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Umgang mit psychischen Problemen, vorerst keine Therapie möglich

14. April um 17:30

Hallo zusammen,

Ich wende mich jetzt mal mit einem Problem an euch, in der Hoffnung, dass irgendjemand einen Rat weiß (Sorry, wird wahrscheinlich etwas länger).

Ich tue mich in der sozialen Ebene sehr schwer. Zum Beispiel habe ich ein ziemlich geringes Selbstbewusstsein und damit ein großes Problem mit Augenkontakt, ich rede sehr leise und auch bei Smalltalk und sonstigen Konversationen bin ich sehr schlecht. Das hat mittlerweile schon zu schlechten Bewertungen in der Arbeit geführt, da die zwischenmenschliche Ebene nicht dem Standard meiner Firma entspricht. Das wird aber kaum an der Firma liegen. Diese Probleme werde ich wohl bei jeder Firma und in jeder Situation haben.

Auch in der Beziehungsebene habe ich große Probleme. So tue ich mich sehr schwer, eine emotionale Beziehung zu jemandem aufzubauen. Ich wünsche mir immerzu körperliche Nähe zu einem Freund, aber sobald ich dann jemanden kennenlerne gehe ich sehr schnell wieder auf Distanz. So zieht sich das jetzt schon seit 2 Jahren. Vor einem Jahr hatte ich den letzten Freund und habe bei jedem Streit einen Grund zum Schluss machen gesucht. Seit dem treffe ich mich immer wieder mit Männern (ohne Sex) und ziehe mich spätestens nach dem 2. Treffen zurück, da kann der Mann noch so nett sein. Langsam ist das wirklich belastend.
Wenn ich alleine bin sehne ich mich immer nach Kontakt zu anderen Menschen und wenn ich mit anderen unterwegs bin, möchte ich möglichst schnell wieder alleine sein.
Gerade in großen Gruppen fühle ich mich ganz besonders unwohl. Vor meiner Zwischenprüfung war das aufgrund von dem Stress so schlimm, dass ich ein paar mal kurz vorm Nervenzusammenbruch gestanden bin und teilweise aggressiv auf laute Menschen oder Geräusche reagiert habe.

Ich war vor einem Jahr kurzzeitig bei einer Psychotherapie, wo die Therapeutin auch einige Ansatzpunkte gefunden hatte. Allerdings wurde das von Seiten der Therapeutin abgebrochen, da ich aufgrund der Ausbildung nicht regelmäßig Zeit für die Sitzungen habe. So könnte ich hochgerechnet einmal im Monat zu der Therapie gehen und sie hatte mir gesagt, dass keine Therapie mit diesen Abständen erfolgreich sein kann. Somit ist auch ausgeschlossen, dass ich zu einer anderen Therapie gehen kann. Erst in 2 Jahren, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin.

Ein Punkt, der in den wenigen Sitzungen aufgekommen ist lässt mich aber seither nicht mehr los.

Als kleines Kind wollte ich immer bei meinem großen Bruder (5 Jahre älter) schlafen. Die Erinnerungen die ich daran noch habe sind, dass er immer wollte dass ich mich ausziehe. Ansonsten durfte ich nicht bei ihm schlafen. Einmal (vielleicht auch öfter) wollte er dann mit mir schlafen, was aufgrund meines Alters natürlich nicht geklappt hat. Ich weiß nicht mehr über welchen Zeitraum das ging, aber diese Situationen sind mir noch so hängen geblieben, bzw in der Therapie wieder hochgekommen.
Im Nachhinein denke ich, dass er zu der Zeit bestimmt Sexualkunde in der Schule hatte und es einfach ausprobieren wollte. Damals empfand ich das noch als normal, weil das eben die Voraussetzung war, unter der ich bei ihm schlafen durfte.

Mittlerweile haben wir ein ganz normales Verhältnis und ich möchte ihn auch nicht darauf ansprechen, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt was an meiner Situation ändern würde. Außerdem möchte ich auch nicht, dass sich unser normales Verhältnis eventuell wieder verschlechtert.

Ich weiß jetzt nicht, inwiefern das mit meinen Problemen zusammenhängt und das werde ich vermutlich auch erst in einer Therapie herausfinden.

Jetzt frage ich euch, ob da jemand einen Rat hat, wie ich mit diesen ganzen Problemen umgehen kann. Meine Mutter hatte mir schon mal ein Buch geholt, wo Tipps für ein besseres Selbstbewusstsein genannt werden. Diese helfen mir allerdings nur ein Stück weit und das auch nur in der Arbeit.

Gerade die Beziehungsebene ist ein riesen großes Problem. Seit 2 Jahren kann ich keine richtige Emotionale Beziehung zu einem Mann aufbauen.
Dieses Gefühl, in jemanden verliebt zu sein habe ich schon immer wieder mal, aber einen Schritt weiter in richtig Beziehung kann ich einfach nicht gehen. Zwischenzeitlich verzichte ich auch komplett auf Männer und habe auch keine Dates mehr, aber danach wird es nur noch schwerer, irgendeine Bindung aufzubauen, wobei ich das ja eigentlich möchte.

Hat hier zufällig jemand ähnliche Probleme gehabt und kann mir einen Rat geben, wie ich damit umgehen kann?

Vielen Dank schon einmal

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14. April um 17:49
In Antwort auf lilalisa11

Hallo zusammen, 

Ich wende mich jetzt mal mit einem Problem an euch, in der Hoffnung, dass irgendjemand einen Rat weiß (Sorry, wird wahrscheinlich etwas länger). 

Ich tue mich in der sozialen Ebene sehr schwer. Zum Beispiel habe ich ein ziemlich geringes Selbstbewusstsein und damit ein großes Problem mit Augenkontakt, ich rede sehr leise und auch bei Smalltalk und sonstigen Konversationen bin ich sehr schlecht. Das hat mittlerweile schon zu schlechten Bewertungen in der Arbeit geführt, da die zwischenmenschliche Ebene nicht dem Standard meiner Firma entspricht. Das wird aber kaum an der Firma liegen. Diese Probleme werde ich wohl bei jeder Firma und in jeder Situation haben. 

Auch in der Beziehungsebene habe ich große Probleme. So tue ich mich sehr schwer, eine emotionale Beziehung zu jemandem aufzubauen. Ich wünsche mir immerzu körperliche Nähe zu einem Freund, aber sobald ich dann jemanden kennenlerne gehe ich sehr schnell wieder auf Distanz. So zieht sich das jetzt schon seit 2 Jahren. Vor einem Jahr hatte ich den letzten Freund und habe bei jedem Streit einen Grund zum Schluss machen gesucht. Seit dem treffe ich mich immer wieder mit Männern (ohne Sex) und ziehe mich spätestens nach dem 2. Treffen zurück, da kann der Mann noch so nett sein. Langsam ist das wirklich belastend. 
Wenn ich alleine bin sehne ich mich immer nach Kontakt zu anderen Menschen und wenn ich mit anderen unterwegs bin, möchte ich möglichst schnell wieder alleine sein.
Gerade in großen Gruppen fühle ich mich ganz besonders unwohl. Vor meiner Zwischenprüfung war das aufgrund von dem Stress so schlimm, dass ich ein paar mal kurz vorm Nervenzusammenbruch gestanden bin und teilweise aggressiv auf laute Menschen oder Geräusche reagiert habe. 

Ich war vor einem Jahr kurzzeitig bei einer Psychotherapie, wo die Therapeutin auch einige Ansatzpunkte gefunden hatte. Allerdings wurde das von Seiten der Therapeutin abgebrochen, da ich aufgrund der Ausbildung nicht regelmäßig Zeit für die Sitzungen habe. So könnte ich hochgerechnet einmal im Monat zu der Therapie gehen und sie hatte mir gesagt, dass keine Therapie mit diesen Abständen erfolgreich sein kann. Somit ist auch ausgeschlossen, dass ich zu einer anderen Therapie gehen kann. Erst in 2 Jahren, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin. 

Ein Punkt, der in den wenigen Sitzungen aufgekommen ist lässt mich aber seither nicht mehr los. 

Als kleines Kind wollte ich immer bei meinem großen Bruder (5 Jahre älter) schlafen. Die Erinnerungen die ich daran noch habe sind, dass er immer wollte dass ich mich ausziehe. Ansonsten durfte ich nicht bei ihm schlafen. Einmal (vielleicht auch öfter) wollte er dann mit mir schlafen, was aufgrund meines Alters natürlich nicht geklappt hat. Ich weiß nicht mehr über welchen Zeitraum das ging, aber diese Situationen sind mir noch so hängen geblieben, bzw in der Therapie wieder hochgekommen. 
Im Nachhinein denke ich, dass er zu der Zeit bestimmt Sexualkunde in der Schule hatte und es einfach ausprobieren wollte. Damals empfand ich das noch als normal, weil das eben die Voraussetzung war, unter der ich bei ihm schlafen durfte. 

Mittlerweile haben wir ein ganz normales Verhältnis und ich möchte ihn auch nicht darauf ansprechen, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt was an meiner Situation ändern würde. Außerdem möchte ich auch nicht, dass sich unser normales Verhältnis eventuell wieder verschlechtert. 

Ich weiß jetzt nicht, inwiefern das mit meinen Problemen zusammenhängt und das werde ich vermutlich auch erst in einer Therapie herausfinden. 

Jetzt frage ich euch, ob da jemand einen Rat hat, wie ich mit diesen ganzen Problemen umgehen kann. Meine Mutter hatte mir schon mal ein Buch geholt, wo Tipps für ein besseres Selbstbewusstsein genannt werden. Diese helfen mir allerdings nur ein Stück weit und das auch nur in der Arbeit. 

Gerade die Beziehungsebene ist ein riesen großes Problem. Seit 2 Jahren kann ich keine richtige Emotionale Beziehung zu einem Mann aufbauen. 
Dieses Gefühl, in jemanden verliebt zu sein habe ich schon immer wieder mal, aber einen Schritt weiter in richtig Beziehung kann ich einfach nicht gehen. Zwischenzeitlich verzichte ich auch komplett auf Männer und habe auch keine Dates mehr, aber danach wird es nur noch schwerer, irgendeine Bindung aufzubauen, wobei ich das ja eigentlich möchte. 

Hat hier zufällig jemand ähnliche Probleme gehabt und kann mir einen Rat geben, wie ich damit umgehen kann? 

Vielen Dank schon einmal

 

Du kannst dich in der nächsten Klinik zur ambulanten Therapie anmelden. Da kannst du auch nur unregelmäßig hin. Das würde ich dir raten. Ansonsten würde ich dir raten, Weiterbildungsangebote oder Bildungsurlaub zu nutzen. Die IHK oder andere Vereinigungen haben Workshops zu unterschiedlichen Themen wie Verhandlungen führen und auch für typische Situationen am Arbeitsplatz.

Du solltest deine Scham definitiv aufarbeitn und überwinden. Du bist keine 5 mehr und jeder macht in dem Alter komische Sachen. Ich kann mich daran erinnern, dass in unserem (katholischen!) Kindergarten die Kinder in der Kuschelecke versucht haben miteinander zu schlafen, nachdem sie ein Buch über Sexualkunde mit den Erziehern gelesen hatten.

Das ist nichts, wofür man sich schämen muss. Du hast deine Lektion gelernt und es ist ok das Thema ruhen zu lassen. 

Du sprichst von Dates in Mehrzahl? Wo akquirierst du diese Bekanntschaften denn? Wenn du keine emotionale Bindung hast, war es nicht der richtige. 2 Jahre ist keine lange Zeit. Lass dir Zeit jemanden kennenzulernen zu dem du eine Bindung hast. Bis dahin kann man auch mal viele Frösche küssen.

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14. April um 18:23
In Antwort auf happilyworking

Du kannst dich in der nächsten Klinik zur ambulanten Therapie anmelden. Da kannst du auch nur unregelmäßig hin. Das würde ich dir raten. Ansonsten würde ich dir raten, Weiterbildungsangebote oder Bildungsurlaub zu nutzen. Die IHK oder andere Vereinigungen haben Workshops zu unterschiedlichen Themen wie Verhandlungen führen und auch für typische Situationen am Arbeitsplatz.

Du solltest deine Scham definitiv aufarbeitn und überwinden. Du bist keine 5 mehr und jeder macht in dem Alter komische Sachen. Ich kann mich daran erinnern, dass in unserem (katholischen!) Kindergarten die Kinder in der Kuschelecke versucht haben miteinander zu schlafen, nachdem sie ein Buch über Sexualkunde mit den Erziehern gelesen hatten.

Das ist nichts, wofür man sich schämen muss. Du hast deine Lektion gelernt und es ist ok das Thema ruhen zu lassen. 

Du sprichst von Dates in Mehrzahl? Wo akquirierst du diese Bekanntschaften denn? Wenn du keine emotionale Bindung hast, war es nicht der richtige. 2 Jahre ist keine lange Zeit. Lass dir Zeit jemanden kennenzulernen zu dem du eine Bindung hast. Bis dahin kann man auch mal viele Frösche küssen.

Danke für die Rückmeldung, da werde ich mich nächste Woche mal schlau machen. 
Mit den Weiterbildungsmaßnahmen muss ich zuvor mit meinem Ausbilder reden, ob die das zahlen würden (habe als Azubi ja leider nicht so viel Geld), aber das ist ein guter Tipp, dankeschön.

Okay, das habe ich bisher nie wirklich als normales Verhalten (vor allem unter Geschwistern) angesehen, aber da wird wohl was dran sein. 

Das sind meistens Freunde von Freunden, Schulkameraden oder sowas. 

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14. April um 18:25

Das ist leider nicht so einfach, da ich wegen der Berufsschule und externen Weiterbildungen sehr viel weg bin. Mal bin ich 3 Wochen Zuhause (also in der Arbeit) dann mal für 8 Wochen unterwegs und dann nur am Wochenende Zuhause. So kann man keine regelmäßigen Termine vereinbaren. 

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14. April um 19:05
In Antwort auf lilalisa11

Hallo zusammen, 

Ich wende mich jetzt mal mit einem Problem an euch, in der Hoffnung, dass irgendjemand einen Rat weiß (Sorry, wird wahrscheinlich etwas länger). 

Ich tue mich in der sozialen Ebene sehr schwer. Zum Beispiel habe ich ein ziemlich geringes Selbstbewusstsein und damit ein großes Problem mit Augenkontakt, ich rede sehr leise und auch bei Smalltalk und sonstigen Konversationen bin ich sehr schlecht. Das hat mittlerweile schon zu schlechten Bewertungen in der Arbeit geführt, da die zwischenmenschliche Ebene nicht dem Standard meiner Firma entspricht. Das wird aber kaum an der Firma liegen. Diese Probleme werde ich wohl bei jeder Firma und in jeder Situation haben. 

Auch in der Beziehungsebene habe ich große Probleme. So tue ich mich sehr schwer, eine emotionale Beziehung zu jemandem aufzubauen. Ich wünsche mir immerzu körperliche Nähe zu einem Freund, aber sobald ich dann jemanden kennenlerne gehe ich sehr schnell wieder auf Distanz. So zieht sich das jetzt schon seit 2 Jahren. Vor einem Jahr hatte ich den letzten Freund und habe bei jedem Streit einen Grund zum Schluss machen gesucht. Seit dem treffe ich mich immer wieder mit Männern (ohne Sex) und ziehe mich spätestens nach dem 2. Treffen zurück, da kann der Mann noch so nett sein. Langsam ist das wirklich belastend. 
Wenn ich alleine bin sehne ich mich immer nach Kontakt zu anderen Menschen und wenn ich mit anderen unterwegs bin, möchte ich möglichst schnell wieder alleine sein.
Gerade in großen Gruppen fühle ich mich ganz besonders unwohl. Vor meiner Zwischenprüfung war das aufgrund von dem Stress so schlimm, dass ich ein paar mal kurz vorm Nervenzusammenbruch gestanden bin und teilweise aggressiv auf laute Menschen oder Geräusche reagiert habe. 

Ich war vor einem Jahr kurzzeitig bei einer Psychotherapie, wo die Therapeutin auch einige Ansatzpunkte gefunden hatte. Allerdings wurde das von Seiten der Therapeutin abgebrochen, da ich aufgrund der Ausbildung nicht regelmäßig Zeit für die Sitzungen habe. So könnte ich hochgerechnet einmal im Monat zu der Therapie gehen und sie hatte mir gesagt, dass keine Therapie mit diesen Abständen erfolgreich sein kann. Somit ist auch ausgeschlossen, dass ich zu einer anderen Therapie gehen kann. Erst in 2 Jahren, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin. 

Ein Punkt, der in den wenigen Sitzungen aufgekommen ist lässt mich aber seither nicht mehr los. 

Als kleines Kind wollte ich immer bei meinem großen Bruder (5 Jahre älter) schlafen. Die Erinnerungen die ich daran noch habe sind, dass er immer wollte dass ich mich ausziehe. Ansonsten durfte ich nicht bei ihm schlafen. Einmal (vielleicht auch öfter) wollte er dann mit mir schlafen, was aufgrund meines Alters natürlich nicht geklappt hat. Ich weiß nicht mehr über welchen Zeitraum das ging, aber diese Situationen sind mir noch so hängen geblieben, bzw in der Therapie wieder hochgekommen. 
Im Nachhinein denke ich, dass er zu der Zeit bestimmt Sexualkunde in der Schule hatte und es einfach ausprobieren wollte. Damals empfand ich das noch als normal, weil das eben die Voraussetzung war, unter der ich bei ihm schlafen durfte. 

Mittlerweile haben wir ein ganz normales Verhältnis und ich möchte ihn auch nicht darauf ansprechen, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt was an meiner Situation ändern würde. Außerdem möchte ich auch nicht, dass sich unser normales Verhältnis eventuell wieder verschlechtert. 

Ich weiß jetzt nicht, inwiefern das mit meinen Problemen zusammenhängt und das werde ich vermutlich auch erst in einer Therapie herausfinden. 

Jetzt frage ich euch, ob da jemand einen Rat hat, wie ich mit diesen ganzen Problemen umgehen kann. Meine Mutter hatte mir schon mal ein Buch geholt, wo Tipps für ein besseres Selbstbewusstsein genannt werden. Diese helfen mir allerdings nur ein Stück weit und das auch nur in der Arbeit. 

Gerade die Beziehungsebene ist ein riesen großes Problem. Seit 2 Jahren kann ich keine richtige Emotionale Beziehung zu einem Mann aufbauen. 
Dieses Gefühl, in jemanden verliebt zu sein habe ich schon immer wieder mal, aber einen Schritt weiter in richtig Beziehung kann ich einfach nicht gehen. Zwischenzeitlich verzichte ich auch komplett auf Männer und habe auch keine Dates mehr, aber danach wird es nur noch schwerer, irgendeine Bindung aufzubauen, wobei ich das ja eigentlich möchte. 

Hat hier zufällig jemand ähnliche Probleme gehabt und kann mir einen Rat geben, wie ich damit umgehen kann? 

Vielen Dank schon einmal

 

Es gibt keine Ausbildung, die dich daran hindert, am deiner Gesundheit zu arbeiten. Keine! 

Bitte nimm das nicht als Ausrede. Hier kann dir niemand helfen. Nur ein Therapeut und das ist hier niemand. Bitte begib dich umgehend in Therapie 

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14. April um 19:17
In Antwort auf fresh0089

Es gibt keine Ausbildung, die dich daran hindert, am deiner Gesundheit zu arbeiten. Keine! 

Bitte nimm das nicht als Ausrede. Hier kann dir niemand helfen. Nur ein Therapeut und das ist hier niemand. Bitte begib dich umgehend in Therapie 

Da meine Berufsschule 200 km von Zuhause entfernt ist und die externen Schulungen auch etwa 150 km entfernt sind, hindert das einen leider schon an einer regelmäßigen Therapie. Ich habe es ja schon so gut es geht versucht, aber ich kann nicht mal eben 300-400 km am Tag fahren für die Therapie. Und die Berufsschule kann ich auch nicht ausfallen lassen.

Wäre das eine Sache, die man innerhalb von einem Monat klären könnte würde ich mich einfach krank schreiben lassen für die Zeit oder Urlaub nehmen.

Es ist wirklich sehr unregelmäßig. Demnächst bin ich zum Beispiel für 4 Monate nicht Zuhause. 

Nach der Ausbildung werde ich das als Erstes in Angriff nehmen, es geht mir hier nur um Tipps, wie ich bis dahin damit umgehen kann. 

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15. April um 14:03
In Antwort auf lilalisa11

Da meine Berufsschule 200 km von Zuhause entfernt ist und die externen Schulungen auch etwa 150 km entfernt sind, hindert das einen leider schon an einer regelmäßigen Therapie. Ich habe es ja schon so gut es geht versucht, aber ich kann nicht mal eben 300-400 km am Tag fahren für die Therapie. Und die Berufsschule kann ich auch nicht ausfallen lassen.

Wäre das eine Sache, die man innerhalb von einem Monat klären könnte würde ich mich einfach krank schreiben lassen für die Zeit oder Urlaub nehmen.

Es ist wirklich sehr unregelmäßig. Demnächst bin ich zum Beispiel für 4 Monate nicht Zuhause. 

Nach der Ausbildung werde ich das als Erstes in Angriff nehmen, es geht mir hier nur um Tipps, wie ich bis dahin damit umgehen kann. 

beantworte Dir mal eine Frage:

mal angenommen, es wäre kein psychisches, sondern ein physisches Problem. Irgendwas mit Deinen Beinen, sodass Du nicht richtig laufen könntest und ein Physio-Therapie statt einer Psycho-Therapie brauchen würdest.
Würdest Du dann auch sagen, dass Du die Therapie erst in 2 Jahren machen kannst, bis dahin wird es eben schlimmer, weil nicht behandelt, Fehlbelastungen dazu kommen und sich aufsummieren, das Problem immer schön wächst und gedeiht, wenn keiner in irgend einem Laien-Forum ein Wundermittel zur Hand hat? Und ja, das wird es auch in diesem Falle werden.

Ich wette auf Nein!
Also... was ist da noch die Frage?

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16. April um 11:34
In Antwort auf lilalisa11

Da meine Berufsschule 200 km von Zuhause entfernt ist und die externen Schulungen auch etwa 150 km entfernt sind, hindert das einen leider schon an einer regelmäßigen Therapie. Ich habe es ja schon so gut es geht versucht, aber ich kann nicht mal eben 300-400 km am Tag fahren für die Therapie. Und die Berufsschule kann ich auch nicht ausfallen lassen.

Wäre das eine Sache, die man innerhalb von einem Monat klären könnte würde ich mich einfach krank schreiben lassen für die Zeit oder Urlaub nehmen.

Es ist wirklich sehr unregelmäßig. Demnächst bin ich zum Beispiel für 4 Monate nicht Zuhause. 

Nach der Ausbildung werde ich das als Erstes in Angriff nehmen, es geht mir hier nur um Tipps, wie ich bis dahin damit umgehen kann. 

P.S. andere Optionen wären beispielsweise:

- such Dir eine Therapie an dem Ort, wo die Berufsschule ist und setz in den Wochen, wo Du nicht dort bist, aus.
- geh für ein paar Wochen in eine Klinik. So lange bist Du krank geschrieben und kannst Dich dort "Vollzeit" um Deine Gesundheit kümmern.

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17. April um 0:18

Hey du❤️ Zu allerst : du bist keine versagerin, lass den Gedanken sofort sein! Und auch das ritzen. Du wirst es bereuen, denn je nach Tiefe bleiben die Narben sehr sichtbar. Glaub mir: I have been there. Ich war genauo wie du. Schule war die reinste Qual, wollte kaum aus dem Bett, nur geschlafen, depressiv und leider auch sehr Selbstmord gefährdet. Das hatte bei mir aber mehr mit Mobbing und dem Leistungsdruck der Privatschule auf sich. Ich war kurz davor die schule abzubrechen, mein Leben zu beenden etc... Ich habe keine sinn gesehen.  Ich hatte zusammen mit meinen Eltern einen jugendberater aufgesucht, mit ihm über meine Möglichkeiten geredet, wenn ich die Schule abbreche.Die Sache die mich dazu bewegt hat immer weiter und weiter zu machen? Meinen Traumberuf zu verwirklichen und auch die Hoffnung dass es besser wird. Dass das nicht alles gewesen sein kann. Ich hab mein Abitur geschafft und bin sehr schnell ausgezogen, habe meinen neuen Job anfangen können und war damit zum ersten Mal seit Jahren richtig stolz und glücklich. Es hilft dir vermutlich nicht viel weiter, aber glaub mir: es wird besser, es geht aufwärts! Die Schulzeit ist für manche eine Qual, ich versteh dich total. Es gibt keinen Tag an welchem ich die Schule vermisse, so wie es mir alle voraus gesagt haben. Nein. Ich gehe in meinem Job auf und liebe es dorthin zu gehen. Hast du einen Traumberuf? Eine Richtung? Mach Praktika, schnuppere in betrieben herum, erkundige dich was man dafür braucht. Such dir deine Motivation immer weiter zu machen. Eventuell auch eine Ausbildung?  Und wenn du eine Therapie machen willst, dann mach sie. Wie gesagt, ich war depressiv mit Selbstmord Gedanken, ich wusste aber auch dass ich es selber raus schaffe.Wenn du nicht das Gefühl hat, dann rede mit deinen Eltern, sag du willst und brauchst die Hilfe von auswärts. Das ist überhaupt keine Schande!! Deine Eltern wollen dich zu 100% glücklich sehen, egal wie. Vor allem in deinem Alter ist diese Entscheidung super Weise und zeigt, dass du sehr stark bist! 

Du schaffst das, lass dich nicht von der Dunkelheit einlullen!

Alles alles Liebe ❤️❤️❤️

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17. April um 0:22

Oh. Himmel entschuldige! Falscher thread!!!! 

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17. April um 4:37
In Antwort auf lilalisa11

Das ist leider nicht so einfach, da ich wegen der Berufsschule und externen Weiterbildungen sehr viel weg bin. Mal bin ich 3 Wochen Zuhause (also in der Arbeit) dann mal für 8 Wochen unterwegs und dann nur am Wochenende Zuhause. So kann man keine regelmäßigen Termine vereinbaren. 

Ach diese ingrid schreibt immer so unfreundlich unter meinen Threads hat sie mich auch schon blöd angemacht gib ihr lieber recht sonst wird sie noch aggressiv 🤪🤦🏼‍♀️
Liebe grüsse 

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17. April um 4:41
In Antwort auf lilalisa11

Da meine Berufsschule 200 km von Zuhause entfernt ist und die externen Schulungen auch etwa 150 km entfernt sind, hindert das einen leider schon an einer regelmäßigen Therapie. Ich habe es ja schon so gut es geht versucht, aber ich kann nicht mal eben 300-400 km am Tag fahren für die Therapie. Und die Berufsschule kann ich auch nicht ausfallen lassen.

Wäre das eine Sache, die man innerhalb von einem Monat klären könnte würde ich mich einfach krank schreiben lassen für die Zeit oder Urlaub nehmen.

Es ist wirklich sehr unregelmäßig. Demnächst bin ich zum Beispiel für 4 Monate nicht Zuhause. 

Nach der Ausbildung werde ich das als Erstes in Angriff nehmen, es geht mir hier nur um Tipps, wie ich bis dahin damit umgehen kann. 

Ich hingegen kann da echt viel Gutes herausziehen 
Du bist ein Zielstrebiges junges Mädchen was etwas angefangen hat und trotz allen Hindernissen, weiterhin durchzieht....
Du bist also stark und motiviert .
Jetzt brauchst du etwas das du bis dahin brauchst....
sehr guter Ansatz! 
 

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