Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Psychologie

Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen

6. September 2005 um 9:57 Letzte Antwort: 7. September 2005 um 10:28

Hallo zusammen,
schreibe mein Problem auch noch hier hinein, vielleicht ist es hier richtiger.

Habe bereits das 3. Mal den gleichen Traum. Ich träume, dass eine oder mehrere sehr helle Stimmen (könnten Kinderstimmen sein) "Hilfe" rufen. Es ist aber kein Schrei, sondern eher ruhig und bittend. Es ist nur das eine Wort. Dann gehe ich im Traum in meinen Flur, um nachzusehen, wer mich ruft. Da ist aber niemand und ich werde wach. Das ist alles.
Hat jemand eine Ahnung, ob das was zu bedeuten hat. Braucht vielleicht wirklich jemand meine Hilfe?

Viele Grüße
Sonnenschein

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6. September 2005 um 11:23

Hallo sonnenschein,
weißt Du Träume deuten ist nicht so leicht.
Welche Idee hast Du selbst dazu was, der Traum Dir sagen will?
Ich sehe meistens auf der internetseite nach:
www.traumdeutung.com
da finde ich Ansätze was Symbole anbelangt und dann frag ich mich ob das in irgendeiner Form auf mich und meinen Traum stimmig sein kann.
Liebe Grüße
Fortunia

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6. September 2005 um 12:22
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Hallo sonnenschein,
weißt Du Träume deuten ist nicht so leicht.
Welche Idee hast Du selbst dazu was, der Traum Dir sagen will?
Ich sehe meistens auf der internetseite nach:
www.traumdeutung.com
da finde ich Ansätze was Symbole anbelangt und dann frag ich mich ob das in irgendeiner Form auf mich und meinen Traum stimmig sein kann.
Liebe Grüße
Fortunia

Ja habe dort auch schon nachgesehen
aber ich bin mir nicht ganz sicher. Klar es spielen immer auch die Lebensumstände eine Rolle. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass vielleicht wirklich jemand meine Hilfe braucht, ich weiß aber nicht wer. Habe Angst, das ich versage. Habe vor einem 3/4 Jahr meine Kinder verloren (ihr Vater hat sie umgebracht und anschließend sich selbst - siehe auch Forum Tod/Trauer). Vielleicht hängt es ja damit zusammen. Lt. Traumdeutung im Netz könnte es aber auch sein, dass möglicherweise jemand aus meinem jetzigen Bekanntenkreis Hilfe braucht. Weiß nicht, bin einfach unsicher. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken.
LG Sonnenschein

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6. September 2005 um 12:35
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Ja habe dort auch schon nachgesehen
aber ich bin mir nicht ganz sicher. Klar es spielen immer auch die Lebensumstände eine Rolle. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass vielleicht wirklich jemand meine Hilfe braucht, ich weiß aber nicht wer. Habe Angst, das ich versage. Habe vor einem 3/4 Jahr meine Kinder verloren (ihr Vater hat sie umgebracht und anschließend sich selbst - siehe auch Forum Tod/Trauer). Vielleicht hängt es ja damit zusammen. Lt. Traumdeutung im Netz könnte es aber auch sein, dass möglicherweise jemand aus meinem jetzigen Bekanntenkreis Hilfe braucht. Weiß nicht, bin einfach unsicher. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken.
LG Sonnenschein

Das mit Deinen Kindern tut mir sehr weh und leid für Dich!!
ich denke dass Problem Deiner Träume liegt in Deiner Seele.
Du hast damit noch nicht abgeschlossen, Deine Kinder auf so eine schreckliche Art verloren zu haben und ich nehme mal an, Du hast Schuldgefühle, da Du nichts dagegen unternehmen konntest.
Meine Liebe bitte tu Dir einen Gefallen und such Dir professionelle Hilfe, einen guten Therapeuten der auf Trauerarbeit spezialisiert ist.
Und Du bist nicht schuld daran!!!

Alles Liebe
Fortunia

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6. September 2005 um 12:49
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Das mit Deinen Kindern tut mir sehr weh und leid für Dich!!
ich denke dass Problem Deiner Träume liegt in Deiner Seele.
Du hast damit noch nicht abgeschlossen, Deine Kinder auf so eine schreckliche Art verloren zu haben und ich nehme mal an, Du hast Schuldgefühle, da Du nichts dagegen unternehmen konntest.
Meine Liebe bitte tu Dir einen Gefallen und such Dir professionelle Hilfe, einen guten Therapeuten der auf Trauerarbeit spezialisiert ist.
Und Du bist nicht schuld daran!!!

Alles Liebe
Fortunia

Hab noch eine Telefonnummer für Dich von
0800 1110111 oder 0800 1110222

einer Telefonseelsorge!
Bitte ruf doch dort mal an

alles Liebe
Fortunia

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6. September 2005 um 13:08
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Ja habe dort auch schon nachgesehen
aber ich bin mir nicht ganz sicher. Klar es spielen immer auch die Lebensumstände eine Rolle. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass vielleicht wirklich jemand meine Hilfe braucht, ich weiß aber nicht wer. Habe Angst, das ich versage. Habe vor einem 3/4 Jahr meine Kinder verloren (ihr Vater hat sie umgebracht und anschließend sich selbst - siehe auch Forum Tod/Trauer). Vielleicht hängt es ja damit zusammen. Lt. Traumdeutung im Netz könnte es aber auch sein, dass möglicherweise jemand aus meinem jetzigen Bekanntenkreis Hilfe braucht. Weiß nicht, bin einfach unsicher. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken.
LG Sonnenschein

Hilfe
hallo sonnenschein,

hast du das gefühl damals versagt zu haben, wenn du zum richtigen zeitpunkt da gewesen wärst das geschehene aufhalten zu können?

manndel

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6. September 2005 um 13:27
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Hilfe
hallo sonnenschein,

hast du das gefühl damals versagt zu haben, wenn du zum richtigen zeitpunkt da gewesen wärst das geschehene aufhalten zu können?

manndel

Ich weiß nicht
niemand hat eigentlich gedacht, dass mein Mann zu so etwas fähig gewesen wäre. Demzufolge, habe ich meine Kinder in Sicherheit gewähnt. Im Nachhinein macht man sich natürlich Vorwürfe. Aber ich weiß, dass ich keine Schuld habe. Aber das Gefühl, ja das ist schon da. Kann einfach nichts dagege tun. Man kann ja auch nicht einfach den Schalter umlegen und sagen, dass das nun alles Vergangenheit ist. Man fühlt sich eben einfach nur leer. Ich mache mir eigentlich nur einen Vorwurf, dass ich meinen Mann nicht richtig gekannt habe und wahrscheinlich mehr auf die Zwischentöne hätte hören müssen. Vielleichtz wär mirs ja trotzdem nicht mal aufgefallen.

LG S.

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6. September 2005 um 13:34
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Ich weiß nicht
niemand hat eigentlich gedacht, dass mein Mann zu so etwas fähig gewesen wäre. Demzufolge, habe ich meine Kinder in Sicherheit gewähnt. Im Nachhinein macht man sich natürlich Vorwürfe. Aber ich weiß, dass ich keine Schuld habe. Aber das Gefühl, ja das ist schon da. Kann einfach nichts dagege tun. Man kann ja auch nicht einfach den Schalter umlegen und sagen, dass das nun alles Vergangenheit ist. Man fühlt sich eben einfach nur leer. Ich mache mir eigentlich nur einen Vorwurf, dass ich meinen Mann nicht richtig gekannt habe und wahrscheinlich mehr auf die Zwischentöne hätte hören müssen. Vielleichtz wär mirs ja trotzdem nicht mal aufgefallen.

LG S.

Auch dafür brauchst Du Dir keinen Vorwurf zu machen liebe
sonnenschein!
Bitte, woher hättest Du denn das wissen sollen? Konntest ja nicht in seinen Gedanken sein. Weißt Du, dass Du den Schalter nicht einfach umlegen kannst, das ist mir sehr klar. Ich will Dir nur klar machen dass Dich keine Schuld trifft, denn manchmal gibt es Situationen und Schicksale die für NIEMANDEN absehbar waren.
Vielmehr, möchte ich Dir sagen, dass ich mit Dir fühle, Deinen Schmerz nachvollziehen und verstehen kann, dass ich verstehen kann dass Du eine Leere spürst.
Trotzdem musst Du wieder aufstehen und Dich dem Leben stellen!
Wenn Du reden willst, ich hör Dir zu
und ich umarme Dich
Alles Liebe Fortunia

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6. September 2005 um 13:38
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Das mit Deinen Kindern tut mir sehr weh und leid für Dich!!
ich denke dass Problem Deiner Träume liegt in Deiner Seele.
Du hast damit noch nicht abgeschlossen, Deine Kinder auf so eine schreckliche Art verloren zu haben und ich nehme mal an, Du hast Schuldgefühle, da Du nichts dagegen unternehmen konntest.
Meine Liebe bitte tu Dir einen Gefallen und such Dir professionelle Hilfe, einen guten Therapeuten der auf Trauerarbeit spezialisiert ist.
Und Du bist nicht schuld daran!!!

Alles Liebe
Fortunia

Danke für Deinen Rat
aber ich bin bereits in einer Psychoterapie. Aber es geht eben alles nur sehr, sehr langsam. Die Erkenntnis zu einer neuen Lebensqualität zu kommen und wieder für sich selbst etwas zu tun muss halt erst wachsen. Leider quälen mich aber so viele Gefühle, die ich nicht mehr ausleben kann. Meine Kinder zu umarmen, zu drücken, für sie da zu sein. Das ist schon fast zu viel. Ich weiß, dass der Zeitfaktor natürlich auch eine Rolle spielt. Naja es ist nicht eben leicht.
Eigentlich bin ich mir trotzdem nicht ganz sicher, ob der Traum nun etwas damit zu tun hat oder eher mit den Dingen, die zur Zeit für mich wichtig sind. Ich weiß es nicht. Ich habe Angst, dass jemand meine Hilfe vielleicht braucht und ich weiß nicht wer es ist.

LG S.

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6. September 2005 um 15:50
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Ich weiß nicht
niemand hat eigentlich gedacht, dass mein Mann zu so etwas fähig gewesen wäre. Demzufolge, habe ich meine Kinder in Sicherheit gewähnt. Im Nachhinein macht man sich natürlich Vorwürfe. Aber ich weiß, dass ich keine Schuld habe. Aber das Gefühl, ja das ist schon da. Kann einfach nichts dagege tun. Man kann ja auch nicht einfach den Schalter umlegen und sagen, dass das nun alles Vergangenheit ist. Man fühlt sich eben einfach nur leer. Ich mache mir eigentlich nur einen Vorwurf, dass ich meinen Mann nicht richtig gekannt habe und wahrscheinlich mehr auf die Zwischentöne hätte hören müssen. Vielleichtz wär mirs ja trotzdem nicht mal aufgefallen.

LG S.

Vermutung
es gibt kaum einen namen den ich lieber schreibe - sonnenschein -
sicher kannst du dir vorstellen wozu ich gefragt habe, denn deine träume kommen nicht von ungefähr. die tatsache, dass irgenwo in deiner umgebung deine hilfe braucht und du es nicht bemerkst belastet dich. mich erinnert das an das was passiert ist. wie du selbst sagst, vielleicht wäre es dir auch nicht aufgefallen wenn du auf die zwischentöne gehört hättest und vieleicht ist der Hilferuf in deinen Träumen nur eine Projektion des bereits erlebten.
Wenn du es kannst - lass den Hilferuf zu - sei ein aufmerksamer Mitmensch aber glaube nicht jedem helfen zu können. Kein Mensch kann immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

manndel

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6. September 2005 um 16:29
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Vermutung
es gibt kaum einen namen den ich lieber schreibe - sonnenschein -
sicher kannst du dir vorstellen wozu ich gefragt habe, denn deine träume kommen nicht von ungefähr. die tatsache, dass irgenwo in deiner umgebung deine hilfe braucht und du es nicht bemerkst belastet dich. mich erinnert das an das was passiert ist. wie du selbst sagst, vielleicht wäre es dir auch nicht aufgefallen wenn du auf die zwischentöne gehört hättest und vieleicht ist der Hilferuf in deinen Träumen nur eine Projektion des bereits erlebten.
Wenn du es kannst - lass den Hilferuf zu - sei ein aufmerksamer Mitmensch aber glaube nicht jedem helfen zu können. Kein Mensch kann immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

manndel

Du hast sicher Recht
manndel, aber das Schlimme (Schwierige) für mich ist, dass ich seit ca. einem 1/2 Jahr Intuitionen habe, die so ähnlich, wie ich sie gefühlt habe auch eingetreten sind. Klingt vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber gerade deshalb bin ich jetzt so unsicher. Ja, leider kann man nie im richtigen Moment am richtigen Ort sein. Ist wohl so, denn wenn es so wäre, gäbe es keine Zufälle und es könnte einem auch keiner mit etwas Schönem überraschen. Vielleicht bedeutet dieser Traum ja auch gar nichts und ich habe einfach nur Angst wieder etwas Schlimmes erleben zu müssen.
Weißt Du vielleicht habe ich auch nur Angst, dass mein Freund den Belastungen, denen er im Moment ausgesetzt ist, nicht mehr lange standhalten kann. Er muss für seine Familie da sein (er lebt getrennt von seiner Frau, hat aber noch eine minderjährige Tochter, die er sehr liebt). Er will es einfach allen Recht machen. Der Stress im Job, dann die emotionalen Dinge, die zwischen uns ablaufen, obwohl wir uns sehr lieben. Aber es gibt halt immer mal wieder Situationen, mit denen wir beide schwer zurecht kommen, weil uns die Vergangenheit immer wieder einholt. Das belastende für mich ist, dass ich ihm nicht wirklich helfen kann. Er muss selbst wissen, was für ihn das Richtige ist. Es macht mich manchmal richtig krank mit anzusehen, wie er sich quält. Ich muss mir zwar keine Sorgen machen, dass er zu seiner Frau zurück will, aber seine Tochter fehlt ihm sehr. Vielleicht muss ich ja einfach toleranter werden. Aber ich spüre dann eine schreckliche Einsamkeit, die echt schlimm ist.
Vielleicht weißt Du als Mann ja Rat, wie ich ihn besser verstehen kann und ihm vielleicht doch irgendwie helfen kann. Das würde dann auch MIR gut tun. Ja eine Beziehung, wie man sie eben normalerweise kennt, führen wir wohl nicht gerade, weil es so viele Dinge gibt, die uns belasten.
Meine Therapeutin sagt zwar auch, dass es ein mächtige Gradwanderung ist, aber ich einfach lernen muss, die Dinge zu nehmen, wei sie sind.
Das geht aber leider nicht so einfach.

Erst mal vielen Dank für Deine Zeilen
LG Sonnenschein

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6. September 2005 um 16:47
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Du hast sicher Recht
manndel, aber das Schlimme (Schwierige) für mich ist, dass ich seit ca. einem 1/2 Jahr Intuitionen habe, die so ähnlich, wie ich sie gefühlt habe auch eingetreten sind. Klingt vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber gerade deshalb bin ich jetzt so unsicher. Ja, leider kann man nie im richtigen Moment am richtigen Ort sein. Ist wohl so, denn wenn es so wäre, gäbe es keine Zufälle und es könnte einem auch keiner mit etwas Schönem überraschen. Vielleicht bedeutet dieser Traum ja auch gar nichts und ich habe einfach nur Angst wieder etwas Schlimmes erleben zu müssen.
Weißt Du vielleicht habe ich auch nur Angst, dass mein Freund den Belastungen, denen er im Moment ausgesetzt ist, nicht mehr lange standhalten kann. Er muss für seine Familie da sein (er lebt getrennt von seiner Frau, hat aber noch eine minderjährige Tochter, die er sehr liebt). Er will es einfach allen Recht machen. Der Stress im Job, dann die emotionalen Dinge, die zwischen uns ablaufen, obwohl wir uns sehr lieben. Aber es gibt halt immer mal wieder Situationen, mit denen wir beide schwer zurecht kommen, weil uns die Vergangenheit immer wieder einholt. Das belastende für mich ist, dass ich ihm nicht wirklich helfen kann. Er muss selbst wissen, was für ihn das Richtige ist. Es macht mich manchmal richtig krank mit anzusehen, wie er sich quält. Ich muss mir zwar keine Sorgen machen, dass er zu seiner Frau zurück will, aber seine Tochter fehlt ihm sehr. Vielleicht muss ich ja einfach toleranter werden. Aber ich spüre dann eine schreckliche Einsamkeit, die echt schlimm ist.
Vielleicht weißt Du als Mann ja Rat, wie ich ihn besser verstehen kann und ihm vielleicht doch irgendwie helfen kann. Das würde dann auch MIR gut tun. Ja eine Beziehung, wie man sie eben normalerweise kennt, führen wir wohl nicht gerade, weil es so viele Dinge gibt, die uns belasten.
Meine Therapeutin sagt zwar auch, dass es ein mächtige Gradwanderung ist, aber ich einfach lernen muss, die Dinge zu nehmen, wei sie sind.
Das geht aber leider nicht so einfach.

Erst mal vielen Dank für Deine Zeilen
LG Sonnenschein

Dinge nehmen wie sie sind
nein sonnenschein,

das ist schwierig vor allem wenn wir betroffen sind. dennoch können wir viele dinge nicht ändern, sie dann nicht zu nehmen wie sie sind verschafft großes leid.

dein freund hat sich von seiner frau getrennt, das wollte er, von seinem kind wollte er sich niemals trennen. auch dieser konflikt, wo ich egal welche entscheidung ich treffe immer ein stück unglück akzeptieren muss ist schwer auszuhalten.
wenn er das wohl seines kindes im sinn hat dann wird er versuchen es nicht zu sehr mit seinen problemen zu überfrachten.
viele väter haben schuldgefühle, soweit so gut, aber das sagen sie dann auch noch dauernd ihren kindern, sie sind nicht mehr in der lage dem kind etwas abzuschlagen obwohl das erzieherisch viel sinnvoller wäre. so entstehen weitere innere konflikte, denn er weiß ja dass es falsch ist, tuts aber trotzdem.
wer sich selbst da nicht zurücknehmen kann und dem wohl des kindes den vorrang gibt leidet.
das wohl des kindes ist das, was aus erzieherischer sicht geboten ist - bei aller liebe.

manndel

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7. September 2005 um 8:22
In Antwort auf

Dinge nehmen wie sie sind
nein sonnenschein,

das ist schwierig vor allem wenn wir betroffen sind. dennoch können wir viele dinge nicht ändern, sie dann nicht zu nehmen wie sie sind verschafft großes leid.

dein freund hat sich von seiner frau getrennt, das wollte er, von seinem kind wollte er sich niemals trennen. auch dieser konflikt, wo ich egal welche entscheidung ich treffe immer ein stück unglück akzeptieren muss ist schwer auszuhalten.
wenn er das wohl seines kindes im sinn hat dann wird er versuchen es nicht zu sehr mit seinen problemen zu überfrachten.
viele väter haben schuldgefühle, soweit so gut, aber das sagen sie dann auch noch dauernd ihren kindern, sie sind nicht mehr in der lage dem kind etwas abzuschlagen obwohl das erzieherisch viel sinnvoller wäre. so entstehen weitere innere konflikte, denn er weiß ja dass es falsch ist, tuts aber trotzdem.
wer sich selbst da nicht zurücknehmen kann und dem wohl des kindes den vorrang gibt leidet.
das wohl des kindes ist das, was aus erzieherischer sicht geboten ist - bei aller liebe.

manndel

Danke
ich glaube, hier habe ich einen Ansatzpunkt, obwohl ich ihn freilich auch verstehe. Aber Du hast Recht, dass es erzieherisch natürlich ein Problem darstellt. Hinzu kommt für ihn ja auch noch, dass er, seit das bei mir passiert ist, die Bindung zu seinem Kind noch stärker aufgebaut hat. Daher muss man wohl sehr behutsam sein, um nichts kaputt zu machen.

LG Sonnenschein

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7. September 2005 um 9:22
In Antwort auf

Danke
ich glaube, hier habe ich einen Ansatzpunkt, obwohl ich ihn freilich auch verstehe. Aber Du hast Recht, dass es erzieherisch natürlich ein Problem darstellt. Hinzu kommt für ihn ja auch noch, dass er, seit das bei mir passiert ist, die Bindung zu seinem Kind noch stärker aufgebaut hat. Daher muss man wohl sehr behutsam sein, um nichts kaputt zu machen.

LG Sonnenschein

Ansatzpunkt
guten morgen sonnenschein,

ist es nicht schön sooo begrüßt zu werden? und das hast du nur durch deine namenswahl hingekriegt klasse.

ich freue mich, dass ich dir ein wenig helfen konnte. du schreibst nichts mehr zu deinem ursprungsproblem, dem traum, hast du auch da ein wenig weiter kommen können?
was hast du geträumt heut nacht?

manndel

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7. September 2005 um 9:54
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Ansatzpunkt
guten morgen sonnenschein,

ist es nicht schön sooo begrüßt zu werden? und das hast du nur durch deine namenswahl hingekriegt klasse.

ich freue mich, dass ich dir ein wenig helfen konnte. du schreibst nichts mehr zu deinem ursprungsproblem, dem traum, hast du auch da ein wenig weiter kommen können?
was hast du geträumt heut nacht?

manndel

Auch Dir einen schönen Tag,
ja, meinen Nicknamen habe ich so gewählt, weil eine Freundin mich mal so genannt hat, in einer Zeit, wo es mir so richtig schlecht ging. Irgendwie fand ich den Namen passend, weil er für mich das Ziel ist, dass die Sonne für mich wieder scheint. Leider ist sie zur Zeit aber noch von so vielen Wolken verdeckt.
Naja zu meinem Traum kann ich eigentlich nicht mehr so viel sagen, weil ich eigentlich denke, dass alles irgendwie zusammenhängt. Meine Probleme, meine Empfindungen, die Gedanken, die mich natürlich in der Nacht nicht loslassen. Das Unterbewusstsein spielt einem dann einen Streich und gibt einem irgendwelche Signale. Die Angst, dass der Traum doch irgend ein Zeichen geben will ist schon noch da, aber vielleicht verstehe ich ihn ja, wenn ich versuche, besser mit meinen Problemen umzugehen. Es hilft mir ja auch schon, wenn ich über all diese Dinge sprechen/schreiben kann. Man lässt es einfach mal raus, kann seine Emotionen jemandem mitteilen, der einem zuhört. Jeder hier im Forum kann es sich ansehen und etwas dazu sagen oder nicht. Es ist schön, wenn man Mut zugesprochen bekommt, denn Mitleid kann ich nicht brauchen. Ich bin eigentlich eine relativ starke Frau aber manchmal falle ich wieder in ein tiefes schwarzes Loch, aus dem ich dann nur mühselig wieder herauskrabbeln kann. Ich versuche, dann mich mitzuteilen und durch die Gespräche/Schreiben kriege ich das ganz gut hin. Es hilft mir tatsächlich. Ist wie eine Therapie in Eigeninitiative. Ich glaube es ist gut so. Außerdem lenkt es mich von den einsamen Stunden ab.
Habe die lezte Nacht richtig gut geschlafen, traumlos. Vielleicht habe ich den Traum ja verschreckt, indem ich über ihn gesprochen habe. So kann er vielleicht nicht mehr kommen. War evtl. ne gute Methode damit umzugehen. Ich weiß es nicht.
Hatte auch gestern einen sehr schönen Abend, ganz gemütlich und in Geborgenheit bei meinem Freund. Ich bin so froh, dass ich ihn habe, bei allen Schwierigkeiten und Problemen. Er ist lieb zu mir und ist sehr sensibel, versteht mich daher sehr gut. Er bringt mich manchmal zum Lachen, obwohl ich gerade totunglücklich war. Ist das nicht schön?

Oje, jetzt ist es doch wieder so ein langer Text geworden. Hoffe, ich langweile hier niemanden.

LG Sonnenschein

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7. September 2005 um 10:18
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Auch Dir einen schönen Tag,
ja, meinen Nicknamen habe ich so gewählt, weil eine Freundin mich mal so genannt hat, in einer Zeit, wo es mir so richtig schlecht ging. Irgendwie fand ich den Namen passend, weil er für mich das Ziel ist, dass die Sonne für mich wieder scheint. Leider ist sie zur Zeit aber noch von so vielen Wolken verdeckt.
Naja zu meinem Traum kann ich eigentlich nicht mehr so viel sagen, weil ich eigentlich denke, dass alles irgendwie zusammenhängt. Meine Probleme, meine Empfindungen, die Gedanken, die mich natürlich in der Nacht nicht loslassen. Das Unterbewusstsein spielt einem dann einen Streich und gibt einem irgendwelche Signale. Die Angst, dass der Traum doch irgend ein Zeichen geben will ist schon noch da, aber vielleicht verstehe ich ihn ja, wenn ich versuche, besser mit meinen Problemen umzugehen. Es hilft mir ja auch schon, wenn ich über all diese Dinge sprechen/schreiben kann. Man lässt es einfach mal raus, kann seine Emotionen jemandem mitteilen, der einem zuhört. Jeder hier im Forum kann es sich ansehen und etwas dazu sagen oder nicht. Es ist schön, wenn man Mut zugesprochen bekommt, denn Mitleid kann ich nicht brauchen. Ich bin eigentlich eine relativ starke Frau aber manchmal falle ich wieder in ein tiefes schwarzes Loch, aus dem ich dann nur mühselig wieder herauskrabbeln kann. Ich versuche, dann mich mitzuteilen und durch die Gespräche/Schreiben kriege ich das ganz gut hin. Es hilft mir tatsächlich. Ist wie eine Therapie in Eigeninitiative. Ich glaube es ist gut so. Außerdem lenkt es mich von den einsamen Stunden ab.
Habe die lezte Nacht richtig gut geschlafen, traumlos. Vielleicht habe ich den Traum ja verschreckt, indem ich über ihn gesprochen habe. So kann er vielleicht nicht mehr kommen. War evtl. ne gute Methode damit umzugehen. Ich weiß es nicht.
Hatte auch gestern einen sehr schönen Abend, ganz gemütlich und in Geborgenheit bei meinem Freund. Ich bin so froh, dass ich ihn habe, bei allen Schwierigkeiten und Problemen. Er ist lieb zu mir und ist sehr sensibel, versteht mich daher sehr gut. Er bringt mich manchmal zum Lachen, obwohl ich gerade totunglücklich war. Ist das nicht schön?

Oje, jetzt ist es doch wieder so ein langer Text geworden. Hoffe, ich langweile hier niemanden.

LG Sonnenschein

Langer Text
hallo sonnenschein,

ich habe gemerkt, wie die spannung bei dir mit jedem schreiben nachgelassen hat. schreiben ist wohl wirklich gut für dich.
übrigens die telefonseelsorge macht auch email- beratung www.telefonseelsorge.org (für österreich *.at) der vorteil, qualifizierte beratung durch geschulte berater fester ansprechpartner (und kein kirchengequatsche).

so long

manndel

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7. September 2005 um 10:28
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Langer Text
hallo sonnenschein,

ich habe gemerkt, wie die spannung bei dir mit jedem schreiben nachgelassen hat. schreiben ist wohl wirklich gut für dich.
übrigens die telefonseelsorge macht auch email- beratung www.telefonseelsorge.org (für österreich *.at) der vorteil, qualifizierte beratung durch geschulte berater fester ansprechpartner (und kein kirchengequatsche).

so long

manndel

Danke für den Rat
werde es mal versuchen.

LG S.

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