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Vergewaltigungsbeichte/falsch reagiert

14. Dezember 2017 um 16:31 Letzte Antwort: 15. Dezember 2017 um 16:06

Hallo Forumsmitglieder,

Meine Freundin hat mir vor ca. 1,5 Jahren gebeichtet, dass sie mal von einem Jungen vergewaltigt wurde. Sie hat ihn online kennen gelernt und ist dann mit ihm zu ihm nach Hause gegangen. Dort wollte er dann Sex und sie hat es aus Angst über sich ergehen lassen.

Meine Freundin hat mir das damals sehr beiläufig erzählt und ich hatte nicht das Gefühl, dass es sie noch sonderlich beschäftigt.

Dummerweise habe ich natürlich auch völlig falsch reagiert und habe sie gefragt ob sie denn auch klar gemacht hat, dass sie es nicht will, ob sie sich gewehrt hat und ob er denn gewalttätig wurde.

Seitdem lässt mich die Sache aber nicht mehr los und ich frage mich, ob sie damals versucht hat sich mir anzuvertrauen und ich es versaut habe. Ich mache mir Sorgen, dass es sie innerlich doch beschäftigt und ich es nur schlimmer gemacht habe.

Ich weis jetzt nicht ob ich es nochmal ansprechen soll oder ob ich warten soll bis sie mich nochmal drauf anspricht, wenn es sie noch beschäftigt.

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14. Dezember 2017 um 19:10
In Antwort auf steffen93

Hallo Forumsmitglieder,

Meine Freundin hat mir vor ca. 1,5 Jahren gebeichtet, dass sie mal von einem Jungen vergewaltigt wurde. Sie hat ihn online kennen gelernt und ist dann mit ihm zu ihm nach Hause gegangen. Dort wollte er dann Sex und sie hat es aus Angst über sich ergehen lassen.

Meine Freundin hat mir das damals sehr beiläufig erzählt und ich hatte nicht das Gefühl, dass es sie noch sonderlich beschäftigt.

Dummerweise habe ich natürlich auch völlig falsch reagiert und habe sie gefragt ob sie denn auch klar gemacht hat, dass sie es nicht will, ob sie sich gewehrt hat und ob er denn gewalttätig wurde.

Seitdem lässt mich die Sache aber nicht mehr los und ich frage mich, ob sie damals versucht hat sich mir anzuvertrauen und ich es versaut habe. Ich mache mir Sorgen, dass es sie innerlich doch beschäftigt und ich es nur schlimmer gemacht habe.

Ich weis jetzt nicht ob ich es nochmal ansprechen soll oder ob ich warten soll bis sie mich nochmal drauf anspricht, wenn es sie noch beschäftigt.

Hmm ich weiß nicht ob es das gleiche ist, aber ich kenne ein Mädel die auch jedem erzählt das sie vergewaltigt wurde, das rutscht ihr ganz locker über die Lippen und im Endeffekt war es so, das er mit ihr schlafen wollte und sie wollte nicht, hat aber mit gemacht und kein Ton gesagt. Hört sich irgendwie an wie deine Geschichte, ich finde sowas mies, einfach zu erzählen vergewaltigt worden zu sein und dabei war es nicht so, der arme Mann wusste es ja nicht. Die Frauen die wirklich Opfer einer Vergewaltigung waren tun mir da erstrecht leid weil deren leid mit sowas gleich gestellt wird. Deine Aussage war vielleicht erstmal plump, aber es ist dein Recht sowas zu erfragen. Stell mal vor sie erzählt später das du sie vergewaltigt hast weil du mit ihr geschlafen hast aber sie wollte es ja gar nicht, hat aber halt nur nichts gesagt.. Das ist ein wirklich Schwerer Vorwurf. Ich würde ihr vorsichtig sagen das dich dass beschäftigt und du gerne wissen willst was da vorgefallen ist, damit du weißt wie du damit umgehen kannst für dich.

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15. Dezember 2017 um 13:46
In Antwort auf steffen93

Hallo Forumsmitglieder,

Meine Freundin hat mir vor ca. 1,5 Jahren gebeichtet, dass sie mal von einem Jungen vergewaltigt wurde. Sie hat ihn online kennen gelernt und ist dann mit ihm zu ihm nach Hause gegangen. Dort wollte er dann Sex und sie hat es aus Angst über sich ergehen lassen.

Meine Freundin hat mir das damals sehr beiläufig erzählt und ich hatte nicht das Gefühl, dass es sie noch sonderlich beschäftigt.

Dummerweise habe ich natürlich auch völlig falsch reagiert und habe sie gefragt ob sie denn auch klar gemacht hat, dass sie es nicht will, ob sie sich gewehrt hat und ob er denn gewalttätig wurde.

Seitdem lässt mich die Sache aber nicht mehr los und ich frage mich, ob sie damals versucht hat sich mir anzuvertrauen und ich es versaut habe. Ich mache mir Sorgen, dass es sie innerlich doch beschäftigt und ich es nur schlimmer gemacht habe.

Ich weis jetzt nicht ob ich es nochmal ansprechen soll oder ob ich warten soll bis sie mich nochmal drauf anspricht, wenn es sie noch beschäftigt.

Wenn DICH das Thema so beschäftigt, halte ich ich es für ziemlich wahrscheinlich, dass du den zweiten Anlauf ungefähr so einfühlsam wie wie eine Dampfwalze über die Bühne bringst. Insbesondere wenn du diesen Vorfall von dir aus ansprichst.

Wie lange seid ihr zusammen? Sie hat sich dir von sich aus geöffnet, das war also mindestens ein Vertrauensbeweis von ihr, wie eventuell auch ein abtasten, ob du Sie noch akzeptierst wie sie ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr nicht mehr zusammen wärt, wenn du eine allzu schlechte Figur gemacht hättest. Über 1,5 Jahre Vertrauen vorzutäuschen, halte ich für sehr schwierig.

Sie hat sich dir anvertraut und du hast sie nicht zurückgewiesen oder das Thema bagatellisiert. Klar, du kannst es vielleicht diplomatischer lösen, aber wenn ihr das Thema auf dem Herzen lag bin ich mir ziemlich sicher, dass sich hinter dieser Beiläufigkeit eine große Unsicherheit oder Nervosität versteckt hat. Wer hat denn gesagt, dass es für sie einfach ist?

Das Thema ist übrigens immer schwierig, ich bin der Meinung, dass es ohnehin kein Patentrezept gibt und NIEMALS geben wird. Mir hat sich einmal jemand aufrichtig anvertraut und ich habe mich auch hinterfragt, ob ich wohl richtig hinterfragt habe...

Warum bist du denn der Meinung, dass du falsch reagiert hast?

Wenn du Zweifel hast, wende dich an eine Beratungsstelle, die öfter mit diesem Themen konfrontiert sind. Vielleicht auch für den Fall, dass sie das Thema von sich aus nocheinmal anspricht. ICh würde dir aus meiner Perspektive abraten, das Thema von dir aus "aus heiterem Himmel" an die Oberfläche zu holen.

viele Grüße

 

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15. Dezember 2017 um 13:47

Richtig hinterfragt = richtig reagiert. Hier fehlt irgendwie ein Edit

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15. Dezember 2017 um 13:56
In Antwort auf rohdiamant395

Hmm ich weiß nicht ob es das gleiche ist, aber ich kenne ein Mädel die auch jedem erzählt das sie vergewaltigt wurde, das rutscht ihr ganz locker über die Lippen und im Endeffekt war es so, das er mit ihr schlafen wollte und sie wollte nicht, hat aber mit gemacht und kein Ton gesagt. Hört sich irgendwie an wie deine Geschichte, ich finde sowas mies, einfach zu erzählen vergewaltigt worden zu sein und dabei war es nicht so, der arme Mann wusste es ja nicht. Die Frauen die wirklich Opfer einer Vergewaltigung waren tun mir da erstrecht leid weil deren leid mit sowas gleich gestellt wird. Deine Aussage war vielleicht erstmal plump, aber es ist dein Recht sowas zu erfragen. Stell mal vor sie erzählt später das du sie vergewaltigt hast weil du mit ihr geschlafen hast aber sie wollte es ja gar nicht, hat aber halt nur nichts gesagt.. Das ist ein wirklich Schwerer Vorwurf. Ich würde ihr vorsichtig sagen das dich dass beschäftigt und du gerne wissen willst was da vorgefallen ist, damit du weißt wie du damit umgehen kannst für dich.

Arg aufpassen mit solchen Behauptungen...

und Setz dem TE keinen Bockmist in die Birne

Es ist ein Thema, dass du IMMER ernst nehmen musst, egal ob du verdächtigst, dass hier ein Theater vorliegen könnte. Wenn sich nachher was anderes ergibt, habe ich auch mit deutlichen Konsequenzen für das Mädel keine Probleme...

Wichtig ist ja ersteinmal, wie das Mädel sich gefühlt hat. Wenn Sie sich vergewaltigt fühlt, wurde Sie vergewaltigt. Ob die Sache für den Kerl dann strafbar ist und ob er es hätte erkennen müssen, ist ja nocheinmal ein anderer Schuh. Wir kennen jetzt hier die Hintergründe nicht und sie gehen niemanden was an, wenn Sie aber Angst vor Konsequenzen hatte, muss ja irgendwas gewesen sein.

Sie hat es ja auch ihrem Freund anvertraut und nicht wahllos im entfernten Bekanntenkreis.

Ich kenne tatsächlich einen Fall, wo Mädels aus Eifersucht und Rache einvernehmlichen Sex bzw. unbedeutende Liebeleien in eine Vergewaltigung umgedeutet haben und versucht haben, dem Kerl dadurch sein Leben zur Hölle zu machen.

Geht gar nicht klar...

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15. Dezember 2017 um 16:06
In Antwort auf 1988er

Arg aufpassen mit solchen Behauptungen...

und Setz dem TE keinen Bockmist in die Birne

Es ist ein Thema, dass du IMMER ernst nehmen musst, egal ob du verdächtigst, dass hier ein Theater vorliegen könnte. Wenn sich nachher was anderes ergibt, habe ich auch mit deutlichen Konsequenzen für das Mädel keine Probleme...

Wichtig ist ja ersteinmal, wie das Mädel sich gefühlt hat. Wenn Sie sich vergewaltigt fühlt, wurde Sie vergewaltigt. Ob die Sache für den Kerl dann strafbar ist und ob er es hätte erkennen müssen, ist ja nocheinmal ein anderer Schuh. Wir kennen jetzt hier die Hintergründe nicht und sie gehen niemanden was an, wenn Sie aber Angst vor Konsequenzen hatte, muss ja irgendwas gewesen sein.

Sie hat es ja auch ihrem Freund anvertraut und nicht wahllos im entfernten Bekanntenkreis.

Ich kenne tatsächlich einen Fall, wo Mädels aus Eifersucht und Rache einvernehmlichen Sex bzw. unbedeutende Liebeleien in eine Vergewaltigung umgedeutet haben und versucht haben, dem Kerl dadurch sein Leben zur Hölle zu machen.

Geht gar nicht klar...

So meine ich das auch nicht, das sollte nur eine Erfahrung von meiner Seite aus sein, ich würde es immer ernst nehmen, das hab ich bei ihr ja auch gemacht bis es raus kam, dann hab ich mich leider beim Schreiben wieder so reingesteigert in den Ärger über sie. Es ist generell glaube ich einfach ein sehr schweres Thema, aber ich glaube ich würde es in ihrem Fall okay finden wenn er nochmal fragen würde um auch mich dann besser zu verstehen.

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