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Warum bin ich zu dumm fürs leben?

2. Februar 2006 um 22:37

Hallo ich habe damals schon mal hier reingeschrieben ich bin 19 jahre und habe nie was geleistet ich bin ein menschlicher totalschaden sitze nur zuhause rum und verschleuder das geld meiner eltern zb in dem ich nur vor dem pc sitze und mein hund verfrisst das ganze geld und ich auch... ich kann nicht mehr wirklich ich mache alles falsch jeder schritt ist nicht richtig.. ich bin gerade so traurig weil sie situation gerade wieder die hölle war-.-
ich hab mir die ewigen meckerreien mal zu herzen genommen ich arbeite schließlich nicht ect also die letzten wochen hab ich mich sehr gehen lassen und war soagr zu faul mich um zu ziehen ich hatte einfach keine lust nichtmal richtig zu essen.
und nun heute morgen bin aufgestanden und ich habe mich ordenlich angezogen ich habe eingekauft (trau ich mich sonst garnicht alleine) ich hab essen gekocht (mach ich ganz oft) ich habe mit dem hund 2 lange spaziergänge gemacht, mit ihm im garten getobt und sonst halt kleinigkeiten wie spüle ausgeräumt, abgetrocknet normale sachen halt. aber das hat meiner mutter wohl nicht gereicht denn ein bekannter war heute da der schon fast zur familie gehört und ich saß eben in der küche mit und dann hat sie die ganze zeit über mich gemeckert das sie alles alleine machen muss und so weiter und ich hab eingelenkt und dann hat sie auch wieder aufgehört... aber dann fing sie wieder und wieder an weil ich mein zimmer immer so aussieht und es war mir so peinlich vor dem bekannten meiner mutter.
und dann habe ich gesagt das ich es gestern abend nicht mehr geschafft habe weil es zu laut war und ich sie nicht wecken wollte und dann hat sie gesagt "trotzdem du bist einfach ein dreckschwein und ne schlampe" (wegen dem zimmer) da musste ich weinen und bin wieder in mein zimmer gerannt... und dann haben meine eltern sich noch heftig gestritten weil mein vater meinte so bringt das auch nichts und so weiter oh man...

das schlimmste ist das sie ständig sagt ich kann nichts, ich bin nichts ich hab nichts und ich werde mich noch umschauen im leben und nie was erreichen... es ist kein wunder das ich keine freunde habe und ich bin geisteskrank weil ich nie vor die tür gehe.. und da hat sie recht...
noch dazu ist der hund streitthema ich habe ihn mir gewünscht und meine eltern tun in der hinsicht alles für mich ich habe mir so sehr einen wahren treuen "freund" gewünscht... aber es war so egoistisch von mir weil die hunde meiner eltern sich nicht mit meinem verstehen und er nun weg muss und da meckern meine eltern jetzt auch noch das ich so herzlos war und ihn geholt habe und da haben sie auch recht... wieso kann ich nicht leben? wieso bin ich so dumm? ich will doch alles richtig machen!

meine mutter hatte einen bekannten da der öfter hier ist

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5. Februar 2006 um 19:48

Zu dumm? NEIN!
Michi15 hat wirklich Recht. Raus da!
Meine Mutter war auch immer so zu mir. Heute habe ich immernoch keine Ausbildung, weil ich einfach nicht auf die Beine komme, mir kein Ziel setzen kann weil ich NIE an mich glaube. Weil ich Angst vor Sachen habe, die ich nicht kenne. All das habe ich meiner Mutter irgendwo zu verdanken. Man kann sich 1000 Mal sagen: Jetzt ändere ich mich! aber man versucht es an einem Tag und am anderen Tag ist alles wieder wie vorher.

Es tut mir Leid für dich, ich kann dich verstehen, lass dich nicht herunterziehen! Glaube an dich und NUR an das, was du von DIR hältst!!! Das ist DEIN Leben und du kannst IMMER machen, was du willst!!! Du bist DEIN EIGENER MENSCH!!! Vergiss das Nie.
Mache das, was du gerne machen möchtest.

So versuche ich es und es klappt sehr oft. ;o)

Mail ruhig per PN, ich freue mich.

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6. Februar 2006 um 16:38

Also
zum einen ist das Verhalten deiner Eltern natürlich überaus traurig und ein gutes Beispiel dafür, was man alles in der Erziehung falsch machen kann. Auch stellt sich die Frage, welches psychische Defizit deine Mutter
mit sich herum trägt, dass sie dich mit schöner Konsequenz zu einem "dummen" und "unselbständigen" Menschen erzieht.
So, das war der eine Teil. Der andere Teil wird weniger Gefallen:
Mir wird schlecht, wenn ich diese ganzen Beileids, Mitleids und Verständnis - Bekundungen sowie dein in Selbstmitleid ertränkte Situationsbeschreibung lese! Wenn dir deine Situation nicht gefällt und ja scheinbar begreifst, dass sie nicht zu deinem Besten ist, ändere sie !
Beweg dich und kümmer dich um dich selbst! Keine Sorge, die Welt da draussen wird dich nicht fressen, denn dafür sind wir alle viel zu unwichtig. Du willst alles richtig machen? Vergiss es! Das macht keiner! Aber eines ist sicher, wenn du nichts machst, machst du im Endeffekt alles falsch!

Wie heisst es so schön?

"Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens."

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6. Februar 2006 um 23:38
In Antwort auf jakub_12951013

Also
zum einen ist das Verhalten deiner Eltern natürlich überaus traurig und ein gutes Beispiel dafür, was man alles in der Erziehung falsch machen kann. Auch stellt sich die Frage, welches psychische Defizit deine Mutter
mit sich herum trägt, dass sie dich mit schöner Konsequenz zu einem "dummen" und "unselbständigen" Menschen erzieht.
So, das war der eine Teil. Der andere Teil wird weniger Gefallen:
Mir wird schlecht, wenn ich diese ganzen Beileids, Mitleids und Verständnis - Bekundungen sowie dein in Selbstmitleid ertränkte Situationsbeschreibung lese! Wenn dir deine Situation nicht gefällt und ja scheinbar begreifst, dass sie nicht zu deinem Besten ist, ändere sie !
Beweg dich und kümmer dich um dich selbst! Keine Sorge, die Welt da draussen wird dich nicht fressen, denn dafür sind wir alle viel zu unwichtig. Du willst alles richtig machen? Vergiss es! Das macht keiner! Aber eines ist sicher, wenn du nichts machst, machst du im Endeffekt alles falsch!

Wie heisst es so schön?

"Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens."

@hplovecraft
du bist ja auch ein toller Mensch... Du bist einer, der einfach mal etwas zu einem Thema schreibt, wovon er keine Ahnung hat. Es gibt eben Menschen, die etwas anders strukturiert sind als du! DANN WIRD DIR EBEN SCHLECHT! Es geht hier ja nicht nur um Selbstmitleid sondern darum, was eine falsche Erziehung hervorrufen kann, nämlich Depressivität, Mutlosigkeit, fehlende selbstständigkeit uvm. Man fühlt sich einfach ausgebrannt, wenn an einem immer nur rumgenörgelt wird und man ständig demotiviert wird!!! Und das ist nicht die Schuld des Kindes, das so behandelt wurde (seit Jahren)! So etwas entwickelt sich leider schleichend und manchmal braucht man Leute, die einem zusprechen und nicht Leute, die einen runtermachen!!! Denn du bist nicht anders als seine Mutter bzw. Eltern!!! Also halte dich fern von solchen Themen!

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7. Februar 2006 um 17:14
In Antwort auf marci_12824489

@hplovecraft
du bist ja auch ein toller Mensch... Du bist einer, der einfach mal etwas zu einem Thema schreibt, wovon er keine Ahnung hat. Es gibt eben Menschen, die etwas anders strukturiert sind als du! DANN WIRD DIR EBEN SCHLECHT! Es geht hier ja nicht nur um Selbstmitleid sondern darum, was eine falsche Erziehung hervorrufen kann, nämlich Depressivität, Mutlosigkeit, fehlende selbstständigkeit uvm. Man fühlt sich einfach ausgebrannt, wenn an einem immer nur rumgenörgelt wird und man ständig demotiviert wird!!! Und das ist nicht die Schuld des Kindes, das so behandelt wurde (seit Jahren)! So etwas entwickelt sich leider schleichend und manchmal braucht man Leute, die einem zusprechen und nicht Leute, die einen runtermachen!!! Denn du bist nicht anders als seine Mutter bzw. Eltern!!! Also halte dich fern von solchen Themen!

Lol
1. Finde ich es erstaunlich, woher du dein Wissen bezüglich meiner Kenntnis psychologischer Erkrannkungen und Mißstände beziehst...
2. Da das ein freies Forum ist, gebe ich meine Meinung zu den Themen ab, wie es mir passt.
3. Ob ich ein toller Mensch bin oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber auf jedenfall ist es nicht deine Sache darüber zu richten und vorallem zeugt es auch von deinem Niveau. Denn im Gegensatz zu dir habe ich niemanden angegriffen und niemandem das Recht abgesprochen etwas zu einem Thema zu sagen, auch wenn mir von der Meinung mancher schlecht wird, sollen sie diese durchaus schreiben.
4. Wenn jemand was in ein offenes Forum schreibt um die Meinung von Menschen dazu zu hören und eventuell Ratschläge zu bekommen, dann muss es auch im Bereich des Möglichen sein, wenn nicht alle dieser Meldungen
in Samt verpackte Kuschel und Streicheleinheiten sind.
5. Zu deiner schönen Aussage:
Depressivität ist eine Krankheit , die Mutlosigkeit, ein Symptom, meist beinhaltet. Also bevor du jemandem sein Fachwissen absprichst und die Begrifflichkeiten durcheinander wirfst, erkundige dich doch mal selber.
Fehlende Selbständigkeit ist natürlich ein Problem, aber der Mensch kann sich durchaus auch selbst erziehen und selbst weiterentwickeln, denn sonst wären wir alle noch auf dem Stand unserer Urahnen.
6. Im übrigen gilt es als eine durchaus zu empfehlende Handlungsweise, psychisch angeschlagene Personen "härter" anzufassen, denn durch das "Köpfchenstreicheln" , was dem Volke durch die Medien als typische Art der Behandlung sugeriert wird, werden solche Probleme meist nur verstärkt.
7. Ohje, jetzt habe ich ja schon wieder was zu einem Thema geschrieben von dem ich mich fern halten sollte....ohje, was nun wohl passiert...

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7. Februar 2006 um 21:58

Hplovecraft
Naja, mit dem 7. Punkt hast du recht, es ist auch ok, wenn man seine Mienung schreibt aber es kommt auch ein bisschen darauf an, wie man es schreibt.
Weisst du, mir ging es genauso mit meiner Mutter wie rosengrab. Ich bin sehr depressiv gewesen. Du sagst: Depression ist eine Krankheit. Klar, aber woraus entsteht denn eine Krankheit??? Einfach so??? Mit Sicherheit nicht. Mein Niveau brauchst du auch nicht zu beurteilen. Ich versuche eben auch einigen Menschen, die keinen Zuspruch von wichtigen Personen bekommen meinen Zuspruch zu geben, denn ich empfinde es für SEHR wichtig! An mir wurde damals auch nur rumgenörgelt und es hat NICHTS gebracht. Dadurch habe ich mein Verhalten NICHT gebessert!!! Ich habe mein Verhalten erst gebessert, als man NETT zu mir war und mir ETWAS Verständnis geschenkt hat! Soetwas brauchen wir Menschen!!! Kennst du LIEBE?... Dazu sage ich nichts, ich kenne dich nicht und das ist auch o.k. so! Es stimmt auch nicht, dass man psychich labile Menschen eh etwas härter anpacken muss, denn wie schon beschrieben, diese Menschen brauchen etwas Verständnis NICHT NUR HÄRTE!

Man sollte nicht im Selbstmitleid ertrinken, da hast du auch Recht aber ich finde es sehr schade, dass manche Eltern Kinder in die Welt setzen und sich überhaupt keine Gedanken über die Erziehung machen. Denn Kinder BRAUCHEN LIEBE und ZUNEIGUNG und keine RUMNÖRGELEI.

Dein Verhalten ist übrigens auch nicht wirklich niveauvoll
Denn den letzten Satz hätte sich ein ERWACHSENER Mensch gespart...

;o)

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11. Juli 2012 um 18:20

Du bisch schlau genug für das Leben
Also - zuallererst: dass du einen Weg suchst, um Hilfe zu bekommen, andere Feedbacks auf dein Verhalten und deine Gedanken zu bekommen - das ist mutig und schlau. Denn nur wenn du andere Sichtweisen kennenlernst, kannst du dich verbessern. Und das braucht Mut! Gratuliere dir herzlich dazu!

Dann: was du beschreibst, ist der innere Schweinehund. Der verhindert, dass man sich an die Aufgaben macht, die man in Angriff nehme sollte, um seine Situation zu verbessern. Den kennen alle, ich auch, sehr gut. Jeder muss selber strategien entwickeln um ihn zu überwinden und die stategien fleissig jeden tag üben. manchmal klappts besser, manchmal schlechter. menschen mit einem stabilen, guten, unterstützenden umfeld laufen weniger gefahr, dass der innere schweinehund überhand nimmt. auch, weil sie motiviert und unterstützwerden von ihrem umfeld, denn: der innere schweinehund wird stärker, wenn man sich selbst ständig kritisiert, schlechtermacht und kleinmacht. Er wird stärker, wenn man sich nicht lob, ständig hört dass man nichts kann und darum auch immer weniger macht. Dann befindet man sich in dieser negativen spirale aus der man fast nicht mehr herauskommt - der innere schweinehund ist sehr gross, man macht nichts und dadurch kritisiert man sich mehr (auch etwas zurecht, wie man selbst findet, weil man ja tatsächlich nichts macht) und wenn das umfeld einen dann auch noch schlecht macht, kommt man fast nicht mehr daraus heraus.

ich würde dir empfehlen (hat bei mir geklappt)
1. glaub an dich, den ersten schritt hast du ja mit diesem bericht schon gemacht
2. schreib das ziel das du erreichen willst auf (den inneren schweinehund überwinden, jeden tag xy machen etc.)
3. teile wenn du bereit bist deine ziele (oder zum anfangen vielleicht nur ein ziel) deinen mitmenschen mit - aber sage ihnen, dass du ihre unterstütung brauchtst und sag ihnen auch, was dir gar nicht gut tut und bitte sie um hilfe
4. bedanke dich wenn sie dir helfen, sage aber auch klar und deutlich, wenn sie dir schaden. nicht diskutieren. einfach mitteilen. fertig.
5. konzentriere dich darauf, welche deiner gedanken und aktivitäten dir helfen. diese machst du weiter. diejenigen die dir schaden vermeidest du und suchst alternativen. solange, bis du für alles was du machen musst, etwas gefunden hast, das dir hilft und du gerne machst.

klingt alles einfach, ist aber viel arbeit. lobe dich dafür, dass du das machst - auch wenn du noch nicht mit dem resultat zufrieden bist oder sogar denkst, dass du noch einen fortschritt gemacht hast.

ich wünsche dir ganz viel kraft und durchhaltewillen!

ach ja: falls deine eltern oder deine mitmenschend dich gar nie unterstützen auf deinem weg, weder am anfang noch nach den ersten erfolgen und auch dann nicht wenn du schon wirklich viele fortschritte gemacht hast: dann trenn dich von ihnen. für eine gewisse zeit. vielleicht akzeptieren sie dich danach so wie du jetzt bist. denn: veränderung erzeut angst und darum reagieren die meisten menschen mit widerstand gegen die veränderung. lieber soll es schlecht bleiben als dass man diese ungewisse veränderung mitmachen will. wenn sie dich auch nach der trennung nur kritisieren: meide sie weiter so gut es geht oder finde einen umgang mit ihnen, der dich nicht mehr persönlich berührt. ich musste mich zu meinem grössten bedauern auch von leuten trennen, die mich einfach nicht unterstützen wollten sondern alles versuchten mich niederzumanchen und klein zu halten. sie wollten nicht das beste für mich sondern einfach jemanden, an dem sie ihre aggressionenn ausleben konnten. da musste ich hart sein und einen schlussstrich ziehen. dafür findet man menschen, die einem weiterhelfen - neue freunde, die ähnliche ziele haben.

VIEL GLÜCK, AUSDAUER UND KRAFT WÜNSCHE ICH DIR!!!!!!!

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13. Juli 2012 um 11:20
In Antwort auf gisa_12522250

Du bisch schlau genug für das Leben
Also - zuallererst: dass du einen Weg suchst, um Hilfe zu bekommen, andere Feedbacks auf dein Verhalten und deine Gedanken zu bekommen - das ist mutig und schlau. Denn nur wenn du andere Sichtweisen kennenlernst, kannst du dich verbessern. Und das braucht Mut! Gratuliere dir herzlich dazu!

Dann: was du beschreibst, ist der innere Schweinehund. Der verhindert, dass man sich an die Aufgaben macht, die man in Angriff nehme sollte, um seine Situation zu verbessern. Den kennen alle, ich auch, sehr gut. Jeder muss selber strategien entwickeln um ihn zu überwinden und die stategien fleissig jeden tag üben. manchmal klappts besser, manchmal schlechter. menschen mit einem stabilen, guten, unterstützenden umfeld laufen weniger gefahr, dass der innere schweinehund überhand nimmt. auch, weil sie motiviert und unterstützwerden von ihrem umfeld, denn: der innere schweinehund wird stärker, wenn man sich selbst ständig kritisiert, schlechtermacht und kleinmacht. Er wird stärker, wenn man sich nicht lob, ständig hört dass man nichts kann und darum auch immer weniger macht. Dann befindet man sich in dieser negativen spirale aus der man fast nicht mehr herauskommt - der innere schweinehund ist sehr gross, man macht nichts und dadurch kritisiert man sich mehr (auch etwas zurecht, wie man selbst findet, weil man ja tatsächlich nichts macht) und wenn das umfeld einen dann auch noch schlecht macht, kommt man fast nicht mehr daraus heraus.

ich würde dir empfehlen (hat bei mir geklappt)
1. glaub an dich, den ersten schritt hast du ja mit diesem bericht schon gemacht
2. schreib das ziel das du erreichen willst auf (den inneren schweinehund überwinden, jeden tag xy machen etc.)
3. teile wenn du bereit bist deine ziele (oder zum anfangen vielleicht nur ein ziel) deinen mitmenschen mit - aber sage ihnen, dass du ihre unterstütung brauchtst und sag ihnen auch, was dir gar nicht gut tut und bitte sie um hilfe
4. bedanke dich wenn sie dir helfen, sage aber auch klar und deutlich, wenn sie dir schaden. nicht diskutieren. einfach mitteilen. fertig.
5. konzentriere dich darauf, welche deiner gedanken und aktivitäten dir helfen. diese machst du weiter. diejenigen die dir schaden vermeidest du und suchst alternativen. solange, bis du für alles was du machen musst, etwas gefunden hast, das dir hilft und du gerne machst.

klingt alles einfach, ist aber viel arbeit. lobe dich dafür, dass du das machst - auch wenn du noch nicht mit dem resultat zufrieden bist oder sogar denkst, dass du noch einen fortschritt gemacht hast.

ich wünsche dir ganz viel kraft und durchhaltewillen!

ach ja: falls deine eltern oder deine mitmenschend dich gar nie unterstützen auf deinem weg, weder am anfang noch nach den ersten erfolgen und auch dann nicht wenn du schon wirklich viele fortschritte gemacht hast: dann trenn dich von ihnen. für eine gewisse zeit. vielleicht akzeptieren sie dich danach so wie du jetzt bist. denn: veränderung erzeut angst und darum reagieren die meisten menschen mit widerstand gegen die veränderung. lieber soll es schlecht bleiben als dass man diese ungewisse veränderung mitmachen will. wenn sie dich auch nach der trennung nur kritisieren: meide sie weiter so gut es geht oder finde einen umgang mit ihnen, der dich nicht mehr persönlich berührt. ich musste mich zu meinem grössten bedauern auch von leuten trennen, die mich einfach nicht unterstützen wollten sondern alles versuchten mich niederzumanchen und klein zu halten. sie wollten nicht das beste für mich sondern einfach jemanden, an dem sie ihre aggressionenn ausleben konnten. da musste ich hart sein und einen schlussstrich ziehen. dafür findet man menschen, die einem weiterhelfen - neue freunde, die ähnliche ziele haben.

VIEL GLÜCK, AUSDAUER UND KRAFT WÜNSCHE ICH DIR!!!!!!!

meierei...
wird da nicht Käse hergestellt? Du schreibst jedenfalls welchen!

Der Text, auf den Du Dich beziehst, ist bereits mehrere Jahre alt. (Klar kann das Problem deswegen immer noch aktuell sein...)

Davon abgesehen geht es hier nicht um den "Inneren Schweinehund", sondern eher um Depressionen bzw. eine Angststörung, was wiederum eher von "äußeren" Schweinehunden verursacht wurde...

Und jemandem zu raten, dass er einfach (ohne jegliche Hilfe und Unterstützung von anderen Menschen) ausziehen sollte, wenn derjenige es noch nicht einmal wirklich vor die Haustür schafft, ist der Oberwitz...

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14. Juli 2012 um 11:07

@rose8525
Falls Du mich mit "zynischen Bemerkungen" meinst, dann glaube ich, dass Du mich falsch verstanden hast.

Ich für meinen Teil finde es nämlich überaus schäbig, so zu tun, als sei das eigentliche Problem "der innere Schweinehund" und somit etwas, das in der jeweiligen Person "falsch" ist. Als wäre das Innere nicht durch die Wirkung von Außen entstanden.

Und den Ratschlag, sich selbst zu loben, den empfinde ich als zynisch. Klar kann man sagen, dass sich das Problem verschlimmert, wenn man sich auch noch selbst runtermacht. Aber dadurch, dass man sich selber lobt, wird es nicht besser. Es gibt nun einmal Dinge, die man nicht selbst in ausreichendem Maße beeinflussen kann und Dinge, die von anderen kommen müssen, weil man sie sich nicht selbst geben kann. Wenn ich mir selber Geld drucke, kann ich mir davon trotzdem nichts kaufen und wenn ich mich selbst sexuell befriedigen muss, bin ich hinterher immer noch alleine. Und wenn ich mir selber sage, wie gut ich doch bin, nützt das gar nichts, solange es kein anderer ebenfalls so sieht...

Und wirklich zynisch ist es, einen Menschen in der Kindheit nach allen Regeln der "Kunst" fertigzumachen, um ihm dann im Erwachsenenalter ein paar kluge Ratschläge mitzugeben und so zu tun, als hätte man es doch immer sooo gut gemeint.

(Der letzte Teil bezog sich nur am Rande auf das Ausgangsposting und ich gehe davon aus, dass der unausgesprochen Angesprochene schon wisen wird, wer gemeint ist...)

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19. Juli 2012 um 15:19

Verreise!
Hey,

also ich persönlich habe das Gefühl, dass du da dringend mal raus musst.

Ich kenne eine ähnliche Situatuion von meinem Bruder. Der war schon immer total faul, chaotisch und hat nie etwas zuende bringen können, was er angefangen hat. Er ist zwar erst 15, aber ich sehe jetzt schon, dass meine Eltern sich mit ihm zusammen im Kreis drehen. Wenn er sich mal anstrengt, ausnahmsweise seinen Dreck wegräumt oder beim Spülen hilft, fällt unseren Eltern das nicht auf, weil sie eben diesen Sohn vor Augen haben, der wie ein "normaler, guter Sohn" eben jeden Tag was macht und hilft. Da bemerken sie die kleinen Dinge garnicht, weil sie auch deshalb gleich wieder einen Vorwurf machen können ("Du hast das jetzt ja nur gemacht, damit du eine Legitimation hast, es die nächsten 10000 Male wieder nicht zu machen").

Du bist immerhin 19. Ich galube, ein Tapetenwechsel und damit einhergehende Eigenverantwortung wären hilfreich. Du bist weder dumm noch lebensunfähig noch sonst irgendwas. Das Sein bestimmt das Bewusstsein und du brauchst ein Erfolgserlebnis. Also meine Vorschläge:

Fahr für ein paar Monate ins Ausland (Geld scheint ja kein Problem zu sein), ganz auf dich allein gestellt. Vielleicht klingt dir das zu gefährlich und anstrengend.
Doch es würde einige Dinge bewirken:
- Du wärst zwangsläufig auf dich selbst gestellt, du würdest garnicht drumherum kommen, ein paar Dinge zu organisieren, zu entscheiden und am Ende zu bewältigen
- Du würdest (egal wie schüchtern, unbeliebt etc. du dir jetzt vorkommen magst) andere Menschen kennenlernen und vielleicht sogar Freunde finden
- Du würdest dich durch die Distanz schonmal etwas von deinen Eltern entfernen und ich glaube, dass das ganz wichtig für dich ist.

Das alles würde unter anderem dazu führen, dass du Erfolgserlebnisse verbuchen kannst und nicht mehr der Meinung bist, du wärest zu doof zum leben. Wenn du wieder da bist wirst du sehr viel mehr Selbstvertrauen haben. Ich hab es selbst gemacht, daher kann ich das sagen.

Zumindest aber solltest du ausziehen.

Du wirst schon sehen: Du kannst nicht weniger als jeder andere auch. Es war nur bisher noch nicht notwendig, deswegen weißt du es nicht.

Liebe Grüße!
Sternenpferd

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