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Transsexuell, wer kann helfen

25. August 2005 um 22:56

Hi

wie ich hier schon erwähnt habe, bin ich etwas anders gestrickt, wie die meisten unserer Zeitgenossen.
Es kann mit meiner starken weblichen Seite zu tun haben, vielleicht lebe ich im falschen (männlichen)Körper.
Ich habe einen starken Wunsch ganz als Frau zu leben, mich weiblich zu kleiden, obbwohl ich nun nicht unbedingt auf Männer stehe.
Aber ich kann mich nicht entschließen , dem machzugeben. Wird dann nicht alles noch schlimmer und könnte mich jemand überhaupt als Frau akzeptieren.
Ich hab ja so schon kaum Kontakte keinen richtigen Freund und keine richtige Freundin.
Von Männern trennen mich emotional Welten. Frauen fühl ich mich eher verbunden , aber leider geht es den Frauen nicht so. Es kann so auch keine richtige Näe entstehen, obwohl ich es mir so wünsche
Eine Freundin mit der ich über alles intim rden kann und natürlich auch shoppen gehn, ausgehn kann usw aber das bleibt wohl Illusion. Und was könnte ich ihr denn schon geben ?
Auch eine Trans-Gruppe konnte mir hier nicht weiterhelfen.
Ich weiß nicht, soll ich dem Wunsch nachgeben, oder etwas dagegen unternehmen ?

Grüße
Michelle

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26. August 2005 um 1:25

"Transsexualität"
Es gibt keine Frauen, die Männer in Frauenkleidung mögen, das kannst Du Dir aus dem Kopf schlagen
(die "Frauen" hier, die Beiträge darüber schreiben, sie fänden ihre Männer in Rock/Strumpfhosen toll, sind Fakes

Größtenteils tolerieren Frauen TVs (was
doch schon mal schön ist) - solange sie mit ihnen nicht näher zu tun haben; aber ich habe den Eindruck gewonnen, es schwingt da eine diffuse Angst mit... hatte selber vor einiger Zeit ne Freundin, die es psychisch ziemlich belastete. Sie konnte es rational nicht erklären, sie hatte einfach nur ein schlechtes Gefühl, als sie meine Sachen sah.
Ich denke, es ist eine ähnliche Angst, wie man vor Exhibitionisten oder psychisch Kranken Angst
hat. Man weiß, sie tun Dir nichts, aber möchte nichts mit ihnen zu tun haben - sicherheitshalber.

Also bei mir sind es so Phasen, wo ich eigentlich nicht genau weiß, was ich bin.
Kann sein, daß ich monatelang ein starkes Bedürfnis habe, mich en femme zu bewegen, dann kommt wieder ein Jahr, wo ich absolut "normaler" Mann bin. Geht schon seit meiner Kindheit so und es wird sich sicherlich nicht mehr ändern.

Es gibt da nen "Transsexualitätstest", habe ich zwar nie gemacht, aber hier der link:

http://www.transgender.at/cogiati/

Man sollte nicht voreilig zum Schluß kommen, man sei TS, es kann auch ein simpler Fetischismus dahinterstecken. Willst Du als TS anerkannt werden, ist es sogar von Nachteil, wenn Du erwähnst, Du trägst gerne Frauenkleidung.


Caroline

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26. August 2005 um 10:37
In Antwort auf na'im_12954821

"Transsexualität"
Es gibt keine Frauen, die Männer in Frauenkleidung mögen, das kannst Du Dir aus dem Kopf schlagen
(die "Frauen" hier, die Beiträge darüber schreiben, sie fänden ihre Männer in Rock/Strumpfhosen toll, sind Fakes

Größtenteils tolerieren Frauen TVs (was
doch schon mal schön ist) - solange sie mit ihnen nicht näher zu tun haben; aber ich habe den Eindruck gewonnen, es schwingt da eine diffuse Angst mit... hatte selber vor einiger Zeit ne Freundin, die es psychisch ziemlich belastete. Sie konnte es rational nicht erklären, sie hatte einfach nur ein schlechtes Gefühl, als sie meine Sachen sah.
Ich denke, es ist eine ähnliche Angst, wie man vor Exhibitionisten oder psychisch Kranken Angst
hat. Man weiß, sie tun Dir nichts, aber möchte nichts mit ihnen zu tun haben - sicherheitshalber.

Also bei mir sind es so Phasen, wo ich eigentlich nicht genau weiß, was ich bin.
Kann sein, daß ich monatelang ein starkes Bedürfnis habe, mich en femme zu bewegen, dann kommt wieder ein Jahr, wo ich absolut "normaler" Mann bin. Geht schon seit meiner Kindheit so und es wird sich sicherlich nicht mehr ändern.

Es gibt da nen "Transsexualitätstest", habe ich zwar nie gemacht, aber hier der link:

http://www.transgender.at/cogiati/

Man sollte nicht voreilig zum Schluß kommen, man sei TS, es kann auch ein simpler Fetischismus dahinterstecken. Willst Du als TS anerkannt werden, ist es sogar von Nachteil, wenn Du erwähnst, Du trägst gerne Frauenkleidung.


Caroline

Also wirklich....
Ich bin doch kein Fake!
Ich weiß zwar nicht, wie ich dir das beweisen sollte, zumal es ja auch kein Fetisch ist sondern ein... "lustvolles Spielen mit den Geschlechterrollen".
Vielleicht hast du in diese Aussagen mehr hineininterpretiert, als drin stand?
Hallo? Wie lange tragen Frauen denn bitte schön schon Hosen?

Sicherlich ist es aber doch ein Unterschied, ob ein Mann Frauensachen trägt, weil er diese eben schön findet oder ob er sich tatsächlich mehr als Frau fühlt.
Letztere toleriere ich zumindest. Darüber hinaus habe ich schlichtweg keine Erfahrungen gemacht.

Allerdings denke ich nicht, dass ich psychisch an einer derartigen Freundschaft kaputt gehen würde. Das liegt vielleicht daran, dass viele Menschen die Begriffe "Frau" und "Mann" deutlich differenziert haben wollen. Und wenn man sich selbst allzu sehr nach dem Geschlecht definiert, so wie es in der Gesellschaft dargestellt wird, fühlt man sich vielleicht in seiner eigenen Identität bedroht.

Ich habe früher von einer Welt voller "androgyn" handelnder Menschen geträumt. Das war sicherlich naiv. Tatsächlich wird es auch im Verhalten Unterschiede geben, die nicht durch die Gesellschaft aufgezwungen sind.
Was ich mir aber bewahrt habe ist der Glaube daran, dass viele Missverständnisse und Ausgrenzungen auf einer Verherrlichung und Erweiterung der Unterschiede beruht.

Übrigens... Ich würde gerne etwas wissen: Als TV spürt man doch irgendetwas, das man dem anderen Geschlecht zuordnet. Habt ihr eine Ahnung, was das ist?
Was macht euch weiblicher?
Vielleicht würde mir das helfen, zu verstehen, was weibliche Charakteriegenschaften sein sollen.
Oder findet ihr, meine Anfrage ist anmaßend?

Nun denn....
Ich hoffe, ich werde nicht mehr als Fake abgestempelt... (Als Fake für was denn überhaupt?)


Bye

Ele

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26. August 2005 um 22:22
In Antwort auf liva_11977900

Also wirklich....
Ich bin doch kein Fake!
Ich weiß zwar nicht, wie ich dir das beweisen sollte, zumal es ja auch kein Fetisch ist sondern ein... "lustvolles Spielen mit den Geschlechterrollen".
Vielleicht hast du in diese Aussagen mehr hineininterpretiert, als drin stand?
Hallo? Wie lange tragen Frauen denn bitte schön schon Hosen?

Sicherlich ist es aber doch ein Unterschied, ob ein Mann Frauensachen trägt, weil er diese eben schön findet oder ob er sich tatsächlich mehr als Frau fühlt.
Letztere toleriere ich zumindest. Darüber hinaus habe ich schlichtweg keine Erfahrungen gemacht.

Allerdings denke ich nicht, dass ich psychisch an einer derartigen Freundschaft kaputt gehen würde. Das liegt vielleicht daran, dass viele Menschen die Begriffe "Frau" und "Mann" deutlich differenziert haben wollen. Und wenn man sich selbst allzu sehr nach dem Geschlecht definiert, so wie es in der Gesellschaft dargestellt wird, fühlt man sich vielleicht in seiner eigenen Identität bedroht.

Ich habe früher von einer Welt voller "androgyn" handelnder Menschen geträumt. Das war sicherlich naiv. Tatsächlich wird es auch im Verhalten Unterschiede geben, die nicht durch die Gesellschaft aufgezwungen sind.
Was ich mir aber bewahrt habe ist der Glaube daran, dass viele Missverständnisse und Ausgrenzungen auf einer Verherrlichung und Erweiterung der Unterschiede beruht.

Übrigens... Ich würde gerne etwas wissen: Als TV spürt man doch irgendetwas, das man dem anderen Geschlecht zuordnet. Habt ihr eine Ahnung, was das ist?
Was macht euch weiblicher?
Vielleicht würde mir das helfen, zu verstehen, was weibliche Charakteriegenschaften sein sollen.
Oder findet ihr, meine Anfrage ist anmaßend?

Nun denn....
Ich hoffe, ich werde nicht mehr als Fake abgestempelt... (Als Fake für was denn überhaupt?)


Bye

Ele

Fakes - Androgynität - Transsexualität - Fetischismus
Habe eigentlich auf die Beiträge abgezielt, wo "Frauen" davon reden, sie hätten "ihren Mann von seidener Unterwäsche überzeugt" oder sie fänden es "toll", wenn ihr Mann Strumpfhosen trägt.
Daß jüngere Frauen TVs noch spannend finden, OK, ich glaubs Dir Allerdings kann man solche Frauen mit der Lupe suchen, so daß meine Bemerkung wohl ihre Berechtigung hat *g*
OK, ich möchte auch nich rumstreiten, wer hier ein Fake ist oder nicht; ist mir letztendlich egal...
Dir nehm ich's auch ab, daß es ehrlich gemeint ist.

Du hast nen Punkt angesprochen, dem ich auch zustimmen kann: "die Leute" wollen gerne klar differenzieren, was Männlein & was Weiblein ist; alles dazwischen bringt die angelernten (oder angeborenen) "Deutungsmuster" durcheinander (mir fällt jetzt kein besserer Begriff ein).
Die (irgendwo auch verständliche) verbreitete Haltung ist eben "Was ich nicht kenne oder womit ich keine Erfahrung habe, damit möcht ich zunächst mal nix zu tun haben". Ich habe zB auch keine Erfahrung mit Haien und auch wenn Experten sagen "Haie sind in der Regel für den Menschen harmlos" (ist so), möchte ich dennoch keine Bekanntschaft mit ihnen machen *g*
OK, aber um psychologisch tiefer zu gehn, dazu fehlt mir ehrlich gesagt das Wissen zu... ist halt nur ein Erklärungsversuch von mir.
Die "androgyne Gesellschaft" ist auch ein interessanter Einwurf; wenn man die kulturelle Entwicklung (besonders des letzten Jh.) betrachtet, kommt man eigentlich nicht herum, eine Annäherung zwischen den Geschlechtern zu beobachten. Vor 50 Jahren war es doch zB noch undenkbar, daß Väter Mutterschaftsurlaub in Anspruch nehmen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Oder - wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb - seit wann tragen denn Frauen Hosen?
Bis vor ca. 70-100 Jahren galt es noch als völlig "unweiblich", daß Frauen Hosen tragen.

Zur letzen Frage: was macht einen Mann "weiblicher", wenn er gern Frauenkleidung trägt.
In der Frage steckt schon mal implizit ein kleines Mißverständnis: nicht jeder Mann, der Frauenkleidung trägt, fühlt sich auch weiblich.
Bei vielen ist es einfach nur ein Fetisch, DWTs wollen zB gar nicht feminin wirken und schminken sich auch nicht. Sie genießen einfach nur das Gefühl der Strumpfhose, des BHs etc.
Manche Frauen stehen ja zB auch auf Lack, Leder, Latex und finden es sexuell erregend.
Auch TVs müssen sich nicht unbedingt weiblich fühlen, sonst wären sie ja transsexuell und würden den letzten Schritt zur "Geschlechtsangleichung" wagen.
Ich persönlich weiß bis heute nicht, warum ich den Drang verspüre, zeitweise Frau "zu spielen", ich nenne es mal so - denn wie eine Frau fühlt, weiß ich natürlich nicht; ich kann es nur mutmaßen oder Parallelen ziehen. Es ist zB ein allgemein "weiches" Wesen; Frauen, die mit mir zusammen waren, waren erstaunt, wie sehr ich zB Zärtlichkeit mag; hinzu kommt, daß ich recht passiv bin, dh ich käme nie auf die Idee, Frauen wegen Sex "aufzureißen" (sorry, mir fällt kein geeigneterer Ausdruck ein). Mir fehlt der Drang, Frauen "anzumachen", wie er bei Männern wohl allgemein üblich ist.
Allerdings "fühle" ich mich iA nicht wie eine Frau, dh ich habe nicht das Gefühl, daß ich im falschen Körper stecke - jedenfalls war es noch nie so.
Es ist eben ein Drang, zeitweise aus der männlichen Rolle in die weibliche zu schlüpfen.
Hinzu kommt sicherlich noch ein gewisser Hang zum Fetischismus, Frauenkleider sind einfach objektiv schöner als Herrenanzüge *g*

Caroline

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26. August 2005 um 22:36
In Antwort auf liva_11977900

Also wirklich....
Ich bin doch kein Fake!
Ich weiß zwar nicht, wie ich dir das beweisen sollte, zumal es ja auch kein Fetisch ist sondern ein... "lustvolles Spielen mit den Geschlechterrollen".
Vielleicht hast du in diese Aussagen mehr hineininterpretiert, als drin stand?
Hallo? Wie lange tragen Frauen denn bitte schön schon Hosen?

Sicherlich ist es aber doch ein Unterschied, ob ein Mann Frauensachen trägt, weil er diese eben schön findet oder ob er sich tatsächlich mehr als Frau fühlt.
Letztere toleriere ich zumindest. Darüber hinaus habe ich schlichtweg keine Erfahrungen gemacht.

Allerdings denke ich nicht, dass ich psychisch an einer derartigen Freundschaft kaputt gehen würde. Das liegt vielleicht daran, dass viele Menschen die Begriffe "Frau" und "Mann" deutlich differenziert haben wollen. Und wenn man sich selbst allzu sehr nach dem Geschlecht definiert, so wie es in der Gesellschaft dargestellt wird, fühlt man sich vielleicht in seiner eigenen Identität bedroht.

Ich habe früher von einer Welt voller "androgyn" handelnder Menschen geträumt. Das war sicherlich naiv. Tatsächlich wird es auch im Verhalten Unterschiede geben, die nicht durch die Gesellschaft aufgezwungen sind.
Was ich mir aber bewahrt habe ist der Glaube daran, dass viele Missverständnisse und Ausgrenzungen auf einer Verherrlichung und Erweiterung der Unterschiede beruht.

Übrigens... Ich würde gerne etwas wissen: Als TV spürt man doch irgendetwas, das man dem anderen Geschlecht zuordnet. Habt ihr eine Ahnung, was das ist?
Was macht euch weiblicher?
Vielleicht würde mir das helfen, zu verstehen, was weibliche Charakteriegenschaften sein sollen.
Oder findet ihr, meine Anfrage ist anmaßend?

Nun denn....
Ich hoffe, ich werde nicht mehr als Fake abgestempelt... (Als Fake für was denn überhaupt?)


Bye

Ele

Was macht mich weiblich ?
Hallo Eleonor,

ja so richtig kann ich Dir die Frage auch nicht beatworten.
Ich kann ja nicht schanger werden und hab auch keine Tage , obwohl bei mir ja bald die Wechseljahre anstünden.
Nun , die Leute haben mir auch schon gesagt, dass an mir eine Frau verlorengegangen ist oder ich von hinten wie eine aussehe.
Als Kind bin ich fast nur für ein Mädchen gehalten worden.
Und bei bißchen Nachhilfe kan ich vielleicht ein ganz passables weibliches Aussehen hinbekommen
Ich kann nur sagen wenn ich eine Frau sehen, die mir sympathisch ist, dann wäre ich gerne wie sie oder wäre gern ihre beste Freundin.
Ich glabu nicht, dass ich nun so typisch weibliche Angewohnheiten habe, die Männer normalerweise nicth hätten. außer dass ich einen Schuhtick habe

Grüße
Michelle

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26. August 2005 um 23:29
In Antwort auf na'im_12954821

Fakes - Androgynität - Transsexualität - Fetischismus
Habe eigentlich auf die Beiträge abgezielt, wo "Frauen" davon reden, sie hätten "ihren Mann von seidener Unterwäsche überzeugt" oder sie fänden es "toll", wenn ihr Mann Strumpfhosen trägt.
Daß jüngere Frauen TVs noch spannend finden, OK, ich glaubs Dir Allerdings kann man solche Frauen mit der Lupe suchen, so daß meine Bemerkung wohl ihre Berechtigung hat *g*
OK, ich möchte auch nich rumstreiten, wer hier ein Fake ist oder nicht; ist mir letztendlich egal...
Dir nehm ich's auch ab, daß es ehrlich gemeint ist.

Du hast nen Punkt angesprochen, dem ich auch zustimmen kann: "die Leute" wollen gerne klar differenzieren, was Männlein & was Weiblein ist; alles dazwischen bringt die angelernten (oder angeborenen) "Deutungsmuster" durcheinander (mir fällt jetzt kein besserer Begriff ein).
Die (irgendwo auch verständliche) verbreitete Haltung ist eben "Was ich nicht kenne oder womit ich keine Erfahrung habe, damit möcht ich zunächst mal nix zu tun haben". Ich habe zB auch keine Erfahrung mit Haien und auch wenn Experten sagen "Haie sind in der Regel für den Menschen harmlos" (ist so), möchte ich dennoch keine Bekanntschaft mit ihnen machen *g*
OK, aber um psychologisch tiefer zu gehn, dazu fehlt mir ehrlich gesagt das Wissen zu... ist halt nur ein Erklärungsversuch von mir.
Die "androgyne Gesellschaft" ist auch ein interessanter Einwurf; wenn man die kulturelle Entwicklung (besonders des letzten Jh.) betrachtet, kommt man eigentlich nicht herum, eine Annäherung zwischen den Geschlechtern zu beobachten. Vor 50 Jahren war es doch zB noch undenkbar, daß Väter Mutterschaftsurlaub in Anspruch nehmen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Oder - wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb - seit wann tragen denn Frauen Hosen?
Bis vor ca. 70-100 Jahren galt es noch als völlig "unweiblich", daß Frauen Hosen tragen.

Zur letzen Frage: was macht einen Mann "weiblicher", wenn er gern Frauenkleidung trägt.
In der Frage steckt schon mal implizit ein kleines Mißverständnis: nicht jeder Mann, der Frauenkleidung trägt, fühlt sich auch weiblich.
Bei vielen ist es einfach nur ein Fetisch, DWTs wollen zB gar nicht feminin wirken und schminken sich auch nicht. Sie genießen einfach nur das Gefühl der Strumpfhose, des BHs etc.
Manche Frauen stehen ja zB auch auf Lack, Leder, Latex und finden es sexuell erregend.
Auch TVs müssen sich nicht unbedingt weiblich fühlen, sonst wären sie ja transsexuell und würden den letzten Schritt zur "Geschlechtsangleichung" wagen.
Ich persönlich weiß bis heute nicht, warum ich den Drang verspüre, zeitweise Frau "zu spielen", ich nenne es mal so - denn wie eine Frau fühlt, weiß ich natürlich nicht; ich kann es nur mutmaßen oder Parallelen ziehen. Es ist zB ein allgemein "weiches" Wesen; Frauen, die mit mir zusammen waren, waren erstaunt, wie sehr ich zB Zärtlichkeit mag; hinzu kommt, daß ich recht passiv bin, dh ich käme nie auf die Idee, Frauen wegen Sex "aufzureißen" (sorry, mir fällt kein geeigneterer Ausdruck ein). Mir fehlt der Drang, Frauen "anzumachen", wie er bei Männern wohl allgemein üblich ist.
Allerdings "fühle" ich mich iA nicht wie eine Frau, dh ich habe nicht das Gefühl, daß ich im falschen Körper stecke - jedenfalls war es noch nie so.
Es ist eben ein Drang, zeitweise aus der männlichen Rolle in die weibliche zu schlüpfen.
Hinzu kommt sicherlich noch ein gewisser Hang zum Fetischismus, Frauenkleider sind einfach objektiv schöner als Herrenanzüge *g*

Caroline

Danke
...dass wir uns wohl doch im allgemeinen verstehen

Ich sprach mit meiner Frage nach "dem Weiblichen" eigentlich auch wirklich Transvestiten an, die sich im falschen Körper befinden oder zumindest solche, die eine unüblich starke weibliche Seite verspüren.
Sicherlich weiß auch ich, dass es auch einfach Fetische gibt

Mir würde zur Weiblichkeit eigentlich auch nichts spezielles Einfallen, aber diese nicht ganz greifbare "Weichheit", die du meinst, die erkenne ich auch. Dazu gehört u.A. auch der nicht so stark ausgeprägte Konkurrenzbedarf.

Leider denke ich zwar nicht, dass eine Androgynität der Gesellschaft erreichbar ist, aber es wäre doch schön, wenn die üblichen Vorurteile aufgebrochen werden würden und wir dem Kern der Sache etwas näher kämen.
Man kann ja auch nicht wirklich objektiv sein, aber wenn man es nie anstrebt, wird man immer nur persönlich und unkorrekt reagieren, um mal ne Parallele zu nennen.

Aber wo du recht hast: Frauenkleider sind wirklich schöner! Hab mich eh schonmal gefragt, warum die Männer im allgemeinen nicht ein wenig für schönere Kleidung rebellieren!

Du meintest in deiner vorherigen Antwort, Frauen hätten ein Problem mit TVen, aber wie steht es mit Männern? Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen, dass sie weniger Probleme damit haben, da heutzutage ja eh alles als "schwul" abgestempelt wird, was auch nur einen Hauch ins weibliche geht....


Bis denne


Ele

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26. August 2005 um 23:41
In Antwort auf michaelh

Was macht mich weiblich ?
Hallo Eleonor,

ja so richtig kann ich Dir die Frage auch nicht beatworten.
Ich kann ja nicht schanger werden und hab auch keine Tage , obwohl bei mir ja bald die Wechseljahre anstünden.
Nun , die Leute haben mir auch schon gesagt, dass an mir eine Frau verlorengegangen ist oder ich von hinten wie eine aussehe.
Als Kind bin ich fast nur für ein Mädchen gehalten worden.
Und bei bißchen Nachhilfe kan ich vielleicht ein ganz passables weibliches Aussehen hinbekommen
Ich kann nur sagen wenn ich eine Frau sehen, die mir sympathisch ist, dann wäre ich gerne wie sie oder wäre gern ihre beste Freundin.
Ich glabu nicht, dass ich nun so typisch weibliche Angewohnheiten habe, die Männer normalerweise nicth hätten. außer dass ich einen Schuhtick habe

Grüße
Michelle

Schuhtick, hm?
Ist ja an sich schon lustig
Nichts gegen dich, aber normalerweise möchte ich jeden verhauen, der meint, das sei typisch weiblich )

Aber wenn man viele verschiedene, schöne Klamotten trägt, dann braucht man auch einige Schuhe... Bei dieser homogenen Masse an Männerschuhen ist es verständlich, dass es kaum Verständnis seitens der Männer gibt.

Vielleicht findest du ja doch noch eine beste Freundin! Es gibt sie ja: Frauen mit einem weiten Horizont. Vielleicht sind sie nicht in der Mehrheit und darum schwer zu finden, aber es gibt sie.
Tipss kann ich dir keine geben. Aber nach meiner Erfahrung findet man im Internet leichter Menschen, die ähnlich denken.


Also, viel Glück Michelle und trauere der Menstruation nicht allzu sehr nach

Nein, nurn Scherz


Bye

Ele

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26. August 2005 um 23:47

Was du einer Freundin geben könntest
Na, deine Gedanken natürlich!
Erfahrungen, Aufrichtigkeit.... Egal welchen Geschlechts du bist oder nicht bist: Als Charakter bist du doch allemal interessant, oder?

Verfall nicht in den Glauben, du könntest jemandem nichts geben! Ich denke, wenn jemand es zulässt, könntest du mehr geben, als so ein 08/15-Menschlein!

Das nochmal am Rande

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27. August 2005 um 0:02
In Antwort auf liva_11977900

Danke
...dass wir uns wohl doch im allgemeinen verstehen

Ich sprach mit meiner Frage nach "dem Weiblichen" eigentlich auch wirklich Transvestiten an, die sich im falschen Körper befinden oder zumindest solche, die eine unüblich starke weibliche Seite verspüren.
Sicherlich weiß auch ich, dass es auch einfach Fetische gibt

Mir würde zur Weiblichkeit eigentlich auch nichts spezielles Einfallen, aber diese nicht ganz greifbare "Weichheit", die du meinst, die erkenne ich auch. Dazu gehört u.A. auch der nicht so stark ausgeprägte Konkurrenzbedarf.

Leider denke ich zwar nicht, dass eine Androgynität der Gesellschaft erreichbar ist, aber es wäre doch schön, wenn die üblichen Vorurteile aufgebrochen werden würden und wir dem Kern der Sache etwas näher kämen.
Man kann ja auch nicht wirklich objektiv sein, aber wenn man es nie anstrebt, wird man immer nur persönlich und unkorrekt reagieren, um mal ne Parallele zu nennen.

Aber wo du recht hast: Frauenkleider sind wirklich schöner! Hab mich eh schonmal gefragt, warum die Männer im allgemeinen nicht ein wenig für schönere Kleidung rebellieren!

Du meintest in deiner vorherigen Antwort, Frauen hätten ein Problem mit TVen, aber wie steht es mit Männern? Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen, dass sie weniger Probleme damit haben, da heutzutage ja eh alles als "schwul" abgestempelt wird, was auch nur einen Hauch ins weibliche geht....


Bis denne


Ele

Tunten, Männer & TVs
Hi, Ela

Na, ich weiß ja nicht, wie informiert Du bist *g*
Es gibt Leute, für die sind DWTer, TVs & TS einfach nur schwul & wissen überhaupt nichts über die Unterschiede. Man sieht im Fernsehn ne Show, in der ne schrille Tunte auftritt und denkt "Ach so sind die. Lustich". Oder man sieht die Bildchen vom Christopher-Street-Day und glaubt, TVs feiern jeden Tag Sadomaso-Orgien.
Von Männern fühl ich mich nich angezogen, aber für nen TV wärs kein Problem, noch heute Nacht ein Date mit nem Mann zu organisieren.
Man muß ja nur in die entsprechenden Kontaktmärkte schauen.
Ich hab schon den Eindruck (und auch entsprechenden Mailverkehr gehabt *g*), daß viele Männer auf TVs stehen; sicher gibt es immer wieder knallharte Burschen, für die das einfach nur pervers & schwul ist.
Oft ist es so, daß Männer einfach mal "probieren wollen". Es spielt wahrscheinlich ne Rolle, daß TVs halt keine Probleme haben, Strümpfe, Strapse und Röckchen zu tragen. Ihnen macht es Spaß, während das Frauen doch iA nur widerwillig & oft nur ihrem Mann zuliebe tun *g*

LG
Caroline

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27. August 2005 um 9:33
In Antwort auf liva_11977900

Schuhtick, hm?
Ist ja an sich schon lustig
Nichts gegen dich, aber normalerweise möchte ich jeden verhauen, der meint, das sei typisch weiblich )

Aber wenn man viele verschiedene, schöne Klamotten trägt, dann braucht man auch einige Schuhe... Bei dieser homogenen Masse an Männerschuhen ist es verständlich, dass es kaum Verständnis seitens der Männer gibt.

Vielleicht findest du ja doch noch eine beste Freundin! Es gibt sie ja: Frauen mit einem weiten Horizont. Vielleicht sind sie nicht in der Mehrheit und darum schwer zu finden, aber es gibt sie.
Tipss kann ich dir keine geben. Aber nach meiner Erfahrung findet man im Internet leichter Menschen, die ähnlich denken.


Also, viel Glück Michelle und trauere der Menstruation nicht allzu sehr nach

Nein, nurn Scherz


Bye

Ele

Schuhtick
Hi ele,
Danke für Deine guten Wünsche


na das mit dem Schuhtick hab ich ja gesagt, weil es doch immer heißt, das Frauen soooo viele Schuhe bräuchten. Natürlich ist das Blödsinn, das weiß ich auch.
Ich glaub , einen allgmeingültigen Maßstab für männlich/weiblich gibt es eigentlich nicht.
Bei mir ist es so, wenn ich lieber etwas mach was Frauen tun oder wo man sagt das ist typisch Frau, dann fühl ich mich vielleicht weiblicher
obewohl das dann mit Frausein nichts zu tun hat.
Ich geb damit meinen eigenen inneren Eindruck wieder
und ein andrer kann sagen das hat mit Frausein überhaupt nichts zu tun.
Ich trage schon gern weibliche Kleidung und möchte damit vielleicht auch weiblicher aussehen, weil ich es schöner finde aber dadurch bin ich noch keine Frau.
Was anderer ist es schon, dass ich mir in der Phanatasie gern vorstelle eine richtige FRau zu sein

GRüße
Michelle

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27. August 2005 um 10:00
In Antwort auf michaelh

Schuhtick
Hi ele,
Danke für Deine guten Wünsche


na das mit dem Schuhtick hab ich ja gesagt, weil es doch immer heißt, das Frauen soooo viele Schuhe bräuchten. Natürlich ist das Blödsinn, das weiß ich auch.
Ich glaub , einen allgmeingültigen Maßstab für männlich/weiblich gibt es eigentlich nicht.
Bei mir ist es so, wenn ich lieber etwas mach was Frauen tun oder wo man sagt das ist typisch Frau, dann fühl ich mich vielleicht weiblicher
obewohl das dann mit Frausein nichts zu tun hat.
Ich geb damit meinen eigenen inneren Eindruck wieder
und ein andrer kann sagen das hat mit Frausein überhaupt nichts zu tun.
Ich trage schon gern weibliche Kleidung und möchte damit vielleicht auch weiblicher aussehen, weil ich es schöner finde aber dadurch bin ich noch keine Frau.
Was anderer ist es schon, dass ich mir in der Phanatasie gern vorstelle eine richtige FRau zu sein

GRüße
Michelle

Fantasie
Ich verhalte mich ja auch schonmal "männlich", ohne so recht zu wissen, was das ist.

Ich hätte da doch glatt wieder ne Frage
Wenn du dir vorstellst, eine Frau zu sein: Bezieht sich das dann immer nur auf einen gewissen Zeitraum, so als ob du hinterher wieder sicher die Seiten wechseln könntest?

Ich wollte immer mal ne Woche lang ein Kerl sein *g*
Aber prinzipiell bleibe ich lieber ein Meeeedchen: Mir kommt es vor, als seien die Zwänge für Frauen nicht ganz so heftig.
Sollte jetzt übrigens keinen Vergleich darstellen.

Wenn du dir konsequent ein Geschlecht aussuchen müsstest: Wäre das eines der beiden... "üblichen" (*g*), oder würdest du lieber dazwischen stehen?


Naja, so weit die neugierigen Fragen...

MFG


Ele

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27. August 2005 um 10:18
In Antwort auf na'im_12954821

Tunten, Männer & TVs
Hi, Ela

Na, ich weiß ja nicht, wie informiert Du bist *g*
Es gibt Leute, für die sind DWTer, TVs & TS einfach nur schwul & wissen überhaupt nichts über die Unterschiede. Man sieht im Fernsehn ne Show, in der ne schrille Tunte auftritt und denkt "Ach so sind die. Lustich". Oder man sieht die Bildchen vom Christopher-Street-Day und glaubt, TVs feiern jeden Tag Sadomaso-Orgien.
Von Männern fühl ich mich nich angezogen, aber für nen TV wärs kein Problem, noch heute Nacht ein Date mit nem Mann zu organisieren.
Man muß ja nur in die entsprechenden Kontaktmärkte schauen.
Ich hab schon den Eindruck (und auch entsprechenden Mailverkehr gehabt *g*), daß viele Männer auf TVs stehen; sicher gibt es immer wieder knallharte Burschen, für die das einfach nur pervers & schwul ist.
Oft ist es so, daß Männer einfach mal "probieren wollen". Es spielt wahrscheinlich ne Rolle, daß TVs halt keine Probleme haben, Strümpfe, Strapse und Röckchen zu tragen. Ihnen macht es Spaß, während das Frauen doch iA nur widerwillig & oft nur ihrem Mann zuliebe tun *g*

LG
Caroline

Ist ja interessant
Sicher habe ich gedacht, dass es auch(!) Männer gibt, die sehr neugierig auf TVs reagieren und auch gern mal auf diesem Gebiet ihre praktischen Erfahrungen sammeln wollen *g*, aber ich hätte nicht gedacht, dass das wohl doch vermehrt zutrifft...

Dennoch denke ich schon, dass die meisten wohl eher zu den "knallharten Burschen" gehören, oder meinst du nicht? Vielleicht bewegst du dich in einem Umfeld, in dem es üblicher ist, aber wenn ich einfach nen Blick nach draußen werfe, sehe ich vielmehr neurotische Kerle, die zu sehr in ihren Zwängen leben... Denen traue ich diese Experimentierfreudigkeit nicht so recht zu....

Aber stimmt schon: Frauen kleiden sich oft nur widerwillig in Strümpfe, Strapse und Röckchen
Hmm... soll ich nun sagen, ob ich zu diesen Frauen gehöre oder nicht? Neee.... *g*


Nun denne


Ele

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27. August 2005 um 14:35

Eigentlich
geht es mir nicht nur ums Kleidertragen sondern auch ums zwischenmenschliche. Das hab ich oben ja auch erwähnt.
Wenn ich in einer Gruppe bin kann es schon sein dass auch gegenseitige Sympathie da ist, trotzdem traut sich niemand so richtig an mich ran und ich auch nicht.
Und das schiebe ich darauf, dass ich hatlt nich so ein "richtiger " Mann bin und die andern eben nicth wissen, wie sie mit mir umgehen sollen .
Wäre ich eine Frau (als "Mädchen" auf die Welt gekommen ), glaub ich wär ich ganz normale Frau und es wäre mit Freundschaften viel leichter

Grüße
Michelle

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27. August 2005 um 14:47
In Antwort auf liva_11977900

Fantasie
Ich verhalte mich ja auch schonmal "männlich", ohne so recht zu wissen, was das ist.

Ich hätte da doch glatt wieder ne Frage
Wenn du dir vorstellst, eine Frau zu sein: Bezieht sich das dann immer nur auf einen gewissen Zeitraum, so als ob du hinterher wieder sicher die Seiten wechseln könntest?

Ich wollte immer mal ne Woche lang ein Kerl sein *g*
Aber prinzipiell bleibe ich lieber ein Meeeedchen: Mir kommt es vor, als seien die Zwänge für Frauen nicht ganz so heftig.
Sollte jetzt übrigens keinen Vergleich darstellen.

Wenn du dir konsequent ein Geschlecht aussuchen müsstest: Wäre das eines der beiden... "üblichen" (*g*), oder würdest du lieber dazwischen stehen?


Naja, so weit die neugierigen Fragen...

MFG


Ele

Fanatasie
Hi Ele,

ja reizvoll wäre es schon , die Seiten zu wechseln und dann wieder zurück
dann könnte ich mir auch vorstellen ein Vogel zu sein oder ein Fisch in dem jewiels passenden Element
Also stell ich mir vor, immer eine Frau zu sein.
Das wäre mir schon lieber. Allerdings hab ich da die Phantasie auch noch nicht voll ausgereizt.
Ich würde gern alle Freiheiten haben und mich nicht dann wieder in eine bestimmte Rolle reindrängen lassen , das ist sicher leichter gesagt als getan.
Hätte ich die Wahl ich kann Frau sein und bleib es dann immer oder ich kann eine Woche Frau sein und muß dann wieder immer Mann bleiben oder ich kann eine Woche Frau sein und mich dann entscheiden was ich wirklich sein will, würd ich wohl die letzte Variante wählen.
Etwas zwichen den Gschlechtern , dann hätt ich gern die Figur und Aussehen einer Frau , die starken Arme eines Mannes und eine Stimme mit der ich dann wirklich vom männlicher ins weibliche Lage wechseln kann und die den männlichen und weiblichen Stimmumfang umschließt. das wär wirklich was , da ich beim Singen schon Probleme mit der Höhe habe.

MFG
Michelle

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27. August 2005 um 18:20
In Antwort auf michaelh

Fanatasie
Hi Ele,

ja reizvoll wäre es schon , die Seiten zu wechseln und dann wieder zurück
dann könnte ich mir auch vorstellen ein Vogel zu sein oder ein Fisch in dem jewiels passenden Element
Also stell ich mir vor, immer eine Frau zu sein.
Das wäre mir schon lieber. Allerdings hab ich da die Phantasie auch noch nicht voll ausgereizt.
Ich würde gern alle Freiheiten haben und mich nicht dann wieder in eine bestimmte Rolle reindrängen lassen , das ist sicher leichter gesagt als getan.
Hätte ich die Wahl ich kann Frau sein und bleib es dann immer oder ich kann eine Woche Frau sein und muß dann wieder immer Mann bleiben oder ich kann eine Woche Frau sein und mich dann entscheiden was ich wirklich sein will, würd ich wohl die letzte Variante wählen.
Etwas zwichen den Gschlechtern , dann hätt ich gern die Figur und Aussehen einer Frau , die starken Arme eines Mannes und eine Stimme mit der ich dann wirklich vom männlicher ins weibliche Lage wechseln kann und die den männlichen und weiblichen Stimmumfang umschließt. das wär wirklich was , da ich beim Singen schon Probleme mit der Höhe habe.

MFG
Michelle

Rollen
Da sagst du was!

Rollen sind ein zweischneidiges Schwert. Ohne sie kommt man nicht aus. Vielleicht ist man ohne sie sogar nahezu handlungsunfähig, denn warum sonst sollten sie existieren, wenn nicht dafür, um unsere Handlungen effektiver zu machen?

In nem anderen Forum (also nicht bei gofeminin) wurde heute noch das leidliche Thema angesprochen, ob Männer klüger sind als Frauen. Und natürlich ist es absolut gesellschaftsfähig, zu sagen, Frauen könnten nicht so gut logisch denken.
Ich geh gleich noch jemandem an den Hals....*grummel*
Ohne jetzt arrogant wirken zu wollen: Dumm bin ich nicht gerade und kann sogar recht gut logisch denken. Selbst wenn es statistische Unterschiede geben sollte, kann ich als Individuum durchaus konkurrenzfähig sein...

Aber man liebt es ja nach solchen Unterschieden zu suchen. Man sagt dann natürlich brav, man wisse, dass es nur statistische Unterschiede sind und im nächsten Moment wird verallgemeinert.

Fähigkeiten der Geschlechter zu verbinden: Das wär schon was. Ein wenig stärker zu sein hätte seine Vorteile
Und wenn du schon die Stimme ansprichst: Ich finde, es gibt zwar viele Mädels, die gut singen können, aber..hmm... "Charakterstimmen" findet man dann häufiger wieder bei Männern. Es gibt so schöne Lieder, die ich nicht nachsingen kann, weil ich diese feinen Unreinheiten in der Stimme nicht habe, die viele Sänger erst so interessant macht!

Ich hasse und liebe ja wirklich beide Geschlechter!

Was soll ich schon sagen.... Wenn es diese Rollen nicht gäbe, würde ich sicher mehr Menschen finden, mit denen ich brauchbar reden könnte. Aber über wen sollte ich mich dann noch aufregen?

MFG


Ele

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28. August 2005 um 17:12

Hallo Michelle!
Wenn du deinen Wunsch verleugnest, verleugnest du damit auch dich selbst und damit deine ganze Persönlichkeit! Ich kann mir annährend vorstellen, wie schwer das für dich sein muss, aber steh zu dir! Alles andere würde dich auf Dauer sehr sehr unglücklich machen. Viel Glück und alles Gute

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28. August 2005 um 17:28

"Gestört"
Eher hast DU ein Psychoproblem.
Informier' Dich mal genauer, bevor Du so einen unsachlichen, laienhaften Rotz von Dir gibst...

Vor nicht allzu langer Zeit hat man alles "Abnormale" in KZs gesteckt & ich bin mir nicht allzu sicher, ob die Masse heute nicht wieder dazu Beifall klatschen würde.

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28. August 2005 um 19:08

Da irrst du dich aber
Hättest du aufmerksamer gelesen, hättest du gesehen, dass es hier nicht nur ums Aussehen geht!

Ich weiß auch, dass sich jeder gerne eine Meinung bildet, aber deswegen sollte man nicht meinen, man läge richtig, sofern man sich nicht gründlich informiert hat!

Wir wissen heutzutage noch sehr wenig über das wahre Naturell der Geschlechter.
Und selbst wenn die Vorlieben von Michelle oder Caroline keine Frage des Geschlechts sondern eine der Persönlichkeit wäre, dann wäre es nicht krank. Gerade dann kann man es nicht als krank bezeichnen!
Abgesehen davon, dass du vielleicht auch nur die sog. Norm überschätzt....

Und was OPs betriift: Mach dir mal lieber Sorgen, was diesen Schönheitswahn betrifft. Davon sind wohl mehr Menschen von betroffen und das ist häufig sehr viel unnötiger als der Wunsch, auch äußerlich seinem Lebensgefühl zu entsprechen!

Ich finde es krank, dass Männer noch immer keine Gefühle zeigen können, dass jede zartere Bewegung als weibisch oder "schwul" abgezeichnet wird...
Ich finde es krank, dass man in jeder Rolle andere Zwänge hat und dass es für diese Zwänge nicht die geringste Begründung gibt!

Ich nehme die Pille. Ist auch ne richtige Hormonbombe...
Das nur nebenbei....

Und Hormone sind ja nun wirklich nicht das schlimmste... Schlimmer ist die Gewöhnung an Antibiotika oder Schmerzmittel.
Also mit der Gesundheit kann man hier nur eingeschränkt argumentieren.
Zudem wird jeder, der sich einer Hormontherapie unterzieht, Vor- und Nachteile abwägen. Viele 14-Jährige, die ihre Nase korrigiert haben wollen machen sich weniger Gedanken.


Ele

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29. August 2005 um 10:11
In Antwort auf liva_11977900

Ist ja interessant
Sicher habe ich gedacht, dass es auch(!) Männer gibt, die sehr neugierig auf TVs reagieren und auch gern mal auf diesem Gebiet ihre praktischen Erfahrungen sammeln wollen *g*, aber ich hätte nicht gedacht, dass das wohl doch vermehrt zutrifft...

Dennoch denke ich schon, dass die meisten wohl eher zu den "knallharten Burschen" gehören, oder meinst du nicht? Vielleicht bewegst du dich in einem Umfeld, in dem es üblicher ist, aber wenn ich einfach nen Blick nach draußen werfe, sehe ich vielmehr neurotische Kerle, die zu sehr in ihren Zwängen leben... Denen traue ich diese Experimentierfreudigkeit nicht so recht zu....

Aber stimmt schon: Frauen kleiden sich oft nur widerwillig in Strümpfe, Strapse und Röckchen
Hmm... soll ich nun sagen, ob ich zu diesen Frauen gehöre oder nicht? Neee.... *g*


Nun denne


Ele

Zur Info
ein herzliches hallo,
also, der Cogiati - Test ist eher ein amüsante Sache, die absolut nicht ernstzunehmen ist.

@ michelle,
ich möchte Dich ermuntern, höre ganz tief undaufrichtig in Dich rein und lass Deine Gefühle zu. Versuche persönliche Kontakte zu Betroffenen zu finden (mehrere) und reflektiere Dich!

vielleicht hilft Dir auch das folgende:

Was ist Transsexualität (TS) nicht?

TS ist kein Fetischismus!
Für einen Fetischisten führen Gegenstände, Objekte oder einzelne Körperteile zu sexuellen Impulsen und Phantasien. Was dabei als Fetisch dient ist individuell stark unterschiedlich. Es können Haare, Füße, Reizwäschestücke, Schuhe, Gummi, Leder, Lack oder die komplette gegengeschlechtliche Kleidung sein.
TS ist kein Transvestismus (TV)!
Transsexuelle Menschen tragen die Kleidung ihres "Wunschgeschlechtes" nicht, um sich einen erotischen "Kick" zu verschaffen, wie es die Mehrzahl der Transvestiten tut. Auch nicht um damit Aufmerksamkeit zu erregen oder eine Show zu machen wie es in der künstlerischen Form, der Travestie, der Fall ist. Sie tragen die Kleidung ihres "Wunschgeschlechtes" wie jede/r Angehörige des biologischen Geschlechtes auch.
TS ist keine Travestie!
Travestie ist eine besondere, künstlerische Form der Personenimitation. In der weitaus überwiegenden Mehrzahl werden von (homosexuellen) Männern weibliche Showstars imitiert. Travestie ist in den allermeisten Fällen noch nicht einmal mit TV konform, denn die meisten "Damenimitatoren" sind froh, wenn sie nach der Vorstellung den "Fummel" wieder ausziehen können.
TS ist keine Spielart der Homosexualität!
Die Betroffenen sind weder Schwule noch Lesben, die mit der Transsexualität ihre Neigung zur Homosexualität verschleiern wollen. Liebt eine transsexuelle Frau einen Mann, dann ist sie nicht schwul sondern heterosexuell, oder im umgekehrten Fall; liebt ein transsexueller Mann eine Frau, dann ist er nicht lesbisch. Heute ist zum Glück allgemein bekannt: Liebe ist eine Sache des Kopfes und der Kopf steuert den Körper. Es gibt auch unter TS homosexuelle Beziehungen. Liebt eine transsexuelle Frau eine Frau, dann kann man durchaus von einer lesbischen Beziehung reden. Zugegeben, das klingt vielleicht etwas verwirrend, erscheint jedoch plausibel, wenn man das psychische Geschlecht der betroffenen TS berücksichtigt. Auch Bi-Sexualität ist wie bei sogenannten "Normalen" eine Variante der sexuellen Wünsche.
Ist Transsexualität gesellschaftsschädigend?
Nein! Das Recht auf körperliche und geistige Gesundheit muss Transsexuellen, wie allen anderen Menschen auch, zugestanden werden.
TS ist keine erotische Spielerei!
Die operative Angleichung an das ersehnte Geschlecht ist letztlich ein schmerzvoller und langwieriger Prozess, den wohl niemand aus lauter "Spaß an der Freud" auf sich nehmen wird. Sie ist einmalig und lässt sich weder rückgängig machen, noch beliebig oft wiederholen. Alle Transsexuellen hätten es viel lieber, wenn ihr Körper von vornherein ihrem Empfinden entspräche und eine angleichende Operation nicht erforderlich wäre! Niemand ist freiwillig transsexuell und die Betroffenen legen meist einen langen, schmerzvollen Weg der Selbsterforschung und -erkenntnis zurück, bis sie sich schließlich gefunden haben und ihrer Seele zu ihrem Recht verhelfen. Viele leben aber in Selbstverleugnung, bis zu einem häufig vorzeitigen, freiwilligen Ende.
Ist Transsexualität ist eine Perversion?
Nein! Ein/e Transsexuelle/r will das Geschlecht nicht angleichen um hierdurch höheren Lustgewinn zu erzielen.
TS ist keine Geisteskrankheit!
Transsexuelle sind weder wahnsinnig noch verrückt. Die Diagnose der Transsexualität ist weder mit Schizophrenie noch mit Paranoia verbunden. Diese werden, ganz im Gegenteil, durch die Differenzialdiagnose ausgeschlossen.

- bitte wenden -



Ist TS eine Krankheit?
Sie ist auf jeden Fall ein Zustand der Krankheitswert besitzt. Eine Heilung im Sinne von auskurieren gibt es nicht, weder durch psychologische oder psychiatrische Therapien, noch durch "Anti-TS-Pillen" oder Gehirnchirurgie. Der einzige Weg zur "Heilung" ist das offene Leben in der gewünschten Geschlechtsrolle und die Angleichung an das Wunschgeschlecht. Dies erfordert jedoch vorab eine tiefgehende Aufarbeitung des bisherigen Lebens unter psychologischer Begleitung, um eine positivere Einstellung zu gewinnen und frühere Fehler in der neuen Rolle nicht zu wiederholen. Des Weiteren werden Hormonbehandlungen und aufwendige Operationen erforderlich, die heute glücklicherweise von den Krankenkassen übernommen werden. Ansonsten ist die Transsexualität ebenso wenig krankhaft wie Homosexualität oder Heterosexualität. Transsexualität ist weder ansteckend noch übertragbar oder vererblich und über mögliche Ursachen spekulieren nicht nur die Experten. Von pränatalen, biologischen Faktoren über psychische Ursachen, bis hin zu sozialen Einflüssen werden alle Möglichkeiten diskutiert.
Transsexualität ist keine Intersexualität!
Bei Transsexualität besteht der eindeutige Unterschied zwischen körperlichem und geistigem Geschlecht. Bei Intersexualität ist das Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar. (Hermaphroditismus, Zwittertum.)
Bei einem von rund 2000 neugeborenen Kindern lässt sich das Geschlecht nicht eindeutig bestimmen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Ausprägungen, die auf hormonellen oder chromosonalen Ursachen und Abweichungen beruhen können. Da Eltern und auch Mediziner eine Zweigeschlechtlichkeit meist nicht akzeptieren können oder wollen, wird leider allzu oft von Geburt an in die körperliche und emotionale Integrität eingegriffen, um das Kind als eindeutig männlich oder weiblich aufwachsen zu lassen, ohne die psychische, geschlechtliche Entwicklung des Kindes abzuwarten. Nicht selten haben daher intersexuelle Menschen in der Folge die gleichen Probleme wie die Transsexuellen.
TS ist keine Änderung des Geschlechts
- sondern eine Angleichung des Körpers an den psychischen Zustand der Betroffenen.
Was für die Umwelt wie ein Wechsel von einem zum anderen Geschlecht erscheint, da die psychische Verfassung der Betroffenen nicht richtig eingeschätzt wird, hat für die TS eine viel tiefer gehende Bedeutung. Die Transformation bedeutet nicht den Wechsel zum anderen Geschlecht, sondern die Vervollkommnung des "Ich".
TS ist keine Modeerscheinung
Wenn sich auch in den letzten Jahren in immer weiter steigenden Zahlen Transsexuelle zu ihrem seelischen Empfinden bekennen und aus ihrer Isolation heraustreten, kann doch von einer Modeerscheinung nicht die Rede sein. Transsexualität lässt sich nicht als zukunftsweisender Trend vermarkten und die Selbsthilfegruppen haben nicht vor, wie eine Sekte um Mitglieder zu werben. Das Angebot der Selbsthilfegruppen zur Hilfe soll auch nur als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden.
TS betrifft Frauen und Männer
Bedingt durch das auffälligere Auftreten transsexueller Frauen (MzF) schien es zunächst, als betreffe das Problem TS vorwiegend biologische Männer. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Inzwischen musste die Wissenschaft erkennen, dass es annähernd gleich viele transsexuelle Männer (FzM) wie transsexuelle Frauen (MzF) gibt.
TS ist gar nicht so selten
Die immer weiter fortschreitende Aufklärung der modernen Zeit und das damit allgemein gestiegene Selbstbewusstsein hat vielen Betroffenen die Furcht vor der Öffentlichkeit genommen. Waren es Mitte der Fünfziger Jahre noch wenige hundert Fälle, so stiegen die Zahlen auf einige Zehntausend bis Ende des vergangenen Jahrhunderts an.
TS gibt es überall
Es ist nicht zu beweisen, dass es TS nur in Großstädten gibt. So wie sich dieses Problem in allen Bevölkerungsschichten offenbart, so zeigt es sich auch in allen Regionen. Egal ob in der Großstadt, Kleinstadt oder auf dem Land. Da aber das Leben in der Großstadt anonymer ist und dort scheinbar ein toleranteres Klima herrscht, fühlen sich viele TS in diese Wohngebiete gezogen und treten dort auch offener auf.
TS ist nicht auf das Rotlichtmilieu beschränkt
Manche haben immer noch die Vorstellung, solche "merkwürdigen Vögel" gäbe es nur in den Vergnügungsvierteln. Leider verbindet dieses Vorurteil die wahre Transsexualität zum Unmut vieler Betroffener zu Unrecht mit der Prostitution. Sicher lässt sich nicht bestreiten, dass einige TS aus finanziellen Nöten gezwungen werden sich auf diese Weise den Lebensunterhalt zu sichern. Ignoranz und Intoleranz der Gesellschaft sind aber oft genug die Triebfeder für das Abgleiten in die Subkultur da es immer noch nicht selten ist, dass viele Betroffene nach ihrem Coming-out den Arbeitsplatz und damit den ausreichenden Broterwerb verlieren.


L G

Dagmar

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29. August 2005 um 12:34

Dann verstehe ich das Problem nicht ganz
Weder Michi noch Caroline wollen sich anscheinend umoperieren lassen.

Ich habe auch Probleme, an eine "weibliche" oder "männliche" Seele zu glauben. Und wie ich bereits sagte: Falls wir mit unseren Definitionen bezüglich der Geschlechterrollen ohnehin absolut falsch liegen sollten, bleiben die dementsprechenden Verhaltensweisen sowieso der Persönlichkeit überlassen.

In diesem Thread hat sich aber grundsätzlich herauskristallisiert, dass Caroline und Michelle schlichtweg Persönlichkeitsmerkmale haben, die heutzutage einfach dem Weiblichen zugeordnet werden und dass sie damit an unsere Gesellschaft anecken.

Ich mag es allgemein nicht, immer schwarz-weiß zu denken. Somit sehe ich dich primär auch als Gesprächspartner und nicht als Frau. Genauso sehe ich Caroline und Michelle als Menschen mit ihrem eigenen Charakter.

Es wurde hier ja auch über Androgynität gesprochen oder darüber, dass man an Männern gewisse Dinge schätzen kann und an Frauen andere.

Niemand hat geschrieben, dass er als das andere Geschlecht definiert werden will.

Ob sich Michael Michelle nennt oder nicht ist doch eigentlich schnurz. Namen entstehen ja auch nur im kulturellen Zusammenhang. Wirft man einen Blick nach Asien oder in andere uns recht fremde Kulturen merkt man, dass man überhaupt nicht mehr zuordnen kann, welcher Name männlich oder weiblich sein soll.

Was OPs betrifft: Häufig sind sie für manche Menschen die einzige Option!
Was soll ein Psychologe schon ausrichten? Wenn er dem Patienten sagt, dass er sich so zu verhalten hat, wie es sich für das biologische Geschlecht "ziemt", tut er nichts anderes als die gesamte Umweld und die hat damit ja auch noch keinen Erfolg gehabt.
Wie also soll eine Therapie aussehen? Ohne eine Idee davon kannst du das als Alternative nicht in den Raum stellen.
Fakt ist, es gibt Menschen, die sich im Jugendalter selbst verstümmeln, weil sie ihre Geschlechtsmerkmale nicht ertragen.

Es gibt da auch eine ganz interessante Parallele: Menschen, die (zum Teil auch sehr plötzlich) das Gefühl haben, ein Körperteil würde nicht zu ihnen gehören. Diese Menschen ekeln sich z.B. vor einem ihrer Beine. Es fühlt sich taub an, sieht anscheinend so aus, als wäre es völlig fehl am Platze etc....
Meines Wissens gibt es noch keine Therapie, die anschlagen würde. Die Folge: Die Menschen lassen sich ihre verhassten Körperteile durch provozierte Unfälle abtrennen. Das kann ein Zug sein, oder was auch immer.
Würden Ärzte in solchen Fällen Amputationen durchführen, gäbe es keine so großen Risiken für Betroffene.

Sicher kannst du sagen, dass der Mensch in gewissen Fällen zu sehr Gott spielt, oder dass die wissenschaftlichste Definition von Geschlechtern die biologische ist. Und ich werde dir sogar Recht geben!

Aber wenn jemand einfach nur als Mensch mit bestimmten Bedürfnissen gesehen werden möchte, dann muss man ihm das doch nicht verwehren?
Und wenn es Menschen gibt, die so sehr unter ihrem Körper leiden, dass sie selbst anfangen, ihn zu verändern (und das mit Taschenmessern oder anderen gefährlichen "Werkzeugen"), dann ist eine OP noch die bessere Lösung.

Ich sage auch, dass ich weiblich bin, weil ich als Mädchen geboren wurde. Aber ich sehe auch, dass ich Züge habe, die die meisten Mädchen nicht haben. Dennoch möchte ich ernst genommen werden.

Kann es nicht sein, dass dein Problem in einem Missverständnis liegt?
Oder versuch es einfach nochmal mir zu erklären
Es mag aber doch klar geworden sein, dass hier niemand deine Meinung als absolut falsch abutut, oder?
Ich sehe einfach keinen handfesten Widerspruch


MFG


Ele

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29. August 2005 um 12:37

Wenn ich das hier richtig verstanden habe
ging es nie um Kopien.
Es werden keine Frauen kopiert sondern es wird ein Verhalten an den Tag gelegt, das wir als Gesellschaft als weiblich definieren.

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29. August 2005 um 12:39

Erinnert halt stark an Nazi-Sprech...
Deine Ausdrucksweise... "gestört", "Psychoproblem", "Ihren Wahn", "Deine Anomalien", "gesunde Menschenverstand abhanden gekommen"...
tut mir leid, aber Leute, deren Geschichte man nicht kennt, so anzugehen, ist absolut daneben. Und Du willst mir was von Ethik erzählen?

Du hast außer persönlichen Diffamierungen & dem, was Dein "gesunder Menschenverstand" in der Eckkneipe aufgeschnappt hat, offenbar nichts zu bieten.
Dein "gesunder Menschenverstand" kennt sich natürlich auch besser aus als Generationen von Medizinern & Psychologen... kleine Wissenschaftskoryphäe, wa *gg*

Laß mal Deine Aggressionen lieber an Deinem Mann aus (wenn Du einen hast) . Auf Deinem Niveau diskutiere ich mit Dir nicht weiter, sorry.



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29. August 2005 um 12:43

Eine kurze Frage an wision
Hallo,

Du vertritts hier Deine Meinung, das sei Dir auch zugestanden.
Nur, transsexuelle Menschen als umoperierte und arme Würste zu betiteln, zeigt mir, dass Du Dich - meiner Meinung nach - noch nicht zu sehr mit dem Thema auseinandergesetzt hast.
Deshalb möchte ich Dich fragen - Du hast in Deinem letzten Beitrag geschrieben, dass es keine weiblichen und männlichen Seelen gibt - dazu kann ich nix sagen.

Ich denke Du bist eine Frau,
deshalb die Frage:
Warum fühlst Du Dich als Frau?

und das hat aber nichts mit Aüßerlichkeiten wie Kleidung,
oder allgemein der Sexualität zu tun.

Grüße Dagmar

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29. August 2005 um 12:51

Sicher, jeder kann Nonsens verbreiten...
... man merkt, Du hast Dich schon ausgiebig & intensiv mit der Materie auseinandergesetzt
Deine Beiträge strotzen ja vor wissenschaftlichen Fakten... an Dir ist echt 'ne Wissenschaftlerin verloren gegangen - sofern Du keine bist!

Na, dann sei mal froh, daß Du selbst nicht "seelisch gestört" bist! *g*

Küßchen
Caroline

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29. August 2005 um 19:16

Das hilft Dir vielleicht und regt andere zum Nachdenken an

Was ist Transsexualität (TS) nicht?

TS ist kein Fetischismus!
Für einen Fetischisten führen Gegenstände, Objekte oder einzelne Körperteile zu sexuellen Impulsen und Phantasien. Was dabei als Fetisch dient ist individuell stark unterschiedlich. Es können Haare, Füße, Reizwäschestücke, Schuhe, Gummi, Leder, Lack oder die komplette gegengeschlechtliche Kleidung sein.
TS ist kein Transvestismus (TV)!
Transsexuelle Menschen tragen die Kleidung ihres "Wunschgeschlechtes" nicht, um sich einen erotischen "Kick" zu verschaffen, wie es die Mehrzahl der Transvestiten tut. Auch nicht um damit Aufmerksamkeit zu erregen oder eine Show zu machen wie es in der künstlerischen Form, der Travestie, der Fall ist. Sie tragen die Kleidung ihres "Wunschgeschlechtes" wie jede/r Angehörige des biologischen Geschlechtes auch.
TS ist keine Travestie!
Travestie ist eine besondere, künstlerische Form der Personenimitation. In der weitaus überwiegenden Mehrzahl werden von (homosexuellen) Männern weibliche Showstars imitiert. Travestie ist in den allermeisten Fällen noch nicht einmal mit TV konform, denn die meisten "Damenimitatoren" sind froh, wenn sie nach der Vorstellung den "Fummel" wieder ausziehen können.
TS ist keine Spielart der Homosexualität!
Die Betroffenen sind weder Schwule noch Lesben, die mit der Transsexualität ihre Neigung zur Homosexualität verschleiern wollen. Liebt eine transsexuelle Frau einen Mann, dann ist sie nicht schwul sondern heterosexuell, oder im umgekehrten Fall; liebt ein transsexueller Mann eine Frau, dann ist er nicht lesbisch. Heute ist zum Glück allgemein bekannt: Liebe ist eine Sache des Kopfes und der Kopf steuert den Körper. Es gibt auch unter TS homosexuelle Beziehungen. Liebt eine transsexuelle Frau eine Frau, dann kann man durchaus von einer lesbischen Beziehung reden. Zugegeben, das klingt vielleicht etwas verwirrend, erscheint jedoch plausibel, wenn man das psychische Geschlecht der betroffenen TS berücksichtigt. Auch Bi-Sexualität ist wie bei sogenannten "Normalen" eine Variante der sexuellen Wünsche.
Ist Transsexualität gesellschaftsschädigend?
Nein! Das Recht auf körperliche und geistige Gesundheit muss Transsexuellen, wie allen anderen Menschen auch, zugestanden werden.
TS ist keine erotische Spielerei!
Die operative Angleichung an das ersehnte Geschlecht ist letztlich ein schmerzvoller und langwieriger Prozess, den wohl niemand aus lauter "Spaß an der Freud" auf sich nehmen wird. Sie ist einmalig und lässt sich weder rückgängig machen, noch beliebig oft wiederholen. Alle Transsexuellen hätten es viel lieber, wenn ihr Körper von vornherein ihrem Empfinden entspräche und eine angleichende Operation nicht erforderlich wäre! Niemand ist freiwillig transsexuell und die Betroffenen legen meist einen langen, schmerzvollen Weg der Selbsterforschung und -erkenntnis zurück, bis sie sich schließlich gefunden haben und ihrer Seele zu ihrem Recht verhelfen. Viele leben aber in Selbstverleugnung, bis zu einem häufig vorzeitigen, freiwilligen Ende.
Ist Transsexualität ist eine Perversion?
Nein! Ein/e Transsexuelle/r will das Geschlecht nicht angleichen um hierdurch höheren Lustgewinn zu erzielen.
TS ist keine Geisteskrankheit!
Transsexuelle sind weder wahnsinnig noch verrückt. Die Diagnose der Transsexualität ist weder mit Schizophrenie noch mit Paranoia verbunden. Diese werden, ganz im Gegenteil, durch die Differenzialdiagnose ausgeschlossen.

- bitte wenden -



Ist TS eine Krankheit?
Sie ist auf jeden Fall ein Zustand der Krankheitswert besitzt. Eine Heilung im Sinne von auskurieren gibt es nicht, weder durch psychologische oder psychiatrische Therapien, noch durch "Anti-TS-Pillen" oder Gehirnchirurgie. Der einzige Weg zur "Heilung" ist das offene Leben in der gewünschten Geschlechtsrolle und die Angleichung an das Wunschgeschlecht. Dies erfordert jedoch vorab eine tiefgehende Aufarbeitung des bisherigen Lebens unter psychologischer Begleitung, um eine positivere Einstellung zu gewinnen und frühere Fehler in der neuen Rolle nicht zu wiederholen. Des Weiteren werden Hormonbehandlungen und aufwendige Operationen erforderlich, die heute glücklicherweise von den Krankenkassen übernommen werden. Ansonsten ist die Transsexualität ebenso wenig krankhaft wie Homosexualität oder Heterosexualität. Transsexualität ist weder ansteckend noch übertragbar oder vererblich und über mögliche Ursachen spekulieren nicht nur die Experten. Von pränatalen, biologischen Faktoren über psychische Ursachen, bis hin zu sozialen Einflüssen werden alle Möglichkeiten diskutiert.
Transsexualität ist keine Intersexualität!
Bei Transsexualität besteht der eindeutige Unterschied zwischen körperlichem und geistigem Geschlecht. Bei Intersexualität ist das Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar. (Hermaphroditismus, Zwittertum.)
Bei einem von rund 2000 neugeborenen Kindern lässt sich das Geschlecht nicht eindeutig bestimmen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Ausprägungen, die auf hormonellen oder chromosonalen Ursachen und Abweichungen beruhen können. Da Eltern und auch Mediziner eine Zweigeschlechtlichkeit meist nicht akzeptieren können oder wollen, wird leider allzu oft von Geburt an in die körperliche und emotionale Integrität eingegriffen, um das Kind als eindeutig männlich oder weiblich aufwachsen zu lassen, ohne die psychische, geschlechtliche Entwicklung des Kindes abzuwarten. Nicht selten haben daher intersexuelle Menschen in der Folge die gleichen Probleme wie die Transsexuellen.
TS ist keine Änderung des Geschlechts
- sondern eine Angleichung des Körpers an den psychischen Zustand der Betroffenen.
Was für die Umwelt wie ein Wechsel von einem zum anderen Geschlecht erscheint, da die psychische Verfassung der Betroffenen nicht richtig eingeschätzt wird, hat für die TS eine viel tiefer gehende Bedeutung. Die Transformation bedeutet nicht den Wechsel zum anderen Geschlecht, sondern die Vervollkommnung des "Ich".
TS ist keine Modeerscheinung
Wenn sich auch in den letzten Jahren in immer weiter steigenden Zahlen Transsexuelle zu ihrem seelischen Empfinden bekennen und aus ihrer Isolation heraustreten, kann doch von einer Modeerscheinung nicht die Rede sein. Transsexualität lässt sich nicht als zukunftsweisender Trend vermarkten und die Selbsthilfegruppen haben nicht vor, wie eine Sekte um Mitglieder zu werben. Das Angebot der Selbsthilfegruppen zur Hilfe soll auch nur als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden.
TS betrifft Frauen und Männer
Bedingt durch das auffälligere Auftreten transsexueller Frauen (MzF) schien es zunächst, als betreffe das Problem TS vorwiegend biologische Männer. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Inzwischen musste die Wissenschaft erkennen, dass es annähernd gleich viele transsexuelle Männer (FzM) wie transsexuelle Frauen (MzF) gibt.
TS ist gar nicht so selten
Die immer weiter fortschreitende Aufklärung der modernen Zeit und das damit allgemein gestiegene Selbstbewusstsein hat vielen Betroffenen die Furcht vor der Öffentlichkeit genommen. Waren es Mitte der Fünfziger Jahre noch wenige hundert Fälle, so stiegen die Zahlen auf einige Zehntausend bis Ende des vergangenen Jahrhunderts an.
TS gibt es überall
Es ist nicht zu beweisen, dass es TS nur in Großstädten gibt. So wie sich dieses Problem in allen Bevölkerungsschichten offenbart, so zeigt es sich auch in allen Regionen. Egal ob in der Großstadt, Kleinstadt oder auf dem Land. Da aber das Leben in der Großstadt anonymer ist und dort scheinbar ein toleranteres Klima herrscht, fühlen sich viele TS in diese Wohngebiete gezogen und treten dort auch offener auf.
TS ist nicht auf das Rotlichtmilieu beschränkt
Manche haben immer noch die Vorstellung, solche "merkwürdigen Vögel" gäbe es nur in den Vergnügungsvierteln. Leider verbindet dieses Vorurteil die wahre Transsexualität zum Unmut vieler Betroffener zu Unrecht mit der Prostitution. Sicher lässt sich nicht bestreiten, dass einige TS aus finanziellen Nöten gezwungen werden sich auf diese Weise den Lebensunterhalt zu sichern. Ignoranz und Intoleranz der Gesellschaft sind aber oft genug die Triebfeder für das Abgleiten in die Subkultur da es immer noch nicht selten ist, dass viele Betroffene nach ihrem Coming-out den Arbeitsplatz und damit den ausreichenden Broterwerb verlieren.

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29. August 2005 um 22:36

Vielen Dank
Hey,

erstmal herzlichen Dank Euch allen für die rege Teilnahme zu diesem meinem Thema.
Ich seh es ganauso wie Dagmar. Es geht um die Angleichung an das Geschlecht, das ich selbst in mir empfinde.
Und das ist nach allem, was ich nun so von Männern und Frauen weiß , wohl eher weiblich.
Vergleichen mit einer "normalen" Frau kann ich mich nicht. Ob eine angleichende, nicht umwandelnde OP das richtige für mich ist , weiß ich bis heute nicht.
Das Dilemma ist doch ,
einerseits werd ich damit konfrontiert, daß ich so wie ich bin doch kein richtiger Mann wäre.
Möchte ich aber meine weiblichen Seiten offen zeigen, geht das ja auch nicht, da ich ja schließlich keine Frau bin.
Erwartet wird offenbar der "männliche " Protest, der mir sagt, die weiblich Seiten aufzugeben und endlich ein richtiger Mann zu sein, einer, der den Erwartungen der Gesellschaft entspricht,
ich weiß, dass ich es vielleicht hinkriegen könnte aber damit total unglücklich wäre.
Zu den Kleidern -Feitschismus hin oder her- mir macht Spaß, sowas zu tragen. Solange es für mich nicht normal ist, ist der Reiz wohl stärker. Aber ich wünsch mir, dass das normal für mich wird und weiß dann hat die Kleidung nichts so besonderes für mich. Was ist auch übel an einer Frau ,die sich gern einen Rock anzieht ?
Viele Grüße
Michelle

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29. August 2005 um 22:48
In Antwort auf liva_11977900

Rollen
Da sagst du was!

Rollen sind ein zweischneidiges Schwert. Ohne sie kommt man nicht aus. Vielleicht ist man ohne sie sogar nahezu handlungsunfähig, denn warum sonst sollten sie existieren, wenn nicht dafür, um unsere Handlungen effektiver zu machen?

In nem anderen Forum (also nicht bei gofeminin) wurde heute noch das leidliche Thema angesprochen, ob Männer klüger sind als Frauen. Und natürlich ist es absolut gesellschaftsfähig, zu sagen, Frauen könnten nicht so gut logisch denken.
Ich geh gleich noch jemandem an den Hals....*grummel*
Ohne jetzt arrogant wirken zu wollen: Dumm bin ich nicht gerade und kann sogar recht gut logisch denken. Selbst wenn es statistische Unterschiede geben sollte, kann ich als Individuum durchaus konkurrenzfähig sein...

Aber man liebt es ja nach solchen Unterschieden zu suchen. Man sagt dann natürlich brav, man wisse, dass es nur statistische Unterschiede sind und im nächsten Moment wird verallgemeinert.

Fähigkeiten der Geschlechter zu verbinden: Das wär schon was. Ein wenig stärker zu sein hätte seine Vorteile
Und wenn du schon die Stimme ansprichst: Ich finde, es gibt zwar viele Mädels, die gut singen können, aber..hmm... "Charakterstimmen" findet man dann häufiger wieder bei Männern. Es gibt so schöne Lieder, die ich nicht nachsingen kann, weil ich diese feinen Unreinheiten in der Stimme nicht habe, die viele Sänger erst so interessant macht!

Ich hasse und liebe ja wirklich beide Geschlechter!

Was soll ich schon sagen.... Wenn es diese Rollen nicht gäbe, würde ich sicher mehr Menschen finden, mit denen ich brauchbar reden könnte. Aber über wen sollte ich mich dann noch aufregen?

MFG


Ele

Rollen
Hi Ele,

es kann schon sein, dass kaum einer ohne Rolle also eine bestimmte zuordnung hinkommt. Das hängt wohl auch vom Unfeld ab, in dem eine aufwächst und den Anforderungen , die das Leben so stellt.
Was nun die STimme angeht.
Ich lerne nun mehr den klassischen Gesang, da kann ich mir Unreinheiten nicht so leisten und übe auch in der Männerstimme den "Schöngesang" , was natürloich nicht immer so gelingt.
Bei vielen der heutigen Songs kann man ja auch die übliche Rollenverteilung beobachten Frauen singen die melodiösen Passagen, Männer die eher rhytmischen
und weil nun Singen generell als unmännlich gilt , findet ma in Chören meist viel merh Mädchen als Jungs, wobei die Jungs dann oft eine bessere Figur machen.(will ich jetzt nicht verallgemeinern) weil sie meist dazu überredet werden müssen und ihnen irgendjemand schon gesteckt hat, dass es es doch gut können.

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30. August 2005 um 11:55
In Antwort auf michaelh

Vielen Dank
Hey,

erstmal herzlichen Dank Euch allen für die rege Teilnahme zu diesem meinem Thema.
Ich seh es ganauso wie Dagmar. Es geht um die Angleichung an das Geschlecht, das ich selbst in mir empfinde.
Und das ist nach allem, was ich nun so von Männern und Frauen weiß , wohl eher weiblich.
Vergleichen mit einer "normalen" Frau kann ich mich nicht. Ob eine angleichende, nicht umwandelnde OP das richtige für mich ist , weiß ich bis heute nicht.
Das Dilemma ist doch ,
einerseits werd ich damit konfrontiert, daß ich so wie ich bin doch kein richtiger Mann wäre.
Möchte ich aber meine weiblichen Seiten offen zeigen, geht das ja auch nicht, da ich ja schließlich keine Frau bin.
Erwartet wird offenbar der "männliche " Protest, der mir sagt, die weiblich Seiten aufzugeben und endlich ein richtiger Mann zu sein, einer, der den Erwartungen der Gesellschaft entspricht,
ich weiß, dass ich es vielleicht hinkriegen könnte aber damit total unglücklich wäre.
Zu den Kleidern -Feitschismus hin oder her- mir macht Spaß, sowas zu tragen. Solange es für mich nicht normal ist, ist der Reiz wohl stärker. Aber ich wünsch mir, dass das normal für mich wird und weiß dann hat die Kleidung nichts so besonderes für mich. Was ist auch übel an einer Frau ,die sich gern einen Rock anzieht ?
Viele Grüße
Michelle

Der Punkt...
Ich sage einfach weiterhin: Sei so, wie du bist.
Gerade heutzutage wird sicherlich viel diskutiert, was die Geschlechter überhaupt ausmachen und das Einzige, was da wie ein Fels in der Brandung stehen bleibt sind natürlich die physiologischen Merkmale.
Aber wen kümmerts?

Punkt ist doch, dass du dich so verhalten willst, wie du dich fühlst und dass das nicht anerkannt wird!
Selbst wenn du gar im falschen Körper geboren worden sein solltest (was für manche Menschen umso verwirrender ist), ist das nicht durch biologisch "richtige" Frauen oder "echte" Männer zu werten!

Wenn man es so sieht, dass Frauen die Funktion haben, Kinder zu kriegen, wirst du sicherlich diesen Status nicht erreichen können (auch wenn niemand weiß, was die Zukunft bringt...), aber da ich persönlich als Frau auch nicht will, dass man mich in erster Linie als künftige Mutter sieht, sehe ich auch keine Notwendigkeit das als oberstes Gebot für Weiblichkeit zu sehen!

Hauptsache du versuchst weiterhin, deinen Weg zu gehen.
Ich wünsche dir dabei auch alles Gute


Gruß

Ele


P.s: Warum mal nicht so herum: Als Mensch bist du mir sympathisch. Mir ist es einfach egal, was für ein Geschlecht ich vor mir habe

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30. August 2005 um 22:41

Sorry
aber du gehst auf kein Argument ein und ich für meinen Teil habe deine "Meinung" auch noch ernst genommen und mir Mühe gegeben, meine Sicht näher zu erläutern.
Wirklich schade... vielleicht solltest du dich hier heraus halten, wenn du ohnehin keine Lust hast, eine Kommunikation zu führen.

Einen Monolog kannst du auch vor dem Spiegel führen.
Sorry, aber ich bin von dir echt enttäuscht und das mal ganz abgesehen von deiner persönlichen Meinung.

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31. August 2005 um 22:51

@wision
Hallo,

was insteressiert mich es eigentlich, ob Du mich nun als Frau oder Mann siehst. Außerdem kennen wir uns doch überhaupt garnicht.
Aber angenommen, Du lernst einen Mann kennen und lieben, der sich aber selbst als Frau sieht und garnicht Mann sein kann - jedenfalls nicht so, wie Du es Dir gerne wünschstwenn Du ihn magst , weil das irgendwie nicht in seinem Gehirn programmiert ist.
Was hilft es Dir dann, wenn Du diese FRau auch wenn sie wie ein Mann aussieht und vielleicht auch garnicht den Wunsch hat, sich was weibliches anzuziehen, als Mann bezeichnest ? Du würdest sie wohl sehr verletzen und auch die Möglichkeit einer Freundschaft verbauen

Gruß
Michelle

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31. August 2005 um 23:03
In Antwort auf liva_11977900

Der Punkt...
Ich sage einfach weiterhin: Sei so, wie du bist.
Gerade heutzutage wird sicherlich viel diskutiert, was die Geschlechter überhaupt ausmachen und das Einzige, was da wie ein Fels in der Brandung stehen bleibt sind natürlich die physiologischen Merkmale.
Aber wen kümmerts?

Punkt ist doch, dass du dich so verhalten willst, wie du dich fühlst und dass das nicht anerkannt wird!
Selbst wenn du gar im falschen Körper geboren worden sein solltest (was für manche Menschen umso verwirrender ist), ist das nicht durch biologisch "richtige" Frauen oder "echte" Männer zu werten!

Wenn man es so sieht, dass Frauen die Funktion haben, Kinder zu kriegen, wirst du sicherlich diesen Status nicht erreichen können (auch wenn niemand weiß, was die Zukunft bringt...), aber da ich persönlich als Frau auch nicht will, dass man mich in erster Linie als künftige Mutter sieht, sehe ich auch keine Notwendigkeit das als oberstes Gebot für Weiblichkeit zu sehen!

Hauptsache du versuchst weiterhin, deinen Weg zu gehen.
Ich wünsche dir dabei auch alles Gute


Gruß

Ele


P.s: Warum mal nicht so herum: Als Mensch bist du mir sympathisch. Mir ist es einfach egal, was für ein Geschlecht ich vor mir habe

Hallo Ele
ja das ist es.
es kommt einfach darauf an, dass Du mir sympathisch bist. Wenn wir danach Freunde werden, kann es nichts besseres geben.
Es ist andereserseits auch so, eine Frau , die in einer Beziehung lebt kann auch nicht einfach so eine MädchenFreunschaft zu einem anderen Mann leben, auch wenn da nichts Sexuelles dabei ist. Aber wenn sie sich mit dem anderen regelmäßig trifft aus rein privaten Gründen, dann gibt es sicher Gerede und vielleicht auch Verdacht seitens des Ehemannes.
Insofern wäre es doch ehrlicher als anderer dann weilbiche Kleidung zu tragen, um zu zeigen, wir sind eingentlich eher Freundinnen.
Wenn man auch denkt, die Seele ist weder männlich noch weiblich.
Aber eine Freundschaft unter FRauen hat doch eine andere Qualität als unter Männern, sie ist nichts besseres aber eben anders.
Und warum sollte die Qualität einer Mädchenfreundschaft nicht auch zwischen Mann und Frau möglich sein genauso wie die Qualität einer Männerfreundschaft. , je nachdem ,wie es sich eben entwickelt

Liebe Grüße
Michelle

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1. September 2005 um 14:05

Nix für ungut...
...aber wie wär's mal mit ein bisschen Toleranz???

Davon mal ganz abgesehen, solltest du dich über ein Thema vielleicht erstmal informieren bevor du so unqualifizierte Kommentare loslässt! Aber das scheint ja hier nicht das einzige Forum zu sein, in dem du deine engstirnigen "Lebensweisheiten" zum besten gibst...

Sicherlich hat jeder Mann auch weibliche Anteile bzw. jede Frau männliche! Das hat aber nichts mit dem Gefühl zu tun "im falschen Körper" zu leben. Und bevor du mir gegenüber auch was vorzubringen hast: Ich hab Abi in Psychologie und kenne mehrere Männer die homosexuell sind. Soviel zu dem Thema!!

UND: Transsexuell ist nicht gleich homosexuell!!!
Ein homosexueller Mann fühlt sich auch als Mann. ABER: Ein transsexueller Mann fühlt sich ALS FRAU!! Wie gesagt, vielleicht solltest du dich zu diesem (sensiblen!!) Thema erstmal informieren!!! Sorry aber wir leben nunmal nicht mehr im 18. Jahrhundert und ALLE Menschen sollten sich "outen" dürfen!

Zu Michael: Wie du siehst, musst du damit rechnen mit diesem Thema/Bedürfnis anzuecken. Lass dich nicht von deinem Weg abbringen. Dein Gefühl sagt dir, was richtig bzw. falsch ist! Mit Intoleranz wirst du immer rechnen müssen aber keine Angst: Es gibt auch Menschen, die dich verstehen! Lass dir nichts einreden, hör auf dein Gefühl!!!

Alles Gute
kuke

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1. September 2005 um 17:50

Natur, Biologie...
Erst berufst du dich auf die Biologie, die ja angeblich für jeden nur ein Geschlecht vorgesehen hat (Mensch, was muss das Geschlecht für dich im Vordergrund stehen, wenn dich "Andersartige" so kränken) und sobald jemand mit biologischem Fachwissen(!) auftaucht und dich um etwas mehr Differenzierung bittet, machst du die Schotten dicht und meinst, das sei dir zu weit hergeholt...

Vielleicht stellst du dir diese recht komplexe Welt zu einfach vor, wenn so schnell etwas zu "weit hergeholt" ist...

Ich jedenfalls danke der mietnomadin für ihre wissenschaftlichen Ergänzungen!

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1. September 2005 um 21:36

Danke
ja wenn Männer so sind ,wie Du sie hier beschreibst, dann bin ich wohl hundertpro eine Frau. Das hab ich bisher so sicher garnicht gewußt.
Allerdings wären es wohl die Hälfte aller Männer auch und das wäre nun sicher übertrieben.
Jedenfalls hat mich diese Antwort von allen am meisten in meinen Gefühlen bestärkt

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2. September 2005 um 13:21

Wenn es um dich geht misst du mit zweierlei maß
Deine Argumentation läuft eigentlich nur nachdem "trotzdem"-Prinzip ab. Du sagst prinzipiell nur, dass alle falsch liegen, aber du sagst nicht, warum. Du hast keines meiner Argumente ordentlich widerlegen können. Ganz im Gegenteil: Du missverstehst mich und andere sogar häufig (z.B. habe ich nie gesagt, dass Männer immer so und so sind bzw. dass auf Frauen das und das zutrifft. Ich habe sogar genau vom Gegenteil gesprochen)

Ob du mit deiner Meinung in der Mehrheit bist, interessiert mich nicht. Das ist absolut kein Richtwert für vernünftige Aussagen. Und ich plappere sicherlich auch nichts nach: Ich folge den Gesetzen der Logik. Deswegen ist es für mich auch unvorstellbar, dass du einfach in den Raum stellst, dass deine Meinung die einzig wahre ist.

Dass man davon ausgeht (denn sonst wäre man der Meinung ja nicht) leuchtet ein, aber dass man darauf absolut verharrt und Apelle an die Vernunft mit Floskeln abschmettert ist nichts weiter als das Aufstampfen eines verletzten Kindes!

Also: Meine Aussagen stimmen nicht? Dann nimm sie dir doch nach und nach vor und widerlege endlich mal was.

Sicher, deine Meinung wird dir gelassen, aber du lässt anderen auch nicht ihre Meinung. Schonmal drüber nachgedacht? Andauernd redest du davon, dass hier die andere Seite krank sei, anstatt mal deren Auffassung schlichtweg ernst zu nehmen. Da kann ich auch glatt sagen: Du bist engstirnig und weiter nichts.
Ist das eine Diskussion? Nein!

Also, dann lass uns doch bitte auch unsere Meinung, oder meinst du, du wärst priviligierter?

Ich sag dir mal was zum Fortschritt: Ich bin froh, dass es Transplantationen gibt und dass man jemanden, der psychisch fast zerbricht (darauf bist du übrigens auch nicht eingegangen...), seinen Vorstellungen näher kommen darf!
Ich mag am Fortschritt nicht, dass wir die Welt verseuchen und dass die "Mehrheit", die du so hervorgehoben hast, mit Halbwahrheiten und Populärwissen argumentiert und darauf hin dem Fortschritt bei seiner Destruktion hilft!
Aber solange es nur darum geht, dass einzelne Personen ihren Seelenfrieden finden, kannst du das noch so abartig finden: Es ist einfach nicht verwerflich!

Wenn du keine Ahnung von Biologie hast, dann argumetiere nicht mit ihrer Hilfe. So einfach ist das. Denn du kannst nicht ganz plötzlich unsachlich werden, nur weil jemand mit mehr Fachwissen kommt!


Zumal du von Anfang an ja auch nur provoziert hast....

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2. September 2005 um 13:32

Begriffe des Menschen: künstlich und vage
Die klaren Definitionen sind eigentlich das, was so künstlich ist.
Das Leben hat nunmalhalt sehr viele Abstufungen und es ist der Mensch, der in Schubladen einteilt, weil es ihm das Denken erleichtert.

Natürlich hingegen aber ist z.b., dass es einen fließenden Übergang zwischen Leben und toter Materie gibt (Viren...), zwischen mehrzelligen Organismen und Zellkolonien, zwischen den vielen sogenannten Arten, Unterarten, Gattungen etc....
Und ja: Es gibt nunmalhalt auch fließende Übergänge bei den Geschlechtern. Physikalisch ohnehin, aber sicherlich auch psychische.

Wenn du also sagst, es gibt nur Männer, die ein Glied haben und Frauen mit ner Vagina, dann machst du etwas absolut unnatürliches: Du definierst etwas, das selbst keinerlei Definition bedarf!
Meinetwegen können wir die Begriffe Mann und Frau aus dem Sprachgebrauch herausnehmen, denn das wäre der Natur dann ein gutes Stück näher.

Die Natur existiert eben nicht in Schubladen und deswegen kannst du auch nicht so einfach eben solche als Maß für andere Menschen verwenden!

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2. September 2005 um 13:36
In Antwort auf michaelh

Hallo Ele
ja das ist es.
es kommt einfach darauf an, dass Du mir sympathisch bist. Wenn wir danach Freunde werden, kann es nichts besseres geben.
Es ist andereserseits auch so, eine Frau , die in einer Beziehung lebt kann auch nicht einfach so eine MädchenFreunschaft zu einem anderen Mann leben, auch wenn da nichts Sexuelles dabei ist. Aber wenn sie sich mit dem anderen regelmäßig trifft aus rein privaten Gründen, dann gibt es sicher Gerede und vielleicht auch Verdacht seitens des Ehemannes.
Insofern wäre es doch ehrlicher als anderer dann weilbiche Kleidung zu tragen, um zu zeigen, wir sind eingentlich eher Freundinnen.
Wenn man auch denkt, die Seele ist weder männlich noch weiblich.
Aber eine Freundschaft unter FRauen hat doch eine andere Qualität als unter Männern, sie ist nichts besseres aber eben anders.
Und warum sollte die Qualität einer Mädchenfreundschaft nicht auch zwischen Mann und Frau möglich sein genauso wie die Qualität einer Männerfreundschaft. , je nachdem ,wie es sich eben entwickelt

Liebe Grüße
Michelle

Ich habe viele
männliche Freunde.
Mir ist im übrigen auch aufgefallen, dass diese häufig den Mädchenfreundschaften sehr ähnlich sind, denn man nimmt sich auch schonmal in den Arm.
Das gibt es bei Männerfreundschaften leider sehr selten. Dass aber das Bedürfnis daran besteht, merke ich dann aber auch als weiblicher Kumpel...


Ich bin dafür, dass sich Männer häufiger knuffeln sollten! *g*


Nunja, wie auch immer:
Ich wünsche dir wie immer liebe Grüße


Ele

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2. September 2005 um 14:24

Na dann sind wir ja froh...
...dass du die weisheit mit löffeln gefressen hast *lol*

ich bin ja ganz offensichtlich nicht die einzige, die deine äußerungen für absolut dämlich hält (sorry für den ausdruck aber was hast du denn davon wenn du immer auf provokation gehst --> steckt da vielleicht auch ne kleine psychische störung dahinter, wie du sie immer allen unterstellst???)

also dich nimmt hier doch echt keiner ernst, aber gut... wenn du es nötig hast dich hier zu profilieren (?)

viel erfolg noch dabei

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2. September 2005 um 14:26

Ach und nochwas!
damit du wieder was hast worüber du dich sinnlos aufregen kannst: mein freund ist 15 jahre älter als ich!

na wenn das mal kein grund ist, mich von oben herab blöd anzumachen...

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2. September 2005 um 14:29
In Antwort auf adelle_11963897

Na dann sind wir ja froh...
...dass du die weisheit mit löffeln gefressen hast *lol*

ich bin ja ganz offensichtlich nicht die einzige, die deine äußerungen für absolut dämlich hält (sorry für den ausdruck aber was hast du denn davon wenn du immer auf provokation gehst --> steckt da vielleicht auch ne kleine psychische störung dahinter, wie du sie immer allen unterstellst???)

also dich nimmt hier doch echt keiner ernst, aber gut... wenn du es nötig hast dich hier zu profilieren (?)

viel erfolg noch dabei

Yeah!

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2. September 2005 um 22:56
In Antwort auf liva_11977900

Ich habe viele
männliche Freunde.
Mir ist im übrigen auch aufgefallen, dass diese häufig den Mädchenfreundschaften sehr ähnlich sind, denn man nimmt sich auch schonmal in den Arm.
Das gibt es bei Männerfreundschaften leider sehr selten. Dass aber das Bedürfnis daran besteht, merke ich dann aber auch als weiblicher Kumpel...


Ich bin dafür, dass sich Männer häufiger knuffeln sollten! *g*


Nunja, wie auch immer:
Ich wünsche dir wie immer liebe Grüße


Ele

Freunde
ja Ele,

ich denke . Männer vertrauen sich ganz gern einer Frau an .
In der Regel haben Frauen im zwischenmenshclichen Bereich den Männern was voraus.
Sie haben es eben besser gelernt und sind auch dahingehend besser erzogen.
Wenn ich als Mann gesehen werde, hab ichs auch leichter.
Mir wird manche Nachlässigkeit verziehen, die man Frauen übelnehmen würde.
Ich würd gern mehr dafür tun, aber wenn es nicht so gefordert wird, dann wird es auch schwer, sich zu motivieren

Schönes Wochenende
Michelle

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16. September 2005 um 23:16

Letztendlich
in der Regel ist es wohl so : schmiert ein dreijähriges Mädchen sich Farbe ins Gesicht, wird die Mama ihm wohl bald ein Schminkset schenken
macht dies ein gleichaltriger Junge, kauft die Mama ihm vielleicht ein Indianerkostüm.
Wenn er doch auch lieber ein Schminkset gehabt hätte , kann er betteln solang er will, er wird keins bekommen, irgendwann läßt er sich dann schließlich auf das Indianerkostüm ein und vergißt das Schminken so weit es geht.
Das "Typisch weibliche " Verhalten wird bei Mädchen eben gefördert, bei Jungen eher bestraft, das ist -denke ich - der Hauptgrund, warum Frauen dieses typisch weibliche entwickelt haben und Männer eben nicht
Wenn jemand zeigt, dass es auch anders gehen könnte,
reagieren andere mißtrauisch, weil sie an Dinge insich erinnert werden, die sie längst überwunden und verdrängt geglaubt haben und in der Erinnerung wohl auch unangenehm sein mögen.

Schönes Wochenende
Michelle

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21. August 2012 um 0:37

Bleib dir selber treu
wenn du deinen Traum aufgibst gibst du auch dich auf ...
Mein verlobter ist auch Transsexuell
und er hat auch am anfang angst gehabt und wollte aufgeben ... aber als er mir von seinen gefühlen erzählt hat habe ich ihn sofort unterstützt und ihm geholfen seinem traum etwas näher zu kommen ... leider fehlt uns das geld um die ganzen OP's zu bezahlen ...aber was ich dir eigentlich sagen wollte ... GIB NICHT AUF ... klar tun die rückschläge weh ... aber glaub mir irgendwann findest du jemanden der voll und ganz an deiner seite steht !

Liebe grüße Vanii

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