Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Toxische SM Beziehung beendet

Letzte Nachricht: 10. Juli um 23:59
04.07.21 um 20:02

Hallo zusammen!

Ich bin momentan sehr zerrissen und wollte mich hier mal ein bisschen austauschen. Und zwar geht es um Folgendes:

Bis vor 6 Wochen war ich 16 Monate lang in einer SM Beziehung, die allerdings für mich sehr toxisch war. Ich war der dominante Part in der Beziehung, er ist ein Masochist und absolut devot ( ich weiß, es mag für viele seltsam klingen, denn normalerweise ist es ja völlig ungewöhnlich, dass für den dominant/sadistischen Part die Beziehung toxisch war, normalerweise hört man so was ja bei solchen Beziehungen nur von dem Gegenpart). Aber mir war es tatsächlich so, dass ich unter dieser Beziehung gelitten habe und sie letztendlich beenden musste mit totalem Kontaktabbruch ( überall blockiert ), weil ich schwere Schlafstörungen hatte, keinen Appetit mehr hatte und auch mit leichten Verdauungsproblemen schon zu kämpfen hatte und mit den Nerven so runter war, dass ich da zwingend raus musste, weil ich ansonsten früher oder später in der Psychiatrie gelandet wäre. 
Aber am besten, ich schildere mal so kurz und knapp wie nur möglich, was vorgefallen ist, sodass es verständlicher ist:

Ich hatte schon mein Leben lang Probleme mit dem Thema Sexualität und auch mit meinem Selbstbewusstsein. Ich bin nicht vergewaltigt worden und auch als Kind nicht sexuell missbraucht worden, falls doch, dann habe ich es so verdrängt, dass ich davon nichts weiß. 
Jedenfalls hatte ich im Alter zwischen 19 und 20 Jahren eine sehr wilde Phase gehabt. Davor keinerlei Erfahrungen mit Männern, nie einen Freund ggehabt, vor dieser Zeit noch nicht mal einen Mann/Jungen geküsst. Und dann ging es mit 19 Jahren sofort in´ s andere Extrem. Ich habe mich in dieser Phase mit vielen verschiedenen Männern aus dem Internet getroffen. Mit einigen von ihnen hatte ich nur normalen Geschlechtsverkehr gehabt. Aber ich bin dadurch nicht einmal zum Höhepunkt gekommen. Aber es hat mich von Anfang an gereizt, den Männern zu sagen, was sie zutun und zu lassen haben, also der dominante Part zu sein. Ich habe mich von vielen Männern nur oral befriedigen lassen, als dass ich richtigen Geschlechtsverkehr mit ihnen hatte. Es kam hin und wieder auch mal vor, aber nicht mit jedem. Manchmal habe ich die Männer beim Sex auch beschimpft. Dann habe ich noch eine sehr extreme Sache mit den Männern gemacht, nämlich Natursekt und Kaviar. Vielen Männer habe ich meinen Natursekt gespendet, mit einem davon habe ich Kaviar ausprobiert, er ist nur deswegen 400 km zu mir gefahren, nur um sich von mir in den Mund k***** zu lassen. 
Es ist mir sehr unangenehm, so etwas hier zu schreiben, allerdings muss ich die Vorgeschichte zu dem erzählen, was dann später kam, weil ansonsten nicht für andere nachvollziehbar ist, wie ich in so etwas hinein geraten konnte. 
Also, ich war bis zum Alter von 19 Jahren eine völlig unerfahrene Jungfrau und dann habe ich sofort solche extremen Sachen gemacht. 
Jedenfalls habe ich dann irgendwann gemerkt, dass mir das ganze nicht gut getan hat, ich fühlte mich schmutzig und benutzt und ich musste mir auch professionelle Hilfe nehmen, leider habe nie über meinem Hang zum SM gesprochen. 
Ein Jahr nach dieser wilden Phase war ich ein knappes Jahr mit einem Mann in einer Beziehung. Es war meine erste Beziehung mit 22 Jahren. Die Beziehung scheiterte daran, weil ich nicht mit ihm schlafen wollte und konnte, weil ich mich immer noch schlecht und schmutzig wegen meiner sexuellen Vergangenheit gefühlt habe und und Sex mit etwas Ekeligem/Schmutzigem verbunden habe und da deshalb eine Abneigung gegen entwickelt habe. 
Danach war ich fast 6 Jahre lang single, in dieser ganzen Zeit nichts mit einem Mann gehabt, noch nicht einmal ein Kuss. Ich dachte, ich bin asexuell und ich hatte auch absolut kein Interesse an einer Partnerschaft mit Sex. Habe mich eigentlich damit abgefunden, für immer single zu bleiben. Also habe ich da praktisch wieder das andere Extrem gelebt. 
Dann lernte ich vor 2 Jahren auf einem Musikfestival einen Mann kennen. Das erste halbe Jahr waren wir allerdings nur befreundet. Dass er SM Neigungen hat und ein Masochist ist, das er mir gleich am ersten Abend erzählt, aber ich hatte absolut kein Interesse an einer Beziehung mit ihm, ich wollte mit der ganzen Sache auch nie wieder was zutun haben. Außerdem war er auch äußerlich überhaupt nicht mein Typ, ich fand ihn total unattraktiv. 
Also waren zuerst nur befreundet und wir haben viel zusammen gemacht und die Freundschaft zwischen uns wurde mit der Zeit immer enger. 
Silvester 2019/2020 haben wir auch zusammen verbracht. An diesem Abend hat er mir zum ersten Mal einen Sklavenvertrag angeboten, bedeutet, dass ich seine Herrin bin und er mein Sklave und er alles für mich tun muss und es eben schriftlich per Vertrag so vereinbart wird. Den Gedanken, einen Mann zu haben, der alles für mich tut und wo ich das absolute Sagen habe fand ich sehr schön, aber ich habe dieses Angebot noch nicht zugesagt mit der Begründung, dass ich mir das noch überlegen müsste. 
Etwa 4 Wochen sprach er mich nicht wieder darauf an und wir waren weiter befreundet, haben uns weiterhin regelmäßig getroffen und zusammen viel gemacht. Dann hat er mich Ende Januar 2020 mit diesem Sklavenvertrag überrumpelt. Ich unterschrieb ihn einfach, da der Gedanke, einen Sklaven zu haben, der mir jeden Wunsch erfüllt, sehr schön war. Er meinte auch, dass es mein Selbstbewusstsein stärken wird, wenn ich die komplette Macht und Kontrolle über jemanden habe und bei ihm Dampf ablassen kann. Ab diesem Zeitpunkt an habe ich ihm gegenüber auch mehr empfunden, als nur Freundschaft. 
Wir hhaben einiges ausprobiert aus dem SM Bereich, aber ich fühlte mich immer unwohlker mit der Sache und auch unter Druck gesetzt, bestimmte Dinge mit ihm regelmäßig zu machen, wie z.B ihn auszupeitschen. Er hat später auch zugegeben, dass er zu diesem Zeitpunkt eine Erwartungshaltung mir gegenüber hatte. Außerdem haben ihn Dinmge, die wir ausprobiert haben, sexuell erregt, die mich eben nicht sexuell erregt haben, was dann dazu geführt hat, dass ich mich unwohl und sexuell benutzt gefühlt habe und dadurch völlig wertlos. Ich bekam schwere Schafstörungen, konnte nicht mehr mit Appetit und Genuss essen, hhatte Stimmungsschwankungen und Zwangsgedanken. Das führte dazu, dass ich die Beziehung dann vorübergehend beendet hatte. Sofort ging es mir wieder besser. Aber nach knapp 2 Monaten Pause kamen wir wieder zusammen. Diesmal hat er mir versprochen, mir absolut erwartungsfrei zu dienen, also all seine Erwartungen abzulegen. Aber das glaube ich ihm bis heute nicht. Meine Schlafstörungen kehrten langsam wieder zurück, ich hatte nur noch Zwangsgedanken, dass ich ungenügen bin, nicht genug geben kann und dass er sich eine richtig dominante Sadistin wünscht, die ich leider nicht bin und dass ich mich zu einer Sadistin umtrainieren muss, weil ich ansonsten nicht attraktiv für ihn bin und deshalb kein liebenswerter Mensch bin. Dies führte dazu, dass ich mich selbst immer mehr gehasst habe. Aber auch ihn habe ich für seine Neigungen verachtet. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Mal war alles wunderbar und mal ging es mir einfach nur schlecht und ich hatte selbstzerstörerische Gedanken, eine unendliche Wut und Verzweiflung in mir, dachte, ich mich selbst in der Klinik einweisen, wenn es weiter so geht. Es wechselten 2 Phasen in mir ab. Einmal gab es die Phase, wo ich sehr dominant zu ihm war, ihm sagte, dass ich Gehorsam von ihm erwarte und möchte, dass er absolut mir gehört und großen Wert darauf legte, dass er ein Sklavenhalsband trug und ich ihn auch hin und wieder auspeitschte und Backpfeifen gab. Und dann gab es wieder die Phase, in der ich gar kein SM leben wollte, mir das absolut zuwider war und ich mir eibnfach nur wünschte, dass er mich so liebt, wie ich bin, auch ohne SM und sehnte mich einfach nur nach Nähe, die er mir dann auch gab. Er sagte mir immer wieder, dass er mich so liebt, wie ich bin und das völlig erwartungsfrei, selbst, wenn ich ihn nie wieder auspeitschen würde. 
Irgendwann ging es mir so schlecht, dass ich wieder auf Abstand gehen musste. Dann sind wir so verblieben, dass er kein SM Handlungen mehr von mir annimmt, weil er nicht möchte, dass es mir deswegen so schlecht geht und dass er mich auch so über alles liebt und dass ich ihm auch so genüge. Daraufhin haben wir es noch mal für ein paar Wochen probiert. 
Aber zum Schluss ging er immer mehr auf Distanz.  Es fing ddamit an, dass er sein Sklavenhalsband nicht mehr trug mit der Begründung, dass er es lieber von mir umgelegt bekommen haben möchte. Ich konnte es ihm allerdings nur umlegen, wenn wir uns gesehen haben.
Ich ging für ihn als seine Herrin immer vor, er hat mir 24/7 versprochen, er stand mir immer zur Verfüngung und er hatte in meiner letzten Urlaubswoche plötzlich keine Zeit mehr für mich, weil er sich mit seinem besten Freund lieber traf, als mit mir, um sich mit ihm so richtig die Kante zu geben. Das hat mich sehr verletzt. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schwer berufliche und finanzielle Probleme, die er allerdings selbst verschuldet hat. Dann hörte er ausgerechnet, wo ich wieder frei und Zeit für uns hatte mit dem Rauchen auf, was er seit Jahrzehnten nicht getan hat. Durch den Nikotin - Entzug war seine Laune im Keller. Ich habe mit ihm telefoniert, er war völlig abweisend und distanziert am Telefon. Ich sprach mit ihm darüber, dass ich Interesse habe, wieder mehr SM mit ihm zu leben und gerne einen neuen Kaufvertrag mit ihm abschließen möchte. Aber auch da klang er so, als wenn er kein Interesse mehr daran hat. Er begründete es damit, dass er zu genervt und gerezt ist durch seinen Entzug. Da ich ihn da schon nicht mehr gesehen habe, glaube ich ihm nicht, dass er wirklich mit dem Rauchen aufgehört hat, sondern dass es nur eine Ausrede war, um mich nicht sehen zu müssen. 
Ich schrieb ihm lange Texte auf WhatsApp, in denen es darum ging, wie ich mir die Beziehung mit ihm wünsche, dass ich ihn als Sklaven will, weil er mir einst 24/7 versprochen hat und er auch mehrmals gesagt hat, dass ich die Frau bin, die er sogar heiraten will und dass er mir sein Leben lang dienen will, letzteres hat er mir sogar schriftlich gegeben. Und vor allem auch, dass er mich über ihn stellt. Aber davon habe ich am Ende nichts mehr gemerkt, er schrieb nur, dass meine kilometerlangen Texte nerven und dass er seine Ruhe braucht. zuerst habe ich es so hingenommen, habe ihn 4 Tage lang komplett in Ruhe gelassen. Aber dann kam Pfingsten und er hat mir zu Pfingsten nicht mal eine Nachricht auf WhatsApp geschrieben. Auch hat er am Ende nicht mehr einmal geschrieben, dass er mich vermisst, das hat er sonst öfter geschrieben. Und sonst hat er mich auch immer Herrin, oder Lady Anna genannt, aber die letzten Tage, wo wir noch Kontakt auf WhatsApp haben, da war ich plötzlich nur noch Anna. Auch das hat mich alles sehr verletzt. Das ganze war für mich am Ende auch so toxisch, dass ich ohne Melatonin - Spray gar nicht mehr schlafen konnte und ich hatte so eine Wut in mir, dass ich die Beziehung auf WhatsApp Pfingsmontag beendet habe und ihn anschließend überall blockiert habe. 
Ich habe die ganzen Wochen gehofft, dass er sich per Brief meldet. Er weiß, wo ich arbeite und wo ich wohne. Aber nichts kam von ihm und jetzt nach 6 Wochen brauche ich auch nicht mehr damit rechnen, dass er sich noch irgendwie um mich bemüht. Auch das bestätugt, dass ich ihm anscheinend zum Schluss völlig scheißegel gewesen bin und er nichts von dem eingehalten hat, was er mir versprochen hat. Ich bin maßlos enttäuscht von ihm, aber dennoch geht es mir wieder besser. Meine Schlafstörungen verschwanden nach dem Kontaktabbruch sofort, ich kann auch wieder mit Appetit essen. 
Trotzdem bin ich hin und wieder damit am kämpfen, mich bei ihm zu melden, aber ich schaffe es dennoch, es nicht zu tun, indem ich mir immer wieder sage, wie schlecht es mir in der Beziehung ging. Außerdem zeigte sein Verhalten ja am Ende auch, dass er sowieso scheinbar kein Interesse an mir hat. 
Hinzu kommt noch, dass ich nun sehr zerrissen bin. Nicht nur, weil er mich so verletzt hat,. sondern weil ich nun nicht mehr weiß, was ich nun wirklich will. Ich  kann mir eine normale Partnerschaft mit Sex und küssen absolut nicht vorstellen, es ist absolut undenkbar für mich. Ebebfalls macht mich der Gedanke daran, für immer single zu bleiben, absolut unfrieden. Aber der Gedanke daran, einen Sklaven zu haben, der sich mir absolut unterwirft, alles für mich tut, was ich will und mir 24/7 zur Verfügung steht, finde ich absolut reizvoll. 
Ich habe meinem Exfreund nie von meiner sexuellen Vergangenheit erzählt, dennoch hat er scheibar bemerkt, dass ich da einen Hang zum SM habe. Und weil ich da einen Hang zu habe, bin ich auch in diese Beziehung hinein geraten. Dennoch weiß ich jetzt überhaupt nicht, was mit mir los ist. Ich dachte vor der Trennung und nach der Trennung, dass die Beziehung toxisch für mich, weil SM eben nichts für mich ist und dass es mir absolut zuwider ist und dass ich mich ihm gegenüber immer ungenügend fühlen werde, weil ich ihm nicht das geben kann, was er braucht, da er nun mal diese Neignungen hat und dass ich vielleicht einfach asexuell bin. 
Aber jetzt, nachdem mehrere Wochen verstrichen sind, habe ich plötzlich den Wunsch, einen festen Sklaven zu habven, der mich sogar heiratet und der alles für mich tut und mir 24/7 zur Verfügung steht und der mir absolut dient und gehorcht, auch im Alltag und ich hatte mehr als ein Jahr die Chance gehabt, einen Mann richtig zu verklaven und habe diese Chance nicht genutzt, weil ich zu diesem Zeoitpunkt noch nicht so weit war und auch immer Zweifel hatte, ob es wirklich das Richtige ist. Aber ich glaube, das PProblem war einfach, dass ich mich am Anfang der Beziehung unter Druck gesetzt gefühlt habe und da noch nicht so weit war, aber eben Erwartungen an mich hatte, wie ich als Herrin zu sein habe. Und das hat die Beziehung dann letztendlich toxisch für mich gemacht.
Jetzt denke ich sogar daran, mir auf einer entsprechenenden Plattform so einen Mann zu suchen, oder mich doch noch mal bei meinem Exfreund melde und es noch mal versuche, diese SM Beziehung mit ihm zu leben. Aber die Angst, dass er jetzt kein Interesse mehr an mir hat und ich mir das jetzt einfach komplett mit ihm kaputt genacht habe, ist einfach zu groß, denn wäre ich noch enttäuschter und verletzter, als ohnehin schon. immerhin habe ich Schluss genacht und ihn überall blockiert. Ich denke nicht, dass es Sinn macht und dass ich da noch eine Chance habe. Möglicherweise meinte er vielleicht sogar all das, was er mir erst versprochen hat, vielleicht sowieso nicht ernst.

Das ganze ist jetzt doch etwas länger geworden , als ich wollte. 

Aber was würdet ihr an meiner Stelle machen? Kontakt wieder zu ihm aufnehmen und es noch mal versuchen? Oder anderen Partner mit passenden Neigungen suchen?

Euch einen schönen Wochenstart!

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04.07.21 um 20:34
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Hallo zusammen!

Ich bin momentan sehr zerrissen und wollte mich hier mal ein bisschen austauschen. Und zwar geht es um Folgendes:

Bis vor 6 Wochen war ich 16 Monate lang in einer SM Beziehung, die allerdings für mich sehr toxisch war. Ich war der dominante Part in der Beziehung, er ist ein Masochist und absolut devot ( ich weiß, es mag für viele seltsam klingen, denn normalerweise ist es ja völlig ungewöhnlich, dass für den dominant/sadistischen Part die Beziehung toxisch war, normalerweise hört man so was ja bei solchen Beziehungen nur von dem Gegenpart). Aber mir war es tatsächlich so, dass ich unter dieser Beziehung gelitten habe und sie letztendlich beenden musste mit totalem Kontaktabbruch ( überall blockiert ), weil ich schwere Schlafstörungen hatte, keinen Appetit mehr hatte und auch mit leichten Verdauungsproblemen schon zu kämpfen hatte und mit den Nerven so runter war, dass ich da zwingend raus musste, weil ich ansonsten früher oder später in der Psychiatrie gelandet wäre. 
Aber am besten, ich schildere mal so kurz und knapp wie nur möglich, was vorgefallen ist, sodass es verständlicher ist:

Ich hatte schon mein Leben lang Probleme mit dem Thema Sexualität und auch mit meinem Selbstbewusstsein. Ich bin nicht vergewaltigt worden und auch als Kind nicht sexuell missbraucht worden, falls doch, dann habe ich es so verdrängt, dass ich davon nichts weiß. 
Jedenfalls hatte ich im Alter zwischen 19 und 20 Jahren eine sehr wilde Phase gehabt. Davor keinerlei Erfahrungen mit Männern, nie einen Freund ggehabt, vor dieser Zeit noch nicht mal einen Mann/Jungen geküsst. Und dann ging es mit 19 Jahren sofort in´ s andere Extrem. Ich habe mich in dieser Phase mit vielen verschiedenen Männern aus dem Internet getroffen. Mit einigen von ihnen hatte ich nur normalen Geschlechtsverkehr gehabt. Aber ich bin dadurch nicht einmal zum Höhepunkt gekommen. Aber es hat mich von Anfang an gereizt, den Männern zu sagen, was sie zutun und zu lassen haben, also der dominante Part zu sein. Ich habe mich von vielen Männern nur oral befriedigen lassen, als dass ich richtigen Geschlechtsverkehr mit ihnen hatte. Es kam hin und wieder auch mal vor, aber nicht mit jedem. Manchmal habe ich die Männer beim Sex auch beschimpft. Dann habe ich noch eine sehr extreme Sache mit den Männern gemacht, nämlich Natursekt und Kaviar. Vielen Männer habe ich meinen Natursekt gespendet, mit einem davon habe ich Kaviar ausprobiert, er ist nur deswegen 400 km zu mir gefahren, nur um sich von mir in den Mund k***** zu lassen. 
Es ist mir sehr unangenehm, so etwas hier zu schreiben, allerdings muss ich die Vorgeschichte zu dem erzählen, was dann später kam, weil ansonsten nicht für andere nachvollziehbar ist, wie ich in so etwas hinein geraten konnte. 
Also, ich war bis zum Alter von 19 Jahren eine völlig unerfahrene Jungfrau und dann habe ich sofort solche extremen Sachen gemacht. 
Jedenfalls habe ich dann irgendwann gemerkt, dass mir das ganze nicht gut getan hat, ich fühlte mich schmutzig und benutzt und ich musste mir auch professionelle Hilfe nehmen, leider habe nie über meinem Hang zum SM gesprochen. 
Ein Jahr nach dieser wilden Phase war ich ein knappes Jahr mit einem Mann in einer Beziehung. Es war meine erste Beziehung mit 22 Jahren. Die Beziehung scheiterte daran, weil ich nicht mit ihm schlafen wollte und konnte, weil ich mich immer noch schlecht und schmutzig wegen meiner sexuellen Vergangenheit gefühlt habe und und Sex mit etwas Ekeligem/Schmutzigem verbunden habe und da deshalb eine Abneigung gegen entwickelt habe. 
Danach war ich fast 6 Jahre lang single, in dieser ganzen Zeit nichts mit einem Mann gehabt, noch nicht einmal ein Kuss. Ich dachte, ich bin asexuell und ich hatte auch absolut kein Interesse an einer Partnerschaft mit Sex. Habe mich eigentlich damit abgefunden, für immer single zu bleiben. Also habe ich da praktisch wieder das andere Extrem gelebt. 
Dann lernte ich vor 2 Jahren auf einem Musikfestival einen Mann kennen. Das erste halbe Jahr waren wir allerdings nur befreundet. Dass er SM Neigungen hat und ein Masochist ist, das er mir gleich am ersten Abend erzählt, aber ich hatte absolut kein Interesse an einer Beziehung mit ihm, ich wollte mit der ganzen Sache auch nie wieder was zutun haben. Außerdem war er auch äußerlich überhaupt nicht mein Typ, ich fand ihn total unattraktiv. 
Also waren zuerst nur befreundet und wir haben viel zusammen gemacht und die Freundschaft zwischen uns wurde mit der Zeit immer enger. 
Silvester 2019/2020 haben wir auch zusammen verbracht. An diesem Abend hat er mir zum ersten Mal einen Sklavenvertrag angeboten, bedeutet, dass ich seine Herrin bin und er mein Sklave und er alles für mich tun muss und es eben schriftlich per Vertrag so vereinbart wird. Den Gedanken, einen Mann zu haben, der alles für mich tut und wo ich das absolute Sagen habe fand ich sehr schön, aber ich habe dieses Angebot noch nicht zugesagt mit der Begründung, dass ich mir das noch überlegen müsste. 
Etwa 4 Wochen sprach er mich nicht wieder darauf an und wir waren weiter befreundet, haben uns weiterhin regelmäßig getroffen und zusammen viel gemacht. Dann hat er mich Ende Januar 2020 mit diesem Sklavenvertrag überrumpelt. Ich unterschrieb ihn einfach, da der Gedanke, einen Sklaven zu haben, der mir jeden Wunsch erfüllt, sehr schön war. Er meinte auch, dass es mein Selbstbewusstsein stärken wird, wenn ich die komplette Macht und Kontrolle über jemanden habe und bei ihm Dampf ablassen kann. Ab diesem Zeitpunkt an habe ich ihm gegenüber auch mehr empfunden, als nur Freundschaft. 
Wir hhaben einiges ausprobiert aus dem SM Bereich, aber ich fühlte mich immer unwohlker mit der Sache und auch unter Druck gesetzt, bestimmte Dinge mit ihm regelmäßig zu machen, wie z.B ihn auszupeitschen. Er hat später auch zugegeben, dass er zu diesem Zeitpunkt eine Erwartungshaltung mir gegenüber hatte. Außerdem haben ihn Dinmge, die wir ausprobiert haben, sexuell erregt, die mich eben nicht sexuell erregt haben, was dann dazu geführt hat, dass ich mich unwohl und sexuell benutzt gefühlt habe und dadurch völlig wertlos. Ich bekam schwere Schafstörungen, konnte nicht mehr mit Appetit und Genuss essen, hhatte Stimmungsschwankungen und Zwangsgedanken. Das führte dazu, dass ich die Beziehung dann vorübergehend beendet hatte. Sofort ging es mir wieder besser. Aber nach knapp 2 Monaten Pause kamen wir wieder zusammen. Diesmal hat er mir versprochen, mir absolut erwartungsfrei zu dienen, also all seine Erwartungen abzulegen. Aber das glaube ich ihm bis heute nicht. Meine Schlafstörungen kehrten langsam wieder zurück, ich hatte nur noch Zwangsgedanken, dass ich ungenügen bin, nicht genug geben kann und dass er sich eine richtig dominante Sadistin wünscht, die ich leider nicht bin und dass ich mich zu einer Sadistin umtrainieren muss, weil ich ansonsten nicht attraktiv für ihn bin und deshalb kein liebenswerter Mensch bin. Dies führte dazu, dass ich mich selbst immer mehr gehasst habe. Aber auch ihn habe ich für seine Neigungen verachtet. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Mal war alles wunderbar und mal ging es mir einfach nur schlecht und ich hatte selbstzerstörerische Gedanken, eine unendliche Wut und Verzweiflung in mir, dachte, ich mich selbst in der Klinik einweisen, wenn es weiter so geht. Es wechselten 2 Phasen in mir ab. Einmal gab es die Phase, wo ich sehr dominant zu ihm war, ihm sagte, dass ich Gehorsam von ihm erwarte und möchte, dass er absolut mir gehört und großen Wert darauf legte, dass er ein Sklavenhalsband trug und ich ihn auch hin und wieder auspeitschte und Backpfeifen gab. Und dann gab es wieder die Phase, in der ich gar kein SM leben wollte, mir das absolut zuwider war und ich mir eibnfach nur wünschte, dass er mich so liebt, wie ich bin, auch ohne SM und sehnte mich einfach nur nach Nähe, die er mir dann auch gab. Er sagte mir immer wieder, dass er mich so liebt, wie ich bin und das völlig erwartungsfrei, selbst, wenn ich ihn nie wieder auspeitschen würde. 
Irgendwann ging es mir so schlecht, dass ich wieder auf Abstand gehen musste. Dann sind wir so verblieben, dass er kein SM Handlungen mehr von mir annimmt, weil er nicht möchte, dass es mir deswegen so schlecht geht und dass er mich auch so über alles liebt und dass ich ihm auch so genüge. Daraufhin haben wir es noch mal für ein paar Wochen probiert. 
Aber zum Schluss ging er immer mehr auf Distanz.  Es fing ddamit an, dass er sein Sklavenhalsband nicht mehr trug mit der Begründung, dass er es lieber von mir umgelegt bekommen haben möchte. Ich konnte es ihm allerdings nur umlegen, wenn wir uns gesehen haben.
Ich ging für ihn als seine Herrin immer vor, er hat mir 24/7 versprochen, er stand mir immer zur Verfüngung und er hatte in meiner letzten Urlaubswoche plötzlich keine Zeit mehr für mich, weil er sich mit seinem besten Freund lieber traf, als mit mir, um sich mit ihm so richtig die Kante zu geben. Das hat mich sehr verletzt. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schwer berufliche und finanzielle Probleme, die er allerdings selbst verschuldet hat. Dann hörte er ausgerechnet, wo ich wieder frei und Zeit für uns hatte mit dem Rauchen auf, was er seit Jahrzehnten nicht getan hat. Durch den Nikotin - Entzug war seine Laune im Keller. Ich habe mit ihm telefoniert, er war völlig abweisend und distanziert am Telefon. Ich sprach mit ihm darüber, dass ich Interesse habe, wieder mehr SM mit ihm zu leben und gerne einen neuen Kaufvertrag mit ihm abschließen möchte. Aber auch da klang er so, als wenn er kein Interesse mehr daran hat. Er begründete es damit, dass er zu genervt und gerezt ist durch seinen Entzug. Da ich ihn da schon nicht mehr gesehen habe, glaube ich ihm nicht, dass er wirklich mit dem Rauchen aufgehört hat, sondern dass es nur eine Ausrede war, um mich nicht sehen zu müssen. 
Ich schrieb ihm lange Texte auf WhatsApp, in denen es darum ging, wie ich mir die Beziehung mit ihm wünsche, dass ich ihn als Sklaven will, weil er mir einst 24/7 versprochen hat und er auch mehrmals gesagt hat, dass ich die Frau bin, die er sogar heiraten will und dass er mir sein Leben lang dienen will, letzteres hat er mir sogar schriftlich gegeben. Und vor allem auch, dass er mich über ihn stellt. Aber davon habe ich am Ende nichts mehr gemerkt, er schrieb nur, dass meine kilometerlangen Texte nerven und dass er seine Ruhe braucht. zuerst habe ich es so hingenommen, habe ihn 4 Tage lang komplett in Ruhe gelassen. Aber dann kam Pfingsten und er hat mir zu Pfingsten nicht mal eine Nachricht auf WhatsApp geschrieben. Auch hat er am Ende nicht mehr einmal geschrieben, dass er mich vermisst, das hat er sonst öfter geschrieben. Und sonst hat er mich auch immer Herrin, oder Lady Anna genannt, aber die letzten Tage, wo wir noch Kontakt auf WhatsApp haben, da war ich plötzlich nur noch Anna. Auch das hat mich alles sehr verletzt. Das ganze war für mich am Ende auch so toxisch, dass ich ohne Melatonin - Spray gar nicht mehr schlafen konnte und ich hatte so eine Wut in mir, dass ich die Beziehung auf WhatsApp Pfingsmontag beendet habe und ihn anschließend überall blockiert habe. 
Ich habe die ganzen Wochen gehofft, dass er sich per Brief meldet. Er weiß, wo ich arbeite und wo ich wohne. Aber nichts kam von ihm und jetzt nach 6 Wochen brauche ich auch nicht mehr damit rechnen, dass er sich noch irgendwie um mich bemüht. Auch das bestätugt, dass ich ihm anscheinend zum Schluss völlig scheißegel gewesen bin und er nichts von dem eingehalten hat, was er mir versprochen hat. Ich bin maßlos enttäuscht von ihm, aber dennoch geht es mir wieder besser. Meine Schlafstörungen verschwanden nach dem Kontaktabbruch sofort, ich kann auch wieder mit Appetit essen. 
Trotzdem bin ich hin und wieder damit am kämpfen, mich bei ihm zu melden, aber ich schaffe es dennoch, es nicht zu tun, indem ich mir immer wieder sage, wie schlecht es mir in der Beziehung ging. Außerdem zeigte sein Verhalten ja am Ende auch, dass er sowieso scheinbar kein Interesse an mir hat. 
Hinzu kommt noch, dass ich nun sehr zerrissen bin. Nicht nur, weil er mich so verletzt hat,. sondern weil ich nun nicht mehr weiß, was ich nun wirklich will. Ich  kann mir eine normale Partnerschaft mit Sex und küssen absolut nicht vorstellen, es ist absolut undenkbar für mich. Ebebfalls macht mich der Gedanke daran, für immer single zu bleiben, absolut unfrieden. Aber der Gedanke daran, einen Sklaven zu haben, der sich mir absolut unterwirft, alles für mich tut, was ich will und mir 24/7 zur Verfügung steht, finde ich absolut reizvoll. 
Ich habe meinem Exfreund nie von meiner sexuellen Vergangenheit erzählt, dennoch hat er scheibar bemerkt, dass ich da einen Hang zum SM habe. Und weil ich da einen Hang zu habe, bin ich auch in diese Beziehung hinein geraten. Dennoch weiß ich jetzt überhaupt nicht, was mit mir los ist. Ich dachte vor der Trennung und nach der Trennung, dass die Beziehung toxisch für mich, weil SM eben nichts für mich ist und dass es mir absolut zuwider ist und dass ich mich ihm gegenüber immer ungenügend fühlen werde, weil ich ihm nicht das geben kann, was er braucht, da er nun mal diese Neignungen hat und dass ich vielleicht einfach asexuell bin. 
Aber jetzt, nachdem mehrere Wochen verstrichen sind, habe ich plötzlich den Wunsch, einen festen Sklaven zu habven, der mich sogar heiratet und der alles für mich tut und mir 24/7 zur Verfügung steht und der mir absolut dient und gehorcht, auch im Alltag und ich hatte mehr als ein Jahr die Chance gehabt, einen Mann richtig zu verklaven und habe diese Chance nicht genutzt, weil ich zu diesem Zeoitpunkt noch nicht so weit war und auch immer Zweifel hatte, ob es wirklich das Richtige ist. Aber ich glaube, das PProblem war einfach, dass ich mich am Anfang der Beziehung unter Druck gesetzt gefühlt habe und da noch nicht so weit war, aber eben Erwartungen an mich hatte, wie ich als Herrin zu sein habe. Und das hat die Beziehung dann letztendlich toxisch für mich gemacht.
Jetzt denke ich sogar daran, mir auf einer entsprechenenden Plattform so einen Mann zu suchen, oder mich doch noch mal bei meinem Exfreund melde und es noch mal versuche, diese SM Beziehung mit ihm zu leben. Aber die Angst, dass er jetzt kein Interesse mehr an mir hat und ich mir das jetzt einfach komplett mit ihm kaputt genacht habe, ist einfach zu groß, denn wäre ich noch enttäuschter und verletzter, als ohnehin schon. immerhin habe ich Schluss genacht und ihn überall blockiert. Ich denke nicht, dass es Sinn macht und dass ich da noch eine Chance habe. Möglicherweise meinte er vielleicht sogar all das, was er mir erst versprochen hat, vielleicht sowieso nicht ernst.

Das ganze ist jetzt doch etwas länger geworden , als ich wollte. 

Aber was würdet ihr an meiner Stelle machen? Kontakt wieder zu ihm aufnehmen und es noch mal versuchen? Oder anderen Partner mit passenden Neigungen suchen?

Euch einen schönen Wochenstart!

Ich weiss, Ferndiagnose aus dem Internet sind nicht das wahre..aber hast du dich schon mal auf Borderline untersuchen lassen? Den Text klingt nämlich krass danach..

Ansonsten: das was du dir zur Zeit wünschst, hat nicht viel mit SM zu tun. 24/7 Kram ist niemals eine gute Idee, niemals die Basis einer gesunden Beziehung. Sex ausschließlich in Form von SM haben zu können, ist nicht gesunden. Mit seiner Partner*in nur zusammen sein zu können, wenn man sie versklavt, ist nicht gesund. Gute SM Spielereien sind nunmal Spielrein, und zwar in einer Beziehung beruhend auf Vertrauen und Respekt. 

Du solltest dich einmal mit einer Sexualtherapeut*in unterhalten. Helfen kann dir hier vermutlich keiner.

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08.07.21 um 15:26

Uff, also ich bin ja selbst in der BDSM Szene aktiv und dein Text liest sich irgendwie so als wüsstest du selbst gar nicht wirklich was du eigentlich willst und wärst sehr unentschlossen. Das ist keine gute Basis für eine Sklave/Herrin Beziehung.
Ich finde, dass du erstmal eine Therapie durchziehen und deine eigenen Bedürfnisse klären solltest. Sonst wird so etwas immer wieder passieren.

Wenn du dich unter Druck gesetzt fühlst, dann mach deine Haltung klar. Du bist die Herrin und wenn er wirklich ein Sklave sein will, dann hat er keine eigenen Bedürfnisse zu haben. Ansonsten reicht es ja auch eine zwanglose BDSM Beziehung zu haben, man kann auch devot sein ohne gleich ein Sklave sein zu müssen. Ansonsten braucht man auch so einen Sklavenvertrag nicht aufsetzen.

Bevor du Herrin spielen willst, lerne erstmal mit dir selbst klar zu kommen. Sonst wird das echt nichts. Und man heiratet seinen Sklaven in der Regel auch nicht.

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08.07.21 um 15:28
In Antwort auf

Ich weiss, Ferndiagnose aus dem Internet sind nicht das wahre..aber hast du dich schon mal auf Borderline untersuchen lassen? Den Text klingt nämlich krass danach..

Ansonsten: das was du dir zur Zeit wünschst, hat nicht viel mit SM zu tun. 24/7 Kram ist niemals eine gute Idee, niemals die Basis einer gesunden Beziehung. Sex ausschließlich in Form von SM haben zu können, ist nicht gesunden. Mit seiner Partner*in nur zusammen sein zu können, wenn man sie versklavt, ist nicht gesund. Gute SM Spielereien sind nunmal Spielrein, und zwar in einer Beziehung beruhend auf Vertrauen und Respekt. 

Du solltest dich einmal mit einer Sexualtherapeut*in unterhalten. Helfen kann dir hier vermutlich keiner.

Tatsächlich kam mir der Borderline Gedanke auch schon (und ich bin selbst Betroffene)

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

10.07.21 um 10:24

Hallo, 

du stellst eine rein hypothetische Frage. Niemand außer dir befindet sich an deiner Stelle. Einen Entschluss in diese
Sache kannst nur du selbst fassen. Vielleicht gehst du selbst mit dir zukünftig liebevoller um.  

Was ich in deinem Text enorm vermisse ist dein fehlendes Selbstmitgefühl. Vielleicht ist es dir gar nicht bewusst, dass du dich von diesen Männern manipulieren lässt. Scheinbar hast du auch eine panische Angst vor einer "normalen" Beziehung.

Woran erkennst du einen toxischen Menschen...
- sie sind Meister der Manipulation
- sie nehmen keine Rücksicht auf dich, es sei denn, sie erhalten dadurch einen eigenen Vorteil
- ihre Anspruchshaltung ist krankhaft übersteigert
- ihrerseits erfüllen sie keine Erwartungen
- sie lügen, verdrehen Tatsachen um sich selbt gut darzustellen
- sie ignorieren rechtliche Vorgaben
- sie neigen zu Selbstmitleid, Erpressung und überhäufen dich mit Vorwürfen
- sie üben emotionalen Druck aus, bauen bei dir Schuldgefühle auf 
- sie bestrafen dich für vermeintliches Fehlverhalten 
- sie machen Versprechungen um dich zu binden
- Versprechungen halten sie nicht oder nur, solange es ihnen nützt
- Rücksicht ist ihnen ein Fremdwort, daher sind deine Bedürfnisse für sie uninteressant
- sie latschen permanent über deine Grenzen

Wenn viele Punkte in deinen Beziehungen mit der Aufzählung übereinstimmen befindest du dich mit ziemlicher Sicherheit in einer toxischen Verbindung. Wäre die Frage nicht vielleicht sinnvoll, wie kann ich eine liebevolle Partnerschaft leben ohne toxische Personen anzuziehen/bzw. selbst toxisch zu werden/sein. 

Deine Worte über den Masochisten klingen für mich nicht seltsam. Masochismus und Narzissmus passt gut zueinander, auch wenn der Masochist eher eine Neigung zur Abhängigkeit, zur Angst und Depression zeigt. Viele Sadisten haben eine antisoziale Persönlichkeitsstruktur. Nimm das bitte nicht als Wertung, denn so ist es nicht gemeint, sondern als sachliche Information. 

Deine Frage lautete, was du tun sollst. 
Von meiner Seite kann die Antwort nur lauten, keine schädigenden (fremdschädigenden/eigenschädigenden) Beziehungen einzugehen. Eine Therapie kann nur funktionieren, wenn ein Mensch sich auf den Behandler einlassen kann, ihm vertraut und alles anvertrauen kann. Geschieht dies nicht, fehlen möglicherweise wichtige Aspekte, die einerseits Therapieform und natürlich Diagnose, im schlechtesten Fall den Erfolg der Therapie beeinflussen. 

LG Sis

 

 

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10.07.21 um 23:59

Hmm, schmutzig oder nicht, du hast ein Verlangen befriedigt.
Ob es nun dein oder deren war.

Hyper empathie, die hab ich auch und ja viele Menschen haben das Verlangen dominiert zu werden oder einfach mal degradiert und scheisse behandelt. 
Weil sie sich selbst zu schade dafür sind. 

Ich weiß was dazu führt wo du jetzt bist. Ich hatte nur nen andren Umgang damit, verbale Erniedrigung durch Sarkasmus Zynismus etc. 

Die Leute haben es genossen und empfanden das als verdient. 

Tatsächlich kam sogar Lebensfreude auf, also ham die das gebraucht. 

Ich kenne den hergang der das bei beiden auslöst. 

Dein weg war bestimmt geiler als meiner dafür wars bei mir lustig und weniger ernst. 

Aber permanente Erniedrigung ist nicht die Lösung. 

Auch wenns Spaß macht und nur gerecht ist 😉

Sich selbst zu erniedrigen ist vielen zu wieder darum kam man zu dir. 

Und ja benutz trifft es, (guck mal ich hab den beleidigt und der freut sich noch) 

Was die Beziehung angeht ist die Sicht weise auf das war schmutzig wichtig. 
Stehhst du im Verstand höher als der Andre hast du auch das Recht von oben runter zu wirken. (beschreib mal was du anfänglich dabei empfunden hast, genugtuung oder schon Ekel) 

Ekel das du benutzt wirst oder das du Andre erniedrigt hast.


Weil für einen Teil von dir scheint es ja OK gewesen zu sein dem andren Te von dir fehlt ggf nur das Verständnis. 

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