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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Unbegründete Angstzustände

Letzte Nachricht: 14. Dezember 2014 um 21:06
I
iven_12339690
14.12.14 um 20:24

Hallo Leute,
Ich hab mich ziemlich lange dagegen gewehrt einen Beitrag hier zu posten, da ich mich selbst eigentlich für mein derzeitiges "Verhalten" schäme...
Vor zwei Jahren haben bei mir Panikattacken begonnen, wobei ich immer mehr Angst um mein Leben hatte, ich war sogar nahezu davon Überzeugt, dass ich nicht mehr allzu lange auf dieser Welt zu verweilen hätte, da ich womöglich eine unheilbare Krankheit in mir trage. Mein Hausarzt hat mir um diese Ängste unter Kontrolle zu bekommen Cipralex verschrieben, welche ich für ein halbes Jahr nehmen sollte. Nun nehme ich sie bereits 2 Jahre, da ich bei den Versuchen von diesem Zeug loszukommen immer wieder gescheitert bin.
Nun sind aber in den letzten Zwei Woche trotz dieser Pillen meine Angstzustände zurückgekehrt. Diesmal jedoch nicht mit dem Thema um meine eigene Sterblichkeit, sondern mit der unentwegten Sorge, dass ich Erwartungen meiner engsten Vertrauten nicht entspreche.
Ich versuche mich immer wieder von diesen Schwermütigen Gedanken abzubringen, mich zu motivieren für mein Studium zu lernen, doch ich schaffe dies immer weniger!!
Es bedeutet für mich eine unsagbare Anstrengung mich Morgens aus dem Bett zu rappeln, jedes Wort dass zu mir gesprochen wird, lege ich auf die Wagschale und in jedem sehe ich einen Hieb gegen mich.
Es ist nun bereits soweit, dass ich selbst meinem Freund seine Liebesbeteuerungen nicht mehr glaube, bzw. das Gefühl habe zu wenig von ihm zu erhalten, aber das alles weiß ich, dass es von mir selbst ausgeht, er kommt mit dieser Situation (ich beginne manchmal grundlos zu heulen, egal ob vor meinen Eltern oder meinem Freund) nicht so richtig klar. Ich habe Angst ihn mit meiner Überforderung zu überfordern und ihn dadurch zu verlieren!!

Ich hoffe ihr wisst einen Rat, psychisch und nervlich fühle ich mich im Moment einfach nur am Ende...

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L
larisa_11852429
14.12.14 um 21:06

Mich wundert es,
dass dein Hausarzt dir gleich Medikamente verschrieben hat, die ja bekanntlich abhängig machen, anstatt Dich an einen Therapeuten zu verweisen. Das ist eigentlich nichts anderes, wie die Symptome unterdrücken (bis man gegen das Medikament immun ist), aber die Ursache wird nicht erforscht und beseitigt.

Geh nochmal zum Arzt und bitte ihn um eine Überweisung an einen Therapeuten. Der wird dir hoffentlich weiterhelfen können.

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