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Tot meines geliebten Vaters

22. Februar 2012 um 11:51

Am 23.12.2011 habe ich erfahren das mein Vater unheilbar an Lungenkrebs erkrankt ist. Da ich von meiner Familie sehr weit weg wohne, konnte ich nicht ständig bei ihm sein. Ich war noch letzte Woche 5 Tage bei ihm.
Doch gestern erreichte mich die schlimme Nachricht das mein Vater um 12.10 Uhr eingeschlafen ist. Wisst ihr was das schlimmste für mich ist das ich ihm nicht helfen konnte. Ich hätte ihm mein Leben gegeben. Er hat sich zwar sehr gequält, aber er fehlt mir so sehr.
Ich habe das Gefühl das ich in ein richtig tiefes Loch falle und einfach kein halt finde.
Warum geschieht so etwas er war erst 51 Jahre. Er hat noch soviel vor gehabt.

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23. Februar 2012 um 1:49

Trauer
hallo,
mein Vater ist am 17.11.2011 an Lungenkrebs gestorben.
Er fehlt mir so sehr und ich komme einfach nicht damit klar.
Jeden Tag stehe ich vor seinem Bild und muss den Kopf schütteln, weil es so unvorstellbar für mich ist, dass er auf einmal nicht mehr da sein soll!
Immer wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, sage ich: "gut!" Aber das stimmt nicht, ich weiß nicht wie es mir geht, ich weiß eigentlich gar nichts... ich weiß nicht wie ich damit klarkommen soll, ich weiß einfach nicht wie ich ohne ihn leben soll.
Er hat noch zu der Ärztin gesagt, dass er doch so gerne noch leben würde und es zerreißt mich, dass es ihm nicht gegönnt war... er war so ein toller mensch, hat immer alles menschenmögliche getan, dass es uns Kindern gut ging und es uns an nichts fehlte
Es ist irgendwie alles so sinnlos geworden... es kommen doch noch so viele sachen in meinem Leben bei denen ich ihn brauche und dabei haben will...
An manchen Tagen, trotze ich vor Energie und will mein Leben weiterleben, damit, wenn ich ihn irgendwann wiedersehe, er stolz auf mich sein kann, aber an anderen Tagen ist es so unglaublich schwer überhaupt aus dem Bett zu kommen und irgendwas zu machen...
Ich war immer so ein lebenslustiger Mensch, für jeden Spaß und für alles Neue zu haben und jetzt fällt mir all das, was immer so leicht für mich war, verdammt schwer und ich tue das alles nur, weil ich immer denke ich muss stark sein für meine Mutter und für meine Geschwister...
ich fühl mich momentan einfach so allein und denke immer keiner versteht mich....

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23. Februar 2012 um 14:14
In Antwort auf nico876

Trauer
hallo,
mein Vater ist am 17.11.2011 an Lungenkrebs gestorben.
Er fehlt mir so sehr und ich komme einfach nicht damit klar.
Jeden Tag stehe ich vor seinem Bild und muss den Kopf schütteln, weil es so unvorstellbar für mich ist, dass er auf einmal nicht mehr da sein soll!
Immer wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, sage ich: "gut!" Aber das stimmt nicht, ich weiß nicht wie es mir geht, ich weiß eigentlich gar nichts... ich weiß nicht wie ich damit klarkommen soll, ich weiß einfach nicht wie ich ohne ihn leben soll.
Er hat noch zu der Ärztin gesagt, dass er doch so gerne noch leben würde und es zerreißt mich, dass es ihm nicht gegönnt war... er war so ein toller mensch, hat immer alles menschenmögliche getan, dass es uns Kindern gut ging und es uns an nichts fehlte
Es ist irgendwie alles so sinnlos geworden... es kommen doch noch so viele sachen in meinem Leben bei denen ich ihn brauche und dabei haben will...
An manchen Tagen, trotze ich vor Energie und will mein Leben weiterleben, damit, wenn ich ihn irgendwann wiedersehe, er stolz auf mich sein kann, aber an anderen Tagen ist es so unglaublich schwer überhaupt aus dem Bett zu kommen und irgendwas zu machen...
Ich war immer so ein lebenslustiger Mensch, für jeden Spaß und für alles Neue zu haben und jetzt fällt mir all das, was immer so leicht für mich war, verdammt schwer und ich tue das alles nur, weil ich immer denke ich muss stark sein für meine Mutter und für meine Geschwister...
ich fühl mich momentan einfach so allein und denke immer keiner versteht mich....

Trauer
Du sprichst mir aus meinen Herzen. Ich nehme schon Beruhigungstabletten, die helfen mir ein wenig Nachts zu schlafen. Mein Vater war für mich auch immer da , und nun auf einmal ist er ganz, ganz weit weg und er hinterlässt ein tiefes schwarzes Loch in meinem Herzen. Ich habe mir jetzt mal ein Termin bei einem Psychologen geholt in der Hoffnung das der mir ein bisschen meinen Schmerz nimmt.
Weist du man will das immer nicht war haben das einen das selbst trifft, aber leider bleiben wir nicht davon verschont. Ich wünsche Dir und deiner Familie ganz, ganz viel Kraft. Und vielleicht kommt dein Vater als ein anders Wesen wieder zurück zu Dir. Schaue mal ich habe einen großen Garten und dort sind immer sehr viele Tiere (Hasen,Vögel,Eichhörnchen usw.). Und ich hoffe das mein Vater mich in meinem Garten aufsucht und da ist. Diese Hoffnung hält mich stark!!!! Gib nicht auf , denn auch dein Vater kommt bestimmt zurück zu Dir.
Alles liebe wünscht dir Mandy!!!!

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12. Mai 2012 um 0:34

...
Mein Papa ist am 06.10.11 gestorben.. das Leben macht für mich keinen Sinn mehr. Am liebsten will ich auch sterben und zu ihm gehen.

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6. August 2012 um 21:59

Papa
Mein Papa ist am 22.12.2011 um 6 Uhr 25 verstorben. Zwischen Diagnose und Tod lagen 6 Wochen. Der Lungenkrebs hat sich wie eine Seuche ausgebreitet (auch auf den Armen - wir dachten es wäre Schuppenflechte). Wir waren dabei als er gestorben ist. Mir gehen diese Bilder nicht aus dem Kopf. Er fehlt, in allen Lebenslagen fehlt mir mein Papa! Ich kann dir nur sagen, dass es für meinen Vater DIE Erlösung war,dass er im Kreise seiner Liebsten sterben durfte. denn wenn es so weiter gegangen wäre (auch bei deinem Papa) wäre dass mit Abstand ein Scheiss leben gewesen. Von Rollstuhl bis Bettlegrigkeit alles hätte passieren können. Ich kann nur sagen, ich weiss auch nicht warum sowas passiert, aber ich kann sagen, dass dir dein papa und mir mein papa immer ja immer im Herzen dabei sein wird, bei allem was wir machen tun und denken.

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