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Träume vom verstorbenen Vater...

16. Dezember 2012 um 7:55 Letzte Antwort: 2. Januar 2013 um 12:47

Hallo an alle
Als ich 7 war ist mein Vater von uns gegangen und je älter ich werde ( 27)desto mehr Träume ich von ihm. Und sie sind sehr Real. Dazu muss ich sagen das in dem Jahr meine Oma und mein Opa auch verstarb . ( da Träume ich nachts nie von)
Früher hatte ich oft den Traum , das es an der Tür klingt und er steht da. Meine Mutter ( bereits seit 12 Jahren verh.) erzählt mr oft das sie nächst wach wird und eine große gestallt am Bett sieht.
Jedes mal wenn ich mit dem Bruder meines Vaters rede , bin ich danach sehr trauig und Weine viel, da ich ihn vermisse obwohl ih mich nicht viel an ihn erinnere .

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20. Dezember 2012 um 16:52

Der Vater
Hallo liebe Butterfly,

in den Jahren kurz nach dem Tod deines Vaters, warst du noch nicht in der Lage, den schmerzlichen Verlust dieser 3 Menschen aufzuarbeiten.
Ab und an haben die Verstorbenen zwar im Traum bei dir angeklingelt, doch richtig durch kamen sie erst viel später.

Den Tod von Oma und Opa wirst du schon unbewusst aufgearbeitet haben, deshalb träumst du nicht mehr von ihnen.
Heute bist du erwachsen genug, um den Tod deines Vaters bewusst aufarbeiten zu können.

Vielleicht starb dein Vater plötzlich? Dann konnte er sich nicht von dir verabschieden. Wenn man lange krank ist, kann man sich geistig auf den Tod einstellen und sich auch ohne Worte, auf der seelischen Ebene, von seinen Lieben verabschieden. Das kann man aber nicht bei einem plötzlichen Tod.
Bei einem plötzlichen Tod weiß die Seele des Verstorbenen evtl. nicht, dass der Körper gestorben ist und hält sich weiterhin im früheren Lebensumfeld auf. Sie kann sich mit Klopf- oder Klingelzeichen bemerkbar machen. Sie kann auch den Fernseher an- oder ausstellen, ebenso den Radiosender verstellen oder den Lichtschalter betätigen.

Es ist auch möglich, dass dein Vater in deiner Nähe weilt, weil er sein kleines Mädchen beschützen will.
Sage ihm deshalb in einer ruhigen Minute, dass es für ihn Zeit wird, an sich selbst zu denken, dass er jetzt zu Gott in den ewigen Frieden gehen soll.
Danke ihm für alles, was er für dich Gutes getan hat. Sage ihm, dass du ihn liebst, dass du jetzt aber alt genug wärst, um auf dich selbst aufpassen zu können.
Bitte Gott, ihm den Weg ins Licht zu zeigen.

Ich wünsche dir eine gesegnete Weihnacht.

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27. Dezember 2012 um 9:06

..
Ich danke dir für diese Antwort.
Ja mein Vater verstarb an einer verschleppten Grippe die ans Herz ging. Meine Mutter berichtet das sie manchmal etwas spürt jedoch wenn sie das licht anmacht ist nichts vorhanden. Gibt es noch irgendwas dieses zu verarbeiten?

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27. Dezember 2012 um 16:55
In Antwort auf quanna_12887416

..
Ich danke dir für diese Antwort.
Ja mein Vater verstarb an einer verschleppten Grippe die ans Herz ging. Meine Mutter berichtet das sie manchmal etwas spürt jedoch wenn sie das licht anmacht ist nichts vorhanden. Gibt es noch irgendwas dieses zu verarbeiten?

Angst blockiert
Hallo Butterfly,

du fragst für deine Mutter, wie sie evtl. den Tod des Vaters verarbeiten kann?
Ist es möglich, dass deine Mutter Angst vor dem Tod hat, dass sie Angst hat, etwas zu sehen, was mit dem Tod zusammenhängt. Vielleicht hat sie bestimmte Augenblicke der schicksalsschweren Stunden verdrängt.

Dein Vater möchte mit ihr Kontakt aufnehmen, doch deine Mutter blockt das aus Angst ab. Wenn das Licht eingeschaltet wird, ist die Herrlichkeit schon wieder vorbei. Das ist normal. Geister, so scheint es, lieben die Dunkelheit.

Deine Mutter braucht sich nicht zu fürchten, es geschieht ihr nichts. Dein Vater möchte sich nur von ihr verabschieden. Das konnte er bisher nicht.

Sagt dir der Name Anton etwas? Das muss nichts heißen, ich habe nur diesen Namen gerade im Kopf.

Nun kann deine Mutter (Du auch) den Anfang machen und für deinen Vater ein kleines Ritual veranstalten, damit er und auch deine Mutter ihre Ruhe finden können. Ähnliches schrieb ich schon in einem anderen Beitrag vom 09.11.2012. Diesen habe ich für deine Mutter (und für dich) etwas abgewandelt.

Vorgang
Setze dich in einer sehr ruhigen Minute hin, entzünde eine weiße Kerze, sie symbolisiert den Willen Gottes, mache dich dann locker, sei ganz entspannt. Deine Füße haben festen Bodenkontakt und sind nicht übereinandergeschlagen.
Bitte Gott und alle seine Helfer und bitte ebenfalls deinen Schutzengel dir bei deinem Unterfangen behilflich zu sein und dich zu schützen.

Wende dich mit deinen eigenen Worten an deinen verstorbenen Mann/Vater und sage ihm, wie sehr du ihn liebst. Sage ihm, dass du dich fürchtest, wenn er nachts als dunkle Gestalt an deinem Bett steht, weil deine Welt nicht mehr die seine ist, denn er ist schon viele Jahre tot.

Bitte ihn, dir zu verzeihen, wenn du ihm im Leben mal wehgetan hast und sage ihm, dass auch du ihm alles verzeihst, was er dir böses tat.
Sage ihm, dass er auf Erden alles erfüllt hat, was es für ihn zu erledigen gab und dass er jetzt zur Ruhe kommen muss.

Sage ihm, dass er sich nach dem hellen Licht umschauen soll, welches sich in seiner Nähe befindet.
Sage ihm, dass, falls er nicht das Licht sehen sollte, sich vielleicht ein Engel in seiner Nähe aufhalten würde, der ihn ins Licht begleiten wird. Sage ihm, dass er keine Angst vor dem Licht haben braucht, denn es führt ihn zu Gott, in den ewigen Frieden.

Sage ihm, dass alle seine Lieben, die vor ihm die sichtbare Welt verlassen haben, im Licht auf ihn warten. Sage ihm, dass er sich umschauen soll, denn vielleicht befinden sich seine lieben Verwandten gerade jetzt in seiner Nähe. Diese würden ihn dann ins Licht führen.

Versuche dich mindestens 5 Minuten voll und ganz auf deinen Mann/Vater zu konzentrieren und mit ihm zu sprechen. Das kannst du laut oder auch in Gedanken machen.
Du kannst auch für ihn beten oder mit eigenen Worten für ihn zu Gott bitten.
Danach bedanke dich bei Gott und allen seinen Helfern, auch bei deinem Schutzengel, für ihre Hilfe und ihren Schutz.

Diesen Vorgang kannst du immer wiederholen, wenn du den Eindruck hast, dass dein Mann/Vater deine Fürbitte braucht.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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28. Dezember 2012 um 14:31

Ich denke dass
du einfach jetzt langsam den tod sozusagen "überwunden" hast und es verkraftet hast! oma und opa spielen ja nicht soo eine grosse rolle wie der eigene vater, besonders bis zum 7. lebensjahr
jetzt mit 27 bist du sicher auch von deiner mutter weggegangen und wirst richtig erwachsen, kommst in einen neuen lebensabschnitt, da ist es ganz normal, dass man in träumen vom sterben träumt (http://www.traumdeuter.ch/texte/8845.htm) und wenn dein vater in früheren träumen noch da war, bestätigt das das nur
hoffe ich konnte dir helfen

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2. Januar 2013 um 7:37
In Antwort auf finola_12473361

Ich denke dass
du einfach jetzt langsam den tod sozusagen "überwunden" hast und es verkraftet hast! oma und opa spielen ja nicht soo eine grosse rolle wie der eigene vater, besonders bis zum 7. lebensjahr
jetzt mit 27 bist du sicher auch von deiner mutter weggegangen und wirst richtig erwachsen, kommst in einen neuen lebensabschnitt, da ist es ganz normal, dass man in träumen vom sterben träumt (http://www.traumdeuter.ch/texte/8845.htm) und wenn dein vater in früheren träumen noch da war, bestätigt das das nur
hoffe ich konnte dir helfen

..
Frohes neues Wünsche ich dir
Ich danke für deine Antwort

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2. Januar 2013 um 12:47
In Antwort auf quanna_12887416

..
Frohes neues Wünsche ich dir
Ich danke für deine Antwort

Nichts zu danken.
Auch für dich ein angenehmes und erfolgreiches neues Jahr.

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