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Vater tot - wer will mir schreiben?

14. April 2017 um 10:37

Ich weiß. ...der Tod gehört zum Leben. Ja. Aber mein Stiefvater, der doch wirklich mein Vater ist, ist vor 3 Wochen gestorben. Er hatmich 40 Jahre lang begleitet. Er fehlt mir so. Ich kann doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.....
Ich weiß, dass er ganz weit weg ist und nie mehr zu mir kommt. der Gedanke bringt mich jedes Mal an den Rand des Wahnsinns. Mir bleibt nur, ständig mit ihm zu reden. Ich küsse seine Bilder.Durch ein Tattoo ist er auch immer ganz dichte bei....aber er fehlt mir mit seiner ganzen Art.
Wer hat ähnlich zu kämpfen und will mir schreiben?,

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14. April 2017 um 14:13

So hart das auch ist, die Zeit heilt alle Wunden!
Von Tag zu Tag gewöhnt sich dein Verstand immer mehr an die Situation, und die Trauer vergeht.

Lenk dich ab, mach viel Sport. Klingt zwar einfach, aber Sport hilft einem immer Stress und Trauer abzubauen.

Viel Glück!

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14. April 2017 um 14:26
In Antwort auf kokox500

So hart das auch ist, die Zeit heilt alle Wunden!
Von Tag zu Tag gewöhnt sich dein Verstand immer mehr an die Situation, und die Trauer vergeht.

Lenk dich ab, mach viel Sport. Klingt zwar einfach, aber Sport hilft einem immer Stress und Trauer abzubauen.

Viel Glück!

Ja. Eigentlich eine gute Idee,  aber ich musste vor zwei Wochen auch an der Bandscheibe ooeriert werden. Vier Wochen schonen.....dann langsam mal wieder anfangen mit Physiotherapie.
Ich bin auch jemand der sich sehr verkriecht. ...habe ein schlechtes Gefühl, was zu unternehmen, wenn er doch tot ist. Eigentlich weine ich auch, weil ER mir so leid tut. Man lebt nur einmal und es ist doch entsetzlich, die Welt zu verlassen. ....sehe oft seinen Körper. ...von Geist und Seele verlassen.Ich habe ewig gestarrt ob er nicht doch wieder Luft holt. ...und dann der ganze Weg......Leichenhalle, Bestatter, Verbrennung...ganz alleine. ...am Liebsten hätte ich ihm die ganze Zeit die Hand gehalten
Blöde Gedanken....
Aber so bin ich nun mal 😕

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14. April 2017 um 21:01
In Antwort auf britta2804

Ich weiß. ...der Tod gehört zum Leben. Ja. Aber mein Stiefvater, der doch wirklich mein Vater ist, ist vor 3 Wochen gestorben. Er hatmich 40 Jahre lang begleitet. Er fehlt mir so. Ich kann doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.....
Ich weiß, dass er ganz weit weg ist und nie mehr zu mir kommt. der Gedanke bringt mich jedes Mal an den Rand des Wahnsinns. Mir bleibt nur, ständig mit ihm zu reden. Ich küsse seine Bilder.Durch ein Tattoo ist er auch immer ganz dichte bei....aber er fehlt mir mit seiner ganzen Art.
Wer hat ähnlich zu kämpfen und will mir schreiben?,
 

Hallo du,

Ich kann dich so gut verstehen.. ich hab meinen Vater vergangenen Herbst verloren. Seinen ganzen Leidensweg (Krebs) mitzuerleben war nicht einfach.. und ich konnte rein gar nichts für ihn tun, ihm nicht helfen. Ich stell mir immer wieder vor, dass er jetzt an einem besseren Ort weilt und wir uns eines Tages wiedersehen. Ehrlich gesagt fürchte ich dadurch den Tod nicht mal mehr.

Es braucht Zeit. Ich kann wieder glücklich sein, doch manchmal reisst mich all dies dann wieder umso mehr in die Tiefe. Kannst du dich zumindest ein wenig ablenken?

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15. April 2017 um 8:33
In Antwort auf chelira

Hallo du,

Ich kann dich so gut verstehen.. ich hab meinen Vater vergangenen Herbst verloren. Seinen ganzen Leidensweg (Krebs) mitzuerleben war nicht einfach.. und ich konnte rein gar nichts für ihn tun, ihm nicht helfen. Ich stell mir immer wieder vor, dass er jetzt an einem besseren Ort weilt und wir uns eines Tages wiedersehen. Ehrlich gesagt fürchte ich dadurch den Tod nicht mal mehr.

Es braucht Zeit. Ich kann wieder glücklich sein, doch manchmal reisst mich all dies dann wieder umso mehr in die Tiefe. Kannst du dich zumindest ein wenig ablenken?

Guten Morgen
Tja. Ich bin da komisch. ..ich will mich gar nicht ablenken. Ich habe erst gar nichts gemacht. ...nur gelegen..geweintt oder geschlafen
 dann mit ein paar Leuten geschrieben
Man stirbt alleine und man trauert auch alleine. Gestern hat mir meine Mutter gesagt dass er sich auf den ewigen Schlaf vorbereitet. Auch mal wenn meine Schwester da war. Aber sie hatte ihn nicht lieb. Dann kann man sowas Verdauen. Mir hat er sowas nie gesagt. Wir hätten sicher beide geheult
 ich kann einfach nicht glauben dass er sterben wollte.....keine Angst davor hatte.
Im Enteffekt hatte ich soviel Hoffnung dass er lebt dass ich mit seinem Tod noch nicht gerechnet hatte.
Auch stelle ich mir oft die Verbrennung des Leichnams vor. Es ist nur die Hülle
Ja. Aber diese Hülle habe ich geliebt. Seine Hände. ...sein Gesicht
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass alles von ihm weg ist

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15. April 2017 um 9:35

Liebe britte,

das mache ich sehr gerne, wenn Du mir sagst, was Du wissen willst!

Liebe Grüße,

lib

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15. April 2017 um 9:35

Liebe britte,

das mache ich sehr gerne, wenn Du mir sagst, was Du wissen willst!

Liebe Grüße,

lib

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15. April 2017 um 9:49
In Antwort auf lightinblack

Liebe britte,

das mache ich sehr gerne, wenn Du mir sagst, was Du wissen willst!

Liebe Grüße,

lib

Hallo lib ?!

Ich möchte mich mit jemandem austauschen, der in der gleichen Situation steckt. Mein Kopf platzt vor Gedanken an meinen Stiefvater
...die Sehnsucht nach ihm. Das Unfassbare. ..dass er nie nie wieder da sein wird
 man kann da nichts machen so gerne man auch will.
Mein Stiefvater war mein Vater!  und ich liebe ihn am meisten aus der ganzen Familie...und ausgerechnet er stirbt als erster.
Was hast Du erlebt.Hast Du Dich auch eingeigelt ? Wie geht es Dir ? Wie kommst Du durxh den Alltag ? Wie gehst du mit dem Rwst der Familie um ? Bist du gefühlt auch die Einzige, die so doll trauert?
 

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15. April 2017 um 17:48
In Antwort auf britta2804

Hallo lib ?!

Ich möchte mich mit jemandem austauschen, der in der gleichen Situation steckt. Mein Kopf platzt vor Gedanken an meinen Stiefvater
...die Sehnsucht nach ihm. Das Unfassbare. ..dass er nie nie wieder da sein wird
 man kann da nichts machen so gerne man auch will.
Mein Stiefvater war mein Vater!  und ich liebe ihn am meisten aus der ganzen Familie...und ausgerechnet er stirbt als erster.
Was hast Du erlebt.Hast Du Dich auch eingeigelt ? Wie geht es Dir ? Wie kommst Du durxh den Alltag ? Wie gehst du mit dem Rwst der Familie um ? Bist du gefühlt auch die Einzige, die so doll trauert?
 

Hallo Britta

ich weiß genau wie du dich fühlst. Auch ich musste vor 2 Tagen meinen geliebten Vater beerdigen lassen. Seit seinem Tod vor einem Monat geht es mir nicht anders. Denn auch ich vermisse es mit ihm zu telefonieren oder ihn zu sehen oder fühlen zu können. Das letzte mal richtig gesehen habe ich ihn zu Weihnachten letzten Jahres, wohne 250km entfernt von meinen Eltern. Was mir jetzt bleibt sind die Erinnerung an die Zeit die ich mit ihm hatte und die zahlreichen Fotos auf denen wir zusammen zu sehen sind. Ich hoffe für uns beide, das diese Art von Trauer sich bald verabschiedet und nur das schöne von unseren geliebten Menschen uns in Erinnerung bleibt. 

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15. April 2017 um 17:49
In Antwort auf britta2804

Hallo lib ?!

Ich möchte mich mit jemandem austauschen, der in der gleichen Situation steckt. Mein Kopf platzt vor Gedanken an meinen Stiefvater
...die Sehnsucht nach ihm. Das Unfassbare. ..dass er nie nie wieder da sein wird
 man kann da nichts machen so gerne man auch will.
Mein Stiefvater war mein Vater!  und ich liebe ihn am meisten aus der ganzen Familie...und ausgerechnet er stirbt als erster.
Was hast Du erlebt.Hast Du Dich auch eingeigelt ? Wie geht es Dir ? Wie kommst Du durxh den Alltag ? Wie gehst du mit dem Rwst der Familie um ? Bist du gefühlt auch die Einzige, die so doll trauert?
 

Hallo Britta

ich weiß genau wie du dich fühlst. Auch ich musste vor 2 Tagen meinen geliebten Vater beerdigen lassen. Seit seinem Tod vor einem Monat geht es mir nicht anders. Denn auch ich vermisse es mit ihm zu telefonieren oder ihn zu sehen oder fühlen zu können. Das letzte mal richtig gesehen habe ich ihn zu Weihnachten letzten Jahres, wohne 250km entfernt von meinen Eltern. Was mir jetzt bleibt sind die Erinnerung an die Zeit die ich mit ihm hatte und die zahlreichen Fotos auf denen wir zusammen zu sehen sind. Ich hoffe für uns beide, das diese Art von Trauer sich bald verabschiedet und nur das schöne von unseren geliebten Menschen uns in Erinnerung bleibt. 

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15. April 2017 um 17:49
In Antwort auf britta2804

Hallo lib ?!

Ich möchte mich mit jemandem austauschen, der in der gleichen Situation steckt. Mein Kopf platzt vor Gedanken an meinen Stiefvater
...die Sehnsucht nach ihm. Das Unfassbare. ..dass er nie nie wieder da sein wird
 man kann da nichts machen so gerne man auch will.
Mein Stiefvater war mein Vater!  und ich liebe ihn am meisten aus der ganzen Familie...und ausgerechnet er stirbt als erster.
Was hast Du erlebt.Hast Du Dich auch eingeigelt ? Wie geht es Dir ? Wie kommst Du durxh den Alltag ? Wie gehst du mit dem Rwst der Familie um ? Bist du gefühlt auch die Einzige, die so doll trauert?
 

Hallo Britta

ich weiß genau wie du dich fühlst. Auch ich musste vor 2 Tagen meinen geliebten Vater beerdigen lassen. Seit seinem Tod vor einem Monat geht es mir nicht anders. Denn auch ich vermisse es mit ihm zu telefonieren oder ihn zu sehen oder fühlen zu können. Das letzte mal richtig gesehen habe ich ihn zu Weihnachten letzten Jahres, wohne 250km entfernt von meinen Eltern. Was mir jetzt bleibt sind die Erinnerung an die Zeit die ich mit ihm hatte und die zahlreichen Fotos auf denen wir zusammen zu sehen sind. Ich hoffe für uns beide, das diese Art von Trauer sich bald verabschiedet und nur das schöne von unseren geliebten Menschen uns in Erinnerung bleibt. 

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20. April 2017 um 13:08
In Antwort auf britta2804

Guten Morgen
Tja. Ich bin da komisch. ..ich will mich gar nicht ablenken. Ich habe erst gar nichts gemacht. ...nur gelegen..geweintt oder geschlafen
 dann mit ein paar Leuten geschrieben
Man stirbt alleine und man trauert auch alleine. Gestern hat mir meine Mutter gesagt dass er sich auf den ewigen Schlaf vorbereitet. Auch mal wenn meine Schwester da war. Aber sie hatte ihn nicht lieb. Dann kann man sowas Verdauen. Mir hat er sowas nie gesagt. Wir hätten sicher beide geheult
 ich kann einfach nicht glauben dass er sterben wollte.....keine Angst davor hatte.
Im Enteffekt hatte ich soviel Hoffnung dass er lebt dass ich mit seinem Tod noch nicht gerechnet hatte.
Auch stelle ich mir oft die Verbrennung des Leichnams vor. Es ist nur die Hülle
Ja. Aber diese Hülle habe ich geliebt. Seine Hände. ...sein Gesicht
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass alles von ihm weg ist

Liebe britta2804

Ich kann dir so gut nachfühlen. Meinen Vater habe ich vor 15 Jahren durch einen Unfall verloren. Er war gerade mal 46 Jahre alt, ich 17.  Die Gefühle und Gedanken die du hast sind völlig normal, hatte ich alles auch. Auch mein Vater wurde kremiert.
Lass die Gedanken zu und trauere so viel du willst. Manche brauchen länger, andere weniger.

Mir hat es geholfen immer wieder darüber zu reden. Viele wollten danach wissen, was genau passiert ist und ich hab einfach erzählt. Immer wieder. Ich hab die Geschichte gefühlte 100 mal erzählt und ich glaube, genau DAS hat mir extrem geholfen, das alles zu verarbeiten. Die Zeit heilt wirklich wunden, es wird immer besser, wirst sehen. 

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