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Vergewaltigt-Verfahren eingestellt/suche Leute,denen es genauso geht

27. Oktober 2013 um 18:46 Letzte Antwort: 17. Juli 2018 um 18:43

Hallo zusammen,
ich bin vor ein paar Monaten von einem Bundespolizisten sehr brutal über einen längeren Zeitraum auf jegliche Art vergewaltigt, bedroht und geschlagen worden.Da sein Kumpel (ebenfalls Polizist), der sich alles von nebenan angehört hat, für ihn ausgesagt hat und vorher einvernehmlich etwas lief, hatte ich schlechte Chancen und das Verfahren ist nach sieben Wochen ohne, dass irgendeine Art von Ermittlung stattgefunden hat eingestellt worden und trotz Beschwerde und zwei Gutachten über die psychischen Folgen der Tat für mich, nicht wieder aufgenommen worden, beide dürfen weiter als Polizisten arbeiten .Ich suche Leute denen es genauso geht, dessen Verfahren auch eingestellt wurde, oder die sich von der Justiz im stich gelassen fühlen. Ebenso würden mich aber auch Fälle interessieren, wo der Täter Verurteilt wurde oder zumindest eine Gerichtsverhandlung stattgefunden hat. ich würde mich sehr gerne austauschen.
beste Grüße reddevil

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27. Oktober 2013 um 21:53

Freispruch
Mein Peiniger wurde Freigesprochen weil ich mich nicht erriner konnte weil ich es verdrängt hatte der Staatsanwalt und meine Anwältin haben berufung eingelegt.
Das Berufungsverfahren dauert noch

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28. Oktober 2013 um 8:37

Verfahren eingestellt
mein verfahren wurde auf grund eines protokollfehlers eingestellt.... ich begegne dem täter jetzt noch manchmal in der stadt

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28. Oktober 2013 um 19:14

Er hat
2 Jahre auf Bewährung bekommen.

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30. Oktober 2013 um 11:29

Hallo
ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst. Ich hätte beide angezeigt,der dich vergewaltigt und dich geschlagen hat, hast du angezeigt aber der nebenan war und es mitbekommen hat und nichts dagegen unternommen hat nicht. Für mich ist es unterlassene Hilfeleistung. Da die Tat noch nicht verjährt ist, würde ich es so schnell wie möglich tun.Was sagt denn dein Anwalt dazu? Ich würde es nicht so auf mich so sitzen lassen. Ich würde mich noch an den weissen Ring wenden und an die Öffentlichkeit das du dich in Stich gelassen fühlst.Was beide dir angetan haben, ist und bleibt unverzeihlich. Auch wenn du vorher einvernehmlich was mit ihm gehabt hast, gibt ihm nicht das Recht dazu dich zu vergewaltigen, drohen und dich zu schlagen. Finde es trotzdem sehr mutig von dir, das du ihn angezeigt hast. Damit hast du gezeigt, ich bin eine sehr starke Frau und habe die Macht über mich zurück.Das Verfahren ist zwar eingestellt worden.Die Anzeige bei ihm bleibt bestehen und ich kann mir gut vorstellen, das er es jetzt auch nicht so leicht haben wird. Sein Ruf wird weg sein.Liebe Grüße Sandy

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4. November 2013 um 15:37

Geht mir genauso
Bei mir wurde es auch eingestellt ich hatte auch ein paar beweise die gar nicht verwendet worden sind, dafür durfte ich mir sagen lassen das ich die vergewaltigung nur behaupte! da ich dem kerl nicht mitgeteilt habe das ich aus der vergewaltigung schwanger geworden bin mach ich das jetzt nur das er kein kontakt zum kind hat

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4. November 2013 um 21:00

Ich bin zwar nicht betroffen, aber es tut mir leid für dich
Damals wollten meine Eltern auch, dass ich aussage, aber das habe ich mir erspart - bei dem beschissenen Rechtssystem hier in Deutschland wollte ich mich nicht auch noch in aller Öffentlichkeit demütigen lassen.

Zum Thema - ob man Befriedigung empfindet, wenn jemand endlich verurteilt wurde. Das kann ich mit JA und NEIN beantworten. Ich wurde nach diversen Übergriffen von meinem Exmann terrorisiert und fertiggemacht und er hat sehr übel Macht über mich und mein Kind ausgeübt - nun bekomme ich einen Riesengeldanteil nachgezahlt und habe - nach 7 Jahren Krieg endlich das Urteil bekommen - ich habe gewonnen. Doch es ist ein Pyrrussieg.

Ich hielt das Urteil in den Händen mit der Geldsumme und ich dachte, dass ich lieber die Zeit zurückdrehen würde können, damit mein Kind und ich nicht unter diesem Mann hätten leiden müssen. Ich habe Triggersymptome und bei meinem Kind fängt es jetzt auch an. Mein Sohn nennt meinen Exmann "Mister ich drück dich in die Ecke".

Sieg oder Niederlage - ich weiß es nicht. Ein Triumph konnte ich, die ich immer wieder gedemütigt und in die Knie gezwungen wurde, nicht empfinden. Er zahlt das Geld aus der Portokasse, aber mein Kind ist schon sehr früh geprägt worden durch das, was er damals gesehen hat. Das kann kein Geld der Welt mehr gut machen.

Er sieht jetzt und sagt mir jetzt, dass er immer wusste, dass sein Papa ihn benutzt hat, um Druck auf mich auszuüben und dass ich alles ertragen hätte müssen und er seinen Papa dafür hasst. Wir haben mit dem Jugendamt geredet, haben Kinderzeichnungen vorgelegt, niemand wollte uns glauben.

Da kommt ein Mister Saubermann daher, mit Haus, neuer Frau, Vorstandsposten und blinkendem schicken Audi und einer abgesicherten Zukunft. Wer sieht glorreicher aus?

Mir wäre wichtig, wenn alles endlich ans Licht käme. Mein Sohn meinte, als ich das Urteil über den Sieg in den Händen hielt "jetzt kann ich ja endlich darüber reden, was ich vor 8 Jahren gesehen habe und ich muss keine Angst mehr haben, dass der Papa dir wieder das Geld streicht und du Angst bekommen musst, das Dach überm Kopf zu verlieren."

Das sagt schon alles, oder nicht?

Ich bete lieber für die Unversehrtheit der Seele meines Kindes. Und bete für all mit, die genauso viel Leid erfahren mussten wie wir.

Alles Liebe
Lichterspiele

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17. Juni 2014 um 23:03

Hallo
Hey,danke für Eure Antworten, nun ist es über ein Jahr her,dass man mir das angetan hat. Ich habe noch nicht mit all dem abgeschlossen und auch eine Anwältin gesucht um den anderen "Täter" anzuzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung. In den letzten Monaten hatte ich noch nicht die Kraft dazu ,aber ich denke ich werde es in naher zukunft noch tun... alles ausschöpfen was geht..ich habe versucht an die Öffentlichkeit zu gehen ,aber leider von den Medien die ich anschrieb keine rückmeldung bekommen.Aber ich möchte etwas tun!!Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee an wen ich mich wenden könnte um das öffentlich zu machen.gruss

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23. Juni 2014 um 11:08
In Antwort auf reddevil27

Hallo
Hey,danke für Eure Antworten, nun ist es über ein Jahr her,dass man mir das angetan hat. Ich habe noch nicht mit all dem abgeschlossen und auch eine Anwältin gesucht um den anderen "Täter" anzuzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung. In den letzten Monaten hatte ich noch nicht die Kraft dazu ,aber ich denke ich werde es in naher zukunft noch tun... alles ausschöpfen was geht..ich habe versucht an die Öffentlichkeit zu gehen ,aber leider von den Medien die ich anschrieb keine rückmeldung bekommen.Aber ich möchte etwas tun!!Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee an wen ich mich wenden könnte um das öffentlich zu machen.gruss

Hallo Reddevil 27,
ich kann mir zwar sehr gut vorstellen, wie Du Dich fühlst! An Deiner Stelle würde ich noch warten, an die Öffentlichkeit zu gehen. Falls Du es doch machen solltest, nenne kein Namen und wo die Dienststelle ist usw. Das Verfahren bei dem Vergewaltiger ist ja eingestellt worden! Der Vergewaltiger könnte Dich sonst noch wegen Verleumdung anzeigen! Den anderen Täter hätte ich sofort mit angezeigt.Ich weiß leider nicht, ab wann es verjährt ist. Falls der andere Täter angezeigt werden kann, vielleicht wird ja das Verfahren gegen den Täter wieder aufgerollt!Ratsam ist,diesbezüglich alles mit Deiner Anwältin zu besprechen, wie man weiter vorgehen kann und auch ob Du an die Öffentlichkeit gehen kannst.Hast Du denn auch vielleicht mal über eine Therapie nachgedacht? Dadurch lernst Du damit umzugehen und bekommst auch die Kraft dazu, die weiteren Schritte zu gehen. Gebe nicht auf und verfalle nicht in Selbstmitleid, stehe wieder auf und kämpfe! Ich habe auch einiges erlebt, bin zweimal vergewaltigt worden, gewürgt, getreten, misshandelt und geschlagen worden. Trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden! Es hat mich auch zwar sehr viel Kraft gekostet, ich habe mich immer vor dem Spiegel gestellt und zu mir gesagt, es soll keiner mehr von den Tätern Macht über mich haben und ich kämpfte dagegen an.Ich lese auch sehr viele Bücher, über loslassen usw. es kann auch eine kleine Hilfe sein. Wenn Du Fragen an mich hast, kannst Du mir auch sehr gerne persönlich schreiben.Wichtig ist es auch, dass Du Dich nicht alleine fühlst.

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25. Juni 2014 um 10:45

Hallo ichbinperdu,
ich finde Deine Argumentation sehr gut und bin der gleichen Meinung wie Du! Trozdem möchte diesbezüglich noch etwas hinzufügen. Auch wenn vielleicht Beweise vorliegen, heißt es noch lange nicht, dass er die gerechte Strafe erhält.Ein Opfer hat so gesehen lebenslänglich und leidet sehr schwer unter den Folgen.Manche Opfer leiden so schwer unter den Folgen und können trotz Therapien usw. kein normales Leben mehr führen.Deswegen finde ich, sollten die Täter viel härter bestraft werden! Wer einfach behauptet, er sei vergewaltigt worden und ist es in wirklichkeit gar nicht, ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar und habe auch kein Verständnis dafür!

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28. Juni 2014 um 19:23
In Antwort auf annie_12742571

Hallo Reddevil 27,
ich kann mir zwar sehr gut vorstellen, wie Du Dich fühlst! An Deiner Stelle würde ich noch warten, an die Öffentlichkeit zu gehen. Falls Du es doch machen solltest, nenne kein Namen und wo die Dienststelle ist usw. Das Verfahren bei dem Vergewaltiger ist ja eingestellt worden! Der Vergewaltiger könnte Dich sonst noch wegen Verleumdung anzeigen! Den anderen Täter hätte ich sofort mit angezeigt.Ich weiß leider nicht, ab wann es verjährt ist. Falls der andere Täter angezeigt werden kann, vielleicht wird ja das Verfahren gegen den Täter wieder aufgerollt!Ratsam ist,diesbezüglich alles mit Deiner Anwältin zu besprechen, wie man weiter vorgehen kann und auch ob Du an die Öffentlichkeit gehen kannst.Hast Du denn auch vielleicht mal über eine Therapie nachgedacht? Dadurch lernst Du damit umzugehen und bekommst auch die Kraft dazu, die weiteren Schritte zu gehen. Gebe nicht auf und verfalle nicht in Selbstmitleid, stehe wieder auf und kämpfe! Ich habe auch einiges erlebt, bin zweimal vergewaltigt worden, gewürgt, getreten, misshandelt und geschlagen worden. Trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden! Es hat mich auch zwar sehr viel Kraft gekostet, ich habe mich immer vor dem Spiegel gestellt und zu mir gesagt, es soll keiner mehr von den Tätern Macht über mich haben und ich kämpfte dagegen an.Ich lese auch sehr viele Bücher, über loslassen usw. es kann auch eine kleine Hilfe sein. Wenn Du Fragen an mich hast, kannst Du mir auch sehr gerne persönlich schreiben.Wichtig ist es auch, dass Du Dich nicht alleine fühlst.

Hello
Hallo Sandy,danke für deine Antwort. Wenn ich an die Öffentlichkeit gehen sollte dann natürlich ohne Namen und so weiter. Ich würde einfach meine Geschichte erzählen und ich finde das auch sehr sehr wichtig. Ich finde es ist wichtig nicht zu schweigen. Den anderen werde ich in nächster Zeit noch anzeigen.Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich den Rat mit dem "steh wieder auf", nicht immer ganz so hilfreich. ich denke ,dass viele Opfer und dazu zähle auch ich, viel Kraft darin investieren stark zu sein und stark zu bleiben. Und ich finde nicht das man das muss,lässt man zu, dass es einem so geht wie es einem geht und dass man sich so fühlt wie man sich fühlt , dann geht es von selbst wieder aufwärts ,immer gegen das fallen anzukämpfen ist auf dauer keine Lösung . Aber ich weiss, dass es nicht einfach ist,den schmerz auszuhalten den das ganze verursacht hat. Man darf das ganze nicht bagatellesieren, und ich finde man darf angesichts eines solchen Verbrechens zeitweise in Selbstmitleid verfallen auch das gehört zur Heilung dazu ,ansonsten tut man so als könne das einem nichts anhaben und ganz unten in der Seele rumort es weiter!Mein Sprichwort ist da immer: "Der beste Ausweg ist immer mittendurch!! Ach so:manchmal wäre ich fast froh wegen Verleumdung angezeigt zu werden, dann würde dem ganzen wieder Aufmerksamkeit geschenkt, aber das ist das letzte was die Täter wollen. Sie wissen ja , dass ich die Wahrheit sage und mein Verfahren wurde ja eingestellt wegen mangel an Beweisen und nicht weil ich in letzter Konsequenz nicht glaubwürdig bin,dass ist auch nochmal ein Unterschied.

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5. Juli 2014 um 13:15

Hallo Reddevil 27,
ich finde es sehr richtig, dass Du an die Öffentlichkeit gehst und darüber reden möchtest.Es gibt leider sehr viele Opfer, die sich nicht trauen, darüber zu reden und schlucken es einfach hinunter.Sie fallen in ein sehr tiefes Loch und stehen nicht wieder auf. Um den Schmerz auszuhalten ritzen sie sich die Arme auf, sind Drogenabhänig, Tablettenabhängig oder Alkoholabhängig.Deswegen sehe ich es schon als ein Kampf an, den inneren Schweinehund zu überwinden und den Schmerz auszuhalten.Den Schmerz auszuhalten kostet sehr viel Kraft und auch sehr viel Zeit. Ich finde es auch sehr wichtig, dass sich ein Opfer sich die Zeit nehmen sollte, bis die Narben auf der Seele ganz oder etwas geheilt werden können. Du kämpfst doch auch, Du hast den Täter angezeigt, den Anderen möchtest Du anzeigen und Du möchtest an die Öffentlichkeit gehen. Es ist mir schon klar, dass man nach solch einer Tat in ein tiefes Loch fällt, es Kraft, Mut und sehr viel Zeit kostet. Nur ich denke immer an die Opfer, die leider nicht die Kraft oder den Mut dafür haben und lieber den falschen Weg wählen um den Schmerz auszuhalten.Habe weiterhin Mut und ich drücke Dir beide Daumen. Ich wünsche Dir weiterhin sehr viel Glück.Wenn Du den Mut dafür hast, drehe doch ein Video von Dir und erzähle die Tat in diesem Video. Anschließend würde ich es ins Internet stellen. Ich denke mal, dass es sehr oft geteilt wird und so kannst Du vielleicht die Aufmerksamkeit an Dich reißen und geräts direkt an die Öffentlichkeit. Es gibt ja soziale Netzwerke wie Facebook usw. oder Du stellst es bei Joutube rein. Nur Du solltest Dir auch im klaren sein, dass Du nicht nur positive Komentare erhälst sondern vielleicht auch negative Komentare erhälst.

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7. Juli 2014 um 17:02

Hallo zusammen,
Hallo Reddevil27,
es tut mir wirklich sehr leid wie das Verfahren für Dich ausgegangen ist.

Zur Zeit durchlebe ich auch eine schwere Zeit!
Ich habe mich auf Jemanden eingelassen der mich manupuliert hat (wie ich das nur zu lassen konnte, weiß ich nicht und gebe mir an allem selber die Schuld)!
Er hat mich bedroht, mir nachgestellt bzw. nachstellen lassen, beklaut und vergewaltigt. Ich bin froh das ich den Absprung geschafft habe.
Angezeigt wurde er von mir... nur es läuft alles schief.
Nach Monaten wurde eine Hausdurchsuchung gemacht und klar ist ja, dass nach langer Zeit Nichts mehr gefunden wurde. Meine Aussage wurde auf Tonband aufgenommen und siehe an, auf dem Tonband ist komischer Weise nichts drauf. Ach ja, dieser "Mensch" hat mir übrigens gesagt, das er gute Kontakte zur Polizei hat. Es gibt noch Vieles was nicht richtig läuft. Nach einem Jahr wurde jetzt Anklage erhoben. Jetzt soll ein ausagepsychologisches Gutachten erstellen werden, wo einem die Worte im Munde verdreht werden um zu sehen ob ich Lüge. Mache mir große Sorgen deshalb. Der Druck und die Angst vor dem Täter, der natürlich auch noch völlig unbehelligt, nicht weit von mir wohnt, wird immer größer und ich weiß nicht ob ich noch die Kraft habe alles durch zu stehen. Ob der Täter verurteilt wird? Gehe ich umsonst durch die Hölle? Dieser "Mensch" ist auch ein schon mehrfach verurteilter Straftäter der schon 5 Jahre und 9 Monate im Gefängnis saß, u.a. wegen schwerer räuberischer Erpressung und schwerer Körperverletzung. Wie blind ich doch war, aber a) wusste ich das nicht und b) ist er ein verdammt guter Schauspieler der auch alle Nachbarn und Bekannten sowei meine Eltern perfekt geblendet hat.
Trotzallem kann ich mir nicht verzeihen warum ich mich auf so einen "Menschen" eingelassen haben.
Jetzt ist es so, dass ich mich nicht mehr alleine vor die Tür traue und er lachend durch die Welt frei rum laufen kann.
Mal sehen wo das alles noch hin führt.

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13. März 2017 um 9:38

Mein Verfahren gegen meinen Vergewaltiger wurde auch eingestellt. Noch dazu habe ich auch mit den Vorwürfen zu kämpfen das ich zum Teil doch selbst Schuld bin. Nur weil man sich im ersten Moment scheinbar ganz gut verstanden hat. Dann noch der ganze knatsch mit meinem Mann von damals der bis heute andauert. Klar habe ich meinen Mann damals belogen aber wie geht man bitte im ersten Moment vernünftig damit um das man vergewaltigt wurde, wenn man auch noch massive Probleme zu Hause zu klären hat? Wie soll ich das alles klären? Wie soll ich das gut machen? Wie soll ich mit den Selbstvorwürfen leben? Ich liebe meinen Mann und unsere 2 Kinder über alles. Ich geh kaputt daran und mein Mann erst recht. Er ist selbst als Kind von seinem Stiefvater missbraucht worden und weiß wie ich mich fühle. Noch dazu sind in dem ganzen Verfahren so viele Fehler gemacht worden, Zeugen die gefordert aber nie befragt worden sind, ne Zeugenaussage, die über anderthalb Jahre irgendwo bei der Polizei rumlag und der Staatsanwaltschaft nie vorlag und jetzt wo sie vorliegt soll sie keinen Anlass dazu geben das Verfahren nochmal aufzunehmen und alles endlich ordnungsgemäß zu prüfen. Ein angedachtes aussagepsychologisches Gutachten das nicht gemacht wurde. So viel murks, aber eine Krähe hackt der anderen ja nicht das Auge aus.

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1. Juni 2017 um 19:00
In Antwort auf annie_12742571

Hallo Reddevil 27,
ich finde es sehr richtig, dass Du an die Öffentlichkeit gehst und darüber reden möchtest.Es gibt leider sehr viele Opfer, die sich nicht trauen, darüber zu reden und schlucken es einfach hinunter.Sie fallen in ein sehr tiefes Loch und stehen nicht wieder auf. Um den Schmerz auszuhalten ritzen sie sich die Arme auf, sind Drogenabhänig, Tablettenabhängig oder Alkoholabhängig.Deswegen sehe ich es schon als ein Kampf an, den inneren Schweinehund zu überwinden und den Schmerz auszuhalten.Den Schmerz auszuhalten kostet sehr viel Kraft und auch sehr viel Zeit. Ich finde es auch sehr wichtig, dass sich ein Opfer sich die Zeit nehmen sollte, bis die Narben auf der Seele ganz oder etwas geheilt werden können. Du kämpfst doch auch, Du hast den Täter angezeigt, den Anderen möchtest Du anzeigen und Du möchtest an die Öffentlichkeit gehen. Es ist mir schon klar, dass man nach solch einer Tat in ein tiefes Loch fällt, es Kraft, Mut und sehr viel Zeit kostet. Nur ich denke immer an die Opfer, die leider nicht die Kraft oder den Mut dafür haben und lieber den falschen Weg wählen um den Schmerz auszuhalten.Habe weiterhin Mut und ich drücke Dir beide Daumen. Ich wünsche Dir weiterhin sehr viel Glück.Wenn Du den Mut dafür hast, drehe doch ein Video von Dir und erzähle die Tat in diesem Video. Anschließend würde ich es ins Internet stellen. Ich denke mal, dass es sehr oft geteilt wird und so kannst Du vielleicht die Aufmerksamkeit an Dich reißen und geräts direkt an die Öffentlichkeit. Es gibt ja soziale Netzwerke wie Facebook usw. oder Du stellst es bei Joutube rein. Nur Du solltest Dir auch im klaren sein, dass Du nicht nur positive Komentare erhälst sondern vielleicht auch negative Komentare erhälst.

Hallo,
ich habe auch angezeigt, meinen Ex Mann. Viel zu spät, leider. Aber ich dachte damals ich kann meine Kinder vor sozialen Nachteilen schützen. Leider wurde ich in der Kindheit schon Opfer von Missbrauch und dadurch wird man irgendwie "stark". Ich habe von der Einstellung der Staatsanwaltschaft erfahren. Habe Widerspruch eingelegt. Ich werde in die Öffentlichkeit gehen und denke, er ist zu feige für eine Verleumdungsklage. Ich habe keine Angst mehr und wünsche allen Opfern Mut und fordere ALLE LÜGNER auf, den MUND zu halten, denn IHR schadet OPFERN. Wir kämpfen um Würde, gegen den Schmerz in Körper und Seele, wir kämpfen um unser Leben. Wenn noch jemand eine Idee hat, ich schreibe gerade ein Buch. Meine "Geschichte", Umgang und Erfahrung mit Justiz, Hilfesuche /Therapie. Lasst uns nicht den Mut zur Wahrheit verlieren und Spaß am Leben gewinnen
Beatrix  

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2. Juni 2017 um 11:59

Was hat denn das mit dem Rechtssystem zutun wenn jemand wegen mangelnder Beweise nicht verurteilt wird? Das ist super das es so ist und wäre fatal wenn aus der Unschuldsvermutung eine Schuldvermutung wird. Wie viele Frauen würden wohl ihren Exfreund anklagen wegen vergewaltigung?
Klar ist das ein schlimmes erlebnis aber man kann jemanden nicht ohne beweise verurteilen

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17. Juli 2018 um 18:43
In Antwort auf molchel258

Was hat denn das mit dem Rechtssystem zutun wenn jemand wegen mangelnder Beweise nicht verurteilt wird? Das ist super das es so ist und wäre fatal wenn aus der Unschuldsvermutung eine Schuldvermutung wird. Wie viele Frauen würden wohl ihren Exfreund anklagen wegen vergewaltigung?
Klar ist das ein schlimmes erlebnis aber man kann jemanden nicht ohne beweise verurteilen

In meinem Fall,hat man gar nicht erst versucht Beweise zu finden und die die da waren,wurden ignoriert die Arbeit der Justiz lässt in Fällen zu wünschen übrig und es gibt oft sehr wohl Beweise,die aber anders ausgelegt werden. Es ist ganz häufig so, dass Aussage gegen Aussage steht,oft wird vorschnell eingestellt,so das gar nicht erst psychologisches Gutachten zu trage kommen oder ähnliches. Das Opfer wird vor Gericht in vielen Fällen wie scheisse behandelt. Bei Vergewaltigung steht selten jemand als Zeuge daneben, aber die Arbeit der Justiz und auch die Bestrafung lässt wirklich zu wünschen übrig immer noch ,da alle schlecht oder gar nicht geschult werden,was mit Traumatiserung der Opfer zu tun hat so gelten sie schnell als unglaubwürdig ,wenn sie sich nicht gut erinnern etc,gerade das ist aber glaubwürdig.

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