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Verlust eines geliebten Menschen

14. August 2018 um 21:22 Letzte Antwort: 14. August 2018 um 21:51

Hallo.
ich weiß gar nicht recht wie ich anfangen soll. Ich habe mich hier heute angemeldet, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß.
Vor 3,5 Jahren ist meine Mama an Krebs gestorben. Es ging alles sehr schnell und wir haben den Tod hautnah miterlebt. Ich war 24 Jahre alt. Meine kleine Schwester 22. Es war eine wahnsinnig traurige Zeit. Seitdem ist nicht mehr wie vorher. Jeden Tag frage ich mich, warum. Jeden Tag denke ich an sie. Würde Sie so gerne anrufen und ihr von meinem Tag berichten oder sie einfach mal wieder in den Arm nehmen und ihr danke sagen.
Wieso wird der Schmerz einfach nicht weniger? Ich spreche oft mit meinem Papa über sie. Meine Eltern waren lange getrennt aber kannten Sich fast 40 Jahre und Papa war bis zum Ende an ihrer Seite. Trotzdem kann ich ihm meine Gefühle nicht so sagen wie ich es gerne hätte, da mein Papa noch sehr an ihr hängt.
Ja, dass wollte ich einfach mal loswerden.
Einen schönen Abend,
N.

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14. August 2018 um 21:51

Hallo.
Danke für deine Antwort. Nun, sobald wir über Mama sprechen weint mein Papa. Da hab ich einfach das Gefühl ich muss die starke sein. Er ist irgendwie so zerbrechlich und macht sich so viele Vorwürfe da sie nicht mehr zusammen waren. Er braucht sich aber keine machen, er hat sie jeden Tag besucht und er war der letzte der Sie in den Armen hielt. Er ist der Beste. Ich will einfach für ihn stark sein.
Ich habe zeitweise Briefe an sie geschrieben, aber das macht mich teilweise noch trauriger...

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