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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Unwohlfühlen nach Umzug

Letzte Nachricht: 29. August 2013 um 23:19
M
maxene_12721998
02.08.13 um 16:28

Hallo ihr Lieben,
vllt könnt ihr mir ein paar Tipps und Ratschläge geben.
Ich bin vor einen Jahr wegen meinem Studium aus NRW nach Hessen gezogen. Ich bin in einer mittelgroßen Stadt (200-300Tausend Einwohner) und bin nun zu meinem Freund in eine "Kreisstadt" (20.000 Einwohner) gezogen. Ich habe mich nun umorientiert und mache das Studium nicht weiter, sondern eine Ausbildung mit Teilzeitstudium (Fernuni).
Es gibt inzwischen mehrere Probleme.
Zum einen finde ich diese "Stadt" schrecklich!!! Hier ist NICHTS außer Felder und Wiesen und Weiden und Hügel und Wälder, ach ja, und ein paar Geschäfte, aber die sind mehr oder weniger an einer Hand abzuzählen. Die umliegenden Dörfer sind auch nicht besser. Teilweise auch Kurorte. Das ist ja landschaftlich auch sehr schön, Urlaub würde ich hier auch gerne machen, aber ich komme nunmal aus einer STADT und kann mich einfach nicht daran gewöhnen das eine Altherreneckkneipe Freitags abends um 22:30 zu macht! Die Geschäfte haben unter der Woche bis 17 Uhr auf, Samstags bis 13 oder 14 Uhr.
Gut, Frankfurt ist "in der Nähe" aber da fährt man mit dem Auto auch 40 minuten hin und mit dem Zug das gleiche. Das ist für mich einfach nicht mehr "in der Nähe".
Jetzt habe ich einen Ausbildungsvertrag unterschrieben durch den ich insgesamt 5 Jahre hier gebunden bin. Jetzt bekomme ich Panik! Ich weiß, ich hätte mir das vorher überlegen können, aber ich wollte einfach meinen Freund auch nicht enttäuschen. Der hat wiederrum einen Job bei dem er unheimlich viel reist und die ganze Woche über nicht zuhase ist.
Ich habe schon versucht Kontakte zu knüpfen indem ich mich im Sportstudio angemeldet habe und auch hin gehe . In dem ich zwei verschiedene Praktika absolviert habe (sozialer Bereich) in der Hoffnung da auch mal Leute in meinem Alter (21) zu treffen. Aber nichts da...Oder die wohnten in irgendeinem 20km weit entfernten Kaff. Umziehen nach Frankfurt geht leider auch nicht, weil ich wie gesagt an die Ausbildungsstätte gebunden bin und sonst jeden Tag eine mega lange Anfahrt hätte.
Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen und zurück in die Heimat gehen, aber das würde eigentlich auch keinen Sinn machen, weil eigentlich alle meine Freunde und Bekannten auch weggezogen sind (nur eben nicht auch in meine Richtung). Außerdem fängt mein Freund (er ist schon fertig mit seinem Studium und berufstätig) jetzt mit dem Thema Immobilienkauf an. Das stresst mich! Das würde mich ja noch mehr hier an die Region fesseln.
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Wie halte ich das 5 Jahre lang aus, oder wie schaffe ich es mich hier wohl zu fühlen?
Mit meinen Freunden kann ich nicht darüber reden, weil alle in mega Studentenstädten sind und viele neue Leute kennen gelernt haben und total happy da sind. Ich bin irgendwie die einzige die mit mehr oder weniger allem unzufrieden ist.
Das ging sogar so weit, das ich Antidepressiva vom Arzt verschrieben bekommen habe.
Am liebsten würde ich mein Leben 5 Jahre weiter drehen und meine Berufsausbildung abgeschlossen haben um dann wieder zurück gehen zu können.
Kann mir jemand helfen oder mir sagen wie ich das in den Griff bekomme?

Vielen Lieben Dank

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R
rodolf_12746724
29.08.13 um 23:19

Naja
Also ich sag mal, jeder ist anders.. Ich wohne mitten im Schwarzwald, ich gehe aus dem Haus und stehe fast im Wald! Ich komme auch aus der Stadt und mich zieht es nicht zurück.. Eher das Gegenteil, dort will ich nichtmehr hin! Wenn ich mir überlege ich müsste zurück in die Stadt.. Nein das wäre ein Alptraum!
Rede doch einfach einmal mit Deinem Freund darüber! Und 40 km nach Frankfurt, naja ich fahre am Tag 120 km ( hin und zurück ), es ist eine Gewohnheitssache...

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