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Verlust der Familie

25. August 2006 um 11:27

Hallo,
ich kann mit meinen Albträumen nichts anfangen und mir auch nicht erklären woher sie kommen.
Sicherlich habe ich ein stressiges Leben momentan (finanzielle Sorgen,krankes Kind usw.) aber davon erkenne ich jetzt auch nichts in meinen Träumen wieder.
In denen geht es nur um Verlust.Seit Jahren träume ich von nichts anderem mehr.
Entweder sterben meine Kinder,oder werden entführt oder mein Mann,der schon in etlichen Träumen gestorben ist.
Es ist immer das selbe Schema
Beispiele:
Meine Tochte 7 und ich fahren in ein Gefängnis um jemanden zu besuchen.Ich lasse sie auf dem Gefängnishof im Auto kurz warten.
Kurze Zeit später gibt es Alarm und die Gefangenden wollen ausbrechen.Ich laufe zu meinem Auto und sehe nur wie ein Sträfling sich mit meinem Wagen samt Kind davon macht und fange an zu schreien.Es kommt aber nichs. Ich will schreien aber kein Laut kommt raus,als ob mir die Stimme genommen wurde und der Traum ist zu Ende.

2. Beispiel

Wir wohnen in einem alten Haus in so einer Altstadt.
Plötzlich verhält sich meine Tochter ganz seltsam und uns wird klar das sie irgendwie besessen ist.
Wir holen Spezialisten die die Geister aus unserem Haus vertreiben.In der nächsten Szene stehe ich mit ein paar Leuten unten vor dem Haus und sehe plötzlich wie meine Tochter mit leerem Blick in der zweiten Etage am Fenster steht und sich in die Tiefe stürzt.Ich will wieder schreien aber es geht nicht.Als ob mir jemand die Kehle zuschnürt.

3. Beispiel
Mein Mann und ich sind in einem Fahrstuhl, der nach oben fährt.Plötzlich ruckelt es und der Fahrstuhl stürzt ab.
Wir sind uns bewusst das wir nur wenige Sekunden noch zu leben haben und schauen uns an.Beide haben wir Tränen in den Augen.Ich sage zu ihm:,,Danke schatz, für die wunderschöne Zeit mit dir. Ich liebe dich und wir sehen uns bald wieder." Und er sagt dasselbe.
Dann prallt der Aufzug unten auf und er stibt .Ich aber habe es überlebt und halte ihn dann in meinen Armen und will weinen und schreien.Hilfe rufen oder irgendwas, aber es geht mal wieder nicht.Kein Ton....ich kriege kaum Luft..

So das war ein kleiner Auszug meiner Träume.Und davon habe ich schon etliche gehabt.
Die Träume mit meinem Mann enden immer gleich . Er stirbt , ich überlebe es und halte ihn in meinen Armen.Ein paar letzte Worte und dann kommt die zugeschnürte Kehle.
Mein meiner Tochter isset auch immer dasselbe.Sie stirbt und ich kann nix tun.Nicht helfen.Keine Hilfe rufen. Immer nur dasselbe...........

Langsam frage ich mich woher sowas kommt und was es zu bedeuten hat.
Bin nach den Träumen mindestens für 12 Stunden nicht zu gebrauchen.Muss dann immer nur weinen und so weiter.....
Gibt es jemanden der sowas auch mal hatte????
Kann mir jemand einen Rat geben????
ABer auch schon überlegt einen Psyschologen aufzusuchen.Ist vielleicht das beste........

Lieben Gruss Nina

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30. August 2006 um 17:51

...
du träumst stehts vom tot,der bedeutet veränderung!du hast zurzeit kein glück!ich glaube das dich dein leben sehr stark belastet,auch wenn du im wachzustand glaubst es geht schon,bearbeitest du es im unterbewusstsein,noch dazu bist du mutter,dh du möchtest stark sein!! du hast viele probleme (finanziell,krankes kind..!) und möchtest von diesen problemen fliehen,du wünscht dir von herzen eine sorgenfreie welt!! 1.ja wenn es möglich ist such dir einen psychologen auf! 2.führ ein sorgenbüchlein in dem du deinen kummer niederschreibst,das entlasset ein wenig!, 3.hast du eine person die immer zu dir steht? geh zu ihr,erzähl ihr deine sorgen,du bist nicht allein! 4. versuch dir hin u wieder einen freien tag zu göhnen (muss nichts kosten!) damit du mal abschalten kannst,dein kind gibst du ein paar st zu einer bekannten,hab kein schlechtes gewissen,du brauchst das dringend!! 5. hast dus schon mit finanzielle unterstützung vom staat versucht? 6.alles gute!!!! lg maus

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11. Oktober 2006 um 12:52

Liebe Nina,
Ich würde mit dieser ersten Aussage über deinen Traum sehr vorsichtig umgehen.
Auf den ersten Blick kann man keine derartige Hypothesen stellen oder so instinktiv sein, daß man doch wieder richtig liegt. Aber um sich wirklich Klarheit über die Botschaft deiner Träume zu verschaffen braucht man den Träumer selbst dazu und eine von ihm erstellte freie Assoziation.
Ich vermute eher, daß diese drei Personen eine Projektion von dir selst sind und diese dir sehr nahe stehen. Jedenfalls habe ich auch eine Frau und eine Tochter und diese nehmen ähnliche Rollen ein. Aber das ist eine schwierige Sache.
Die traumatische Ebene beschreibt viel mehr das, was in dir statt findet. Psychologisch. Und wenn du verstehst welche Rolle dein Mann für dich spielt und deine Tochter, dann erkennst du das an der Projektion, denn diese geschieht ja nicht rein zufällig. Deine Träume beschreiben dich. Verstehe die Träume und du wirst dich verstehen. Verstehe dich und du wirst andere verstehen.
Aber da jeder Mensch so anders ist und jedes Leben so sonderbar, wirst nur du die deine Träume verstehen. Ich wäre natürlich bereit dazu dir zu helfen, so gut ich kann.
Gehe nur nich leichtfertig damit um.

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