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Verlust meiner Mutter...wie gehe ich damit um?

31. Januar 2007 um 21:19 Letzte Antwort: 30. August 2010 um 18:30

Ich habe meine Mutter am 1. März 2006 verloren. Die ganze Zeit bin ich ganz gut damit zurecht gekommen. Klar gab es immer mal ein paar Tage dazwischen, an denen ich mal nicht so gut drauf war. Aber seit geraumer Zeit komme ich mit der ganzen Sache überhaupt nicht mehr zurecht. Ich fühle mich antriebslos und total leer. Ich weiß einfach nicht wie ich damt jetzt umgehen soll/kann. Kann mir jemand einen Rat geben wie ich aus diesem tiefen Loch wieder heraus komme??
Vielen Dank Ela

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6. Februar 2007 um 16:22

..
Liebe Ela
was geschehen ist tut mir wahnsinnig leid. ich denke das du mit jemandem darüber reden solltest. du solltest dich damit auseinander setzten. vielleicht tagebuch schreiben um das ganze zu verarbeiten. ich wünsche dir ganz viel kraft. sarah

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17. Februar 2007 um 1:03

Tod der Mutter
Meine Mutter ist nun seit dem 29.01.2007 tod und ich habe sie sehr geliebt.
Doch trotzdem fuehle ich mich immer noch wie betäubt und kann meinen Schmerz nur in sehr seltenen Zufällen zulassen. Aber ich fuehle mich die ganze Zeit ueber geschwächt und wuerde die Trauer gerne ueber mich kommen lassen, damit ich wenigstens einen Punkt habe an dem ich sagen kann: gut ich habe genug getrauert. Aber die Trauer kommt nicht, stattdessen Momente der Gelähmtheit, Wortlosigkeit und der völligen Leere. Ich war vorher recht selbstbewusst und erhoffte mir ein neues Leben aufzubauen, aber nun bin ich wie gelähmt... Verschwunden ist jegliche Motivation und jeglicher Kampfgeist, ich bin schwach und kann dennoch nicht trauern, wann geht das vorbei und ich kann endlich weinen, meine Mitmenschen haben nicht ewig Geduld mit mir...

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17. Februar 2007 um 10:10

Bin 15...
und habe meine Mutter UND meinen Vater im Sommer 2006 verloren, sie starben an einem Autounfall und waren noch nicht mal schuld, der Typ der betrunken am steuer saß, hat überlebt, ich habe mich gefragt, ey wieso den das? Er baut den unfall & meine Eltern sterben?
Mhm mir ging es dann ziehmlich schlecht, als dann auch noch mein lieblingsopa starb, nur ein paar Tage danach, war ich total fertig. Das jugendamt reitete an mir um, ich bin zu meiner lieblingslehrerin gegangen und habe sie gefragt ob sie mich aufnimmt nach dem sie nein sagte sprang ich von einer brücke... Na ja jetzt leb ich bei meiner lehrerin und bin überglücklich. klar vermisse ich meine biologischen eltern mal...aber mann muss sich an positive dinge aufreiten nicht an negative
lg
diwo

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7. März 2007 um 1:08

Trauer ist unendlich
Hallo!
Ich habe meine Mutter im April 2005 verloren und an manchen Tagen kommt es mir so vor, als wäre es erst gestern gewesen.Und obwohl dieses Gefühl der Trauer sich immer wieder als unendlich darstellt, gibt mir eins immer wieder Kraft: die Erinnerung an die gemeinsame Zeit und dass, was unsere Mutter uns mit auf den Weg gegeben hat. Die Liebe für sie spüre ich immer noch genauso wie zu ihren Lebzeiten. Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb werde ich wie jetzt gerade dasitzen und mir laufen die Tränen und mein Schmerz erscheint unendlich. Mir hilft es dann, mich zu fragen, was gerade jetzt dazu führt, dass ich sie besonders vermisse und wie sie mir geholfen hätte in dieser Situation. Zu Anfang habe ich mir auch therapeutische Hilfe gesucht, durch die ich die Umstände ihres Todes aufarbeiten konnte und mich mit den nicht beantworteten Fragen beschäftigen konnte.
Dies ist nur ein Beispiel, denn im Laufe der Zeit habe ich immer wieder Kontakte zu anderen gesucht, die ihre Mütter verloren haben und dabei festgestellt, dass jeder von diesen Personen einen anderen Weg gefunden hat, mit dieser Trauer umzugehen. Nur eins hatte ich mit allen gemeinsam: das Gefühl, dass uns diese Trauer ein Leben lang begleiten wird und somit unendlich ist.
Lieben Gruss momo

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29. März 2007 um 21:21
In Antwort auf cuc_12639222

Tod der Mutter
Meine Mutter ist nun seit dem 29.01.2007 tod und ich habe sie sehr geliebt.
Doch trotzdem fuehle ich mich immer noch wie betäubt und kann meinen Schmerz nur in sehr seltenen Zufällen zulassen. Aber ich fuehle mich die ganze Zeit ueber geschwächt und wuerde die Trauer gerne ueber mich kommen lassen, damit ich wenigstens einen Punkt habe an dem ich sagen kann: gut ich habe genug getrauert. Aber die Trauer kommt nicht, stattdessen Momente der Gelähmtheit, Wortlosigkeit und der völligen Leere. Ich war vorher recht selbstbewusst und erhoffte mir ein neues Leben aufzubauen, aber nun bin ich wie gelähmt... Verschwunden ist jegliche Motivation und jeglicher Kampfgeist, ich bin schwach und kann dennoch nicht trauern, wann geht das vorbei und ich kann endlich weinen, meine Mitmenschen haben nicht ewig Geduld mit mir...

Kann ich verstehen...
Meine Mutti ist am 4. März 2007 gestorben und ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht "finchen0705". Mir geht es genau so wie dir, am liebsten würde ich mich eine Woche lang ins Bett packen und einfach nur heulen und hoffen so meine Trauer auszuleben. Jedoch geht das alles nicht so einfach. Ich denke jedoch, dass es einfach daran liegt, dass man die Situation einfach noch nicht realisieren kann. Es ist als ob sie auf Reisen ist, doch man wartet ständig auf ihre Rückkehr, doch sie kommt einfach nicht zurück. Ich persönlich habe jetzt beschlossen mich einfach mal für ein paar Tage alleine zurück zu ziehen um so in mich zu kehren. Vielleicht kann man so die Sache besser verarbeiten, wenn man sich alleine ständig damit konfrontiert. Auch wenn es momentan noch sehr weit weg scheint, das Leben muss weiter gehen und irgendwann werden auch wir wieder an unsere Mütter denken und dabei lachen. Denn dann werden wir uns nicht nur an die Tatsache erinnern, dass sie tot ist, sondern dass wir viele schöne Momente miteinander erlebt haben. Und diese Erinnerungen kann uns keiner nehmen!

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1. April 2007 um 20:28
In Antwort auf dervla_12529024

Kann ich verstehen...
Meine Mutti ist am 4. März 2007 gestorben und ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht "finchen0705". Mir geht es genau so wie dir, am liebsten würde ich mich eine Woche lang ins Bett packen und einfach nur heulen und hoffen so meine Trauer auszuleben. Jedoch geht das alles nicht so einfach. Ich denke jedoch, dass es einfach daran liegt, dass man die Situation einfach noch nicht realisieren kann. Es ist als ob sie auf Reisen ist, doch man wartet ständig auf ihre Rückkehr, doch sie kommt einfach nicht zurück. Ich persönlich habe jetzt beschlossen mich einfach mal für ein paar Tage alleine zurück zu ziehen um so in mich zu kehren. Vielleicht kann man so die Sache besser verarbeiten, wenn man sich alleine ständig damit konfrontiert. Auch wenn es momentan noch sehr weit weg scheint, das Leben muss weiter gehen und irgendwann werden auch wir wieder an unsere Mütter denken und dabei lachen. Denn dann werden wir uns nicht nur an die Tatsache erinnern, dass sie tot ist, sondern dass wir viele schöne Momente miteinander erlebt haben. Und diese Erinnerungen kann uns keiner nehmen!

Ich kenne
die gefühle wie ihr schreibt. ich habe meine mutter am 10.mai 2003 verloren und war damals 18. mittlerweile sind fast vier jahre vergangen und ich kann nicht sagen, dass zeit alle wunden heilt. im gegenteil. im ersten jahr konnte ich ganz gut damit umgehen, also einfach verdrängen. irgendwann brach alles hervor und seit letztem sommer mache ich eine grosse lebenskrise durch. die trauer, der schmerz, die leere alles das wird nicht weniger und ich habe keine lebensfreude mehr und ich kann nicht mehr richtig lachen. es tut mir leid für alle hier, es gibt keine worte. man kann nur sprachlos irgendwie versuchen zurück ins leben zu finden. aber ich weiss nach vier jahren immer noch nicht wie das geht und es ist ein verdammt harter weg.und helfen kann einem dabei niemand!
ich umarme euch und wünsche alles gute für jeden. es ist eine beschissene situation!

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29. Januar 2008 um 11:38
In Antwort auf stasya_12235238

Ich kenne
die gefühle wie ihr schreibt. ich habe meine mutter am 10.mai 2003 verloren und war damals 18. mittlerweile sind fast vier jahre vergangen und ich kann nicht sagen, dass zeit alle wunden heilt. im gegenteil. im ersten jahr konnte ich ganz gut damit umgehen, also einfach verdrängen. irgendwann brach alles hervor und seit letztem sommer mache ich eine grosse lebenskrise durch. die trauer, der schmerz, die leere alles das wird nicht weniger und ich habe keine lebensfreude mehr und ich kann nicht mehr richtig lachen. es tut mir leid für alle hier, es gibt keine worte. man kann nur sprachlos irgendwie versuchen zurück ins leben zu finden. aber ich weiss nach vier jahren immer noch nicht wie das geht und es ist ein verdammt harter weg.und helfen kann einem dabei niemand!
ich umarme euch und wünsche alles gute für jeden. es ist eine beschissene situation!

Auch mir geht es so wir dir
hallo ich heiße martina und mir geht es genauso wie dir. ich wollte erst einmal fragen ob du lust hättest mit mir zu reden dann würde ich mehr schreiben. bis dahin liebe grüße

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29. Januar 2008 um 11:40
In Antwort auf stasya_12235238

Ich kenne
die gefühle wie ihr schreibt. ich habe meine mutter am 10.mai 2003 verloren und war damals 18. mittlerweile sind fast vier jahre vergangen und ich kann nicht sagen, dass zeit alle wunden heilt. im gegenteil. im ersten jahr konnte ich ganz gut damit umgehen, also einfach verdrängen. irgendwann brach alles hervor und seit letztem sommer mache ich eine grosse lebenskrise durch. die trauer, der schmerz, die leere alles das wird nicht weniger und ich habe keine lebensfreude mehr und ich kann nicht mehr richtig lachen. es tut mir leid für alle hier, es gibt keine worte. man kann nur sprachlos irgendwie versuchen zurück ins leben zu finden. aber ich weiss nach vier jahren immer noch nicht wie das geht und es ist ein verdammt harter weg.und helfen kann einem dabei niemand!
ich umarme euch und wünsche alles gute für jeden. es ist eine beschissene situation!

Hallo ich möchte mit dir sprechen
hallo ich heiße martina und mir geht es genauso wie dir. ich wollte erst einmal fragen ob du lust hättest mit mir zu reden dann würde ich mehr schreiben. bis dahin liebe grüße

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13. März 2008 um 11:40
In Antwort auf ibbie_12553949

Trauer ist unendlich
Hallo!
Ich habe meine Mutter im April 2005 verloren und an manchen Tagen kommt es mir so vor, als wäre es erst gestern gewesen.Und obwohl dieses Gefühl der Trauer sich immer wieder als unendlich darstellt, gibt mir eins immer wieder Kraft: die Erinnerung an die gemeinsame Zeit und dass, was unsere Mutter uns mit auf den Weg gegeben hat. Die Liebe für sie spüre ich immer noch genauso wie zu ihren Lebzeiten. Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb werde ich wie jetzt gerade dasitzen und mir laufen die Tränen und mein Schmerz erscheint unendlich. Mir hilft es dann, mich zu fragen, was gerade jetzt dazu führt, dass ich sie besonders vermisse und wie sie mir geholfen hätte in dieser Situation. Zu Anfang habe ich mir auch therapeutische Hilfe gesucht, durch die ich die Umstände ihres Todes aufarbeiten konnte und mich mit den nicht beantworteten Fragen beschäftigen konnte.
Dies ist nur ein Beispiel, denn im Laufe der Zeit habe ich immer wieder Kontakte zu anderen gesucht, die ihre Mütter verloren haben und dabei festgestellt, dass jeder von diesen Personen einen anderen Weg gefunden hat, mit dieser Trauer umzugehen. Nur eins hatte ich mit allen gemeinsam: das Gefühl, dass uns diese Trauer ein Leben lang begleiten wird und somit unendlich ist.
Lieben Gruss momo

Ich habe auch meine mama verloren
ich habe am 21.11.2006 meine Mama verloren, sie war gerade mal 47 Jahre und ich habe oft das Gefühl das es erst gestern passiert ist, doch andersrum denke ich manchmal auch man ist das nun schon lange her sie fehlt total, egal in welcher hinsicht es ist ein Loch entstanden was nicht zu füllen ist, ich liebe meine Mama genauso als wäre sie jeden tag zu Haus bei uns, es ist komisch seit dem meine Mama zu den Engeln ist habe ich keine angst mehr im dunkeln, denn sie ist bei mir und passt auf mich auf, ich sehne mich so nach meiner Mama nach ihrem lachen, nach allem einfach und ich vermiss es das wir uns nicht mehr in den arm nehmen können ich vermisse sie einfach denn ich weiss nun das man nur einmal Eltern hat und das man die Zeit mit ihnen genießen sollte.
Es ist so oft das ich zu Haus sitze und einfach nur weine, aber ich habe für mich selbst rausgefunden das es mir hilft wenn ich ihr einen Brief schreibe, ich habe einen Ordner und da hefte ich die Briefe ab das hilft mir sehr.

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13. April 2010 um 5:00

Mama
Liebe Ela, heute Nacht kam mir die Idee mal zu schauen,ob es da draußen noch ein paar Menschen gibt,die auch ihre Mama verloren haben. Ich plage mich seit 2004 damit herum. Meine Mutter starb mit 50 Jahren an Krebs und ich hatte gerade meinen kleinen Sohn im Bauch. Ich kann bis heute nicht darüber reden,welchen Schmerz ich nach wie vor empfinde. Würde mich freuen,ein paar liebe Zeilen mit dir zu wechseln. Hoffe es ist nicht zu spät. Liebe Grüße aus Berlin,Claudia.

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21. April 2010 um 13:33


Meine Mutter hat mal zu mir gesagt, dass man den Schmerz, wenn die eigene Mutter stirbt, niemals vergessen kann und dass man ihn irgendwo ganz tief in sich ein Leben lang spüren wird.

Da war meine Oma (ihre Mutter) bereits über 20 Jahre tot.

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die gemeinsame Zeit zu nutzen und uns hinterher daran zu erinnern...

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8. Juli 2010 um 21:15
In Antwort auf lavin_12374485

Mama
Liebe Ela, heute Nacht kam mir die Idee mal zu schauen,ob es da draußen noch ein paar Menschen gibt,die auch ihre Mama verloren haben. Ich plage mich seit 2004 damit herum. Meine Mutter starb mit 50 Jahren an Krebs und ich hatte gerade meinen kleinen Sohn im Bauch. Ich kann bis heute nicht darüber reden,welchen Schmerz ich nach wie vor empfinde. Würde mich freuen,ein paar liebe Zeilen mit dir zu wechseln. Hoffe es ist nicht zu spät. Liebe Grüße aus Berlin,Claudia.

Tod meiner geliebten Mutter
Hallo, wenn die Mutter stirbt ist es sehr schlimm und man kann damit nicht umgehen. Ich weiß wovon ich spreche, denn meine Mama starb am 01.o7.2010 es ist noch alles sehr frisch. Ich kann keine Nacht mehr schlafen und ich weiß nicht wie ich es schaffen soll. Sie war lange Jahre schwer krank und ich habe um erlösung gebeten und jetzt plagen mich Schuldgefühle. Wie soll ich mit diesem Schmerz fertigwerden ? Viele Grüße

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30. August 2010 um 18:30
In Antwort auf hourig_12748497

..
Liebe Ela
was geschehen ist tut mir wahnsinnig leid. ich denke das du mit jemandem darüber reden solltest. du solltest dich damit auseinander setzten. vielleicht tagebuch schreiben um das ganze zu verarbeiten. ich wünsche dir ganz viel kraft. sarah

Hallo
Meine geliebe Mum musste leider auch am 19.06.08 im alter von nur 53 viel zu früh von uns gehen. Als sie krank wurde 4 tage vorher sagte der Arzt sie hätte eine Grippe! Die man mit antibiotika leicht in den griff bekommen würde. Das es sich später als eine legionellen infektion herausstellte ahnten bis zuletzt nicht einmal die Ärtze in der Klinik.
Bis heute sehe ich meine Mum im krankenhaus vor mir es sind bilder die mich nie loslassen!
Ich kann euren schmerz nachempfinden.

LG

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