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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Verschiedene Ängste - noch normal?

Letzte Nachricht: 1. Oktober 2006 um 11:58
N
nissa_12463541
26.09.06 um 13:13

Ich leide an verschiedensten Ängsten und habe oft das Gefühl, dass es schon über das normale Mass hinaus geht.

z. B. habe ich ständig Visionen, was unerem Sohn (3 Jahre) alles passieren könnte. Es kommt aus dem Nichts, plötzlich habe ich schreckliche Bilder vor Augen und das macht mich fertig. Ständig bin ich in Sorge, nerve schon meinen Mann und die Mutter, welche den Sohn oft hütet. Ich kann das nicht abstellen, es wurde immer schlimmer in letzter Zeit. Manchmal träume ich auch davon und es macht mir noch mehr Angst.

Dann habe ich Ängste aus der Kindheit. Schlimm ist die Angst vor Dunkelheit! Ich kann kaum schlafen, wenn ich nachts allein bin. Ich habe fast Panik vor Fenstern, wenn es dunkel ist und ich nichts mehr sehe und die Storen nicht zu sind...

Wer kennt solche Ängste, ist das noch normal?!

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A
an0N_1217649199z
26.09.06 um 13:49

...
hi!
hast du diese ängste ständig? oder kehren sie in bestimmten lebensphasen immer wieder ein? ich kann dir nicht helfen, auch nicht sagen, inwieweit diese ängste sich noch in einem normalen rahmen bewegen. ich kann dir nur erzählen, dass ich selber das thema ängste in einem breiteren rahmen kenne. ich schlafe immer mit lichtquelle ein (außer ich habe einen freund, der mit mir im bett ist, aber ist momentan nicht so), da ich auch die dunkelheit nicht mag... ich bin auch sehr leicht panisch, wenn ein familienmitglied irgendwie nicht erreichbar ist, oder ein freund, habe immerzu angst, jemand nahestehenden zu verlieren (in den letzten jahren sind auch viele schicksalsschläge um mich passiert), ... die liste der dinge lässt sich weiter fortsetzen, aber das tut nichts zur sache. habe das gefühl, dass man in phasen, wo man sich stärker fühlt, auch die ängste nicht mehr so bedrohlich sind. kennst du das?
ich glaube aber, dass man mit autosuggestiven methoden (meditation, autogenes training etc) schon ein bisschen was erleichtern kann, dass auch eine psychotherapie nicht schlecht wäre. ich habe vor 15 jahren schon mal eine gemacht, und sie hat mir schon ein kleines stück geholfen. leider gibt es viele therapeuten, die nicht so gut sind...

ich glaube, was dir gut täte, ist ein vertrauen: in dich, in deinen sohn, in deine familie, in das schicksal.

liebe wünsche!

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Y
yeva_12643827
26.09.06 um 17:10

Normal
Hi,
ich habe ich weiß nicht wie viele Ängste.
Angst im Dunkeln (inkl. Angst vor Fenstern, wenn es draußen dunkel ist + Angst vor offenen Türen, wenn dahinter kein Licht brennt), Angst wenn ich alleine bin, Angst vor Spinnen, Angst im Aufzug, in Flugzeugen (wenn ich mal eins betrete), Angst in großen Menschenmassen..
Aber eigentlich lebe ich ganz normal, man kann das ja alles relativ einfach umgehen.
Schlimme Visionen (die hab ich auch), tue ich als Quatsch ab und blende sie aus.

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L
lazare_11845427
29.09.06 um 18:12
In Antwort auf an0N_1217649199z

...
hi!
hast du diese ängste ständig? oder kehren sie in bestimmten lebensphasen immer wieder ein? ich kann dir nicht helfen, auch nicht sagen, inwieweit diese ängste sich noch in einem normalen rahmen bewegen. ich kann dir nur erzählen, dass ich selber das thema ängste in einem breiteren rahmen kenne. ich schlafe immer mit lichtquelle ein (außer ich habe einen freund, der mit mir im bett ist, aber ist momentan nicht so), da ich auch die dunkelheit nicht mag... ich bin auch sehr leicht panisch, wenn ein familienmitglied irgendwie nicht erreichbar ist, oder ein freund, habe immerzu angst, jemand nahestehenden zu verlieren (in den letzten jahren sind auch viele schicksalsschläge um mich passiert), ... die liste der dinge lässt sich weiter fortsetzen, aber das tut nichts zur sache. habe das gefühl, dass man in phasen, wo man sich stärker fühlt, auch die ängste nicht mehr so bedrohlich sind. kennst du das?
ich glaube aber, dass man mit autosuggestiven methoden (meditation, autogenes training etc) schon ein bisschen was erleichtern kann, dass auch eine psychotherapie nicht schlecht wäre. ich habe vor 15 jahren schon mal eine gemacht, und sie hat mir schon ein kleines stück geholfen. leider gibt es viele therapeuten, die nicht so gut sind...

ich glaube, was dir gut täte, ist ein vertrauen: in dich, in deinen sohn, in deine familie, in das schicksal.

liebe wünsche!

Hilfe zur selbsthilfe
Hallo,
wenn jemand mit ängsten nicht zu psychotherapie gehen möchte und / oder etwas für sich selbst tun,
kann es sinnvoll sein, sich einmal mit "Bachblüten" ( heilende Blütenessenzen, pflanzlich, nicht abhängig machend, sanfte besserung)
oder mit einem gerade bei Ängsten gut wirksamen selbsthilfeprogramm namens EFT ( bitte einfach mal googeln) anzufangen. Ihr findet sicher auch ein forum dazu und es gibt immer einen weg. Sehr zu empfehlen ist auch Meditation und natürlich viel Bewegung an der frischen Luft/Natur. Die Psyche braucht immer einen Ausgleich, gerade wenn sie Ängste stressen.
Ich wünsche Euch alles Gute
optimisto

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C
crina_12056396
01.10.06 um 11:58

Lauf nicht davon
hallo,
ängste in verschiedenen bereichen kenne ich. hatte (habe) angst vor vielen menschen, geschlossenen räumen, vor dem auto fahren etc. bei mir war die damalige diagnose generallisierte angststörung. mir gehts jetzt wieder etwas besser, aber ich kann dir sagen: sobald du dich selbst frägst, ob deine ängst noch normal sind, du dich intensiv damit beschäschiften musst, ist es nicht mehr normal. deine ängste dürfen dein leben nicht einschränken, was bei dir aber schon der fall ist oder? und wenn ich lese: "ich lebe ganz gut damit, weil ich diese situationen meide in denen die die angst kommt" dann weiss ich aus erfahrung dass das nicht der richtige weg ist. durch vermeidung werden deine ängste schlimmer. mach eine therapie.. vorallem ängste aus deiner Kindheit wirst du selbst nicht unter kontrolle bekommen.
du intventierst ein jahr in eine gute therapie und du wirst sehen, du bist ein neuer mensch.
liebe grüße

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