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Unter Druck gesetzt. Oder einbildung?

5. September 2013 um 7:19 Letzte Antwort: 5. September 2013 um 16:29

Hallo an alle!
Ich m.17 habe ein Problem bezüglich Familie und Beruf!

Folgendes: Es ist ja allgemein bekannt, dass man ab sein Kind nicht zu hohe Anforderungen stellen sollte. Wenn ich z.B. immer sage "Du wirst reich und berühmt! Mach deinen Vater stolz."...usw. dann lernt das Kind, dass versagen keine Option ist.
Bei mir ist das etwas anders...
Ich fühle mich gewissermaßen durch die umstände gezwungen.
Warum?
Naja...Meine Mutter ist seit Ca. 15 Jahren Physik Professorin an der Universität. Sie wird von ihren Kollegen und von ihren Studenten als die netteste und beste und coolste Professorin der Welt beschrieben!
Mein Bruder arbeitet bei einer Firma, die weltweit Krankenhäuser baut und Miliarden pro Jahr verdient. Er ist seit 2 Jahren bei dieser Firma und hat bereits Ca. 6 Leute die er herumkommandieren kann^^.
Dafür hat er aber auch Ca. 7 Jahre studiert.
Er arbeitet von 7 bis 20 und macht noch viele Überstunden. Man erreicht ihn telephonisch erst ab 22:00 Uhr. Er spricht 5 Sprachen und er schreibt am Wochenende 60 Seiten berichte oder überlegt stundenlang über die Formulierung einer tschechischen e-mail an jemanden in Prag mit dem er am Montag ein meeting haben wird.
Seine Frau hat bereits bei der UNO gearbeitet und jetzt macht sie auch irgendwas weltbewegendes und man könnte über sie leicht eine Biographie schreiben weil sue schön so viel erlebt hat.
Meine Schwester studiert momentan Medizin und möchte kinderärztin werden.
Mein Opa war klavirhersteller.

Und jetzt steh ich da !!!!!!!
Wisst ihr was das für ein druck für mich ist ?
Hoder erwartet sich jetzt von mir als jüngstes Mitglied der fammilie, dass ich Philosoph oder der neue Einstein werde oder atomphysiker oder Bundeskanzler.
Aber das will ich alles nicht !
ich will in der früh aufstehen
arbeiten gehen
Irgendwann zwischen 17 und 19 Uhr heimkommen
Und dann nicht mehr daran denken!
Ich fühle mich in einer großen Wohnung unwohl und ich sehe keinen Grund in einer Großstadt ein auto zu besitzen. Außerdem trink ich nix und rauch ich auch nicht
Ich brauch nicht viel zum leben !
Ich bin intelligent unzwar mehr als die meisten
Aber trotzdem!
Warum darf ich nicht z.B. in einer Bibliothek arbeiten ?
Oder nachtschicht bei der Tankstelle?
Warum?


Zum Thema familiengründung sag ich folgendes: meine Frau wird auch arbeiten und moglicherweise etwas besseres. das wird geldmäßig schölon passen
Und wenn nicht: in unserem Land verhungert man schon nicht!

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5. September 2013 um 7:29

Wenn ich mir anschaue,
was Du geschrieben hast, dann glaube ich auch nicht, dass die Uni der richtige Ort für Dich ist.

Bücherei klingt okay, Lesen bildet.
Tankstelle, warum nicht, kannst Du rechnen?

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5. September 2013 um 7:45

Jaaa...
Die gute alter Wörterbuch eingabehilfe beim smartphone...schon so mancher hat sich deshalb blamiert
Tut mir leid ich hatte es eilig...

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5. September 2013 um 8:48
In Antwort auf livia_12106756

Jaaa...
Die gute alter Wörterbuch eingabehilfe beim smartphone...schon so mancher hat sich deshalb blamiert
Tut mir leid ich hatte es eilig...

Die Jugend und ihre Smartphones
Mal ernsthaft,
was willst Du denn machen?
Was reizt Dich?

Bücherei finde ich ernsthaft gut, aber Jobs sind schwer zu kriegen.
Aber Tankstelle halte ich nicht für eine Berufung, das ist ein reiner Job zum Geldverdienen, ich glaube nicht, dass das jemanden glücklich machen kann.

Gibts denn nichts, was Dir Spaß machen würde?

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5. September 2013 um 11:05

Immer dieses "ich will nicht rausfallen"
ist hier wohl nicht angesagt. Ich frage mich zwar wieso du dir überhaupt Sorgen machst? Haben deine Eltern irgendwelche Ansprüche an dich gestellt? Haben sie verneint dass du eine klassische Ausbildung machen darfst? Natürlich wünschen sich Eltern das Beste für die Kinder (gerade wenn es finanziell problemlos wäre), aber das Beste ist eine Definitionssache was A und B als Super empfinden muss C und D noch lang nicht so sehen.

Wenns danach geht dass man das macht was die Eltern oder Familie macht müsste ich nämlich zu 3/4 arbeitslos bzw. geringverdienend sein. Ich bins nicht. Ich verdiene für den Anfang (23) nicht schlecht und habe nicht studiert, obwohl ich es mit dem Abi konnte... aber ich wollte es nicht.

Man kann immer den Weg ergreifen den man will, wenn man dann feststellt "ohh... ja eine Fortbildung/Spezialisierung wäre toll" dann macht man das eben.

Du bist doch erst 17 und hast noch dein ganzes Leben vor dir.

Im Übrigen gehen deine Eltern auch arbeiten. Siehst du es nicht als Arbeit an weil sie "'so top" sind oder wieso?

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5. September 2013 um 11:16

Wie wäre es mit einer Ausbildung?
Wenn du dir jahrelanges Studieren an einer großen, klassischen Uni nicht für dich vorstellen kannst, dann versuche es doch mit einer Ausbildung. Vielleicht im Bereich Handwerk oder eine kreative Ausbildung an einem Berufskolleg oder einer Fachhochschule. Es gibt viele Möglichkeiten ohne Uni deinen Weg ins Berufsleben zu finden? Hast du schon ein Mal Praktika gemacht, um herauszufinden, welcher Beruf dir gefallen würde?

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5. September 2013 um 11:19

Praktika suchen
kannst du z.B. hier: http://www.unicum.de/

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5. September 2013 um 12:14
In Antwort auf cookiebacke

Immer dieses "ich will nicht rausfallen"
ist hier wohl nicht angesagt. Ich frage mich zwar wieso du dir überhaupt Sorgen machst? Haben deine Eltern irgendwelche Ansprüche an dich gestellt? Haben sie verneint dass du eine klassische Ausbildung machen darfst? Natürlich wünschen sich Eltern das Beste für die Kinder (gerade wenn es finanziell problemlos wäre), aber das Beste ist eine Definitionssache was A und B als Super empfinden muss C und D noch lang nicht so sehen.

Wenns danach geht dass man das macht was die Eltern oder Familie macht müsste ich nämlich zu 3/4 arbeitslos bzw. geringverdienend sein. Ich bins nicht. Ich verdiene für den Anfang (23) nicht schlecht und habe nicht studiert, obwohl ich es mit dem Abi konnte... aber ich wollte es nicht.

Man kann immer den Weg ergreifen den man will, wenn man dann feststellt "ohh... ja eine Fortbildung/Spezialisierung wäre toll" dann macht man das eben.

Du bist doch erst 17 und hast noch dein ganzes Leben vor dir.

Im Übrigen gehen deine Eltern auch arbeiten. Siehst du es nicht als Arbeit an weil sie "'so top" sind oder wieso?

Hallo
Nein sie haben keine Ansprüche aber bei meiner Familie zu sagen "ich sch*** auf studieren" fühlt sich nicht Gut an und ich weiß auch nicht wie sie reagieren könnten...

Warum ist der Beruf den Leuten so wichtig?
Kann job nicht zweitrangig sein?
Eine Arbeit sollte man schon haben...aber nicht 100% das leben darauf fixieren!

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5. September 2013 um 12:24
In Antwort auf bellis0815

Die Jugend und ihre Smartphones
Mal ernsthaft,
was willst Du denn machen?
Was reizt Dich?

Bücherei finde ich ernsthaft gut, aber Jobs sind schwer zu kriegen.
Aber Tankstelle halte ich nicht für eine Berufung, das ist ein reiner Job zum Geldverdienen, ich glaube nicht, dass das jemanden glücklich machen kann.

Gibts denn nichts, was Dir Spaß machen würde?

Bücherei
Würde schon passen...aber jetzt gibt es ja diese elektronischen Bücher...ob der Beruf eine große Zukunft hat?

Handwerklich bin ich eine 0
Ich interessiere mich für Historik, Sprachen und Musik
Aber in der Richtung gibt es auch größtenteils nur Berufe die keiner braucht.
Ok, Dolmetscher wäre auch etwas.

Ich sollte wirklich ein paar Praktika machen.

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5. September 2013 um 12:38
In Antwort auf livia_12106756

Bücherei
Würde schon passen...aber jetzt gibt es ja diese elektronischen Bücher...ob der Beruf eine große Zukunft hat?

Handwerklich bin ich eine 0
Ich interessiere mich für Historik, Sprachen und Musik
Aber in der Richtung gibt es auch größtenteils nur Berufe die keiner braucht.
Ok, Dolmetscher wäre auch etwas.

Ich sollte wirklich ein paar Praktika machen.

Sprachen
Ob der Dolmetscherberuf eine große Zukunft hat weiss ich nicht, fast jeder spricht heute genug Englisch.
Wie wärs mit nem klassischen Bürojob: Industriekaufmann mit Fremdsprachenkorrespondenten obendrauf? (Aber bitte nicht nur in Englisch! Französisch wird immer noch gesucht und Spanisch schadet auch nicht)

Du könntest auch Lehrer werden?

Oder ein moderner Indiana Jones?

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5. September 2013 um 16:29
In Antwort auf livia_12106756

Hallo
Nein sie haben keine Ansprüche aber bei meiner Familie zu sagen "ich sch*** auf studieren" fühlt sich nicht Gut an und ich weiß auch nicht wie sie reagieren könnten...

Warum ist der Beruf den Leuten so wichtig?
Kann job nicht zweitrangig sein?
Eine Arbeit sollte man schon haben...aber nicht 100% das leben darauf fixieren!

Ich sehe
vollkommen wie du.

Für mich ist egal ob meine Arbeit für manche als "nieder" angesehen wird oder als "einfach", Hauptsache man hat Arbeit und kann damit leben. Diese Einstellung solltest du auch so beibehalten.

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