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Totale Leere....und total unzufrieden....alles kommt zusammen

13. März 2011 um 22:56

Hallo ihr lieben,

ich weiß auch nicht genau was ich mir erhoffe......vielleicht gibt es jemanden dem es schon mal so ähnlich ging wie mir jetzt? Ich bin über jeden Austausch, Erfahrungsbericht etc. dankbar.

Ich fang einfach mal an, ich hab so etwas noch nie gemacht, aber ich habe niemanden mit dem ich "reden" kann. Jetzt. Sofort. Und der Druck ist wieder so groß....

alsoo ich bin 20 und bin im 3 Jahr meiner Ausbildung. Mache eine Ausbildung zur Jufa. Bin also beim Staat. Ziemlich sichere Sache. Eigentlich....

Ich hatte diesen Punkt an dem ich jetzt bin schon einmal. Das ist jetzt ungefähr 1 Jahr her...

Ich bin so unzufrieden mit meinem Leben eigentlich mit allem. Das ist so viel das ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich habe das Gefühl das mein Leben zu Ende ist, obwohl es ja eigentlich grade erst beginnen sollte. Ich sehe lauter glückliche Leute um mich herum die in meinem Alter sind und "große Pläne" für die Zukunft haben, nur ich nicht.....

Ich weiß nicht wie ich das erklären soll.....ich mag meinen Beruf nicht. Aber ich wusste auch nicht was ich sonst hätte machen sollen......alle(Familie, Freunde, Lehrer, etc.) haben gesagt ich soll diese Ausbildung machen....also habe ich sie angfangen. Ich wusste ziemlich schnell dass das dies nicht das richtige ist, aber was solls???

Und genau das denke ich bei so vielen Dingen in meinem Leben alles läuft total aus dem Ruder. Ich komme gar nicht mehr hoch. Kann mich zu nichts mehr aufraffen. Alles läuft einfach so vor sich hin...mehr oder weniger halt....ich guck irgendwie nur zu...

Zum Beispiel müsste ich lernen..lich steh kurz vor den schriftlichen Abschlussprüfungen.........abe r ich mach nichts. Obwohl ich mir im klaren darüber bin das ich muss. Ich will auch aber ich KANN nicht. Es geht einfach nicht.

Am liebsten würde ich einfach meine Sachen packen und gehen.

Der nächste Punkt das ich sooo schrecklich einsam bin. Also ich habe schon einige Bekannte, ich geh auch ab und an am Wochende weg. Ich lebe also nicht in absoluter Isolation oder so. Aber dennoch fühle ich mich immer etwas außen vor....

Ich hätte gerne wieder eine "betse Freundin" einen "richtigen" Freundeskreis.. jemanden zum reden, mit dem man auch einfach mal shoppen gehen kann...all diese Dinge halt.

Ich hatte so etwas schon einmal........Depression. Vor einem 1 Jahr. Mit ärztlicher Behandlung.......nochmal schaff ich das nicht.

Ich will doch nur ein ganz normales Leben......so wie die anderen auch...





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14. März 2011 um 12:32

Hi. mach kleine schritte
hi ich befinde mich in einer ähnlichen Position. Bei mir hatte es stark mit einer Beziehung zu einer Frau zu tun, in der ich mich oft falsch verhalten habe.

daraus kam die erkenntnis, mein leben in den griff zu bekommen.

Ich bin konfrontiert mit einem arbeitswechsel, finden einer neuen wohnung und ganz viel arbeit an mir, damit ich weniger narzisstische Züge an den Tag lege.

ich gebe dir deshalb den folgenden rat: Nobody is perfect. Jeder hat Charaktereigenschaften und Lebensumstände, womit man nicht immer zufrieden ist. Setz dich einfach mal hin, mach dir eine pro und contra liste. Zuerst einfach alles aufschreiben, eventuell bei Kontrapunkten ein Punkt dazuschreiben, wo du dich wiederum im guten siehst bei Problemen.

Danach überlege, welche Eigenschaften, ob gute oder schlechte, dich am meisten stören, welche weniger gewicht erhalten und schlussendlich, welche dein gegenüber nicht zu stören hat, nichts davon erfährt im besten fall.

Nun setzte diese überarbeitete Liste zusammen und überlege dir, was das dringendste ist, das du ändern möchtest. nämlich alles zugleich ändern wollen endet meistens im chaos. kleine schritte, sich wieder fühlen mit der Veränderung.

für mich, entschuldige wenn es nicht so für dich ist, ist es so dass ich mich schlecht fühle weil mich die meisten dinge die mich bedrücken immer dann erwischen, wenn ich nicht bedrückt sein kann.

es geht überall bei meinem leben um Pufferzonen. Seien das Emotionen, Haushalt, Arbeit - ich denke lange nicht nach, fühle mich schlecht und irgendwann bricht vieles über mich herein.

sobald ich luft zum atmen habe, gehe ich besser auf menschen zu, kann mich der aufgabe besser widmen.

noch eine wichtige erkenntnis. Wenns dir mal schlecht geht, gestehe dir zu zu trauern. Aber die Zeit die du trauerst, weinst, flennst - brauche gleich viel Zeit, etwas zu machen das dich weiterbringt. ich für meinen Teil schreibe zu diesem Zeitpunkt bewerbungen, gehe mit dem Hund spazieren (wo mich manchmal auch wieder ein schlechtes Gefühl überkommt) aber ja, es hilft mir. vielleicht kann es dir auch helfen.

du bist dein eigenes schweizer taschenmesser. du hast die werkzeuge an deinem leben zu arbeiten. man erhält keine anderen, oder wenn, dann sind es meist überflüssige, die nicht dieselbe wirkung haben wie wenn man selbst die antworten findet.

ich wünsch dir und mir viel glück.

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