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Unangemeldeter Besuch

3. Dezember 2014 um 9:06

Habe immer wieder mal ein Problem, das mich echt ärgert. Der Bruder meines Mannes kommt immer wieder unter der Woche unangemeldet zu Besuch ( meist erst gegen 19 Uhr). Er bleibt dann gerne sitzen, holt sich ein, zwei Bier aus dem Keller und geht kaum vor 22 Uhr. Ich bin jemand, der früh ins Bett geht und ich finde das total unhöflich von ihm. Ich hab nichts gegen einen kurzen unangemeldeten Besuch, aber das geht mir dann doch zu weit. Meinem Mann macht das nichts aus. Sonntags ist es das gleiche. Wenn seine Freundin ( wohnt weiter weg) bei ihm ist, kommen die beiden grundsätzlich am Sonntag nachmittag um uns zu bespassen. Anspielungen, dass mir das nicht passt werden ignoriert. Wie würdet ihr euch verhalten? Meinem Mann ist das egal.
Ich hab eine anstrengende Arbeitswoche, Sonntag ist der einzige Tag, an dem ich nachmittags mal in Ruhe lesen kann o.ä. Es ist doch nicht zuviel verlangt, vorher anzurufen, ob ein Besuch in Ordnung ist und auch mal eine Abfuhr zu verkraften.

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6. Dezember 2014 um 19:29

Unangekündigter Besuch
Ich hasse es auch!

Da es sich um den Bruder deines Mannes handelt, der deinen Ärger scheinbar bewusst ignoriert.. Besetzt er auch die Rolle des Gastgebers.

Ich würde ins Bett gehen wenn mir danach ist. Mich in die Wanne legen, lesen und ganze Sonntage in der Sauna verbringen.

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7. Dezember 2014 um 13:36

Ich hab schon
oft mit meinem Mann darüber geredet. Er wirft mir dann vor, ich mag seinen Bruder nicht! Mein Mann empfindet es ganz normal, dass jemand spontan vorbeikommt. Er ist selbst jemand, der auch gerne spontan Freunde besucht. Ich hab letzte Woche meinen Mann und seinen Bruder um halb 10 abends weggeschickt und ihnen gesagt, wenn sie weiter quatschen und trinken wollen, sollen sie das in der nächsten Kneipe tun. Was sie dann auch gemacht haben!

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7. Dezember 2014 um 17:31

Andeutungen reichen nicht
das hast du schon gemerkt. also hilft nur ein klärendes gespräch erst mit deinen mann und dann auch mit deinen schwager, samt freundin.
wähle die clevere variante der kommunikation, das du von deinen gefühlen und bedürfnissen sprichst.
wie du es empfindest, wenn dein schwager unangemeldet kommt. wie du es empfindest, das deine bedürfnisse ignoriert werden.
und zum schluß die frage in den raum stellen, ob es denkbar wäre, eine andere möglichkeit zu finden.

ich drücke dir die daumen, für das gespräch

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8. Dezember 2014 um 12:00

Warum...
... lässt Du die Anspielungen nicht einfach sein, sondern sagt ganz direkt, dass und warum es Dich stört.

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9. Dezember 2014 um 19:36

Ich...
... verstehe dich gut. Ich mache nicht mal die Tür auf, wenn ich niemanden eingeladen habe. Ich wohne allein und liebe diese herrliche Ruhe. Du musst ganz deutlich sagen, dass du nicht zur Ruhe kommst, wenn ständig jemand durch die Bude rennt, der auch ein eigenes zu Hause hat.

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