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....von kommunikativ ....zu ungsprächig

23. Juli 2011 um 12:55

Ich habe nun fast ein Jahr meiner Ausbildung bewältigt.
Im September letzen Jahres, als ich mit meiner Ausbildung begann war ich der Inbegrif von "Kommunikativ" also offen umgänglich und immer darauf aus ein gute Gespräch zu führen. Egal wo, egal wie.

11 Monate später... mit täglich 8-stündiger Erfahrung in einer Werbeagentur und einem Leben in einer WG und das auch noch mit einer sehr Guten Verkehrsanbindung in der Nähe einer Großstadt...

....stelle ich fest, dass ich depressiv bin. Genau nicht wie angenommen wunschlos glücklich, sonsern depressiv.Ich rede kaum noch und nur noch das nötigste. Zweifle an allem woran es zu zweifeln gibt. Denke und rede dementsprechent sehr negativ. Ich weiß wie kontraproduktiv das doch ist, doch es lässt sich nicht einfach so abstellen.

Weiß einfach nicht mehr weiter...

-Ich habe zimliche Geldsorgen (ständig restlos überzogenes Konto, trotz dem dass ich spare)
-Eine Beziehung mit meinem WG-Mitbewohner an der ich sehr zweifle (und nicht die finanzielen Mittel auszuziehen)
-Einen angefangenen Führerschein in den ich sehr viel Geld investiert habe und nicht die
Konzentration und das Geld ihn durchzuziehen. Ihn nicht Fertig zu machen wäre
rausgeschmissenes Geld)
-Keinerlei Ausstrahung mehr... es fällt mir vor allem im nüchternen zustand nun eher schwer
leute kennen zu lernen... und simpathisch rüberzukommen da ich ja mit mir selbst im unreinen bin...
-Ich habe sämtliche Terapeuten abgeklappert... einen Termin bei einem Verhaltensterapeuten
bekomm ich frühestens in einem halben Jahr...
-ich habe die Befürchting ich kann meinen Arbeitsplatz so bald nicht mehr halten
-Ich hab das Gefühl meine Freunde wenden sich immer mehr ab von mir (ich gehen ihnen mit
meinen immer wieder um das selbe krieswenden gedabken auf die Nerven)

Jeder Tag ist wie der zuvor... LANGWEILIG und jedoch voller Angst und Zweifel

Ich hab das Gefühl.... Ich sterbe!!!!!

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23. Juli 2011 um 13:47

Hallo luna,
du hast das Gefühl, depressiv zu sein. In der Tat beinträchtigt einen eine Depression in allen Lebensbereichen. Da du noch lange auf eine Psychotherapie warten musst, kann dir dies keine kurzfristige Hilfe sein. Möglich wäre aber eine medikamentöse Behandlung, am besten durch einen Facharzt für Psychiatrie, der zunächst durch eine ausführliche Befragung feststellen muss, ob es sichwirklich um eine Depression handelt und dann über die weitere Behandlung entscheiden wird.

LG Nus

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24. Juli 2011 um 22:44

Hallo Luna
das ist hier mein erster Beitrag und ich hoffe ich kann dir etwas helfen.
Vor anderhalb Jahren gings mir genauso....ich konnte mich über nichts mehr freuen....gefühlsmäßig wusste ich gar nicht wo ich stehe....hatte kaum noch Kraft für die Arbeit...mir war irgendwie alles zuviel...heute geht es mir besser....war zuerst bei meinem Hausarzt...der hat mich zum Facharzt geschickt....leider nicht sofort....da gabs ein langes Gespräch und dann bekamm ich Medis (Citalopram). Dann gings mal ne Woche gut und dann wieder ziemlich mies. Muss dazu sagen mein Mann und ich haben noch einen kleinen Sohn und der hat das alles mitbekommen. Nach zwei Monaten wurde ich in die Tagesklinik eingewiesen...und nach 3 Wochen dort hat man mich in die Klinik eingewiesen...da gar nichts mehr ging...war kaum noch anwesend...hatte 10 Kilo abgenommen...hab mich selbstverletzt usw....dort war ich 9 lange Wochen...Habe dort zeitweise auch Beruhigunsmittel bekommen, weil mich die Gespräche über meine Vergangenheit extrem aufgewühlt haben.....danach nochmal 3 Wochen Tagesklinik....Bei mir ist es so, dass ich vor anderthalb Jahren zur Ruhe kam.....nach ziemlich negativen Erfahrungen mit Männern.....einem extremen Nachbarschaftshorror....Alkoho lismus in der Familie usw. ich hab meine Vergangenheit immer verdrängt und gehofft irgendwann sind die Gedanken daran einfach ausgelöscht aber nein.....ohne Hilfe kommt man da nicht raus. Ich gehe jetzt wieder Arbeiten und mache nebenbei eine Therapie um meine Vergangenheit aufzuarbeiten.
Und eins wollte ich dir noch mit auf dem Weg geben...meine Familie und meine Freunde waren mir immer eine große Stütze, sogar die, die man nur noch selten sieht waren in den schweren Momenten für mich da......in solchen Situationen merkst du wer deine Freunde sind.....
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft...SUCH DIR HILFE...BITTE LG sentimentally

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