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Unser Kind will die Trennung !?

17. Juli um 15:36

Hallo zusammen,
schon mal gehört, dass das Kind die Trennung der Eltern möchte? Unser Sohn fühlt sich seit langem von seinem Vater unverstanden, ungeliebt und er hat das Gefühl, dass er nie gut genug ist bzw. er kann es ihm nie recht machen. Sein Papa beschäftigt sich nicht mit ihm, ist aber bezüglich Schule sehr kritisch/streng und schimpft viel.
Mein Mann ist sehr schwierig/eigen aber ich habe damit gelernt zu leben. Unser Sohn hat damit arge Probleme und hat die letzte Zeit öfter geweint und wünscht sich, dass wir uns trennen würden. Das setzt mir ziemlich zu. Bei meinem Mann ist zu diesem Thema kein Durchkommen - zu einer Familienberatung geht er nicht.
Ich bin echt ratlos, ob das nur eine Phase von unserem Kind ist, er uns gegeneinander ausspielen will oder ob er wirklich so sehr leidet...

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17. Juli um 15:56

wie alt ist Euer Sohn?

Habe ich schon gehört, ja. Erlebt auch. Hieß in allen mir bekannten Fällen (ohne dass ich das verallgemeinern möchte) schlicht "Pubertät" ...

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17. Juli um 16:25
In Antwort auf avarrassterne1

wie alt ist Euer Sohn?

Habe ich schon gehört, ja. Erlebt auch. Hieß in allen mir bekannten Fällen (ohne dass ich das verallgemeinern möchte) schlicht "Pubertät" ...

Er ist 9 Jahre alt

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17. Juli um 16:34
In Antwort auf laralee

Er ist 9 Jahre alt

ich denke, das ist in gewisser Weise normal - und richtig.

Bei den Eltern gibt es eigentlich fast immer "good Cop" und "bad Cop" - und irgendwo ist beides wichtig. Sieht man als Kind / Jugendliche/r natürlich völlig anders.

Euer Sohn ist in einem Alter, wo sich die Art, die Welt zu sehen, schon deutlich verändert - wirst Du sicher auch an anderen Punkten merken. Er hinterfragt mehr, stellt auch ganz in Frage (gut und richtig so) macht sich eigene Gedanken, hat aber (natürlich!) noch einen ganz anderen "Tellerrand" als wir Erwachsenen.

An Deiner Stelle würde ich mit Deinem Sohn mal in Ruhe und "semi-erwachsen" reden - dass Du Dich eigentlich nicht trennen möchtest. Weil Du den Papa liebst. (hoffe ich doch?) und natürlich weißt, dass der Papa kein perfekter Mensch ist. Du selbst doch aber auch nicht (etwas Offenheit und Direktheit in Bezug auf Deine eigenen Schwächen an der Stelle wäre sicherlich förderlich für die künftige Fähigkeit zur Selbstreflektion Eures Sohnes) - und Euer Sohn ist auch kein perfekter Mensch. Er hat Euch schließlich auch schon ziemlichen Kummer gemacht (zumindest der Wahrscheinlichkeit nach müsste Dir da mehr als ein Beispiel einfallen).

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18. Juli um 6:18
In Antwort auf laralee

Hallo zusammen,
schon mal gehört, dass das Kind die Trennung der Eltern möchte? Unser Sohn fühlt sich seit langem von seinem Vater unverstanden, ungeliebt und er hat das Gefühl, dass er nie gut genug ist bzw. er kann es ihm nie recht machen. Sein Papa beschäftigt sich nicht mit ihm, ist aber bezüglich Schule sehr kritisch/streng und schimpft viel.
Mein Mann ist sehr schwierig/eigen aber ich habe damit gelernt zu leben. Unser Sohn hat damit arge Probleme und hat die letzte Zeit öfter geweint und wünscht sich, dass wir uns trennen würden. Das setzt mir ziemlich zu. Bei meinem Mann ist zu diesem Thema kein Durchkommen - zu einer Familienberatung geht er nicht.
Ich bin echt ratlos, ob das nur eine Phase von unserem Kind ist, er uns gegeneinander ausspielen will oder ob er wirklich so sehr leidet...

Du bestätigst ja im Grunde selbst, dass eurer Sohn es nicht leicht mit dem Vater hat.

"Sein Papa beschäftigt sich nicht mit ihm, ist aber bezüglich Schule sehr kritisch/streng und schimpft viel.
Mein Mann ist sehr schwierig/eigen..."

Deshalb denke ich, dass er tatsächlich leidet.

"...aber ich habe damit gelernt zu leben. "
DU bist erwachsen, du kannst deine eigene Entscheidung treffen, das kann dein Sohn nicht. Er ist der Situation ausgeliefert.
Ich würde den Wunsch nach eurer Trennung klar als Hilfeschrei einordnen, um sich aus der Situation mit seinem Vater lösen zu können. Etwas anderes bleibt ihm derzeit altersbedingt ja gar nicht übrig, als auf diese Weise Abstand zu ihm zu bekommen.

Mit unserem Vater erging es meinem Bruder und mir ähnlich. Wir haben uns nicht unbedingt die Trennung gewünscht (ich hatte zudem auch Probleme mit unserer Mutter, deshalb hätte mir das auch nichts gebracht), sondern haben auf den Tag X gewartet, an dem es uns möglich war endlich das Elternhaus verlassen zu können, spätestens dann, wenn wir volljährig sind. Bis dahin hat jeder von uns beiden, auf seine Art rebelliert, das war unsere Art um Hilfe zu schreien. Leider hat das niemanden interessiert, es gab nur Strafen, aber niemals wurde mal nachgehakt, warum wir uns so verhalten haben.
Und wir haben das Beide dann auch wirklich durchgezogen, dass wir so schnell wie möglich ausgezogen sind. Mein Bruder hat das mit 17 Jahren geschafft. Was hab ich ihn beneidet, denn ich bin 5 Jahre jünger und war dann noch einige Jahre allein in der Situation im Elternhaus.
Ich kann nur sagen, mein wirklich glücklich und befreites Leben begann, als ich endlich Abstand zu meinem Vater/Elternhaus bekommen habe. An meine Kindheit hab ich nicht unbedingt gute Erinnerungen, das hat zu einem großen Teil mein Vater geschafft, sie mir zu versauen.
Sowohl mein Bruder als auch ich(zeitweise) haben den Kontakt zu den Eltern völlig abgebrochen. Ich ticke etwas anders als er und wollte zuminndest verstehen, was da bei unserem Vater abgelaufen ist und habe begonnen, als ich selbst erwachsen war, in der Biografie meines Vaters nachzuforschen und hab dadurch einen anderen Blick auf ihn und sein Verhalten uns gegenüber bekommen.
Ich konnte ihm verzeihen, was meinem Bruder bis heute (er ist mittlerweile 59 Jahre, der Vater 85 Jahre) nicht möglich ist. Das schlechte Verhältnis zum Vater hat das bisherige Leben meines Bruders geprägt, ich weiß, dass er bis heute darunter leidet.

Nimm dein Kind ernst in seinem Hilferuf, denn es muss ja etwas dran sein, so wie du selbst über deinen Mann schreibst.


 

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18. Juli um 7:40
In Antwort auf kariertekatze

Du bestätigst ja im Grunde selbst, dass eurer Sohn es nicht leicht mit dem Vater hat.

"Sein Papa beschäftigt sich nicht mit ihm, ist aber bezüglich Schule sehr kritisch/streng und schimpft viel.
Mein Mann ist sehr schwierig/eigen..."

Deshalb denke ich, dass er tatsächlich leidet.

"...aber ich habe damit gelernt zu leben. "
DU bist erwachsen, du kannst deine eigene Entscheidung treffen, das kann dein Sohn nicht. Er ist der Situation ausgeliefert.
Ich würde den Wunsch nach eurer Trennung klar als Hilfeschrei einordnen, um sich aus der Situation mit seinem Vater lösen zu können. Etwas anderes bleibt ihm derzeit altersbedingt ja gar nicht übrig, als auf diese Weise Abstand zu ihm zu bekommen.

Mit unserem Vater erging es meinem Bruder und mir ähnlich. Wir haben uns nicht unbedingt die Trennung gewünscht (ich hatte zudem auch Probleme mit unserer Mutter, deshalb hätte mir das auch nichts gebracht), sondern haben auf den Tag X gewartet, an dem es uns möglich war endlich das Elternhaus verlassen zu können, spätestens dann, wenn wir volljährig sind. Bis dahin hat jeder von uns beiden, auf seine Art rebelliert, das war unsere Art um Hilfe zu schreien. Leider hat das niemanden interessiert, es gab nur Strafen, aber niemals wurde mal nachgehakt, warum wir uns so verhalten haben.
Und wir haben das Beide dann auch wirklich durchgezogen, dass wir so schnell wie möglich ausgezogen sind. Mein Bruder hat das mit 17 Jahren geschafft. Was hab ich ihn beneidet, denn ich bin 5 Jahre jünger und war dann noch einige Jahre allein in der Situation im Elternhaus.
Ich kann nur sagen, mein wirklich glücklich und befreites Leben begann, als ich endlich Abstand zu meinem Vater/Elternhaus bekommen habe. An meine Kindheit hab ich nicht unbedingt gute Erinnerungen, das hat zu einem großen Teil mein Vater geschafft, sie mir zu versauen.
Sowohl mein Bruder als auch ich(zeitweise) haben den Kontakt zu den Eltern völlig abgebrochen. Ich ticke etwas anders als er und wollte zuminndest verstehen, was da bei unserem Vater abgelaufen ist und habe begonnen, als ich selbst erwachsen war, in der Biografie meines Vaters nachzuforschen und hab dadurch einen anderen Blick auf ihn und sein Verhalten uns gegenüber bekommen.
Ich konnte ihm verzeihen, was meinem Bruder bis heute (er ist mittlerweile 59 Jahre, der Vater 85 Jahre) nicht möglich ist. Das schlechte Verhältnis zum Vater hat das bisherige Leben meines Bruders geprägt, ich weiß, dass er bis heute darunter leidet.

Nimm dein Kind ernst in seinem Hilferuf, denn es muss ja etwas dran sein, so wie du selbst über deinen Mann schreibst.


 

Nachtrag: Ich habe meinen Beitrag so kurz wie möglich gehalten, es soll dadurch aber nicht der Eindruck enstehen, dass ich meinem Vater mal eben verzeihen konnte, nachdem ich mehr über ihn selbst erfahren habe. Das war ein Prozess, der sich über mehrer Jahrzehnte hinweg zog und geschah nicht von heute auf morgen. Dazu musste ich mich selbst auch erst weiter entwickeln, um verzeihen zu können und mein Vater sich ebenfalls, um Fehler eingestehen zu können und eine Veränderung im eigenen Verhalten herbeizuführen.
 

Wenn dein Mann sich sperrt und damit auch eine Veränderung von seiner Seiter her nicht möglich ist, dann kannst du dich auch unabhängig von ihm, an die Familienberatungsstelle wenden.
 

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18. Juli um 17:51
In Antwort auf kariertekatze

Du bestätigst ja im Grunde selbst, dass eurer Sohn es nicht leicht mit dem Vater hat.

"Sein Papa beschäftigt sich nicht mit ihm, ist aber bezüglich Schule sehr kritisch/streng und schimpft viel.
Mein Mann ist sehr schwierig/eigen..."

Deshalb denke ich, dass er tatsächlich leidet.

"...aber ich habe damit gelernt zu leben. "
DU bist erwachsen, du kannst deine eigene Entscheidung treffen, das kann dein Sohn nicht. Er ist der Situation ausgeliefert.
Ich würde den Wunsch nach eurer Trennung klar als Hilfeschrei einordnen, um sich aus der Situation mit seinem Vater lösen zu können. Etwas anderes bleibt ihm derzeit altersbedingt ja gar nicht übrig, als auf diese Weise Abstand zu ihm zu bekommen.

Mit unserem Vater erging es meinem Bruder und mir ähnlich. Wir haben uns nicht unbedingt die Trennung gewünscht (ich hatte zudem auch Probleme mit unserer Mutter, deshalb hätte mir das auch nichts gebracht), sondern haben auf den Tag X gewartet, an dem es uns möglich war endlich das Elternhaus verlassen zu können, spätestens dann, wenn wir volljährig sind. Bis dahin hat jeder von uns beiden, auf seine Art rebelliert, das war unsere Art um Hilfe zu schreien. Leider hat das niemanden interessiert, es gab nur Strafen, aber niemals wurde mal nachgehakt, warum wir uns so verhalten haben.
Und wir haben das Beide dann auch wirklich durchgezogen, dass wir so schnell wie möglich ausgezogen sind. Mein Bruder hat das mit 17 Jahren geschafft. Was hab ich ihn beneidet, denn ich bin 5 Jahre jünger und war dann noch einige Jahre allein in der Situation im Elternhaus.
Ich kann nur sagen, mein wirklich glücklich und befreites Leben begann, als ich endlich Abstand zu meinem Vater/Elternhaus bekommen habe. An meine Kindheit hab ich nicht unbedingt gute Erinnerungen, das hat zu einem großen Teil mein Vater geschafft, sie mir zu versauen.
Sowohl mein Bruder als auch ich(zeitweise) haben den Kontakt zu den Eltern völlig abgebrochen. Ich ticke etwas anders als er und wollte zuminndest verstehen, was da bei unserem Vater abgelaufen ist und habe begonnen, als ich selbst erwachsen war, in der Biografie meines Vaters nachzuforschen und hab dadurch einen anderen Blick auf ihn und sein Verhalten uns gegenüber bekommen.
Ich konnte ihm verzeihen, was meinem Bruder bis heute (er ist mittlerweile 59 Jahre, der Vater 85 Jahre) nicht möglich ist. Das schlechte Verhältnis zum Vater hat das bisherige Leben meines Bruders geprägt, ich weiß, dass er bis heute darunter leidet.

Nimm dein Kind ernst in seinem Hilferuf, denn es muss ja etwas dran sein, so wie du selbst über deinen Mann schreibst.


 

Danke für Deinen Bericht. Leider hat mein Mann ein schlechtes Verhältnis zu seinen eigenen Eltern und ich denke, dass daher auch die Probleme kommen. Ich war schon mal alleine bei einer Beratungsstelle ... vielleicht sollte ich das erneut machen.

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18. Juli um 17:52

Ich hätte gerne, dass sich der Papa mehr mit dem Sohn beschäftigt und sie einen Weg zueinander finden. Aber meistens endet das im Streit zwischen den beiden.

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18. Juli um 17:56
In Antwort auf avarrassterne1

ich denke, das ist in gewisser Weise normal - und richtig.

Bei den Eltern gibt es eigentlich fast immer "good Cop" und "bad Cop" - und irgendwo ist beides wichtig. Sieht man als Kind / Jugendliche/r natürlich völlig anders.

Euer Sohn ist in einem Alter, wo sich die Art, die Welt zu sehen, schon deutlich verändert - wirst Du sicher auch an anderen Punkten merken. Er hinterfragt mehr, stellt auch ganz in Frage (gut und richtig so) macht sich eigene Gedanken, hat aber (natürlich!) noch einen ganz anderen "Tellerrand" als wir Erwachsenen.

An Deiner Stelle würde ich mit Deinem Sohn mal in Ruhe und "semi-erwachsen" reden - dass Du Dich eigentlich nicht trennen möchtest. Weil Du den Papa liebst. (hoffe ich doch?) und natürlich weißt, dass der Papa kein perfekter Mensch ist. Du selbst doch aber auch nicht (etwas Offenheit und Direktheit in Bezug auf Deine eigenen Schwächen an der Stelle wäre sicherlich förderlich für die künftige Fähigkeit zur Selbstreflektion Eures Sohnes) - und Euer Sohn ist auch kein perfekter Mensch. Er hat Euch schließlich auch schon ziemlichen Kummer gemacht (zumindest der Wahrscheinlichkeit nach müsste Dir da mehr als ein Beispiel einfallen).

Ich habe ihm das mit der Pubertät erklärt und wir haben Filme dazu angeschaut und er sagte zu mir "aber die Probleme hab ich doch schon immer mit Papa" Ich erkläre ihm, dass Papa nicht perfekt ist und dass ich doch auch einige Fehler mach. Dazu meint er aber nur "ja, aber du bist lieb und dir kann ich verzeihen" aber Papa liebt mich nicht. Egal welchen Mist er baut, er weiß immer, dass ich ihn liebe und ihm helfe.

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18. Juli um 19:32
In Antwort auf laralee

Ich habe ihm das mit der Pubertät erklärt und wir haben Filme dazu angeschaut und er sagte zu mir "aber die Probleme hab ich doch schon immer mit Papa" Ich erkläre ihm, dass Papa nicht perfekt ist und dass ich doch auch einige Fehler mach. Dazu meint er aber nur "ja, aber du bist lieb und dir kann ich verzeihen" aber Papa liebt mich nicht. Egal welchen Mist er baut, er weiß immer, dass ich ihn liebe und ihm helfe.

ist schwer, das von hier aus zu beurteilen.

Im Grunde können wir Dir gar nichts sagen.

Aber ich zumindest ein Teil meiner Geschichte dazu...
In dem Alter (und noch bestimmt 10 Jahre länger) hätte ich zu meiner Mutter das gleiche gesagt wie Dein Sohn zu Dir. Dass ich mit Papa solche Probleme habe. Schon immer. Warum sie sich nicht von ihm trennt. Und dass ich immer weiß, dass sie mich liebt.
Nun, es hat gut 30 Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass ich mit einer narzißtischen Mutter (!!!) aufgewachsen bin.
Nicht falsch verstehen, ist ganz sicher nicht, gar nicht, kein bißchen als Unterstellung in Deine Richtung gemeint. Nur als Einstufung des Urteilsvermögens, das ich das als Kind hatte. Nein, mein Vater war NICHT das Problem. So gar nicht. Auch wenn er der strengere von beiden war und die unangenehmeren Dinge (die ganz normal sind und die es immer gibt, geben wird und geben muss) halt ausgesprochen hat. Aber mit 10, 15, ... Jahren war ich mir SICHER, wirklich SICHER, dass es für alle das beste wäre, wenn sich meine Mutter scheiden lässt und dann wären alle Probleme gelöst und wenn sie nicht gestorben sind...

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