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Warum hört es nicht auf weh zutun?

10. März 2011 um 10:07

hallo..........ich weiss einfach nicht mehr was ich sonst machen soll was mir helfen könnte deswegen hab ich mich einfach mal hier angemeldet...

ich hoffe ihr könnt mir vllt weiterhelfen


am 12.11.2010 ist mein opa gestorben....ich muss aber dazu sagen das er neben meinen kindern und meinem mann das wichtigste in meinem leben war....er hat mehr oder weniger die vaterrolle übernommen,ich habe ne zeitlang mit ihm zusammen gewohnt und er war immer für mich da egal was war...ich hatte eine extrem besondere beziehnung zu ihm....

naja auf jeden fall ist er am 12.11 mit 87 jahren verstorben...ich weiss,ein stolzes alter und ich bin dankbar für jeden tag oder moment den ich mit ihm verbringen konnte...aber die art und weise wie er gegangen ist und das er einfach nciht mehr da ist,ich habe das gefühl das es von tag zu tag schlimmer wird,ich kann einfach nciht damit umgehen das er nicht mehr da ist und ich vermisse ihn so sehr das ich das gefühl habe das es von tag zu tag mehr mein herz zereisst...

am 7.11 hatte mein opa einen schlaganfall,mein onkel hat ihn in seinem bett gefunden(mein onkel und ich hatten einen schlüssel für seine wohnung)meine oma rief mich dann an das mein opa im krankenhaus liegt und einen schlaganfall hatte und das es nciht gut aussieht das er bereits halbseitig gelämt ist und intubiert werden muss und im koma liegt....ich habe mich sofort auf den weg ins krankenhaus gemacht....aber das ist die erste sache mit der ich nciht klarkomme...ich hatte ihm am 6.11 versrprochen das ich am 7.11 vorbei komme.....und ich habe es nciht getan weil was dazwischen kam....am 7 ten hatte er dann den schlaganfall und lag den halben tag im bett und konnte sich nicht helfen bis mein onkel ihn gefunden hat....ich komme damit einfach nciht klar...ich habe immer die bilder vorm kopf wie er da lag und auf hilfe gewartet hat und ich kam einfach nciht obwohl ich es versprochen hatte....ich und die kinder(und mein onkel)waren doch das einzigste was er noch hatte....und ich war einfach ncih da als er mcih brauchte......auf jedenfall kam er ja dann am 7 ten ins kh und ich bin nachts noch sofort hin....er lag da an schläuchen und geräten regungslos....so hatte ich ihn vorher noch nie gesheen...so hilflos und leblos....ich habe seine hand gehalten und konnte aber nichts tun....es war so schlimm...jeden tag war ich da und habe gehofft das es ihm besser geht....wenn ich zuhause war habe ich fast stündlich im kh angerufen und egfragt wie sein zustand ist und ob sich was verbessert hat oder nicht...ich wäre am liebsten tag und nacht an seinem bett geblieben aber da das kh in einer anderen stadt war und ich zwei kinder habe war das nicht möglich....dann musste mein mann zum leergang für zwei tage....den tag konnte ich nciht zu meinem opa ins krankenhaus ich habe alles versucht zu organisieren aber keiner konnte mich hinfahren....dann rief ich abens im kh an um zu fragen wie es meinem opa geht und sie meinten schlecht er kann jeden moment einschlafen.....es war so schrecklich...das zu wissen und aber gleichzeitig zu wissen das ich nicht hin kann.....es war die hölle!!!mein mann machte sich dann abends auf den weg nachhause damit wir nachts noch hinkonnten....und weils ja nicht noch schlimmer kommen konnte stand er im stau und kam nicht nachhause.....es war wirklich die hölle ich wusste wie es um meinen opa steht und ich wollte ihn nochmal sehen und ich kam aber einfach nciht hin....und dann kam der anruf...ich sah die nummer auf dem dislay und wusste gleich was los war...ich ging ran und da sagte die schwester nur:es tut uns sehr leid ihnen das mitteilen zu müssen,aber ihr opa ist gerade eingeschlafen.ich konnte nurnoch schreien :ich wollte ihn doch nochmal sehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!und legte das telefon beiseite...ich war echt am ende es war einfach nur die hölle....ich kab meinem mann die schuld daran das ich ihn nciht nochmal sehen konnte(ich weiss es war falsch)aber in dem moment war ich einfach nicht klar bei verstand....ich sagte es ist alles deine schuld,wärst du nciht zum lehrgang gefahren hätte ich ihn nochmal gesehen jetzt ist es zu spät....da ich meinen opa aber unbedingt nochmal sehen wollte und mcih verabschieden wollte haben wir die kinder dieselbe nacht noch zu meiner freundin gebracht und sind hingefahren...das war ein fehler....die schwester brachte mich in den raum in dem mein opa lag(ich muss dazu sagen,als von ner damaligen freundin die tochter verstorben ist als baby und wir uns verabschiedet haben lag sie ganz freidlich da und sah zufreiden aus also habe ich nciht daran gedacht das es bei meinem opa anders sein könnte)jedenfalls brachte mich die schwester zu meinem opa und schloss hinter mir die tür....ich sah ihn an und brach über ihm zusammen....es war so schrecklich....er sah so schlecht aus so unglücklich und ganz anders wie ich ihn kannte....ich habe mich an ihm festgekrallt einen kuss auf die stirn gegeben und ihm gesagt das ich ihn schrecklich doll lieb habe und es mir so leid tut das ich nicht da war als er ging und das ich ihm für alles was er getan hat dankbar bin....das schlimme war das meine tränenen genau in seine augen getropft sind....als ich das gesehen habe war es als wenn mein herz still steht,ich bildete mir für ienen moment ein das es seine tränen waren....das es nciht so war begriff ich erst zuhause....auf jeden fall nachhdem ich das sah warde es schlagartig anders....ich sah meinen opa an und bekam angst...ich hatte angst vor meinem eigenen opa.....warum?ich habe ihn gelibt und es war der einzigste mensch dem ich zu 100% vertraut habe...und dann habe ich auf einmal angst und muss den raum verlassen?vllt weil er so anders aussah?es hat mi einfach alles nur angst gemacht und ich bin raus!da drückte mir dann die schwester eine tüte mit serinem restliches sachen in die hand....der nächste schlag....der schlafanzug den er an hatte...seine uhr....sein waschzeug und seine puschen....es war so komisch seine sachen in der hand zu halten die bis vor kurzen noch an ihm und seins waren....ein paat tage später rief ich meine oma an um sie zu fragen wann seine beerdignung ist....das war dann der nächste schlag mitten ins herz....sie sagte:ja das muss ich dir noch sagenpa wird anonym beigesetzt es gibt keine beerdigung und kein grab!es war so schrecklich....ich war so verzweifelt....ich rief meinen onkel an(weil er für die zeit im kh die vormundschaft für meinen opa übernommen hatte)man muss dazu sagen das ich nie ein gutes verhältnis zu meinem onkel hatte...jedenfalls rief ich ihn an und flehte ihn an meinen opa in meiner stadt beisetzten zu lassen mit einem richtiogen grab das ich wenigstens einen platz habe um ihn zu besuchena sagte er:was ich denke wer ich bin und für was ich mich halte?das es sein vater war und er zu bestimmen hat wo er beerdingt wird und es es so passieren wird wie er es sagt....ich konnte einfach nix tun...garnix...nun ist er einfach so weg...oich weiss nciht wo...weg....keinen ort an dem ich hingehen kann und weiss er ist da....und genau das is mein problem....wie sollich damit umgehen?ich hab hier zwar sienen gedenktisch mit bildern und kerzen...aber ich spüre nciht das er da ist.....egal wo ich hingehe ich habe nirgends das gefühl das er da ist ...esd macht mich fertig ich kann damit einfach nicht mehr umgehen...es wird nciht besser sondern schlimmer...wo ist er?wo soll ich hingehen wenn ich mit ihm reden will?das einzigste was mir ein bisschen hilft ist mein tagebuch....es klingt vllt bescheuert aber ich habe immer viele briefe mit meinem opa geschrieben als er noch da wear...ich ihm und er mir.....naja ich spreche mein tagebuch(beim schreiben)mit meinem opa an...also zb:hallo opa...................das gibt mir wenigstens ein bisschen das gefühl das ihn meine worte erreichen...ich kann mit dem ganzen einfach nciht umgehen,und erst seiddem mein opa nciht mehr da ist kann ich nachfühlen wie es für meine freundin sein muss beide eltern verloren zuhaben....trotz allem ist sie so stark...entweder zeigt sie es anderen nur so oder sie ist es wirklich...aber warum kann ich es nciht?er fehlt mir so und es tut einfach so weh und es hört nicht auf!!es ist mitlerweile schon so das wenn wir autofahren und es kurz vorm krasch ist (reh oder ect)das ich mir denke ach was solls wenn was passiert bin ich wenigstens wieder bei meinem opa...

kann mir vllt jemand weiterhelfen und sagen was ich machen kann um damit besser umzugehen?was ich machen kann um das gefühl zu haben im nahe zu sein?was ich machen kann das es einfach nciht mehr so weh tut?

ich danke euch schonmal im voraus....und hoffe das mir jemand weiterhelfen kann...

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10. März 2011 um 21:59

Dass du deinen Opa liebst,
dass du traurig bist und dass er dir sehr fehlt, das sind alles Dinge , die sehr verständlich sind. Aber mit dem was du veranstaltest , tust du deinem Opa keinen Gefallen. Das wollte er alles nicht. Wir Menschen müssen akzeptieren, dass die Dinge nicht nach unserem Willen geschehen. Du muß auch für deine Kinder da sein. Und wenn du deinen Opa nicht fühlst, dann nur wegen deiner Rebellion. Wenn du mal in die Liebe gehst und akzeptierst, was passiert ist, dann wirst du auch fühlen, dass dein Opa dir nahe ist. Und das hängt nicht von einer Grabstätte ab. Oft sterben Menschen dann, wenn die Angehörigen nicht bei ihnen sind. Das geschieht ganz oft, weil sie dann besser loslassen können. Ich habe Sterbebegleitung gemacht und kenne es. Also höre auf irgendjemand Vorwürfe zu machen. Weder deinem Mann noch sonst jemand. Dein Opa hat dir doch vorgelebt , wie man liebt, dann nimm dir doch ein Beispiel an ihm. Das ist das größte Geschenk, das du ihm machen kannst. Es gibt einige Trauerforen, vielleicht kannst du dich dort auch mal austauschen. Wünsche dir alle Gute
Gruß melike

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11. März 2011 um 9:50
In Antwort auf melike13

Dass du deinen Opa liebst,
dass du traurig bist und dass er dir sehr fehlt, das sind alles Dinge , die sehr verständlich sind. Aber mit dem was du veranstaltest , tust du deinem Opa keinen Gefallen. Das wollte er alles nicht. Wir Menschen müssen akzeptieren, dass die Dinge nicht nach unserem Willen geschehen. Du muß auch für deine Kinder da sein. Und wenn du deinen Opa nicht fühlst, dann nur wegen deiner Rebellion. Wenn du mal in die Liebe gehst und akzeptierst, was passiert ist, dann wirst du auch fühlen, dass dein Opa dir nahe ist. Und das hängt nicht von einer Grabstätte ab. Oft sterben Menschen dann, wenn die Angehörigen nicht bei ihnen sind. Das geschieht ganz oft, weil sie dann besser loslassen können. Ich habe Sterbebegleitung gemacht und kenne es. Also höre auf irgendjemand Vorwürfe zu machen. Weder deinem Mann noch sonst jemand. Dein Opa hat dir doch vorgelebt , wie man liebt, dann nimm dir doch ein Beispiel an ihm. Das ist das größte Geschenk, das du ihm machen kannst. Es gibt einige Trauerforen, vielleicht kannst du dich dort auch mal austauschen. Wünsche dir alle Gute
Gruß melike

Da hast du wahrscheinlich recht...
das habe ich schon öfters gehört das die meisten erst dann sterben wenn keiner mehr da ist....so war es bei den eltern meine freundin auch...und vorwürfe mache ich meinem mann ja nicht mehr es war nur in der einen situation und dannach habe ich mich auch entschuldigt...und irgendwie passt dein text auch genau zu dem was meine freundin immer zu mir sagt....teilweise ist es vllt auch mein schlechtes gewissen weil ich an dem tag ncih nochmal bei ihm war...es gehen einem ja soviele sachen durch den kopf....ich hoffe ich lerne mit der zeit damit umzugehen bzw einen weg zu finden wie es nicht mehr so weh tut....vielleicht fehlt mir auch einfach dieser teil des abschieds(beerdigung)oder sowas um richtig zu realisieren und zu aktzeptieren....

danke für deine antwort...

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18. März 2011 um 17:15
In Antwort auf cryiingangel12

Da hast du wahrscheinlich recht...
das habe ich schon öfters gehört das die meisten erst dann sterben wenn keiner mehr da ist....so war es bei den eltern meine freundin auch...und vorwürfe mache ich meinem mann ja nicht mehr es war nur in der einen situation und dannach habe ich mich auch entschuldigt...und irgendwie passt dein text auch genau zu dem was meine freundin immer zu mir sagt....teilweise ist es vllt auch mein schlechtes gewissen weil ich an dem tag ncih nochmal bei ihm war...es gehen einem ja soviele sachen durch den kopf....ich hoffe ich lerne mit der zeit damit umzugehen bzw einen weg zu finden wie es nicht mehr so weh tut....vielleicht fehlt mir auch einfach dieser teil des abschieds(beerdigung)oder sowas um richtig zu realisieren und zu aktzeptieren....

danke für deine antwort...

Gab es bei euch denn keine Trauerfeier,
gibt es eine Trauergruppe bei euch in der Nähe.
Gruß Melike

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18. März 2011 um 23:58
In Antwort auf melike13

Gab es bei euch denn keine Trauerfeier,
gibt es eine Trauergruppe bei euch in der Nähe.
Gruß Melike

Nein leider nicht
...zu erklären warum es so war würde jetzt den ramen sprängen aber grob geschildert,also mein onkel hat als mein opa ins kh kam mit dem schlaganfall die vormundschaft übernommen weil mein opa da bereits schon halbseitig gelämt und im koma lag und somit keine entscheidungen mehr treffen konnte...naja jedenfalls hat er es so entschieden das mein opa anonym beigesetzt wird(ich denke mal weils nich so kostenspielig ist)keine ahnung...ich habe nie ein gutes verhältnis zu mienem onkel gehabt aber ihn darum gebeten meinen opa hier bei uns in der stadt beisetzen zu lassen und habe auch gesagt das ich das bezahlen werde....damit ich einen platz habe wo ich meinen opa besuchen gehen kann...seine antwort war:ich habe hier das sagen...und wenn ich sage das es nicht so gemacht wird dann wird es auch nicht so gemacht du bist ein nix!und zu sagen hast du schonmal garnix ich habe es so entschieden und so wird es gemacht..ich konnte nix dagegen tun weil mein onkel nunmal das recht hatte es so zu entscheiden weil er ebend die vormundschaft hatte...also musste ich es so hinnehmen....ob es hier in der nähe eine trauergruppe gibt weiss ich nicht,und ich weiss auch nciht wirklich was das ist und ob es mir helfen würde mit fremden darüber zu sprechen...

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22. März 2011 um 19:35
In Antwort auf cryiingangel12

Nein leider nicht
...zu erklären warum es so war würde jetzt den ramen sprängen aber grob geschildert,also mein onkel hat als mein opa ins kh kam mit dem schlaganfall die vormundschaft übernommen weil mein opa da bereits schon halbseitig gelämt und im koma lag und somit keine entscheidungen mehr treffen konnte...naja jedenfalls hat er es so entschieden das mein opa anonym beigesetzt wird(ich denke mal weils nich so kostenspielig ist)keine ahnung...ich habe nie ein gutes verhältnis zu mienem onkel gehabt aber ihn darum gebeten meinen opa hier bei uns in der stadt beisetzen zu lassen und habe auch gesagt das ich das bezahlen werde....damit ich einen platz habe wo ich meinen opa besuchen gehen kann...seine antwort war:ich habe hier das sagen...und wenn ich sage das es nicht so gemacht wird dann wird es auch nicht so gemacht du bist ein nix!und zu sagen hast du schonmal garnix ich habe es so entschieden und so wird es gemacht..ich konnte nix dagegen tun weil mein onkel nunmal das recht hatte es so zu entscheiden weil er ebend die vormundschaft hatte...also musste ich es so hinnehmen....ob es hier in der nähe eine trauergruppe gibt weiss ich nicht,und ich weiss auch nciht wirklich was das ist und ob es mir helfen würde mit fremden darüber zu sprechen...

Erkundige dich mal,
Trauernde oder Menschen die ein gleiches Schicksal haben verbindet immer etwas. Dort versteht man Tränen und Kummer, die andere einfach nicht verstehen. Versuch mal eine Gruppe zu finden, ein Versuch ist es allemal wert. Mit dieser Aktion konnte dein Onkel Macht ausüben, die er sonst anscheinend nicht hat und er wußte, damit kann er dir weh tun. Solches Handeln bringt kein Glück. Dein Onkel ist bestimmt ein sehr unzufriedener Mensch, sonst würde er so nicht handeln. Du hast den Opa in deinem Herzen und alles was er dir an Liebe geschenkt hat, das kann dir niemand nehmen. Und dort wo er jetzt ist, wird er auf dich aufpassen.
Meine Mutter wollte auch eine anonyme Bestattung, aber ich habe auf einer Trauerfeier und ABschied bestanden. Sie starb in einem Hospiz. Dieser Abschied war sehr schön, sofern es eben schön sein kann.
Lieben Gruß
Melike

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24. März 2011 um 17:59

Verstehe dich
Ich verstehe deine Trauer. Vorletzes Jahr ist auch mein Opa gestorben, letztes Jahr mein Papa und das viel zu früh...
Der Tod deines Opas ist noch nicht lange her. Bei mir schleicht sich so langsam wieder ein wenig "Normalität" ein, die größte Trauer ist vorbei und die meisten Leute sagen ja, dass das erste Jahr das Schlimmste ist.

Ich verstehe dich sehr gut, auch bin sehr traurig über den Tod meines Papas und wünshce mir einfach, dass er eines Tages ganz normal heimkommt.

Jedoch musst du nach vorne schauen. Die Dankbarkeit für das was ihr zusammen erlebt habt, ist ein erster Schritt!!
Er ist "relativ" alt geworden und musste nciht jahrelang durch eine Krankheit leiden.

Ich habe nur in solchen Momenten das Gefühl, dass mein Papa bei mir ist, wenn ich bei Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen bin, d.h. wenn ich Zusprache brauche oder aufgeregt bin.

Meine Kollegin hat mir ein Fotoalbum geschenkt, das hat sie gemacht, als ihre Oma gestorben ist. Sie hat Bilder reingeklebt und Erinnerungen reingeschrieben. Dafür fühle ich mich noch nciht bereit, denn Fotos können sehr schmerzhaft sein.

Ich habe mir überlegt eine Art Tagebuch über meine Gefühle und Gedanken zu schreiben, um einfach alles rauszulassen.
Vielleicht gefällt dir diese Idee?

Gehst du sonst oft auf sein Grab?Ich stelle gerne Blumen dahin, weil ich mir denke, dass mein papa es sieht und sich freut. Ich spreche manchmal auch nur so vor mich hin mit ihm (so wie: "Ach Papa, wieso bist du nicht da...", "Ich denk an dich")

Du darfst dich nicht zu arg hängen lassen, du hast doch noch (hoffentlich) sehr lange zu leben.

Vielleicht musst du dir einfach ein Ventil suchen. Darf ich dir nen Tipp geben? Gegen Wut hilft squashen sehr gut

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24. März 2011 um 18:05

Sorry
Sorry, dass mit dem Grab habe ich einfach überlesen, ich habe von mir erzählt...wollte dich nicht verletzen, sondern einfach von meiner Situation erzählen.

Meine Cousins haben auch vor 2 Jahren ihren Vater verloren. Es gab eine Seebestattung, da er vebrannt wurde.
Ohne Grab ist es glaube ich ein wenig schwerer mit seiner Trauer an einen bestimmten Ort zu gehen.

Dennoch glaube ich, dass dein opa auf dich schaut und nicht will, dass du die ganze Zeit so traurig bist, wolltest du das wenn es anders wäre?

Und die Gedanken, dass es dir nichts ausmachen würde nicht mehr zu leben, die kenn ich nur zu gut..aber bitte tu das deinen Kindern nicht an, ich weiss es aus Erfahrung, dass es nichts schlimmeres auf der Welt gibt als ein geliebten Menschen zu verlieren, also lass die Gedanken...

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