Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Träume über meinen verstorbenen Vater

Träume über meinen verstorbenen Vater

9. September 2013 um 20:02 Letzte Antwort: 18. September 2013 um 17:58

Hallo,

ich wollte einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Vielleicht gibt es hier einige die ähnliches erlebt haben?

Mein Vater ist leider Anfang 2006 von uns gegangen. es war natürlich nicht einfach für mich und meine familie somit war die trauer auch sehr groß und ging über wochen. in der ersten zeit war sein duft in der ganzen wohnung verteilt. ich habe ihn überall gerochen, sodass ich geglaubt habe, dass er kurz vorher durchgegangen wäre. es hat mich beruhigt, weil ich wusste, dass er bei uns war. die Gardinen bewegten sich, wir spürten ihn durch Berührungen u.v.m.

dann fingen die träume an. ich kann mich erinnern wie meine Schwester sich gewünscht hat von ihm zu träumen und betete an dem abend zu Gott. Sie sah sich vor einem langen tunnel stehen. am ende des tunnels ein licht von unglaublicher wärme. meine familie und ich standen davor und unterhielten uns mit meinen vater. er war sehr glücklich. als ob er sich nochmal von uns verabschieden wollen würde. er ging in richtung tunnel bzw. licht. sie erzählte mir weiter, dass meine sie ihre tasche fallen lies, weinte und meinem vater bis zu einer gewissen grenze nachrannte, bis sie zwingend auf die knie fiel. als meine vater dennoch nicht reagiert, schrie sie, "Papa, nimm mich bitte mit". er hielt plötzlich an und kam zurück bis er kurz vor ihr stehen. er sagte "ich kann dich nicht mit dorthin mitnehmen wohin ich gehen werde".

ich habe sooooo geweint als sie mir das erzählte.. das war eine achterbahnfahrt meiner gefühle.

ich würde euch aber gerne erzählen was ich vor einigen tagen geträumt habe:
es ist dunkel draussen, ich stehe mit meinem mann auf einem parkplatz. wir sind zum abendessen eingeladen. überall sehe ich kuchen und leckereien. plötzlich sehe ich meinen vater mit einer tüte, er kam leicht auf mich zu und stellte diese ab. als ich ihn sah, heulte ich meine seele aus dem Leib. er wollte wieder gehen, ich schrie ihm hinterher "papa gehe nicht". er kam zurück und ich umarmte ihn so sehr, legte meinen kopf auf seine schulter und weinte dabei sagte ich: "ich wollte dir doch nur sagen, dass ich dich vermisst habe". dann wachte ich auf.

ich wollte nur erwähnen, dass mein vater normeilerweise mich ihn niemals umarmen lassen würde. dort wo ich herkomme, ist das kein gutes zeichen. man soll im traum keine toten umarmen. diesmal erlaubte er es.

sorry für das ganze Blabla.

LG

Mehr lesen

18. September 2013 um 17:58

Hallo Blabla,
du musst dich nicht entschuldigen, weil du uns deine Seele geöffnet hast.
Träume sind Botschaften unserer Seele. Diese Botschaften können uns aufrütteln, uns trösten oder auch ängstigen.

Die Träume deiner Schwester und deine eigenen Träume sind Botschaften der Liebe. Euer verstorbener Vater sendet euch diese Träume, weil er euch trösten will. Auch zeigt er euch, dass es ihm gut geht. Freut euch darüber.
Wenn ihr trauert und um ihn weint, ist seine Seele ebenfalls sehr traurig. Unsere Toten wollen nicht, dass wir weinen. Sie wollen uns glücklich sehen.
Wenn du Sorgen hast, kannst du sie ihm mitteilen. Rede mit ihm, als stünde er an deiner Seite. Du kannst dir sicher sein, dass er bei dir ist.

Der Tod verändert das ganze Leben und ebenfalls die Ansichten und Glaubensrichtungen der Lebenden und der Toten.
Wenn du deinen Vater im Traum umarmst, freut er sich. Auch du selbst darfst dich unbeschwert darüber freuen, wenn du ihn im Traum umarmen und ihm deine Zuneigung zeigen kannst.

Selbstverständlich darfst du die Toten im Traum umarmen. Hab keine Angst davor. Sie helfen dir doch auch in schwierigen Zeiten und freuen sich über deine Anerkennung und über deine Liebe.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club