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Unruhe, Verlust der Lebensfreude

21. Dezember 2011 um 17:37

Hallo erstmal.
Ich bin neu hier und weiß nicht so recht ob ich hier richtig bin, aber ich dachte das dieser Bereich am besten passt.
Ich weiß einfach nichtmehr weiter und hoffe dass mir hier vielleicht jemand helfen kann.

Naja, nun ohne viele Worte zu verlieren zu meinem Problem:
Seit einiger Zeit geht es mir aus Gründen, die ich selbst nicht ganz nachvollziehen kann extrem schlecht. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich bin ständig entweder traurig oder einfach Gefühlskalt. Hinzu kommt dass ich mir immer wieder wegen den kleinsten Kleinigkeiten Vorwürfe mache, was widerrum zu starker Aggressivität führt. Außerdem bin ich eigentlich immer wahnsinnig unruhig und weiß nichts mit mir anzufangen, weil ich auf absolut nichts mehr Lust habe (am schlimmsten Nachmittags nach der Schule). Ich kann mich auch ganz selten noch über etwas freuen,sogar als ich vor einigen Wochen den Führerschein bestanden habe, war da bis auf ein wenig Erleichterung einfach nichts. Ich schaffe es nicht einmal mehr zu weinen, auch wenn mir eigentlich ständig danach ist.
Abends im Bett kann ich diese Unruhe oft nur loswerden indem ich mir die Haut aufkratze, irgendwie beruhigt es, auch wenn ich weiß dass es keine Lösung ist und die Narben hässlich sind.

Unter Freunden schaffe ich es komischerweise mich komplett zu verstellen. Ich lache, bin (meistens) fröhlich und baue sie bei Problemen auf.

Ich habe bereits im Internet ein wenig nachgeforscht und denke selbst, dass einige Symptome auf Depressionen hindeuten. Mir stellt sich nur die Frage wieso ich so etwas haben soll? Ich habe Angst dass mein Unterbewusstsein mit diesem Verhalten einfach nur Aufmerksamkeit will.

Vielleicht noch ein paar Dinge über mich:
Ich bin 18 Jahre alt und mache zurzeit mein Fachabitur im Sozial und Gesundheitsbereich. Ich lebe zuhause, in einer recht stabilen Familie. Allerdings halte ich es hier kaum mehr aus, streite mich ständig mit meinen Eltern und würde am liebsten auf der Stelle ausziehen. Auch hierfür finde ich keinen Grund.
Allerdings kann ich sagen dass die oben beschriebene Traurigkeit nicht erst seit kurzem da ist. Ich weiß noch, dass ich mit ungefähr acht Jahren das erste Mal Selbstmordgedanken hatte, weil ich mich damals einfach minderwertig fühlte.

Ich habe des öfteren versucht mit Freunden oder sogar mit meinen Eltern darüber zu reden, doch irgendwie versteht mich niemand, was ich auch nachvollziehen kann weil ich unter Freunden wie gesagt meistens ganz anders bin. Alle sagen es sei nur eine Phase & dass das vorbei geht, doch ich warte und warte und warte und es geht einfach nicht vorbei. Es wird höchstens zeitweise mal besser, doch diese Phasen werden immer kürzer und seltener.

Ich fühle mich momentan einfach als würde ich jeden Moment zusammenbrechen, aber es passiert nicht.


So, ich glaub das wars. Vielen Dank schon mal an alle die sich die Zeit genommen haben sich meine wahrscheinlich unbedeutenden Probleme durchzulesen.

Grüße.





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21. Dezember 2011 um 21:27

Hi
hab mir deinen Fred durchgelesen und deine Probleme sind nicht unbedeutend. Vieles deutet darauf hin dass es dir nicht gut geht. Zumal ich keine Fachfrau bin trau ich mir Ferndiagnosen im Forum nicht zu, aber ich würd dir auf jeden Fall raten dich mal bei einem Psychologen zu informieren... ein Fachmann kann dir sagen was du hast und kann dir helfen!! In der Zwischenzeit wünsch ich dir ganz viel Kraft, lg

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