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Trennung - Kinder leben beim Vater - Leben zerstört

19. Juli 2018 um 12:33 Letzte Antwort: 26. Juli 2018 um 19:50

Ich schreibe hier, weil ich mit meiner derzeitigen Lebenssituation nicht zurecht komme und vielleicht hier auch betroffene Mütter finde, die in einer ähnlichen Situation sind.
Zu meiner Geschichte.
Mit meinem Ex war ich 17 Jahre verheiratet. Gemeinsame Kinder haben wir drei. Eine Tochter habe ich mit in die Ehe gebracht.
Ich dachte immer, alles richtig zu machen. Meine Ehe und die Partnerschaft, meine Kinder waren mir das Wichtigste.
Um alles habe ich mich gekümmert, damit mein Mann Kariere machen konnte und arbeiten gehen konnte.
Wir haben uns ein Eigenheim gebaut und die Welt war in Ordnung. Aber nach und nach ging irgendwie alles den Bach runter. Mein Mann und ich lebten uns immer mehr auseinander. Schlimm wurde es, als ich wieder anfing zu arbeiten. Ich wollte ihn finanziell unterstützen, aber er hielt mir vor, den Haushalt und die Kinder und ihn zu vernachlässigen.
Im Jahr 2015 erkrankte meine allerbeste Freundin an Krebs, dem sie dann auch 3 Monate nach der Diagnose erlag. In diesen 3 Monaten war ich sehr viel für meine Freundin da. Ja, ich habe in dieser Zeit meine Familie hinten gelassen. Aber ich wusste ja auch, dass meine Freundin sterben wird und wollte so viel Zeit es ging noch mit ihr verbringen.
Meine Ehe zerbrach.
Mein Mann wollte 2016 im Juni die Trennung.
Da ging der ganze Terror los. Gemeinsames Haus, wer zieht aus....Für mich war klar, ohne meine Kinder gehe ich nicht. Er hat sich geweigert auszuziehen. Also blieben wir erst mal gemeinsam im Haus.
Nach anraten meiner Anwältin habe ich nicht mehr für ihn gekocht, gewaschen usw.
Täglicher Psychoterror seitens meines Mannes stand auf dem Programm. Meine Anwältin meinte immer, ich solle durchhalten.  Abgeschraubte Nummernschilder vom Auto, zugeschlossene Räume, gesperrtes Konto all dies waren seine Waffen. Und ich konnte mich nicht wehren. Meine Anwältin reichte einen Antrag auf Hauszuweisung ein, wegen psychoterror. Leider kein Erfolg.
Im Dezember 2016 bedrängte mich mein Mann dermaßen, dass ich ihm eine Ohrfeige gab. Daraufhin hat er mich bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt angezeigt. Aber noch nicht alles, er hat beim Gericht einen Gewaltschutzbeschluß erwirkt und ich musste ohne meine Kinder raus aus dem Haus.
Ich war am Boden. Bin erst mal zusammen gebrochen. Keiner ist der Sache nach gegangen. Warum kann er so etwas machen?????
Er hat mich die Kinder erstmal nicht mehr sehen lassen. Einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir dann gleich gestellt. Der Gerichtstermin wurde seitens meines Mannes drei mal abgesagt und letztendlich war die Verhandlung im April 2017.
Der Richter war sehr schnell fertig mit seinem Urteil. Die Kinder seien ja beim Vater geblieben und wollen sich nicht entscheiden. Daher trifft er als Richter die Entscheidung. Es solle sich für die Kinder so wenig als möglich ändern. Und da ich als Mutter ja keine eigene Wohnung hätte, sondern bei meinen Eltern wohne, die Kinder evtl. die Schule und den Kindergarten wechseln müssten, wäre es für die Kinder die beste Entscheidung, wenn sie weiterhin beim Vater verbleiben.
Ich als Mutter hätte, wie in jedem Fall, ein Umgangsrecht, in dem ich die Kinder jedes 2. Wochenende und in den Ferien hältfig haben dürfte.
Es hat mir total den Boden unter den Füßen weggezogen. Was ist passiert, was ist aus meinem Leben geworden. Was habe ich nur falsch gemacht.
Nun ist es schon eine Zeit her, aber ich komme immer noch nicht zurecht.
Mein Mann sitzt am längeren Hebel und spielt seine Macht gegen mich aus.
Er entscheidet alles was die Kinder betrifft ohne Rücksprache. Belügt meine Kinder und hetzt sie gegen mich auf.
Das Jugendamt unternimmt gar nichts. Die sagen nur, den Kindern ginge es gut, und es läge keine Kindeswohlgefährdung vor.
Wie soll ich nur für mich ein "neues" Leben leben, ohne meine Kinder?

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21. Juli 2018 um 0:50

Hallo Schnecke,
Deine Geschichte ist ergreifend. Ich kann gut verstehen, dass Du völlig verzweifelt bist.
Das richtige Forum hast Du Dir hier nicht ausgesucht.
Es ist erschütterend, dass Dir zuvor keiner geantwortet hat.

Kosmetik und Beauty-Tipps sind leider stets einfacher für die Community als wirkliche Probleme...

Ich rate Dir als erstes, tief durchzuatmen.
Du musst dringend zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen.
In dieser Situation würde ich mir Hilfe suchen in Form von seelischem Beistand. Ein Psychologe, eine Klinik, eine Kur oder anderes.
Auch wenn es zunächst komisch klingen mag: Du musst an erster Stelle erst Dich wieder in den Griff kriegen! Lass eine Tiefenpsychologie zu.
Höre auf, Dir an allem die Schuld zu geben.
Ergründe lieber, warum diese Dinge so geschehen sind.
Wahrscheinlich kannst Du Dich nur nicht wehren oder tust das daher unpassend.
Die meisten Menschen können mit emphatischen Menschen, Verzweiflung und Schicksalen wenig umgehen.

Als zweites kannst Du ganz bestimmt Dein neues Leben leben, auch ohne Kinder.
Die Zwerge sind bestimmt erstmal in guten Händen auch wenn alles so ungerecht, wie nur möglich verlaufen ist. Warum sollen Kinder nicht beim Vater leben?
Wer redet jemandem ein, dass das schlecht ist?
Als liebende Mutter solltest Du die Legende vom kaukasischen Kreidekreis kennen.

Zum Dritten rate ich Dir, wenn Du wieder zu Ruhe, Energie, gesunder Kraft und Entspannung gekommen bist, (doch wie gesagt erst dann funktioniert das), dich an helfende Stellen zu wenden, wenn Du Deine Kinder wieder bei Dir haben willst.
Du wirst genau all diese Stellen und Institutionen finden, es gibt so viele davon.
Deine Kinder wirst Du zurück bekommen, aber nur durch gesunde Überlegenheit.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und alles erdenklich gute.



 

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22. Juli 2018 um 9:05
In Antwort auf schnecke.71

Ich schreibe hier, weil ich mit meiner derzeitigen Lebenssituation nicht zurecht komme und vielleicht hier auch betroffene Mütter finde, die in einer ähnlichen Situation sind.
Zu meiner Geschichte.
Mit meinem Ex war ich 17 Jahre verheiratet. Gemeinsame Kinder haben wir drei. Eine Tochter habe ich mit in die Ehe gebracht.
Ich dachte immer, alles richtig zu machen. Meine Ehe und die Partnerschaft, meine Kinder waren mir das Wichtigste.
Um alles habe ich mich gekümmert, damit mein Mann Kariere machen konnte und arbeiten gehen konnte.
Wir haben uns ein Eigenheim gebaut und die Welt war in Ordnung. Aber nach und nach ging irgendwie alles den Bach runter. Mein Mann und ich lebten uns immer mehr auseinander. Schlimm wurde es, als ich wieder anfing zu arbeiten. Ich wollte ihn finanziell unterstützen, aber er hielt mir vor, den Haushalt und die Kinder und ihn zu vernachlässigen.
Im Jahr 2015 erkrankte meine allerbeste Freundin an Krebs, dem sie dann auch 3 Monate nach der Diagnose erlag. In diesen 3 Monaten war ich sehr viel für meine Freundin da. Ja, ich habe in dieser Zeit meine Familie hinten gelassen. Aber ich wusste ja auch, dass meine Freundin sterben wird und wollte so viel Zeit es ging noch mit ihr verbringen.
Meine Ehe zerbrach.
Mein Mann wollte 2016 im Juni die Trennung.
Da ging der ganze Terror los. Gemeinsames Haus, wer zieht aus....Für mich war klar, ohne meine Kinder gehe ich nicht. Er hat sich geweigert auszuziehen. Also blieben wir erst mal gemeinsam im Haus.
Nach anraten meiner Anwältin habe ich nicht mehr für ihn gekocht, gewaschen usw.
Täglicher Psychoterror seitens meines Mannes stand auf dem Programm. Meine Anwältin meinte immer, ich solle durchhalten.  Abgeschraubte Nummernschilder vom Auto, zugeschlossene Räume, gesperrtes Konto all dies waren seine Waffen. Und ich konnte mich nicht wehren. Meine Anwältin reichte einen Antrag auf Hauszuweisung ein, wegen psychoterror. Leider kein Erfolg.
Im Dezember 2016 bedrängte mich mein Mann dermaßen, dass ich ihm eine Ohrfeige gab. Daraufhin hat er mich bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt angezeigt. Aber noch nicht alles, er hat beim Gericht einen Gewaltschutzbeschluß erwirkt und ich musste ohne meine Kinder raus aus dem Haus.
Ich war am Boden. Bin erst mal zusammen gebrochen. Keiner ist der Sache nach gegangen. Warum kann er so etwas machen?????
Er hat mich die Kinder erstmal nicht mehr sehen lassen. Einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir dann gleich gestellt. Der Gerichtstermin wurde seitens meines Mannes drei mal abgesagt und letztendlich war die Verhandlung im April 2017.
Der Richter war sehr schnell fertig mit seinem Urteil. Die Kinder seien ja beim Vater geblieben und wollen sich nicht entscheiden. Daher trifft er als Richter die Entscheidung. Es solle sich für die Kinder so wenig als möglich ändern. Und da ich als Mutter ja keine eigene Wohnung hätte, sondern bei meinen Eltern wohne, die Kinder evtl. die Schule und den Kindergarten wechseln müssten, wäre es für die Kinder die beste Entscheidung, wenn sie weiterhin beim Vater verbleiben.
Ich als Mutter hätte, wie in jedem Fall, ein Umgangsrecht, in dem ich die Kinder jedes 2. Wochenende und in den Ferien hältfig haben dürfte.
Es hat mir total den Boden unter den Füßen weggezogen. Was ist passiert, was ist aus meinem Leben geworden. Was habe ich nur falsch gemacht.
Nun ist es schon eine Zeit her, aber ich komme immer noch nicht zurecht.
Mein Mann sitzt am längeren Hebel und spielt seine Macht gegen mich aus.
Er entscheidet alles was die Kinder betrifft ohne Rücksprache. Belügt meine Kinder und hetzt sie gegen mich auf.
Das Jugendamt unternimmt gar nichts. Die sagen nur, den Kindern ginge es gut, und es läge keine Kindeswohlgefährdung vor.
Wie soll ich nur für mich ein "neues" Leben leben, ohne meine Kinder?

Es tut mir leid für dich, doch du hast den Kampf gegen deinen Mann über die Liebe zu deinen Kindern gestellt, deshalb hast du sie verloren! Diesen Fehler machen die meisten Menschen im sogenannten Rosenkrieg und manche finden den Weg hinaus nie...dein Ex-Mann hat den Kampf gegen DICH gewonnen, doch auch er handelt nicht zum Wohle der Kinder... Leider habt ihr BEIDE in eurem Kampf die Kinder benutzt, sie im Stich gelassen und mit eurem Machkampf emotionalen Missbrauch an ihnen begangen!!! Du kannst das vielleicht nicht erfassen, was ich schreibe.Gut möglich. Doch dies ist die bittere Wahrheit, die dir das jetzige Ergebnis hervorgebracht hat...

WAS hättest du tun können? Was hast du versäumt? Welche Chancen hast du nun? 

Du hast dich in dem Psychoterror verloren, anschließend dich auf einen fremden Menschen, der sich in der Berufsbezeichnung Rechtsanwalt nennt verlassen und ihm die komplette Verantwortung für DEIN Leben übertragen. Der Anwalt entschied für dich über das weitere Vorgehen. Warum? Weil du kämpfen und gewinnen wolltest, wo war deine Mutterrolle in dem Kampf? Du hättest andere Beratungsstellen aufsuchen können, viele verschiedene Meinungen anhören können, mit Freunden reden können, um dich selbst aus deinem Strick im Psychoterror zu befreien und  rauszuholen: Den Psychoterror deines Mannes ignorieren sollen, und ihn sich selbst in seinem Kampf überlassen können. 

Des Weiteren denke ich nicht, dass man wegen einer Ohrfeige vor Gericht etwas erwirken kann. Ist hier mehr Gewalt im Spiel gewesen?
Wenn du deine Kinder wiedersehen willst, solltest du an der Kommunikation mit deinem Ex arbeiten... Das heißt einen Weg suchen um mit ihm Frieden zu schließen, trotz widriger Umstände! 

Wenn du aber den Kampf suchst, hast du die Kinder bereits für immer verloren... 

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22. Juli 2018 um 10:10

Mit Sicherheit ist das Leiden welches Dir nun auferlegt ist schwer wiegt. Und wer, der einigermaßen empatisch ist, würde nihct versthenen wie unglücklich Du mit der Situation bist. Doch u beschreibst den We, wie es dazu gekommen ist doch recht eindutig. Ich beobachte in meinem sozialen Umfeld immer häufiger, das Frauen Freundschaften sehr intensiv und eng Verlaufen. Was mir als Mann nihct ganz klar ist, wie kann eine Frau ihre eigene Familie "hinten" anstellen? Und das auch noch über den Zeitraum von 3 Monaten! Was denkst Du hat das mit Deinem Mann und Deinen Kindern gemacht? Noch dazu hast Du gearbeitet. 

Unter dem Strich hast Du Deiner Familie als erstes auferlegt ohne Dich klarkommen zu müssen, damit Du Dich um Deine schwer erkrankte Freundin kümmern kannst. Zum zweiten hast Du, wenn auch indirekt Deinem Mann signalisiert, es interessiert mich nicht was mit Dir ist, wie es Dir geht und wie Du alles schaffts mit arbeiten und 3 Kindern. Und nun, nachdem Deiner Freundin verstorben ist, stehst Du im wahrsten Sinne des Wortes vor den Scherben Deines Verhaltens.

Auch die Ratschläge Deines Rechtsbeistandes sind aus meiner Sicht recht zweifelhaft. Du hast einseitig ohne es zu kommunizieren, die jurischtische Trennung einer Ehe vollzogen. Die Trennung von Tisch und Bett. Soll heißen, nicht kochen, nicht waschen, erfüllt den Tatbestand - das die Ehe nicht vollzogen wird. Bis mitte der 70er Jahre gehörte dazu auch noch die Plicht zu Beischalf (Sex). Für Deinen Mann ergab sich daraus die Situation, das er arbeiten muss, um die laufeneden Kosten begleichen zu können. Die Kinder zu versorgen, zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen, dass diese weiter zur Schule gehen, anständig angezogen sind etc. pp. Offensichtlich sehen Deine Kinder ebenso. Besonder bezeichnend dabei, offensichtlich auch Deiner mit in die Ehe gebrachte Tochter. Das zeigt, das auch Deine Kinder Deinem Mann näher sind als Dir. 

Das Ergebnis unter dem Strich ist jenes welches Du Eingangs beschrieben hast. Das Verhalten Deines Mannes waren immer nur Reaktionen, auf von Dir gesetzte Aktionen. Das Du Dich dann noch dazu hinreißen lassen hast ihm eine zu scheuern, war dann ein Kardinalfehler. Und das er nihct zurückgeschagen hat, liegt wohl eher nihct daran, dass er Dir körperlich unterlegen ist, sondern eher daran, dass er einfach cleverer ist, oder besser beraten wurde als Du. Wer und sei es im Affeckt seinen Mann schlägt, schlagt in der passenden Situation auch seiner Kinder. Weil er phsychisch labil ist. Das Du die Verantwortung Deiner Linder gegenüber nicht vollumfänglich nachkommst, hast Du ja in der 3 Montigen Auszeit für Deine Freundin ja auch schon bewiesen. Was sollte Deiner Meinung nach nun ein Richter entscheiden? Wenn er auf der anderen Seite sieht, dass Dein Mann (was übrigens auch selten ist) alles gebacken bekommen hat? 

Du solltest als erstes für Dich sehen das Du wieder in die Spur kommst. Bei den Eltern auziehen, eigene Wohnung. Dann im Leben Fuss fassen, Freundeskreis aufbauen, Sicherheit schaffen und den Kontakt zu Deinen Kindern wieder aufbauen. Die werden ja auch älter. Und wenn Du wieder jemanden kennenlernst, ich meine einen Mann, dann solltest Du schauen, das er der wichtigste an Deiner Seite ist!

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22. Juli 2018 um 10:15
In Antwort auf sonnenwind3

Es tut mir leid für dich, doch du hast den Kampf gegen deinen Mann über die Liebe zu deinen Kindern gestellt, deshalb hast du sie verloren! Diesen Fehler machen die meisten Menschen im sogenannten Rosenkrieg und manche finden den Weg hinaus nie...dein Ex-Mann hat den Kampf gegen DICH gewonnen, doch auch er handelt nicht zum Wohle der Kinder... Leider habt ihr BEIDE in eurem Kampf die Kinder benutzt, sie im Stich gelassen und mit eurem Machkampf emotionalen Missbrauch an ihnen begangen!!! Du kannst das vielleicht nicht erfassen, was ich schreibe.Gut möglich. Doch dies ist die bittere Wahrheit, die dir das jetzige Ergebnis hervorgebracht hat...

WAS hättest du tun können? Was hast du versäumt? Welche Chancen hast du nun? 

Du hast dich in dem Psychoterror verloren, anschließend dich auf einen fremden Menschen, der sich in der Berufsbezeichnung Rechtsanwalt nennt verlassen und ihm die komplette Verantwortung für DEIN Leben übertragen. Der Anwalt entschied für dich über das weitere Vorgehen. Warum? Weil du kämpfen und gewinnen wolltest, wo war deine Mutterrolle in dem Kampf? Du hättest andere Beratungsstellen aufsuchen können, viele verschiedene Meinungen anhören können, mit Freunden reden können, um dich selbst aus deinem Strick im Psychoterror zu befreien und  rauszuholen: Den Psychoterror deines Mannes ignorieren sollen, und ihn sich selbst in seinem Kampf überlassen können. 

Des Weiteren denke ich nicht, dass man wegen einer Ohrfeige vor Gericht etwas erwirken kann. Ist hier mehr Gewalt im Spiel gewesen?
Wenn du deine Kinder wiedersehen willst, solltest du an der Kommunikation mit deinem Ex arbeiten... Das heißt einen Weg suchen um mit ihm Frieden zu schließen, trotz widriger Umstände! 

Wenn du aber den Kampf suchst, hast du die Kinder bereits für immer verloren... 

Hinweis: Gewalt ist Gewalt und eine Handlung ist eine Handlung, dabi ist es unerheblich ob es sich hierbei um eine Ohrfeige handelt, oder einen Messerangriff. Selbst wenn unstrittig ist, dass das Ergebnis (Verletzungen) bei letzterem ungleich schwerer sein würden. Juristisch gesehen, ist es jedoch zunächst die Tat an sich und nicht mit welchen Mitteln diese durchgeführt wurde.

Deswegen, alter Spruch: Wer schreit oder schlägt hat unrecht! 

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22. Juli 2018 um 10:18

@patrizia19888

Schön und achlich ausgeführt. Ob Deine Einlassungen in Deinem Schlußsatz zutreffend sind (grundlos) werden wir als nicht beteiligte eher schlecht belastbar feststellen können.....

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22. Juli 2018 um 12:28

Im Recht sein und Recht bekommen sind bekanntlich zwei verschiedene Dinge...

Sie hat ihren Teil der Verantwortung im Psychoterror verloren und anschließend vollumfänglich an ihren Anwalt übertragen!! 

Hätte sie sich umfangreicher informiert (sowohl rechtlich, psychologisch als auch pädagogisch) wüsste sie vor der gerichtlichen Verhandlung das sie -zum Wohle der Kinder handeln muss, um Recht im Sinne des Gesetzes zu erhalten- unbedingt einen festen Wohnsitz braucht... 

Das Gesetz möchte Kindern eine stabile Basis bieten, emotionale Befindlichkeiten oder gar psychologische Hintergründe der Eltern, finden dort keine Berücksichtigung...

Das Gericht erlässt lediglich bei regelmäßiger und/oder massiver Gewalt einen Gewaltschutzbeschluss...schätzungsweise ist hier einiges mehr vorgefallen. Möglich wäre auch: falsche Beschuldigungen des Ex-Partners...

Kinder brauchen grundsätzlich Mutter und Vater...der Kampf um die Kinder ist leider oftmals bloss ein Kampf um Macht und Geld -...auf Kosten der Kinder, der Entwicklung und des Wohlbefindens der Kinder...

...Die Liebe zum Kind schafft Zugang zum Frieden und zur Ruhe, ...jedoch nicht zum unerbittlichen Kampf mit dem Ex-Partner ...

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23. Juli 2018 um 9:04

möchtest du sicher nicht hören - aber so ergeht es 90% der Männer die in Scheidung leben ...
Das meine Damen nennt man dann Gleichberechtigung für die Ihr seit Jahren kämpft ..

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24. Juli 2018 um 22:18

Liebe Schnecke,

da ist leider sehr viel schief gelaufen bei deiner Trennung. Das ist jetzt aber leider so und nicht mehr zu ändern.

Jetzt hilft nur eins: schau, dass du so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommst. Such dir eine eigene Wohnung und einen Job, mit dem du genug verdienst, um dich und deine Kinder ernähren zu können. Rapple dich auf, bring dein Leben in Ordnung.

Zeige weiterhin Interesse an deinen Kindern, ruf sie regelmäßig an, beteilige dich so gut es geht an ihrem Leben, nimm alle Besuchstermine wahr. Sorge dafür, dass sich die Kinder bei dir wohlfühlen. Bau eine gute Beziehung und eine Bindung zu ihnen auf. 

Wie alt sind denn deine Kinder? Ab einem gewissen Alter können sie nämlich selbst entscheiden, bei wem sie leben wollen. Wenn sie alt genug dafür sind und du eine Wohnung hast, die Platz für alle bietet, kannst du sie ja fragen, ob sie zu dir ziehen möchten. Sag ihnen, wie sehr dich das freuen würde. 

Viel mehr kannst du da leider nicht tun, wenn sie lieber beim Vater wohnen wollen, dann musst du das akzeptieren.

Alles Gute!
LG
Elisabeth

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25. Juli 2018 um 19:24

Wo ist jetzt das Problem ? Erst wollen die Frauen Gleichberechtigung und dann jammern sie wenn sie diese bekommen. 
Als wären nur Mütter zur Erziehung geeignet und Männer ausschließlich zum Samen- und Geld spenden da. 

So wie der TO geht es sonst fast immer den Männern. Da hat dann auch keiner Mitleid. Als würden diese ihre Kinder weniger lieben oder weniger vermissen.

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25. Juli 2018 um 20:19
In Antwort auf schnecke.71

Ich schreibe hier, weil ich mit meiner derzeitigen Lebenssituation nicht zurecht komme und vielleicht hier auch betroffene Mütter finde, die in einer ähnlichen Situation sind.
Zu meiner Geschichte.
Mit meinem Ex war ich 17 Jahre verheiratet. Gemeinsame Kinder haben wir drei. Eine Tochter habe ich mit in die Ehe gebracht.
Ich dachte immer, alles richtig zu machen. Meine Ehe und die Partnerschaft, meine Kinder waren mir das Wichtigste.
Um alles habe ich mich gekümmert, damit mein Mann Kariere machen konnte und arbeiten gehen konnte.
Wir haben uns ein Eigenheim gebaut und die Welt war in Ordnung. Aber nach und nach ging irgendwie alles den Bach runter. Mein Mann und ich lebten uns immer mehr auseinander. Schlimm wurde es, als ich wieder anfing zu arbeiten. Ich wollte ihn finanziell unterstützen, aber er hielt mir vor, den Haushalt und die Kinder und ihn zu vernachlässigen.
Im Jahr 2015 erkrankte meine allerbeste Freundin an Krebs, dem sie dann auch 3 Monate nach der Diagnose erlag. In diesen 3 Monaten war ich sehr viel für meine Freundin da. Ja, ich habe in dieser Zeit meine Familie hinten gelassen. Aber ich wusste ja auch, dass meine Freundin sterben wird und wollte so viel Zeit es ging noch mit ihr verbringen.
Meine Ehe zerbrach.
Mein Mann wollte 2016 im Juni die Trennung.
Da ging der ganze Terror los. Gemeinsames Haus, wer zieht aus....Für mich war klar, ohne meine Kinder gehe ich nicht. Er hat sich geweigert auszuziehen. Also blieben wir erst mal gemeinsam im Haus.
Nach anraten meiner Anwältin habe ich nicht mehr für ihn gekocht, gewaschen usw.
Täglicher Psychoterror seitens meines Mannes stand auf dem Programm. Meine Anwältin meinte immer, ich solle durchhalten.  Abgeschraubte Nummernschilder vom Auto, zugeschlossene Räume, gesperrtes Konto all dies waren seine Waffen. Und ich konnte mich nicht wehren. Meine Anwältin reichte einen Antrag auf Hauszuweisung ein, wegen psychoterror. Leider kein Erfolg.
Im Dezember 2016 bedrängte mich mein Mann dermaßen, dass ich ihm eine Ohrfeige gab. Daraufhin hat er mich bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt angezeigt. Aber noch nicht alles, er hat beim Gericht einen Gewaltschutzbeschluß erwirkt und ich musste ohne meine Kinder raus aus dem Haus.
Ich war am Boden. Bin erst mal zusammen gebrochen. Keiner ist der Sache nach gegangen. Warum kann er so etwas machen?????
Er hat mich die Kinder erstmal nicht mehr sehen lassen. Einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir dann gleich gestellt. Der Gerichtstermin wurde seitens meines Mannes drei mal abgesagt und letztendlich war die Verhandlung im April 2017.
Der Richter war sehr schnell fertig mit seinem Urteil. Die Kinder seien ja beim Vater geblieben und wollen sich nicht entscheiden. Daher trifft er als Richter die Entscheidung. Es solle sich für die Kinder so wenig als möglich ändern. Und da ich als Mutter ja keine eigene Wohnung hätte, sondern bei meinen Eltern wohne, die Kinder evtl. die Schule und den Kindergarten wechseln müssten, wäre es für die Kinder die beste Entscheidung, wenn sie weiterhin beim Vater verbleiben.
Ich als Mutter hätte, wie in jedem Fall, ein Umgangsrecht, in dem ich die Kinder jedes 2. Wochenende und in den Ferien hältfig haben dürfte.
Es hat mir total den Boden unter den Füßen weggezogen. Was ist passiert, was ist aus meinem Leben geworden. Was habe ich nur falsch gemacht.
Nun ist es schon eine Zeit her, aber ich komme immer noch nicht zurecht.
Mein Mann sitzt am längeren Hebel und spielt seine Macht gegen mich aus.
Er entscheidet alles was die Kinder betrifft ohne Rücksprache. Belügt meine Kinder und hetzt sie gegen mich auf.
Das Jugendamt unternimmt gar nichts. Die sagen nur, den Kindern ginge es gut, und es läge keine Kindeswohlgefährdung vor.
Wie soll ich nur für mich ein "neues" Leben leben, ohne meine Kinder?

schnecke.71, es tut mir unglaublich leid, dass sie so etwas mitmachen mussten und jetzt Ihre Kinder nur so selten sehen dürfen. 

Rechtlich kann ich Ihnen leider keinen Ratschlag geben. 

Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ein bisschen Zeit zu nehmen. Sie scheinen unter einem unglaublichen Leiddruck zu stehen (und das ist mehr als verständlich) und brauchen Unterstutzüng, um mit der Situation klarzukommen. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, wenn es geht.  

Versuchen Sie, Ihre Energie und Kraft auf die Arbeit zu lenken, auf etwas, was Sie erfüllt und glücklich macht. 

Ich kann Ihre Wut verstehen, nach Monaten in denen sie drangsaliert wurden, haben Sie einfach reagiert. Leider war Ihr Mann einfach cleverer. Er hat Ihnen auf ganz subtile Art und Weise Gewalt angetan und nur auf eine Reaktion von Ihnen gewartet. Es ist geschehen, Sie können nichts dagegen machen. Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, dass Sie nicht nur die Geschehnisse, sondern auch die ganze Wut gegen ihren Mann verarbeiten, damit er nie mehr dazu im stande ist, eine heftige Reaktion in Ihnen hervorzurufen. Er muss für Sie aufhören, zu existieren, auch wenn Sie ihn zwangsläufig wieder sehen müssen.

Ihr Mann hetzt Ihre Kinder gegen Sie. Zeigen Sie den Kleinen, dass - anders als er - Sie es nicht nötig haben, schlecht über ihn in ihrer Anwesenheit zu reden. Lassen Sie Rache, Gewalt, Wut sein: seien Sie einfach anders als er. Unterstützen Sie ihre Kinder, so wie Sie nur können. Das können Sie auf so viele Arten und Weisen, auch wenn sie nicht körperlich anwesend sind. Telefonieren, chatten, es gibt heutzutage sehr viele Möglichkeiten, in Kontakt mit ihnen zu bleiben. Lassen Sie aber v.a. Ihren Kindern spüren, dass sie geliebt werden und dass sie Ihnen das Leben bedeuten. 

Viel Glück und viel Erfolg!

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26. Juli 2018 um 5:50
In Antwort auf aaeee

Wo ist jetzt das Problem ? Erst wollen die Frauen Gleichberechtigung und dann jammern sie wenn sie diese bekommen. 
Als wären nur Mütter zur Erziehung geeignet und Männer ausschließlich zum Samen- und Geld spenden da. 

So wie der TO geht es sonst fast immer den Männern. Da hat dann auch keiner Mitleid. Als würden diese ihre Kinder weniger lieben oder weniger vermissen.

Du fragst wo das Problem ist? Das ist nicht dein Ernst! 

Während sie um ihre Freundin trauerte, kam ihr Ex-Partner aus dem Hinterhalt, um ihr buchstäblich alles wegzunehmen.Die perfide Aktion nennt psychische Gewalt, sie ist unmenschlich und völlig niveaulos. Gehst du so gewalttätig mit Menschen um und raubst ihnen nebenher alles weg? Ich würde selbst von flüchtlingen Bekannten mehr Sozialkompetenz erwarten, geschweige denn vom Ex-Partner! 

Ob diese ausgeübte Tat (perfide psychische Gewalt) von der Frau oder dem Mann begangen wird, spielt für mich keine Rolle. Die Leidtragenden sind hier die Kinder, denn sie brauchen BEIDE Eltern, wenn auch räumlich getrennt. Sie brauchen gewaltfreie, gesunde, friedliche, stabile und liebevolle Eltern. Sie bekamen jedoch Gewalt, Angst, Raub, Kampf= völlige Zerstörung mit. 

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26. Juli 2018 um 19:50
In Antwort auf sonnenwind3

Du fragst wo das Problem ist? Das ist nicht dein Ernst! 

Während sie um ihre Freundin trauerte, kam ihr Ex-Partner aus dem Hinterhalt, um ihr buchstäblich alles wegzunehmen.Die perfide Aktion nennt psychische Gewalt, sie ist unmenschlich und völlig niveaulos. Gehst du so gewalttätig mit Menschen um und raubst ihnen nebenher alles weg? Ich würde selbst von flüchtlingen Bekannten mehr Sozialkompetenz erwarten, geschweige denn vom Ex-Partner! 

Ob diese ausgeübte Tat (perfide psychische Gewalt) von der Frau oder dem Mann begangen wird, spielt für mich keine Rolle. Die Leidtragenden sind hier die Kinder, denn sie brauchen BEIDE Eltern, wenn auch räumlich getrennt. Sie brauchen gewaltfreie, gesunde, friedliche, stabile und liebevolle Eltern. Sie bekamen jedoch Gewalt, Angst, Raub, Kampf= völlige Zerstörung mit. 

Ja genau, wenn ein Vater das ABR für die Kinder erhält, hat er dies immer hinterrücks und mit Boshaftigkeit geschafft. Anders herum verhalten sich die Mütter immer zu 100 % fair. 
Abgeshen davon kenne ich die Version des Vaters (der wird wohl genau das Gegenteil behaupten) nicht und die TO kann viel erzählen wenn der Tag lang ist.

Schön, dass auch mal ein Vater seine Kinder nach einer Trennug bekommen hat 
Dass dies bei diesen sexistischen deutchen Gesetzen nur mit Tricks geht ist nicht seine Schuld, sondern die des Gesetzgebers. 

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