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Traue mich nicht unter menschen weil ich denke die starren mich an

1. Juli 2008 um 22:45

ich kann nicht unter Menscen weil ich denke die starren mich an, sie glotzen udn lachen über mich. jeder sagt das stimmt nicht menschen schaun nun mal, weil ich hab auch mal gern ein schönes kleid an oder hohe schuhe. aber ich kann dann nicth bekomme panik , mein herz rast ich denke bin minderwertig alle lachen über mich und so.

hab ja depressionen und angst aber das mit den menschen diese unheimliche unsicherheit ist neu was ist das

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1. Juli 2008 um 23:25

Hey
hallo lauder,ich hab das gleiche problem.

wenn ich draussen bin glaub ich ich bin der mittelpunkt von allem und alle schauen mich an,dann werd ich nervös und schwitze und das macht mich echt fertig.

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3. Juli 2008 um 1:17

Hallo
hab das gleiche problem gucke dann nur nach unten und ich kann keinen menschen ausser ich kenne sie sehr gut anschauen

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4. Juli 2008 um 14:47

Kenne ich
(Sorry, sehr laaaang geworden. Hoffe ich schweife nicht zuweit ab.)

Hallo lauder,

bin grad perGoogle hier vorbeigekommen, suchte eigentlich was anderes, aber das was du schreibst kenne ich sehr gut. Zwar vielleicht noch nicht so stark, aber im Prinzip dasselbe. Vorallem, dass man meint das Herz würde rasen und irgendwie immer so leicht die Augen offen hält, für einen evtl. nötigen Schlupfwinkel.

Habe auch Depressionen gehabt (zu 100,00% bekomme ich die jedenfalls auch nicht weg, aber es geht). Ich habe mir da inzwischen mehrere Theorien zurecht gelegt, was erstmal Ursachenforschung betrifft, dass man es wenigstens für sich selbst mal verstehen kann, weil man sonst eigentlich nichts hat.

Ich tippe auf mehr oder weniger starke Minderwertigkeitskomplexe, und übertriebene Schuldgefühle. Für mich ist mir klar geworden, dass ich dann so unruhig werde, weil ich das Gefühl habe, ich hätte es nicht verdient, ich dürfte nicht "gut aussehen" und so rumlaufen. Ich habe z.B. riesen Schuldgefühle gegenüber meinen Eltern und habe so meine Loslösung nocht nicht ausreichend hinter mir. Ich merke das halt am stärksten zuhause. Ich bin jetzt kein adonis, sehe aber auch nicht schlecht aus, aber ich würde (momentan) _niemals_ im Sommer zuhause z.B. so nen ärmelloses Shirt tragen etc. Oder gar im Sommer nur in Badeshorts schön im Garten sitzen (und das als Typ). Bin immer da relativ bedeckt.

Anders habe ich das ganz krass, wenn ich mitm Fahrrad (und in das jetzt nicht in sportlichen Klamotten) an Bushaltestellen oder Menschenansammlungen vorbeifahre. Ich denke die gucken immer. Oder noch schlimmer zu Fuß. Sogesehen. Ich werde dann leicht unruhig, und mir ist aufgefallen, dass ich dann immer vor mich hin summe. Das ist wahrscheinlich einfach die Kompensation davon.

Auch denke ich, dass es so ein wenig um Selbstfindung und Zufriedenheit mit sich selbst gehen könnte. Bzw. dass man eine Identitätssuche noch vor sich hat. Ich habe das Problem dass ich immer so scheiße schleimig-nett tue, dass auch irgendwo wirklich bin, aber es doch nicht ganz meiner Art entspricht. Ich bin auch sehr detailverliebt und neige zum Grübeln und Melancholie. Ich denke, wir interpretieren vieles einfach _total_ überspitzt. Ich mache mir ja schon Gedanken z.T. wie ich Leute angucken, wie die mich angucke, (siehe auch: Hang zum Perfektionismus, es allen rechtmachen zu wollen).

Ich denke es sind aber größtenteils Minderwertigkeitsgefühle und falsche Ansichten zu einem selbst. Vielleicht wurde man als Kind auf der einen Seite viel zu stark gelobt und auf der anderen Seite wurde kein gutes Haar an einem gelassen. Das kann so eine Unsicherheit entwickeln, denke ich.

Ich habe mir aber letztens mal von einer guten Bekannten helfen lassen, weil ich alleine da auch nicht so den mumm zu habe und wir sind mal neue Klamotten für mich kaufen gegangen und Schuhe etc. War erst ein wenig überwindung mal zuhause (wohne z.Z. noch im Haus meiner Eltern, Studentenleben *g*) nicht so gammelig herumzulaufen, aber nach und nach geht es.

Ich denke daher einer der Wege zur Lösung ist, erstmal sich selbst nicht so ernst zu nehmen. Möglicherweise hat man auch einen leichten Hang zum Narzißmus, also dass man einerseits nach draußen kein Selbstbewusstsein hat, aber andererseits doch sehr viel auf sich hält und leicht egozentrisch ist. Und daher könnten auch immer die Gedanken kommen, dass andere einen anstarren, weil man einerseits die Unsicherheit in Person ist, andererseits aber so eingebildet ist, zu denken, dass alle diese Leute sich irgendwie einen angucken, sich also in irgendeiner Form kümmern um einen. Aber die meisten werden einen vermutlich nicht wahrnehmen.
Aber das entscheidende ist denke ich einfach Schocktherapie. Mir hilft immer tief durchatmen und unter das Brustbein klopfen (solar plexus) also nicht so feste, hilft auch, dass kann bestimmte Stoffe freisetzen (hat mir mal ein Psychologe gesagt, ist jetzt doof, aber Gorillas machen das auch. ja) Naja, halt zieh dich mal so richtig gut an, schau in den Spiegel, und dann gehe einfach mal am Wochenende in eine überfüllte Fußgängerzone und einfach drauf los. Und man wird sehen: Es passiert absolut nichts. Zum Selbstaustricksen mache dir vorher einen guten Plan, was du tun wirst, solltest du es doch nicht gut aushalten. Nimm z.B. einen Musikplayer mit, oder in ner Tasche irgendnen Pulli zum überziehen oder so. Also Ablenkung etc und soweiter und überlege wohin du "flüchten" kannst. Dann kann man das echt mal versuchen und mit der Zeit gewöhnt man sich wieder daran.

Das kann durch Depressionen und ggf. durch Isolation dadurch kommen, dass bei uns da einfach was in der Anschauung etwas ver-rückt ist. Und das biegt man so mühselig es sein könnte, am einfachsten durch Erfahrungen ("es passiert nichts, keiner glotzt wirklich") und Gewohnheit hat. Man hat sich da irgendwie entwöhnt und muss sich jetzt wieder daran ge-wöhnen.

Ah, da fällt mir noch ein, ich habe auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und mache mir viele Gedanken um andere und um mich. Ich habe immer sozusagen die Angst, dass ich arrogant wirken könnte, wenn ich mich mal vernünftig anziehe. Weil ich solche Leute immer verabscheut habe und nicht so werden will. Aber das ist nur irgendein scheiß Gedanke den man da mal hatte. Weil es besteht kein Zusammenhang, dass man deswegen arrogant wird oder auftritt.

Z.B. viele Frauen finden an Männern ja Hemden sehr schick. Ich _hasse_ Hemden. Vermutlich weil ich weiß, dass sie gut aussehen könne. Ich bin bisher eher der T-Shirt-Typ. Aber ich halte mich immer bedeckt. (Bissl weit ausgeholt, aber ich fand einen Bericht über die amish people (oder so) in den USA interessant, ist zwar leicht sektenhaft, aber die dürfen ja z.B. auch nur so sehr konservativ herumlaufen und es darf z.b. an kein Knopf an der Kleidung zu sehen sein, weil das überheblich sein könnte)

Naja, wie auch immer, aber ich muss sagen, jetzt z.B. mit einem Hemd, das gut aussieht, und den obersten Knopf womöglich auf *g* und dann _ohne_ ein Tshirt drunter, das ist für mich auch noch eine nicht zu kleine Überwindung. Ok, bei Anlassen, wo alle so Hemden, Sakkos tragen, Hochzeiten etc. ist das nicht das Problem für mich, aber im Alltag. Uff.

Am meisten leide ich jedoch unter der Sache, und das fuchst mich am meisten, weil ich z.b. sehr gern Radsport mache (haha), aber diesen gar nicht richtig ausüben kann, weil ich mich niemals am hellichten Tag trauen würde die Klamotten anzuziehen, ist ja recht körperbetont. Und daher kam ich auch auf dieses Problem bei mir. Ganz ehrlich, zur Zeit fahre ich meistens abends, am Wochenende sogar ganz früh morgens oder verkrümel mich am Tag mitm Bike auf Waldwege, obwohl ich lieber mal Straße fahren würd.

Folglich komme ich wieder zum Minderwertigkeitskomplex. Das Beispiel ist gut dafür. Z.B. die sportlichen Klamotten passen mir defintiv und ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich auch ganz gut darin aussehe, auch nicht mega-auffällig und ich wohl mit Sicherheit auch keinen schlechten Geschmack habe. Der Denkfehler ist, dass ich wieder zuviel darüber nachdenke, wie mich andere wahrnehme (schau dir z.b. mal an wie manche Sportler herumlaufen*g*, das interessiert niemand eigenltich, weil es funktionell ist). Soo, und ich komme jetzt zum Ende, ich glaube ich habe einfach die Angst davor, dass mich jemand auslachen könnte, weil mir das so quasi meine letzte "Ehre" nehmen würde. (ich kann normal mit solchen Worten nicht viel anfangen). Dann hätten "sie" mir das sozuagen auch "genommen". Und z.b. habe ich ebenso Angst davor, dass jemand sagen würde, ich sähe gut aus. Da würde mir irgendwie übel werden, beinahe. Aber ich glaube ich werde mal eine "Schocktherapie" beginnen. Am meisten Horror habe ich aber Verwandte und Freunde zu treffen, die Verwandtschaft hat mich früher immer schon ein wenig untergebuttert (daher, würden sie mir so meinen letzten Stolz rauben) und die Freunde kennen mich so absolut nicht. Für die bin ich eher so der leicht gammelige Nerd. Aber ich kann im Handumdrehen auch recht gut aussehen, wenn ich will und mich traue. Hab ich festgestellt.

Soweit. Hoffe das ist nicht zu unübersichtlich geworden und wichtig, bin absolut kein Fachmann, hab mich halt nur für diesen psychischen Krams immer schon interessiert.

Hey, einen leicht naiven Tipp noch zum lockerwerden: Hör die mal von den Ärzten das aktuelle Lied "Lasse reden" an. Da ist eine Zeile, die hast du fast wortwörtlich in deinem Beitrag stehen. Mir hilfts.

Und das letzte was ich noch denke, vielleicht wollen wir einfach nur unsere Ruhe haben und nicht sonderlich auffallen dass alles denken "hammer sieht der/die gut aus" und auch nicht dass man uns belächelt. Dass kann wieder aus Kindheitserfahrungen resultieren. Wir wollen einfach dazugehören und "normal" sein und ein wenig gut aussehen dabei. Ich hab z.B. auch in anderen Bereichen noch das Problem, dass ich meistens was gut kann, wenn ich es nicht unbedingt brauche, und ich keine Erwartungshaltungen habe. Das ist auch ein Punkt mit den Erwartungen, wir denken viel zu viel darüber nach, ob die Leute was von uns erwarten und wir das nicht erfüllen, z.B. dass wir zu gammelig oder so schick herumlaufen. (Noch ein Lied von den Ärzten *g* "Lied vom Scheitern" -> "du bist immer dann am besten, wenn's dir eigentlich egal ist, du bist immer dann am besten wenn dir keiner ins Regal pisst (ok, damit ist einmischen gemeint) *G*"

Also viel Erfolg wünsche ich
Gruß, -Chris

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4. Juli 2008 um 21:52

Hallo lauder,
habe genau das gleiche Problem. Ich kann kaum mehr etwas unternehmen oder rausgehen, ich habe immer und überall Angst vor Beurteilung anderer Menschen. Ich denke immer alle gucken mich an und denken das ich unbeholfen, dumm, fett und häßlich bin. Ich kann dadurch kein normales Leben mehr führen. Zwischenmenschliche Kontakte sind mir kaum mehr möglich. Bei mir ist es auch so das ich mich gerne mal auffällig und modisch kleide was natürlich dazu führt das man angeguckt wird. Aber ich denke immer das die Menschen schlecht über mich denken. Leide seit 10 Jahren an Angstzuständen und Panikattacken, und habe gerade heute erfahren das das auch dazu gehört, es ist "nur" eine weitere Angst und nennt sich, wie hier auch schon einmal erwähnt, soziale Phobie.
Liebe Grüße

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23. Juli 2008 um 17:13

Damit ist nicht zu scherzen.Hatte das selbe Problem!!!
Hey, alles klar soweit bei dir?? Als ich deinen Text gelesen hab, musste ich Dir unbedingt was antworten. Guck mal, ich hatte ganz genau das selbe Problem! Bin damit dann zum Therapeuten gegangen und es hat sich herausgestellt, dass ich eine soziale Phobie habe/hatteBin nämlich wie ich glaube geheilt!! Also, was ich Dir aber eigentlich sagen möchte ist:Würde wenn es noch schlimmer wird oder dich jetzt schon zu sehr belastet zum Therapeuten gehen! Lass es nicht erst zur sozialen Phobie kommen, denn das ist dann eine lange und harte Prozedur bis man wieder davon loskommt!...Brauchst auch keine Angst vorm Gang zum Therapeuten haben! Der hilft Dir da raus. Er öffnet Dir mit seiner Sicht der Dinge die Augen.So siehst Du irgendwann die Wahrheit über dich selbst und andere.Und Du musst Dich dann im Gegenzug mit deinen Ängsten konfrontieren.Also Dich bewusst in die Situationen bringen, vor denen Du dich so fürchtest.Es geht dann darum, dass du deine Ängste bewusst wahrnimmst und sie akzeptierst! Denn es ist erwíesen, dass wenn man Ängste/Gefühle versucht zu unterdrücken, sie sich nur verstärken. Wenn du sie akzeptierst,lassen sie irgendwann noch in der Angstsituation nach. Schritt für Schritt verlierst Du dann deine Ängst! Noch ein Tipp: Mädchen schauen andere Mädchen nur intensiv an, wenn sie sich von Ihnen bedroht fühlen/sie hübsch oder hübscher finden! Warum sollte ein Mädchen ein anderes beobachten, dass es für unatraktriv oder so hält??Stell dir die Frage mal selbst...Wünsch Dir alles Liebe und Gute und hoffe, dass du sehr bald glücklich werden wirst!Ich glaub an Dich!!!

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23. Juli 2008 um 18:49

Jeder hat seinen eigenen Bildschirm im Kopf
Mach Dir immer klar, dass niemand in Deinen Kopf gucken kann. Die meisten Menschen werden Dich einfach wie alle anderen ganz normal wahrnehmen.
Was die vielleicht denken spielt sich in DEINEM Kopf ab, auf Deinem eigenen Bildschirm.
Wenn andere sich seltsam Verhalten oder lachen oder weggehen, muss das mit Dir _gar nichts_ zu tun haben, sondern mit ihnen selbst. Beziehe nicht alles auf Dich.
Solange Dir niemand sagt, dass etwas nicht okay ist mit Dir, oder dass jemand auf Dich reagiert, gehe davon aus, dass das _nicht_ so ist.
Die meisten Menschen haben übrigens Angst vor Ablehnung und haben selbst Angst, und fühlen sich selbst vielleicht minderwertig. Versuch, Dir das vor Augen zu halten. Auch andere müssen sich überwinden, Kontakt aufzunehmen, müssen wagen, abgelehnt zu werden. Investiere das gleiche. Versuche zu sehen, wo andere unsicher sind, gehe auf sie zu.
Wenn DU Dich gut fühlst mit Deinen Klamotten, wenn Du denkst, Du bist so okay, werden die anderen das auch finden.
Hast Du eine Idee, wo das herkommt, hast Du das mal in der Kindheit erlebt, oder durch Deine Eltern, dass jemand meinte, das schaut nicht gut aus?
Übrigens siehst Du gut aus und bist okay gekleidet und genauso wertvoll wie alle anderen auch, EGAL was eine einzelne Person denken könnte. Was jemand denkt, ändert doch nichts daran, dass Du okay bist. Aber glaub mir - die meisten sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
Liebe Grüße
Seschetta

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23. Juli 2008 um 19:22

Nich gleich aufgeben!
Das ist ehrlich bisschen blöd einen Platz zu finden. Also ich hatte ziemliches Glück glaub ich. Ich hab sofort was gekriegt! Länger als ein halbes Jahr muss man aber bestimmt nicht warten. Musst du ganz viele Therapeuten in deiner Nähe anrufen und denen vorjammern wie schlecht es Dir geht Ich hab das eine Freundin für mich machen lassen. Sie meinte dann, dass es einer Freundin von ihr ganz schlecht geht.Vllt hab ich deswegen auch so schnell was gekriegtDie haben gleich zurückgerufen..So lange du auf einen freien Platz wartest kann ich Dir schonmal ein sehr gutes Buch empfehlen! Und zwar:Aussöhnung mit dem inneren Kind von Erika J. Chopich und Margaret Paul. Das ist richtig gut für die Seele Darin wird beschrieben, wie man lernen kann sich selbst zu lieben, egal was andere tun oder sagen! Ich kann Dir nur sagen, dieses Buch hat mein Leben grundlegend geändert!!Wenn ich das noch vor meiner Therapie gelesen hätte, wäre ich bestimmt noch viel schneller gesund geworden! Leider hab ich es erst später entdeckt Aber macht nichts!Hab ca 1 Jahr und paar zerquetschte gebraucht um die Phobie so gut loszuwerden bzw in den Griff zu bekommen.Ich war aber auch schon viel zu tief drin.Konnte zum Schluss vor meiner eigenen Familie kein Glas Sekt mehr heben ohne zu zittern und mich total zu verkrampfen plus dass sich zu dem Zeitpunkt als ich die Therapie begonnen hab, meine ganzen Freundinnen von mir abgewand haben. So bin ich kaum unter Leute gekommen, was das ganze dann noch zusätzlich verstärkt hat und den Heilungsprozess verlangsamt hat...Du packst das! Ihr alle, Die ihr hier schreibt! Das kriegt man ehrlich los!! Es dauert nur und man muss einen unbändigen Willen haben und niemals aufgeben, egal wieviele Rückfälle man hat!Das ist völlig normal! Das schwankt ne ganze Weile, bis es dann konstant gut bleibt. Viel Spaß beim Problem besiegen Die richtige Einstellung machts!

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24. Juli 2008 um 0:48

Hey du
Das find ich auch blöd, dass man selbst anrufen soll! Das ist aber auch so ein bisschen wegen Datenschutz glaub ich...Das Ding ist aber, dass viele Leute, die diese mega frustrierende Krankheit haben viel zu lange versuchen sich selbst zu heilen. Leider hab ich diesen Fehler auch gemacht und hab mich so immer tiefer reingeritten ohne es zu merken! Sich selbst davon zu heilen ist ganz schwierig! Weiß gar nicht, ob das überhaupt geht! Ohne professionelle Unterschtützung stehen die Chancen auf Heilung ganz schlecht!! Man denkt sich leider so und so muss ich machen und dann wird alles besser. Aber das ist meistens grade nicht der Fall. Ich persönlich denke, man braucht ganz dringend die Unterstützung einer professionellen Person, die einen auf diesem nervenaufreibenden Weg unterstützt, wieder auffängt und so. Das kann halt leider nur ein Therapeut..Keiner hat bock sich einzugestehen, dass er es nicht alleine schaffen kann. Das ist schwer.Ich weiß! Man kann sich Bücher und so über das Thema kaufen, aber das ist viel zu allgemein. Aus Ehrfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, das die Hilfe, sag ich jetzt mal, auf einen persönlich zugeschnitten ist. Der T ist ja auch da wenn du Fragen hast und er versteht dich! Viele haben Angststörungen!Selbst mein Therapeut hatte eine soziale Phobie gehabt und ist nun geheilt...Man kann sich nur entscheiden, ob man den sicheren Weg zum Therapeuten wagt, oder ob man sich auf gut Glück selbst versucht irgendwie zu helfen. Dort anzurufen ist gar nicht so schlimm. Musste ihm dann ja später als er zurückgerufen hat auch persönlich erklären, was ich hab. Geht schon. Das wichtige ist,er oder sie ist der/die Letzte, der dich wegen deiner Ängste verurteitl!...Wenn ich Dir einen ganz persönlichen Tipp geben darf.Lies vorher das Buch, was ich Dir empfolen hab. Dort geht die Autorin auch auf Ängste ein! Und danach lieber ehrlich zum Therapeuten!!!! Falls du interesse hast, hier die ISBN:978-3-548-35731-7 Aussöhnung mit dem inneren Kind

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