die mich schon mein halbes Leben fertig macht (zum ersten mal habe ich mich bereits in der Grundschule damit beschäftigt) und das ist, das Menschen irgendwann sterben.

Ich kann einfach keine dauerhafte Freude in meinem Leben empfinden, weil mir immer wieder schmerzlich bewusst wird, das irgendwann einmal alle die ich Liebe sterben werden.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ich weiterexistieren sollte, wenn die Person die mir mein Leben gab, nicht mehr da wäre. (Das ist so schlimm, ich kann es nichtmal ausschreiben)

Das einzige was mich tag für tag vor einem totalen zusammenbruch bewahrt, ist das ich mir vorstelle, das wenn der Fall eintritt, ich mich einfach umbringe.

Mit den Jahren wird das ganze immer schlimmer, da es immer "realistischer" wird. Manchmal bekomme ich schon Panik und Herzrasen, wenn ich sie telefonisch nicht erreichen kann.

Klar bin ich auch ab und an mal lustig, und ich kann auch über Comedy lachen, manchmal bin ich sogar mehrere Stunden am Stück Glücklich, aber nie dauerhaft. Sobald ich zur Ruhe komme, und mein Kopf zeit zum denken hat, könnte ich heulen-

Jetzt meine Frage an euch: Wie zum Teufel könnt ihr das Leben genießen, wenn ihr wisst, das alle die ihr liebt eines Tages verrecken? Wie könnt ihr leben und lachen und spaß haben, wenn ihr wisst, das eines Tages so eine schlimme Sache auf euch zu kommt? Ich kann es einfach nicht, und ein Teil in mir sagt auch "ich WILL es NICHT können" weil ich glaube dann käme ich mir Herzlos und wie eine Verräterin vor, schwer zu erklären, aber so fühle ich...

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1. Februar 2016 um 16:20
In Antwort auf leamartina

Komm aus dem Nebel
Man fragt sich wozu das hier alles ist. Und du hast recht wir sind geboren um zu sterben. Schau es mal von einer anderen Seite an. Wir sterben sowieso also können wir riskieren und träumen, du kannst Pläne machen. Mach dir Gedanken was DU willst und ich meine was willst DU mit DEINEM Leben anfangen. Wie willst du werden und was willst du erreichen?
Ich bin mir sicher dass sehr viel in dir steckt. Vielleicht bist du künstlerisch begabt oder bist sehr intelligent?
Vielleicht weisst du es auch noch nicht. Du findest es heraus mit ausprobieren.mit dem hören von deiner Lieblingsmusik. Mach doch mal einen Nachtspaziergang und schau dir die Lichter in der Dunkelheit an.
Lass dich inspirieren von kleinen Dingen.
Das du wenige Freunde hast ist nicht wichtig. Du wirst erwachsen und merkst schnell dass man nur ein, zwei beste Freunde braucht um glücklich zu sein. Sei einfach du selbst und erweitere deine Talente und dass was dich glücklich macht.

Und wenn da nichts ist...
... was man erreichen oder werden will?

Ich will keine Kinder
Ich will keine Beziehung
Viel Geld ist mir nicht wichtig
Statussymbole wie Auto, Haus etc ebenfalls nicht
Das einzige was ich will, ist das ein bestimmter Mensch ewig lebt, und das ist unmöglich...

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6. Februar 2016 um 18:52
In Antwort auf nondual

Fragen über Fragen
Beweisen ist so eine Sache! Ich sage, wer etwas beweisen will, kann das nur in einem bestimmten Rahmen. Klingt komisch, aber die Vorstellung eine Person zu sein ist für mich ganz klar ein Rahmen.
Nun aber zu dir - du hast sehr ehrlich geschrieben - schlichte Ehrlichkeit ist übrigens der Schlüssel zur Wahrheit. Ich mache mir keine Sorgen um dich, ich lade dich ein dich daran zu erinnern was du hier (in deinem leben)machst, was du eigentlich wirklich willst! Es gibt nur einen Sinn - Wahrnehmung! Die einzige Regel lautet : Nimm wahr!! Und du machst dich ganz gut darin ich rate dir nicht aus dem Nebel heraus zu kommen, ich rate dir durch den Nebel hindurch zu gehen, es lohnt sich p.s Existieren heisst wörtlich "hervorheben" - sofern du nicht eingebunden bist in das Eine/Ewige/Alles&Nichts hebst du dich daraus hervor - was der Beweis ist das du dual Existierst, heisst aber noch lange nicht, das du nun weisst wer bzw. was du wirklich bist... mit viel Liebe - nondual

Re
ich habe deinen beitrag gelesen.
ich kann in deinem beitrag jedoch keinen beweis für meine existenz finden.
mit freundlichen grüßen
michael

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9. Februar 2016 um 17:43
In Antwort auf magnus_12535836

Re
ich habe deinen beitrag gelesen.
ich kann in deinem beitrag jedoch keinen beweis für meine existenz finden.
mit freundlichen grüßen
michael

Wozu braucht es denn unbedingt einen Beweis?
Eine meiner Lieblingszeilen aus Songs kommt von Grönemeyer aus dem Lied "Stück vom Himmel":

"Wer nichts beweist, der beweist schon verdammt viel!"
(später mehr dazu)

Ich (20, Student) war bzw. bin in der gleichen Situation. Seit dem ich ca. 15/16 Jahre alt war, spukte mir die Frage nach dem Sinn des Lebens unaufhörlich durch den Kopf und verschleierte meine Wahrnehmung. Ich war darin regelrecht gefangen, habe mich vor jeder Handlung gefragt, ob sie überhaupt Sinn macht (Muss ich die Straße kehren? Wird ja eh wieder dreckig.... Muss ich arbeiten? Nur um irgendwann nicht mehr arbeiten zu müssen? Kann ichs dann nicht gleich so machen und nicht arbeiten? Also nicht arbeiten ohne zu arbeiten...???. Natürlich fragte ich mich schon oft, ob ich für ein erfülltes Leben kämpfen sollte, obwohl nach ein paar Jahrzehnten eh wieder alles weg ist...

Ich habe zwar bis jetzt nie aufgehört, in Gedanken zu versinken und zu grübeln, manchmal bringt es ja auch etwas in sich selbst hinabzusteigen, aber ich habe angefangen meine Wahrnehmung auf alles zu richten, was um mich herum existiert: Die Natur, die Gesellschaft, jeden einzelnen Menschen mit seinen Geschichten, höre mir jedes Musikgenre an, setze mich abends nach der Arbeit in die Bücherei und schlage jedes mal ein neues Buch auf, treibe Sport, nehme mehr am gesellschaftlichen Leben teil, engagiere mich in Politik und Sportverein, versuche jeden Tag etwas neues zu lernen und zu erleben und möglichst unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Habe Spaß an der Freude fast wie als Kind, wo einem eh alles wurscht ist.

Mit der Zeit wird so das Verlangen nach Lösung der Sinnfrage mit Beweis immer weniger. Und wenn ich mal "Stück vom Himmel" höre und Herbert singt "Wer nichts beweist, der beweist schon verdammt viel!", muss ich ihm grinsend zustimmen. Denn wer nichts beweisen will, beweist, dass er das Leben angenommen hat und das, was die Welt und der Mensch zu bieten haben schätzt, weil es genug Beschäftigung und Aufregung für ein ganzes Leben verschafft.

Während unseres Lebens die Sinnfrage zu stellen ist natürlich und vielleicht sogar richtig. Aber wenn man keine beweisbare Antwort findet (man zB Märchen erfinden und in einem Buch namens Bibel zusammenfassen muss) dann sollte man es lassen und geduldig sein. Die früheste Möglichkeit es herauszufinden kommt erst nach dem Tod, wenn man sieht, ob man irgendwas mitnimmt, ob man überhaupt bleibt, oder die Seele sich auflöst. Oder ob tatsächlich ein verschrobener alter Mann mit Sandalen und langem Bart auf uns wartet.

Das heißt nicht, dass wir den schnellstmöglichen Tod anstreben sollten, nein, sondern, dass wir uns ganz entspannt zurücklehnen können, weil die Zeit bis dahin nicht gegen, sondern für uns läuft. Irgendwann finden wir die Antwort oder es wird uns egal, eins von beidem, Bis dahin haben wir einen riesigen Planeten mit vielen verschiedenen Wesen, auf dem wir auf Entdeckungsreise sind.
Liebe Grüße
Tom

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15. Februar 2016 um 1:06
In Antwort auf crissi1983

Ich mag das Leben nicht, weil es den Tod gibt...
Eigendlich wollte ich gerade ein Thema eröffnen, mit o.G. Titel, aber da sah ich dein Thema, und beschloss, meine Meinung dazu einfach hier rein zu schreiben, und zu hoffen, das ich auch ein paar Antworten bekomme.

Mir geht es nämlich mit 32 immer noch so...

Also ich weis nicht warum ich das aufschreibe, aber ich schätze mal, das ich gerne andere Meinungen dazu hätte, und in meinem Umfeld mit niemandem darüber reden will. (Würden sich eh nur sinnlos Sorgen machen)

Also ich habe eigentlich ein gutes Leben, das möchte ich hier auch nicht weiter beschreiben, da es nichts zur Sache tut. Was nur wichtig ist zu wissen: Ich bin zufriedener Single, ich will in meinem Leben weder eine dauerhafte Beziehung, noch Kinder. Habe einen guten Job, nette Kollegen, mein Leben ist also echt icht übel.

Auch so, ich hab jetzt keine 100 Freunde, aber die die ich habe, die würden für mich durchs Feuer gehen und umgedreht.

Nun gibt es aber eine Sache, die mich schon mein halbes Leben fertig macht (zum ersten mal habe ich mich bereits in der Grundschule damit beschäftigt) und das ist, das Menschen irgendwann sterben.

Ich kann einfach keine dauerhafte Freude in meinem Leben empfinden, weil mir immer wieder schmerzlich bewusst wird, das irgendwann einmal alle die ich Liebe sterben werden.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ich weiterexistieren sollte, wenn die Person die mir mein Leben gab, nicht mehr da wäre. (Das ist so schlimm, ich kann es nichtmal ausschreiben)

Das einzige was mich tag für tag vor einem totalen zusammenbruch bewahrt, ist das ich mir vorstelle, das wenn der Fall eintritt, ich mich einfach umbringe.

Mit den Jahren wird das ganze immer schlimmer, da es immer "realistischer" wird. Manchmal bekomme ich schon Panik und Herzrasen, wenn ich sie telefonisch nicht erreichen kann.

Klar bin ich auch ab und an mal lustig, und ich kann auch über Comedy lachen, manchmal bin ich sogar mehrere Stunden am Stück Glücklich, aber nie dauerhaft. Sobald ich zur Ruhe komme, und mein Kopf zeit zum denken hat, könnte ich heulen-

Jetzt meine Frage an euch: Wie zum Teufel könnt ihr das Leben genießen, wenn ihr wisst, das alle die ihr liebt eines Tages verrecken? Wie könnt ihr leben und lachen und spaß haben, wenn ihr wisst, das eines Tages so eine schlimme Sache auf euch zu kommt? Ich kann es einfach nicht, und ein Teil in mir sagt auch "ich WILL es NICHT können" weil ich glaube dann käme ich mir Herzlos und wie eine Verräterin vor, schwer zu erklären, aber so fühle ich...

Meine antwort
Liebe Chrissi
Gerade hab ich deinen Beitrag gelesen und mich bei gofeminin angemeldet,um dir antworten zu können. Ich bin 28 und kenne diese Gedanken,die du dort beschreibst,nur zu gut. Ich selbst hatte auch lange damit zu kämpfen und selbst jetzt,wo ich für mich persönlich zufriedenstellende Antworten gefunden habe,gibt es manchmal noch düstere Tage. Und die wird es in dieser Welt auch immer geben. Auch wenn es sich ganz schrecklich anfühlt, diese Tage gehen auch wieder vorbei.
Ohne dich zu kennen,erkenne ich wundervolle Eigenschaft an dir: Deine Familie, deine Mama ist dir wichtig, du machst dir Gedanken und du erkennst - im Gegensatz zu so vielen anderen - was wirklich wichtig ist: Liebe und Leben.
Ich kann Menschen nicht unsterblich machen kann und werde auch nicht in der Lage sein,dir deinen großen Kummer zu nehmen. Aber ich möchte deine Fragen beantworten so gut ich kann.
Zu erst: Ich glaube nicht,dass Menschen in den Himmel kommen. Lustigerweise glaube ich das,weil ich vor etwa einem Jahr angefangen hab,die Bibel zu lesen. Und dort steht,dass der Mensch, wenn er stirbt, zu Staub wird, dass Tote kein Bewusstsein haben und die Gedanken eines Menschen vergehen,wenn er stirbt. Genau das,was wissenschaftlich beweisbar ist. (oh Mann,ich hoffe,das wird jetzt nicht zu langweilig für dich) Diese wissenschaftlich korrekte Aussage der Bibel hat mich stutzig gemacht.
Denn auch wenn ich davon überzeugt war,dass so komplexe Organismen wie z.B. Zellen oder wir Menschen mit Gefühlen und Gewissen, oder die krasse Ordnung,die im Universum herrscht,nicht durch Zufall entstanden sein konnten,so war mir doch die Idee von der Bibel (oder anderen "heiligen Büchern",über die ich mich informierte) ein wenig komisch vorgekommen. Was auch daran lag,dass ich sie nie gelesen hatte,sondern nur glaubte,was mir andere darüber erzählten. Ach so,falls du nachlesen willst,was ich dir oben geschrieben hab, das sind die Verse: 1 ... 3:19, Prediger/Kohelet 9:5,10 und 3:20 , Psalm 146:4. Du kannst sie googeln,wenn du möchtest Na ja ich hab mich jedenfalls gefreut,zu lesen,tot ist erstmal nur tot -> kein Schmerz,kein Leid,keine ewige Finsternis. Das allein ist natürlich kein Grund glücklich zu sein. Aber ein Anfang auf einer langen Suche nach Antworten. Die Fragen,die dich quälen hat Salomo sich in dem Bibelbuch Prediger auch gestellt. Er war ein sehr weiser König, mächtig und reich. Am Ende seiner Betrachtung,in der er über Arme,Reiche,Fleißige und Faule schreibt, kommt er zu dem Schluss: Alles ist nichtig (also unwichtig). Alles arbeiten,alles was wir zustande bringen, es ist als würde man versuchen,die Luft zwischen den Händen festzuhalten. Warum sollte man dann leben und sich freuen? Die Lehre,die er zieht,ist die folgende: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Das mache dauerhaft glücklich.
Jesus sagte später, es gäbe nur zwei Gebote und diese seien gleichwichtig: Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst.
Tja,wer oder was ist Gott?! Eins kann ich dir sagen, nirgendwo in diesem Buch (der Bibel) wird er als bärtiger Mann dargestellt. Aber na ja das kannst du selbst nachlesen,wenn du Interesse daran hast.
Der Punkt ist, was ich aus der Bibel weiß, hat wissenschaftlich beweisbare Genauigkeit. Ich meine, in 1 ... steht sogar korrekt drin,in welcher Reihenfolge die Arten auf der Erde aufgetaucht sind,lange vor Darwin,die Bibel beschreibt die Erde als Kugel,die an nichts aufgehängt ist, nicht als Scheibe, und das lange bevor die Menschen das akzeptiert haben. Der arme Galileo hätte am Leben bleiben können.
Und sie spricht davon,dass es heute-in unserer Zeit- auf unserem Planeten ganz mies zugehen würde. Doch es gibt etwas,was mich fröhlich macht. Das kannst du selbst nachlesen: Johannes 5:28,29
Lukas 20:37,38
Offenbarung 21:3,4
Also mir hat das sehr geholfen. Ich kann aber auch verstehen,wenn du es nicht glauben kannst, es entspricht nicht dem üblichen Denken der großen Masse. Jedenfalls ist das meine Antwort darauf,wie ich damit klar kommen kann,dass es den Tod gibt.
Und die Liebe zu den Menschen um mich herum. Ich bin auch Single,kinderlos,mit wenigem zufrieden und dankbar für jede Sekunde,die JETZT ist.
Mein Tipp ganz allgemein,losgelöst von allem anderen: Suche nach Wahrheit und der Realität. Forsche nach Wahrheit wie ein Schatzsucher auf der Suche nach Gold. Auch indem du knallhart ehrlich zu dir selbst bist. Und lass dich nicht verunsichern von der Meinung anderer Menschen <3. Auch nicht von meiner.
Lieben Gruß
Hanni

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15. Februar 2016 um 4:39
In Antwort auf gerd_12485002

Meine antwort
Liebe Chrissi
Gerade hab ich deinen Beitrag gelesen und mich bei gofeminin angemeldet,um dir antworten zu können. Ich bin 28 und kenne diese Gedanken,die du dort beschreibst,nur zu gut. Ich selbst hatte auch lange damit zu kämpfen und selbst jetzt,wo ich für mich persönlich zufriedenstellende Antworten gefunden habe,gibt es manchmal noch düstere Tage. Und die wird es in dieser Welt auch immer geben. Auch wenn es sich ganz schrecklich anfühlt, diese Tage gehen auch wieder vorbei.
Ohne dich zu kennen,erkenne ich wundervolle Eigenschaft an dir: Deine Familie, deine Mama ist dir wichtig, du machst dir Gedanken und du erkennst - im Gegensatz zu so vielen anderen - was wirklich wichtig ist: Liebe und Leben.
Ich kann Menschen nicht unsterblich machen kann und werde auch nicht in der Lage sein,dir deinen großen Kummer zu nehmen. Aber ich möchte deine Fragen beantworten so gut ich kann.
Zu erst: Ich glaube nicht,dass Menschen in den Himmel kommen. Lustigerweise glaube ich das,weil ich vor etwa einem Jahr angefangen hab,die Bibel zu lesen. Und dort steht,dass der Mensch, wenn er stirbt, zu Staub wird, dass Tote kein Bewusstsein haben und die Gedanken eines Menschen vergehen,wenn er stirbt. Genau das,was wissenschaftlich beweisbar ist. (oh Mann,ich hoffe,das wird jetzt nicht zu langweilig für dich) Diese wissenschaftlich korrekte Aussage der Bibel hat mich stutzig gemacht.
Denn auch wenn ich davon überzeugt war,dass so komplexe Organismen wie z.B. Zellen oder wir Menschen mit Gefühlen und Gewissen, oder die krasse Ordnung,die im Universum herrscht,nicht durch Zufall entstanden sein konnten,so war mir doch die Idee von der Bibel (oder anderen "heiligen Büchern",über die ich mich informierte) ein wenig komisch vorgekommen. Was auch daran lag,dass ich sie nie gelesen hatte,sondern nur glaubte,was mir andere darüber erzählten. Ach so,falls du nachlesen willst,was ich dir oben geschrieben hab, das sind die Verse: 1 ... 3:19, Prediger/Kohelet 9:5,10 und 3:20 , Psalm 146:4. Du kannst sie googeln,wenn du möchtest Na ja ich hab mich jedenfalls gefreut,zu lesen,tot ist erstmal nur tot -> kein Schmerz,kein Leid,keine ewige Finsternis. Das allein ist natürlich kein Grund glücklich zu sein. Aber ein Anfang auf einer langen Suche nach Antworten. Die Fragen,die dich quälen hat Salomo sich in dem Bibelbuch Prediger auch gestellt. Er war ein sehr weiser König, mächtig und reich. Am Ende seiner Betrachtung,in der er über Arme,Reiche,Fleißige und Faule schreibt, kommt er zu dem Schluss: Alles ist nichtig (also unwichtig). Alles arbeiten,alles was wir zustande bringen, es ist als würde man versuchen,die Luft zwischen den Händen festzuhalten. Warum sollte man dann leben und sich freuen? Die Lehre,die er zieht,ist die folgende: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Das mache dauerhaft glücklich.
Jesus sagte später, es gäbe nur zwei Gebote und diese seien gleichwichtig: Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst.
Tja,wer oder was ist Gott?! Eins kann ich dir sagen, nirgendwo in diesem Buch (der Bibel) wird er als bärtiger Mann dargestellt. Aber na ja das kannst du selbst nachlesen,wenn du Interesse daran hast.
Der Punkt ist, was ich aus der Bibel weiß, hat wissenschaftlich beweisbare Genauigkeit. Ich meine, in 1 ... steht sogar korrekt drin,in welcher Reihenfolge die Arten auf der Erde aufgetaucht sind,lange vor Darwin,die Bibel beschreibt die Erde als Kugel,die an nichts aufgehängt ist, nicht als Scheibe, und das lange bevor die Menschen das akzeptiert haben. Der arme Galileo hätte am Leben bleiben können.
Und sie spricht davon,dass es heute-in unserer Zeit- auf unserem Planeten ganz mies zugehen würde. Doch es gibt etwas,was mich fröhlich macht. Das kannst du selbst nachlesen: Johannes 5:28,29
Lukas 20:37,38
Offenbarung 21:3,4
Also mir hat das sehr geholfen. Ich kann aber auch verstehen,wenn du es nicht glauben kannst, es entspricht nicht dem üblichen Denken der großen Masse. Jedenfalls ist das meine Antwort darauf,wie ich damit klar kommen kann,dass es den Tod gibt.
Und die Liebe zu den Menschen um mich herum. Ich bin auch Single,kinderlos,mit wenigem zufrieden und dankbar für jede Sekunde,die JETZT ist.
Mein Tipp ganz allgemein,losgelöst von allem anderen: Suche nach Wahrheit und der Realität. Forsche nach Wahrheit wie ein Schatzsucher auf der Suche nach Gold. Auch indem du knallhart ehrlich zu dir selbst bist. Und lass dich nicht verunsichern von der Meinung anderer Menschen <3. Auch nicht von meiner.
Lieben Gruß
Hanni

Re
zitat
(..)dass Tote kein Bewusstsein haben(..)
zitat ende

wieso sollten tote kein bewußtsein haben?

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15. Februar 2016 um 15:02
In Antwort auf magnus_12535836

Re
zitat
(..)dass Tote kein Bewusstsein haben(..)
zitat ende

wieso sollten tote kein bewußtsein haben?

Weil es viel naheliegender ist als daran zu glauben, Tote hätten ein Bewusstsein.
1. Wieso ist das wichtig?

und

2. Wieso glaubst du, dass Tote ein Bewusstsein haben?

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16. Februar 2016 um 15:13
In Antwort auf crissi1983

Ich mag das Leben nicht, weil es den Tod gibt...
Eigendlich wollte ich gerade ein Thema eröffnen, mit o.G. Titel, aber da sah ich dein Thema, und beschloss, meine Meinung dazu einfach hier rein zu schreiben, und zu hoffen, das ich auch ein paar Antworten bekomme.

Mir geht es nämlich mit 32 immer noch so...

Also ich weis nicht warum ich das aufschreibe, aber ich schätze mal, das ich gerne andere Meinungen dazu hätte, und in meinem Umfeld mit niemandem darüber reden will. (Würden sich eh nur sinnlos Sorgen machen)

Also ich habe eigentlich ein gutes Leben, das möchte ich hier auch nicht weiter beschreiben, da es nichts zur Sache tut. Was nur wichtig ist zu wissen: Ich bin zufriedener Single, ich will in meinem Leben weder eine dauerhafte Beziehung, noch Kinder. Habe einen guten Job, nette Kollegen, mein Leben ist also echt icht übel.

Auch so, ich hab jetzt keine 100 Freunde, aber die die ich habe, die würden für mich durchs Feuer gehen und umgedreht.

Nun gibt es aber eine Sache, die mich schon mein halbes Leben fertig macht (zum ersten mal habe ich mich bereits in der Grundschule damit beschäftigt) und das ist, das Menschen irgendwann sterben.

Ich kann einfach keine dauerhafte Freude in meinem Leben empfinden, weil mir immer wieder schmerzlich bewusst wird, das irgendwann einmal alle die ich Liebe sterben werden.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ich weiterexistieren sollte, wenn die Person die mir mein Leben gab, nicht mehr da wäre. (Das ist so schlimm, ich kann es nichtmal ausschreiben)

Das einzige was mich tag für tag vor einem totalen zusammenbruch bewahrt, ist das ich mir vorstelle, das wenn der Fall eintritt, ich mich einfach umbringe.

Mit den Jahren wird das ganze immer schlimmer, da es immer "realistischer" wird. Manchmal bekomme ich schon Panik und Herzrasen, wenn ich sie telefonisch nicht erreichen kann.

Klar bin ich auch ab und an mal lustig, und ich kann auch über Comedy lachen, manchmal bin ich sogar mehrere Stunden am Stück Glücklich, aber nie dauerhaft. Sobald ich zur Ruhe komme, und mein Kopf zeit zum denken hat, könnte ich heulen-

Jetzt meine Frage an euch: Wie zum Teufel könnt ihr das Leben genießen, wenn ihr wisst, das alle die ihr liebt eines Tages verrecken? Wie könnt ihr leben und lachen und spaß haben, wenn ihr wisst, das eines Tages so eine schlimme Sache auf euch zu kommt? Ich kann es einfach nicht, und ein Teil in mir sagt auch "ich WILL es NICHT können" weil ich glaube dann käme ich mir Herzlos und wie eine Verräterin vor, schwer zu erklären, aber so fühle ich...

Sie es mal von der anderen Seite...
Ich mag das Leben, gerade weil es den Tod gibt. Nur die Tatsache, dass wir irgendwann sterben, macht unsere Zeit wertvoll. Sie zwingt uns, diese Zeit für Positives zu nutzen. Wenn uns Menschen einen Großteil ihrer Zeit schenken, können wir froh sein, weil sie das eine Leben, das sie haben, mit uns an ihrer Seite erleben wollen. Und da draußen gibt es Menschen, die dich als Freundin, aber auch als Geliebte, als Mutter und Großmutter usw. haben wollen. Und was soll bitte ein Leben ohne solche Menschen bringen? So lange arbeiten bis man alt ist und irgendwann stirbt? Sei doch froh, dass du Menschen hast, um die du dich sorgen kannst, wenn sie mal nicht erreichbar sind. Der Mensch wird nicht geboren, um sich nur über den Tod zu fürchten, sondern um zu leben.

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17. Februar 2016 um 9:01
In Antwort auf toms71

Weil es viel naheliegender ist als daran zu glauben, Tote hätten ein Bewusstsein.
1. Wieso ist das wichtig?

und

2. Wieso glaubst du, dass Tote ein Bewusstsein haben?

Re
zu 1.
was soll ich dazu sagen?

zu 2.
es gibt keine wissenschaftlichen beweise dafür, dass tote kein bewußtsein haben, richtig?

also ist es - wissenschaftlich gesehen - zumindest möglich, dass tote ein bewußtsein haben, oder?



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17. Februar 2016 um 10:42
In Antwort auf magnus_12535836

Re
zu 1.
was soll ich dazu sagen?

zu 2.
es gibt keine wissenschaftlichen beweise dafür, dass tote kein bewußtsein haben, richtig?

also ist es - wissenschaftlich gesehen - zumindest möglich, dass tote ein bewußtsein haben, oder?



Natürlich ist es möglich, alles ist möglich.
Aber es ist unwahrscheinlich, da wir vor unserer Zeugung ja sozusagen tot waren und unser Bewusstsein erst im Uterus oder nach der Geburt eingesetzt hat.

Mich interessiert es, warum du es für erwähnenswert hältst...?

Religiöse Weltanschauung, Angst davor, dass irgendwann alles weg ist, o.ä.?

Du musst das nicht beantworten, aber fragen darf man ja. Ist ein interessantes Thema.

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17. Februar 2016 um 12:17
In Antwort auf toms71

Natürlich ist es möglich, alles ist möglich.
Aber es ist unwahrscheinlich, da wir vor unserer Zeugung ja sozusagen tot waren und unser Bewusstsein erst im Uterus oder nach der Geburt eingesetzt hat.

Mich interessiert es, warum du es für erwähnenswert hältst...?

Religiöse Weltanschauung, Angst davor, dass irgendwann alles weg ist, o.ä.?

Du musst das nicht beantworten, aber fragen darf man ja. Ist ein interessantes Thema.

Re
also du bist der meinung, dass wir menschen ein bewußtsein haben. richtig?

die frage wäre ja nun: woher kommt das bewußtsein? ist es aus dem nichts entstanden? wie kann etwas aus dem nichts entstehen? wohin geht dieses bewußtsein wenn man stirbt?

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17. Februar 2016 um 14:11
In Antwort auf magnus_12535836

Re
also du bist der meinung, dass wir menschen ein bewußtsein haben. richtig?

die frage wäre ja nun: woher kommt das bewußtsein? ist es aus dem nichts entstanden? wie kann etwas aus dem nichts entstehen? wohin geht dieses bewußtsein wenn man stirbt?

An meiner Frage vorbei...
Mich interessiert weniger, was du darüber denkst, weil es so oder so keine Beweise für gar nix gibt solange wir leben, mich interessiert WARUM du das Thema Bewusstsein nach dem Tod für wichtig genug hältst, um hier Fragen darüber aufzuwerfen.

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17. Februar 2016 um 22:47
In Antwort auf toms71

An meiner Frage vorbei...
Mich interessiert weniger, was du darüber denkst, weil es so oder so keine Beweise für gar nix gibt solange wir leben, mich interessiert WARUM du das Thema Bewusstsein nach dem Tod für wichtig genug hältst, um hier Fragen darüber aufzuwerfen.

Re
ich bin lediglich auf einen kommentar (bestimmte sätze und aussagen und wörter eines users ) eingegangen .
mehr habe ich zunächst nicht getan.

die fragen die dabei in den raum geworfen wurden, finde ich allerdings interessant.
du nicht? fragst du dich nicht, was mit dem bewußtsein eines menschen passiert, wenn er stirbt?
garkeine neugier?

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18. Februar 2016 um 10:31
In Antwort auf magnus_12535836

Re
ich bin lediglich auf einen kommentar (bestimmte sätze und aussagen und wörter eines users ) eingegangen .
mehr habe ich zunächst nicht getan.

die fragen die dabei in den raum geworfen wurden, finde ich allerdings interessant.
du nicht? fragst du dich nicht, was mit dem bewußtsein eines menschen passiert, wenn er stirbt?
garkeine neugier?

Na klar bin ich neugierig deswegen...
und würde es zu gerne wissen. Aber es bringt doch nichts, Theorien zu entwickeln und darüber zu philosophieren, weil niemand die Antwort vor dem Tod bekommen kann. Bis zum Ableben ist es reine Zeitverschwendung. Diese Erkenntnis hab ich von Kant.

Daher wundere ich mich immer wieder, dass die meisten Menschen ihr Leben lang daran denken, was erst nach dem Leben passiert.

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18. Februar 2016 um 10:31
In Antwort auf magnus_12535836

Re
ich bin lediglich auf einen kommentar (bestimmte sätze und aussagen und wörter eines users ) eingegangen .
mehr habe ich zunächst nicht getan.

die fragen die dabei in den raum geworfen wurden, finde ich allerdings interessant.
du nicht? fragst du dich nicht, was mit dem bewußtsein eines menschen passiert, wenn er stirbt?
garkeine neugier?

Was passiert mit dem bewusstsein nach dem tod?
liebe micha1090 und interessierte

wir verstehen uns als etwas getrenntes vom universum.
dieser irrglaube, wir seien eine person, ist der grund von 99.9% unserer sorgen und ängste.
weil wir vom verstand "regiert" werden, sage ich es nicht mit meinen worten (wer bin ich schon?. gerne zitiere ich die worte von hanspeter dürr (quantenphysiker):

Wenn ich von Geist spreche, betone ich eher die Verbindung, und wenn ich vom Körperlichen spreche, betone ich sozusagen die Getrenntheit.

Und wir Menschen hängen irgendwo dazwischen.

Die Materie ist die Kruste des Geistes, so drücke ich das dann manchmal ein bisschen grob und frech aus. Das bedeutet, dass der Geist sich sozusagen verdichten kann. Dann hat er die Erscheinungsform der Materie. Dann zeigt sich die geistige Eigenschaft weniger.

Der Geist schliesst sich gewissermassen nach aussen ab, so könnte man es auffassen, und dann sieht das so aus wie etwas Körperliches.

Fazit: das Bewusstsein ist nicht an einen körper gebunden sondern bringt diesen hervor - somit entfällt die frage was beim tod oder bei der geburt mit dem bewusstsein passiert... das bewusstsein kann nicht geboren werden und daher auch nicht sterben es ist was es ist.
meine überzeugung ist im übrigen, dass sich das EINE bewusstsein in allem wiederspiegelt...also durch das mich zum ich sind wir alle EINS - eben das ABSOLUTE ICH ...
(Diesem absolute ICH - ohne eine Person dahinter zu sehen - sage ich gerne mal Gott, im wissen, dass ICH BIN das einzige ist, was wirklich sicher ist....)

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18. Februar 2016 um 10:40
In Antwort auf toms71

Na klar bin ich neugierig deswegen...
und würde es zu gerne wissen. Aber es bringt doch nichts, Theorien zu entwickeln und darüber zu philosophieren, weil niemand die Antwort vor dem Tod bekommen kann. Bis zum Ableben ist es reine Zeitverschwendung. Diese Erkenntnis hab ich von Kant.

Daher wundere ich mich immer wieder, dass die meisten Menschen ihr Leben lang daran denken, was erst nach dem Leben passiert.

Re
du schreibst "zeitverschwendung"
dann scheinst du erwartungen zu haben, die enttäuscht werden,

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18. Februar 2016 um 11:19
In Antwort auf toms71

Na klar bin ich neugierig deswegen...
und würde es zu gerne wissen. Aber es bringt doch nichts, Theorien zu entwickeln und darüber zu philosophieren, weil niemand die Antwort vor dem Tod bekommen kann. Bis zum Ableben ist es reine Zeitverschwendung. Diese Erkenntnis hab ich von Kant.

Daher wundere ich mich immer wieder, dass die meisten Menschen ihr Leben lang daran denken, was erst nach dem Leben passiert.

Immanuel kant
"Der Verstand schöpft seine Gesetze a priori nicht aus der Natur, sondern schreibt sie dieser vor." - I.Kant

Kant wird dir wohl nicht unterschreiben, dass philosophieren reine Zeitverschwendung ist. Er möchte eher darauf hinweisen, dass uns der Verstand im Weg steht, um die Natur zu verstehen bzw. zu akzeptieren.

Sich als nichts getrenntes von der Natur zu sehen hat nichts mit dem studieren heiliger Schriften zu tun, es kann nicht gelehrt werden...es ist mehr ein erinnern...erinnern dass etwas in mir nie geboren wurde..daher auch nie sterben wird.


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18. Februar 2016 um 11:26
In Antwort auf magnus_12535836

Re
ich bin lediglich auf einen kommentar (bestimmte sätze und aussagen und wörter eines users ) eingegangen .
mehr habe ich zunächst nicht getan.

die fragen die dabei in den raum geworfen wurden, finde ich allerdings interessant.
du nicht? fragst du dich nicht, was mit dem bewußtsein eines menschen passiert, wenn er stirbt?
garkeine neugier?

Zitat Pfrommer Peter zur Wahrnehmung
"Sein" ist eben nicht nur ein passives Beschauen von etwas, das es unabhängig davon gibt, sondern "Sein" ist als Prädikat immer das Miterleben dessen, was es gibt. Ich bin verschmolzen in dem, was es gibt.

Alles ist eins! Wahrgenommenes, Wahrnehmung und Wahrnehmender sind nicht separiert.

Oder differenzierter ausgedrückt: Das wahrgenommene Objekt ist ein selbst erzeugtes Mittel, damit das wahrnehmende Gewahrsein sich selbst, nämlich reine Wahrnehmung, wahrnehmen kann. Es kann gar nicht anders sein.

Und das ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Alles, was hier dargestellt wird, ist kalter Kaffee. Hundertmal aufgebrüht.

Pfrommer Peter

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18. Februar 2016 um 13:15
In Antwort auf nondual

Immanuel kant
"Der Verstand schöpft seine Gesetze a priori nicht aus der Natur, sondern schreibt sie dieser vor." - I.Kant

Kant wird dir wohl nicht unterschreiben, dass philosophieren reine Zeitverschwendung ist. Er möchte eher darauf hinweisen, dass uns der Verstand im Weg steht, um die Natur zu verstehen bzw. zu akzeptieren.

Sich als nichts getrenntes von der Natur zu sehen hat nichts mit dem studieren heiliger Schriften zu tun, es kann nicht gelehrt werden...es ist mehr ein erinnern...erinnern dass etwas in mir nie geboren wurde..daher auch nie sterben wird.


Klar würde Kant das nicht unterschreiben
Als einer der größten Philosophen überhaupt würde er ausflippen, wenn ich sagen würde, philosophieren per se sei Zeitverschwendung. Ich hab mich aber auf das Philosophieren über Dinge, die nichts mit Ethik zu tun haben, sondern einfach nur Glaubensfragen sind, bezogen. Kant hat den damaligen Philosophen platt gesagt vorgeworfen, an der Realität vorbei zu labern und den Fokus der Philosophie auf das Denken über Moral gelenkt, was ich definitiv für richtig empfinde.

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9. Juni 2016 um 14:54
In Antwort auf toms71

Sie es mal von der anderen Seite...
Ich mag das Leben, gerade weil es den Tod gibt. Nur die Tatsache, dass wir irgendwann sterben, macht unsere Zeit wertvoll. Sie zwingt uns, diese Zeit für Positives zu nutzen. Wenn uns Menschen einen Großteil ihrer Zeit schenken, können wir froh sein, weil sie das eine Leben, das sie haben, mit uns an ihrer Seite erleben wollen. Und da draußen gibt es Menschen, die dich als Freundin, aber auch als Geliebte, als Mutter und Großmutter usw. haben wollen. Und was soll bitte ein Leben ohne solche Menschen bringen? So lange arbeiten bis man alt ist und irgendwann stirbt? Sei doch froh, dass du Menschen hast, um die du dich sorgen kannst, wenn sie mal nicht erreichbar sind. Der Mensch wird nicht geboren, um sich nur über den Tod zu fürchten, sondern um zu leben.

Eben...
"Und was soll bitte ein Leben ohne solche Menschen bringen? "

Genau, was soll das leben noch bringen, wenn die alle Tod sind???

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9. Juni 2016 um 14:58
In Antwort auf gerd_12485002

Meine antwort
Liebe Chrissi
Gerade hab ich deinen Beitrag gelesen und mich bei gofeminin angemeldet,um dir antworten zu können. Ich bin 28 und kenne diese Gedanken,die du dort beschreibst,nur zu gut. Ich selbst hatte auch lange damit zu kämpfen und selbst jetzt,wo ich für mich persönlich zufriedenstellende Antworten gefunden habe,gibt es manchmal noch düstere Tage. Und die wird es in dieser Welt auch immer geben. Auch wenn es sich ganz schrecklich anfühlt, diese Tage gehen auch wieder vorbei.
Ohne dich zu kennen,erkenne ich wundervolle Eigenschaft an dir: Deine Familie, deine Mama ist dir wichtig, du machst dir Gedanken und du erkennst - im Gegensatz zu so vielen anderen - was wirklich wichtig ist: Liebe und Leben.
Ich kann Menschen nicht unsterblich machen kann und werde auch nicht in der Lage sein,dir deinen großen Kummer zu nehmen. Aber ich möchte deine Fragen beantworten so gut ich kann.
Zu erst: Ich glaube nicht,dass Menschen in den Himmel kommen. Lustigerweise glaube ich das,weil ich vor etwa einem Jahr angefangen hab,die Bibel zu lesen. Und dort steht,dass der Mensch, wenn er stirbt, zu Staub wird, dass Tote kein Bewusstsein haben und die Gedanken eines Menschen vergehen,wenn er stirbt. Genau das,was wissenschaftlich beweisbar ist. (oh Mann,ich hoffe,das wird jetzt nicht zu langweilig für dich) Diese wissenschaftlich korrekte Aussage der Bibel hat mich stutzig gemacht.
Denn auch wenn ich davon überzeugt war,dass so komplexe Organismen wie z.B. Zellen oder wir Menschen mit Gefühlen und Gewissen, oder die krasse Ordnung,die im Universum herrscht,nicht durch Zufall entstanden sein konnten,so war mir doch die Idee von der Bibel (oder anderen "heiligen Büchern",über die ich mich informierte) ein wenig komisch vorgekommen. Was auch daran lag,dass ich sie nie gelesen hatte,sondern nur glaubte,was mir andere darüber erzählten. Ach so,falls du nachlesen willst,was ich dir oben geschrieben hab, das sind die Verse: 1 ... 3:19, Prediger/Kohelet 9:5,10 und 3:20 , Psalm 146:4. Du kannst sie googeln,wenn du möchtest Na ja ich hab mich jedenfalls gefreut,zu lesen,tot ist erstmal nur tot -> kein Schmerz,kein Leid,keine ewige Finsternis. Das allein ist natürlich kein Grund glücklich zu sein. Aber ein Anfang auf einer langen Suche nach Antworten. Die Fragen,die dich quälen hat Salomo sich in dem Bibelbuch Prediger auch gestellt. Er war ein sehr weiser König, mächtig und reich. Am Ende seiner Betrachtung,in der er über Arme,Reiche,Fleißige und Faule schreibt, kommt er zu dem Schluss: Alles ist nichtig (also unwichtig). Alles arbeiten,alles was wir zustande bringen, es ist als würde man versuchen,die Luft zwischen den Händen festzuhalten. Warum sollte man dann leben und sich freuen? Die Lehre,die er zieht,ist die folgende: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Das mache dauerhaft glücklich.
Jesus sagte später, es gäbe nur zwei Gebote und diese seien gleichwichtig: Liebe Gott und liebe deine Mitmenschen wie dich selbst.
Tja,wer oder was ist Gott?! Eins kann ich dir sagen, nirgendwo in diesem Buch (der Bibel) wird er als bärtiger Mann dargestellt. Aber na ja das kannst du selbst nachlesen,wenn du Interesse daran hast.
Der Punkt ist, was ich aus der Bibel weiß, hat wissenschaftlich beweisbare Genauigkeit. Ich meine, in 1 ... steht sogar korrekt drin,in welcher Reihenfolge die Arten auf der Erde aufgetaucht sind,lange vor Darwin,die Bibel beschreibt die Erde als Kugel,die an nichts aufgehängt ist, nicht als Scheibe, und das lange bevor die Menschen das akzeptiert haben. Der arme Galileo hätte am Leben bleiben können.
Und sie spricht davon,dass es heute-in unserer Zeit- auf unserem Planeten ganz mies zugehen würde. Doch es gibt etwas,was mich fröhlich macht. Das kannst du selbst nachlesen: Johannes 5:28,29
Lukas 20:37,38
Offenbarung 21:3,4
Also mir hat das sehr geholfen. Ich kann aber auch verstehen,wenn du es nicht glauben kannst, es entspricht nicht dem üblichen Denken der großen Masse. Jedenfalls ist das meine Antwort darauf,wie ich damit klar kommen kann,dass es den Tod gibt.
Und die Liebe zu den Menschen um mich herum. Ich bin auch Single,kinderlos,mit wenigem zufrieden und dankbar für jede Sekunde,die JETZT ist.
Mein Tipp ganz allgemein,losgelöst von allem anderen: Suche nach Wahrheit und der Realität. Forsche nach Wahrheit wie ein Schatzsucher auf der Suche nach Gold. Auch indem du knallhart ehrlich zu dir selbst bist. Und lass dich nicht verunsichern von der Meinung anderer Menschen <3. Auch nicht von meiner.
Lieben Gruß
Hanni

Ich besitze
nicht einmal eine Bibel, und zu Gott und dem ganzen Kram habe ich null Bezug.
Meine Meinung dazu ist, das alles was "gott" macht, in Wahrheit die Menschen selbst machen, und dies Gott zuschreiben, weil sie sich nicht zutrauen, das sie es selber waren.

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9. Juni 2016 um 15:38
In Antwort auf toms71

Wozu braucht es denn unbedingt einen Beweis?
Eine meiner Lieblingszeilen aus Songs kommt von Grönemeyer aus dem Lied "Stück vom Himmel":

"Wer nichts beweist, der beweist schon verdammt viel!"
(später mehr dazu)

Ich (20, Student) war bzw. bin in der gleichen Situation. Seit dem ich ca. 15/16 Jahre alt war, spukte mir die Frage nach dem Sinn des Lebens unaufhörlich durch den Kopf und verschleierte meine Wahrnehmung. Ich war darin regelrecht gefangen, habe mich vor jeder Handlung gefragt, ob sie überhaupt Sinn macht (Muss ich die Straße kehren? Wird ja eh wieder dreckig.... Muss ich arbeiten? Nur um irgendwann nicht mehr arbeiten zu müssen? Kann ichs dann nicht gleich so machen und nicht arbeiten? Also nicht arbeiten ohne zu arbeiten...???. Natürlich fragte ich mich schon oft, ob ich für ein erfülltes Leben kämpfen sollte, obwohl nach ein paar Jahrzehnten eh wieder alles weg ist...

Ich habe zwar bis jetzt nie aufgehört, in Gedanken zu versinken und zu grübeln, manchmal bringt es ja auch etwas in sich selbst hinabzusteigen, aber ich habe angefangen meine Wahrnehmung auf alles zu richten, was um mich herum existiert: Die Natur, die Gesellschaft, jeden einzelnen Menschen mit seinen Geschichten, höre mir jedes Musikgenre an, setze mich abends nach der Arbeit in die Bücherei und schlage jedes mal ein neues Buch auf, treibe Sport, nehme mehr am gesellschaftlichen Leben teil, engagiere mich in Politik und Sportverein, versuche jeden Tag etwas neues zu lernen und zu erleben und möglichst unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Habe Spaß an der Freude fast wie als Kind, wo einem eh alles wurscht ist.

Mit der Zeit wird so das Verlangen nach Lösung der Sinnfrage mit Beweis immer weniger. Und wenn ich mal "Stück vom Himmel" höre und Herbert singt "Wer nichts beweist, der beweist schon verdammt viel!", muss ich ihm grinsend zustimmen. Denn wer nichts beweisen will, beweist, dass er das Leben angenommen hat und das, was die Welt und der Mensch zu bieten haben schätzt, weil es genug Beschäftigung und Aufregung für ein ganzes Leben verschafft.

Während unseres Lebens die Sinnfrage zu stellen ist natürlich und vielleicht sogar richtig. Aber wenn man keine beweisbare Antwort findet (man zB Märchen erfinden und in einem Buch namens Bibel zusammenfassen muss) dann sollte man es lassen und geduldig sein. Die früheste Möglichkeit es herauszufinden kommt erst nach dem Tod, wenn man sieht, ob man irgendwas mitnimmt, ob man überhaupt bleibt, oder die Seele sich auflöst. Oder ob tatsächlich ein verschrobener alter Mann mit Sandalen und langem Bart auf uns wartet.

Das heißt nicht, dass wir den schnellstmöglichen Tod anstreben sollten, nein, sondern, dass wir uns ganz entspannt zurücklehnen können, weil die Zeit bis dahin nicht gegen, sondern für uns läuft. Irgendwann finden wir die Antwort oder es wird uns egal, eins von beidem, Bis dahin haben wir einen riesigen Planeten mit vielen verschiedenen Wesen, auf dem wir auf Entdeckungsreise sind.
Liebe Grüße
Tom

Naja...
...aber du fragst dich ja "nur" nach dem Sinn, hast aber trotzdem Freude, was aber wenn man WEGEN diesem Gedanken keine Freude mehr empfinden KANN?

Ich mache mir schon mein ganzes Leben lang Gedanken was ich will, aber mir fällt nichts ein. Ich kann dir nur sagen was ich nicht will, vielleicht fällt dir dann ja was ein was NICHT in meiner Liste ist:

Ich will weder Kinder noch eine Beziehung

Ich will nicht mega erfolgreich sein, mein jetziger Job reicht mir

Reisen interessiert mich nicht, Sport ebenso wenig. (Ich fahre mit meiner Mum in Urlaub, weil ich weis das SIE es mag, ich könnte auch 2 Wochen auf dem Sofa sitzen, wäre kein großer Unterschied für mich..)

Party machen reicht mir alle paar Monate, dann genieße ich es (wahrscheinlich weil man Betrunken den Tod mal kurz vergisst) habe aber auch monatelang keine Lust mehr noch mal weg zu gehen. Das gleiche gilt übrigens für Sex.

Ich mache Motivtorten, bin also schon kreativ und so, aber ich mach das halt weil ich es kann, und mich die Leute dadrum bitten, aber nicht weil es mir Spaß macht.

Ich helfe Freunden bei der Orga eines Fanclubs, aber nur um meinen Freunden einen Gefallen zu tun, nicht weil es MICH interessiert.

Ich lese viel, und tauche dann auch in die Bücher ein,

Ich habe keine Ziele oder Träume, nichts was ich erreichen will, nichts was ich sein will,

Mein größtes Ziel ist wohl, es mal zu schaffen meine Wohnung aufgeräumt zu halten, denn nichtmal DAS interessiert mich sonderlich. (Es interessiert mich nur aus dem Grund weil andere es schlimm finden könnten)

Du siehst also, alles was ich mache ist fremdmotiviert, ich selber interessiere mich für absolut gar nichts, und könnte locker ein Jahr zuhause auf dem Sofa verbringen, ohne auf etwas zu "verzichten".

Warum soll ich die Welt kennenlernen? Warum soll ich Menschen kennen lernen, die ich irgendwann sterben sehe, oder die mich irgendwann sterben sehen?

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5. Mai 2017 um 22:31
In Antwort auf shadowofsilence

Hallo,
für die meisten wird die Frage vielleicht auf den ersten Blick ziemlich abwegig erscheinen...aber es interessiert mich wofür und warum die Menschen leben?
Ich meine, warum gibt man sich den Strapazen und Herausforderungen des Lebens hin, wenn es doch mit unserer Geburt bereits fest steht, dass wir irgendwann sterben werden? Was treibt die allermeisten an? Der Familienwunsch? Die Kariere?
Ich besuche zur Zeit die Oberstufe und in der letzten Zeit erscheint mir irgendwie alles sinnlos. Ich habe Angst vor der Zukunft, kann es mir nicht vorstellen irgendwann zu studieren (und schon gar nicht was) und vielleicht eine Familie zu gründen. Ich habe einfach nicht den Drang dazu. Ich bin so antriebslos und motivationslos, dass ich nicht weiß wohin mit mir und meinem Leben. Wenn ich mir vorstelle mein ganzes Leben so weiter zu machen wie bis jetzt - aufstehen, Schule,Hausaufgaben (bzw später Arbeit, was auch immer), schlafen - kann ich den Gedanken daran einfach nicht ertragen.
Dazu fällt es mir auch noch schwer soziale Kontakte zu knüpfen, weswegen ich so gut wie keine Freunde habe.
Außerdem fühle ich mich manchmal wie in einem Nebel, unfähig etwas zu tun, ein seltsamer Zustand der Benommenheit. Geht es jemandem ähnlich wie mir? Wie geht ihr damit um?
Würde mich über Antworten freuen.

LG shadowofsilence

Hey, ich kann dir den sin nicht erklären. Aber grüble selbst viel und ich glaube wir sind auf der selben wällenlänge, im großen und ganzen geht es mir wie dir. Schreib mich vieleicht einfach mal an

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9. Mai 2017 um 18:47

Ich glaube, dass Du das noch früh genug erfahren wirst. Oder auch nicht.

LG.,

lib

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