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Umgang mit einem Borderliner

5. Mai 2012 um 17:50

Hallo, ich bin mit einem Borderliner verheiratet, lebe aber inzwischen getrennt von ihm, da ich es nicht mehr ausgehalten habe. Wir sind noch in Kontakt, ich mag ihn noch gern, bin mir aber nicht sicher, ob ich es auf Dauer mit ihm aushalte. Er hat jetzt eine Therapie angefangen - hat jemand Erfahrung, wie hier die Erfolgsquote ist? Er will, dass ich sofort und bedingungslos zu ihm zurückkomme, aber ich habe gesagt, das mache ich nur, wenn er mit mir einen Ehevertrag macht, da er mir schon mehrmals gedroht hat, mich finanziell abzuzocken - sind solche Drohungen von Borderlinern ernst zu nehmen, oder tun sie das nur aus einer gewissen Angst heraus? Außerdem will er, dass ich mih, was persönliche Freundschaften zu anderen Leuten betrifft, nach im richte, das heißt, auf meine Männlichen Kumpels ist er grundsätzlich eifersüchtig und ich soll den Kontakt am besten ganz abbrechen, aber mich mit Leuten abgeben, die ihm nach dem Mund reden. Meine Frage: hat er durch eine Therapie die Chance, seine Eifersucht zu überwinden? Ansonsten muss ich ehrlich sagen, ist er mir die Mühe glaub ich nicht Wert, da mir Freundschaften wichtig sind. Was ich nicht packe: er versucht dauernd, mich unter Druck zu setzen und zu kontrollieren - besteht die Hoffnung, dass er dieses Verhalten bei einer Therapie ablegt, und wenn ja, wie lange dauert das? Angeblich bin ich Schuld, dass er so geworden ist, weil ich noch eine gute Freundschaft zu einem ehemaligen Lebensgefährten habe. Er war oft ein guter Gesprächspartner für mich, da er erstens Heilpraktiker ist und zweitens auch schon mal mit einer Borderlinerin zusammen war und es war oft gut, wenn mir einfach mal wer zugehört hat - aber das hat meinen Mann angeblich so fertig gemacht, dass er davon krank wurde - kann das sein, oder will er mir damit nur Schuldgefühle rein drücken, um seine Eifersucht zu rechtfertigen? Ich muss sagen, seitdem ich meine eigene Wohnung habe, geht es mir etwas besser, ich war vorher total fahrig und nervös und konnte kaum schlafen, weil ich das Gefühl hatte, alles muss sich nur um die Bedürfnisse meines Mannes drehen und er kam mir vor wie ein emotionaler Vampir. Er bildet sich auch dauernd ein, ich würde fremdgehen. Die Eifersucht ist eigentlich das, was mich am meisten nervt. Und er hat gedroht, ich müsste ihm Unterhalt zahlen, weil er arbeitslos ist bzw. Krankengeld bekommt (er kann auch mit Geld nicht besonders gut umgehen, aber das dürfte ja nicht mein Problem sein...?) Ich weiß, das sind jetzt viele Fragen, mich würde nur interessieren, wie die Erfolgsaussichten bei einer Therapie (eineinhalb Jahre) sind. Wenn es eine realistische Chance gibt, gehe ich vielleicht zu ihm zurück, aber nicht sofort und bedingungslos (ist doch nicht zu viel verlangt, oder?). Ansonsten ist es wohl besser, ihn zum Teufel zu schmeißen ... hat jemand Erfahrung mit einem Borderline-Partner mit ähnlichen Symptomen? Danke für eure Antworten. Lg, Felissilvestris13

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5. Mai 2012 um 18:12

Umgang mit einem Borderliner
Sorry, das ich keine guten Nachrichten habe, doch ich habe eben noch von einer langjährigen Freundin gehört, das Borderliner absolute Egomanen sind! Dort ging es um die Tochter meiner Freundin, die ein Baby hat und es nicht genügend versorgt/umsorgt! Sie ist sich selbst wichtiger, als der kleine Zwerg! Lg, engel 762

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5. Mai 2012 um 21:47

Danke für deine Antwort
Hallo engel762, danke für deine Antwort. Hatte zwar gehofft, dass sie anders ausfällt, aber ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass es besser ist, diesen Menschen zu verlassen. Was absolut gemein ist, ist sein manipulatives Verhalten. Wenn ich mich nicht mehr melde und mir denke, ich hab es endlich geschafft, emotional von ihm loszukommen, dann schickt mir der Dreckskerl (Sorry) dauernd SMS, in denen er jammert, mir ein schlechtes Gewissen reindrueckt etc. - und ich bin noch nicht so weit, dass ich einfach sagen kann, dieses Psychomonster hat mich nicht verdient. Er hatte ja nicht mal eine wirklich schlimme Kindheit, und wenn, dann wäre ich ja auch nicht dran Schuld... Drück mir die Daumen. Lg, Felissilvestris13

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7. Mai 2012 um 8:36

OMFG
Du bist doch immer wieder faszinierend.

An alle Grenzgänger - läßt die Finger von Partnern, die nach JAHREN der Ehe nichts von Euch verstanden haben. Das ist es nicht wert.

Und für eine einzelne Dame, die es nicht kapieren möchte:
ER SETZT DICH NICHT UNTER DRUCK!

Das was für Deine hochgradig unsensible Wahrnehmung als "unter Druck setzen" ankommt, ist nur der ÄUSSERLICHE AUSDRUCK eines INNEREN Druckes, den er empfindet und der mit Dir an sich nichts zu tun hat.
Natürlich abgesehen davon, dass Du ihn verstärkst, weil Du absolut nix kapiert hast und ihn ganz genau so unsensibel behandelst, wie Du es ihm vorwirfst. Im übrigen definiere ich Sensibilität hier weder über "nach dem Munde reden" noch über "Bücher kaufen und alles tun ... blablabla".

Allein wenn ich schon lese, dass er bei einer Therapie "dieses Verhalten ablegen" soll, krieg ich das Speien.
Das hat nichts mit Therapie zu tun, nichts mit "Ablegen" und nichts mit "Dich unter Druck setzen".
Das was Dich sooooooooo stört, wird NICHT MEHR DA SEIN, wenn die URSACHEN beseitigt sind. Weil es dann keine Notwendigkeit mehr dafür gibt. Aber das kann man natürlich nicht kapieren, wenn man schon nicht rafft, dass das NICHT DAS PROBLEM IST sondern selbst FOLGE von Problemen und Prozessen, die Dir offensichtlich zu hoch sind.

Meine Güte, Du bist nicht das Zentrum des Universums! Nicht alles, was AUSWIRKUNGEN auf Dich hat geschieht auch WEGEN Dir. Schreibst Du nächstens Beiträge, in denen Du über Petrus wetterst, dass Er Dich unbedingt erkältet mit Fieber im Bett sehen will, weil Du in dem Regen nass geworden bist, der gestern fiel?

Hilf Deinem Mann zu verstehen, warum er dort hin gelangt ist, hilf ihm zu überwachen und einzuschreiten, wenn sich seine emotionale Lage wieder in diese Richtung entwickelt, hilf ihm Spannungen zu erkennen und abzufangen, BEVOR sie solche Auswirkungen haben - und bemüh Dich mal Auswirkung von Ursache zu unterscheiden - und Ihr werdet mit oder ohne Therapie eine glückliche Ehe haben.

Aber wenn ich Menschen wie Dich sehe, die nach mehreren JAHREN Partnerschaft noch nicht mal unterscheiden können zwischen Ursache und Auswirkung - kann ich nur sagen: Laß ihn in Ruh.
Ohne einen Partner wie Dich ist er besser dran.

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7. Mai 2012 um 12:50
In Antwort auf avarrassterne

OMFG
Du bist doch immer wieder faszinierend.

An alle Grenzgänger - läßt die Finger von Partnern, die nach JAHREN der Ehe nichts von Euch verstanden haben. Das ist es nicht wert.

Und für eine einzelne Dame, die es nicht kapieren möchte:
ER SETZT DICH NICHT UNTER DRUCK!

Das was für Deine hochgradig unsensible Wahrnehmung als "unter Druck setzen" ankommt, ist nur der ÄUSSERLICHE AUSDRUCK eines INNEREN Druckes, den er empfindet und der mit Dir an sich nichts zu tun hat.
Natürlich abgesehen davon, dass Du ihn verstärkst, weil Du absolut nix kapiert hast und ihn ganz genau so unsensibel behandelst, wie Du es ihm vorwirfst. Im übrigen definiere ich Sensibilität hier weder über "nach dem Munde reden" noch über "Bücher kaufen und alles tun ... blablabla".

Allein wenn ich schon lese, dass er bei einer Therapie "dieses Verhalten ablegen" soll, krieg ich das Speien.
Das hat nichts mit Therapie zu tun, nichts mit "Ablegen" und nichts mit "Dich unter Druck setzen".
Das was Dich sooooooooo stört, wird NICHT MEHR DA SEIN, wenn die URSACHEN beseitigt sind. Weil es dann keine Notwendigkeit mehr dafür gibt. Aber das kann man natürlich nicht kapieren, wenn man schon nicht rafft, dass das NICHT DAS PROBLEM IST sondern selbst FOLGE von Problemen und Prozessen, die Dir offensichtlich zu hoch sind.

Meine Güte, Du bist nicht das Zentrum des Universums! Nicht alles, was AUSWIRKUNGEN auf Dich hat geschieht auch WEGEN Dir. Schreibst Du nächstens Beiträge, in denen Du über Petrus wetterst, dass Er Dich unbedingt erkältet mit Fieber im Bett sehen will, weil Du in dem Regen nass geworden bist, der gestern fiel?

Hilf Deinem Mann zu verstehen, warum er dort hin gelangt ist, hilf ihm zu überwachen und einzuschreiten, wenn sich seine emotionale Lage wieder in diese Richtung entwickelt, hilf ihm Spannungen zu erkennen und abzufangen, BEVOR sie solche Auswirkungen haben - und bemüh Dich mal Auswirkung von Ursache zu unterscheiden - und Ihr werdet mit oder ohne Therapie eine glückliche Ehe haben.

Aber wenn ich Menschen wie Dich sehe, die nach mehreren JAHREN Partnerschaft noch nicht mal unterscheiden können zwischen Ursache und Auswirkung - kann ich nur sagen: Laß ihn in Ruh.
Ohne einen Partner wie Dich ist er besser dran.

Welch tolle Erkenntnis...
@avarassterne: ach, da hab ich wohl bei dir einen wunden Punkt getroffen, hört sich ja ganz so an, als ob du selbst Borderline hast. Na, hast du deinen Partner/deine Partnerin auch schon mal erpresst, beleidigt, bedroht, aus der Wohnung geschmissen (ohne für die/den andere(n) erkennbaren Grund)? Dann weisst du ja, wovon ich rede. Ja, Borderliner verlangen immer, dass der Partner doch bitte für den armen Menschen, der so unter seinem inneren Druck leidet, Verständnis haben soll. Aber wenn es einem selbst schlecht geht, das interessiert den Borderliner überhaupt nicht. Ich hab mich lange bemüht, Verständnis zu haben. Aber, ich habe die gleichen Rechte wie er und er hat die gleichen Pflichten wie ich, Punkt. Krankheit hin oder her. Dann soll er eine Therapie machen, um dem Leben mit normalen Menschen gewachsen zu sein. Danke für deine tolle Antwort, die hat jetzt richtig mein Selbstbewusststein gestärkt und ich weiss, was ich zu tun habe. Felissilvestris13

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7. Mai 2012 um 13:52
In Antwort auf avarrassterne

OMFG
Du bist doch immer wieder faszinierend.

An alle Grenzgänger - läßt die Finger von Partnern, die nach JAHREN der Ehe nichts von Euch verstanden haben. Das ist es nicht wert.

Und für eine einzelne Dame, die es nicht kapieren möchte:
ER SETZT DICH NICHT UNTER DRUCK!

Das was für Deine hochgradig unsensible Wahrnehmung als "unter Druck setzen" ankommt, ist nur der ÄUSSERLICHE AUSDRUCK eines INNEREN Druckes, den er empfindet und der mit Dir an sich nichts zu tun hat.
Natürlich abgesehen davon, dass Du ihn verstärkst, weil Du absolut nix kapiert hast und ihn ganz genau so unsensibel behandelst, wie Du es ihm vorwirfst. Im übrigen definiere ich Sensibilität hier weder über "nach dem Munde reden" noch über "Bücher kaufen und alles tun ... blablabla".

Allein wenn ich schon lese, dass er bei einer Therapie "dieses Verhalten ablegen" soll, krieg ich das Speien.
Das hat nichts mit Therapie zu tun, nichts mit "Ablegen" und nichts mit "Dich unter Druck setzen".
Das was Dich sooooooooo stört, wird NICHT MEHR DA SEIN, wenn die URSACHEN beseitigt sind. Weil es dann keine Notwendigkeit mehr dafür gibt. Aber das kann man natürlich nicht kapieren, wenn man schon nicht rafft, dass das NICHT DAS PROBLEM IST sondern selbst FOLGE von Problemen und Prozessen, die Dir offensichtlich zu hoch sind.

Meine Güte, Du bist nicht das Zentrum des Universums! Nicht alles, was AUSWIRKUNGEN auf Dich hat geschieht auch WEGEN Dir. Schreibst Du nächstens Beiträge, in denen Du über Petrus wetterst, dass Er Dich unbedingt erkältet mit Fieber im Bett sehen will, weil Du in dem Regen nass geworden bist, der gestern fiel?

Hilf Deinem Mann zu verstehen, warum er dort hin gelangt ist, hilf ihm zu überwachen und einzuschreiten, wenn sich seine emotionale Lage wieder in diese Richtung entwickelt, hilf ihm Spannungen zu erkennen und abzufangen, BEVOR sie solche Auswirkungen haben - und bemüh Dich mal Auswirkung von Ursache zu unterscheiden - und Ihr werdet mit oder ohne Therapie eine glückliche Ehe haben.

Aber wenn ich Menschen wie Dich sehe, die nach mehreren JAHREN Partnerschaft noch nicht mal unterscheiden können zwischen Ursache und Auswirkung - kann ich nur sagen: Laß ihn in Ruh.
Ohne einen Partner wie Dich ist er besser dran.

Würde mich noch interessieren
@avarrassterne: deine Ausdrucksweise kommt mir irgendwie bekannt vor ...woher willst du denn wissen, dass wir schon jahrelang zusammen sind, das habe ich in meinem oben stehenden Beitrag doch gar nicht geschrieben...?? Und, ich betrachte mich nicht als Zentrum des Universums, das überlass ich lieber den Borderlinern - ich gebe auch Petrus nicht die Schuld für eine Erkältung, die ich mir einfange - bin ja schliesslich ein gesunder Mensch und hab es nicht nötig, andern die Schuld für meine Probleme zu geben. Ich hab in diesem Forum lediglich was geschrieben, weil ich Rat suche. Wenn sich jemand gleich angesprochen bzw. beleidigt fühlt, ist er selbst schuld, meine Fragen in obigem Beitrag waren sachlich formuliert. Felissilvestris13

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9. Mai 2012 um 10:41

Sei froh, dass du nicht mit ihm verheiratet bist...
und keine kinder und kein gemeinsammes haus und geminsamme schulden...schaff di eine neue handynummer an....du hast es geschafft ich beneide dich...also mach keinen fehler...

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11. Mai 2012 um 6:11

Leute
Borderline ist keine Krankheit die mit ein paar Medikamenten und n bisschen Therapie weggeht. Habt ihr euer wissen denn alle von Wikipedia? Entweder liebst du ihn. Dann nimmst du ihn so wie er ist und änderst ihn nicht. Oder du liebst ihn nicht. Dann verlässt du ihn und er hat die Chance auf eine nette verständnisvolle Frau.

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14. Mai 2012 um 7:56
In Antwort auf an_12540507

Welch tolle Erkenntnis...
@avarassterne: ach, da hab ich wohl bei dir einen wunden Punkt getroffen, hört sich ja ganz so an, als ob du selbst Borderline hast. Na, hast du deinen Partner/deine Partnerin auch schon mal erpresst, beleidigt, bedroht, aus der Wohnung geschmissen (ohne für die/den andere(n) erkennbaren Grund)? Dann weisst du ja, wovon ich rede. Ja, Borderliner verlangen immer, dass der Partner doch bitte für den armen Menschen, der so unter seinem inneren Druck leidet, Verständnis haben soll. Aber wenn es einem selbst schlecht geht, das interessiert den Borderliner überhaupt nicht. Ich hab mich lange bemüht, Verständnis zu haben. Aber, ich habe die gleichen Rechte wie er und er hat die gleichen Pflichten wie ich, Punkt. Krankheit hin oder her. Dann soll er eine Therapie machen, um dem Leben mit normalen Menschen gewachsen zu sein. Danke für deine tolle Antwort, die hat jetzt richtig mein Selbstbewusststein gestärkt und ich weiss, was ich zu tun habe. Felissilvestris13

^^
Aber natürlich bin ich selbst Grenzgänger - warum tust Du so, als hättest Du damit ein Geheimnis entdeckt?

Aber natürlich hast Du damit einen wunden Punkt getroffen, im Unterschied zu Dir kann ich mir zu gut vorstellen, was Dein Mann durchlebt.

Selbstverständlich geht es *nicht* darum, dass einer immer zurückstecken, auf seine Rechte verzichten und nachgeben muß. Hab ich bestimmt schon 10x geschrieben hier, dass das nicht hilft, keine Probleme löst und nicht das Ziel ist. Im Gegenteil, sowas würde die Situation verschärfen. Es geht darum zu lösen und zu ändern, nicht darum klein bei zu geben - hast Du echt noch nicht mal das verstanden?

Du hast in *diesem* Beitrag nichts über die Dauer der Beziehung zu Deinem Mann geschrieben, aber das ist nun nicht gerade Dein erster Beitrag zu diesem Thema hier in diesem Forum. Bissl paranoid?

Was Deine Fragen zu meiner Ehe angeht:
gesendet am 5/04/12 um 08:20
... Ach ja: Ich bin Grenzgängerin. Mit meinem Mann jetzt über 12 Jahre zusammen, 7 davon verheiratet, Junior kommt dieses Jahr in die Schule. Wir waren nie getrennt, obwohl ich versucht habe, die Beziehung zu beenden. *Drei* mal. In 12 Jahren. Würde bei dem, was Ihr so für normale Menschen haltet, nicht der Rede wert sein, oder? Ohne Rausschmiss. Ohne Räumungsklage. Ich habe mich zurückgezogen, wie es die meisten von uns tun, wenn sie die Chance dazu haben. ...

( http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f10322_carriere1-Borderline-partner-hilfe.html#90829 )

Eure wilde Theorie, dass "erpresst, beleidigt, bedroht, aus der Wohnung geschmissen (ohne für die/den andere(n) erkennbaren Grund)" per se zu Borderline gehört und dass der Partner auf seine Rechte verzichten und immer Rücksicht nehmen und klein bei geben / nachgeben soll, gründet sich nur darauf, dass Ihr offensichtlich keinen Schimmer habt, wann wie und warum Euer Partner was empfindet.

Ich hoffe mal, "und ich weiss, was ich zu tun habe" heißt, dass Du die Beziehung beendest und nicht wieder aufnimmst. Dein Mann ist ohne Dich besser dran und Du ohne ihn offensichtlich auch.

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14. Mai 2012 um 7:59
In Antwort auf an_12540507

Würde mich noch interessieren
@avarrassterne: deine Ausdrucksweise kommt mir irgendwie bekannt vor ...woher willst du denn wissen, dass wir schon jahrelang zusammen sind, das habe ich in meinem oben stehenden Beitrag doch gar nicht geschrieben...?? Und, ich betrachte mich nicht als Zentrum des Universums, das überlass ich lieber den Borderlinern - ich gebe auch Petrus nicht die Schuld für eine Erkältung, die ich mir einfange - bin ja schliesslich ein gesunder Mensch und hab es nicht nötig, andern die Schuld für meine Probleme zu geben. Ich hab in diesem Forum lediglich was geschrieben, weil ich Rat suche. Wenn sich jemand gleich angesprochen bzw. beleidigt fühlt, ist er selbst schuld, meine Fragen in obigem Beitrag waren sachlich formuliert. Felissilvestris13

Nanu
Du verstehst nicht, warum sich ein Grenzgänger beleidigt fühlt von jemandem, der gleich mal paar tausend Menschen, die er gar nicht kennt, "in die Klapse wegsperren will" und einen narzistischen Unfug per Excellance daherschwafelt? Na wenn dem so ist, kannst Du so gesund nicht sein.

Überhaupt, was gehst Du denn so ab, da hab ich wohl einen wunden Punkt getroffen?

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29. Mai 2012 um 17:11

Borderline
Wenn ich hier so manche Kommentare lese,könnte ich kotzen.Borderline ist kein Zuckerschlecken oder eine Phase die vorbei geht.Hut ab vor denen die es schaffen im Alltag damit klar zukommen ,doch sollte man nicht vergessen das Borderline viele ausprägungen hat wo der eine mehr und der andere weniger von betroffen ist.Ich hasse die Vorurteile.Borderline ist keine Krankheit die man nach ein paar sitzungen heilen.Man kann sie nie heilen aber man kann lernen damit im Leben klar zukommen aber dazu gehört viel arbeit dazu.Aber es gib Menschen die Bordeline als Horro sehen und uns als Monster sehen.Wir sind auch Menschen .Keiner hat sich das ausgesucht.Man kommt doch mal klar und überlegt was ihr da schreibt

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5. Juni 2012 um 15:37

Unterscheidest Du auch?
Zwischen denen, die sich den Stress nicht geben wollen - und denen, die sich dafür entschieden haben, sich den Stress zu geben und dann darüber schimpfen?

Unterscheidest Du - zwischen denen, die sich den Stress nicht geben wollen und denen, die sich als verkannter Held mit einem Leben voller Opfer fühlen - die erstens unnötig und zweitens sinnlos waren und drittens einfach nur zeigen, dass diese gefühlten Helden von den Ihnen nahestehenden Menschen einfach nichts verstanden haben?

Unterscheidest Du - zwischen den Grenzgängern, die mit dem (Un-) "Wissen", in Foren wie diesem und den gängigen "Therapien" klar kommen müssen, weil sie es einfach nicht besser wissen - und denen, die "nichts tun"?

Wann auch immer ich hier im Forum etwas über Borderline lese - fehlt diese Differenzierung vollständig.

Ganz klar:
NIEMAND muss sich damit "abfinden", dass es als Borderliner so ist, dass man in Gefühlen ertrinkt, die man nicht handhaben kann.
NIEMAND muß sich damit "abfinden", dass es als Borderliner so ist, dass man sich wie ein in die Ecke getriebenes verletztes Tier fühlt - und auch genau so reagiert.
Kein erwachsener Mensch sollte glauben, dass alles gut wird, wenn man nur jemanden liebt.
Keine andere Person kann oder soll oder muss einen Grenzgänger retten. Wir können und müssen selbst lernen uns auszugleichen und Rettung ist nicht erforderlich. Wir sind was wir sind, wir werden nichts anderes sein - wer einen anderen Menschen sucht - der muss diesen woanders suchen! Aber wir sind nie ausgeliefert, nie machtlos, nie gezwungen, Getriebene unserer Gefühle zu sein, wir können das ändern.

Aber was man definitiv verlangen kann und woraus ich auch denjenigen, die es hier betrifft, definitiv einen Vorwurf mache:
Wer mit einem Menschen zusammen lebt, über Jahre - sei es Partner oder Verwandter - der sollte zumindest wissen, warum derjenige so reagiert, was es auslöst und warum es das auslöst.
Und da stellen sich fast alle, die hier im Forum über Ihre Erfahrungen mit uns bösen, bösen Grenzgängern berichten, ein ganz ausführliches Armutszeugnis aus.

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12. Juni 2012 um 17:18

Schon im eigenen Interesse nicht!
Es ist bequem, machtlos zu sein, aber der Luxus steht uns eigentlich nicht frei.
Nach meiner Erfahrung wissen es die meisten, die "sich darauf ausruhen" nicht besser, ich kenne keinen, dem bewußt ist, dass er / sie die Macht hätte, das zu ändern und es nicht tut.
Klar, es gibt immer mal Phasen, wo Kraft und / oder Motivation fehlen, um wieder aufzustehen und sich dem nächsten Tag, der nächsten Stunde, der nächsten Minute zu stellen - aber es ist abgesehen von dem einen, zu endgültigem, Weg die einzige Möglichkeit.

Denn wenn wir nicht einschreiten, frißt es uns auf. Jedes Mal ein kleines Stück. Es sind einfach zu viele, zu starke Schmerzen, zu wenig Hoffnung, zu wenig Ruhe.
Mir ist vollständig schleierhaft, wieso jemand Grenzgänger als "egoistisch" betrachtet - haben die keine Ahnung von dem Schmerz, der hinter all dem steckt, was sie sehen oder finden sie ernstlich, dass man da freiwillig durchgeht?!?
An alle, die dieser Meinung sind - kann es mir jemand bitte erklären?

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