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Warum ist es so schwer echte Freundschaften zu finden?

26. Januar 2011 um 13:46 Letzte Antwort: 27. Januar 2011 um 9:56

Hach ja, ab und zu hab ich echt manchmal eine leichte Depriphase...

..ich kann mich ja echt nicht beklagen über Bekannte und Leute, die ich immer wieder kennenlerne. Seit ich schwanger war, hab ich in diversen Kursen, Foren etc jede Menge andere Mütter kennengelernt. Ich treff mich auch regelmäßig mit einigen, aber was mir fehlt:

Freundinnen, für die auch ich/wir engste Freunde sind! Die unsere Freundschaft nicht nur wegen der Kinder gut finden....

Ich hab das Gefühl, dass von meiner Seite immer viel mehr kommt - ich frage nach Treffen, ich schreibe, ich frage, wie es geht etc...bei manchen hab ich es dann so gemacht, dass ich mich auch zurückgezogen habe und promt kam dann auch nicht mehr viel.

Es ist schon so, dass ich ca 5 Freundinnen habe, die ich zu meinen engsten zähle..das sind aber Freundinnen aus der Schul und Studienzeit, die haben noch keine Kinder.

Warum aber ist es denn mit zunehmendem Alter so schwer neue Freundschaften zu schließen?

Ich habe manchmal das Gefühl, jeder hat schon seine engsten Freunde und will/braucht gar niemand anderen mehr....

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26. Januar 2011 um 16:43

Ein ganz kleiner Kreis
von Freundin ist geblieben, dann gibt es noch gute Bekannte.
Du hast schon Recht, es ist sehr schwierig das aufrecht zu erhalten. Es ist alles sehr schnelllebig geworden und das zeigt sich in allem.
Gibt ja gofem und facebook (lach)

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27. Januar 2011 um 9:39

Fünf enge Freunde sind mehr als genug.
Willst Du denn 20 Leuten Deine tiefsten Geheimnisse anvertrauen?

Ich habe zwar auch ein paar "Freunde", aber eigentlich nur einen, mit dem ich wirklich über Alles reden kann, und der wohnt 240km entfernt.

Ich glaube auch, dass viele die eine eigene Familie haben nicht mehr so stark den Drang nach sozialen Kontakten haben, da sie ja jeden Tag von Menschen umgeben sind, mit denen sie sich unterhalten können.

Zudem ist eine Freundschaft eine Beziehung, Beziehungen sind Arbeit, und viele Menschen sind zu faul oder zu kraftlos um eine neue Beziehung zu beginnen und zu pflegen.

Die von Dir beschriebenen "Passivfreunde", die sich zwar freuen wenn Du Dich meldest, aber selber nie anrufen, die kannst Du getrost vergessen. Die freuen sich nicht, weil Du es bist der anruft, sondern weil sie so wichtig sind, dass sie angerufen werden.

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27. Januar 2011 um 9:56
In Antwort auf oral_12470942

Fünf enge Freunde sind mehr als genug.
Willst Du denn 20 Leuten Deine tiefsten Geheimnisse anvertrauen?

Ich habe zwar auch ein paar "Freunde", aber eigentlich nur einen, mit dem ich wirklich über Alles reden kann, und der wohnt 240km entfernt.

Ich glaube auch, dass viele die eine eigene Familie haben nicht mehr so stark den Drang nach sozialen Kontakten haben, da sie ja jeden Tag von Menschen umgeben sind, mit denen sie sich unterhalten können.

Zudem ist eine Freundschaft eine Beziehung, Beziehungen sind Arbeit, und viele Menschen sind zu faul oder zu kraftlos um eine neue Beziehung zu beginnen und zu pflegen.

Die von Dir beschriebenen "Passivfreunde", die sich zwar freuen wenn Du Dich meldest, aber selber nie anrufen, die kannst Du getrost vergessen. Die freuen sich nicht, weil Du es bist der anruft, sondern weil sie so wichtig sind, dass sie angerufen werden.

Freunde
phantomas3000
das hast du wirklich gut gesagt
man kann sich nicht wirklich um mehr wie 3 Freunde kümmern, sonst wird es stressig

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