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Umfrage: Lieber als Hausfrau oder Berufstätige zu Leben?

24. Juni 2004 um 0:26 Letzte Antwort: 6. Oktober 2012 um 21:24

Möchte gern von euch alle wissen.
Seit ihr aus Überzeugung, Alternative (wg. Arbeitslosgkeit), Unfreiwillig (z.B.: Weil der Mann es gezwungen hat oder es zu will) oder erst seit das Kind/die Kinder da sind Hausfrauen geworden.
Ich weiß nicht, ob es Frauen sind die sagen "Lieber Hausfrau als Arbeitslose".
Weil sich selbst aus Überzeugung zu so Leben möchte oder weil der Mann es zu will (unabhängig vom Mann sein Herkunft).

Bin Neugierig auf euere Antworten gespannt.

Danke im Vorraus.
Schöne Grüße von Viola1238

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24. Juni 2004 um 10:26

Also bei mir...
ist das so: Ich gehe arbeiten weil ich das Geld für meinen Lebensunterhalt brauche. Allerdings möchte ich, wenn ich einmal Kinder habe, nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub nicht als Hausfrau "enden", sondern zumindest halbtags wieder arbeiten gehen. Das nur zuhause sein ist für mich auf Dauer nichts. Ich habe mit meinem Freund darüber auch schon gesprochen, er sieht das genauso. Also er würde mich zu keiner Entscheidung zwingen, sondern wir würden gemeinsam einen Weg finden. Ich denke nicht, dass das mit "lieber Hausfrau als Arbeitslose" was zu tun hat. Wenn du arbeitslos wirst bist du ja automatisch "Hausfrau". Wenn ich keinen Job mehr hätte, würde ich zwar automatisch Hausfrau sein (auch ohne Kinder) und mir trotzdem eine neue Arbeit suchen, je nach Jobangeboten halt.
Also auf mich trifft das "ewige" Hausfrauensein und Mutter sein ohne Arbeit oder Nebenjob nicht zu. Ein bissel Abwechslung brauch ich schon

LG
Usagi

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24. Juni 2004 um 11:01

Merkwürdige Umfrage
Hausfaru sein kommt für mich nicht in Frage. Dafür habe ich zuviel Zeit und Mühe in mein Studium und meine Promotion investiert.

Außerdem bin ich als Hausfrau völlig ungeeignet, ich hasse Hausarbeit und bin unordentlich.
Das wäre ungefähr so als wenn man von einem handwerklich unbegabtem Anwalt verlangen würde, plötzlich Tischler zu werden.

Was das ganze mit Arbeitslosigkeit zu tun hat, verstehe ich nicht ganz.

Eins steht fest. Ein Mann der Von mir verlangen würd, hausfrau zu werden, ist die längste Zeit mein mann gewesen.

Wolkenschaf

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24. Juni 2004 um 12:24

Also...
ich bin nu seit einem jahr hausfrau und kann sagen es gefällt mir super gut

Wenn nicht das liebe geld wäre, würde ich nach meinen jetztigen erfahrungen niemalsniemehr arbeiten gehen .

ich hoff aber, dass es noch mind. 2-3 jahre so weiter läuft.

ps. kinder hab ich keine

verbringe den tag mit shoppen, radfahren, schwimmen, kultur ab und an zu ner lesung usw. ...das leben kann echt schön sein

liebe grüsse

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24. Juni 2004 um 12:55

Welche Frage....
Ich kenne kaum Hausfrauen oder auch Hausmänner die arbeitslos sind, nur schlechtbezahlte und kaum anerkannte. ( ich gehe nun mal davon aus. Heimarbeit ist keine Hausarbeit)

Alles ist eben eine Arbeitsteilung. Gut, wenn beide es miteinander klären, was, wann und wer es tut.

Aber zurück zu deiner Umfrage: arbeitslos ist arbeitslos, das heißt derjenige diejenige sucht eine Arbeit . Hausfrau/Hausmann heißt: er hat seine Arbeit zu Hause. Sucht keine Arbeit außer Haus oder auch Heimarbeit gegen Bezahlung .

Gut, wenn jeder so lebt wie es zu ihm/ihr passt, egal was andere sagen. Noch besser wenn es keine Hinterungsgrund gibt damit dies auch getan werden muß.

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24. Juni 2004 um 13:33
In Antwort auf faizah_12252927

Also bei mir...
ist das so: Ich gehe arbeiten weil ich das Geld für meinen Lebensunterhalt brauche. Allerdings möchte ich, wenn ich einmal Kinder habe, nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub nicht als Hausfrau "enden", sondern zumindest halbtags wieder arbeiten gehen. Das nur zuhause sein ist für mich auf Dauer nichts. Ich habe mit meinem Freund darüber auch schon gesprochen, er sieht das genauso. Also er würde mich zu keiner Entscheidung zwingen, sondern wir würden gemeinsam einen Weg finden. Ich denke nicht, dass das mit "lieber Hausfrau als Arbeitslose" was zu tun hat. Wenn du arbeitslos wirst bist du ja automatisch "Hausfrau". Wenn ich keinen Job mehr hätte, würde ich zwar automatisch Hausfrau sein (auch ohne Kinder) und mir trotzdem eine neue Arbeit suchen, je nach Jobangeboten halt.
Also auf mich trifft das "ewige" Hausfrauensein und Mutter sein ohne Arbeit oder Nebenjob nicht zu. Ein bissel Abwechslung brauch ich schon

LG
Usagi

Langweilig
Also ich würde mich zu tode langweilen, wenn ich den ganzen Tag zu Hause wäre und nur ne einfache Hausfrau wäre. Da würde mir die Decke auf den Kopf fallen. Wenn ich später Kinder habe, werde ich nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub mindestens einen Halbtagsjob annehmen...
Eigenes Geld ist immer noch das Beste!!!

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24. Juni 2004 um 13:50

Ich
bin nicht zufrieden damit nur hausfrau und mutter zu sein!Bin noch im erziehungsurlaub und arbeite aber auch schon wieder als vertretungskraft!Mir fällt sonst die decke auf den kopf.Nur haushalt,garten,kind und mann betüdeln,da bekomme ich eine macke!

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24. Juni 2004 um 14:41

Abhängigkeit von Hausfrauen
Meine Meinung zum Thema:
Lieber als Hausfrau oder Berufstätige im Leben?

Laut Statistik sind 100% aller Hausfrauen weiblich!
Die Frauen der bundesdeutschen Bevölkerung leisten durch berufliche und hausfrauliche Tätigkeit im Jahr 64 Milliarden Arbeitsstunden, doppelt so viele wie die Männer. So kommt es, dass heute Frauen, die durch Beruf und Haushalt belastet sind, sieben Jahre vor ihren Männern sterben.
Achten und würdigen Männer ihre Frauen, die mehr Arbeit leisten als sie, in dem sie kochen, waschen & putzen? Die Antwort dürfte in den meisten Fällen, als ein klares "Nein" ausfallen.
Ich will niemals eine Hausfrau werden! Dafür bin ich mir zu schade. Ist auch nicht verwunderlich, dass man bei dieser Art von meist "geistig" anspruchsloser Arbeit früher oder später total verblödet und noch dazu völlig abhängig von einem "Mann" ist.
Trotz allem bleib das Hausfrau sein die beste Alternative für Frauen, die zu faul und undiszipliniert sind, sich eine ordentliche Arbeit zu suchen. Von denen, die vor ihrem 20sten Lebensjahr ein Kind in die Welt setzen, will ich ja erst gar nicht reden.
Aber jeder muss ja schließlich für sich selbst wissen, was er am liebsten möchte.

lg cerulean

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24. Juni 2004 um 20:47
In Antwort auf ramiye_12234163

Also...
ich bin nu seit einem jahr hausfrau und kann sagen es gefällt mir super gut

Wenn nicht das liebe geld wäre, würde ich nach meinen jetztigen erfahrungen niemalsniemehr arbeiten gehen .

ich hoff aber, dass es noch mind. 2-3 jahre so weiter läuft.

ps. kinder hab ich keine

verbringe den tag mit shoppen, radfahren, schwimmen, kultur ab und an zu ner lesung usw. ...das leben kann echt schön sein

liebe grüsse

???
>...das leben kann echt schön sein<

ja, deins vielleicht. aber wie kannst du denn von deinem mann / freund verlangen, dass er dir deinen lebensunterhalt und -stil finanziert, ohne dass du einen wirklichen grund dazu hast, zu hause zu bleiben?

gruß
sunseeker

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25. Juni 2004 um 22:04
In Antwort auf eryn_12735428

???
>...das leben kann echt schön sein<

ja, deins vielleicht. aber wie kannst du denn von deinem mann / freund verlangen, dass er dir deinen lebensunterhalt und -stil finanziert, ohne dass du einen wirklichen grund dazu hast, zu hause zu bleiben?

gruß
sunseeker

!!!
wieso, mein freund hat doch auch jedemenge davon.
er hat es gut, weil er mit mir zusammen ist , ich immer ausgeglichen bin, ständig scharf auf ihn bin, sehr hübsch und gepflegt bin.

und zu guter letzt immer auf ihn eingehen kann,da ich nicht gestresst sondern super ausgeglichen bin.

und ich glaub auch das er es zu schätzen weiss.

und zum finanzieren ...hallo ich lieg ihm nicht auf der tasche, denn ich hab genug gespartes.

grüsschen

heimwerkerin

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26. Juni 2004 um 11:18

Ja es
ist eine individuelle Sache. Egal was man tut, man muß es aus sich heraus tun (soweit finanziell möglich) und: die Kommunikation miteinander muß stimmen. Sonst klappt gar kein "Beziehungsmodell". Die Auseinanderentwicklung findet dann sowieso statt: egal ob beide berufstätig sind oder nicht. Jeder entwickelt sich weiter.Nur keiner bekommt die Richtung des Anderen mit, wenn keine Gespräche statfinden.


Aber ob es die älteste Variante ist? Frauen haben eigentlich immer mitgearbeitet, nur eben von zuhause aus. Sei es im z.B. Gemüsegarten um das Essen zu besorgen, oder als Schneiderin und und und.... früher wurde dies auch mehr anerkannt. Das ist ein Problem unserer Zeit: wenn es kein sichtbares Geld einbringt. "taugt es nichts".

Manche meine auch: was nichts kostet, tauge nichts. Dabei kostet alles etwas: zumindest Zeit, Und was gibt es wertvolleres als jemandem seine Zeit zu geben ?


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26. Juni 2004 um 11:23
In Antwort auf carmel_12065472

Abhängigkeit von Hausfrauen
Meine Meinung zum Thema:
Lieber als Hausfrau oder Berufstätige im Leben?

Laut Statistik sind 100% aller Hausfrauen weiblich!
Die Frauen der bundesdeutschen Bevölkerung leisten durch berufliche und hausfrauliche Tätigkeit im Jahr 64 Milliarden Arbeitsstunden, doppelt so viele wie die Männer. So kommt es, dass heute Frauen, die durch Beruf und Haushalt belastet sind, sieben Jahre vor ihren Männern sterben.
Achten und würdigen Männer ihre Frauen, die mehr Arbeit leisten als sie, in dem sie kochen, waschen & putzen? Die Antwort dürfte in den meisten Fällen, als ein klares "Nein" ausfallen.
Ich will niemals eine Hausfrau werden! Dafür bin ich mir zu schade. Ist auch nicht verwunderlich, dass man bei dieser Art von meist "geistig" anspruchsloser Arbeit früher oder später total verblödet und noch dazu völlig abhängig von einem "Mann" ist.
Trotz allem bleib das Hausfrau sein die beste Alternative für Frauen, die zu faul und undiszipliniert sind, sich eine ordentliche Arbeit zu suchen. Von denen, die vor ihrem 20sten Lebensjahr ein Kind in die Welt setzen, will ich ja erst gar nicht reden.
Aber jeder muss ja schließlich für sich selbst wissen, was er am liebsten möchte.

lg cerulean

Da machst du es dir ziemlich leicht
es gibt Hausfrauen die arbeiten mehr als viele Berufstätige. Verdummen? nun, davor schützt leider auch keine Berufstätgikeit Aber da du ja beide Varianten aus eigener Erfahrung gut zu kennen scheinst............
Wenn du es so für dich beaschlossen hast, ist es ok. Weniger ok finde ich es, was andere tun so herabzuwerten

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26. Juni 2004 um 11:25

..
Mann gewzungen.. soweit ich hörte, gibt es diese "Hausfrauenehe" seit 1976 nicht mehr?

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26. Juni 2004 um 20:31

Eben
jeder so wie er kknn und will.

Auch wieviel Stunden er täglich arbeitet, sei ihm - so es denn geht - überlassen. Freiräume muß sich jeder selbst schaffen. Wer dies nicht tut, zieht immer den Kürzeren, egal ob er Hausmann /Hausfrau ist oder gegen Bares arbeitet.

Ausnahme ist ein Haushalt mit (kleinen)Kinder, da sind schon mehr als 8 Stunden erforderlich, und sei es auch "nur" Bereitschaftsdienst.
Oder eine Landwitschaft mit Viehhaltung

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8. Juli 2004 um 23:20
In Antwort auf carmel_12065472

Abhängigkeit von Hausfrauen
Meine Meinung zum Thema:
Lieber als Hausfrau oder Berufstätige im Leben?

Laut Statistik sind 100% aller Hausfrauen weiblich!
Die Frauen der bundesdeutschen Bevölkerung leisten durch berufliche und hausfrauliche Tätigkeit im Jahr 64 Milliarden Arbeitsstunden, doppelt so viele wie die Männer. So kommt es, dass heute Frauen, die durch Beruf und Haushalt belastet sind, sieben Jahre vor ihren Männern sterben.
Achten und würdigen Männer ihre Frauen, die mehr Arbeit leisten als sie, in dem sie kochen, waschen & putzen? Die Antwort dürfte in den meisten Fällen, als ein klares "Nein" ausfallen.
Ich will niemals eine Hausfrau werden! Dafür bin ich mir zu schade. Ist auch nicht verwunderlich, dass man bei dieser Art von meist "geistig" anspruchsloser Arbeit früher oder später total verblödet und noch dazu völlig abhängig von einem "Mann" ist.
Trotz allem bleib das Hausfrau sein die beste Alternative für Frauen, die zu faul und undiszipliniert sind, sich eine ordentliche Arbeit zu suchen. Von denen, die vor ihrem 20sten Lebensjahr ein Kind in die Welt setzen, will ich ja erst gar nicht reden.
Aber jeder muss ja schließlich für sich selbst wissen, was er am liebsten möchte.

lg cerulean

Die große Aufgabe, eine Hausfrau zu sein
Hallo, ich bin eine Hausfrau... Drei Kinder, großes Haus.... mit zwei Kindern habe ich voll gearbeitet, ja, sogar als Bereichsleiterin mit 70 netten Mitarbeitern (männlich sowie weiblich). Ich habe gearbeitet, damit ich mich vor dem Kleinkinder-Stress davonstehlen kann und habe bewundernde Blicke von "Nur-Hausfrauen" bekommen. Tja, als "Nur-Hausfrau" mit drei Kindern habe ich nun mehr Verantwortung und Aufgaben denn je, brauche absolute Selbstdisziplin und bin für die Zukunft und meiner Kinder, bin eine Insel der Geborgenheit auch für meinen Mann, und letztendlich auch für die Rente von Kinderlosen zuständig...Wer "ordentliche" Arbeit als Frau leisten will, der kann gerade deshalb Kinder bekommen und sollte Zeit für sie haben, wer geistig beansprucht werden will, kann sich auch in der Kindererziehung voll austoben - Kinder werden auch zu Teenagern und brauchen intelligente Mütter. Plötzlich ist Politik ein wichtiger Teil im Leben - und wer Rente haben möchte, sollte vor Hausfrauen, die gebildete Kinder, die später gut verdienen werden, mal den Hut ziehen. Hausfrauen managen Familien. Faul und undizipliniert kann jemand, der für das Schicksal und das tägliche Leben von mehreren Personen zuständig ist, nicht sein. Mein erstes Kind habe ich übrigens erst mit 30 bekommen.... Außerdem arbeite ich ehrenamtlich im Vorstand vom Verein für Internationale Jugendarbeit - Nicht-Hausfrauen engagieren sich leider meistens nur für sich selbst...

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20. August 2012 um 21:45

Hallo
ich muss arbeiten. Übrig bleibt für mich nichts. Mein Kind, noch nicht mal 3, musste ich in den Kindergarten bringen.
Das liegt daran, dass ich ein Eigentum abzahle. Sonst würde ich auch nicht arbeiten gehen. Ich bin hochqualifiziert, verdiene unglaublich wenig. Als Harz-Emfänger würde es mir nicht schlechter gehen, wie gesagt, muss aber gehen, um das Eigentum abzuzahlen. Könnte eigentlich von zu Hause arbeiten.

Arbeitgeber (Weltkonzern) sträubt sich. So fahre ich täglich 100 km und zahle cirka 400 Euro Benzin und Parkhausgeld. Das ist Deutschland. Yiepieh! Das trotz Akademikerstatus. Wen kümmert da auch unsere Umwelt? Macht doch nix. Ich kenne mindestens 5 Frauen, denen es ähnlich geht.



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21. August 2012 um 15:21

Heutzutage dämlich
Da aufgrund der neuen Unterhaltsregelungen uns Frauen keine Trennungsunterhalt mehr zusteht, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind.

Geht Arbeiten - wenn auch nur Teilzeit - macht euch unabhängig - es sit die beste Absicherung falls eine Trennung ins Haus steht.

Ich selber kann mir ein Leben ohne Beruf nicht vorstellen - ich kann verstehen dass man aussetzt oder sich einschränlt bis die Kinder aus dem gröbsten raus sind (spätestens mit der Einschulung) - aber danach voll Hausfrau zu bleiben ist Faulheit und keine Passion.

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21. August 2012 um 19:20

Auch wenn die Frage 8 Jahre alt ist...
Ich bin berufstätig, mein Mann ist zu Hause - geht nicht anders. Kita ist nur von 8-14 Uhr möglich, wir wohnen auf dem Land, bis man am Arbeitsplatz ist und zurück -könnte man so 1-2h täglich arbeiten - also gar nicht.
Unser Sohn ist durch Krankheit taub geworden, hat zig Arzt- und Rehatermine jeden Monat und mehr als einmal im Jahr Krankenhaus.

Geld vom Staat erhält mein Mann nicht - dafür verdiene ich zu viel.

Aber ich weiss, dass er darunter leidet und nicht wenig.
Ihm fehlt die Bestätigung, sich beweisen zu können, etwas geschaffen zu haben.
Natürlich ist das Kind wichtiger als alles andere - deswegen ist er ja zu Hause. Aber glücklich bestimmt nicht.

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21. August 2012 um 19:23

Nanu
Es war Dir so wichtig, dies allen mitzuteilen, dass Du dafür einen acht Jahre alten Thread ausgräbst?
Das spricht eher dafür, dass da nicht alles ganz glatt ist - meiner persönlichen Meinung nach.

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28. August 2012 um 11:31

Bitte? ^^
Na jetzt werde ich doch mal persönlich.

Was hattest Du denn in Deinem Morgenkaffee, was Dich darauf bringt, dass ich mit meiner Lebenssituation nicht zufrieden bin? Muss ja gut sein das Zeug, wenn Du damit etwas "gut verstehst" was außerhalb Deiner eigenen Vorstellung nicht existiert
Soviel zur Revanche auf *Deinen* persönlichen Kommentar zu *meinem* Leben.

Was fragst Du mich, warum andere Dir Faulheit vorwerfen? Würde es nicht irgendwie ein bisschen mehr Sinn machen, wenn Du das diejenigen fragst, die es Dir vorgeworfen haben?

Dass ein Mensch etwas anders sieht als 8 Jahre zuvor, gibt mir keine Rätsel auf.

Aber Du hast entweder "glücklich als Hausfrau" bei google eingegeben um diesen Thread zu finden oder hier in der Forensuche - und das macht man, wenn man Bestätigung sucht oder sich über ein Thema informiert, nicht wenn man sich einer Sache sicher ist.
Oder Du hast geschätzte 300 Seiten Threadübersicht durchgeblättert, um diesen Thread zu finden, was nicht gerade für einen glücklichen und erfüllten Alltag sprechen würde.

Hättest Du es einfach selbstbewusst mitteilen wollen, hättest Du die ersten 3 Seiten durchgeschaut und wenn da klar ist, dass das Thema nicht erst kürzlich behandelt wurde, einen neuen Thread aufgemacht.

=> Daher: "Das spricht eher dafür, dass da nicht alles ganz glatt ist" Ja, der Meinung bin ich. Dafür muss ich Dir auch nichts missgönnen, es geht einfach um Deine Herangehensweise.

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28. August 2012 um 14:30


Das war nur eine deutliche Antwort, ich bin nicht beleidigt.

In meiner Sicht der Welt kann mich etwas, was Du schreibst, nicht verletzen.
Nicht persönlich gemeint, aber Du bist eine Sammlung von Buchstaben auf meinem Monitor. Ich sehe nur, was Du sagt (bzw. irgendwer hier sagt) wenn ich es auch sehen will. Du kennst mich nicht, ich kenne Dich nicht, Du kannst mir nichts tun.
Wenn mich etwas verletzt, was ich in einem Forum lese, dann ist die Ursache ganz sicher nicht ein anonymer User, der etwas geschrieben hat, sondern ein wunder Punkt, der bei mir getroffen wurde - was nicht der Fall war.

Ich käme nicht damit klar, wenn ich *nicht* arbeiten gehen würde. Obwohl mit 30% Schwerbehinderung ein Vollzeitjob jetzt auch keine Kinderei ist. Als Hausfrau bin ich eine Niete. Ich komm so ungefähr hin, das war es aber auch. Ich mag es nicht, ich bin nicht gut darin. Abgesehen davon: als Informatiker eine Pause von 1 Jahr wegen Babyurlaub - danach musste ich eine dreimonatige Schulung machen, um wieder in meinem Beruf arbeiten zu können. Bei 2 Jahren wäre es vermutlich vorbei mit meinem Beruf. Aber ich würde die Wände hochgehen, wenn ich meine Berufung als Hausfrau finden müsste. Oder gar kein eigenes Einkommen hätte und ein Teil oder das gesamte mir zur Verfügung stehende Geld von meinem Mann oder Ex oder der Familie oder so etwas kommt. Da hat mich meine Erziehung konditioniert bis an die Grenze, damit kann ich nicht umgehen.

Natürlich ist es mir nicht egal, dass mein Mann darunter leidet, aber "mit meiner Lebenssituation nicht zufrieden" - darunter verstehe ich Zeiten, wo der Drang auszubrechen übermächtig stark wird oder wo ich depressive Schübe habe, dass ich es kaum noch schaffe arbeiten zu gehen oder Todessehnsucht oder den Wunsch, meine Haut in Fetzen zu reißen und nicht einen notwendigen Kompromiss.

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29. August 2012 um 8:44

Vor- und Nachteile
Hallo,

also ich arbeite Teilzeit im Home Office (klingt sicher traumhaft, hat aber neben der vielen Vorteile durchaus auch Nachteile). Jedenfalls, rein theoretisch wäre ich gerne "nur Hausfrau", würde mich vorwiegend um Kinder, Haus und Garten kümmern. Aber praktisch bin ich froh dass ich einen Job habe und notfalls auch für mich selbst sorgen kann, vor allem da nun eine Trennung ins Haus steht. Da bin ich echt froh, dass ich all die Jahre gearbeitet habe, denn wenn ich jahrelang Hausfrau gewesen wäre, stünden meine Chancen, einen halbwegs akzeptabel bezahlten Job zu finden, jetzt wahrscheinlich ziemlich schlecht.

Ich finde es gut, wenn man trotz Familiengründung, Kinder etc. wenigstens geringfügig oder Teilzeit arbeitet.

lg Haettiwari

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30. August 2012 um 21:13

Sowohl als auch...
Ich bin in einer Beziehung und wir arbeiten beide.Eigene Kinder nicht vorhanden.Nun ist der Wunsch aber da unser erstes gemeinsames Kind zu bekommen,da ich ja auch nicht gerad jünger werde.Feststeht,dass ich dann bis zum KiTaalter zu Hause bleiben werde.

Ich sags mal so,ich liebe meinen Job (sozialpädagogische Assistentin) in diversen KiTaeinrichtungen,bin aber an einen Punkt gelangt,wo der eigene Kinderwunsch grösser ist,wofür aber noch ein entscheidener Schritt fehlt (grössere Wohnung) wo wir beide dran arbeiten.

Aber nur "Hausfrau" auf Dauer wäre nix für mich,ich brauche was zu tun,mein selbstverdientes Geld und die Selbstbestätigung.

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6. Oktober 2012 um 21:24

Eigentlich erscheint mir das Ganze schon fast lustig
Adelige in früheren Zeiten die gearbeitet haben, wurden sehr schlecht angesehen. Auch bei den Römern war das ähnlich.

Ohne bezahlte Arbeit habe ich

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