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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Todunglücklich in der Ehe

Letzte Nachricht: 24. November 2006 um 15:00
A
an0N_1302391699z
06.08.06 um 6:26

Ich habe meinen Beitrag aus dem "Eheforum" hierher verschoben, da mir aufgefallen ist, dass er dort, unter all den Brautkleid und Terminanfragen, thematisch nicht gut passt.

Ich bin 30 geworden und privat und beruflich in einer bedrückenden Situation. Meine berufliche Situation ist in"Arbeitslose Akademiker" und auch meine Antwort in "Sachgasse Sozialberuf?" nachlesen. Zum privaten...das ist sehr kompliziert. Ich versuche, eine lange Geschichte kurz zu fassen und hoffe auf einige vernünftige Meinungen zum Thema.

Als ich mit 27 nach meiner erfolgreichen Promotion arbeitslos wurde, geriet mein Leben aus den Fugen. Meinen damaligen Freund, mit dem ich schon einige Jahre zusammen war, wollte ich durchaus erst heiraten, wenn ich beruflich erfolgreich und etabliert sein würde - so kenne ich die Konstellation in meiner Familie (Akademiker-Ehepaare mit zwei Gehältern). Aber alle Bewerbungen schlugen fehl. Ich wurde eine Langzeitarbeitslose, musste mich mit Jobs durchschlagen, fand keine adäquate STelle.

Unterdessen war das Ehethema zu einem Hauptgesprächsinhalt geworden, mein Freund wollte unbedingt heiraten, ich jedoch nicht, weil die Lebenssituation für mich absolut nicht passte. Dazu kamen einige Probleme, die nicht den gängigen Paarproblemen entsprechen und die hier nicht der Ort ist, sie anzusprechen. Kurz und schlecht, meine Karriere war an die Wand gefahren, mein Selbstbewusstsein tendierte gegen Null und aus dieser Beziehung wollte ich nur noch ausbrechen. Als ich dann einen Mann kennenlernte, der in vieler Hinsicht meinen Idealvorstellungen entsprach, zog ich aus der gemeinsamen Wohnung aus, was aufgrund meiner wirtschaftlichen Lage ein absolutes Vabanquespiel war. Ich wollte es endlich schaffen und bewarb mich weiter unter Hochdruck, um endlich unabhängig zu werden. Vor Stress brach ich zusammen. Alle meine Bewerbungen - über 200 - schlugen fehl. Meinem Bekannten musste ich mitteilen, dass ich mich auf keine nähere BEkanntschaft einlassen kann, da ich zu dieser Zeit nicht wusste, wovon ich leben sollte, und das hielt ich für überhaupt keine Basis. Ich war voller Bedauern.

Als ich nach einigen Monaten - ich war immer zu stolz, staatliche Hilfe anzunehmen - existentiell vor dem Aus stand, kam mein Ex auf mich zu und versprach, mit mir neu anzufangen. Ich habe ihn regelrecht vertrieben - wollte nicht mehr, wollte IHN nicht mehr. Nach langen Erpressungsmanövern seinerseits und immer perspektiveloser werdenden BErufslage für mich liess ich mich schliesslich vor einem halben Jahr in eine Ehe zwingen. Ich habe jeden Tag bereut, sagte ihm das auch und er meinte nur lapidar "Ja, ich weiss". Täglich veranstaltet er nun Psychoterror mit seiner "armen" erwerbsschwachen Ehefrau, tyrannisiert mich, weil ich zuwenig zum Familieneinkommen beitrage, und forciert mich in jede Jobsituation, die mir verabscheut ist. Schlechter hätte ich es allein kaum treffen können, der Unterschied ist nur, dass ich mietfrei wohne und unter der Hypothek weiteren Psychoterrors auch demnächst mietfrei wohnen kann.

Als studierte Sozialpsychologin ist mir natürlich klar, was er gerade durchführt: mobbing und verbale Verletzung, Ausnutzung einer Abhängigkeit. Das Fatale ist, dass sich an der Grundsituation - Bewegungsunfäghigkeit aus Berufslosigkeit - ja nichts geändert hat und er seinerseits glaubt, mir sarkastisch die Daumenschrauben anlegen zu können, da ich ihn kaum verlassen kann, was er auskostet.

Ich habe 12 Semester studiert und musste aus Existenzangst mein ganzes privates Glück, zumindest meine Freiheit, aufgeben. Mir wird übel vor Bitterkeit über ein solches LEben.

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F
flann_12657516
06.08.06 um 9:35

Hallo catze,
schwierige Situation, in der Du dich befindest.

Du warst zu stolz, staatliche Hilfe anzunehmen, aber nicht zu stolz, dich in eine private Abhängigkeit zu begeben mit einem Partner, den Du eigentlich gar nicht mehr wolltest. Ich kann schon nachvollziehen, warum Du der Ehe zugestimmt hast - scheint ja so etwas wie der letzte Rettungsstrohhalm gewesen zu sein - aber mit dem Herzen standest Du ja nicht hinter deiner Entscheidung.

Du könntest diese Ehe verlassen - und zunächst einmal staatliche Unterstützung annehmen.
Du hättst aber dann die Möglichkeit, erst einmal zur Ruhe zu kommen. Das ist ja in dem Gefühl, dass du dein ganzes privates Glück aufgegeben hast - so ist ja momentan - dein Empfinden - nicht möglich.

Könntest Du dir vorstellen zur Existenzsicherung auch einen anderen Beruf als den erlernten anzunehmen? Aus deinem Text heraus war nicht erkennbar, ob sich die Bewerbungen nur auf den erlernten Beruf oder auch auf andere bezogen haben.
Dann wäre deine finanzielle Sicherheit gewährleistet.

Und aus dieser Position heraus könntest Du dein Leben neu sortieren.

Dir alles Gute und viel Mut
Silvia

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C
carmel_12869507
06.08.06 um 10:36

Hallo Catze,
das hier hört sich ganz anders an als dein Beitrag "Keine Loyalität", in dem ich dir auch schon geschrieben hatte!
Du schreibst "mein Freund wollte unbedingt heiraten, ich jedoch nicht, weil die Lebenssituation für mich absolut nicht passte. Dazu kamen einige Probleme, die nicht den gängigen Paarproblemen entsprechen" - war es vielleicht eher so, dass du damals schon geahnt hast, dass dieser Mann nicht gut ist für dich, aber du es dir vor dir selbst nicht eingestehen wolltest und du deine berufliche Situation nur vorgeschoben hast?
An deiner Stelle würde mir auch übel werden - es hat sich also herausgestellt, dass dieser Mann sich jetzt rächt? Wenn du noch einige Jahre wartest, bist du ein seelisches Frack.
Sei doch nicht zu stolz, um staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen - du hast ein gesetzlich verankertes Recht darauf!
Die Zeiten im deutschen Staat haben sich geändert, es weht ein rauer Wind. Früher lernte man einen Beruf und blieb in dem, oft sogar beim gleichen Arbeitgeber, bis zur Rente und wurde dann verdienstvoll verabschiedet.
Das ist nicht mehr so. In anderen Ländern war es noch nie so. In der Türkei z.B. machen viele hoffnungsvolle, junge Menschen das Abitur, und je nach Punktestand finden sie dann einen Platz an der Uni. Viele, viel zu viele, stehen danach vor dem Aus. Ich kenne jemanden in meinem Alter, der trotz Studium nur den Laden seines Vaters übernehmen konnte: ein Loch von einem Schlüsseldienstgeschäft, groß wie ein WC im Kaufhaus, unbeschreiblicher Zustand. Er kommt da nicht raus! Er ist nicht dumm, er ist im Parteivorstand der Grünen in seinem Ort, kennt die wirtschaftlichen Strukturen und Zusammenhänge im Land. Es hilft ihm nicht, denn es fehlt die Infrastruktur im Land. Was ich damit sagen will, ist, dass es uns in Deutschland (noch?) relativ gut geht, wir KÖNNEN Hilfe vom Staat erhalten, im Gegensatz zu den Menschen in anderen Ländern.
Bevor du völlig verbitterst, schöpf doch lieber ALLE Möglichkeiten aus, die du bekommen kannst! Und sieh zu, dass du diesen Mann nie wieder siehst!
LG Meerblau

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flann_12657516
06.08.06 um 12:14
In Antwort auf flann_12657516

Hallo catze,
schwierige Situation, in der Du dich befindest.

Du warst zu stolz, staatliche Hilfe anzunehmen, aber nicht zu stolz, dich in eine private Abhängigkeit zu begeben mit einem Partner, den Du eigentlich gar nicht mehr wolltest. Ich kann schon nachvollziehen, warum Du der Ehe zugestimmt hast - scheint ja so etwas wie der letzte Rettungsstrohhalm gewesen zu sein - aber mit dem Herzen standest Du ja nicht hinter deiner Entscheidung.

Du könntest diese Ehe verlassen - und zunächst einmal staatliche Unterstützung annehmen.
Du hättst aber dann die Möglichkeit, erst einmal zur Ruhe zu kommen. Das ist ja in dem Gefühl, dass du dein ganzes privates Glück aufgegeben hast - so ist ja momentan - dein Empfinden - nicht möglich.

Könntest Du dir vorstellen zur Existenzsicherung auch einen anderen Beruf als den erlernten anzunehmen? Aus deinem Text heraus war nicht erkennbar, ob sich die Bewerbungen nur auf den erlernten Beruf oder auch auf andere bezogen haben.
Dann wäre deine finanzielle Sicherheit gewährleistet.

Und aus dieser Position heraus könntest Du dein Leben neu sortieren.

Dir alles Gute und viel Mut
Silvia

Nachtrag...
.....kannst Du mit Unterstützung aus dem Freundeskreis rechnen? Oder von deiner Familie?

viele Grüsse
Silvia

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J
jancis_12914703
06.08.06 um 12:57

Weshalb lässt du dich von der Angst - Ego so arg beuteln...
Was ihr macht ist ein Machtkampf... Der Machtkampf den du mit deinem Ego (Inneren) spielst, der wird dir im Aussen durch diesen Mann gespiegelt. Du willst im Moment gar nicht aus dieser Opferhaltung raus, denn du weisst, dann müsstest du anfangen dich mit deiner wahren Identität auseinader zu setzen. Du könntest aufhören dich von deinem Ego nieder zu machen und wärst auf dem Weg zu erkennen das Liebe, Urvertrauen, Freude, Glück, Fülle, Geldfluss, Heiltung etc. dein Geburtsrecht ist. Du hast dich in ein Gefängnis eingesperrt und hast nur noch nicht erkannt, dass du der einzige Gefängniswächter bist. Wenn du etwas ändern wolltest, dann kann dich nichts und niemand davon abhalten auch dein Ego nicht.

Falls du Lust hast dich wieder mit deiner wahrhaften Identität auseinader zu setzen, dann versuche es mal mit dieser Übung http://www.cntc.ch/meditation_lichtsaeule.pdf hier. Wir sind alle daran wieder zu erkennen was unsere wahrhafte Identität ist und Angst ist einfach nur dem Ego vertraut, aber sobald wir anfangen uns wieder erkennen zu wollen, dann werden wir auch Hilfe bekommen.

Wo du vom Staat Hilfe bekommst, dass weisst du und nur dein Ego das die Kontrolle behalten möchte lässt dich weiter leiden. Es ist deine Entscheidung ob du dich weiter kontrollieren lassen möchtest...

Alles Liebe
Ursula Waeber

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an0N_1302391699z
06.08.06 um 18:41
In Antwort auf flann_12657516

Nachtrag...
.....kannst Du mit Unterstützung aus dem Freundeskreis rechnen? Oder von deiner Familie?

viele Grüsse
Silvia

Vielen Dank
für eure Meinungen und Anregungen.

@ursulawaber: Ich verstehe Deinen Standpunkt und respektiere ihn, aber ich teile ihn nicht und finde auch nicht, dass es eine probate Lösung für ein zugebenermassen sehr komplexes und nicht alltägliches Problem darstellt. Ich habe eine feste Weltanschauung und eine solide Ausbildung und gehöre nicht zu den Frauen, die in einer Beziehungskrise zur Esoterik überlaufen, um einfache Lösungen mit Totalanspruch zu erhalten. Mich interessiert das nicht.

@meerblau: Ich habe lange überlegt, ob ich in einem Forum mit einer Gesprächskultur wie der in dem thread, den Du ansprichst, überhaupt weiter kommunizieren soll. Manchmal drängt es mich aber aufgrund des Situationsdrucks, einfach mal mit Dritten über dieses Proiblem zu sprechen, und deshalb bin ich wieder hier "gelandet". Inhaltlich hast Du mit Deinem Ländervergleich sicher REcht, die Arbeitsmarktlage ist in anderen Ländern noch dramatischer als hier; das Problem ist aber, dass viele deutsche "Wohlstandskinder" einen ganz anderen background haben als die bedauernswerten türkischen Abiturienten, die in der Warteschlage stehen. Für mich und viele andere erwachsene Kinder von Akademikern bedeutet die ungewollte Joblosigkeit auch gleichsam einen Verstoss aus der sozialen Schicht, der ich seit meinem Babyalter angehörte. Das ist doppelt dramatisch und nicht so verhältnismässig einfach zu lösen wie die Arbeitslosigkeit resp. das Arbeiten in einem unsicheren Job allein.

@narrenkaeppi: Natürlich suche ich auch branchenfremd - ich habe sogar schon einen kleinen Job in einem branchenfremden Bereich, der mir sogar Spass macht. Aber es fehlt die Regelmässigkeit und Routine. Meine Familie, nach der du fragst, unterstützt mich nicht, weil sie die Gesamtsituation nicht versteht und es horrend findet, dass ich mit meiner Ausbildung fast auf der Strasse stehe. Sie unterstellen mir, nicht zielstrebig genug zu suchen. Kunststück - zu ihrer Zeit hat man Hochschulabsolventen überall angeworben, und sie hatten oft nur eine einzige Bewerbung im ganzen Leben zu verfassen.

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carmel_12869507
07.08.06 um 0:07
In Antwort auf an0N_1302391699z

Vielen Dank
für eure Meinungen und Anregungen.

@ursulawaber: Ich verstehe Deinen Standpunkt und respektiere ihn, aber ich teile ihn nicht und finde auch nicht, dass es eine probate Lösung für ein zugebenermassen sehr komplexes und nicht alltägliches Problem darstellt. Ich habe eine feste Weltanschauung und eine solide Ausbildung und gehöre nicht zu den Frauen, die in einer Beziehungskrise zur Esoterik überlaufen, um einfache Lösungen mit Totalanspruch zu erhalten. Mich interessiert das nicht.

@meerblau: Ich habe lange überlegt, ob ich in einem Forum mit einer Gesprächskultur wie der in dem thread, den Du ansprichst, überhaupt weiter kommunizieren soll. Manchmal drängt es mich aber aufgrund des Situationsdrucks, einfach mal mit Dritten über dieses Proiblem zu sprechen, und deshalb bin ich wieder hier "gelandet". Inhaltlich hast Du mit Deinem Ländervergleich sicher REcht, die Arbeitsmarktlage ist in anderen Ländern noch dramatischer als hier; das Problem ist aber, dass viele deutsche "Wohlstandskinder" einen ganz anderen background haben als die bedauernswerten türkischen Abiturienten, die in der Warteschlage stehen. Für mich und viele andere erwachsene Kinder von Akademikern bedeutet die ungewollte Joblosigkeit auch gleichsam einen Verstoss aus der sozialen Schicht, der ich seit meinem Babyalter angehörte. Das ist doppelt dramatisch und nicht so verhältnismässig einfach zu lösen wie die Arbeitslosigkeit resp. das Arbeiten in einem unsicheren Job allein.

@narrenkaeppi: Natürlich suche ich auch branchenfremd - ich habe sogar schon einen kleinen Job in einem branchenfremden Bereich, der mir sogar Spass macht. Aber es fehlt die Regelmässigkeit und Routine. Meine Familie, nach der du fragst, unterstützt mich nicht, weil sie die Gesamtsituation nicht versteht und es horrend findet, dass ich mit meiner Ausbildung fast auf der Strasse stehe. Sie unterstellen mir, nicht zielstrebig genug zu suchen. Kunststück - zu ihrer Zeit hat man Hochschulabsolventen überall angeworben, und sie hatten oft nur eine einzige Bewerbung im ganzen Leben zu verfassen.

Hallo Catze,
ich habe den Eindruck, dass Du aus Deiner Schublade nicht herauswillst, Deine Eltern bis jetzt noch nicht mal einen Blick über den Rand gewagt haben (sonst würden sie Deine Schwierigkeiten, einen Job zu finden, vielleicht eher verstehen). Was weißt Du denn von dem Background "bedauernswerter türkischer Abiturienten"? (das klingt ziemlich herablassend). Vielleicht haben sie genau wie Du einen sozialen Abstieg zu befürchten? Glaubst du etwa, nur in Deutschland gibt es eine "soziale Schicht von Akademikern"? Mir scheint, Deine Angst vor dem sozialen "Abstieg" ist größer als Deine Angst vor einer unglücklichen Ehe. Hauptsache, der Schein wird gewahrt! Tut mir Leid, aber ich akzeptiere keine sog. "sozialen Schichten", ich würde auch immer meine Selbstständigkeit vorziehen. Die Existenz dieser sog. sozialen Schichten ist doch besonders in Deutschland der Grund dafür, dass deutsche Kinder und Kinder ausländischer Herkunft bei der Pisa-Studie so schlecht abgeschnitten haben: Nirgendwo in Europa ist die persönliche Herkunft für die Schulform so entscheidend wie bei uns! Darin ist die Türkei Deutschland weit überlegen!

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an0N_1275464199z
07.08.06 um 11:11
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Catze,
ich habe den Eindruck, dass Du aus Deiner Schublade nicht herauswillst, Deine Eltern bis jetzt noch nicht mal einen Blick über den Rand gewagt haben (sonst würden sie Deine Schwierigkeiten, einen Job zu finden, vielleicht eher verstehen). Was weißt Du denn von dem Background "bedauernswerter türkischer Abiturienten"? (das klingt ziemlich herablassend). Vielleicht haben sie genau wie Du einen sozialen Abstieg zu befürchten? Glaubst du etwa, nur in Deutschland gibt es eine "soziale Schicht von Akademikern"? Mir scheint, Deine Angst vor dem sozialen "Abstieg" ist größer als Deine Angst vor einer unglücklichen Ehe. Hauptsache, der Schein wird gewahrt! Tut mir Leid, aber ich akzeptiere keine sog. "sozialen Schichten", ich würde auch immer meine Selbstständigkeit vorziehen. Die Existenz dieser sog. sozialen Schichten ist doch besonders in Deutschland der Grund dafür, dass deutsche Kinder und Kinder ausländischer Herkunft bei der Pisa-Studie so schlecht abgeschnitten haben: Nirgendwo in Europa ist die persönliche Herkunft für die Schulform so entscheidend wie bei uns! Darin ist die Türkei Deutschland weit überlegen!

Hallo catze!
Fast wäre ich auch in eine ähnliche Situation gekommen. Zwar nicht gleich mit Heirat, aber ich hatte letztes Jahr überlegt, zu meinem Freund zu ziehen.
Und letztes Jahr sah es beruflich sehr übel aus für mich und ich hatte nur so mickrige, blöde Jobs!
Übrigens riet man mir sogar beim Hochschulteam des Arbeitsamtes: "Sie sehen doch gut aus, heiraten sie doch besser!"

Das stimmt wirklich, daß haben sie gesagt!!!

O-Ton meiner Eltern: "Zieh da doch hin (zum Freund), dann bisse versorgt!".
Ich: "Nein, die Eltern des Freundes mag ich nicht, die sind wie Frankenstein-light"
Meine Eltern: "Ist doch egal"
Ich: "Dann zieht ihr doch da hin!"

Die Hintergründe sind übrigens in dem Thread "Schwiegermuttersessel-Schwiegereltern" ganz ausführlich beschrieben!

Übrigens beschäftige ich mich auch viel mit Eso und habe mehrere Ausbildungen auf diesem Gebiet absolviert, aber dieses Thema (Arbeitssituation) ist zu komplex, als das ich hier mit Eso-Tipps aufwarten würde.
Ich kann da klar trennen.

Den Arbeitsmarkt kann man auch mit Eso nicht besser zaubern!
Ich habe mal wieder kiloweise Weihrauch abgebrannt und Edelsteinwasser getrunken und die Zahlen sind immer noch unverändert!

Bin auch kein großer Fan des Wortes "Schicht".
Viele Deiner Probleme sind aber auf die Anspruchshaltung einer bestimmten "Schicht" zurückzuführen und ich weiß aus Erfahrung, daß einem die Familie mit ihrem Erwartungsdruck auch unbeabsichtigt das Leben zur Hölle machen kann.
Da reichen schon bestimmte Gesten und Blicke aus, oder der Verweis auf "Kinder von XY, die jetzt aber doch noch eine gaaaanz tolle Stelle gefunden haben"!

Das ist dann der ultimative Beweis, daß man es immer schaffen kann, wenn man will!
Jawohl!

Leider kann man die Fronten nicht mal tauschen.
Ich glaube aber, es würde den (unseren) 60-65 jährigen Lehrern- Architekten-Zahnärzten-Psychiatern und sonstigen Anverwandten mal gut tun, sich mal in der Lage eines arbeitssuchenden 30 jährigen zu befinden.

Es könnte ein heilsamer Schock sein!

L.G lamia

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an0N_1302391699z
07.08.06 um 14:07
In Antwort auf an0N_1275464199z

Hallo catze!
Fast wäre ich auch in eine ähnliche Situation gekommen. Zwar nicht gleich mit Heirat, aber ich hatte letztes Jahr überlegt, zu meinem Freund zu ziehen.
Und letztes Jahr sah es beruflich sehr übel aus für mich und ich hatte nur so mickrige, blöde Jobs!
Übrigens riet man mir sogar beim Hochschulteam des Arbeitsamtes: "Sie sehen doch gut aus, heiraten sie doch besser!"

Das stimmt wirklich, daß haben sie gesagt!!!

O-Ton meiner Eltern: "Zieh da doch hin (zum Freund), dann bisse versorgt!".
Ich: "Nein, die Eltern des Freundes mag ich nicht, die sind wie Frankenstein-light"
Meine Eltern: "Ist doch egal"
Ich: "Dann zieht ihr doch da hin!"

Die Hintergründe sind übrigens in dem Thread "Schwiegermuttersessel-Schwiegereltern" ganz ausführlich beschrieben!

Übrigens beschäftige ich mich auch viel mit Eso und habe mehrere Ausbildungen auf diesem Gebiet absolviert, aber dieses Thema (Arbeitssituation) ist zu komplex, als das ich hier mit Eso-Tipps aufwarten würde.
Ich kann da klar trennen.

Den Arbeitsmarkt kann man auch mit Eso nicht besser zaubern!
Ich habe mal wieder kiloweise Weihrauch abgebrannt und Edelsteinwasser getrunken und die Zahlen sind immer noch unverändert!

Bin auch kein großer Fan des Wortes "Schicht".
Viele Deiner Probleme sind aber auf die Anspruchshaltung einer bestimmten "Schicht" zurückzuführen und ich weiß aus Erfahrung, daß einem die Familie mit ihrem Erwartungsdruck auch unbeabsichtigt das Leben zur Hölle machen kann.
Da reichen schon bestimmte Gesten und Blicke aus, oder der Verweis auf "Kinder von XY, die jetzt aber doch noch eine gaaaanz tolle Stelle gefunden haben"!

Das ist dann der ultimative Beweis, daß man es immer schaffen kann, wenn man will!
Jawohl!

Leider kann man die Fronten nicht mal tauschen.
Ich glaube aber, es würde den (unseren) 60-65 jährigen Lehrern- Architekten-Zahnärzten-Psychiatern und sonstigen Anverwandten mal gut tun, sich mal in der Lage eines arbeitssuchenden 30 jährigen zu befinden.

Es könnte ein heilsamer Schock sein!

L.G lamia

Ja, liebe Lamia,
da muss ich ungewollt schmunzeln, denn diese Situationen kenne ich...

Zur Schnellheirat hat mir zwar noch kein Mitarbeiter des Hochschulteams geraten, doch die Dialoge mit den Eltern kommen mir urvertraut vor...

Besonders schmerzhaft finde ich diese Erfolgsstories der Söhne und Töchter "anderer Eltern", die Du ja auch zitierst. FRaglich ist jedoch, ob unsere unglücklichen Eltern, die sich da am Nachwuchs anderer Leute und dessen Erfolg ersatzweise hochziehen, die wahren HIntergründe jener Karrieren kennen. Diese entstammen nämlich, zumindest meiner Erfahrung nach, grossenteils aus Verbindungen und Kontakten ihrer Familien.

T. aus meiner Abiklasse ist Partner einer renommierten Kanzlei vor Ort. Gratulation, denn andere stehen - auch mit bestem Juraexamen - auf der Strasse. Hilfreich war jedoch sicher, dass sein Vater den Kanzleigründer schon seit 20 Jahren kennt.

A. aus meiner Abiklasse hat eine gutgehende Apothekenfiliale. Kunststück, denn ihr Vater hat den Hauptsitz inne und ihr nach dem Studium die Filiale vermacht.

T. hat nach dem Psychologiestudium sofort einen Job gefunden - in England. Dass ihr Vater ihr den Studienaufenthalt in Oxford gekauft hat, obwohl sie ein Dreierabi hatte, könnte eine kleine Rolle gespielt haben.

I. ist auf Nummer sicher gegangen und Grundschullehrerin geworden - schliesslich hat sie schon nach dem Abi verkündet, sie wolle zehn Wochen Ferien im Jahr. Auch mangels Initiative und trotz schlechter Noten hat sie nun nun einen festen Job.

V. ging überhaupt lieber in die Disco, hat das Abi geschmissen und als Notbehelf eine Verwaltungslehre gemacht, mit mässigem Erfolg. Nun ist sie Dezernatsleiterin. Dass ihr Vater seit 25 Jahren in dergleichen Verwaltung arbeitet, dürfte einen gewissen Effekt gehabt haben.

So macht man heute Karriere. Für niemanden werden Sessel in Führungsetagen freigehalten, wenn nicht die Familienkontakte sie bereits bereitgestellt haben.



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an0N_1302391699z
07.08.06 um 14:10
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Catze,
ich habe den Eindruck, dass Du aus Deiner Schublade nicht herauswillst, Deine Eltern bis jetzt noch nicht mal einen Blick über den Rand gewagt haben (sonst würden sie Deine Schwierigkeiten, einen Job zu finden, vielleicht eher verstehen). Was weißt Du denn von dem Background "bedauernswerter türkischer Abiturienten"? (das klingt ziemlich herablassend). Vielleicht haben sie genau wie Du einen sozialen Abstieg zu befürchten? Glaubst du etwa, nur in Deutschland gibt es eine "soziale Schicht von Akademikern"? Mir scheint, Deine Angst vor dem sozialen "Abstieg" ist größer als Deine Angst vor einer unglücklichen Ehe. Hauptsache, der Schein wird gewahrt! Tut mir Leid, aber ich akzeptiere keine sog. "sozialen Schichten", ich würde auch immer meine Selbstständigkeit vorziehen. Die Existenz dieser sog. sozialen Schichten ist doch besonders in Deutschland der Grund dafür, dass deutsche Kinder und Kinder ausländischer Herkunft bei der Pisa-Studie so schlecht abgeschnitten haben: Nirgendwo in Europa ist die persönliche Herkunft für die Schulform so entscheidend wie bei uns! Darin ist die Türkei Deutschland weit überlegen!

Hallo meerblau,
Danke für Deine Meinung. Ich möchte klarstellen, dass ich meine Auffassung von der Situation immer sehr klar prononciere, aber nicht herablassend sein möchte und es auch tatsächlich nicht bin. Am Schichtbegriff muss ich jedoch festhalten. Mir ist bewusst, dass dieser Begriff heute "out" ist, weil man ihn früher als Erklärung oder als Kampfbegriff überstrapaziert hat. Das mag sein, aber das ändert nichts an der Existenz von sozialen Schichten. Jeder, der gerade im sozialen Bereich gearbeitet hat, weiss, wie stark prägend gerade die frühe Sozialisation auf uns wirkt. Ich möchte hier nicht etwas diskutieren, das eigentlich hinlänglich bekannt ist.

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flann_12657516
07.08.06 um 15:42
In Antwort auf an0N_1302391699z

Ja, liebe Lamia,
da muss ich ungewollt schmunzeln, denn diese Situationen kenne ich...

Zur Schnellheirat hat mir zwar noch kein Mitarbeiter des Hochschulteams geraten, doch die Dialoge mit den Eltern kommen mir urvertraut vor...

Besonders schmerzhaft finde ich diese Erfolgsstories der Söhne und Töchter "anderer Eltern", die Du ja auch zitierst. FRaglich ist jedoch, ob unsere unglücklichen Eltern, die sich da am Nachwuchs anderer Leute und dessen Erfolg ersatzweise hochziehen, die wahren HIntergründe jener Karrieren kennen. Diese entstammen nämlich, zumindest meiner Erfahrung nach, grossenteils aus Verbindungen und Kontakten ihrer Familien.

T. aus meiner Abiklasse ist Partner einer renommierten Kanzlei vor Ort. Gratulation, denn andere stehen - auch mit bestem Juraexamen - auf der Strasse. Hilfreich war jedoch sicher, dass sein Vater den Kanzleigründer schon seit 20 Jahren kennt.

A. aus meiner Abiklasse hat eine gutgehende Apothekenfiliale. Kunststück, denn ihr Vater hat den Hauptsitz inne und ihr nach dem Studium die Filiale vermacht.

T. hat nach dem Psychologiestudium sofort einen Job gefunden - in England. Dass ihr Vater ihr den Studienaufenthalt in Oxford gekauft hat, obwohl sie ein Dreierabi hatte, könnte eine kleine Rolle gespielt haben.

I. ist auf Nummer sicher gegangen und Grundschullehrerin geworden - schliesslich hat sie schon nach dem Abi verkündet, sie wolle zehn Wochen Ferien im Jahr. Auch mangels Initiative und trotz schlechter Noten hat sie nun nun einen festen Job.

V. ging überhaupt lieber in die Disco, hat das Abi geschmissen und als Notbehelf eine Verwaltungslehre gemacht, mit mässigem Erfolg. Nun ist sie Dezernatsleiterin. Dass ihr Vater seit 25 Jahren in dergleichen Verwaltung arbeitet, dürfte einen gewissen Effekt gehabt haben.

So macht man heute Karriere. Für niemanden werden Sessel in Führungsetagen freigehalten, wenn nicht die Familienkontakte sie bereits bereitgestellt haben.



Hallo liebe Catze,
jo, so oder ähnlich sieht es auch für Nichtakademiker in der freien Wirtschaft aus - ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wie so manch einer in eine Führungsposition gekommen ist. Und dieses "Gebauchpinsele" in den oberen Rängen - da kann man eigentlich nur darüber lachen. Manche schaffen es in diese Positionen wohl alleine und auch aufgrund ihrer Leistung und Qualifikation, andere haben eben Vitamin "B".

Aber seis drum - so - und auch so wie Du schilderst - ist es nun einmal. Und das meine ich nicht sarkastisch. Ad hoc lässt sich daran nichts ändern. Von uns sowieso nicht.

Deine Eltern sind wie sie sind - wer weiss, unter welchen Druck sie sich selber setzen - der dann an dich weitergegeben wird. Dass Du dich unter solchen Vorhaltungen nicht wohl fühlst und scheinbar daran gemessen wirst, was Du erreichst - ich kann mir vorstellen, dass man daran zerbrechen kann.

Schaffst Du es, dich davon frei zu machen und deinen eigenen Weg zu gehen?
Was wünscht Du dir?
Was passiert nun mit Deiner Beziehung - in der Du ja auch ganz massiv unter Druck gesetzt wirst?

Liebe Grüsse
Silvia



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an0N_1302391699z
07.08.06 um 16:19
In Antwort auf flann_12657516

Hallo liebe Catze,
jo, so oder ähnlich sieht es auch für Nichtakademiker in der freien Wirtschaft aus - ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wie so manch einer in eine Führungsposition gekommen ist. Und dieses "Gebauchpinsele" in den oberen Rängen - da kann man eigentlich nur darüber lachen. Manche schaffen es in diese Positionen wohl alleine und auch aufgrund ihrer Leistung und Qualifikation, andere haben eben Vitamin "B".

Aber seis drum - so - und auch so wie Du schilderst - ist es nun einmal. Und das meine ich nicht sarkastisch. Ad hoc lässt sich daran nichts ändern. Von uns sowieso nicht.

Deine Eltern sind wie sie sind - wer weiss, unter welchen Druck sie sich selber setzen - der dann an dich weitergegeben wird. Dass Du dich unter solchen Vorhaltungen nicht wohl fühlst und scheinbar daran gemessen wirst, was Du erreichst - ich kann mir vorstellen, dass man daran zerbrechen kann.

Schaffst Du es, dich davon frei zu machen und deinen eigenen Weg zu gehen?
Was wünscht Du dir?
Was passiert nun mit Deiner Beziehung - in der Du ja auch ganz massiv unter Druck gesetzt wirst?

Liebe Grüsse
Silvia



Liebe Silvia,
Danke für Deine Meinung. Es stimmt leider, dass die von Dir und mir beschriebene Situation von Vitamin B und Liebedienerei unseren Arbeitsalltag, fern der angeblichen Leistungsgesellschaft, bestimmt. Wie drohte schon der dumme Ferdinand in Schillers "Kabale und Liebe" seinem Vater: "Ich erzähle der Welt, wie man Präsident wird!" - Der dumme Ferdinand wusste nur nicht, dass die Welt es schon längst weiss...

Mit der Anspruchshaltung meiner Eltern ist jedoch weitaus schwerer umzugehen als mit der "allgegenwärtigen Vetternwirtschaft". Meine eltern haben leider in manchen Punkten Recht, da sich ihre Ansprüche an das Leben zumindest teilweise mit meinen decken. Ich möchte durchaus dengleichen Lebensstandard haben, wie zu meiner Jugend, weil ich es deprimierend fände, mich im Laufe meines Lebens zu verschlechtern, und ich bin gern bereit, für meinen Standard zu arbeiten - auch im anstrengenden 7-to-7-Job, nicht nur im standardgemässen 9-to-5-Job. Das Problem ist nur, dass es beide Jobformen für mich nicht zu geben scheint.

Die Beziehungsfrage kann ich m.E. überhaupt erst mit der nötigen Distanz und Klarheit angehen, wenn ich finanziell unabhängig werde. Alles andere ist spekulativ.

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flann_12657516
07.08.06 um 17:10
In Antwort auf an0N_1302391699z

Liebe Silvia,
Danke für Deine Meinung. Es stimmt leider, dass die von Dir und mir beschriebene Situation von Vitamin B und Liebedienerei unseren Arbeitsalltag, fern der angeblichen Leistungsgesellschaft, bestimmt. Wie drohte schon der dumme Ferdinand in Schillers "Kabale und Liebe" seinem Vater: "Ich erzähle der Welt, wie man Präsident wird!" - Der dumme Ferdinand wusste nur nicht, dass die Welt es schon längst weiss...

Mit der Anspruchshaltung meiner Eltern ist jedoch weitaus schwerer umzugehen als mit der "allgegenwärtigen Vetternwirtschaft". Meine eltern haben leider in manchen Punkten Recht, da sich ihre Ansprüche an das Leben zumindest teilweise mit meinen decken. Ich möchte durchaus dengleichen Lebensstandard haben, wie zu meiner Jugend, weil ich es deprimierend fände, mich im Laufe meines Lebens zu verschlechtern, und ich bin gern bereit, für meinen Standard zu arbeiten - auch im anstrengenden 7-to-7-Job, nicht nur im standardgemässen 9-to-5-Job. Das Problem ist nur, dass es beide Jobformen für mich nicht zu geben scheint.

Die Beziehungsfrage kann ich m.E. überhaupt erst mit der nötigen Distanz und Klarheit angehen, wenn ich finanziell unabhängig werde. Alles andere ist spekulativ.

Hallo liebe Catze,
so ein wenig mutet deine Situation wie die eines Hamsters an, der sich in seinem Rädchen bewegt und immerzu hofft an das Ziel zu kommen - ist nicht böse gemeint! Fiel mir nur gerade so ein.

Die Beziehungsfrage kannst Du für dich erst lösen, wenn die Jobfrage und damit die finanzielle Unabhängigkeit gewährleistet ist. Andererseits scheint gerade die Lösung der Jobfrage nicht in Aussicht zu sein. Was nun? So weitermachen?

Sicher ist es schwierig, mit einem anderen (vielleicht materiell schlechteren) Lebensstandard zu beginnen auf eigenen Beinen zu stehen - aber der ist ja nicht in Stein gemeißelt und veränderbar. Ich kann deine Schwierigkeiten schon verstehen - wenn Du von klein auf gewisse Dinge gewohnt bist, ist es später umso schwerer, zurückzuschreiten.

Ich wünsche Dir, dass Du bald einen adäquaten Job findest - und Du in die Unabhängigkeit findest, denn das scheint mir im Moment die einzigste Lösung zu sein.

Viele Grüsse und alles Gute
Silvia

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an0N_1302391699z
08.08.06 um 12:16
In Antwort auf flann_12657516

Hallo liebe Catze,
so ein wenig mutet deine Situation wie die eines Hamsters an, der sich in seinem Rädchen bewegt und immerzu hofft an das Ziel zu kommen - ist nicht böse gemeint! Fiel mir nur gerade so ein.

Die Beziehungsfrage kannst Du für dich erst lösen, wenn die Jobfrage und damit die finanzielle Unabhängigkeit gewährleistet ist. Andererseits scheint gerade die Lösung der Jobfrage nicht in Aussicht zu sein. Was nun? So weitermachen?

Sicher ist es schwierig, mit einem anderen (vielleicht materiell schlechteren) Lebensstandard zu beginnen auf eigenen Beinen zu stehen - aber der ist ja nicht in Stein gemeißelt und veränderbar. Ich kann deine Schwierigkeiten schon verstehen - wenn Du von klein auf gewisse Dinge gewohnt bist, ist es später umso schwerer, zurückzuschreiten.

Ich wünsche Dir, dass Du bald einen adäquaten Job findest - und Du in die Unabhängigkeit findest, denn das scheint mir im Moment die einzigste Lösung zu sein.

Viele Grüsse und alles Gute
Silvia

Angst vor Fixierung
der Übergangssituation hält mich im jetzigen Arrangement. Ich befürchte ernsthaft, nach meinem Auszug dauerhaft mit staatlichen Hilfen auskommen zu müssen. Wer garantiert mir, dass ich einen adäquaten Job bekomme? Niemand. Es kann Monate oder gar Jahre dauern, bis ich wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen kann. Dann ist der soziale Abstieg nach unten vorprogrammiert...Ich habe solche Angst davor - und Bitterkeit und Wut!

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nevil_11961815
14.08.06 um 14:08

Opferrolle..?
deine ausführungen erzeugen bei mir den eindruck, dass du dir sehr unverrückbare vorstellungen von leben aufgebaut hast und erwartest, dass auch alles eintreffen muss, damit du glücklich wirst.

alle andern haben nur durch vitamin B die tollsten jobs bekommen..
dein mann hat dich erpresst & gezwungen, ihn zu heiraten..
jetzt mobbt & unterdrückt er dich..
nach über 200 erfolglosen bewerbungen hast du dich sogar soweit herabgelassen, branchenfremden job in erwägung zu ziehen..
die familie versteht dich sowieso nicht..


dabei hast du doch als akademikerin ein RECHT aufs glücklichsein.. und alle MÜSSEN doch verstehen, wie mies es dir geht.. dann wäre ihnen auch klar, warum du so abweisend bist..


vielleicht solltest du mal deine erwartungshaltung ein wenig neu hustieren.. & auch mal schaun, was DU dafür tun kannst, dass sich deine umwelt nicht immer so unfair & verständnislos DIR gegenüber verhält?

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A
an0N_1302391699z
14.08.06 um 16:05

Gute Idee
Liebe Jaja,

Danke für Deine Auseinandersetzung mit meinem Thema.

Sozialpsychologin/Psychotherapeutin bin ich selbst, und die Hilfe resp. Supervision eines Kollegens habe ich derzeit nicht nötig. Auch bin ich nicht depressiv oder ängstlich. Mir fehlt lediglich die wirtschaftliche Basis, um die Pläne, die ich für mein Leben schmiede, realisieren zu können. Man muss, wie Du sicher auch weisst, zweierlei unterscheiden: psychogene und exogene Konflikte. Ich halte nichts davon, Menschen zum Therapeuten zu schicken, wenn sie in eine exogene Krisensituation gedrängt sind (nehme auch selbst solche "Fälle" nicht an). Diese schlimme Situation ist exogen. Die Berufssituation bringt mich an die Grenze meiner Belastbarkeit, aber ich habe keine psychopathologische Prädisposition.

Heute habe ich mich bei einer privaten Jobvermittlung vorgestellt, die angeblich gute Kontakte zu verschiedenen Firmen, die Personal mit meiner Qualifikation brauchen, besitzen. Eigentlich hätte ich diesen Schritt schon viel früher unternehmen können/sollen, doch ich klebte buchstäblich an der klassischen Bewerbersituation fest und war zu lange der Meinung, ich würde irgendwann, statt der 201. Absage, eine Zusage in meinem Briefkasten finden.

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an0N_1302391699z
15.08.06 um 12:55
In Antwort auf nevil_11961815

Opferrolle..?
deine ausführungen erzeugen bei mir den eindruck, dass du dir sehr unverrückbare vorstellungen von leben aufgebaut hast und erwartest, dass auch alles eintreffen muss, damit du glücklich wirst.

alle andern haben nur durch vitamin B die tollsten jobs bekommen..
dein mann hat dich erpresst & gezwungen, ihn zu heiraten..
jetzt mobbt & unterdrückt er dich..
nach über 200 erfolglosen bewerbungen hast du dich sogar soweit herabgelassen, branchenfremden job in erwägung zu ziehen..
die familie versteht dich sowieso nicht..


dabei hast du doch als akademikerin ein RECHT aufs glücklichsein.. und alle MÜSSEN doch verstehen, wie mies es dir geht.. dann wäre ihnen auch klar, warum du so abweisend bist..


vielleicht solltest du mal deine erwartungshaltung ein wenig neu hustieren.. & auch mal schaun, was DU dafür tun kannst, dass sich deine umwelt nicht immer so unfair & verständnislos DIR gegenüber verhält?

Non comprendo
Deine Beschreibung ist sehr unsachlich, subjektiv und polemisch. Ich sehe keinen Lösungsansatz, oder übersehe ich einfach alle Argumente?

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N
nevil_11961815
15.08.06 um 13:52
In Antwort auf an0N_1302391699z

Non comprendo
Deine Beschreibung ist sehr unsachlich, subjektiv und polemisch. Ich sehe keinen Lösungsansatz, oder übersehe ich einfach alle Argumente?

Wie kann
eine beschreibung subjektiv und unsachlich sein, wenn sie vorwiegend aus auszügen deiner eigenen worte besteht??

die argumente, die du sehen möchtest siehst du auch..

& lösungsansatz wäre deine erwartungen ein wenig runterzuschrauben und nicht alle schuld der welt in deinem umfeld zu suchen (& zu finden).

wir haben alle unsere päckle im leben zu tragen & du bist sicher nicht die einzige promovierte arbeitslose in deutschland.

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fay_12436107
15.08.06 um 14:58

@catze76
bist Du nicht Cosima von Lilith???

Dein Problem ist eben der Lauf der Zeit. Auch ich habe auch studiert und schlage mich jetzt mit Gelegenheitsarbeiten und diversen Jobs durchs Leben. Aber mir macht das ganze ein Heidenspaß. Ins abhängige Angestelltenverhältnis will ich auf keinen Fall zurück.
(Aber das ist mein Leben.)

Wir müssen einfach damit abfinden, daß die Zeiten Studium = wirtschaftlicher Erfolg und hohes Einkommen schon seit mindestens 15 Jahren VORBEI sind!

Seit den 70iger Jahren ist die Anzahl der Studenten kontinuierlich gestiegen und damit auch das Angebot der Hochschulabsolventen am Arbeitsmarkt, bei gleichzeitigen allgemeinen Rückgang der offenen Stellen. So ist das jetzt einfach so! Daran kannst Du persönlich gar nichts ändern und ich fürchte, Du wirst Dich damit abfinden müssen. (Wie die meisten).

Vielleicht einmal ein Denkansatz für Dich: in anderen Ländern gibt es den Ausdruck: "Akademiker" nicht. Diesen Ausdruck gibt es nur im deutschsprachigen Raum. Dort ist das Studium inzwischen, was es auch sein sollte, eine Art der Berufsausbildung, sonst nichts.

Ich habe den Eindruck, Du setzt zu hohe Erwartungen in Deine Ausbildung, die auf den derzeitigen Arbeitsmarkt nicht mehr zu realisieren ist.

Mein Rat: Finde Dich damit ab! Alles andere scheint nichts zu bringen. Und gehe mit Deinen beruflichen Ansprüchen eine Zeit lang etwas runter. Was das spätere Leben dann bringt, Who knows??

Ich an Deiner Stelle würde mit den Ansprüchen heruntergehen und für mich persönlich abklären, ob ich auch eine zeitlang mit einem Putzjob leben kann.
Dann hätte ich mein monatliches Auskommen und könnte mich von meinen Mann trennen!
Die Alternative: Oder möchte ich das nicht, und stattdessen, in einer todunglücklichen Ehe weiterleben?
Welche Lösungsansätze gibt es noch?
Liebst Du Dein Mann?
Vielleicht wäre in diesem Fall dann eine Eheberatung etwas für Euch.
Ich würde mich fragen: Wo ist das Problem und dann nachsehen, WAS kann ich ändern und ich lasse das, was ich nicht ändern kann.

Sehe es doch mal als eine vorgeschickte von einer höhrern Macht an Dich gestellte Lebensaufgabe an.

Maria










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an0N_1275464199z
15.08.06 um 19:47
In Antwort auf nevil_11961815

Wie kann
eine beschreibung subjektiv und unsachlich sein, wenn sie vorwiegend aus auszügen deiner eigenen worte besteht??

die argumente, die du sehen möchtest siehst du auch..

& lösungsansatz wäre deine erwartungen ein wenig runterzuschrauben und nicht alle schuld der welt in deinem umfeld zu suchen (& zu finden).

wir haben alle unsere päckle im leben zu tragen & du bist sicher nicht die einzige promovierte arbeitslose in deutschland.

Es gibt überhaupt keinen Grund, warum wir in Deutschland so Zustände haben!
Es ist schön und gut und es liegt nahe, die "Schuld" mal wieder im Eröffner eines Threads zu suchen (in diesem Falle Eröffnerin).
Man hat gutes Recht sich über die Zustände, die gerade für Akademiker in Deutschland am Arbeitsmarkt herrschen, zu ärgern.
Immer wird so getan, als sei kein Geld da.
Frage: Wäre wirklich kein Geld mehr da, um Akademiker zu bezahlen, warum findet man dann noch vereinzelt Akademiker, die in der Wirtschaft und Politik horrende Summen verdienen.
Ist es nicht viel teurer, wenn immer mehr Akademiker mit z.B. mit Sozialgeldern "durchgezogen" werden müssen.
Und jede Menge geistiges Potential brachliegt?
Als Putzfrau kann ein Akademiker sicher auch nicht ausleben.
Immer diese Argumente mit dem Geld!
Der Staat tickt einfach nicht mehr richtig!

Gleichzeitig tönt überall der Ruf nach noch mehr Bildung und noch mehr Studenten!
Hallo? Ist da jemand da im Oberstübchen?

Das ist keine "höhere Macht", daß ist von Politikern gezüchteter Wahnsinn um das Volk ausbluten zu lassen.

L.G lamia

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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an0N_1275464199z
15.08.06 um 19:51
In Antwort auf nevil_11961815

Wie kann
eine beschreibung subjektiv und unsachlich sein, wenn sie vorwiegend aus auszügen deiner eigenen worte besteht??

die argumente, die du sehen möchtest siehst du auch..

& lösungsansatz wäre deine erwartungen ein wenig runterzuschrauben und nicht alle schuld der welt in deinem umfeld zu suchen (& zu finden).

wir haben alle unsere päckle im leben zu tragen & du bist sicher nicht die einzige promovierte arbeitslose in deutschland.

Habt ihr mal überlegt.....
...was es für manche Menschen bedeutet, wenn man sein ganzes Leben auf etwas hingearbeitet hat und dann kommt das "große Nichts"?
Kann man hier im Forum eigentlich auch mal so etwas wie Verständnis erwarten?

L.G lamia

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fay_12436107
15.08.06 um 20:31
In Antwort auf an0N_1275464199z

Es gibt überhaupt keinen Grund, warum wir in Deutschland so Zustände haben!
Es ist schön und gut und es liegt nahe, die "Schuld" mal wieder im Eröffner eines Threads zu suchen (in diesem Falle Eröffnerin).
Man hat gutes Recht sich über die Zustände, die gerade für Akademiker in Deutschland am Arbeitsmarkt herrschen, zu ärgern.
Immer wird so getan, als sei kein Geld da.
Frage: Wäre wirklich kein Geld mehr da, um Akademiker zu bezahlen, warum findet man dann noch vereinzelt Akademiker, die in der Wirtschaft und Politik horrende Summen verdienen.
Ist es nicht viel teurer, wenn immer mehr Akademiker mit z.B. mit Sozialgeldern "durchgezogen" werden müssen.
Und jede Menge geistiges Potential brachliegt?
Als Putzfrau kann ein Akademiker sicher auch nicht ausleben.
Immer diese Argumente mit dem Geld!
Der Staat tickt einfach nicht mehr richtig!

Gleichzeitig tönt überall der Ruf nach noch mehr Bildung und noch mehr Studenten!
Hallo? Ist da jemand da im Oberstübchen?

Das ist keine "höhere Macht", daß ist von Politikern gezüchteter Wahnsinn um das Volk ausbluten zu lassen.

L.G lamia

@lamia
was ist dann Dein Lösungsansatz?

Das Studium wieder auf Wenige begrenzen?????? Das ist nicht Dein Ernst!!!

In Schweden, Norwegen, Dänemark studieren 70% eines Jahrganges und sind alle danach superzufrieden mit Ihrem Leben!

Wir Deutschen haben immer noch zu überzogene Erwartungen an das Studium, die nach meiner Meinung ins 19te Jahrhundert gehören.

Studium = Akademiker = höhere gesellschaftliche Stellung = mehr Asche = mehr Macht

So eine Einstellung gehört nach meiner Ansicht auf den Müll!!!!

Ich habe auch studiert und ich habe damals die Entscheidung nicht wegen dem Ansehen getroffen, sondern ich wollte dazulernen und meinen Horizont erweitern.
Über die Arbeitsmarktpolitischen Gegebenheiten habe ich mir von Anfang keine Illusionen gemacht.
Und es hat sich für mich auf JEDEN Fall gelohnt. In jeder Hinsicht.

Ich gebe ja zu, mit meinen BWL-Studium stehe ich auf jeden Fall noch besser da, als die meisten.

Die Gegebenheiten sind jetzt eben so, wie sie sind. So etwas zu verändern dauert Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte und Catze kann da persönlich sehr sehr wenig machen.

Sie muß sich entscheiden: Entweder diese freudlose Ehe oder ich schreibe ganz bewußt: ZUNÄCHST eine einfache Arbeit mit eigenen Auskommen. Es liegt an Ihr.


Also kotze nicht herum, daß Du jahrlang auf etwas hingearbeitet hast. Das habe ich auch!!!! und es hat mir wahnsinnigen viel Spaß gemacht!!!

Ich kann es mir jetzt trotzdem nicht verkneifen:

"Lamia = Arrogante Ziege!!!"

Maria


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an0N_1275464199z
15.08.06 um 21:31
In Antwort auf fay_12436107

@lamia
was ist dann Dein Lösungsansatz?

Das Studium wieder auf Wenige begrenzen?????? Das ist nicht Dein Ernst!!!

In Schweden, Norwegen, Dänemark studieren 70% eines Jahrganges und sind alle danach superzufrieden mit Ihrem Leben!

Wir Deutschen haben immer noch zu überzogene Erwartungen an das Studium, die nach meiner Meinung ins 19te Jahrhundert gehören.

Studium = Akademiker = höhere gesellschaftliche Stellung = mehr Asche = mehr Macht

So eine Einstellung gehört nach meiner Ansicht auf den Müll!!!!

Ich habe auch studiert und ich habe damals die Entscheidung nicht wegen dem Ansehen getroffen, sondern ich wollte dazulernen und meinen Horizont erweitern.
Über die Arbeitsmarktpolitischen Gegebenheiten habe ich mir von Anfang keine Illusionen gemacht.
Und es hat sich für mich auf JEDEN Fall gelohnt. In jeder Hinsicht.

Ich gebe ja zu, mit meinen BWL-Studium stehe ich auf jeden Fall noch besser da, als die meisten.

Die Gegebenheiten sind jetzt eben so, wie sie sind. So etwas zu verändern dauert Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte und Catze kann da persönlich sehr sehr wenig machen.

Sie muß sich entscheiden: Entweder diese freudlose Ehe oder ich schreibe ganz bewußt: ZUNÄCHST eine einfache Arbeit mit eigenen Auskommen. Es liegt an Ihr.


Also kotze nicht herum, daß Du jahrlang auf etwas hingearbeitet hast. Das habe ich auch!!!! und es hat mir wahnsinnigen viel Spaß gemacht!!!

Ich kann es mir jetzt trotzdem nicht verkneifen:

"Lamia = Arrogante Ziege!!!"

Maria


@Maria: Deine dumme Argumentation lenkt doch nur ab!
Und zwar vom Wesentlichen!
Aber das ist ja auch das Bestreben der Politik:
Soll sich der "Plebs" ruhig eins an die Glocke geben und die Schuld gegenseitig in ihren überzogenen Ansprüchen sehen.
Ich bin nun mal nicht blöd genug, um daß nicht zu durchschauen.
Von mir aus nenn es "arrogant".
Wahrscheinlich hast Du mehr Nachtlokale als BWL studiert, sonst würdest Du nicht gleich mit Schimpfwörtern kommen!

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an0N_1302391699z
15.08.06 um 23:30
In Antwort auf an0N_1275464199z

@Maria: Deine dumme Argumentation lenkt doch nur ab!
Und zwar vom Wesentlichen!
Aber das ist ja auch das Bestreben der Politik:
Soll sich der "Plebs" ruhig eins an die Glocke geben und die Schuld gegenseitig in ihren überzogenen Ansprüchen sehen.
Ich bin nun mal nicht blöd genug, um daß nicht zu durchschauen.
Von mir aus nenn es "arrogant".
Wahrscheinlich hast Du mehr Nachtlokale als BWL studiert, sonst würdest Du nicht gleich mit Schimpfwörtern kommen!

Ich bin schockiert
von der Entwicklung dieses threads.

Maria durchbricht Anonymitätsgebote und erwähnt ein Forum, dessen Verantwortliche bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Straftaten gegen die Ehre bekannt ist, und beleidigt zudem eine Forenteilnehmerin mit Schimpfworten.

Ich bedaure, persönliche Daten einem solchen "Publikum" zugänglich gemacht zu haben. Solche Verstösse gegen Persönlichkeitsrechte, Anstand und gute Sitten sind nicht hinnehmbar.

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nevil_11961815
16.08.06 um 17:49
In Antwort auf an0N_1275464199z

Habt ihr mal überlegt.....
...was es für manche Menschen bedeutet, wenn man sein ganzes Leben auf etwas hingearbeitet hat und dann kommt das "große Nichts"?
Kann man hier im Forum eigentlich auch mal so etwas wie Verständnis erwarten?

L.G lamia

Verständnis
ich denke, da ist GENUG verständnis in den aussagen..

ein unverständnisvolle aussage hätte auch so klingen können:

schau zu, dass du durchs leben kommst wie jeder andere auch und hör auf, dich von nem mann aushalten zu lassen, den du nicht liebst, nur weil er dir dein eingebildetes "geburtsrecht" an finanziellen möglichkeiten und sozialem status bieten kann (anstatt sich auch noch über ihn zu beschweren)!

ich könnte es sogar noch direkter formulieren aber das lasse ich jetzt mal..

ps: sozialer status wird auch nicht dadurch erhöht, dass man möglichst viele fremdwörter in einen satz packt und versucht, sich so hochgestochen wie möglich auszudrücken.. dadurch hebt man sich zwar schon von der "masse" ab, die frage ist nur, ob man dadurch auch sympathien gewinnt (z.b. eben grad in bewerbungsschreiben)

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fay_12436107
16.08.06 um 18:50
In Antwort auf an0N_1302391699z

Ich bin schockiert
von der Entwicklung dieses threads.

Maria durchbricht Anonymitätsgebote und erwähnt ein Forum, dessen Verantwortliche bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Straftaten gegen die Ehre bekannt ist, und beleidigt zudem eine Forenteilnehmerin mit Schimpfworten.

Ich bedaure, persönliche Daten einem solchen "Publikum" zugänglich gemacht zu haben. Solche Verstösse gegen Persönlichkeitsrechte, Anstand und gute Sitten sind nicht hinnehmbar.

@catze
nein, ich kann es mir nicht verkneifen. Gofello hat es oben auch schon angedeutet.

Mir geht Dein Schreibstil schon ziemlich lange auf die Nerven.

Du betonst ständig, Du hättest studiert.
Dann müsstest Du auch mit den Grundregeln der Stilistik vertraut sein!!!!

Ein HAUPTSATZ, ein NEBENSATZ!!!
Nicht eine Anhäufung von Substantiven und Adjektiven!!
Eine einfache prägnate Sprache!!!

Sag mal, wie bist Du denn durch die Seminararbeiten gekommen?
Gab es da kein Punktabzug wegen Deines Schreibsstils????

Eine Empfehlung von mir:

Ludwig Reiners: "Stilfibel" ISBN: 3-423-30005-1

Und wenn Du das andere Forum ansprichst:
Ich habe das Gefühl, die Staatsanwaltschaft verdreht sich erst die Augen und schüttelt den Kopf, wegen Deiner eventuellen Anzeige. (Sofern Du sie überhaupt gestellt hast).

Und schickt Dir dann einen Standard-Brief: "Wegen geringfügigen öffentlichen Interesse eingestellt" mit kopierter Unterschrift.

Wenn ich den Eindruck erweckt habe, das Anonymitätsgebot für Dich verletzt zu haben, das tut es mir aufrichtig leid.

Ich erinnere mich aber daran, daß Du Dich hier in diesem Forum irgendwann mal geoutet hast.

Maria

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an0N_1275464199z
16.08.06 um 22:53
In Antwort auf fay_12436107

@catze
nein, ich kann es mir nicht verkneifen. Gofello hat es oben auch schon angedeutet.

Mir geht Dein Schreibstil schon ziemlich lange auf die Nerven.

Du betonst ständig, Du hättest studiert.
Dann müsstest Du auch mit den Grundregeln der Stilistik vertraut sein!!!!

Ein HAUPTSATZ, ein NEBENSATZ!!!
Nicht eine Anhäufung von Substantiven und Adjektiven!!
Eine einfache prägnate Sprache!!!

Sag mal, wie bist Du denn durch die Seminararbeiten gekommen?
Gab es da kein Punktabzug wegen Deines Schreibsstils????

Eine Empfehlung von mir:

Ludwig Reiners: "Stilfibel" ISBN: 3-423-30005-1

Und wenn Du das andere Forum ansprichst:
Ich habe das Gefühl, die Staatsanwaltschaft verdreht sich erst die Augen und schüttelt den Kopf, wegen Deiner eventuellen Anzeige. (Sofern Du sie überhaupt gestellt hast).

Und schickt Dir dann einen Standard-Brief: "Wegen geringfügigen öffentlichen Interesse eingestellt" mit kopierter Unterschrift.

Wenn ich den Eindruck erweckt habe, das Anonymitätsgebot für Dich verletzt zu haben, das tut es mir aufrichtig leid.

Ich erinnere mich aber daran, daß Du Dich hier in diesem Forum irgendwann mal geoutet hast.

Maria

Hallo? Sind wir jetzt im Deutschkurs gelandet?
Auch wenn man die Arbeitsmarktproblematik nicht von heute auf morgen lösen kann, so rechtfertigt es noch lange nicht ein überhebliches Auftreten gegenüber der Threaderöffnerin!
Wann soll sie sich bitte schön geoutet haben?
Das ist doch Psycho-Käse!
Ich finde es mutig, wenn jemand mit einem solchen Background endlich mal die Zustände in D analysiert.
Viel zu viele schweigen nämlich und das bringt uns auch nicht weiter!

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A
an0N_1247325999z
17.08.06 um 0:21
In Antwort auf an0N_1275464199z

Hallo? Sind wir jetzt im Deutschkurs gelandet?
Auch wenn man die Arbeitsmarktproblematik nicht von heute auf morgen lösen kann, so rechtfertigt es noch lange nicht ein überhebliches Auftreten gegenüber der Threaderöffnerin!
Wann soll sie sich bitte schön geoutet haben?
Das ist doch Psycho-Käse!
Ich finde es mutig, wenn jemand mit einem solchen Background endlich mal die Zustände in D analysiert.
Viel zu viele schweigen nämlich und das bringt uns auch nicht weiter!

Arbeitsmarkt?
ist tabu
20:80 Gesellschaft mit Hungerlöhnen ist angesagt!
Lies das Buch "Die Globalisierungsfalle"
CHINA ist Spitze!
Auch Du bist ersetzbar

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F
fay_12436107
17.08.06 um 9:43
In Antwort auf an0N_1275464199z

Hallo? Sind wir jetzt im Deutschkurs gelandet?
Auch wenn man die Arbeitsmarktproblematik nicht von heute auf morgen lösen kann, so rechtfertigt es noch lange nicht ein überhebliches Auftreten gegenüber der Threaderöffnerin!
Wann soll sie sich bitte schön geoutet haben?
Das ist doch Psycho-Käse!
Ich finde es mutig, wenn jemand mit einem solchen Background endlich mal die Zustände in D analysiert.
Viel zu viele schweigen nämlich und das bringt uns auch nicht weiter!

@lamia
dann tauschen wir uns mal über die Zustände hier in Deutschland aus.
Die Knackpunkt ist doch, was können wir dagegen tun?
Wenn Du auf die Politiker schimpfst, es liegt auch an Dir Dich am politischen Prozess zu beteiligen. Entweder in den Mitarbeit in den Parteien oder in einer Bürgerinitiative.
Ich schweige jedenfalls nicht! Aber was ich großartiges dagegen tun???
Mach doch mal konstruktive Vorschläge!!!
Die vermisse ich bei Dir nämlich!
Wenn Du Dich politisch engagieren würderst, würdest Du relativ schnell merken, daß nicht, wie Du vermutet die Politiker hier in Deutschland das Sagen haben! Sondern die Manager der großen Konzerne, allen voran eine große internationale Großbank. Die bestimmmen hier die Staatsführung! Und halten sich diskret im Hintergrund.
Wenn die Politiker nicht spuren, werden mit allen erdenklichen Mitteln abgesägt oder wenn das nicht hilft, drohen sie mal mit dem Verlust von paar hunderttausend Arbeitsplätzen! Dann knicken die Meisten schon mal ein.
Das Buch "die Globalisierungsfalle" würde ich Dir auch mal empfehlen. Ich habe es vor Jahren auch schon mal gelesen. Es ist beängstigend und erschreckend!
Ein Professor hat schon vor Jahren mal über eine Theorie unterrichtet, die lautet:

In 20 Jahren haben die osteuropäischen Länder, allen voran Polen, unseren Lebensstandard, und wir in Deutschland haben den von Polen.

Entgegensteuern, wie denn???
Dann müssten wir erst einmal, wie in Polen, den Firmen sämtliche Steuern erlassen, die Löhne am besten noch unter den chineschen Lohnniveau zahlen. Dann hätten wir vielleicht mal eine geringe Chance, daß die Unternehmen nicht abwandern. Wie sie es zur Zeit in großen Umfang tun.

Habe nicht so einen Respekt vor dem Background von Catze. Sie Sozialwissenschaftlerin und nicht Betriebswirt oder Volkswirt.
Freunde von mir sind ebenfalls Sozialwissenschaftler. Von Betriebswirtschaft oder gar Volkswirtschaft haben absolut null null null Ahnung!!!
Sie kann Dir höchstens etwas über psychologische und sozialen Zusammenhänge von zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen.
Und welches Unternehmen kann so jemand schon gebrauchen?
Höchstens ein paar Hansel in Personalabteilung und noch ein paar weitere Stellen. Und Sozialwissenschaftler und Geisteswissenschaftler gibt es inzwischen wie Sand am Meer.
Vor allem wo in Europa inzwischen sogar nicht mehr national, sondern schon international rekurtiert wird.
Da kommt noch die ganze europäische Konkurrenz dazu.

Dann kommt noch erschwerend dazu, daß die Entwicklung des Automatismus NICHT stehenbleibt!
Die Entwicklung schreitet immer rasanter voran! Folge:
Die ganzen Unternehmen brauchen die Arbeitnehmern nicht mehr! Die ganze Arbeit erledigt der Computer und die Software. Das wurde uns erst vor kurzem bei der ganzen Kündigungswelle eines deutschen Versicherungskonzerns vor Augen geführt. Entläßt Mitarbeiter, trotz Rekordgewinne. (Namen erwähne ich mal lieber nicht, da bin dann doch zu feige. Aber ich denke, Du weißt, welchen Konzern ich meine)

So ich habe nicht geschwiegen! (Bis auf das, wo ich keine Namen genannt habe). Das sind die Realitäten, denen wir uns im nächsten Jahrzehnt stellen müssen.
Nun erwarte ich von Dir keine Polemik, sondern konstruktive Lösungsvorschläge.
Ich bin sehr gespannt.

Maria

P.S.
Catze hat sich nach meiner Erinnerung hier im Forum im Unterpunkt Astrologie geoutet. Und selbst wenn, das ist doch eigentlich völlig Banane.




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an0N_1275464199z
17.08.06 um 14:29
In Antwort auf an0N_1247325999z

Arbeitsmarkt?
ist tabu
20:80 Gesellschaft mit Hungerlöhnen ist angesagt!
Lies das Buch "Die Globalisierungsfalle"
CHINA ist Spitze!
Auch Du bist ersetzbar

Fake!
Langsam wird es unglaubwürdig!

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an0N_1275464199z
17.08.06 um 14:43
In Antwort auf fay_12436107

@lamia
dann tauschen wir uns mal über die Zustände hier in Deutschland aus.
Die Knackpunkt ist doch, was können wir dagegen tun?
Wenn Du auf die Politiker schimpfst, es liegt auch an Dir Dich am politischen Prozess zu beteiligen. Entweder in den Mitarbeit in den Parteien oder in einer Bürgerinitiative.
Ich schweige jedenfalls nicht! Aber was ich großartiges dagegen tun???
Mach doch mal konstruktive Vorschläge!!!
Die vermisse ich bei Dir nämlich!
Wenn Du Dich politisch engagieren würderst, würdest Du relativ schnell merken, daß nicht, wie Du vermutet die Politiker hier in Deutschland das Sagen haben! Sondern die Manager der großen Konzerne, allen voran eine große internationale Großbank. Die bestimmmen hier die Staatsführung! Und halten sich diskret im Hintergrund.
Wenn die Politiker nicht spuren, werden mit allen erdenklichen Mitteln abgesägt oder wenn das nicht hilft, drohen sie mal mit dem Verlust von paar hunderttausend Arbeitsplätzen! Dann knicken die Meisten schon mal ein.
Das Buch "die Globalisierungsfalle" würde ich Dir auch mal empfehlen. Ich habe es vor Jahren auch schon mal gelesen. Es ist beängstigend und erschreckend!
Ein Professor hat schon vor Jahren mal über eine Theorie unterrichtet, die lautet:

In 20 Jahren haben die osteuropäischen Länder, allen voran Polen, unseren Lebensstandard, und wir in Deutschland haben den von Polen.

Entgegensteuern, wie denn???
Dann müssten wir erst einmal, wie in Polen, den Firmen sämtliche Steuern erlassen, die Löhne am besten noch unter den chineschen Lohnniveau zahlen. Dann hätten wir vielleicht mal eine geringe Chance, daß die Unternehmen nicht abwandern. Wie sie es zur Zeit in großen Umfang tun.

Habe nicht so einen Respekt vor dem Background von Catze. Sie Sozialwissenschaftlerin und nicht Betriebswirt oder Volkswirt.
Freunde von mir sind ebenfalls Sozialwissenschaftler. Von Betriebswirtschaft oder gar Volkswirtschaft haben absolut null null null Ahnung!!!
Sie kann Dir höchstens etwas über psychologische und sozialen Zusammenhänge von zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen.
Und welches Unternehmen kann so jemand schon gebrauchen?
Höchstens ein paar Hansel in Personalabteilung und noch ein paar weitere Stellen. Und Sozialwissenschaftler und Geisteswissenschaftler gibt es inzwischen wie Sand am Meer.
Vor allem wo in Europa inzwischen sogar nicht mehr national, sondern schon international rekurtiert wird.
Da kommt noch die ganze europäische Konkurrenz dazu.

Dann kommt noch erschwerend dazu, daß die Entwicklung des Automatismus NICHT stehenbleibt!
Die Entwicklung schreitet immer rasanter voran! Folge:
Die ganzen Unternehmen brauchen die Arbeitnehmern nicht mehr! Die ganze Arbeit erledigt der Computer und die Software. Das wurde uns erst vor kurzem bei der ganzen Kündigungswelle eines deutschen Versicherungskonzerns vor Augen geführt. Entläßt Mitarbeiter, trotz Rekordgewinne. (Namen erwähne ich mal lieber nicht, da bin dann doch zu feige. Aber ich denke, Du weißt, welchen Konzern ich meine)

So ich habe nicht geschwiegen! (Bis auf das, wo ich keine Namen genannt habe). Das sind die Realitäten, denen wir uns im nächsten Jahrzehnt stellen müssen.
Nun erwarte ich von Dir keine Polemik, sondern konstruktive Lösungsvorschläge.
Ich bin sehr gespannt.

Maria

P.S.
Catze hat sich nach meiner Erinnerung hier im Forum im Unterpunkt Astrologie geoutet. Und selbst wenn, das ist doch eigentlich völlig Banane.




@maria&mirlein: Es ist schon erstaunlich....
...das sich hier offenbar einige zusammengefunden haben, die es zwar noch nicht mal nötig haben, ein Profil hier rein zu stellen, aber immer dann geballt auftauchen, wenn es etwas künstlich zu kritisieren gibt.
Ich glaube, Ihr "faked" Euch hier einen zusammen, auch diese Art sich auf bestimmte Threaderöffner "einzuschießen" ist nicht mehr ganz frisch.

Vielleicht hat "catze" kein BWL-Studium, trotzdem ist es für mich interessanter, von Leuten wie ihr bestimmte Dinge interpretiert zu bekommen, als von manchen Forenteilnehmern, die mich bei Nichtgefallen sofort mit Schimpfworten wie "Stinktier" oder "Petztrulle" belegen.

Ich weiß, daß ihr (ich sage bewußt "ihr", denn vermutlich agieren hier mehrere nach demselben Schema. Sollte dies nicht zutreffen, handelt es sich wohl um eine einzige Person, die hier unter mehreren Namen auftritt) Euch das niemals trauen würdet, wenn wir hier nicht die Anonymität des Internet hätten!
Ist mir vollkommen klar, braucht man nichts hinzuzufügen!

Es besteht auch kein Grund, auszuflippen vor Freude, nur weil man jemanden angeblich im Esoterik-Forum "ertappt" hat.
Ich trinke auch jeden Tag Edelsteinwasser und Schwaden von teuerstem Weihrauch benebeln meine Wohnung. Na und?
Wem es nicht gefällt, der soll sich eben raushalten, ich missionier ja keinen in Richtung Esoterik.

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F
fay_12436107
17.08.06 um 16:02
In Antwort auf an0N_1275464199z

@maria&mirlein: Es ist schon erstaunlich....
...das sich hier offenbar einige zusammengefunden haben, die es zwar noch nicht mal nötig haben, ein Profil hier rein zu stellen, aber immer dann geballt auftauchen, wenn es etwas künstlich zu kritisieren gibt.
Ich glaube, Ihr "faked" Euch hier einen zusammen, auch diese Art sich auf bestimmte Threaderöffner "einzuschießen" ist nicht mehr ganz frisch.

Vielleicht hat "catze" kein BWL-Studium, trotzdem ist es für mich interessanter, von Leuten wie ihr bestimmte Dinge interpretiert zu bekommen, als von manchen Forenteilnehmern, die mich bei Nichtgefallen sofort mit Schimpfworten wie "Stinktier" oder "Petztrulle" belegen.

Ich weiß, daß ihr (ich sage bewußt "ihr", denn vermutlich agieren hier mehrere nach demselben Schema. Sollte dies nicht zutreffen, handelt es sich wohl um eine einzige Person, die hier unter mehreren Namen auftritt) Euch das niemals trauen würdet, wenn wir hier nicht die Anonymität des Internet hätten!
Ist mir vollkommen klar, braucht man nichts hinzuzufügen!

Es besteht auch kein Grund, auszuflippen vor Freude, nur weil man jemanden angeblich im Esoterik-Forum "ertappt" hat.
Ich trinke auch jeden Tag Edelsteinwasser und Schwaden von teuerstem Weihrauch benebeln meine Wohnung. Na und?
Wem es nicht gefällt, der soll sich eben raushalten, ich missionier ja keinen in Richtung Esoterik.

@lamia334
sag mal lamia334, geht es Dir noch ganz danke????
Wer zum Teufel ist mirlein? (Aber das ist auch völlig egal!!)

Ich habe hier, einen Diskussionsbeitrag hineingestellt und erwarte jetzt von Dir eine konstruktive Antwort, wie Du die ganzen Dinge aus Deiner Sichtweise siehst.

Auch wenn mir Deine Meinung vielleicht nicht gefallen sollte, stehe ich sie Dir zu.

Warum gehst Du mit keinen Wort auf meine Aussagen ein?

Das ist schon seltsam.

Dein Profil ist auch nicht besonderes ergiebig. Meine Hobbies könnte ich hier veröffentlichen, aber trotzdem weiß wohl keiner wer ich bin.
Knackiger wird es wohl mit richtigen Namen und Anschrift. Aber da ist bei Dir wohl auch Fehlanzeige. Also spiel Dich nicht so auf!!

Mir einfach zu unterstellen, ich würde Dich nicht als "arrogante Ziege" bezeichnen, wenn Du mir persönlich gegenüberstehen würdest, ist im Grunde eine Frechheit!!!

Ich habe mit so etwas kein Problem und ich glaube, ich kann mich auch gut wehren, wenn es darauf ankommt.

Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, warum die Menschen Dich so bezeichnen???

Du löst etwas in Ihnen aus. Und das sind keine positiven Gefühle. Ich würde mir mal darüber Gedanken machen.

Aber viel mehr interessieren mich Deine persönlichen Ansichten über unsere derzeitige wirtschaftlichen Lage und vor allen Deine Lösungsansätze dazu.

Du hast darüber noch nichts geschrieben.

Maria

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an0N_1275464199z
17.08.06 um 20:34
In Antwort auf fay_12436107

@lamia334
sag mal lamia334, geht es Dir noch ganz danke????
Wer zum Teufel ist mirlein? (Aber das ist auch völlig egal!!)

Ich habe hier, einen Diskussionsbeitrag hineingestellt und erwarte jetzt von Dir eine konstruktive Antwort, wie Du die ganzen Dinge aus Deiner Sichtweise siehst.

Auch wenn mir Deine Meinung vielleicht nicht gefallen sollte, stehe ich sie Dir zu.

Warum gehst Du mit keinen Wort auf meine Aussagen ein?

Das ist schon seltsam.

Dein Profil ist auch nicht besonderes ergiebig. Meine Hobbies könnte ich hier veröffentlichen, aber trotzdem weiß wohl keiner wer ich bin.
Knackiger wird es wohl mit richtigen Namen und Anschrift. Aber da ist bei Dir wohl auch Fehlanzeige. Also spiel Dich nicht so auf!!

Mir einfach zu unterstellen, ich würde Dich nicht als "arrogante Ziege" bezeichnen, wenn Du mir persönlich gegenüberstehen würdest, ist im Grunde eine Frechheit!!!

Ich habe mit so etwas kein Problem und ich glaube, ich kann mich auch gut wehren, wenn es darauf ankommt.

Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, warum die Menschen Dich so bezeichnen???

Du löst etwas in Ihnen aus. Und das sind keine positiven Gefühle. Ich würde mir mal darüber Gedanken machen.

Aber viel mehr interessieren mich Deine persönlichen Ansichten über unsere derzeitige wirtschaftlichen Lage und vor allen Deine Lösungsansätze dazu.

Du hast darüber noch nichts geschrieben.

Maria

@Maria: Du meinst wahrscheinlich in Wirklichkeit: Ich löse etwas in Dir aus!
Sollten an diesen unsachlichen Äußerungen hier tatsächlich mehrere Personen beteiligt sein, so dürfen sie sich auch gerne mal fragen, warum sie so schnell "durcheinander und unkontrolliert agressiv" zu machen sind.
Interessant: Ein einziger Satz (ohne Schimpfwörter) von mir reicht und zwei oder vier Leute (oder in Wirklichkeit doch einer? Sollen wir raten?)gehen ab wie "Schmitz` Katze".
Wahrscheinlich sitzt/sitzen Besagter/Besagte Tag und Nacht vor dem Compi und suchen das Forum nach so "arroganten, schlimmen Frauen" wie mir ab um dann mal wieder so richtig "explodieren und abgehen" zu können.
Wußte gar nicht, daß es so interessante Hobbies gibt!
Wer hätte das gedacht!


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fay_12436107
17.08.06 um 22:27
In Antwort auf an0N_1275464199z

@Maria: Du meinst wahrscheinlich in Wirklichkeit: Ich löse etwas in Dir aus!
Sollten an diesen unsachlichen Äußerungen hier tatsächlich mehrere Personen beteiligt sein, so dürfen sie sich auch gerne mal fragen, warum sie so schnell "durcheinander und unkontrolliert agressiv" zu machen sind.
Interessant: Ein einziger Satz (ohne Schimpfwörter) von mir reicht und zwei oder vier Leute (oder in Wirklichkeit doch einer? Sollen wir raten?)gehen ab wie "Schmitz` Katze".
Wahrscheinlich sitzt/sitzen Besagter/Besagte Tag und Nacht vor dem Compi und suchen das Forum nach so "arroganten, schlimmen Frauen" wie mir ab um dann mal wieder so richtig "explodieren und abgehen" zu können.
Wußte gar nicht, daß es so interessante Hobbies gibt!
Wer hätte das gedacht!


@lamia
ich gebe es auf!!!

Mit Dir ist nicht zu diskutieren. Abgehakt!

Ich persönlich habe den Eindruck, Du strebst folgendes Weltbild an:
(Deshalb von Dir auch wohl auch keine Antworten).

Etwas überspitzt ausgedrückt:

Nur wenige dürfen in ... und Braus leben und sollen nach Möglichkeit NICHTS oder nur geringfügig etwas abgeben, damit uns es richtig GUT geht!!!

Der Rest kann ja meinetwegen verhungern!


In einen anderen Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du Dich über 300,- bis 400,- Euro über ein sogenanntes Wohnklo beschwert hast.

Dem halte ich entgegen:

Ich habe zwei Jahre in London studiert. Dort ist es stellenweise ganz normal, daß BERUFTÄTIGE Menschen, mit einem Studiumabschluss nebenbei bemerkt, zu dritt oder zu viert EIN gemietetes Zimmer teilen!!!!!!!

Gemietet wird Küchenbenutzung, Badbenutzung und das BETT und sonst nichts. Mehr können sich die meisten einfach nicht leisten. (Wir glauben es kaum, mit Studienabschluss!!!!) Ein Fall ist mir begegnet, ein Mädel hat sogar bei der European Business School in Östrich-Winkel studiert.

Die Gehälter sind in London niedrig, die Lebenshaltungskosten extrem hoch. Die Studenten, wenn sie nicht das Glück haben, in einer Hall zu leben, teilen sich manchmal zu zweit oder dritt ein Zimmer und lernen und arbeiten in der Bibliothek. (Die zugegebener Maßen 24 Stunden geöffnet hat).

Das solltest Du Dir mal vor Augen führen, wenn Du Dich wieder mal beschweren solltest, daß Deine ach so armen Eltern zig Sozialhilfeempfänger hier durchfüttern müssen und Dir nur dafür ein "Wohnklo" spendieren können!

Viele wissen einfach nicht, wie materiell gut es uns hier in Deutschland noch geht.

Aber was tippe ich hier noch einfach herum. (Zum Glück beherrsche ich 10-Finger-System und kann extrem schnell tippen).

DU BIST ES NICHT WERT!!!!!!!

Ich finde aber auf der anderen Seite dieses Forum extrem interessant! Da hier Ausbrüche offensichtlich noch nicht geahnet werden, zeigen unglaublich viele IHR WAHRES GESICHT!! Sehr interessant!!!

M.




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an0N_1275464199z
17.08.06 um 23:28
In Antwort auf fay_12436107

@lamia
ich gebe es auf!!!

Mit Dir ist nicht zu diskutieren. Abgehakt!

Ich persönlich habe den Eindruck, Du strebst folgendes Weltbild an:
(Deshalb von Dir auch wohl auch keine Antworten).

Etwas überspitzt ausgedrückt:

Nur wenige dürfen in ... und Braus leben und sollen nach Möglichkeit NICHTS oder nur geringfügig etwas abgeben, damit uns es richtig GUT geht!!!

Der Rest kann ja meinetwegen verhungern!


In einen anderen Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du Dich über 300,- bis 400,- Euro über ein sogenanntes Wohnklo beschwert hast.

Dem halte ich entgegen:

Ich habe zwei Jahre in London studiert. Dort ist es stellenweise ganz normal, daß BERUFTÄTIGE Menschen, mit einem Studiumabschluss nebenbei bemerkt, zu dritt oder zu viert EIN gemietetes Zimmer teilen!!!!!!!

Gemietet wird Küchenbenutzung, Badbenutzung und das BETT und sonst nichts. Mehr können sich die meisten einfach nicht leisten. (Wir glauben es kaum, mit Studienabschluss!!!!) Ein Fall ist mir begegnet, ein Mädel hat sogar bei der European Business School in Östrich-Winkel studiert.

Die Gehälter sind in London niedrig, die Lebenshaltungskosten extrem hoch. Die Studenten, wenn sie nicht das Glück haben, in einer Hall zu leben, teilen sich manchmal zu zweit oder dritt ein Zimmer und lernen und arbeiten in der Bibliothek. (Die zugegebener Maßen 24 Stunden geöffnet hat).

Das solltest Du Dir mal vor Augen führen, wenn Du Dich wieder mal beschweren solltest, daß Deine ach so armen Eltern zig Sozialhilfeempfänger hier durchfüttern müssen und Dir nur dafür ein "Wohnklo" spendieren können!

Viele wissen einfach nicht, wie materiell gut es uns hier in Deutschland noch geht.

Aber was tippe ich hier noch einfach herum. (Zum Glück beherrsche ich 10-Finger-System und kann extrem schnell tippen).

DU BIST ES NICHT WERT!!!!!!!

Ich finde aber auf der anderen Seite dieses Forum extrem interessant! Da hier Ausbrüche offensichtlich noch nicht geahnet werden, zeigen unglaublich viele IHR WAHRES GESICHT!! Sehr interessant!!!

M.




@Maria: Du gibst auf, da sich keine Unterstellung von Dir...
...bewahrheitet.
Die lösen sich nämlich immer wieder in Luft auf.
Und nachdem Du mir noch nicht einmal unterstellen konntest, daß ich mir als "Arztkind" heimlich Bafög in die Tasche gesteckt habe, da kam dies für Dich einem Weltuntergang gleich.
Du hattest leider, leider vergessen, daß es sogar verbeamtete und fest angestellte Ärzte gibt, sowie Forscher, etc.....
Menno aber auch!
Ich hoffe, Du kannst Dich noch mal beruhigen, weil ich in keines Deiner Raster passe!

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A
an0N_1226254199z
18.08.06 um 0:11

So und nun sage ich dir ganz hart,...
...DU ALLEINE BIST SCHULD an deinem jetzigen zustand.
versuche als erstes mal im JETZT ZU LANDEN.
1. was stört mich am meisten?
2. wie komme ich da raus?
3. warum habe ich geheiratet?
4. was kann ich tun, damit ich meine blockaden auflöse?
GEHE ZU EINEM BERATER ( z.b. 3in1concepts - siehe beim googeln) und
behebe deine alten blockaden!!!
dann erst wirst du deine innere ruhe finden.
ich spreche aus eigener erfahrung und wünsche dir alles liebe zum finden ins SEIN.

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fay_12436107
18.08.06 um 10:07
In Antwort auf an0N_1275464199z

@Maria: Du gibst auf, da sich keine Unterstellung von Dir...
...bewahrheitet.
Die lösen sich nämlich immer wieder in Luft auf.
Und nachdem Du mir noch nicht einmal unterstellen konntest, daß ich mir als "Arztkind" heimlich Bafög in die Tasche gesteckt habe, da kam dies für Dich einem Weltuntergang gleich.
Du hattest leider, leider vergessen, daß es sogar verbeamtete und fest angestellte Ärzte gibt, sowie Forscher, etc.....
Menno aber auch!
Ich hoffe, Du kannst Dich noch mal beruhigen, weil ich in keines Deiner Raster passe!

@lamia
nur Verdeutlichung:

Ich habe Dir nicht unterstellt, daß Du als Arztkind Bafög bekommen hast.
Ich habe nur von mehrern Fällen aus meiner Umgebung berichtet, wo dies der Fall war.
Wie kommst Du darauf, ich würde Dir das unterstellen?
Lies doch bitte mal meine Beiträge RICHTIG durch!!!

(Übrigens, wenn es Dich beruhigen sollte, ich bin eine Arztnichte und meine Vater, Großvater und Urgroßvater waren/sind Rechtsanwälte und Notare)

Ich finde es einfach nicht so doll, auf Sozialhilfeempfänger einzuprügeln. Denn die meisten die das machen, betrügen dann in der Regel den Staat mit Ihrer Steuererklärung und diversen anderen Sachen selber.

Wie war das mit den ersten Stein????

Z.B. eine Dame aus meiner Nachbarschaft. Wollte über 40 Jahre nicht mehr heiraten, da Sie sonst Ihre Kriegswitwenpension verloren hätte. Ihre Kommentar:
"Den Staat Geld schenken, auf keinen Fall" Aber den ganzen Tag selbst über Sozialhilfeempfänger hergezogen!!

Zum Erbrechen!!!

Ich wollte mich mit Dir austauschen, Du pickst aber aus meinen Beiträgen nur meine Angriffe heraus und reagierst.

Schon sehr seltsam!!

Maria

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S
sunny_12916106
24.11.06 um 9:19

Hilfe
Hallo,

ich promoviere gerade und benutze ein Internetportal, um meine Promotion voranzutreiben: http://www.onlineacademicadvisor.com Als Dr. hätten Sie sehr gute Chancen, dort was dazu zu verdienen, wenn Sie Doktoranden helfen können.

Ich hoffe, das wird Ihnen helfen, eine Beschäftigung zu finden.

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B
beat_12445844
24.11.06 um 15:00

Sehr geehrte "catze76"!...
Ich bin, ehrlich gesagt, einfach nur schockiert darüber, was für Antworten hier nach deiner Schilderung kamen (darf ich duzen?)...

Abgesehen davon (was es auch wirklich wert ist.. ), würde ich persönlich dir Folgendes raten: die "finanzielle Unterstützung vom Staat" in Anspruch nehmen. Eine Forenteilnehmerin hatte hier übrigens auch Recht: in Deutschland ist es rein theoretisch kein Problem, als Erwachsener finanziell unabhängig zu sein und dabei noch ein mehr oder weniger würdiges Dasein zu führen (verglichen damit, wie es an anderen Orten der Welt so ausschaut, besonders! Bitte nicht vergessen... ).
Und von dem, was theoretisch möglich ist, ist in einem gut funktionierenden Rechtsstaat wie Deutschland nur wenig praktisch unumsetzbar...

Warum du das tun solltest?
Weil: ALG2 und eine Sozialwohnung immer noch besser sind für die eigene psychoemotionale Gesundheit, als Mobbing, Schikanen und verbale Verletzungen.

So denke ich das, zum Beispiel...

Selbstverständlich ist es nur meine eigene Sicht der Dinge, aber dIe Meinung hätte Ich zu diesem Problem.)

Und, was in deinem Thread auch noch auffällt: du scheinst deine eigene Person und deinen persönlichen Selbstwert irgendwie VIEL ZU SEHR durch die berufliche/professionelle/finanzielle Komponente zu definieren...

Und das ist nicht gut:/ ...

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg in dem HINAUSgehen aus der privaten und beruflichen "Misere" ).

LG

Mirella)

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