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Verdrängung, arbeitsproblem

24. Juli 2013 um 20:47

habe das problem, dass ich dinge, die mit lernen und arbeit zu tun haben, immer wieder versuche zu verdrängen. ich schlaf dann länger oder döse noch, oder hab dann plötzlich hunger, oder muss sauber machen. irgendwie kommt ständig was. irgendwelche sachen halten mich ständig vom lernen ab. und ich glaube inzwischen auch gar nicht mehr daran, dass es an der vermeindlichen wichtigkeit von nebensächlichen dingen liegt, sondern dass ich versuche dem unangenehmen gefühl zu entweichen, dass ich eventuell doch nicht so gut bin, wie ich denke, dass ich eventuell doch nicht die note bekommen könnte, die ich gerne haben würde. dass ich doch nicht perfekt bin. sonder ganz normal. und dass otto normalverbraucher nicht tausendmal besser ist wie ich. am liebsten würde ich diese ganzen unangenehmen gefühle wegstecken und mich voll auf meine arbeit konzentrieren. aber tatsache ist leider, dass die unangehmen gefühle immer wieder aufkommen. ich versuche das ganze wegzudrängen und ergebe mich dem irsinnigen trugschluss, dass ich mich ja nur ausruhen müsste, und später könne ich mich ja bestimmt besser konzentrieren. und dann würde es ja bestimmt besser werden. aber meist ist es so, dass ich mich ganz und gar nicht besser konzentrieren kann. sondern beim nächsten mal erst recht ein extremes schlechtes gewissen habe, weil ich mal wieder alles mögliche vor mir her geschoben habe. das ist echt sehr unangenehm und fühlt sich wie eine abwärtsspirale an, die ich gerne durchbrechen möchte. tipps? tricks? wie ich den hintern hoch kriegen könnte? anregungen? woher diese extrem unangehmen gefühle, die mich beim lernen bremsen, kommen könnten=?

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29. Juli 2013 um 23:14

Procrastination
Heyy 1weisserose,

das ist wirklich ein Problem, was fast jeder hat, den ich kenne. Gleichwohl steht es Erfolg im Weg und macht ausgesprochen unzufrieden. Ich schicke dir hier einfach mal einen Artikel von mir, vielleicht magst du uns dann von deinen Erfahrungen berichten;-]

Viele Grüße,

Nils von u-new.de



"Prokrastination (lateinisch Vertagung), zu deutsch: Aufschieben

Was hält Sie davon ab, endlich die Sachen zu erreichen, die Sie wirklich erreichen wollen? Also etwa eine nebenberufliche selbstständige Existenz aufbauen, ein Buch schreiben, eine Reise planen, oder einfach nur mal den unangenehmen Steuerkram vom Tisch haben.

In der Regel hört man als Coach eine simple Ausrede für diese unerfüllten To-Dos: Ich hatte einfach noch keine Zeit dafür. Man hat den Eindruck, dass das selten der wirkliche Grund ist, denn wir wissen ja: man hat immer genau ausreichend Zeit für die Dinge, die einem wichtig sind. Doch genau da liegt das Problem.
Im Moment erscheinen uns diese Tätigkeiten einfach lästig. Aber entweder tragen wir sie mit immer schwerer
werdendem mentalen Ballast mit uns herum oder wir erreichen ein Ziel einfach nicht, das uns mittel- oder
langfristig eigentlich sehr wichtig ist. Und dadurch bekommt ein Überwinden dieser Aufschiebemuster auf einmal eine ganz andere Priorität. Nicht umsonst steht folgender Ausspruch auf Platz eins der Liste, die Sterbende bereuen:

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben

[Link zum Artikel: fehlt hier!]

Doch was können wir nun genau tun? In der Regel erfordert es einiges an Arbeit, das Problem völlig loszuwerden. Mit diesen Schritten können Sie aber zumindest einen Anfang machen und sich Ihren Zielen und Lebensträumen ein Stück näher bringen:

Was sind die Tätigkeiten, die Sie erledigen, während Sie etwas anderes aufschieben. In leichteren Fällen kann
es schon helfen, diese zu identifizieren, denn oft sind wir sehr unbewusst unproduktiv! Facebook lässt sich z.B. für bestimmte Uhrzeiten sperren und auch das Handy hat einen Ausschalter

Durch welche produktiven Tätigkeiten können Sie diese Aufschiebe-Tätigkeiten ersetzen? Vielleicht finden Sie hier andere Tätigkeiten, die eine geringere Hemmschwelle haben und als Überleitung dienen können. Besonders gut eignet sich das, wenn Sie viele ähnliche Aufgaben erledigen wollen.

Welche wirklich wichtigen Tätigkeiten haben Sie momentan überhaupt auf dem Schirm? Wenn das Problem darin besteht, dass Ihnen im Moment des Arbeitsbeginns gar nicht klar ist, was Sie eigentlich tun sollten, hilft Ihnen vielleicht ein effizienter Taskplaner, der Sie automatisch und nach Prioritäten geordnet Ihre nächsten Aufgaben anzeigt!"

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