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TRAUER in mir in meinem kopf...

5. Mai 2006 um 0:02 Letzte Antwort: 22. Mai 2006 um 14:18

Ich weiß nicht ob es hierher gehört aber irgendwohin muss mein elender frust sonst kann ich bald nicht mehr ich hoffe irgendwer von euch kann mir mit gute räten zur seite stehen!

Kennt ihr das lied "every baby needs a mama needs a papa"

vor fast 9 jahren ist mein vater an einem herzinfarkt gestorben, ich trauere heute noch und ich weiß verdammt noch mal nicht wie ich damit umgehen soll ich bin mittlerweile fast 18 und trotzdem heilt die zeit bei mir keine wunden! zur zeit ist es so schlimm, dass ich fast jeden tag selbstmordgedanken habe, ich wach morgens auf liege in meinem bett und fange an zu weinen, jeden morgen!Dann stehe ich auf gehe ins bad sehe mich im spiegel und sehe meinen Papa! Ich merke wie mein leben aus den Fugen läuft ich habe bisher gedacht daß ich das alles sehr gut verkrafte.Doch irgendwie lässt es mir keine ruhe, es lässt mich nicht los warum ausgerechnet mein papa mein geliebter papa warum müssen immer die lieben menschen das leben verlassen und vorallem so früh mein papa hatte sein halbes leben noch vor sich und der liebe gott hat es ihm genommen, sein kostbares leben! Bitte ich brauche hilfe!!!in der schule bin ich so schlecht geworden,daß ich wahrscheinlich durchfliege und ich hab mich von jedem menschen sehr distanziert ich weiß aber nicht wieso ich weiß es nicht versucht mir bitte bitte zu helfen gebt mir ratschläge wie ich endlich drüber hin weg komme!

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5. Mai 2006 um 8:07

Du bist nicht die einzige!
Der Vater von meinem Freund ist vor ca. 8 Jahren gestorben.
Ihm ist es auch sehr schwer gefallen darüber hinweg zu kommen. Er vermisst ihn heute noch.

Wir haben sehr viel darüber gesprochen. Er hat seine Ausbildung durchgezogen (die er erst abbrechen wollte), er steht fest im Berufsleben, hat seine Freunde und natürlich den Rest der Familie die hinter ihm stehen.

Wir werden jetzt bald heiraten und uns eine eigene Familie aufbauen.

Such dir Menschen die dir helfen über den Trauer hinweg zu kommen. Seh wieder die positiven Seiten am Leben!!


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5. Mai 2006 um 13:39
In Antwort auf titty_12964122

Du bist nicht die einzige!
Der Vater von meinem Freund ist vor ca. 8 Jahren gestorben.
Ihm ist es auch sehr schwer gefallen darüber hinweg zu kommen. Er vermisst ihn heute noch.

Wir haben sehr viel darüber gesprochen. Er hat seine Ausbildung durchgezogen (die er erst abbrechen wollte), er steht fest im Berufsleben, hat seine Freunde und natürlich den Rest der Familie die hinter ihm stehen.

Wir werden jetzt bald heiraten und uns eine eigene Familie aufbauen.

Such dir Menschen die dir helfen über den Trauer hinweg zu kommen. Seh wieder die positiven Seiten am Leben!!


Vielleicht
da hast du vielleicht recht ich freu mich auf jeden fall für deinen freund, daß er das gepackt hat.
wer weiß vielleicht schaff ich es auch wenn es andere schaffen aber zur zeit ist es eben so verdammt schwer!
Danke für dein schreiben es ist schön zu wissen, dass es menschen gibt die anderen helfen wollen!

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9. Mai 2006 um 4:33

Ich verstehe dich...
Liebe Jenny,
erstmal wollte ich dir sagen dass ich mich total in deiner Geschichte wiedergefunden habe. Meine Geschichte: Mein Papa ist vor fast 12 Jahren an Krebs gestorben, da war ich 9 und es vergeht kein tag an dem ich nicht an ihn denke und kein tag an dem ich mir nicht wuensche wieder bei ihm zu sein.
Mein Vater war mein Leben, ich weiss ich werde niemals wieder jemanden so lieben wie ich meinen Vater geliebt habe, und ich weiss ich werde nie wieder so gluecklich sein wie in meiner Kindheit.
Manchmal vermisse ich ihn so sehr dass ich sterben moechte nur um wieder bei ihm zu sein. Eine Zeit lang hatte ich auch oft selbstmordgedanken, eine zeitlang war es besser und dann ist es wieder gekommen...und ich habe mein Glueck seither nicht mehr wiedergefunden und weiss nicht ob ich es je wieder finden werde, ich weiss nur das ich durch den Tod von meinem Papa ein anderer Mensch geworden bin, ich bin traurig/depressiv bin unzufrieden mit mir und meinem Leben und bin auf einer Reise ohne Ankunft...
Ich bin auch schon Lange in Therapie aber manchmal denke ich das mir niemand helfen kann, weil es mir einfach nicht gelingt nach vorne zu schauen, ich werde nie verstehen warum Gott mir das wichtigste in meinem Leben genommen hat und wie man von mir erwarten kann dass ich einfach so weiterlebe. Meine Trauer und mein Schmerz sind unendlich das ist mir in all dieser Zeit die bereits vergangen ist klargeworden, Zeit heilt nicht alle wunden, denn manche sind einfach zu tief als dass man sie wieder heilen kann, manche sind so tief das man daran zu zerbrechen droht.
Ich verstehe dich und ich denke wenn es einen weg aus der trauer gibt muss man ihn selbst finden und fuer sich ganz alleine gehen, man muss es wollen, man muss es sich selbst wert sein und man muss stark sein.
Ich weis ich werde dir keine grosse hilfe sein weil auch ich meinen weg nicht gefunden habe, auch wenn ich vorgebe ihn zu suchen. Denn tief im innersten weiss ich dass ich mir selbst im weg stehe und viel zu gerne umkehren wuerde als all meinen mut zusammen zu nehmen und ueber diese grosse schlucht zu springen.
Ich hoffe dir gelingt es eines Tages...

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9. Mai 2006 um 12:26

Alles was in Deinem Leben passiert,
wird immer ein Teil von Dir bleiben, egal ob dies nun positiv oder negativ war. Die Zeit heilt keine Wunden. Du kannst nur die Wunden pflegen. Ich habe auch schon liebe Menschen verloren, die eigentlich nach mir hätten gehen sollen. Mir hat es sehr geholfen, nicht immer nach dem Warum zu fragen, denn Du wirst darauf keine Antwort finden. Gott hat Deinen Vater zu sich geholt, aber in Deinem Herzen bleibt er und das ist auch gut so, genauso wie Dein Vater sicher auch noch bei Dir ist. Zeig ihm, auch wenns schwer ist, dass du lachen und fröhlich sein kannst.
Du bist leider zu früh mit dem Tod konfrontiert worden und das unvorbereitet und endgültig. Du kannst nur versuchen mit dieser Trauer anders umzugehen, sie in andere Bahnen lenken. Bleib mit Deiner Trauer nicht allein, sprich mit anderen darüber, lass Dir helfen. Schrei hinaus, helft mir, ich schaffe es alleine nicht, es gibt da sicher Menschen in Deinem Umfeld, die Dir diese Hilfe gerne geben, nur solltest Du Dich schon ein bisschen öffnen.
Lass die Tränen ruhig laufen, aber wisch sie auch wieder ab und sieh nach vorne.

LG

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22. Mai 2006 um 14:18

Dein vater ist immer bei dir!!!
Hallo Liebes!!ich habe meinen vater auch durch einen herzinfarkt verloren und ich hatte nicht einmal die chance mich von ihm zu verabschieden es ist jetzt auch schon über zehn jahre her,und ich denke wie du täglich an ihn,die erste zeit war auch sehr schwer für mich nichts konnte mich trösten mir war alles egal,nur mit der zeit habe ich selber gemerkt das ich mir damit keinen gefallen tue,mich nur schlecht zu fühlen,und das leben so an mir vorbeirauschen zu lassen,und mein vater hätte es auch nicht gewollt,glaube an dich und was du schaffen kannst,zeige deinem vater was in dir steckt,glaub mir er sieht dich,und denke immer drann das du ihn eines tages wiedersehen wirst und freue dich darauf,er wird auf dich warten,hab spaß am leben es ist nicht immer einfach,ich weiß das ,ich wünsche dir dafür sehr viel kraft und glück du wirst es schaffen!!TOI,TOI!!

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