Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Trauerbewältigung nach 13 Jahren möglich?

Trauerbewältigung nach 13 Jahren möglich?

11. Mai 2005 um 16:05

Hallo,

mittlerweile wird mir meine Trauer um meine Eltern wohl zum Problem. Ich (übrigens 31 Jahre alt) bin leider in einer Familie aufgewachen in der ich ständig mit dem Tod und Leiden konfrontiert wurde.
1987 war es mein ältester Bruder der bei einem Verkehrsunfall ums leben kam (war ich 13)
Mein Vater bekam 1989 Krebs und leidete und starb bis 1992 (war ich 18)
Meine Mutter erkrankte 1993 an Krebs an dem sie dann auch 1995 starb (ich war mittlerweile 21).
Ich habe es nie so richtig verarbeitet oder auch verstanden. Mit 19 hatte ich Bulemie die dann auch 5 Jahre dauerte - und hatte es mit hilfe meine (jetztigen Mannes überwunden - ohne Therapie).

Tja, nun bin ich selbst Mutter von zwei Kiddis und in mir kommen alte Wunden hoch. Mir fehlt die Mutter zum Reden (Schwiegertieger ist nicht so prickelnd). und Die Angst das alles nochmal zu erleben - ständig! Ich als Mutter mein Kind zu verlieren oder sie als Kinder ihre Eltern. Ich werde noch kirre wenn ich die Aussage höre - Der tod gehört zum Leben - Leute ich bin doch nicht doof! Aber kann man diese Angst überwinden?

Wäre nett wenn mir da mal jemand ne Antwort drauf gäbe und es vielleich anderen auch so geht!!??
Liebe Grüße Christine

Mehr lesen

13. Mai 2005 um 20:50

Überwinden????
Hallo Christine,

ich glaube nicht, dass man Angst überwinden kann. Egal ob es Angst vor dem Tod ist. Angst vor dem Leben oder vor was auch immer.
Man kann nur versuchen zu vergessen, zu verstehen und lernen damit zu leben. Es mag nicht die Lösung sein, die du gerne hören willst, dass ist mir klar. Doch so ist es nun mal.

Aber auch wenn das jetzt noch so hart glingt, was glaubst du, wäre aus dir gewurden, wenn dein Leben anders verlaufen wäre?? Wenn du nicht diesen schweren Verlust erlitten hättest?? Hättest du dann deinem Mann auch kennen gelernt?? Hättest u dann jetzt auch diese beiden Kinder, die du jetzt hast??

Man muss versuchen in allem das Gute zu sehen. So schwer oder so unscheinbar es auch ist. Und wenn du diese "Kleinigkeiten" richitg wahrnimmst, ist es vielleicht nur halb so schlimm. Und wenn es nur halb so schlimm ist, dann nimmst das eine Menge Angst mit!!!!

Liebe Grüße!!!!
Einfachso

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Mai 2005 um 12:46

Tod!
Hi Christine,
ich bewundere Dich sehr, das Du das alles so geschafft hast ohne Deine Eltern.
Ich ziehe den Hut vor Dir.
Ich selbst habe (bin übrigens auch 31)meine erste Tochter mit knapp 22 auf Die Welt gebracht, 3 Wochen später wäre sie mir fast an diesem (Near missed SIDS) Kindstod, gestorben.
Habe auch schreckliche Zeiten hinter mir genau genommen fünf Jahre unseres Lebens vergingen nur mit ganz viel leid und Kampf, den ich auch alleine durchstehen mußte mit meinen 2 Kindern heute (10,9) Jahre.
Wurde dadurch auch Krank, war Magersüchtig.Und war damals mit meinen Kindern in einer Psychosomatischen Klinik. Naja aber ganz ehrlich mein problem ist damit auch nicht beseitigt habe zwar keine Essstörungen mehr...aber dafür Depressionen.
Und vor drei Jhren ist mein Zwillingsbruder verstorben, das mir auch sehr nachhängt.
Aber die Angst durch meine Tochter damals hab ich heute noch im Nacken sitzen, wache mehrmals in der Nacht auf und schaue ob der kleinste noch Atmet,auch ganz schlimm für mich.
Unser jüngster (geb.29.02.04).
Aber, Ich würde Dir wirklich mal so eine Kur sehr empfehlen! Werde auch wieder gehen.
Lieb Grüßt
Tina

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Mai 2005 um 16:11

Trauerbewältigung
Hallo
das tut mir wirklich sehr leid für Dich .... so viele Schicksaslschläge!! Ich wünsche Dir wirklich von Herzen ganz viel Kraft! Vielleicht habe ich einen kleinen Tip fuer Dich. Ich habe mit 21 Jahren meinen Vater verloren von einem Tag auf den anderen und ich habe viele Jahre gebraucht dies zu verkraften und zu verarbeiten. Hast Du schon mal was von Familienstellen gehört? Ich habe dies schon zwei Mal gemacht und es hat mich ein riesengrosses Stück weitergebracht. Ich habe da teilweise auch Menschen miterlebt die über 30 Jahre oder noch länger um Menschen getrauert haben und durch das Familienstellen konnte man sehr vieles endlich lösen. Mir hat es sehr viel gebracht.... aber was sehr wichtig ist, falls DU Dich fuer das interessierst, musst Du unbedingt schauen dass Du zu jemanden gehst der sich in dem auskennt bzw. wirklich professionell ist. Ganz lieben Grüss Sonne

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2005 um 13:06

Trauer kann nicht immer verarbeitet werden
Hallo, ich habe meinen Vater mit 18 verloren nachdem er 18 Jahre Nierenkrank war.Ich bin damit aufgewachsen jeden Tag meinen Vater verlieren zu können,als es dann soweit war hat es mich völlig aus der Bahn geworfen.Man lebt mit der Krankheit-aber nicht mit dem Tod.5Jahre später starb mein geliebte Oma und meine Tante.6Wochen später starb mein Sohn.Er war 7 Monate alt und schwerstbehindert.Ich habe jeden Tag gewusst das es unser letzter sein könnte und wieder habe ich es nicht verkraftet.Wenn nicht meine 2jähr. Tochter gewesen wäre ....Es wäre alles zu Ende.Das ist jetzt 11 Jahre her,meine Mutter hat Krebs,meine beste Freundin starb vor einem Jahr an krebs.Mittlerweile habe ich trotz alledem -oder gerade deswegen? 3 Wunderbare Mädchen mit denen ich versuche diese Trauer aufzuarbeiten.Therapie,Klinik alles war dabei-geholfen haben mir wirklich nur meine Kids für die ich dasein muss.Ich denke man verdrängt die Trauer,bei manchen funktioniert das gut und andere hängen ihr ewig nach.Auch heute noch fällt es mir oft schwer auf den Friedhof zu gehen,weil ich dann die Erinnerung und den schmerz doppelt spüre.Ich schäme mich nicht meiner Tränen,aber ich sehne mich nach einem Leben nach dem Tod.Denn denen die Trauer so zusetzt,leben nicht wirklich.Manchmal hilft es mir wenn ich mir alle schönen Momente mit meinen

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2005 um 13:10

Rest des Beitrags
Manchmal hilft es mir wenn ich mir alle schönen Momente mit meinen "Engeln" rauskrame auch wenn ich dabei Weine.Ich gehe auch jede Nacht durch die Zimmer meiner Kids (8,9,13)und sehe nach ob alles OK ist .Aber die Angst bleibt.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2005 um 16:45
In Antwort auf cilia_11904964

Überwinden????
Hallo Christine,

ich glaube nicht, dass man Angst überwinden kann. Egal ob es Angst vor dem Tod ist. Angst vor dem Leben oder vor was auch immer.
Man kann nur versuchen zu vergessen, zu verstehen und lernen damit zu leben. Es mag nicht die Lösung sein, die du gerne hören willst, dass ist mir klar. Doch so ist es nun mal.

Aber auch wenn das jetzt noch so hart glingt, was glaubst du, wäre aus dir gewurden, wenn dein Leben anders verlaufen wäre?? Wenn du nicht diesen schweren Verlust erlitten hättest?? Hättest du dann deinem Mann auch kennen gelernt?? Hättest u dann jetzt auch diese beiden Kinder, die du jetzt hast??

Man muss versuchen in allem das Gute zu sehen. So schwer oder so unscheinbar es auch ist. Und wenn du diese "Kleinigkeiten" richitg wahrnimmst, ist es vielleicht nur halb so schlimm. Und wenn es nur halb so schlimm ist, dann nimmst das eine Menge Angst mit!!!!

Liebe Grüße!!!!
Einfachso

Trauerbegleitung
Hallo Christine,
ich finde es gut, dass Du Trauerarbeit leisten möchtest. Aber zunächst einmal der Hinweis:
Trauer kann man nicht bewältigen oder ablegen wie einen Mantel. - Sie ist immer da.

Trauer äußert sich immer wieder anders. Mal ist man nur traurig, mal wütend, mal verdrängt man oder ist überängstlich.
Diese verschiedenen Trauerphasen wechseln sich ab, kommen zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder und sind mal mehr oder weniger stark.

Egal wieviel Zeit nach dem Traueranlass vergangen ist, man kann immer an seiner Trauer/mit seiner Trauer arbeiten. - Ja Trauer bedeutet auch Arbeit!
Man kann lernen, zu verstehen und mit der Trauer zu leben. Dann sind die einzelnen Trauerphasen nicht mehr ganz so heftig wie zu Beginn der Trauer.

Viele Kirchenkreise bieten Trauerbegleitung an.
Familienbildungsstätten oder Selbsthilfevereinigungen geben auch oft Adressen von Trauerbegleitern weiter, die helfen können.

Wenn Du noch Fragen hast, oder weitere Informationen brauchst, dann melde Dich einfach bei mir.

Liebe Grüße
Sabine Hamann
(unabhängige Gesundheitsberaterin und freie Dozentin)

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Juni 2005 um 7:46
In Antwort auf anoush_12046108

Trauerbegleitung
Hallo Christine,
ich finde es gut, dass Du Trauerarbeit leisten möchtest. Aber zunächst einmal der Hinweis:
Trauer kann man nicht bewältigen oder ablegen wie einen Mantel. - Sie ist immer da.

Trauer äußert sich immer wieder anders. Mal ist man nur traurig, mal wütend, mal verdrängt man oder ist überängstlich.
Diese verschiedenen Trauerphasen wechseln sich ab, kommen zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder und sind mal mehr oder weniger stark.

Egal wieviel Zeit nach dem Traueranlass vergangen ist, man kann immer an seiner Trauer/mit seiner Trauer arbeiten. - Ja Trauer bedeutet auch Arbeit!
Man kann lernen, zu verstehen und mit der Trauer zu leben. Dann sind die einzelnen Trauerphasen nicht mehr ganz so heftig wie zu Beginn der Trauer.

Viele Kirchenkreise bieten Trauerbegleitung an.
Familienbildungsstätten oder Selbsthilfevereinigungen geben auch oft Adressen von Trauerbegleitern weiter, die helfen können.

Wenn Du noch Fragen hast, oder weitere Informationen brauchst, dann melde Dich einfach bei mir.

Liebe Grüße
Sabine Hamann
(unabhängige Gesundheitsberaterin und freie Dozentin)

Trauerbegleitung hat mir zurück ins Leben geholfen
Ich habe vor einiger Zeit mein Kind verloren. Ich dachte wirklich, dass ich es auch nicht überleben werde. Da ich nicht religiös bin und von so esoterischen Methoden wie Familienaufstellung nach Hellinger gar nicht halte, erwies sich die Suche nach Hilfe für mich als extrem schwierig.

Ich besuchte jahrelang eine Selbsthilfegruppe und fand das auch ziemlich hilfreich.

Die wichtigste Hilfe hat mir aber ein Diplom-Psychologe gegeben, der sich auf Trauerberatung, -begleitung und -therapie spezialisiert hat. Anfänglich habe ich diesen zweimal in der Woche persönlich aufgesucht, später haben wir uns nur noch über E-Mail ausgetauscht. Er war so immer für mich erreichbar, wenn mal wieder so ein ganz schwarzes Loch aufging und ich vor Sinnlosigkeit und Verzweiflung an meine Grenze gestossen bin. Kostenlose Beratungsstellen bieten zwar teilweise auch eine solche professionelle Hilfe an, aber sie können aber nicht die Beratungsdichte garantieren. Bei der Telefonseelsorge sprichst du unter Umständen jedesmal mit einem anderen Studenten.

Aber gerade beim Trauern haben wir in unserer Selbsthilfegruppe festgestellt, muß jeder seinen eigenen Weg finden.

Bin aber gerne bereit, dir liebe Christine die Internet-Adresse von meinem Psychologen zu geben.

Viel Kraft beim Trauern und liebe Grüße,
IndianOcean1

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2005 um 14:15
In Antwort auf indianocean1

Trauerbegleitung hat mir zurück ins Leben geholfen
Ich habe vor einiger Zeit mein Kind verloren. Ich dachte wirklich, dass ich es auch nicht überleben werde. Da ich nicht religiös bin und von so esoterischen Methoden wie Familienaufstellung nach Hellinger gar nicht halte, erwies sich die Suche nach Hilfe für mich als extrem schwierig.

Ich besuchte jahrelang eine Selbsthilfegruppe und fand das auch ziemlich hilfreich.

Die wichtigste Hilfe hat mir aber ein Diplom-Psychologe gegeben, der sich auf Trauerberatung, -begleitung und -therapie spezialisiert hat. Anfänglich habe ich diesen zweimal in der Woche persönlich aufgesucht, später haben wir uns nur noch über E-Mail ausgetauscht. Er war so immer für mich erreichbar, wenn mal wieder so ein ganz schwarzes Loch aufging und ich vor Sinnlosigkeit und Verzweiflung an meine Grenze gestossen bin. Kostenlose Beratungsstellen bieten zwar teilweise auch eine solche professionelle Hilfe an, aber sie können aber nicht die Beratungsdichte garantieren. Bei der Telefonseelsorge sprichst du unter Umständen jedesmal mit einem anderen Studenten.

Aber gerade beim Trauern haben wir in unserer Selbsthilfegruppe festgestellt, muß jeder seinen eigenen Weg finden.

Bin aber gerne bereit, dir liebe Christine die Internet-Adresse von meinem Psychologen zu geben.

Viel Kraft beim Trauern und liebe Grüße,
IndianOcean1

Trauerbewältigung......
Hallo Indian Ocean1
ich denke auch dass jeder beim Trauern seinen eigenen Weg gehen muss und das braucht sehr viel Kraft. Ich denke aber auch dass man das Familienstellen nicht in einen Topf werfen darf. Ich habe die Erfahrung gemacht dass es ganz extreme Unterschiede gibt und darum ist es auch extrem wichtig bei wem man das macht. Bei meinem ersten Familienstellen war ich gar nicht begeistert und habe gedacht das mache ich nie mehr. Ich habe dann ein paar Jahre danach einen Kontakt gefunden der wirklich der Hammer ist. Darum denke ich man muss da schon sehr aufpassen dass man es nicht in einen Topf wirft. Das Familienstellen gibt es ja auch noch nicht so lange und viele geben sich da als Familienaufstellexperten aus und bräuchten eigentlich selber Hilfe. Ich denke jeder muss einfach für sich selber herausfinden was ihm hilft. Ich war damals auch schon bei Psychologen etc. ich kam einfach nicht weiter und beim Familienstellen konnte ich meinen Knoten endlich lösen. Aber eben, jeder ist da anderst.
lieben Gruss
sonne

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Juni 2005 um 21:37

Meine oma...
ist vor zwei einhalb jahren gestorben, ihren tod habe ich auch noch nicht ueberwunden. Wenn jemand nur ihren namen erwaehnt schiessen mir die traenen ins auge. Als ich schwanger war (meine suesse ist am 5.05.2005 zur welt gekommen) sind meine beiden opas gestorben.Das hat mich nicht ganz so beruehrt, aber bei meiner oma war es hard. Hatte kein Hunger mehr und viel abgenommen. Vielleicht sollte ich dazu sagen, das ich immer sowas wie ein oma kind war. Hatte viel zeit mit ihr verbracht und finde es jetzt sehr schade das sie meine tochter nicht mehr kennenlernen kann, sie hatte sich immer urenkel gewuenscht.Wie ich gelesen haben schaut jemand auch die ganze zeit ob die kinder noch atmen wenn sie schlafen. Ich weiss nicht woher meine paras kommt, aber ich muss auch andauernd nachsehen ob noch alles ok ist. manchmal wenn ich nicht sehe ob sich ihr baeuchlein hebt stupse ich sie an um zu sehen ob sie sich noch bewegt. Ist das Normal?

Gruss Cleo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. November 2005 um 21:07

Tauer
Hallo,ich heiße Dana.Bin 26 Jahre alt.Meine Mutter,die ich nie kannte ist vor 25 Jahren verstorben.Ich habe diesen Verlust immer noch nicht verarbeitet.Und jetzt wo ich seit 18 Monaten selber Mutter bin ist noch schlimmer.
Wenn du Lust hast schreibe mir einfach.Ich wurde mich sehr freuen.

Dana
Cecilie37@aol.com

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. November 2005 um 18:22

Der Schmerz geht nie vorbei
Ich habe innerhalb eines Jahres drei geliebte Menschen meiner Familie verloren. Ich dachte der Schmerz bringt mich um. Es war, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich traute mich nicht mehr aus dem Haus. Nichts war mehr selbstverständlich. Wenn mein Mann oder mein Sohn morgens das Haus verließen geriet ich in Panik, weil ich dachte, die kommen auch nicht wieder. Mittlerweile sind 15 Jahre vergangen und ich trauere noch immer. Es ist nicht mehr so das ich jeden Tag weine, aber oft reicht dann ein bestimmtes Musikstück z.B.( "Still loving you" von den Scorpions, was mein verstorbener Bruder gern hörte und was wir auf seiner Trauerfeier hörten )ein bestimmter Geruch, die Geste eines fremden Menschen und ich bin wieder völlig down. Jahrelang hatte ich körperliche Schmerzen, weil mich der Verlust so furchtbar quälte. Ein Arzt sagte mir, das nennt man Trauma, weil man das nicht ( wie auch ) verarbeiten kann. Im Laufe der Jahre lernt man, mit dem Schmerz irgendwie zu Leben. Aber die Verlustangst bleibt. Der Gedanke, das noch einmal fühlen zu müssen ist fürchterlich. Ich tröste mich mit dem Gefühl, das ich meine Lieben wiedersehe, wenn ich gestorben bin.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen