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Verlustangst und borderlinestörung

22. April 2007 um 13:42 Letzte Antwort: 22. April 2007 um 17:05

hallo ihr,

ich bin eher ein introvertierter mensch und von daher wende ich mich einfach mal an euch in der hoffnung den ein oder anderen tip zu bekommen.

ich bin borderlinerin und deswegen auch in therapeutischer behandlung... ich habe immer so phasen wo ich riegige ängste ausstehe wie z.b. die verlustangst... das steigert sich dann so weit, dass ich mich aus angst, dass sich die lieben menschen um mich einfach abwenden könnten, ich zum einen gar nicht erst so intensive beziehungen eingehe und zum anderen, wenn ich dann doch ein paar liebe menschen gefunden habe und diese phasen der starken verlustangst kommen, ich mich völlig von jetzt auf gleich von ihnen abwende und auf distanz gehe, keinen kontakt mehr suche, aus angst. ich denke dann: ich schaff das auch alleine, ich will niemanden belasten und bevor die sich von mir abwenden, mach ich es lieber gleich selber, dann tuts nicht so weh und kommt nicht so unvorhergesehen...

wenn hier der ein oder andere das selbe problem hat oder eine idee, wie man das irgendwie anders machen könnte, dann würde ich mich über antwort freuen...

gruß
anika

PS: ich bespreche das natürlich auch mit meiner therapeuting, klar, aber ich erhoffe mir hier einfach praxisnahere tips und erfolgserlebnisse eurerseits.

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22. April 2007 um 15:22

Hi
ja, ich hab schon eine stationäre therapie gemacht... letztes jahr um die zeit... meine ambulante therapeutin ist sehr gut und die therapie bei ihr bringt mir auch sehr viel, nur sehe ich sie nicht so oft wie das im normalfall ist (krankenkasse bezahlt nach einer langzeittherapie nicht mehr, sondern erst nach zwei jahren pause... von daher läuft das jetzt erstmal finanziell über mich)...

trotzdem danke für deine antwort.
gruß
anika

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22. April 2007 um 17:05

Ja...
...das habe ich früher auch nicht gedacht, aber da ich schon seit 6 jahren therapie mache und ich einen scheiß gutachter habe, ohne den nix läuft, streikt die krankenkasse. die denken sich mitlerweile: na wenn 6 jahre ambulante therapie nix bringen und 4 monate stationär zusätzlich auch nicht, dann muß sie wohl erstmal zwei jahre pause machen...

mit der kk hab ich geredet, aber die haben mir nur die o.g. begründung genannt... wie auch immer... die pause ist nächstes jahr vorbei und dann starte ich nochmal richtig durch =)

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