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Vater streichelte meine Freundin!!!

16. Mai 2011 um 17:29

Hallo liebe Forengemeinschaft!

Dies ist mein allererster Beitrag. Ich bin etwas aufgeregt und hoffe, das mir hier geholfen werden kann.

Ich bin jetzt gut ein Jahr mit meiner Freundin (21 Jahre alt) zusammen. Alles ist bestens. Jedoch erzählte sie mir vor etwa einem halben Jahr, dass es früher große Probleme in der Familie gab, genauer gesagt, der Vater hat die Familie sehr tyrannisiert und unter Druck gesetzt.

Neben meiner Freundin, gab es auch noch vier Brüder (alle Jünger als meine Freundin). Die Mutter hatte kaum was zu sagen und war machtlos.

Zu den Vorfällen:

Es gab häusliche Gewalt. Der Vater hat seinen frisch geborenen Sohn schon im Krankenhaus einen Klapps auf den Po gegeben, weil er geweint hatte.
Mit 7 Jahren hat er hat meiner Freundin einmal so stark mit dem Kopf gegen ein Waschbecken gestoßen, das sie ein blaues Auge hatte.
Einer Ihrer jüngerer Bruder wurde sehr oft geschlagen, wenn er Wut im Bauch hatte. Es sind also keine Einzelfälle.

Mit 15 Jahren war meine Freundin Babysitten und hat in einem Hähnchenwagen gearbeiten. Das Geld hat er dann eingezogen um sich davon Frauenklamotten zu kaufen. Er ist dann vor den Augen der Kinder damit rumgelaufen, trug Röcke und BH`s. Zudem hat er die Hälfte des Ausbildungsgehaltes eingezogen. Insgesamt sind das etwa 3000,- gewesen!!!

DAS WICHTIGSTE THEMA!!!
Es gibt verschiedene sexuelle Handlungen, die eran meiner Freundin begangen hat.

Mit etwa 8 Jahren war er mit meiner Freundin in London. Sie schliefen in einem Bett. Meine Freundin kann sich zwar nicht mehr an alles erinnern, jedoch hat er sie unten rum gestreichelt. An Stellen, die definitiv nicht erlaubt sind. Zudem hat er unter einer eigenen Decke geschlafen und meine Freundin vermutet stark, das er sich währenddessen selbst befriedigt hat! Am nächsten Tag ist meine Freindin in kurzer Hose in der Küche rumgelaufen. Er sahs am Küchentisch und hat sie die ganze Zeit angeschaut.

Später, so mit 13 Jahren hat mine Freundin langsam einen Busen bekommen (Sie hatte da schon in etwa B oder C). Der Vater hat sich nie für jemanden aus der Familie interessiert und saß vorm PC. Jedoch wenn Sie mit ihrer Mutter über BH`s etc. redete, war er sofort da. Hat beraten, sich alles genau angeschat und so weiter.

Als sie dann einmal Campen waren und meiner Freundin und der Vater zufällig Abends alleine im Wohnwagen waren, hat meine Freundin über Ihren wachsenden Busen geredet. Sie hat Ihn gefragt, warum ihr einer Busen kleiner als der andere ist. Daraufhin meinte er, sie solle sich doch mal ausziehen. Als sie das tate, ging er ihr sofort an den Busen. Strichelte ihn eine Weile. Nach einiger Zeit meinte er nur: Du brauchst dir keine Sorgen machen, ist doch alles super!" dabei grinste er und zeigte auf seine Boxershorts, in der sein steifer Penis zum vorschein kam!!!


Meine Freundin konnte damals nur sehr schlecht damit umgehen, und hat alles sofort verdrängen wollen und hat auch niemals jemanden etwas davon erzählt. Mitlerweile haben sich der Vater und die Mutter getrennt. Meine Freundin lebt auch in ihrer eigenen Wohnung.

Zu mir hat sie ein sehr tolles Verhältnis, lieben uns und sind sehr offen zueinander. Als sie mir davon erzählte, war ich selber auch sehr schockiert und musste weinen. Später haben wir alles nochmal in Ruhe besprochen.
Sie hatte sich erstmal entschieden, den Kontakt völlig abzubrechen. Seit einen Monat hat sich sich dann bei ihm gemeldet, mit sehr eindeutigen Forderungen, die ich euch auch gerne zeigen möchte. Der Kontakt lief über email. Meine Freundin hat ihm vorher per sms geschrieben, dass er die Vorfälle, die er für nicht akzeptabel einstuft, auflistet, damit Sie auch merkt, dass es ihm ernst ist, für SIE die Sache zu klären. Daraufhin kam diese Mail:


"Hallo Süße,

ich habe mich jetzt doch entschieden, meine Gedanken nicht schriftlich zu betonieren, allerdings habe ich mir viele Gedanken gemacht, und versucht, mich in dich und dein Erleben hineinzufühlen. Das ist deshalb so wichtig, weil ich in den letzten Jahren für mich selbst vieles verarbeitet habe, und auf Grund dessen die Verarbeitung für mich selbst emotional ziehmlich befreit ist.

Ich bin allerdings auf ein paar Dinge gestoßen, die möglicherweise für dich spannend sind, um deine Vergangenheit zu verabeiten.

Das sollten wir dann in einem persönlichen Gespräch tun, denn das ist ausschließlich etwas zwischen dir und mir.

ich hab' dich lieb

Papa"




Die Antwort von meiner Freundin war:

"Hallo XXX!

PUNKT 1: "ich habe mich jetzt doch entschieden, meine Gedanken nicht schriftlich zu betonieren".
Hinter diesem Satz verbirgt sich, dass du das Vergangene niemanden offen preisgeben möchtest, bzw. Angst hast, dass dieses geschehen könnte. Ich habe es auch nicht vor, sondern lediglich damit bewirken und sehen wollen, ob Du Dir bewusst bist, was Du mir angetan hast. Du wirst wohl nie dazu stehen und somit auch nicht zu mir, DEINER TOCHTER.

PUNKT 2: "allerdings habe ich mir viele Gedanken gemacht, und versucht, mich in dich und dein Erleben hineinzufühlen. Das ist deshalb so wichtig, weil ich in den letzten Jahren für mich selbst vieles verarbeitet habe, und auf Grund dessen die Verarbeitung für mich selbst emotional ziehmlich befreit ist."
Das freut mich für Dich, jedoch ist die Zeit jetzt gekommen, in dem es nicht mehr um Dich geht. Es geht um MICH und niemand anderen. Warum Du im zweiten Satz direkt wieder auf Dich kommst und über Dich redest, ist mir unbegreiflich. Es ging für Dich niemals um uns, um deine Familie, sondern nur darum, welche Probleme Du hast und wie wir Dir helfen können, diese Probleme zu beheben. Egoismus pur, was ich mir nie mehr gefallen lassen werde. Dieser Tatsache solltest Du Dir bewusst sein.

PUNKT 3: "Ich bin allerdings auf ein paar Dinge gestoßen, die möglicherweise für dich spannend sind, um deine Vergangenheit zu verabeiten."
"Spannend" ist wohl der falsche Ausdruck. Denkst Du nicht? Ich würde Dir vorschlagen, dass ganze Geschehen nicht weiter zu verharmlosen. Die Dinge die passiert sind, haben mich früher schon von Anfang an verletzt und schockiert und ich habe sie aus Selbstschutz verdrängt. Nun bin ich zu einer selbstbewussten, starken Frau geworden und daran hast du LEIDER KEINERLEI ANTEIL daran geleistet. Jetzt kommt alles nach und nach hoch. Die Details kommen immer mehr heraus. Ich weiß mitlerweile, was geschehen ist. Und will nun von Dir hören, ob Du dazu stehst. Vor der Vergangenheit werde ich nicht mehr weglaufen und DU WIRST ES NICHT MEHR KÖNNEN. Wenn von Dir nicht kommt was MIR zusteht, werde ich/wir nicht mehr so weitermachen können, wie bisher. Denn das "Spannende" wie du es beschreibst, war hochgradig pervers und am Rande der Kriminalität (http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10059&pk=534127&p=1). UND DAS WEISST DU GENAU!

Ich möchte auch nicht, dass diese Vorfälle öffentlich werden, da dies mich auch nur belasten würde. Aber ich hoffe, die nächste Email wird das beinhalten, was wir besprochen hatten. Nachdem ich diese Email erhalten habe, können wir auch über ein persönliches Gespräch nachdenken.

Gruß XXX."


Die Antwort des Vaters:

"Hallo XXX,
ich möchte gerne mit dir Auge in Auge über all' diese Dinge sprechen, direkt mit dir, ohne Umwege.
Ich werde mich zu allen Dingen stellen, an die wir uns gemeinsam erinnern können und aufklären, wo aufzuklären ist.
Ich stehe zu dir. Ich bin bereit zuzuhören und zu antworten.
Wir sollten einen Ort dafür wählen, an dem wir uns ganz ungestört fühlen.
Am einfachsten wäre es bei schönem Wetter irgendwo draußen, denke ich mir.
Wenn du eine andere Idee hast mach' gerne Vorschläge.

Ich habe dich lieb.
XXX, Papa"


Meine Freundin:

"Hallo Papa,
Danke für deine Antwort! Ich finde es vernünftig, dass Du die Vergangenheit offen klären willst.

Leider hast Du meinen Wunsch in Bezug auf die Liste mit den Punkten, die ich von Dir erbittet habe, nicht erfüllt.

Mir ist es sehr wichtig, damit ich sehe, dass Du Dir Gedanken gemacht hast und nicht ich Dir diese Punkte ins Ohr lege.
Du hast mir dem auch zugesagt! Also mache das bitte auch!
Es müssen keine Erklärungen, Entschuldigungen oder Begründungen in dieser Liste vorkommen, lediglich kurz die Fakten und Vorfälle, bei denen Du denkst und weisst, die mich beschäftigen.
Dann können wir uns sofort treffen.

Die Idee, sich draußen zu unterhalten, finde ich gut.
Allerdings ist mein Wunsch, dass XXX (damit bin ich gemeint) in der Nähe ist. Er wird nichts von unserem Gespräch mitbekommen oder uns stören.
Er ist einfach für mich in der Nähe!

XXX"


Die letzte antwort des Vaters:

"In der Programmierung nennt man sowas eine Endlosschleife. Wenn ich richtig
auf dich eingehen will muss ich wissen, welche Ereignisse aus der
Vergangenheit dich beschäftigen, denn wir haben sehr viel zusammen erlebt.
Wenn ich mir selbst Gedanken mache, was sich bei mir innerlich meldet, dann
gehe ich auf mich ein aber nicht auf dich!

Was ich gerne geklärt hätte kann ich aber schreiben:
- Da geht es geht es einmal um diese Situation in England
- Dann geht es um das Thema körperliche Gewalt in der Familie
- die Entwicklung der Vater-Tochter-Beziehung generell in der Familie.
- Ansonsten interessiert mich natürlich alles was dich nachhaltig bewegt und
beschäftigt denn das sind letztlich die für dich zu klären Themen.

Ich weiß natürlich nicht, ob ich mit diesen Punkten deine Erwartung erfülle,
wünsche mir im Gegenzug aber, dass meine Ansätze deine Bedürfnisse nicht
manipulieren.

Liebe Grüße, Papa"



Bitte helft uns. Wir sind langsam aber sicher überfordert. Wie schätzt ihr folgende Dinge ein und wie würdet ihr handeln. BITTE BITTE helft uns.

Meine Freundin und ich denken, dass man sich treffen sollte. Jedoch hat meine Freundin auch Angst, dass er auf die Tränendrüse drückt, wie er es immer macht. Wie sollte sie so ein Gespräch angehen und führen? Sollte ich dabei sein oder nur in der Nähe?

Zudem hat er nun eine neue Tocher (2 Jahre alt) mit einer neuen Frau. Und wir finden, dass dies Frau auch ein Recht darauf hat dies zu erfahren. Wie seht ihr das? Sollte man ihm das klipp und klar sagen, dass er da nicht mehr drum rum kommt?

Wie würdet ihr die sexuellen Handlungen bewerten? Wie würdet ihr ihn darauf ansprechen, damit eventuell auch noch mehr Details zum Vorschein kommen, die meine Freundin in ihrem Unterbewusstsein plagen?

Würdet ihr den Vater direkt auf das Geld ansprechen, was er Ihr weggenommen hat? Wir wollen uns bald eine kleine gemütliche Wohnung einrichten. Dadurch dass meine Freundin immer alleine ohne Unterstützung kämpfen musste, ist sie nun verschuldet. Die 3000,- würden uns für den Start in ein neues und unbeschwertes Leben sehr helfen. Sollte man diese einfordern?

Wir sind sehr alleine mit diesem Thema, da wir es erstmal noch als ein intimes Thema zwischen Vater und Tochter behandeln wollen. Ihm zuliebe, obwohl er es irgendwie nicht verdient hat.
Deswegen haben wir und auch an dieses Forum gewandt. Helft uns BITTE BITTE. Wir brauchen irgendwie Unterstützung.

Liebe Grüsse.

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19. Mai 2011 um 10:04

Hmm
Ok danke schön ersteinmal für die ersten ratschläge. Wie sieht es denn eigentlich rein rechtlich aus? Kann man den vater noch nach den jahren haftbar machen? Und hat meine freundin anspruch. Darauf, ihr geld zurückzufordern? Oder zumindest einen tel der 3000,-?

Wir hoffen auf ein paar mehr antworten. Das wäre wirklich toll. Danke.

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