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Von meiner Mutter in den "Wahnsinn getrieben" - wer hat ähnliche Erfahrungen?

25. Februar 2004 um 1:34

Hallo!
Ich heisse Andrea und bin 38 Jahre alt, Single und habe keine Kinder.
Meine Geschichte ist wirklich zu umfangreich, als dass ich sie hier detailliert beschreiben könnte.
Ich kann nur soviel sagen, dass ich extreme Probleme mir meiner Mutter habe.
Ich mache es mal kurz:
Ich leide seit ich denken kann unter Depressionen, Minderwertigkeitsgefühlen und Beziehungsunfähigkeit bzgl. Männern.
Ich habe auch schon diverse Psychotherapien gemacht und es wurde eine Borderline-Störung festgestellt. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich inzwischen nicht mehr viel von Psychiatern, Psychologen und deren Therapien halte, da ich den Eindruck habe, dass lediglich an meinen Symptomen herumtherapiert wurde. Auch meine Diagnose finde ich irgendwie "schwammig". Aber egal...
Vor etwa 6 Jahren hat mein Leben eine Wende zum positiven genommen. Mir ist damals klar geworden, wie groß und schädlich der Einfluß meiner Mutter auf mein Leben ist. Meine Symptome besserten sich und ich hatte das erste Mal das Gefühl, so zu leben und zu fühlen, wie es gut für mich ist.
Dann ist etwas passiert, was ich bis heute nicht verkraftet habe. Meine Mutter hat Psychoterror mit mir veranstaltet (davor war sie eher gleichgültig mir gegenüber eingestellt) und mich ein Jahr lang so drangsaliert, dass ich mit einer Dekompensationspsychose (das ist ein Zustand, der dann entsteht, wenn man zu großen Stress nicht mehr verarbeiten kann) ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Dieser psychotische Zustand hat zum Glück nur wenige Stunden angehalten und äusserte sich darin, dass ich nicht mehr klar denken und mich nicht konzentrieren konnte.
Trotzdem habe ich mich von den Folgen bis heute nicht richtig davon erholt. Ich habe mich von meinen ganzen Freunden zurückgezogen, kann nicht mehr arbeiten, leide unter Angstzuständen und habe ein Suchtproblem mit Medikamenten.
Meine Mutter hat damals ohne Rücksicht auf Verluste versucht, meine Wahrnehmungen durcheinander zu bringen. Sie hat Dinge gesagt und gemacht und dann behauptet, ich würde mir das alles nur einbilden. Sie hat versucht, mir einzureden, ich hätte Halluzinationen und auch dementsprechende Sachen veranstaltet. Sie hat z.B. mit mir telefoniert und dann gesagt, das Telefonat hätte niemals stattgefunden u.s.w.
Gleichzeitig hat sie dafür gesorgt, dass keine Freunde und Verwandte Kontakt mit mir aufnehmen. Sie hat z.B. zu ihnen gesagt, dass man mit mir nicht mehr telefonieren könnte, da ich "wohl geistig nicht mehr auf der Höhe sei". Das habe ich dann später von einigen Leuten erfahren. In der Klinik, in der ich damals stationär war, sagten die Therapeuten zu mir, dass meine Mutter mich sozusagen als kranke Tochter bräuchte und mich krank machen würde, um selber nicht krank zu werden u.ä.
Ich habe inzwischen einen Therapeuten gefunden, der weder Psychologe, noch Psychiater ist, sondern Allgemeinmediziner mit Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten. Zu ihm habe ich zwar Vertrauen, bin aber trotzdem nicht in der Lage, zu erzählen, was genau passiert ist. Er sagt, dass ich an posttraumatischem Stress leide. Ich möchte eigentlich mit meiner Mutter keinen Kontakt mehr, da sie niemals damit aufhören würde, mich fertig zu machen.
Ich suche jetzt Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, die sich von ihrer Mutter trennen wollen oder es bereits geschafft haben.
Viele Grüße
Andrea


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25. Februar 2004 um 13:14

Ich weiß nicht ob dir das hilft...
...aber meine Erfahrungen gehen in ähnliche Richtung wie deine.

Eine Patentlösung gibt es nicht, aber ich möchte dich wenigstens wissen lassen, daß ich es geschafft habe, einigermaßen beschwerdefrei zu leben.

Hat viele Jahre gedauert und ich war oft an dem Punkt, an dem ich geglaubt habe, nicht mehr leben zu können.

Mittlerweile lebe ich in einer Beziehung, in der zwar auch immer noch "Altes" hervorkommt (ich litt an einer dissoziativen Identitätsstörung (dazu zählt auch das Borderlinesyndrom), in meinem Fall als Multiple Persönlichkeitsstörung bzw. -spaltung ausgeprägt).

Vielleicht kannst du auch hier Leute finden, die ähnliche Erfahrungen wie du gemacht haben: http://www.verletztehelfer.de/forums/

Alles Gute für dich!

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25. Februar 2004 um 13:17

Ich
habe zwar so etwas Gott sei Dank nicht durchmachen müssen, aber ich schreibe dir trotzdem.

Dass du diese Person noch als Mutter bezeichnest. Für mich ist es keine Mutter, sondern ein Monster. Das ist ja echt schrecklich, was sie dir antut!! Ich verstehe nicht, warum du nicht schon längst den Kontakt zu deiner Mutter abgebrochen hast. Natürlich ist sie immer noch deine Mutter und ich kann vielleicht ein bißchen verstehen, dass du vielleicht ein schlechtes Gewißen hast oder ähnliches. Ich weiß ja nicht, was dagegen spricht, dich total abzunabbeln? Ich denke, dass das deine einzige Rettung ist, sonst wird es womöglich noch schlimmer! Und bei solchen gravierenden psychischen Problemen, kommst du ohne professionelle Hilfe nicht aus, auch wenn du bis jetzt nur schlechte Erfahrungen gemacht hast. Es ist denke ich ähnlich wie bei Ärzten, wo es auch viele Pfuscher gibt. ES dauert vielleicht, bis du einen Psychiater findest, der kompetent ist und dir helfen kann. Geb die Hoffnung nicht auf. Und erinnere dich immer wieder an deine gute Phase von damals, die dir zeigt, dass nicht für immer krank sein mußt Ich wünsche dir alles, alles Gute und viel Kraft endlich gegen deine gestörte (entschuldige den Ausdruck, aber ich finde ihr Verhalten nicht nur gestört, sondern krank und fast schon kriminell, dich bewußt krank zu machen)Mutter anzugehen!!

lg
duschka

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25. Februar 2004 um 21:56
In Antwort auf regula_12682555

Ich weiß nicht ob dir das hilft...
...aber meine Erfahrungen gehen in ähnliche Richtung wie deine.

Eine Patentlösung gibt es nicht, aber ich möchte dich wenigstens wissen lassen, daß ich es geschafft habe, einigermaßen beschwerdefrei zu leben.

Hat viele Jahre gedauert und ich war oft an dem Punkt, an dem ich geglaubt habe, nicht mehr leben zu können.

Mittlerweile lebe ich in einer Beziehung, in der zwar auch immer noch "Altes" hervorkommt (ich litt an einer dissoziativen Identitätsstörung (dazu zählt auch das Borderlinesyndrom), in meinem Fall als Multiple Persönlichkeitsstörung bzw. -spaltung ausgeprägt).

Vielleicht kannst du auch hier Leute finden, die ähnliche Erfahrungen wie du gemacht haben: http://www.verletztehelfer.de/forums/

Alles Gute für dich!

Danke, Ihr lieben....
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe zuerst schon gedacht, dass mir sowieso keiner antwortet, weil mein Erlebniss ziemlich unglaublich ist.
Jetzt bin ich froh, dass ich von Euch Postings erhalten habe, die mir Mut machen.
Ich werde mich demnächst auf jeden Fall meinem Therapeuten anvertrauen und die ganze Geschichte auf den Tisch bringen - evtl. sogar eine einstweilige Verfügung beantragen.
Das wird zwar schwierig für mich, da ich wirklich immer geglaubt habe, meine Mutter liebt mich (auf ihre Art...?!?), aber das scheint ja nicht so zu sein.
Drückt mir auf jeden Fall die Daumen!
Viele Grüße
Andrea

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27. Februar 2004 um 16:33
In Antwort auf

Danke, Ihr lieben....
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich habe zuerst schon gedacht, dass mir sowieso keiner antwortet, weil mein Erlebniss ziemlich unglaublich ist.
Jetzt bin ich froh, dass ich von Euch Postings erhalten habe, die mir Mut machen.
Ich werde mich demnächst auf jeden Fall meinem Therapeuten anvertrauen und die ganze Geschichte auf den Tisch bringen - evtl. sogar eine einstweilige Verfügung beantragen.
Das wird zwar schwierig für mich, da ich wirklich immer geglaubt habe, meine Mutter liebt mich (auf ihre Art...?!?), aber das scheint ja nicht so zu sein.
Drückt mir auf jeden Fall die Daumen!
Viele Grüße
Andrea

Münchhausensyndrom
Hallo Andrea,


ich habe mal etwas von einem Münchhausen-Syndrom gelesen.

Es zeigt sich darin, dass Elternteile ihre Kinder absichtlich "krank machen" um ihrem Leben einen Sinn zu geben.

Sprich mal mit deinem Therapeuten darüber.

Liebe Grüße und alles Gute, Svala

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27. Februar 2004 um 17:56

Gerade das kann ich nicht glauben...
liebe Andrea,
ersetze doch mal jedes "DU" durch "ICH"...
also, wenn Deine Mutter sagt: "Du bist geistig nicht mehr auf der Höhe" meinte sie damit nur sich selbst!!! Solange Du das nicht auch zu DEINER Wahrheit machst, tangiert es Dich nicht.
Die Crux ist meist, dass wir uns alles reinziehen müssen, dass uns "jeder Schuh passt", wir sind es so gewohnt...
schau doch mal bei google nach der Spiegelgesetz-Methode, genial! Damit hilfst Du erst mal Dir... und meist erledigt sich der Rest eh von selbst..Hab es selbst erlebt!
Viel Glück wünscht emmy8

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1. März 2004 um 13:29

Arbeiten im Ausland
<<All Deinen Mut zusammennehmen und den Kontakt verbieten. Notfalls auch über einen Anwalt... Vielleicht ziehst Du um und hinterläßt keine Adresse?
Suche Dir Arbeit im Ausland - und fange woanders komplett neu an. Irland? Die suchen händeringend deutschsprachige Arbeitnehmer...>>

Hallo!
Erstmal vielen Dank auch für Deine Antwort.
Ich habe mir wirklich schon überlegt, ins Ausland zu gehen und neu anzufangen.
Deshalb würde ich gerne wissen, welche deutschen Arbeitnehmer (also welcher Beruf) in Irland gesucht werden.
Hast Du Infos?
Vielen Dank und bis dann....
Andrea

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3. März 2004 um 16:51

Ich ich ich!!!
Hallo Andrea,

deine Geschichte berührt mich sehr.
ich selber habe ähnliches durchgemacht und bin gerade in einem Zustand, wo ich überlege mich "zu trennen". Borderline und dergleichen haben wohl fast alle Menschen, die nie ernst genommen wurden ;o)...kenn ich alles.
Bin sehr an einem Kontakt mit dir interessiert. Vielleicht mailen wir einfach mal gegenseitig unsere Erlebnisse - das tut schonmal gut.

Alles Liebe,
Seele
alte_zippe@gmx.de

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3. März 2004 um 19:40

Man ist immer noch "ihr" Kind - leider..
Hallo,

ich habe mich echt wiedergefunden ! Es gibt anscheinend noch andere so genannte Mütter ( ich entziehe solchen Frauen die Berechtigung diesen Titeltragen zu dürfen ). Was mich verblüfft ist das Alter derjenigen die davon als Opfer davon gehen. Wir sind alle so in unseren mittdreissigern.
Selber bald 38, ziehe ich gerade den Ablösungsprozess von meiner Mutter durch. Im zweiten Versuch werde ich es schaffen. Auch Du kannst es ! Die Psychologen und Psychiater die ich verschlissen habe hatten alle den gleichen Tenor - nicht mehr Kontakt als nötig.
Dein Vorteil - Du bist ungebunden, keine Kinder. Um so mehr schaffst Du es Dich zu finden ! Du wirst überrascht sein was und wer Du wirklich bist ! Bestimmt mehr als Du Dir jetzt zutraust. Die Sicht auf Umwelt und (neue) soziale Kontakte wird sich ändern.
Wir brauchen nur Kraft um diese Veränderung (in unserem Wesen etwas unheimliches) zu vollziehen.
Da so viele hier Dir antworten, wissen wir dass wir nicht alleine sind !!!

Viel Glück
enchanteresse

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30. März 2005 um 19:22

Von der Tochter in den Wahnsinn getrieben
Hallo,
ich versteh Dich da allzu gut wie das ist von jemanden nahestehenden so als Persönlichkeit und Mensch mißachtet zu werden. Bei mir liegt der Sachverhalt genau anders herum ... meine älteste Tochter und meine Brüder versuchen mich, seit ich wieder geheiratet habe in den Wahnsinn zu treiben.Dazu gehört eine lange Vorgeschichte, die schon in meiner Kindheit und zufällig auch ein wenig mit meiner Mutter und ihrem lieblings Sohn zutun hat. Jedenfalls bekam ich meine älteste Tochter schon mit 13 Jahren und ich kam aus der Mühle nicht mehr heraus ... wenn ich nicht ehrbar mit dem Vater meiner Tochter zusammen bin hätte ich meine Tochter damals zu Adoption frei geben müssen. Der Vater von meiner Tochter war Türke und dem entsprechend fiel die Ehe auch aus. Prügel und Prutalität waren an der Tagesordnung. Er war Spieler und ich mußte zusehen, wie das Geld für die Familie rein kommt. Auch Prostitution wäre für Ihn an gutes Mittel gewesen um seine Spielschulden zu berappen. Ich hatte das nicht gemacht ... ich hab mit zwei Kindern dann gearbeitet bis ich fast umgefallen bin und zu dem noch Ausbildungen gemacht. Ich wollte mich des öffteren Trennen nur jedes mal hat es meine älteste Tochter vereitelt, sie wurde von meinem Exmann geschmiert um mich zu überwachen. Irgendwann ist sie dann ausgezogen und nach kurzer Zeit konnte ich mir dann zusammen mit meiner jüngeren Tochter ein eigenes Leben aufbauen, das war nach 17 Jahren. Vor 5 Jahren lernte ich meinen jetzigen Mann, der sehr lieb und Verständnisvoll ist kennen. Jetzt haben wir zusammen 2 Kinder. Der Horor, begann letzten November, meine älteste Tochter fing an auszuspähen, wo die Kinder untergebracht sind, wenn ich zur Arbeit bin. Sie hat mir mit meinem Exmann gedroht und seit dem leben wir in unserer Wohnung in Angst und Schrecken.Meine Brüder werfen mir irgend etwas vor, was ich irgendwann in meiner Kindheit gemacht haben sollte und wollen es jedoch nicht bennenen. Seit dem tragen sich im Haus sehr sehr merkwürdige Dinge zu wie frisch angezündete Zigaretten, die auf dem Teppichboden im Treppenhaus weggeworfen werden und es nach Spiritus richt. Dies kommt seit dem öffter vor. Zudem stehen Bier und Weinflaschen im Treppenhaus herum. Ein leeres Kellerabteil wird anscheinend benutzt um sich zu verschanzen, den da steht eine Bierflasche mit Flüssigkeit und reingestopften Zigarettenkippen drinnen. Das Auto von meinem Mann wurde schon öfter demoliert, wie abgebrochene Scheibenwischer oder abgerissene Spiegel. Zudem werden wir telefonisch überwacht (Anruf zur Probe ob jemand zuhause ist) und auch wenn ich wegfahrer ist immer einer von meiner Exfamilie hinter mir her. Einer meiner Brüder wirft mir vor, dass weil ich mich scheiden hab lassen er seinen Job verliert und ich das wohl so wollte und sollche Dinge. Bis vor einigen Monaten hatte ich versucht auch meiner großen Tochter zu helfen, sie hat keine Ausbildung ich wollte sie finanziell unterstützen, wenn sie eine Ausbildung anfängt ... wollte sie nicht. An ihrem Auto hatte sie vollkommen abgefahrene Reifen und mein jetziger Ehemann hatte ihr günstig gebrauchte Reifen besorgt, nur die waren meinen Brüdern nicht gut genut, so hatte ich ihr dann neue Reifen montieren lassen. Und jetzt jetzt wirft sie mir vor, dass das Geld dafür von ihrem Vater stammt.

Jedenfalls ist für mich seit den letzten Monaten ganz klar geworden, dass ich mit meiner ältesten Tochter so wie mit meinen Brüdern nichts mehr zu tun haben möchte. Die Überwachungen und der Terror hören trotzdem nicht auf. Desanderen es ist die eigene Tochter??? auch das Verhältnis zu meiner jüngeren Tochter spannt sich an, ich kann auch ihr irgendwie nicht richtig vertrauen obwohl sie mir nichts getan hat. Sie hat nur Kontakt mit ihrer großen Schwester. Und sie möchte sich aus dem Streit heraushalten, was ich auch verstehe nur sie ist auch sehr naiv und dient als guter Informant.

Ich bin der Meinung, dass unter solchen Umständen, wie auch in Deinem Fall die Trennung von Menschen, die einen Schaden unbedingt durchgeführt werden soll und beibehalten werden soll. Denn wem nützt es, eine Beziehung die Krank macht aufrecht zu erhalten ... niemanden auch nicht Deiner Mutter ... sie muß genau so wie Du auch ihren Weg im Leben finden. Und Du mußt Dich in Deinem festigen ... auch ich falle oft immer wieder darauf rein und habe auch in den vergangenen 5 Jahren mit meiner ältesten Tochter versucht gut auszukommen ... nur sie forderte immer nur ... ein miteinander mit gegenseitiger Rücksicht gab es nie ... und darüber bin ich mir jetzt klar, dass sie das auch nie kann ... Sie geht um ihr Ziel zu erreichen immer über Leichen, dass ist das, was ihr ihr Vater beigebracht hat.Ich bin enttäuscht über mich selbst, als Mutter versagt zu haben und über das Ende.
Lieben Gruß
Samy

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4. Juni 2005 um 20:22

Information
Bei mir wurde auch das Borderline-Syndrom festgestellt.
Ich habe zum Glück einen guten Therapeuten gefunden.
Er hat mir auch dieses Buch empfohlen:
Hans-Joachim Maaz
"Der Lilith-Komplex!
ISBN 3406493351
Dieses Buch solltest du unbedingt lesen.

Ich möchte dir auch noch etwas empfehlen:
Ich habe meine Mutter gehasst. Ich wollte, wie du keinen
Kontakt zu ihr. Aber ich habe auch festgestellt, dass dies
nicht geht. Sie wird immer meine Mutter bleiben.
Also arbeite ich nun nicht mehr so daran, dass ich will,
dass sie "anders" wird, sondern ich versuche, dass meine
Einstellung zu ihr sich verändert.
Ich möchte erreichen, dass sie mir gleichgültig wird.
Ich möchte, dass sie und das was sie zu mir oder über mich sagt, mir so gleichgültig wird, als würde das ein Mensch sagen, der mich gerade erste kennengelernt hat.
Ich möchte auch erreichen, dass ich mich gedanklich nicht mehr so mit ihr beschäftigen muss.
Und ich denke, dass erreiche ich indem ich versuche ihre Motive zu verstehen und vor allem aber indem ich meine Einstellung ändere.
Versuch es doch auch einmal.
Mein Arzt hat mir gesagt (und da hat er vollkommen Recht!)
je mehr ich mich wehre dagegen anzukämpfen, desto schlimmer wird es.
Ich kann sie nicht verändern aber mich!

Ich wünsche dir viel Glück!!!!

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3. April 2006 um 21:56

Dem Wahnsinn enkommen
Auch ich habe ähnliches erlebt.
Ich wurde von ihr ( meiner sogenannten Mutter ) unter Drogen ( Antiepileptika ) gesetzt.
Sie ging mit mir zu einer Ärztin, die mir diese Mittel verschrieben hat, ohne mich eingehend zu untersuchen.
Zehn Jahre wurden mir diese Drogen verabreicht, welche mich schläfrig machten.
Zudem missbrauchte sie mich noch als gratis Haushaltshilfe. Genauso wie du wurde ich von ihr psychisch fertig gemacht. auch ich wurde von ihr vom Rest der Familie isoliert. Bis ich 18 war durfte ich nie weg.
Ich bin ihr nur entkommen, weil ich meine Ausbildung in einer anderen Stadt gemacht habe und sofort ausgezogen bin, als ich volljährig war.
Ich habe auch meine Erfahrungen mit Drogen gemacht, Valium, Alkohol und Hanf.
Vom Valium Und Alkohol bin ich nur weggekommen, weil ich drüber geredet habe.
Wenn die Erinnerungen aber hochkommen, rauche ich ab und zu Hanf, glücklicherwise immer seltener.
Schrieb doch auf,was dir passiert ist und gib diesen Bericht dienem Arzt zu lesen, vielleicht ist das einfacher als mit ihm zu reden.
Nimm doch wieder kontakt zu deinem Freundeskreis auf, zwing dich dazu etwas zu unternehmen, sonst grübelst du ohne Ende und hast keine freude mehr am Leben.
Um meine Friheit zu erlangen, musste ich mit meiner gesamten familie den Kontakt abbrechen.
Selbst zu meiner Hochzeit habe ich niemanden von ihnen eingeladen.
Es war und ist hart, aber es war meine einzige Chanche, sonst würde sie sich immer in mein Leben einmischen und bei allen Entscheidungen behaupten, ich würde mich von allen Leuten beeinflussen lassen, und sie würde mich immer als psychisch minderbemittelt darstellen.
Wenn du witerhin mit diener "Mutter" kontakz hälst, wir sie sich immer so verhalten.
Wenn du in ihrer Nähe wohnst, zieh in eine entfernte Stadt oder ins Ausland, ich würde ihr keine Adresse mitteilen.

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