Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Unfähigkeit ein Leben zu führen?

Unfähigkeit ein Leben zu führen?

2. Mai 2017 um 19:16 Letzte Antwort: 3. Mai 2017 um 11:14

Hallo,
ich suche Rat und Hilfe um mich aus meiner eher missligen Lage zu befreien. Hoffentlich bekomme ich ein breites Spektrum an Ratschlägen die ich ausprobieren kann.


Mal ein paar Grundinformationen zu mir. Ich bin 23 Jahre alt. Ich wohne in Deutschland im Ort (zensiert by myself). Ledig, alleinlebend im eigenen Haus auf dem Grundstück der Eltern. Mein Problem ist an sich ganz einfach: Ich habe eine Diagnostizierte revidierende Depressive Störung, (neben bei noch Transsexuell, jetzt eher weniger das Problem), bin jetzt seit dem 23. Okt 2013 krankgeschrieben. war ingesamt über 12 Monate in dieser Zeit in einer psychiatrischen Klink. Dann ein Jahr lang auf einer medizinisch Beruflichen Reha die vom Kostenträger abgebrochen wurde. Die schicken mich jetzt ernsthaft in die volle Erwerbsminderungsrente. 


Ich möchte jetzt jemanden zitieren den ich auf dieser Reha kennengelernt habe was er am Ende seiner Reha gesagt hat :"Nicht mehr arbeiten zu müssen und nicht mehr arbeiten zu dürfen, sind zwei komplett verschiedene Dinge".


So sieht es im Moment aus. Mein Arzt sagt ich darf nicht mehr arbeiten, dass ist aus Gesundheitlichen gründen absolut ausgeschlossen. Damit will ich mich aber nicht zufrieden geben. Ich will ein "normales" Leben mit Arbeit und Familie.


Die konventionellen Dinge die ich schon ausprobiert habe:
Psychotherapie ohne Medikamente.
Psychotherapie mit Medikamenten
Nur Medikamentös
Stationäre Psychotherapie mit Gruppenpsychotherapie mit Medikamenten
Ein Jahr Berufliche Reha in der quasi alle möglichen Medis an mir getestet wurden
WfBM (nicht mal das habe ich durchgehalten)


Die unkonventionellen Dinge die ich getestet habe:
Johanniskraut
Baldrian
Bachblüten
Akupunktur
Alkohol (ich glaube so schlecht ging es mir noch nie in meinen Leben)
Alles Ignoriert und einfach Arbeiten gegangen(hat in einen 19 Wöchigen Krankenhausaufenthalt geendet)


Das einzigste was ich seit 2013 wirklich herausgefunden habe dass ich auf Belastung Depressiv reagiere, egal was für Belastungen, Physisch,Psychisch oder Mental. Wenn ich diesen Depressiven Schub sozusagen Ignoriere bekomme ich körperliche beschwerten. Bluthochdruck, Schmerzen, Pickel...


Jetzt kommt Ihr dran, was kann ich tun damit ich wieder arbeiten kann?
 

Mehr lesen

2. Mai 2017 um 20:36

Also ich habe bewusst ein paar Informationen weg gelassen. Habe eh schon einen rießen Text geschrieben, wollte nicht dass man nach der hälfte einfach keine Lust mehr zum lesen hat.

Thema Transsexuell, gehe regelmäßig zur Selbsthilfegruppe, Antrag auf Vornamens- und Personenstandsänderung ist gestellt und in drei Monaten geht voraussichtlich die Hormontherapie los. Das hat sicher auch zu der Deppression beigetragen nur ist die "sache" halbwegs abgehakt.

Medikamente? hoffe die bekomme ich alle noch zusammen. größtenteils waren das Antideppressiva
Citalopram 4 wochen(Nebenwirkungen)
Venlafaxin nach einiger zeit noch Serquel (Neurolephtika) sehr lange
Elontril mit Seroquel 4 monate glaube ich
Moclobemib mit seroquel nach einiger zeit wurde seroquel mit Dipiperon(Neuroleptika) ausgewechselt
Neuroleptika ganz abgesetzt
Moclobemid über ein Jahr
Moclobemid abgesetzt und durch Velafaxin mit Mirtazapin ausgetauscht. Aktuell

desweiteren wurden verschiedene Neuroleptika ausprobiert, das waren sehr viele haben mich nur extrem müde gemacht. An die Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Und dann natürlich noch die ganzen Bedarfsmedikamente, war eigentlich nur Lorazepam, meine liebe Ärztin hat mich damit mal abhänig gemacht. Nicht lustig!

Rente, klar würde die reichen, gibt ja noch Grundsicherung dazu und Wohngeld und und und. Nur komme ich mir wie ein Sozialschmarotzer vor, dass will ich aber nicht.

Mit Familie meine ich Partnerschaft, Partnerschaft für den Rest des Lebens, Liebe wenn man so will. Kinder bekommen geht schlecht, außer Adoption natürlich. Bis jetzt nur noch nicht die richtige gefunden.

Gefällt mir
3. Mai 2017 um 8:58

Das liegt nur an der Transsexualität. Mein Tipp: Damit schnellstens aufhören, dann läuft alles wie geschmiert.

LG.,

lib

Gefällt mir
3. Mai 2017 um 9:17

THEORETISCH solltest Du in Deinen Therapien Techniken gelernt haben, mit Dir, Deiner Krankheit und Deinem Leben umzugehen - wie sieht es damit aus?

Gefällt mir
3. Mai 2017 um 9:20
In Antwort auf lightinblack

Das liegt nur an der Transsexualität. Mein Tipp: Damit schnellstens aufhören, dann läuft alles wie geschmiert.

LG.,

lib

echt jetzt? Oder ist das "Humor"? ^^

1 LikesGefällt mir
3. Mai 2017 um 10:31

Finde ich ja ziemlich übertrieben wie wie hier mit meine Trans* problem herumgesprungen wird. Dafür gibt es andere Foren die genau für dieses Thema gemacht sind. Jaah es gab eine Zeit in der ich der Meinung war dass das nicht mein Problem ist und in dieser Zeit war ich wesentlich Deppressiver wie heute.

Während meinen Therapien habe ich natürlich alle möglichen Techniken gelernt und diesen habe ich zu verdanken dass ich im Moment sogut wie nicht deppressiv bin. Erkenne wenn es los geht und wie ich möglichst schnell wieder dort herauskomme. Ich war nur der Meinung bei diesen Psychologen und Psychiatern sitzen ja nur mehr oder weniger Kranke Menschen und hier gibt es auch mehr oder weniger Psychisch gesunde Menschen, von diesen möchte ich halt wissen wie sie mit psychischen Belastungen umgehen, ohne psychologische hilfe.

Gefällt mir
3. Mai 2017 um 11:14
In Antwort auf fred_12301937

Finde ich ja ziemlich übertrieben wie wie hier mit meine Trans* problem herumgesprungen wird. Dafür gibt es andere Foren die genau für dieses Thema gemacht sind. Jaah es gab eine Zeit in der ich der Meinung war dass das nicht mein Problem ist und in dieser Zeit war ich wesentlich Deppressiver wie heute.

Während meinen Therapien habe ich natürlich alle möglichen Techniken gelernt und diesen habe ich zu verdanken dass ich im Moment sogut wie nicht deppressiv bin. Erkenne wenn es los geht und wie ich möglichst schnell wieder dort herauskomme. Ich war nur der Meinung bei diesen Psychologen und Psychiatern sitzen ja nur mehr oder weniger Kranke Menschen und hier gibt es auch mehr oder weniger Psychisch gesunde Menschen, von diesen möchte ich halt wissen wie sie mit psychischen Belastungen umgehen, ohne psychologische hilfe.

ja, deswegen fragte ich nach den Techniken, denn genau das ist es, was mir im Moment ein Leben ermöglicht, was ich als solches bezeichnen kann - und will.

Aufpassen - gegensteuern - Grenzen kennen - Techniken anwenden - hoffen, dass es reicht.

Gefällt mir