Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Völlig erschöpft mit 2Kindern

20. Juni 2019 um 13:13 Letzte Antwort: 25. Juni 2019 um 22:42

Hallo alle zusammen, 
Bisher war ich immer Stille Mitleserin, aber nun muss ich mich mal ausheulen.

Ich bin Anfang 30 und Mutter zweier kleiner Kinder (3 und 15 Monate). Ich liebe meine Jungs wirklich über alles, bin nur momentan völlig an meiner Belastungsgrenze angekommen. Mein großer Sohn war (bei aller Wildheit) immer ein sehr unkompliziertes Kind, hat sich selbst abgestillt, mit 8 Monaten durchgeschlafen, usw. Dann kam mein 2. Sohn. Er ist mittlerweile 15 Monate alt, schläft immer noch nicht durch und lässt sich einfach nicht abstillen,egal was für Tipps und Tricks wir dafür anwenden,sobald ich in seiner Nähe bin, drückt er sich mir förmlich an die Brust. Das Schlimme ist, ich kann ihn da verstehen, das Stillen ist das einzige, das er nicht teilen muss. Hinzu kommt, dass mein Großer mit Eintritt in die Trotzphase ein sehr anstrengendes Kind geworden ist und sehr viel Aufmerksamkeit fordert. Wenn es nicht so läuft, wie er es sich in seinem Kopf zurecht gelegt hat, hat er ganz schlimme Wutausbrüche. Dann ist er nicht mehr ansprechbar und lässt sich auch durch nichts ablenken. So ein Wutanfall kann dann auch 1,5 Stunden andauern. 
War das letzte Jahr allein mit beiden immer zu Hause, während mein Mann arbeiten war. Entlastung von außen hatten wir nur wenig, da mein großer Sohn niemanden an sich ran gelassen hat, weder oma/Opa oder Freunde, selbst mein Mann war das ganze letzte Jahr völlig abgeschrieben. Nur ich durfte mit ihm schlafen gehen, musste beim Essen neben ihm sitzen, usw. Manchmal hat er schlimme Wutausbrüche im Auto bekommen, wenn mein Mann gefahren ist und er wollte, dass ich ans Steuer gehe,da könnte ich noch viel mehr erzählen. 
Nun ist mein großer Sohn im Kindergarten, was zwar eine enorme Entlastung ist, hab tagsüber nun "nur noch" 1 Kind. Aber dadurch, dass im letzten Jahr alles so extrem anstrengend war, schaffe ich es einfach nicht mehr, mich irgendwie zu erholen. Meistens wache ich morgens auf und habe schon das Gefühl, dass mein Akku nachwievor bei 0 ist. Sobald nur eine Kleinigkeit ein wenig aus dem Ruder läuft, habe ich schon das Gefühl, den Tag nicht zu schaffen. Wenn mein Kleiner dann Mittagsschlaf hält, sitze ich meistens nur am Handy und spiele oder schau einfach vor mich her, kann mich auf nichts konzentrieren, keine Bücher, keine Filme oder Serien. Auch kochen, was mir immer so viel Spaß gemacht hat, kostet mich enorme Überwindung. Früher habe ich regelmäßig Sport getrieben, heute habe ich keine Kraft mehr dazu, egal wann sich die Gelegenheit dazu bieten würde. Soziale Kontakte kann ich grad überhaupt nicht ertragen. Ich weiß nicht, worüber ich mit anderen Leuten reden soll und kann es absolut nicht ertragen, wenn mir dann andere von sich erzählen, was für tolle Reisen sie gemacht haben oder welche Musicals sie wieder besucht haben oder oder oder. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gönne, normalerweise höre ich sehr gerne zu und schaue mir Bilder an, aber momentan geht es einfach nicht. Selbst vom engsten Freundes-und Familienkreis habe ich mich abgeschottet und versuche irgendwie den Tag zu überstehen. 

Ich muss dazu sagen, dass ich bereits seit ein paar Jahren in psychologischer Behandlung bin aufgrund depressiver Verstimmung, die ich vor den Kinder entwickelt habe. Das hatte ich aber alles soweit im Griff. Bis letztes Jahr ging es mir wirklich gut und dann fing die Trotzphase an. Mein Psychologe weiß von meinem Erschöpfungszustand, aber ich habe das Gefühl, dass er mich nicht versteht. Er hat selbst hat keine Kinder und sagt immer nur, dass viele seiner Patienten mit Kindern ihm ähnliche Dinge sagen und dass es normal sei. Ich müsse das nun einfach irgendwie ertragen, irgendwann würde es besser werden. Aber das kann doch nicht noch über Jahre so weiter gehen? Meine Ehe leidet sehr darunter. Mein Mann versucht mich soweit es geht zu unterstützen, aber für ihn ist es ja auch nicht einfach und auch er kommt immer mehr an seine Grenzen. Ich habe so allmählich das Gefühl, dass die entstandenen "Schäden" irreparabel sind, keine Ahnung. 
Wie machen das andere mehrfach Eltern? Geht es euch auch so? Ist es wirklich so wie mein Psychologe sagt "Augen zu und durch" 
Bitte entschuldigt den riesen Text. 
Ich danke euch vielmals fürs Durchlesen und eure Antworten. 

Eure Airam

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20. Juni 2019 um 13:28

Hast du mal drüber nachgedacht den Therapeuten zu wechseln?
Ich kenne jemanden, der Jahre lang wegen Depressionen in Behandlung war und sich dort auch gut aufgehoben fühlte. Über die Jahre wurde es trotzdem immer schlimmer und endete in stationärer Therapie. Schlussendlich hat diese Person die Stationäre durch, einen neuen Therapeuten und nun geht es endlich mal vorwärts. War ganz sicher nicht einfach, aber zumindest gibt es jetzt mal eine Aussicht.

Ich selbst habe keine Kinder, aber ist es wirklich nötig sich von seinen Kindern so auf der Nase rumtanzen zu lassen? Es kann doch nicht sein, dass das Kind entscheidet wer nun Auto fährt und wer nicht.
 

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20. Juni 2019 um 13:53
In Antwort auf soncherie

Hast du mal drüber nachgedacht den Therapeuten zu wechseln?
Ich kenne jemanden, der Jahre lang wegen Depressionen in Behandlung war und sich dort auch gut aufgehoben fühlte. Über die Jahre wurde es trotzdem immer schlimmer und endete in stationärer Therapie. Schlussendlich hat diese Person die Stationäre durch, einen neuen Therapeuten und nun geht es endlich mal vorwärts. War ganz sicher nicht einfach, aber zumindest gibt es jetzt mal eine Aussicht.

Ich selbst habe keine Kinder, aber ist es wirklich nötig sich von seinen Kindern so auf der Nase rumtanzen zu lassen? Es kann doch nicht sein, dass das Kind entscheidet wer nun Auto fährt und wer nicht.
 

Naja, also ich fasse das nicht als ein "auf der Nase rumtanzen" auf. Er ist eben ein 3-jähriges Kind, das seine Grenzen austestet. Und bei Beispielen wie dem Autofahren geben wir ja auch nicht nach (obwohl die Lage wahrscheinlich nicht so schlimm wäre, wenn wir es tun würden). Es ist nur so, dass die daraus resultierenden Wutausbrüche, sehr kräftezehrend sind, insbesondere wenn sie mehrmals am Tag stattfinden. Und der Kleine ist ja auch noch da und fordert seine Aufmerksamkeit.
Einen Therapeutenwechsel habe ich auch schon in Betracht gezogen. Ist allerdings nicht so einfach. Wir wohnen auf dem Land. Ich bin ja schon froh, dass wir hier überhaupt einen Psychologen haben. Wenn ich überhaupt einen finden würde, müsste ich 30-40 km wegfahren und das mit 2 Kindern und einem Ehemann mit Bereitschaftsdienst zu vereinen ist kaum möglich. 

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20. Juni 2019 um 16:13
In Antwort auf airam2410

Naja, also ich fasse das nicht als ein "auf der Nase rumtanzen" auf. Er ist eben ein 3-jähriges Kind, das seine Grenzen austestet. Und bei Beispielen wie dem Autofahren geben wir ja auch nicht nach (obwohl die Lage wahrscheinlich nicht so schlimm wäre, wenn wir es tun würden). Es ist nur so, dass die daraus resultierenden Wutausbrüche, sehr kräftezehrend sind, insbesondere wenn sie mehrmals am Tag stattfinden. Und der Kleine ist ja auch noch da und fordert seine Aufmerksamkeit.
Einen Therapeutenwechsel habe ich auch schon in Betracht gezogen. Ist allerdings nicht so einfach. Wir wohnen auf dem Land. Ich bin ja schon froh, dass wir hier überhaupt einen Psychologen haben. Wenn ich überhaupt einen finden würde, müsste ich 30-40 km wegfahren und das mit 2 Kindern und einem Ehemann mit Bereitschaftsdienst zu vereinen ist kaum möglich. 

Meine Tochter war auch ein Wüterich . Das einzige das bei ihr geholfen hat habe ich instinktiv gemacht . Ich habe sie genommen - mich hingesetzt und während sie um sich schlug, ganz fest an mich gedrückt . Man konnte förmlich merken wie sie zusammenbricht . Ich habe sie einfach gehalten und an mich gedrückt, dass sie mich spürt und nach dem Zusammenbruch hat sie noch fürchterlich geweint, aber danach war sie wie ausgewechselt . Das gab ihr Sicherheit und die Ausbrüche wurden weniger bis sie komplett verschwunden sind .

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20. Juni 2019 um 20:43

Was wäre denn mit einer Mutter-Kind-Kur? Das was du beschreibst klingt schon sehr nach Depressionen. Und ja die ersten Jahre sind echt mega anstrengend. Meine sind nun 4 und 6 und es wird nun besser. Aber 1 Jahr und 3 Jahre alt, fand ich die anstrengendste Zeit. 

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20. Juni 2019 um 23:54
In Antwort auf airam2410

Hallo alle zusammen, 
Bisher war ich immer Stille Mitleserin, aber nun muss ich mich mal ausheulen.

Ich bin Anfang 30 und Mutter zweier kleiner Kinder (3 und 15 Monate). Ich liebe meine Jungs wirklich über alles, bin nur momentan völlig an meiner Belastungsgrenze angekommen. Mein großer Sohn war (bei aller Wildheit) immer ein sehr unkompliziertes Kind, hat sich selbst abgestillt, mit 8 Monaten durchgeschlafen, usw. Dann kam mein 2. Sohn. Er ist mittlerweile 15 Monate alt, schläft immer noch nicht durch und lässt sich einfach nicht abstillen,egal was für Tipps und Tricks wir dafür anwenden,sobald ich in seiner Nähe bin, drückt er sich mir förmlich an die Brust. Das Schlimme ist, ich kann ihn da verstehen, das Stillen ist das einzige, das er nicht teilen muss. Hinzu kommt, dass mein Großer mit Eintritt in die Trotzphase ein sehr anstrengendes Kind geworden ist und sehr viel Aufmerksamkeit fordert. Wenn es nicht so läuft, wie er es sich in seinem Kopf zurecht gelegt hat, hat er ganz schlimme Wutausbrüche. Dann ist er nicht mehr ansprechbar und lässt sich auch durch nichts ablenken. So ein Wutanfall kann dann auch 1,5 Stunden andauern. 
War das letzte Jahr allein mit beiden immer zu Hause, während mein Mann arbeiten war. Entlastung von außen hatten wir nur wenig, da mein großer Sohn niemanden an sich ran gelassen hat, weder oma/Opa oder Freunde, selbst mein Mann war das ganze letzte Jahr völlig abgeschrieben. Nur ich durfte mit ihm schlafen gehen, musste beim Essen neben ihm sitzen, usw. Manchmal hat er schlimme Wutausbrüche im Auto bekommen, wenn mein Mann gefahren ist und er wollte, dass ich ans Steuer gehe,da könnte ich noch viel mehr erzählen. 
Nun ist mein großer Sohn im Kindergarten, was zwar eine enorme Entlastung ist, hab tagsüber nun "nur noch" 1 Kind. Aber dadurch, dass im letzten Jahr alles so extrem anstrengend war, schaffe ich es einfach nicht mehr, mich irgendwie zu erholen. Meistens wache ich morgens auf und habe schon das Gefühl, dass mein Akku nachwievor bei 0 ist. Sobald nur eine Kleinigkeit ein wenig aus dem Ruder läuft, habe ich schon das Gefühl, den Tag nicht zu schaffen. Wenn mein Kleiner dann Mittagsschlaf hält, sitze ich meistens nur am Handy und spiele oder schau einfach vor mich her, kann mich auf nichts konzentrieren, keine Bücher, keine Filme oder Serien. Auch kochen, was mir immer so viel Spaß gemacht hat, kostet mich enorme Überwindung. Früher habe ich regelmäßig Sport getrieben, heute habe ich keine Kraft mehr dazu, egal wann sich die Gelegenheit dazu bieten würde. Soziale Kontakte kann ich grad überhaupt nicht ertragen. Ich weiß nicht, worüber ich mit anderen Leuten reden soll und kann es absolut nicht ertragen, wenn mir dann andere von sich erzählen, was für tolle Reisen sie gemacht haben oder welche Musicals sie wieder besucht haben oder oder oder. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gönne, normalerweise höre ich sehr gerne zu und schaue mir Bilder an, aber momentan geht es einfach nicht. Selbst vom engsten Freundes-und Familienkreis habe ich mich abgeschottet und versuche irgendwie den Tag zu überstehen. 

Ich muss dazu sagen, dass ich bereits seit ein paar Jahren in psychologischer Behandlung bin aufgrund depressiver Verstimmung, die ich vor den Kinder entwickelt habe. Das hatte ich aber alles soweit im Griff. Bis letztes Jahr ging es mir wirklich gut und dann fing die Trotzphase an. Mein Psychologe weiß von meinem Erschöpfungszustand, aber ich habe das Gefühl, dass er mich nicht versteht. Er hat selbst hat keine Kinder und sagt immer nur, dass viele seiner Patienten mit Kindern ihm ähnliche Dinge sagen und dass es normal sei. Ich müsse das nun einfach irgendwie ertragen, irgendwann würde es besser werden. Aber das kann doch nicht noch über Jahre so weiter gehen? Meine Ehe leidet sehr darunter. Mein Mann versucht mich soweit es geht zu unterstützen, aber für ihn ist es ja auch nicht einfach und auch er kommt immer mehr an seine Grenzen. Ich habe so allmählich das Gefühl, dass die entstandenen "Schäden" irreparabel sind, keine Ahnung. 
Wie machen das andere mehrfach Eltern? Geht es euch auch so? Ist es wirklich so wie mein Psychologe sagt "Augen zu und durch" 
Bitte entschuldigt den riesen Text. 
Ich danke euch vielmals fürs Durchlesen und eure Antworten. 

Eure Airam

Nein, das ist nicht normal. Es ist auch nicht ok von deinem Psychologen das abzutun. 

Vielleicht eine Mutter Kind Kur und danach mit einer anderen psychiatrischen/psychologischen Hilfe ein Neuanfang? 

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23. Juni 2019 um 16:55

und vor den Kindern hast du dich für diese Verantwortung bereit gefühlt trotz psychischer Probleme?

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25. Juni 2019 um 22:42
In Antwort auf airam2410

Hallo alle zusammen, 
Bisher war ich immer Stille Mitleserin, aber nun muss ich mich mal ausheulen.

Ich bin Anfang 30 und Mutter zweier kleiner Kinder (3 und 15 Monate). Ich liebe meine Jungs wirklich über alles, bin nur momentan völlig an meiner Belastungsgrenze angekommen. Mein großer Sohn war (bei aller Wildheit) immer ein sehr unkompliziertes Kind, hat sich selbst abgestillt, mit 8 Monaten durchgeschlafen, usw. Dann kam mein 2. Sohn. Er ist mittlerweile 15 Monate alt, schläft immer noch nicht durch und lässt sich einfach nicht abstillen,egal was für Tipps und Tricks wir dafür anwenden,sobald ich in seiner Nähe bin, drückt er sich mir förmlich an die Brust. Das Schlimme ist, ich kann ihn da verstehen, das Stillen ist das einzige, das er nicht teilen muss. Hinzu kommt, dass mein Großer mit Eintritt in die Trotzphase ein sehr anstrengendes Kind geworden ist und sehr viel Aufmerksamkeit fordert. Wenn es nicht so läuft, wie er es sich in seinem Kopf zurecht gelegt hat, hat er ganz schlimme Wutausbrüche. Dann ist er nicht mehr ansprechbar und lässt sich auch durch nichts ablenken. So ein Wutanfall kann dann auch 1,5 Stunden andauern. 
War das letzte Jahr allein mit beiden immer zu Hause, während mein Mann arbeiten war. Entlastung von außen hatten wir nur wenig, da mein großer Sohn niemanden an sich ran gelassen hat, weder oma/Opa oder Freunde, selbst mein Mann war das ganze letzte Jahr völlig abgeschrieben. Nur ich durfte mit ihm schlafen gehen, musste beim Essen neben ihm sitzen, usw. Manchmal hat er schlimme Wutausbrüche im Auto bekommen, wenn mein Mann gefahren ist und er wollte, dass ich ans Steuer gehe,da könnte ich noch viel mehr erzählen. 
Nun ist mein großer Sohn im Kindergarten, was zwar eine enorme Entlastung ist, hab tagsüber nun "nur noch" 1 Kind. Aber dadurch, dass im letzten Jahr alles so extrem anstrengend war, schaffe ich es einfach nicht mehr, mich irgendwie zu erholen. Meistens wache ich morgens auf und habe schon das Gefühl, dass mein Akku nachwievor bei 0 ist. Sobald nur eine Kleinigkeit ein wenig aus dem Ruder läuft, habe ich schon das Gefühl, den Tag nicht zu schaffen. Wenn mein Kleiner dann Mittagsschlaf hält, sitze ich meistens nur am Handy und spiele oder schau einfach vor mich her, kann mich auf nichts konzentrieren, keine Bücher, keine Filme oder Serien. Auch kochen, was mir immer so viel Spaß gemacht hat, kostet mich enorme Überwindung. Früher habe ich regelmäßig Sport getrieben, heute habe ich keine Kraft mehr dazu, egal wann sich die Gelegenheit dazu bieten würde. Soziale Kontakte kann ich grad überhaupt nicht ertragen. Ich weiß nicht, worüber ich mit anderen Leuten reden soll und kann es absolut nicht ertragen, wenn mir dann andere von sich erzählen, was für tolle Reisen sie gemacht haben oder welche Musicals sie wieder besucht haben oder oder oder. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gönne, normalerweise höre ich sehr gerne zu und schaue mir Bilder an, aber momentan geht es einfach nicht. Selbst vom engsten Freundes-und Familienkreis habe ich mich abgeschottet und versuche irgendwie den Tag zu überstehen. 

Ich muss dazu sagen, dass ich bereits seit ein paar Jahren in psychologischer Behandlung bin aufgrund depressiver Verstimmung, die ich vor den Kinder entwickelt habe. Das hatte ich aber alles soweit im Griff. Bis letztes Jahr ging es mir wirklich gut und dann fing die Trotzphase an. Mein Psychologe weiß von meinem Erschöpfungszustand, aber ich habe das Gefühl, dass er mich nicht versteht. Er hat selbst hat keine Kinder und sagt immer nur, dass viele seiner Patienten mit Kindern ihm ähnliche Dinge sagen und dass es normal sei. Ich müsse das nun einfach irgendwie ertragen, irgendwann würde es besser werden. Aber das kann doch nicht noch über Jahre so weiter gehen? Meine Ehe leidet sehr darunter. Mein Mann versucht mich soweit es geht zu unterstützen, aber für ihn ist es ja auch nicht einfach und auch er kommt immer mehr an seine Grenzen. Ich habe so allmählich das Gefühl, dass die entstandenen "Schäden" irreparabel sind, keine Ahnung. 
Wie machen das andere mehrfach Eltern? Geht es euch auch so? Ist es wirklich so wie mein Psychologe sagt "Augen zu und durch" 
Bitte entschuldigt den riesen Text. 
Ich danke euch vielmals fürs Durchlesen und eure Antworten. 

Eure Airam

Hallo!
Dein Problem ist kein einfaches aber nicht unlösbar.
Du musst die Sichtweise ändern, es besteht die Möglichkeit das Deine Kinder Kristallkinder sind, die Kinder der neuen Zeit, ganz alte Seelen in kleinen Kinder Körper.

Du siehst das Problem bei Dir, ist auch richtig.

Du musst sie mit anderen Augen sehen, das Problem ist Du siehst Kinder, Kleinkinder, ich sehe weise alte Seelen, gekommen um die Menschen zu helfen.
Behandele sie nicht mehr wie Kinder, versuche es mal.
Frage warum soll ich das machen oder warum machst du es, höre genau zu, lerne von den Kinder.

Sie sind aus Liebe zu Dir gekommen und aus Liebe zu allen Menschen im Auftrag Gottes.

Nur so wirst Du es schafffen, Stück für Stück.
Ganz sicher erkennst Du, Dein Fehler und doch nicht Dein Fehler.

LG Lichtkrieger

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