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Unendliche Trauer

2. Dezember 2013 um 18:21

Hallo und guten Abend,

mein Name ist Rose0317 und ich bin 26 Jahre alt. Im September diesen Jahres ist mein Papa ganz plötzlich verstorben, er hatte einen Motorradunfall und sich dabei die Rippen gebrochen und dann kam zum Schluss eine zweite Lungenembolie dazu. Ich bin immer noch unendlich traurig und fassungslos, kann es nicht verstehen. Ich weis momentan einfach nicht wie ich damit umgehen soll und weis auch nicht wie es weitergehen soll. Ich hoffe, hier Leute zu finden, denen es vielleicht ähnlich geht und mit denen man sich austauschen kann. Und würde mich über Nachrichten von euch freuen.

Liebe Grüße

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9. Januar 2014 um 22:51

@Faycie
Hallo Faycie,

oh das tut mir sehr leid, mein Beileid für dich und deine Familie. Ich kann gut verstehen wie du dich jetzt fühlst, auch gerade weil deine Hochzeit bevor steht. Dann ist es noch doppelt schlimm. Also ich habe 2012 geheiratet, ist ja auch ein gutes Jahr erst her und ich bin froh, dass mein Papa das noch miterlebt hat. Du hast mich gefragt was ich tue um meinen Schmerz zu lindern. Also ich habe mir psyschologische Hilfe gesucht und bin auch derzeit noch in einem Lebenscafé für Trauernde im Nachbarort und besuche auch einmal im Monat eine Selbsthilfegruppe für Trauernde das hilft mir ein wenig. Klar, rede ich auch viel mit meinen Freunden darüber. Darf ich denn mal vorsichtig fragen, ob dein Papa dir oder euch einen Abschiedsbrief hinterlassen hat. Wisst ihr warum er es getan hat?
Ehrlich gesagt war Weihnachten und Silvester auch für mich sehr sehr schwer, aber ich hoffe das dieses Jahr alles besser wird. Weist du, mein Herz hat durch den Tod von meinem Papa auch viele Risse bekommen und oft hab ich das Gefühl, dass sie auch immer wieder aufreißen und nicht zuwachsen. Wenn du jemanden brauchst zum Zuhören bin ich gerne da, du kannst mir aber auch eine PN hinterlassen.


lg Rose0317

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23. März 2014 um 23:08

Hi Rose0317
Ich habe am 3.8.2013 über`s Internet erfahren, das meine große und einzige Liebe, am 09.07.2013 einen Autounfall gehabt hat, welcher tödlich endete. Im ersten Augenblick wollte alles in mir nur sterben. Glaube mir bitte, das weiter Leben ist noch viel schlimmer. Selbst jetzt nach acht Monaten bin ich noch wie betäubt, obwohl mir sehr liebe Menschen zur Seite stehen. An Seiner Seite stehen, mit ihm zusammen sein, seine Liebe spüren - ist der einzige Wunsch, welchen ich immer noch habe. Der Schmerz wird wohl nie vergehen. Wie soll ich es sagen, er war mein Leben. Ohne ihn ist alles so leer. Es ist schwer, weiter zu machen und wieder einen Sinn in allem zu finden.
Ich hoffe, Du hast ihn gefunden. Ich suche noch.
Ganz liebe Grüße
Yvonne

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