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Verdachtsdiagnose geht Richtung Burnout!

4. Februar 2017 um 13:00

Hey liebe Leser,

schonmal vorweg.. ich weiß nicht was ich mir hier erhoffe oder auf welche Antworten ich erwarte. Vielleicht geht es Jemanden ähnlich bzw hatte dies alles selber durch. Ob oder wie geantwortet wird, ist egal. Solang die Kommentare nett sind, ist alles gut. Wenn ich ins kleinste Detail gehen soll, dann wird per Nachrichten weitergeschrieben, denn man weiß nie - wer das alles lesen kann.

Daten zu mir:
"recht jung", klein und dünn, einige körperlichen Probleme, normale Essgewohnheiten, seit Jahren Sportverbot usw.

Zu der Situation:
Vor mehreren Monaten bin ich mal wieder umgezogen, neue Arbeitsstelle, neues Umfeld. Es war alles ganz gut, denn Motivation und Spaß sowie der Umgang mit/von den Mitmenschen war super. Es gab einfach kaum Probleme mit der Arbeit.
Aber.. 
Nach und nach wurde meines Empfinden alles komischer, ich kann nicht genau beschreiben was es ist oder war.. Denn man hat nach und nach seine Aufgaben weiterhin erledigt. Jedoch fing vor einiger Zeit das so an, dass ich nurnoch gejammert habe - wenn es Zeit war, um zur Arbeit zu gehen. Im Vertrag stehen andere Zeiten drin, als die Zeiten - die ich tatsächlich da bin. Nie konnte ich Termine wahrnehmen, sowie endlich wieder mit Sport anfangen - der zum Ausgleich o.ä. dient.. All das war seit dem Umzug nicht mehr möglich.
Tag für Tag begann das große Jammern/Weinen, Kopfschmerzen, vermehrter Tinnitus, keine Lust mehr auf Sex, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schlafmangel bzw Albträume in der Woche (Aber am Wochenende dafür extrem viel Schlaf)->permanent müde, Lustlosigkeit, Schwindel, Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen... die Liste ist zu lang um noch weiteres aufzuzählen.. Es ist einfach so, dass wenn ich weiß - das es zur Arbeit geht.. Es geht nicht, mein Körper sagt stopp. Denn der zahlt mir momentan alles heim, für all die Sachen - die ich aufgrund der Arbeit ignorieren musste. Es geht einfach nicht mehr.

Mein Arzt hatte mich erstmal nur für kurze Zeit rausgenommen, denn solang nichts feststeht - meint er, könne er mich nicht Ewigkeiten krankschreiben. Daraufhin gab es eine Überweisung zum Psychiater/Psychologe.. dort war ich dann auch zum Erstgespräch.. Ewigkeiten quatschen.. aber meinerseits einfach nur Verwirrung. Es ist klar, dass man nach 1Gespräch Niemanden rausnehmen kann.. Aber trotz mehrfacher Betonung das ich nicht zur Arbeit kann, weil mein Körper immer wieder total ausflippt.. passierte nichts. Außer ein neuer Termin für ein neues Gespräch. Den hätte ich eigentlich auch nicht wahrnehmen können, denn wenn ich zur Arbeit gehen würde, wäre ich wieder täglich "vergeben". Jedoch werde ich nicht weiter zur Arbeit gehen, denn die Gesundheit sollte man schätzen, es kann alles schneller zu Ende gehen als man denkt. So ist jedenfalls meine Sicht/Denkweise.

Von Einigen bekommt man zu hören, dass dies einfach in jungen Jahren total unverständlich sei. Man sei ja nicht so überarbeitet wie Jemand, der schon 40Jahre arbeitet. Im Endeffekt ist meine Arbeit mit viel Stress verbunden, jedoch gibt es mit Sicherheit Leute - die viel mehr leisten als ich. Es ist ja nicht so, dass ich das alles absichtlich mache oder vorspiele - im Gegenteil. In meiner momentanen Lebenssituationen ist das alles eher total ungünstig.

Im Grunde, so falsch man es jetzt verstehen mag.. Möchte ich nur eine Krankschreibung die längere Zeit geht, so dass ich mich erstmal erholen kann und runterkommen kann. Dazu dann Gedanken fassen, wie es nun weitergehen soll.. Und wenn es weiterhin erforderlich ist, dann natürlich eine Therapie beginnen und und und.. Da mein Arzt das aber momentan nicht wirklich machen kann, weiß ich nicht, wie ich sonst an eine Krankschreibung kommen könnte.. Ohne jede Woche wieder neu hingehen zu müssen.

Hat denn Jemand Erfahrungen mit dem Thema bzw selbst durchgemacht?

Hat Jemand Ahnung, wie man an eine längere Krankschreibung bekommt?

Wie lang hat es gedauert, bis alles wieder gut war?

Was darf man machen und was nicht?
Einfach mal bitte erzählen..

Nochmals zum Schluss, bevor Jemand vielleicht meckert.. Es ist im Moment noch/nur eine Zusatzdiagnose, die in diese Richtung geht.. Noch ist es nichts endgültiges.

Danke fürs lesen, größeren Dank an Antworten.. und ich wünsche ein schönes Wochenende.

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4. Februar 2017 um 18:01

Da hast du wohl offenbar nicht richtig gelesen. ^^

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4. Februar 2017 um 18:03

Ich war dieses Jahr schon öfter krank, er meinte er will erstmal abwarten was die Psychiaterin sagt & dann sehen wir weiter. Aber momentan ist halt noch alles in "Arbeit".. Und weil er auch wohl Betriebsarzt für diese Richtung ist.. Ich halt wiegesagt öfter schon krank war, könne er das ohne genaue Diagnose nicht.
Was weiß ich. Muss ich dann halt mal schauen. 

Hast du denn die Depressionen immer noch?

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4. Februar 2017 um 18:24

Ahhhhh okay.. Ist ja nun auch nicht das beste.
Ich habe den Termin am Dienstag, sie ist richtige Psychiaterin wenn nicht sogar beides? Aber eher Psychiaterin.

Durch meine Fehlzeiten wollte er mich eigentlich garnicht krankschreiben, weil er es halt wiegesagt nicht wirklich darf.. Und deshalb bin ich mir unsicher ob ich dann am Montag/Dienstag zu Ihm gehen werde.. oder zu einem anderen Arzt und dort mein Glück versuche.
Ich bin absolut nicht arbeitsfaul, was ja hier schon angedeutet wird oder was man zu hören  bekommt.. Es geht halt einfach nur nicht mehr. Körper und Psyche sagen reicht, zahlen mir alles Heim und joah.. Bin einfach total fertig, vorallem mit der Situation.

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4. Februar 2017 um 22:22

Ich hoffe das das alles klappt.

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