Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Trauer - Verlust einer geliebten Person

Tod meins Opas, Selbstvorwürfe..

16. Mai 2009 um 18:42 Letzte Antwort: 22. Juni 2010 um 23:27

Heey ich muss hier mal was loswerden

am 13. Mai ist mein 93-Jähriger Opa erlöst worden. Ich fange mal von vorne an:
Anfang des Jahres ging es meinem Opa noch relativ gut. Konnte noch mit seinem Rolator laufen und sogar noch Fahrrad fahren. Im Januar ging es dann rapide bergab, aber ich dachte das wird wieder, da der Gute sorga shcon 1 Herinfakt und eine Lungenentzündung hinter sich hatte. Mitte Januar haben wir dann ein Hausmädchen für ihn geholt, da meine Oma schnon 3 Jahre tot ist und er nun allein lebte. Anfangs wollte er dies nicht, doch dann gefiel es ihm immer mehr. Es ging lange zeit gut , doch im Februar ( ich weiß es nicht mehr genau, wann) oder so fiel er aus dem Bett und klagte über starke Beinschmerzen, konnte sogar gar nicht mehr laufen. Deshalb musste er ins Kranknhaus. Die Ärzte sagten, dass er wegen seiner schlimmen Atrose nicht mehr laufen könnte und wahrscheinlich nie mehr nach Hause könnte. 2 Wochen vergningen, die Haushilfe wurde wieder nach Hause geschickt ( was meinem Opa dann auch sehr Leid tat) und dann, als wir eines Tages meinen Opa besuchten, erfuhren wir, dass er operiert worden war wegen eines Oberschenkelhassbruches. Die Ärzte hatten das 2 Wochen nicht bemerkt (!!!!) und uns nicht mal über die bevorstehende OP informiert. 6 WOchen sollte er sich nun schonen. 1 Woche blieb er noch im KH, dann kam er in eine Kurzzeitpflege in der NÄhe von mir, wo ich ihn auch fast jeden Tag besuchte. Dort gefiel es meinem Opa nicht so und er wollte in die Nähe meines ONekls ( dieser wohnt ca. 3 Stunden entfernt von mir). Nach3 Wochen oder so wurde durch großes Glück ein Platz in dem entfernetn Altersheim frei. Ich war sehr traurig, da ih wusste, ich würde ihn nicht mehr so viel sehen. Er war natürlich auch traurig aber freute sich auch zu meinem Onkel zu kommen. Zu dem Zeitpunkt war mein Opa noch bei voller Besinnung und ich fandt er sah richtig gut aus. Im entfernsten Altersheim besuchte ich ihn nach ca. 3 Wochen und ich war total erschrocken, da er gar nicht gut aussah. Er war total abgemagert und konnte nur noch ein wenig sprehe. Naja wir haben uns aber einen schönen Tag gemacht und sind im Park viel mit dem Rollstuhl herumgefahren. Ihm gefiel es sehr seine Enkelin zu sehen glaube ich. Ich hätte nicht gedahct, dass das der letzte Besuch war. ca. 3 Wochen nach diesem Besuch erfuhren ich und meine Familie, dass es meinem Opa zusehends schlechter geht und er kaum noch sprechen kann. Er hat auch schon seine letzte Ölung bekommen. Das war sehr schlimm für mich. Dann, nur ein paar Tage später erfuhren wir, dass er eine Lungenentzünung bekommen hat und wir wollten am Freitag unbedingt zu ihm fahren. Am Diestag war er dann aber schon tod. Vorgestern sind mein Vater und ich zu seiner Trauerfeier hingefahren und ich erfuhr von meinem Onkel, dass mein Opa ihm in den letzten Tagen noch igrnedetwas zugenuschelt hat, er aber nich entziffern konnte was es war. Jezt plagen mich Schuldgefühle, wieso wir ihn nich öfters dort besucht haben ud vielleicht wollte er meinem Onkel sagen, dass er mich noch ein letztes Mal sehen wollte. Ich kann das einfach nicht verkraften... Was soll ich nur tun. Der einzige Trost ist, dass ich mich wirklcih gut um ihn gekümmert habe die letzten Jahre und wir hatten auch sehr viel Spaß zusammen

Danke, an alle die sich diesen langen Text durchlesen und Opa ? Ich hab dich lieb

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18. Mai 2009 um 7:54

Hallo du
Esrmal mein herzliches Beileid. Ich kann mir wirklich vorstellen, wie es ist einen geliebten Menschen verloren zu haben. Wobei er nicht "verloren" ist, da er in deinem Herzen weiterlebt.
Ich denke aber, dass dein Opa dafür Verständnis hatte, dass es dir/ euch nicht möglich war ihn öfter zu besuchen. Es ist wirklich traurig, aber du musstest deinen Alltag weiter organisieren.
Ich denke auch nicht, dass du Schuldgefühle haben musst. Ich weiß, es ist immer leichter gesagt als verstanden.
Du hast geschrieben, dass du dich viele Jahre gut um ihn gekümmert hast und ihr viel Spaß zusammen hattet. Versuche dieses Bild in deinem Kopf zu behalten. Das würde dein Opa auch so wollen.
Ich kann mir auch vostellen, dass es schwer ist, nicht zu wissen was dein Opa noch gesagt hat. Ich denke, Trauer braucht Zeit. Am 3. Juni ist der erste Todestag meiner Freundin und mir tut es noch immer weh wie am ersten Tag. Natürlich hoffe ich, dass es bald besser ist, aber sie war die Liebe meines Lebens.
Wenn wir die Menschen, die wir körperlich verloren haben, in unserem Herzen tragen, dann sterben sie nie. Erst wenn wir sie vergessen, sind sie gestorben.

Ich wünsche dir echt viel Kraft.

Lg

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2. Februar 2010 um 0:32

Mein Opa ist auch gestorben
Mein Opa ist auch gestorben und es war für mich sehr schwer ... es ist heute immer noch sehr schwer ich komm damit nicht klar und im September werden es 7 Jahre die er nicht mehr lebt.
Ich kann dich sehr gut verstehen mir geht es genauso. Ich hatte mit ihm eine so schöne Zeit er war immer für mich da wenn ich traurig war hat er mich getröstet oder wenn ich seine Hilfe gebraucht habe war er für mich da und hat alles stehen und liegen gelassen für mich.
Ich finde es schön das es sowas wie Opas und Omas gibt
Doch sehr bald werde ich meinen anderen Opa auch verlieren er leidet unter der Demenz - Krankheit und das ist schlimm ihn so leiden zu sehen er kann sich an sehr wenig erinnern manchmal sogar kennt er seine Enkel und seine Tochter und Frau nicht , es tut sehr weh

Mir geht es schlecht seit dem Tod meines Opas doch meine Eltern bekommen das nicht mit ich verstecke die Tränen vor ihnen sie denken ich komm damit klar aber grade im gegenteil jeden Tag leide ich darunter ich weiß einfach nicht was ich machen soll
ich habe so sehr Geschätzt ihn zu haben ... ich wollte ihm noch so viel sagen und noch nicht bereit ihn gehen zulassen

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22. Juni 2010 um 23:27
In Antwort auf rosie_12713795

Mein Opa ist auch gestorben
Mein Opa ist auch gestorben und es war für mich sehr schwer ... es ist heute immer noch sehr schwer ich komm damit nicht klar und im September werden es 7 Jahre die er nicht mehr lebt.
Ich kann dich sehr gut verstehen mir geht es genauso. Ich hatte mit ihm eine so schöne Zeit er war immer für mich da wenn ich traurig war hat er mich getröstet oder wenn ich seine Hilfe gebraucht habe war er für mich da und hat alles stehen und liegen gelassen für mich.
Ich finde es schön das es sowas wie Opas und Omas gibt
Doch sehr bald werde ich meinen anderen Opa auch verlieren er leidet unter der Demenz - Krankheit und das ist schlimm ihn so leiden zu sehen er kann sich an sehr wenig erinnern manchmal sogar kennt er seine Enkel und seine Tochter und Frau nicht , es tut sehr weh

Mir geht es schlecht seit dem Tod meines Opas doch meine Eltern bekommen das nicht mit ich verstecke die Tränen vor ihnen sie denken ich komm damit klar aber grade im gegenteil jeden Tag leide ich darunter ich weiß einfach nicht was ich machen soll
ich habe so sehr Geschätzt ihn zu haben ... ich wollte ihm noch so viel sagen und noch nicht bereit ihn gehen zulassen


du brauchst keine schuldgefühle haben, mir ging es eine zeitlang genauso..auch mein geliebter opa ist gestrorben
denk immer daran, dass er dich genauso sehr liebt, wie du ihn..

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