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Totale krise!

30. November 2009 um 23:56

hallo!

ich leide schon seit einigen monaten an einem ganz bösen tief aus dem ich irgendwire keinen ausweg sehe!
vor allem das berufliche und finanzielle belastet mich dermassen dass ich manchmal einfach stundenlang nur heule!
ich habe einen seit über einem jahr einen mobilen friseurbetrieb und dadurch auch viel stress und einen total unregelmässigen tagesablauf! und in der letzten zeit nerven mich meine kunden so sehr dass ich einfach nur noch das handy ausmachen will und alle termine absagen möchte!
hinzu kommt noch dass ich natürlich relativ hohe kosten habe (versicherungen,werbung, etc.) die leider meistens noch nicht einmal abgedeckt werden,wodurch ich dauernd meine eltern oder meinen freund als finanzielle unterstützung brauche! mein schlechtes gewissen frisst mich auf und ich bin dauernd nur noch müde,angespannt,antriebslos und ziemlich oft einfach nur traurig,und mies gelaunt! es beeinflusst mein ganzes leben und langsam habe ich angst in depressionen abzurutschen! ich habe an fast nichts mehr freude durch den mist!
ich möchte gerne berufliche veränderungen aber find keine sachen die mich wirklich interessieren (und im saarland hat man nur eine begrenzte auswahl an guten berufen)
ich stecke in einem total tiefen loch und finde einfach nicht raus!
ergeht es jemandem ähnlich? würde mich über ein paar antworten und vllt. auch erfahrungsaustausch freuen!

lg

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2. Dezember 2009 um 22:40

Hallo
vielen dank für eure lieben antworten!
es tut echt gut auch mal zu hören dass es anderen auch nicht anders geht! man fühlt sich ja doch iregndwie immer allein mit solchen dingen!
das hat bei mir etwa vor fünf sechs monaten angefangen nachdem ich feststellen musste dass das geschft einfach nicht richtig laufen will! aber zur zeit ist es der absolute tiefpunkt! wenn man in so eine klinik gehen möchte muss man das selbst bezahlen? ich glaube das wäre vllt. ganz hilfreich einfach mal ein paar wochen aus dem ganzen trott raus zu kommen! ich habe morgen einen termin bei meinem arzt,vllt hat der einen rat!
es ist halt schwer aus sowas raus zu kommen,das weiss wohl jeder der mit so etwas schon zu tun hatte!
nochmal vielen dank für die antworten! das hat auch schon ein wenig geholfen!
ich wünsche euch auch alles gute!

LG kendra

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12. Dezember 2009 um 4:35


hallo

auch ich habe meinen Job krankheitsbedingt aufgeben müssen. Lange Zeit sah ich kein Ausweg, da habe ich mich weitergebildet. Die anderen meinte, ich verwendete nur wertvolle Zeit auf etwas Unsicheres, aber ich habe mich im Fremdsprachenbereich auf einen anderen Job umgeschaut, der viele der Anteile des früheren Jobs beinhaltete.
Ich kenne mich nicht aus in deiner Branche, aber gibt es einen ähnlich angelegten Beruf?

Einen 2. Standbein aufzubauen ist langfristig sehr sinnvoll. Damit musst du aber das erste einschränken, aber 2 Einnahmenquellen sind besser als eine schlechte. Zb Nägeldesign o.ä. also etwas auch kreatives und was mit Menschen zu tun hat, könnte eine Alternative sein. Gut ist auch im Kollegenumfeld nach verwandten, lukrativen Möglichkeiten sich umzuschauen. Auch Marktbeobachtungen welche Zweige jetzt besser abschneiden, ist auch sinnvoll. Und im Bekanntenkreis sich nach Alternativen umschauen.

Wenn es nichts hilft, eine Neuorientierung in der Branche also das Erlernen eines neuen Berufs, sei es mit Fortbildung abends zahlt sich aus, wenn man Kunden mehreren Leistungen in einem Laden anbieten kann.Meist wird bei einbrechenden Umsatz sogar die Fortbildung vom Arbeitsamt finanziert.

Viel Glück

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