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Warum all die Drogen?

4. Juni 2017 um 17:28 Letzte Antwort: 15. Juni 2017 um 17:33

Mein Freund nimmt Drogen. Alles mögliche (Lsd, Pilze etc.) Auch all seine Freunde nehmen Drogen. Täglich, wöchentlich....

Ich selbst bin total dagegen und verstehe das nicht. Auf vielen Partys die ich besuche nehmen praktisch 90% Drogen.

Meine Frage nun dazu:

Warum all die Drogen? Nehmt ihr auch welche? Und warum?
 macht ihr euch keine sorgen um eure gesundheit? 
 

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6. Juni 2017 um 16:57

Also ich hab mit Drogen nichts am Hut. Auf jeden Fall total gesundheitsschädlich und kann zum Tod führen. Jedoch macht das ganze Zeug süchtig. Du solltest schauen das du von diesem Freundeskreis los kommst. 

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7. Juni 2017 um 9:16

Liebe sasix!

Mir (persönlich) ist keine einzige Kultur bekannt, in der es keine Drogen, also Rauschmittel gibt oder gegeben hat. Es gibt sehr unterschiedliche Gründe, Drogen zu sich zu nehmen:

- Sich frei fühlen
- Zusammengehörigkeit
- Einmal alles zu vergessen
- Abschalten zu können usw.

Viele Menschen behaupten dann: "NEIN, DAS IST AUCH OHNE DROGEN MÖGLICH!"
Trinkst Du in einem Bierzelt Limonade? Drogen führen dich in eine andere Welt, in eine geistige Welt, in der nur einer herrscht - nämlich du SELBST! Man sollte nicht alles verteufeln, weil dies und jenes "gesundheitsschädlich" ist. Glaubst Du, dass unsere Lebensmittel, so gesund sind? Schau Dir mal die Weltmeere an. Denk mal an Fukushima, an Tschernobyl, an Deepwater Horizon, an das ganze Plastikzeug, an die Chemie, an die Pharmazie, an den ganzen Müll etc. Käse, Fleisch, Pilze ... alles verseucht, obwohl es doch "aus der Region" ist! Weißt Du eigentlich, aus wie vielen Kilometern diese Region besteht? Weißt Du, liebe Freundin sasix, da muss man schon die Kirche im Dorf lassen. Nein, ich nehme keine Drogen, aber wenn jemand das Verlangen danach hat, weil er sich dadurch besser fühlt, dann möchte ich nicht der "große Richter" sein, der behauptet: "Die Welt ist in Ordnung, nur diese Leute, die Drogen konsumieren, müssen wir wegsperren!"

Liebe Grüße,

der alte lib 

 

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7. Juni 2017 um 20:15
In Antwort auf sasix94

Mein Freund nimmt Drogen. Alles mögliche (Lsd, Pilze etc.) Auch all seine Freunde nehmen Drogen. Täglich, wöchentlich....

Ich selbst bin total dagegen und verstehe das nicht. Auf vielen Partys die ich besuche nehmen praktisch 90% Drogen.

Meine Frage nun dazu:

Warum all die Drogen? Nehmt ihr auch welche? Und warum?
 macht ihr euch keine sorgen um eure gesundheit? 
 

Rauschgift nehmen nur schwache Menschen - von solchen Gestalten sollte man sich fernhalten.

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8. Juni 2017 um 23:45

Über die Schädlichkeit einer Substanz entscheidet nicht die Herkunft.

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9. Juni 2017 um 12:29
In Antwort auf sasix94

Mein Freund nimmt Drogen. Alles mögliche (Lsd, Pilze etc.) Auch all seine Freunde nehmen Drogen. Täglich, wöchentlich....

Ich selbst bin total dagegen und verstehe das nicht. Auf vielen Partys die ich besuche nehmen praktisch 90% Drogen.

Meine Frage nun dazu:

Warum all die Drogen? Nehmt ihr auch welche? Und warum?
 macht ihr euch keine sorgen um eure gesundheit? 
 

ja. Mehrere. Allen voran Koffein. Was ich allein an Kaffee trinke...
Alkohol hingegen fast nie - ist nicht so meine Droge.

Aber ich vermute mal, Du findest legale Drogen unproblematisch und illegale per se schlimm? Würde ich so nie sagen. Es gibt einige (Crystal, Krokodil, Heroin beispielsweise) die ich bestimmt nie anfassen werde, weil die mir wirklich zu gefährlich sind. Andere (LSD, Pilze, ...) nehme ich nicht, weil ich auf Halluzinogene sehr extrem reagiere und das Gefühl dazu nicht mag. Für an sich gefährlich würde ich die nicht halten. Ist vor allem eine Frage des Umganges damit - wie bei legalen Drogen auch. Bei Überdosierung kann es schon sehr, sehr unschöne Auswirkungen haben - aber an einer Überdosis Alkohol kann man auch sterben. Ich finde diese Unterteilung in legal / illegal am gefährlichsten von allen, weil das in erster Linie die legalen Drogen zu sehr verharmlost, in zweiter Linie nicht berücksichtigt, dass man genauso von Handlungen abhängig werden kann, nicht nur von Substanzen (was genauso mindestens das eigene Leben zerstört, meist auch das anderer Menschen sehr in Mitleidenschaft zieht) und drittens diese platte Abschreckungsnummer ala "Drogen nehmen = Straßenstrich und kurz darauf tot" spätestens dann hin ist, wenn man mal Menschen trifft, bei denen das gar nicht der Fall ist. - Und dann? Hat man weder Wissen noch Schutzmauern übrig.

Warum? Weil es schön ist, high zu sein. Ganz einfach. Ich nehme mal an, Du trinkst zumindest ab und an mal ein Glas Alkohol? Nun, auch das ist stark gesundheitsschädlich, wenn man es überteibt - und ok, wenn man Maß hält. Ist bei vielen illegalen Drogen auch nicht wesentlich anders. Weder in dem "Warum" noch in den Auswirkungen noch darin, dass man tunlichst aufpassen sollte, was man wie tut.

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10. Juni 2017 um 22:44
In Antwort auf sasix94

Mein Freund nimmt Drogen. Alles mögliche (Lsd, Pilze etc.) Auch all seine Freunde nehmen Drogen. Täglich, wöchentlich....

Ich selbst bin total dagegen und verstehe das nicht. Auf vielen Partys die ich besuche nehmen praktisch 90% Drogen.

Meine Frage nun dazu:

Warum all die Drogen? Nehmt ihr auch welche? Und warum?
 macht ihr euch keine sorgen um eure gesundheit? 
 

Nun mit mir hast du jemanden der Drogen genommen hat.

Ich muss dazu sagen das ich eigentlich eine gute Kindheit hatte, warum ich dennoch mit 15 zum ersten mal zu Drogen gegriffen habe kann ich nur noch schwer sagen. Damals war das vielleicht der Freundeskreis doch ehrlich gesagt will ich mich damit nicht rausreden oder die Schuld auf diese schieben. Ich wollte halt einfach mal probieren, testete einiges und war dann schlag auf schlag beim Heroin angekommen. Sorgen um meine Gesundheit habe ich mit dabei nie getan, auch wenn ich 2 mal mit einer Überdosis aufgefunden wurde. Soweit denkt man einfach nicht... viel mehr beherrschte der Gedanke an den nächsten Schuss die Handlungen. Bei vielen muss halt erst mal im Kopf ankommen das es nicht der richtige Weg ist, das man so das Leben nicht bestreiten möchte und das ist ein verdammt langer Weg. Selbst wenn dieser Gedanke erst mal zwischen den Ohren angekommen ist... die Umsetzung ist ja dann das nächste Problem. Raucher die mal den Glimmstengel zur seite gelegt haben wissen nur einen Funken davon wie schwer es ist von Drogen wegzukommen. Mich wundert es ehrlich gesagt nicht das es viele nicht schaffen...

Und zu dem Beeitrag... nur schwache Leute nehmen Drogen... möchte ich noch eins sagen. Verteufel niemals Dinge die du nicht kennst bzw nachvollziehen kannst. Ich hab einst über Heroin z.B. den passenden Ausdruck in einem Buch gelesen. Es wäre eine alles und nichts Droge. Diese Aussage trifft es wohl seehr gut. Es nimmt dir alles und gibt dir nichts. Für viele ist dieses nichts aber wünschenswert weil das was sie haben kaum zu ertragen ist. Wie also sollte man das verteufeln? Ich denke jeder sollte selbst entscheiden wie er mit seinem Leben umspringt.

Mir persönlich hat diese Droge auch sehr viel genommen. Viel Geld, Freunde, einen herkömmlichen Schulabschluss (später nachgeholt), die Ausbildung und letztlich auch meine Freiheit. Andererseits hat das alles mich genau zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Es ist ein Teil von meiner Geschichte und damit auch ein Teil von mir...

 

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15. Juni 2017 um 0:42
In Antwort auf nico8411

Nun mit mir hast du jemanden der Drogen genommen hat.

Ich muss dazu sagen das ich eigentlich eine gute Kindheit hatte, warum ich dennoch mit 15 zum ersten mal zu Drogen gegriffen habe kann ich nur noch schwer sagen. Damals war das vielleicht der Freundeskreis doch ehrlich gesagt will ich mich damit nicht rausreden oder die Schuld auf diese schieben. Ich wollte halt einfach mal probieren, testete einiges und war dann schlag auf schlag beim Heroin angekommen. Sorgen um meine Gesundheit habe ich mit dabei nie getan, auch wenn ich 2 mal mit einer Überdosis aufgefunden wurde. Soweit denkt man einfach nicht... viel mehr beherrschte der Gedanke an den nächsten Schuss die Handlungen. Bei vielen muss halt erst mal im Kopf ankommen das es nicht der richtige Weg ist, das man so das Leben nicht bestreiten möchte und das ist ein verdammt langer Weg. Selbst wenn dieser Gedanke erst mal zwischen den Ohren angekommen ist... die Umsetzung ist ja dann das nächste Problem. Raucher die mal den Glimmstengel zur seite gelegt haben wissen nur einen Funken davon wie schwer es ist von Drogen wegzukommen. Mich wundert es ehrlich gesagt nicht das es viele nicht schaffen...

Und zu dem Beeitrag... nur schwache Leute nehmen Drogen... möchte ich noch eins sagen. Verteufel niemals Dinge die du nicht kennst bzw nachvollziehen kannst. Ich hab einst über Heroin z.B. den passenden Ausdruck in einem Buch gelesen. Es wäre eine alles und nichts Droge. Diese Aussage trifft es wohl seehr gut. Es nimmt dir alles und gibt dir nichts. Für viele ist dieses nichts aber wünschenswert weil das was sie haben kaum zu ertragen ist. Wie also sollte man das verteufeln? Ich denke jeder sollte selbst entscheiden wie er mit seinem Leben umspringt.

Mir persönlich hat diese Droge auch sehr viel genommen. Viel Geld, Freunde, einen herkömmlichen Schulabschluss (später nachgeholt), die Ausbildung und letztlich auch meine Freiheit. Andererseits hat das alles mich genau zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Es ist ein Teil von meiner Geschichte und damit auch ein Teil von mir...

 

Und was hat dir das Heroin nun konkret Positives gegeben?

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15. Juni 2017 um 13:51
In Antwort auf dederich

Und was hat dir das Heroin nun konkret Positives gegeben?

Aus der Sicht von heute gesehen... nichts aber auch gar nichts. Es hat mir im Gegenteil viel genommen.

Zu dem Zeitpunkt als ich es genommen habe war es anfänglich einfach nur ein Betäuben, Gedanken ausschalten und vielleicht auch ein ticken dazu gehören wollen. In meinem damaligen Bekanntenkreis haben schließlich viele Drogen genommen. Auch war sicherlich der Einfluss meines damaligen Dealers nicht unerheblich gewesen und später war es das schlichte befriedigen der Sucht. Sind viele Faktoren die damals gegriffen haben. Zusammengefasst halt dumm, selbstzerstörrerische und naive Gedankengänge...  

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15. Juni 2017 um 17:33
In Antwort auf nico8411

Nun mit mir hast du jemanden der Drogen genommen hat.

Ich muss dazu sagen das ich eigentlich eine gute Kindheit hatte, warum ich dennoch mit 15 zum ersten mal zu Drogen gegriffen habe kann ich nur noch schwer sagen. Damals war das vielleicht der Freundeskreis doch ehrlich gesagt will ich mich damit nicht rausreden oder die Schuld auf diese schieben. Ich wollte halt einfach mal probieren, testete einiges und war dann schlag auf schlag beim Heroin angekommen. Sorgen um meine Gesundheit habe ich mit dabei nie getan, auch wenn ich 2 mal mit einer Überdosis aufgefunden wurde. Soweit denkt man einfach nicht... viel mehr beherrschte der Gedanke an den nächsten Schuss die Handlungen. Bei vielen muss halt erst mal im Kopf ankommen das es nicht der richtige Weg ist, das man so das Leben nicht bestreiten möchte und das ist ein verdammt langer Weg. Selbst wenn dieser Gedanke erst mal zwischen den Ohren angekommen ist... die Umsetzung ist ja dann das nächste Problem. Raucher die mal den Glimmstengel zur seite gelegt haben wissen nur einen Funken davon wie schwer es ist von Drogen wegzukommen. Mich wundert es ehrlich gesagt nicht das es viele nicht schaffen...

Und zu dem Beeitrag... nur schwache Leute nehmen Drogen... möchte ich noch eins sagen. Verteufel niemals Dinge die du nicht kennst bzw nachvollziehen kannst. Ich hab einst über Heroin z.B. den passenden Ausdruck in einem Buch gelesen. Es wäre eine alles und nichts Droge. Diese Aussage trifft es wohl seehr gut. Es nimmt dir alles und gibt dir nichts. Für viele ist dieses nichts aber wünschenswert weil das was sie haben kaum zu ertragen ist. Wie also sollte man das verteufeln? Ich denke jeder sollte selbst entscheiden wie er mit seinem Leben umspringt.

Mir persönlich hat diese Droge auch sehr viel genommen. Viel Geld, Freunde, einen herkömmlichen Schulabschluss (später nachgeholt), die Ausbildung und letztlich auch meine Freiheit. Andererseits hat das alles mich genau zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Es ist ein Teil von meiner Geschichte und damit auch ein Teil von mir...

 

Sackstark formuliert.
Chapeau

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