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Von der Schwester missbraucht

27. Juli 2015 um 1:53 Letzte Antwort: 24. Februar 2018 um 0:24

Hallo zusammen...

Lange trage ich dich diese düstere Erfahrung nun mit mir herum...Doch bisher konnte ich noch mit keinem vernünftig darüber reden... Zu meiner Person ,ich bin weiblich und 28 Jahre alt. Ich habe 3 Geschwister .Ich bin die jüngste.

Als ich noch ein Kind war missbrauchte meine grosse Schwester mich und meine andere Schwester. Ins Detail möchte ich nicht gehen. Was mir nach all den Jahren immernoch schwer fällt und bisher nie ausgesprochen wurde.
Das erste mal darüber gesprochen habe ich vor ca. 6 Jahren.
Der Drang mich mitzuteilen platzte einfach so aus mir heraus. weil ich nicht mehr mit meinen Eltern zusammen lebte ,rief ich sie an. Unter Tränen erzählte ich das erlebte. Die Reaktion meiner Eltern war sehr enttäuschend.
Ich hatte nicht das Gefühl das sie glaubten, obwohl mein Vater mir berichtete das meine andere Schwester das gleiche behauptet hatte.
Irgendwo war ich glücklich das diese "Bombe" geplatzt war, zugleich sehr frustriert wegen der Reaktion meiner Eltern.
Meine älteste Schwester hatte zu diesen Zeitpunkt mit keinem der Familienmitglieder Kontakt.
Deswegen versuchte ich es wieder zu verdrängen .
Sie war eh kein Teil von unserem Leben und das Verhältnis zu meinen Eltern schon immer sehr angespannt.

Vor ca. 2,5 Jahren trat meine grosse Schwester wieder in unser Leben. Nach 10 Jahren abstinenz versuchte auch ich den Kontakt wieder aufzubauen. Wir waren doch irgendwo noch eine Familie. Das alles ging ziemlich schnell zur Grunde wegen verschiedenen Gründen. In einem Streit, der über einen " Familien Facebook Gruppenchat" in den allen Familienmitglieder versammelt warten, habe ich es ihr so an den Kopf geknallt ,jedoch verleugnete sie alles mit einem: du bist doch krank Getue. ..Meine Eltern verfolgten diesen Chat und auch mein grosser Bruder... Es war ein Tag vor Heilig Abend...
Ich hatte auf Schutz und Unterstützung gehofft. Ich fühlte mich als das Opfer. Jedoch meilenweit von diesem Gedanken entfernt existiert die Realität.
Meine Eltern verbaten mir zum Weihnachtsfest zu erscheinen und mein Bruder brach den Kontakt mit mir komplett ab.
Ein langes Drama und mein erstes Weihnachten alleine.
Das war vor 2 Jahren.

Nach 2 Monaten war zwischen mir und meinen Eltern soweit alles bereinigt. Seitdem ist es allerdings sehr angespannt zwischen mir und meinem Vater. Wir waren nie sehr "warm". Meine Mutter beschwert sich immer darüber das er es noch nie mit mir "konnte".
Wenn ich nun zu Besuch bin und wie über früher reden muss ich mir immer anhören wie toll meine Schwester doch war und wie schön es damals gewesen ist. Selten wird über mich geredet , eigentlich immer über meine anderen 3 Geschwister.

Ich versuch das alles so hinzunehmen weil ich nun mal nur die eine Familie habe.

Ich weiss allerdings nicht mehr weiter. Solangsam schnürrt mir ,die ganze Familiengeschichte und das schwarze Schaf zu sein , die Luft ab.
Vor ca. 2 Wochen versuchte ich mir das Leben zu nehmen in dem ich 40 Tabletten schluckte und eine halbe Flasche Putzmittel zu mir nahm.
Ich wurde noch rechtzeitig gefunden und ins Krankenhaus gebracht.
Ich denke diese Aktion hat alles noch schlimmer gemacht. Ich war 4 Tage lang ans Bett auf der Intensiv Station gefesselt. Mich kam keiner ausser meiner besten Freundin besuchen. Achja und meine andere Schwester war 2mal da weil ich um Kleidung und Waschzeug gebeten habe..
Bis jetzt wurde noch kein " wirkliches" Wort darüber fallen gelassen. Ich wurd nicht gefragt wies mir geht. Meine Mutter hat es als Kurzschlussreaktion abgetan und von meinem Vater habe ich nur Vorwürfe bekommen. Unsere Familie gibt nicht auf! Jetzt Fang endlich an etc.
Aber es war keine Kurzschlussreaktion. Ich hatte alles über den Vormittag zusammen getragen und genau bedacht, wann ich die meiste Zeit alleine sein werde. Ich wohne mit ,der anderen Schwester ( die das auch erleben musste), in einer WG. Wenn sie nicht früher zurück gekommen wäre, weil sie noch was brauchte, würde ich nicht diesen Text verfassen.
Ich weiss einfach nicht mehr was ich machen soll.
Ich würde gerne mit meinen Eltern darüber reden auch gerne fragen warum sie mich nicht schützen. Sie sagen immer nur " macht das unter euch Geschwistern aus".
Ich ertrage das nicht mehr.
Aus meiner Einsamkeit heraus traue ich mich nicht den Kontakt abzubrechen. Ich habe nicht mehr viel im Leben ausser meiner besten Freundin,ein paar Online Kontakte aus Online-games .
Über die Jahre und den Dingen die nebenher passiert sind habe ich immer mehr verloren. Viele falsche Entscheidungen getroffen etc.
Von meinen alten Freunden sind nur nich Erinnerungen geblieben die immer mehr verblassen.

Es wäre schön jemanden kennenzulernen dem es genauso geht oder einfach mal verschiedene Meinungen zu lesen.
In meinem Kopf braut sich schon wieder so eine dunkle Wolke zusammen und ich fühle wie ich mich immer mehr in meiner Depression verliere.

Falls du bis hier her gelesen hast möchte ich mich für deine geschenkten Minuten bedanken!

Ich wünsche euch alles Gute

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27. Juli 2015 um 17:19

Missbraucht von der eigenen Schwester
Das ist schon irgendwie eine arge geschichte von der eigenen schwester missbraucht zu werden
wenn du wenn zum reden brauchst bin gerne für dich da schreib mir einfach an die E-Mail-Adresse damit wir nummern austauschen können
kevinkostenberger8899@gmail.co m
Mit freundlichen Grüßen
Kiwi

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12. August 2015 um 17:25

Von
Hallo Seelentreu,ich bin hier neu hier und bin zufällig auf dein Posts gestossen da ich mich aus aktuellen Anlass mit Missbrauch in der Famiele beschäftige,leider muss man sagen das ganz viele Sachen totgeschwiegen werden und meistens nicht an Tageslicht kommen,ich finde gut das du dein erlebtes mit anderen Menschen teilst
bzw uns öffentlich zur Verfügung stellst also
Hut ab.da gehört schon einiges dazu.also was
Ich dir wünsche für dein Leben das du damit abschließen kann'st und dir ein trotzdem normales Leben aufbauen wieder kann'st
wünsche dir viel Kraft für deine Zukunft
Alles erdenkliche gute glg Danny

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13. August 2015 um 22:06

Ist das wirklich Familie?
Mir tut es sehr leid, was du erlebt hast, Missbrauch in der eigenen Familie ist leider immer noch ein Tabuthema, obwohl es wahrscheinlich viel häufiger passiert, als es wirklich dokumentiert ist.
Ich finde, dass du stark bist. Bei weitem nicht jeder hat den Mut, darüber zu berichten.

Was allerdings deine Familie angeht frage ich mich, ob man diese denn überhaupt so nennen kann, bei der Reaktion. Auch du solltest dich fragen, ob es dir ihre Art und ihre Anwesenheit nicht mehr Schmerzen bereitet, als wenn du sie hinter dir lässt. Alleine zu sein ist zwar kein schönes Gefühl, aber ich denke es ist besser, als von Menschen umgeben zu sein, die dich eigentlich gar nicht so akzeptieren und kein Verständnis dafür haben, wie du bist.

Außerdem gibt es di Möglichkeit auch neue Leute kennen zu lernen, ob auf der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten. Dafür darf man sich nur nicht verstecken Aber ich denke wenn deine derzeitige Situation so bleibt, wirst du dich nur immr mehr zurück ziehen.

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22. Februar 2017 um 5:10
In Antwort auf phemie_12109944

Hallo zusammen...

Lange trage ich dich diese düstere Erfahrung nun mit mir herum...Doch bisher konnte ich noch mit keinem vernünftig darüber reden... Zu meiner Person ,ich bin weiblich und 28 Jahre alt. Ich habe 3 Geschwister .Ich bin die jüngste.

Als ich noch ein Kind war missbrauchte meine grosse Schwester mich und meine andere Schwester. Ins Detail möchte ich nicht gehen. Was mir nach all den Jahren immernoch schwer fällt und bisher nie ausgesprochen wurde.
Das erste mal darüber gesprochen habe ich vor ca. 6 Jahren.
Der Drang mich mitzuteilen platzte einfach so aus mir heraus. weil ich nicht mehr mit meinen Eltern zusammen lebte ,rief ich sie an. Unter Tränen erzählte ich das erlebte. Die Reaktion meiner Eltern war sehr enttäuschend.
Ich hatte nicht das Gefühl das sie glaubten, obwohl mein Vater mir berichtete das meine andere Schwester das gleiche behauptet hatte.
Irgendwo war ich glücklich das diese "Bombe" geplatzt war, zugleich sehr frustriert wegen der Reaktion meiner Eltern.
Meine älteste Schwester hatte zu diesen Zeitpunkt mit keinem der Familienmitglieder Kontakt.
Deswegen versuchte ich es wieder zu verdrängen .
Sie war eh kein Teil von unserem Leben und das Verhältnis zu meinen Eltern schon immer sehr angespannt.

Vor ca. 2,5 Jahren trat meine grosse Schwester wieder in unser Leben. Nach 10 Jahren abstinenz versuchte auch ich den Kontakt wieder aufzubauen. Wir waren doch irgendwo noch eine Familie. Das alles ging ziemlich schnell zur Grunde wegen verschiedenen Gründen. In einem Streit, der über einen " Familien Facebook Gruppenchat" in den allen Familienmitglieder versammelt warten, habe ich es ihr so an den Kopf geknallt ,jedoch verleugnete sie alles mit einem: du bist doch krank Getue. ..Meine Eltern verfolgten diesen Chat und auch mein grosser Bruder... Es war ein Tag vor Heilig Abend...
Ich hatte auf Schutz und Unterstützung gehofft. Ich fühlte mich als das Opfer. Jedoch meilenweit von diesem Gedanken entfernt existiert die Realität.
Meine Eltern verbaten mir zum Weihnachtsfest zu erscheinen und mein Bruder brach den Kontakt mit mir komplett ab.
Ein langes Drama und mein erstes Weihnachten alleine.
Das war vor 2 Jahren.

Nach 2 Monaten war zwischen mir und meinen Eltern soweit alles bereinigt. Seitdem ist es allerdings sehr angespannt zwischen mir und meinem Vater. Wir waren nie sehr "warm". Meine Mutter beschwert sich immer darüber das er es noch nie mit mir "konnte".
Wenn ich nun zu Besuch bin und wie über früher reden muss ich mir immer anhören wie toll meine Schwester doch war und wie schön es damals gewesen ist. Selten wird über mich geredet , eigentlich immer über meine anderen 3 Geschwister.

Ich versuch das alles so hinzunehmen weil ich nun mal nur die eine Familie habe.

Ich weiss allerdings nicht mehr weiter. Solangsam schnürrt mir ,die ganze Familiengeschichte und das schwarze Schaf zu sein , die Luft ab.
Vor ca. 2 Wochen versuchte ich mir das Leben zu nehmen in dem ich 40 Tabletten schluckte und eine halbe Flasche Putzmittel zu mir nahm.
Ich wurde noch rechtzeitig gefunden und ins Krankenhaus gebracht.
Ich denke diese Aktion hat alles noch schlimmer gemacht. Ich war 4 Tage lang ans Bett auf der Intensiv Station gefesselt. Mich kam keiner ausser meiner besten Freundin besuchen. Achja und meine andere Schwester war 2mal da weil ich um Kleidung und Waschzeug gebeten habe..
Bis jetzt wurde noch kein " wirkliches" Wort darüber fallen gelassen. Ich wurd nicht gefragt wies mir geht. Meine Mutter hat es als Kurzschlussreaktion abgetan und von meinem Vater habe ich nur Vorwürfe bekommen. Unsere Familie gibt nicht auf! Jetzt Fang endlich an etc.
Aber es war keine Kurzschlussreaktion. Ich hatte alles über den Vormittag zusammen getragen und genau bedacht, wann ich die meiste Zeit alleine sein werde. Ich wohne mit ,der anderen Schwester ( die das auch erleben musste), in einer WG. Wenn sie nicht früher zurück gekommen wäre, weil sie noch was brauchte, würde ich nicht diesen Text verfassen.
Ich weiss einfach nicht mehr was ich machen soll.
Ich würde gerne mit meinen Eltern darüber reden auch gerne fragen warum sie mich nicht schützen. Sie sagen immer nur " macht das unter euch Geschwistern aus".
Ich ertrage das nicht mehr.
Aus meiner Einsamkeit heraus traue ich mich nicht den Kontakt abzubrechen. Ich habe nicht mehr viel im Leben ausser meiner besten Freundin,ein paar Online Kontakte aus Online-games .
Über die Jahre und den Dingen die nebenher passiert sind habe ich immer mehr verloren. Viele falsche Entscheidungen getroffen etc.
Von meinen alten Freunden sind nur nich Erinnerungen geblieben die immer mehr verblassen.

Es wäre schön jemanden kennenzulernen dem es genauso geht oder einfach mal verschiedene Meinungen zu lesen.
In meinem Kopf braut sich schon wieder so eine dunkle Wolke zusammen und ich fühle wie ich mich immer mehr in meiner Depression verliere.

Falls du bis hier her gelesen hast möchte ich mich für deine geschenkten Minuten bedanken!

Ich wünsche euch alles Gute

Hallo
​Haha deine Erfahrung gelesen und habe parallelen mit meiner Kindheit gefunden. In diesen Zusammenhang wurde ich vom 5-11 lebensjahr von meiner fünf Jahre älteren Schwester missbraucht. Durch ihrer emotionalen erpressung konnte ich keine Hilfe hinzuziehen.
​Das was von diesen Jahren zurück für immer zurück blieb ist eine PtBS .
LG

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24. Februar 2018 um 0:24
In Antwort auf phemie_12109944

Hallo zusammen...

Lange trage ich dich diese düstere Erfahrung nun mit mir herum...Doch bisher konnte ich noch mit keinem vernünftig darüber reden... Zu meiner Person ,ich bin weiblich und 28 Jahre alt. Ich habe 3 Geschwister .Ich bin die jüngste.

Als ich noch ein Kind war missbrauchte meine grosse Schwester mich und meine andere Schwester. Ins Detail möchte ich nicht gehen. Was mir nach all den Jahren immernoch schwer fällt und bisher nie ausgesprochen wurde.
Das erste mal darüber gesprochen habe ich vor ca. 6 Jahren.
Der Drang mich mitzuteilen platzte einfach so aus mir heraus. weil ich nicht mehr mit meinen Eltern zusammen lebte ,rief ich sie an. Unter Tränen erzählte ich das erlebte. Die Reaktion meiner Eltern war sehr enttäuschend.
Ich hatte nicht das Gefühl das sie glaubten, obwohl mein Vater mir berichtete das meine andere Schwester das gleiche behauptet hatte.
Irgendwo war ich glücklich das diese "Bombe" geplatzt war, zugleich sehr frustriert wegen der Reaktion meiner Eltern.
Meine älteste Schwester hatte zu diesen Zeitpunkt mit keinem der Familienmitglieder Kontakt.
Deswegen versuchte ich es wieder zu verdrängen .
Sie war eh kein Teil von unserem Leben und das Verhältnis zu meinen Eltern schon immer sehr angespannt.

Vor ca. 2,5 Jahren trat meine grosse Schwester wieder in unser Leben. Nach 10 Jahren abstinenz versuchte auch ich den Kontakt wieder aufzubauen. Wir waren doch irgendwo noch eine Familie. Das alles ging ziemlich schnell zur Grunde wegen verschiedenen Gründen. In einem Streit, der über einen " Familien Facebook Gruppenchat" in den allen Familienmitglieder versammelt warten, habe ich es ihr so an den Kopf geknallt ,jedoch verleugnete sie alles mit einem: du bist doch krank Getue. ..Meine Eltern verfolgten diesen Chat und auch mein grosser Bruder... Es war ein Tag vor Heilig Abend...
Ich hatte auf Schutz und Unterstützung gehofft. Ich fühlte mich als das Opfer. Jedoch meilenweit von diesem Gedanken entfernt existiert die Realität.
Meine Eltern verbaten mir zum Weihnachtsfest zu erscheinen und mein Bruder brach den Kontakt mit mir komplett ab.
Ein langes Drama und mein erstes Weihnachten alleine.
Das war vor 2 Jahren.

Nach 2 Monaten war zwischen mir und meinen Eltern soweit alles bereinigt. Seitdem ist es allerdings sehr angespannt zwischen mir und meinem Vater. Wir waren nie sehr "warm". Meine Mutter beschwert sich immer darüber das er es noch nie mit mir "konnte".
Wenn ich nun zu Besuch bin und wie über früher reden muss ich mir immer anhören wie toll meine Schwester doch war und wie schön es damals gewesen ist. Selten wird über mich geredet , eigentlich immer über meine anderen 3 Geschwister.

Ich versuch das alles so hinzunehmen weil ich nun mal nur die eine Familie habe.

Ich weiss allerdings nicht mehr weiter. Solangsam schnürrt mir ,die ganze Familiengeschichte und das schwarze Schaf zu sein , die Luft ab.
Vor ca. 2 Wochen versuchte ich mir das Leben zu nehmen in dem ich 40 Tabletten schluckte und eine halbe Flasche Putzmittel zu mir nahm.
Ich wurde noch rechtzeitig gefunden und ins Krankenhaus gebracht.
Ich denke diese Aktion hat alles noch schlimmer gemacht. Ich war 4 Tage lang ans Bett auf der Intensiv Station gefesselt. Mich kam keiner ausser meiner besten Freundin besuchen. Achja und meine andere Schwester war 2mal da weil ich um Kleidung und Waschzeug gebeten habe..
Bis jetzt wurde noch kein " wirkliches" Wort darüber fallen gelassen. Ich wurd nicht gefragt wies mir geht. Meine Mutter hat es als Kurzschlussreaktion abgetan und von meinem Vater habe ich nur Vorwürfe bekommen. Unsere Familie gibt nicht auf! Jetzt Fang endlich an etc.
Aber es war keine Kurzschlussreaktion. Ich hatte alles über den Vormittag zusammen getragen und genau bedacht, wann ich die meiste Zeit alleine sein werde. Ich wohne mit ,der anderen Schwester ( die das auch erleben musste), in einer WG. Wenn sie nicht früher zurück gekommen wäre, weil sie noch was brauchte, würde ich nicht diesen Text verfassen.
Ich weiss einfach nicht mehr was ich machen soll.
Ich würde gerne mit meinen Eltern darüber reden auch gerne fragen warum sie mich nicht schützen. Sie sagen immer nur " macht das unter euch Geschwistern aus".
Ich ertrage das nicht mehr.
Aus meiner Einsamkeit heraus traue ich mich nicht den Kontakt abzubrechen. Ich habe nicht mehr viel im Leben ausser meiner besten Freundin,ein paar Online Kontakte aus Online-games .
Über die Jahre und den Dingen die nebenher passiert sind habe ich immer mehr verloren. Viele falsche Entscheidungen getroffen etc.
Von meinen alten Freunden sind nur nich Erinnerungen geblieben die immer mehr verblassen.

Es wäre schön jemanden kennenzulernen dem es genauso geht oder einfach mal verschiedene Meinungen zu lesen.
In meinem Kopf braut sich schon wieder so eine dunkle Wolke zusammen und ich fühle wie ich mich immer mehr in meiner Depression verliere.

Falls du bis hier her gelesen hast möchte ich mich für deine geschenkten Minuten bedanken!

Ich wünsche euch alles Gute

Habe sowas ähnliches in meiner Familie erzähle das aber nicht öffentlich. Wenn du magst können wir nummern austausche.

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