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Vergewaltigung schon viele Jahre zurück und jetzt holt es mich ein!

10. Februar 2011 um 20:54

Hallo liebes Forum,

erstmal zum Geschehnis ... (möchte aus Angst nicht auf all zu viele Einzelheiten eingehen, hoffe ihr könnt mich verstehen)

Ich wurde das erste Mal mit 15 von einem dreißigjährigem Mann vergewaltigt. Dies hat er dreimal getan in drei darauf folgenden Nächten. Danach lies er zum Glück wieder von mir ab. Es war eine so schreckliche Zeit danach. Ich habe mich so richtig dreckig gefühlt.

Leider war dies auch meine allererste sexuelle Begegnung überhaupt!

Die nächsten Vergewaltigung fanden dann im Alter von 17 in meiner ersten festen Beziehung statt. Aufgrund des ersten Erlebnisses hatte ich natürlich immer wahnsinnige Angst vor Sex und so war die Basis für die nächsten Ereignisse gelegt.

Dies zog sich dann über drei Jahre hinweg. Er tat es immer und immer wieder. Irgendwann einmal schaffte ich den Absprung endlich und verlies ihn. Ich habe das erste halbe Jahr kaum etwas zu essen bei mir behalten können und mich auch Nachts oft im Schlaf übergeben müssen. Auch nach der Trennung aus der Beziehung tat er es noch zweimal. Es hat mich so kaputt gemacht. Ich wollte einfach nur sterben. Er kam dann nach vielen Jahren noch einmal zu mir und entschuldigte sich für sein damaliges Verhalten. Aber es riss nur die Wunden wieder auf.

Habe dann viele Beziehungen versucht auf die Reihe zu bekommen, aber die meisten scheiterten schon in den ersten Monaten und hielten nie über ein Jahr.

Nun bin ich schon seit drei Jahren wieder in einer Beziehung und ich liebe diesen Menschen über alles. Jedoch hatten wir bisher aufgrund meiner Erfahrungen kein Sex. In welchem Zustand die Beziehung dadurch im Moment schwebt könnt ihr Euch sicher vorstellen. Ich bin echt verzweifelt und habe Angst vor einer Therapie.

Wie kann ich meine Beziehung retten und die ganze Situation verbessern?

Vielen Dank ...

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18. Februar 2011 um 14:58

Hallo,
vielen Dank erstmal für die lieben Worte. Es ist ein gutes Gefühl nicht ganz allein damit zu sein. Die meisten Männer konnten es nicht verstehen und haben das Weite gesucht. Das war natürlich immer wieder ein schönes Gefühlschaos. Aber mein jetziger Freund ist anderst. Er empfindet es als nicht schlimm und meint das er ja mich liebt, jedoch spüre ich schon sehr lange wie wir uns dadurch von einander weg leben und auch mir fehlt die dadurch entstehende intensive Nähe. Ich habe manchmal ziemlich gut Phasen in denen ich mich auch berühren lassen kann von ihm. Die sind aber nun mal sehr selten. Manchmal kann ich es ertragen und dann muss ich ihn aber wieder wegstoßen. Es verletzt ihn natürlich und er kann nicht verstehen warum. Ich habe Angst noch einmal durch das durch zu müssen was ich erlebt habe. Irgendwie ist man auch froh das es dann doch nicht immer ganz so schlimm im Moment ist und das es auch gut Phasen gibt. Aber was ist danach? Beginnt dann alles wieder von vorn?
Ich glaube im Moment bin ich zwar bereit darüber mit Menschen zu reden, aber eine Therapie kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Vorallem nicht weg von zu Hause. Da fühle ich mich im Moment sehr sicher.

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