Anzeige

Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Verbohrte Gedanken

Letzte Nachricht: 27. Oktober um 2:48
P
pinacolada93
21.09.22 um 10:46

Ich würde mich selber als sehr korrekte und gründlich handelnde Frau einstufen, mache alles gerne perfekt.
Wenn mal was schiefgeht, suche ich sofort nach Lösungen etc.
Leider ist es so, daß ich mich dabei oft so reinsteigere und in dem Problem verrenne, daß ich an nichts anderes mehr denke. Also die Gedanken kreisen quasi ewig nur um dieses Problem(chen).
Kennt ihr sowas auch? 
Wie kommt ihr aus so einem "Teufelskreis" schnell wieder raus?

pina

Mehr lesen

G
goldensun7
04.10.22 um 13:01

Hallo Pina,

ja, früher war ich auch sehr perfektionistisch.

Der erste Schritt ist das Erkennen, also dass es dir bewusst wird. Im Idealfall direkt in der Situation bzw. so früh wie möglich, sonst auch in der Reflektion. Du erkennst das, und entscheidest dich bewusst dazu, diesmal anders zu handeln. Also vielleicht zuerst mal nicht 100% perfekt, sondern nur 95%. Und dann eben reduzieren je nachdem, wie du das möchtest. 

Auch von den Gedanken her ist es gut, einen Gedankenstop einzubauen. Du könntest dir, wenn du erkennst, dass du grübelst über das Problem wie ein gedankliches Stoppschild vorstellen. Und dann bewusst deine Aufmerksamkeit und deinen Fokus auf etwas anderes lenken.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man dies sehr gut verändern kann. Alles Gute Dir!

LG
goldensun

Gefällt mir

F
frank35g
24.10.22 um 15:37

Alles geht imme noch besser und selbst bei guten Ergebnissen kann man noch mehr erreichen.

Ich denke es ist wichtig zu lernen, seinen Anspruch da etwas zu reduzieren und vor allem, Abstand in ein Thema zu bekommen um diesen Teufelskreis zu durchberechen wie du sagst.
Dafür gibt es schon Techniken und wenn du magst können wir das an knkreten beispielen mal besprechen und ich kann dir ein paar Tipps geben.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

S
sisteronthefly
26.10.22 um 10:24

Hallo, 

wie wäre es denn für dich, wenn es mal nicht perfekt läuft? Wenn du eine Arbeit mittendrin unterbrichst und liegen lässt oder ein gefasster Plan nicht aufgeht? 
Es ist nicht gut, wenn du dich mit einer Sache, die du möglicherweise nicht beeinflussen kannst übermäßig lange beschäftigst. Die Gedanken kreisen dann ständig um das Problem und sind gar nicht offen für eine Lösung. Weil man ja nur auf das Problem fukussiert ist. Einem ...(chen) könnte man vielleicht entspannt entgegen sehen und abwarten, ob es sich eventuell ohne Zutun löst? Ein  Zuviel an Rigidität beinhaltet leider eine gewisse Unbeweglichkeit. Man ist dann zu starr, um eventuelle Möglichkeiten überhaupt in Betracht zu ziehen und macht sich damit selbst das Leben schwer. 
Haften deine Gedanken so stark an "einem Problem" das es sich auf dein Leben auswirkt und du wirklich gar nichts anderes mehr denken kannst, geht es möglicherweise in die Richtung zwangsdenken. Das muss nicht gleich eine Zwangsstörung sein, aber wenn dich die Gedanken stark belasten wäre eine ärztliche Abklärung sinnvoll. 

LG Sis 

Gefällt mir

Anzeige
R
roterregen
27.10.22 um 2:48

Also, hallo!

ein Videokurs hatte hilfreiche Tipps um kreisende Gedanken zu stoppen:

Finde heraus, wie die Gedanken kreisen, also, vielleicht wie eine Scheibe links oder rechts herum, oder wie eine Walze,vor oder zurück, und dann stell dir einfach für ein paar Sekunden die Gegenbewegung vor. Also, wenn es eine Walze nach vorne ist, wie sich deine Gedanken anfühlen, dann stell dir zur Auflösung die Walze zurück vor... und so weiter!

Hat bei mir (auch) wunderbar geklappt!

Viel Glück!
Tom

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers
Anzeige
Anzeige