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Tod meines geliebten Bruders!

21. März 2005 um 13:11

Eigentlich weiss ich nicht was ich schreiben soll oder was ich mir davon erwarte.

Mein Bruder ist übermorgen genau 1 Monat tot. Er ist völlig unerwartet am Fussballplatz tot zusammengebrochen. Ich kann damit irgendwie nicht umgehen. Ich meine, mir ist schon irgendwie bewusst, dass er nicht mehr kommt - aber andererseits kann ich es auch nicht glauben. Hatte "Gott sei Dank" auch noch die Gelegenheit ihn noch mal tot zu sehen und mich zu verabschieden. Er schien so friedlich zu schlafen, aber gerade deshalb kann ich nicht glauben, dass er tot ist. Für mich hat er "geschlafen".

Momentan ist alles wie in einem schlechten Film. Ich habe (tue es immer noch) meinen Bruder abgöttisch geliebt. Er war mein Vorbild meine Respektsperson - einfach mein "Leitwolf". Ich habe mit ihm alles besprochen - wir konnten über alles reden. Er war mein "großer" Bruder. Ich hätte mir keinen besseren wünschen können.

Mir kommt vor die Trauer frißt mich innerlich auf. Nach aussen kann ich sie nicht wirklich zeigen. Weil ich einfach stark sein muss um meinen Eltern beizustehen. Ich habe immer das Gefühl, wenn ich jetzt nicht funktioniere und stark bleibe, dann zerbrechen meine Eltern an dem Schmerz. Wenn ich meine Eltern ansehe - sehe ich wie sie innerlich zerfallen. Was soll ich tun. Versuche abzulenken - aber wie soll man jemanden davon ablenken, dass das eigene Kind gestorben ist?! Ich bin ratlos und hilflos. Wie soll ich jemanden gut zureden, wenn ich selber nicht weiss wie es weitergehen soll?!

Mein Bruder war erst 33 Jahre alt (ich bin 29), hatte sein ganzes Leben erst vor sich. Eine kleine Tochter mit 3 Monaten - sein ganzer Stolz; eine Freundin die er über alles liebte; und war gerade dabei - sein eigenes Haus zu bauen. Er wollte seiner kleinen Familie ein schönes Heim schaffen.

Wie soll ich in die Zukunft sehen - wenn es keine gibt?

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21. März 2005 um 21:25

Hallo Shandona
ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn bei mir die Umstaende etwas anders sind. Mein Bruder hatte Depressionen und hat sich das Leben genommen. Im April ist es 7 Jahre und ich kann es heute noch immer nicht richtig glauben.
Aber es gibt auf jeden Fall eine Zukunft. Ich habe meinen Bruder auch total geliebt und wenn ich an ihn denke und an seinen Tod bin ich immer traurig und im Moment wird es grade wieder schlimm.
Besser wurde es fuer mich und meine Eltern und meine Schwester erst nach dem ersten Todestag. Im ersten Jahr lebten wir immer in der Zeit "vor einem Jahr hat er das und das gemacht" Das erste Weihnachten, der erste Geburtstag, der erste eigene Geburtstag ohne ihn ... es war unertraeglich aber die Trauer und Traurigkeit war auch wichtig um den Tod zu verarbeiten und zu realisieren.
Die Traurigkeit wird nie gehen, da bin ich mir sicher .
Wenn dein Bruder erst einen Monat tod ist, so bist du noch in der Phase des Schocks und dieser Schock hilft, die Zeit zu ueberstehen.
Ich habe mich mit Trauer usw. viel beschaeftigt.
Am schlimmsten wird es aber immer fuer meine Eltern sein, da bin ich mir sicher, denn das eigene Kind zu verlieren ist sicher das schlimmste, was es gibt.
Ich koennte dir noch mehr schreiben aber ich denke, dass muss nicht in ein oeffentliches Forum!!
Melde dich doch mal!!
Liebe Gruesse
heike1507

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31. März 2005 um 0:53
In Antwort auf paaie_12054952

Hallo Shandona
ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn bei mir die Umstaende etwas anders sind. Mein Bruder hatte Depressionen und hat sich das Leben genommen. Im April ist es 7 Jahre und ich kann es heute noch immer nicht richtig glauben.
Aber es gibt auf jeden Fall eine Zukunft. Ich habe meinen Bruder auch total geliebt und wenn ich an ihn denke und an seinen Tod bin ich immer traurig und im Moment wird es grade wieder schlimm.
Besser wurde es fuer mich und meine Eltern und meine Schwester erst nach dem ersten Todestag. Im ersten Jahr lebten wir immer in der Zeit "vor einem Jahr hat er das und das gemacht" Das erste Weihnachten, der erste Geburtstag, der erste eigene Geburtstag ohne ihn ... es war unertraeglich aber die Trauer und Traurigkeit war auch wichtig um den Tod zu verarbeiten und zu realisieren.
Die Traurigkeit wird nie gehen, da bin ich mir sicher .
Wenn dein Bruder erst einen Monat tod ist, so bist du noch in der Phase des Schocks und dieser Schock hilft, die Zeit zu ueberstehen.
Ich habe mich mit Trauer usw. viel beschaeftigt.
Am schlimmsten wird es aber immer fuer meine Eltern sein, da bin ich mir sicher, denn das eigene Kind zu verlieren ist sicher das schlimmste, was es gibt.
Ich koennte dir noch mehr schreiben aber ich denke, dass muss nicht in ein oeffentliches Forum!!
Melde dich doch mal!!
Liebe Gruesse
heike1507

Mein Bruder ist auch gestorben
hallo,
ich glaube sehr sehr gut zu wissen, wie es dir derzeit geht. Vergangenen Sommer ist mein Bruder ganz überraschend gestorben, niemand hatte damit gerechnet. er ist 4 wochen vor seinem 22. Geburtstag gegangen und niemand konnte sich von ihm verabschieden..

es geht mir seitdem (juni 2004) sehr schlecht. mal phasenweise besser, dann wieder ganz schlecht...

wenn du mal jemanden zum reden brauchst, kannst du mir gern eine email schreiben.

ich habe mit meinem bruder den wichtigsten menschen meines lebens verloren. niemand war mir so nah wie er. er ist mein kleiner bruder und wir haben alles zusammen gemacht u immer zusammengehalten..
nun sitze ich hier mit meinen 25 jahren, am anfang meines lebens und soll "weiter leben"
das fällt mir oft sehr sehr schwer u ich sehe auch oft keinen weg. ich funktioniere einfach. aber ich lebenicht.. ich weiß nicht, wo die letzten monate hin sind.. es ist bald ein jahr her und ich weiß nichts von der zeit ohne ihn.. ich lebe oft in einer art trancezustand, alles zieht an mir vorbei... man lebt tatsächlich einfach weiter..
man möchte schreien, weinen, ausrasten, wut raus lassen, um sich schlagen, man verzweifelt, will die zeit zurück drehen, auch sterben... dann will man alles, aber auch nichts.. - kurz: man weiß nicht, was man will/ wollen soll.. man will gar nichts wirklich und doch alles... man ist einfach. man lebt einfach irgendwie weiter.. man kann die zeit nicht zurückdrehen.. aber man kann lernen zu begreifen und das braucht einfach zeit.

ich denk an dich und drück dich mal.. Kopf hoch!!!
*knuddel*


ich wünsche dir ganz viel kraft

nina

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31. März 2005 um 7:14

Ich kann dich verstehen
Mein Bruder strab vor 12 Jahren auch ganz plötzlich .
Er war in Costa Rica im Urlaub.
Das schlimme daran ist das meine Mutter vorher von einem jungen Mann mit langen Haaren ,alle vier von sich auf den Wasser treibend geträumt hat.
Mein Bruder(26) sagte zu unserer Mutter er könne gut schwimmen und sie hat wohl eine Film im Traum verarbeitet.
Meine Mutter hat alles versucht um ihn in Deutschland zuhalten.
Sie wollte ihm die Meisterschule bezahlen und die Kosten für die Flugticketes erstatten,aber er lies sich nicht von seimem Urlaub abbringen.
Er flog für 1 Woche nach New York und von da aus nach Costa Rica.
Morgens kammen für alle die Karten und Abends der Anruf das er im Meer an eimem Sekundenherztod verstorben sei.
Dan mussten wir 18 Tage warten bis der Sarg nach Deutschland gebracht wurde ,es gab dan kein verabschieden mehr,kein sehen,ob er es wirklich ist.
Ich war das erste Jahr nicht in der Lage sein Zimmer zubetreten,konnte sein Bild was bei uns an der Wand hängt nicht ohne tränen wergiesen putzen.
Man sagt die Zeit heilt alle Wunden,
und dieses stimmt ,aber vermissen tue ich ihn immer noch und dies wird sich auch nie ändern,nur man denkt nicht mehr mit diesem Schmerz an den geliebten Menschen den man verlohren hat.
Und ich hoffe es wird dir auch irgendwan so ergehen.
Liebe Grüsse
Angie

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1. April 2005 um 13:53

Der Tod
eines geliebten Menschen ist nie einfach.

Meine Schwester ist im September letzten Jahres gestorben. Sie hat sich bis dahin seit über 1,5 Jahren mit Lungenkrebs gequält. Wir hatten also mehr Zeit, uns darauf vorzubereiten, was den Verlust nicht einfacher macht.

Ich bin auch diejenige gewesen, die versucht hat, die Stütze für meine Eltern und meinen Bruder zu sein (war Stammzellenspender - die Transplantation war leider zu spät und hat nicht angeschlagen - er machte sich tierische Vorwürfe, weil ja sein Blut).

Das einzige, was mich und damit auch den Rest der Familie aufrecht erhalten hat ist der Gedanke, dass sie sich nicht mehr quälen muß und das Leben weitergehen muß, weil sie nicht gewollt hätte, dass wir wegen ihrem Tod alles hinschmeißen.

In seiner kleinen Tochter lebt ein Teil von ihm weiter! Versucht das nicht zu vergessen.

Und vielleicht auch immer den Gedanken vor Augen führen, er schaut auf euch und es MUSS weitergehen für euch, vor allem auch für die Tochter!

Vergesse aber bitte auch nicht, dass du auch den Schmerz verarbeiten mußt! Sonst wirst du nie damit klarkommen. Ich konnte zum Glück in der schweren Zeit total auf meinen Freund bauen, konnte mich dort fallen lassen und den Tränen einfach freien Lauf lassen. Immer stark sein für die andere ist alles andere als leicht. Und deshalb mußt du versuchen, auch für dich das Thema des Verlustes des geliebten Bruders erst mal richtig zu verarbeiten.

Ich wünsche dir viel Kraft!
moni

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12. April 2005 um 14:29
In Antwort auf agnhs_12556412

Der Tod
eines geliebten Menschen ist nie einfach.

Meine Schwester ist im September letzten Jahres gestorben. Sie hat sich bis dahin seit über 1,5 Jahren mit Lungenkrebs gequält. Wir hatten also mehr Zeit, uns darauf vorzubereiten, was den Verlust nicht einfacher macht.

Ich bin auch diejenige gewesen, die versucht hat, die Stütze für meine Eltern und meinen Bruder zu sein (war Stammzellenspender - die Transplantation war leider zu spät und hat nicht angeschlagen - er machte sich tierische Vorwürfe, weil ja sein Blut).

Das einzige, was mich und damit auch den Rest der Familie aufrecht erhalten hat ist der Gedanke, dass sie sich nicht mehr quälen muß und das Leben weitergehen muß, weil sie nicht gewollt hätte, dass wir wegen ihrem Tod alles hinschmeißen.

In seiner kleinen Tochter lebt ein Teil von ihm weiter! Versucht das nicht zu vergessen.

Und vielleicht auch immer den Gedanken vor Augen führen, er schaut auf euch und es MUSS weitergehen für euch, vor allem auch für die Tochter!

Vergesse aber bitte auch nicht, dass du auch den Schmerz verarbeiten mußt! Sonst wirst du nie damit klarkommen. Ich konnte zum Glück in der schweren Zeit total auf meinen Freund bauen, konnte mich dort fallen lassen und den Tränen einfach freien Lauf lassen. Immer stark sein für die andere ist alles andere als leicht. Und deshalb mußt du versuchen, auch für dich das Thema des Verlustes des geliebten Bruders erst mal richtig zu verarbeiten.

Ich wünsche dir viel Kraft!
moni

Liebe Moni,
vielen Dank für deine netten Zeilen.

ja, es ist wirklich nicht einfach immer für alle stark zu sein - aber momentan ist es einfach das einzige das ich machen kann.

zur zeit weiß ich nicht was mit mir los ist - ich kann nicht mehr weinen - hab schon ewig nicht mehr richtig geweint. und wenn alle um mich rum (am grab, kirche, unterhaltungen über meinen bruder) weinen, scheint es mir fast so, als würde ich eine klappe zumachen. ich gehe dann sofort auf abstand und der vorhang schließt sich. keine einzige träne fließt - aber der innerliche schmerz ist unerträglich. richtige herzschmerzen - als wäre alles zerbrochen.

aber ich kann nicht mehr neben anderen menschen weinen. wenn ich allein bin - lenke ich mich mit fernsehen ab - um nicht mal an meinen bruder zu denken.

ich kann mich selber nicht mehr verstehen - was ist los mit mir?

S.

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12. April 2005 um 14:38
In Antwort auf angie5710

Ich kann dich verstehen
Mein Bruder strab vor 12 Jahren auch ganz plötzlich .
Er war in Costa Rica im Urlaub.
Das schlimme daran ist das meine Mutter vorher von einem jungen Mann mit langen Haaren ,alle vier von sich auf den Wasser treibend geträumt hat.
Mein Bruder(26) sagte zu unserer Mutter er könne gut schwimmen und sie hat wohl eine Film im Traum verarbeitet.
Meine Mutter hat alles versucht um ihn in Deutschland zuhalten.
Sie wollte ihm die Meisterschule bezahlen und die Kosten für die Flugticketes erstatten,aber er lies sich nicht von seimem Urlaub abbringen.
Er flog für 1 Woche nach New York und von da aus nach Costa Rica.
Morgens kammen für alle die Karten und Abends der Anruf das er im Meer an eimem Sekundenherztod verstorben sei.
Dan mussten wir 18 Tage warten bis der Sarg nach Deutschland gebracht wurde ,es gab dan kein verabschieden mehr,kein sehen,ob er es wirklich ist.
Ich war das erste Jahr nicht in der Lage sein Zimmer zubetreten,konnte sein Bild was bei uns an der Wand hängt nicht ohne tränen wergiesen putzen.
Man sagt die Zeit heilt alle Wunden,
und dieses stimmt ,aber vermissen tue ich ihn immer noch und dies wird sich auch nie ändern,nur man denkt nicht mehr mit diesem Schmerz an den geliebten Menschen den man verlohren hat.
Und ich hoffe es wird dir auch irgendwan so ergehen.
Liebe Grüsse
Angie

Liebe Angie,
auch dir vielen Dank für deine Zeilen.

Weiß gar nicht was ich zu deinem Schicksalschlag sagen soll, es ist einfach nur schlimm.

Du schreibst das dein Mutter so einen Traum hatte - bei mir war es ähnlich. Allerdings träumte ich immer von anderen Menschen bzw. Bekannten die gestorben sind. Von meiner Familie war nie jemand dabei. Ich weiß nicht, ob man unbewusst schon was mitbekommt oder ob es einfach nur Zufälle sind.

Im Gegensatz zu dir, gehe ich gerne in seine Wohnung oder sehe mir seine SAchen bzw. Bilder an. Ich denke aber, dass es wirklich viel ausmacht, dass ich mich von meinem Bruder "verabschieden" konnte. Es hat mir sehr sehr viel gegeben, dass ich ihn noch berühren und sehen konnte. Auch wenn er schon tot war - hatte ich das Gefühl mich verabschieden zu können.

Am schönsten und die meiste Nähe zu ihm empfinde ich, wenn ich in die Augen seiner Tochter schau. Manchmal kommts mir fast so vor, als würde ER mich ansehen und mir einfach mit den Augen was sagen.

Aber trotzallem kann ich es immer noch nicht verstehen und merke wie alles in mir zerbricht.

lg
S.

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12. April 2005 um 14:43
In Antwort auf paaie_12054952

Hallo Shandona
ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn bei mir die Umstaende etwas anders sind. Mein Bruder hatte Depressionen und hat sich das Leben genommen. Im April ist es 7 Jahre und ich kann es heute noch immer nicht richtig glauben.
Aber es gibt auf jeden Fall eine Zukunft. Ich habe meinen Bruder auch total geliebt und wenn ich an ihn denke und an seinen Tod bin ich immer traurig und im Moment wird es grade wieder schlimm.
Besser wurde es fuer mich und meine Eltern und meine Schwester erst nach dem ersten Todestag. Im ersten Jahr lebten wir immer in der Zeit "vor einem Jahr hat er das und das gemacht" Das erste Weihnachten, der erste Geburtstag, der erste eigene Geburtstag ohne ihn ... es war unertraeglich aber die Trauer und Traurigkeit war auch wichtig um den Tod zu verarbeiten und zu realisieren.
Die Traurigkeit wird nie gehen, da bin ich mir sicher .
Wenn dein Bruder erst einen Monat tod ist, so bist du noch in der Phase des Schocks und dieser Schock hilft, die Zeit zu ueberstehen.
Ich habe mich mit Trauer usw. viel beschaeftigt.
Am schlimmsten wird es aber immer fuer meine Eltern sein, da bin ich mir sicher, denn das eigene Kind zu verlieren ist sicher das schlimmste, was es gibt.
Ich koennte dir noch mehr schreiben aber ich denke, dass muss nicht in ein oeffentliches Forum!!
Melde dich doch mal!!
Liebe Gruesse
heike1507

Liebe Heike,
danke für deinen Beitrag.

ach wie kann ich dich verstehen - momentan leben wir auch von woche zu woche - an jedem mittwoch zittern wir der sterbestunde entgegen. ich weiss nicht warum, dass so ist ... und immer wieder heisst es .... heute vor 7 wochen war er noch super gelaunt, hat mit einem telefoniert und und und ....

wann hört das auf, dass man jede woche bangt und hofft ... auf was hofft man, dass man aufwacht und es war ein schlechter traum? wie in berlin berlin .... wo sie ihren sven wieder in die arme schließen konnte. ach wäre das schön ... wie oft wünscht man sich das?

liebe heike ich würd mich wirklich freuen von dir zu lesen. ich geb dir einfach mal meine email- adresse: shandona07@yahoo.de

l.g.
S.

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12. April 2005 um 14:51
In Antwort auf vesta_12957943

Mein Bruder ist auch gestorben
hallo,
ich glaube sehr sehr gut zu wissen, wie es dir derzeit geht. Vergangenen Sommer ist mein Bruder ganz überraschend gestorben, niemand hatte damit gerechnet. er ist 4 wochen vor seinem 22. Geburtstag gegangen und niemand konnte sich von ihm verabschieden..

es geht mir seitdem (juni 2004) sehr schlecht. mal phasenweise besser, dann wieder ganz schlecht...

wenn du mal jemanden zum reden brauchst, kannst du mir gern eine email schreiben.

ich habe mit meinem bruder den wichtigsten menschen meines lebens verloren. niemand war mir so nah wie er. er ist mein kleiner bruder und wir haben alles zusammen gemacht u immer zusammengehalten..
nun sitze ich hier mit meinen 25 jahren, am anfang meines lebens und soll "weiter leben"
das fällt mir oft sehr sehr schwer u ich sehe auch oft keinen weg. ich funktioniere einfach. aber ich lebenicht.. ich weiß nicht, wo die letzten monate hin sind.. es ist bald ein jahr her und ich weiß nichts von der zeit ohne ihn.. ich lebe oft in einer art trancezustand, alles zieht an mir vorbei... man lebt tatsächlich einfach weiter..
man möchte schreien, weinen, ausrasten, wut raus lassen, um sich schlagen, man verzweifelt, will die zeit zurück drehen, auch sterben... dann will man alles, aber auch nichts.. - kurz: man weiß nicht, was man will/ wollen soll.. man will gar nichts wirklich und doch alles... man ist einfach. man lebt einfach irgendwie weiter.. man kann die zeit nicht zurückdrehen.. aber man kann lernen zu begreifen und das braucht einfach zeit.

ich denk an dich und drück dich mal.. Kopf hoch!!!
*knuddel*


ich wünsche dir ganz viel kraft

nina

wenn du meine mailadresse willst, melde dich hier übers forum per nachricht!

Liebe Nina,
wann beginnt wieder das normale Leben?

Den Zustand den du beschreibst - als wäre es mein Leben.

Ich weiß jedoch nicht, was mit mir los ist. Ich kann zur Zeit nicht mehr trauern und weinen. Als wäre ich nur ein jemand - der den ganzen Lauf von oben einfach mit anschaut. Ich nehme zwar an dem Leben teil - aber ich bin nicht wirklich anwesend.

Ist es ein Schockzustand den ich durchlebe? Bin ich innerlich tot?

Alle um mich herum weinen, trauern ... nur ich weine nicht mehr und manchmal kommts mir so vor - als würde ich alles nur verdrängen.

Einfach nur ein böser Traum und ich werde wieder wach.

Jetzt sind am Mittwoch schon ganze 7 Wochen vergangen und ich hab immer noch nicht das Gefühl, dass es wahr ist. Ich meine, ich habe meinen Bruder gesehen - mit meinen eigenen Augen und hab ihn angefaßt und trotzdem - ICH GLAUBE ES NICHT.

Vielleicht lesen wir uns per email - würd mich freuen.
l.g.
S.

meine mail-addy: shandona07@yahoo.de

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19. April 2005 um 11:37
In Antwort auf marla_12772506

Liebe Moni,
vielen Dank für deine netten Zeilen.

ja, es ist wirklich nicht einfach immer für alle stark zu sein - aber momentan ist es einfach das einzige das ich machen kann.

zur zeit weiß ich nicht was mit mir los ist - ich kann nicht mehr weinen - hab schon ewig nicht mehr richtig geweint. und wenn alle um mich rum (am grab, kirche, unterhaltungen über meinen bruder) weinen, scheint es mir fast so, als würde ich eine klappe zumachen. ich gehe dann sofort auf abstand und der vorhang schließt sich. keine einzige träne fließt - aber der innerliche schmerz ist unerträglich. richtige herzschmerzen - als wäre alles zerbrochen.

aber ich kann nicht mehr neben anderen menschen weinen. wenn ich allein bin - lenke ich mich mit fernsehen ab - um nicht mal an meinen bruder zu denken.

ich kann mich selber nicht mehr verstehen - was ist los mit mir?

S.

Sorry
für die späte Rückmeldung.... hatte etwas viel um die Ohren.

Ich kenn das mit dem stark sein. Auf der einen Seite ist es gut, dass du die Klappe zu machst. Aber auch dein Schmerz will irgendwann bewältigt werden. Und das muß bald sein. Sonst gehst du über die Zeit hinweg kaputt daran.

Ich hatte ja schon gesagt, ich versuche auch stark zu sein für die anderen. Ich lasse mir aber auch den Freiraum, meinen Schmerz zu verarbeiten.

Ich gehe z.B. ganz gezielt alleine auf den Friedhof an ihr Grab und lass dann einfach meinen Gefühlen freien Lauf. So ganz alleine, nur ich und sie. Das hat mir unheimlich geholfen, einfach wieder für die nächste Zeit stark zu sein.

Du hast wahrscheinlich einen automatischen Selbstschutz, versuchst den Schmerz nicht an dich ran zu lassen. Daher auch das Gefühl, du könntest nicht weinen. Du kannst, du mußt es nur zulassen!

Ich schicke dir ganz viel Kraft!

moni

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26. April 2005 um 13:24

Hm...
Hey du!
Es ist schon eine ganze weile her das du dies geschrieben hast aber vielleicht kann ich dir ja noch was sagen, und tuh mir dabei auch gut.

Mein Vater ist an herzversagen gestrorben wo ich erst 3 monate alt war, ich habe ihn zwar nicht gekannt aber als ich noch klein war fragte ich immer meine mom warum ein mann bei anderen familien wohnt und wir nur beide sind. und nachhinein wurde mir klar das ich nie einen Vater hatte. das tat mir sehr weh und tut es immer noch...und das obwohl ich ihn nie gekannt habe, aber sehr viele leute erzählen mir was von ihm. Aber ich glaube das ich mich nicht annährend so mies fühle wie meine mom, sie hat immerhin sien tod miterlebt. das heißt das er vor ihren augen gestorben ist.
naja, aber ich weiß das er ein teil von mir ist und das er immer bei mir sein wird egal was kommt. ich habe auch seinen ring, den habe ich gefunden als ich 8 war. meine ma hat die sachen die übrig geblieben sind verstaut und ich hab sie gefunden, und diesen ring trage ich schon sehr sehr lange... Also leb weiter und wenn du dich mit dinem brunder verstanden hast und geliebt hast dann wird er auch immer bei dir sein, glaubs mir du wirst es merken....

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6. Juli 2005 um 21:30

An shandona
bei mir ist es inzwischen 7 jahre her, daß mein 2 jahre jüngerer bruder zusammen mit meinem vater mit dem flugzeug tödlich verunglückten.

ich war damals gerade 25 und war zu der zeit in schottland (erasmus). ich dachte immer wenn so große sachen passieren muß man doch etwas spüren, irgendeine vorahnung oder so. aber nichts. ich kam zurück ins haus meiner gastfamilie und da erfuhr ich es. am nächsten tag flog (!!) ich zu meiner mutter zurück.

meine freunde und vor allem die freunde meines bruders standen mir sehr bei, verbrachten viel zeit mit meiner mutter und mir. es ist gut, wenn man spürt, daß man nicht allein ist. letztendlich jedoch ist man auf sich selbst gestellt damit fertig zu werden. nur du selbst kannst lernen damit umzugehen.

allerdings glaube ich, dauerte es bei mir lange, ich glaub ein halbes jahr, bis ich tatsächlich begriff, das es nicht nur ein böser traum war. richtig daran zu arbeiten habe ich wohl erst über ein jahr später. als es nicht mehr ging, mich mit dem studium und vielen prüfungen abzulenken. ich hatte das glück einen super therapeuten zu finden, der mich wieder aufbaute, der mir half, mich wieder dem leben zu stellen, wieder stark genug zu sein, zu leben.

mein verhältnis zu meinem vater war immer schon recht kompliziert und gespannt, heute jedoch sehe ich, wie ähnlich ich ihm doch bin. aber mein bruder...mein kleiner bruder, den ich immer beschützen wollte. wegen dem ich als mädchen in der volksschule jungs verhaute weil sie gemein zu meinem bruder waren. mein bruder, der in meinen augen der tollste, coolste, schönste mann war und ist, den ich je gesehen hab. mein bruder den ich immer schon vergöttert hab. ich hatte mir früher einige male vorgestellt meinen eltern könnte was zustoßen. aber ich wußte ich würde mit meinem bruder zusammen ALLES bewältigen können! ich hätte mein leben für ihn gegeben. jetzt bin ich mit meiner mutter und meiner großmutter alleine.

auch ich wollte immer stark sein. vor allem für meine mutter. genauso wie du es beschrieben hast. du mußt nicht immer stark sein. schrei deinen schmerz hinaus, bitte andere um hilfe, und laß dir von anderen helfen.

trauerarbeit geht über eine lange zeit. in der psychologie spricht man von 4 phasen:


Erste Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen

ich stand am grab und empfand absolut nichts.
mir schien alles wie ein schlechter film zu sein in dem ich die hauptrolle spiele. ich dachte oft eines tages würde ich einen brief bekommen von meinem bruder. er und mein vater seien nach brasilien geflogen und dort untergetaucht. ich bildete mir oft ein einen jungen mann mit langen dunklen haaren, und einen bart mit dem er sein gesicht versteckte, damit ihn niemand erkennt, irgendwo auf der straße zu sehen.


Zweite Phase: Aufbrechende Emotionen

erster jahrtag. ich stand mit meiner mutter, meinen verwandeten und freunden am grab. dort brach ich zusammen und begann mit den fäusten auf das grab einzuschlagen. bis man mich davon wegzog. ich beschloss nicht mehr ans grab zu gehen, weil es mir nicht gut tat. ich hasste gott, alles ist so ungerecht.


Dritte Phase: Suchen, Finden, Sich-Trennen

da zog ich in die wg meines bruders, wohnte in seinem zimmer. ich wollte alles in mich aufnehmen was ich von ihm fand, wollte ihn ganz in meiner nähe spüren. schmerzhaft. melancholisch. intensiv. mein bruder war mir da so nah. ich sah ihn auch oft im traum. erzählte ihm dort immer was inzwischen alles passiert ist.


Vierte Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug

heute bin ich ein anderer mensch. erlebe und lebe alles viel bewußter. mit viel mehr mitgefühl, viel mehr respekt und achtung. andere werte, andere prioritäten.


bei mir haben diese 4 phasen wohl voll zugetroffen.


mein bruder ist immer bei mir. vor allem wenn es mir richtig gutgeht. wenn ich traurig bin ist er weiter weg. vielleicht ist es wirklich so, daß trauer und schmerz wirklich andere gefühle "überdämpft". auch heute wünsche ich mir oft, auch nur eine stunde, auch nur einmal im jahr zu haben, in der ich ihn wiedersehen kann. wo ich ihn festhalten kann und ihm sagen kann wie lieb ich ihn hab.

bei dir ist alles noch so frisch. ich wünsche dir viel kraft, viel mut, liebe menschen und gute freunde, die dich richtig kennen. die für dich da sind. hilf ihnen dir zu helfen. auch für sie ist es nicht leicht. sag ihnen was dir guttut. sag ihnen was du brauchst. rede über deine gefühle, verdränge nichts.
stürz dich ganz bewußt in den schmerz, lerne ihn kennen. es ist wie ein tunnel. er ist lang und dunkel, aber am ende IST licht. lerne den tunnel kennen, lerne dich darin zu bewegen, dann hast du weniger angst davor, dann weißt du im hinterkopf immer daß du irgendwann da wieder rauskommst. er kommt immer wieder dieser tunnel. aber die abstände werden mit der zeit größer und du wirst immer mehr zeit im freien, im licht verbringen.

alles gute...ich denke an dich!

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23. August 2005 um 11:35
In Antwort auf grusha_12128112

An shandona
bei mir ist es inzwischen 7 jahre her, daß mein 2 jahre jüngerer bruder zusammen mit meinem vater mit dem flugzeug tödlich verunglückten.

ich war damals gerade 25 und war zu der zeit in schottland (erasmus). ich dachte immer wenn so große sachen passieren muß man doch etwas spüren, irgendeine vorahnung oder so. aber nichts. ich kam zurück ins haus meiner gastfamilie und da erfuhr ich es. am nächsten tag flog (!!) ich zu meiner mutter zurück.

meine freunde und vor allem die freunde meines bruders standen mir sehr bei, verbrachten viel zeit mit meiner mutter und mir. es ist gut, wenn man spürt, daß man nicht allein ist. letztendlich jedoch ist man auf sich selbst gestellt damit fertig zu werden. nur du selbst kannst lernen damit umzugehen.

allerdings glaube ich, dauerte es bei mir lange, ich glaub ein halbes jahr, bis ich tatsächlich begriff, das es nicht nur ein böser traum war. richtig daran zu arbeiten habe ich wohl erst über ein jahr später. als es nicht mehr ging, mich mit dem studium und vielen prüfungen abzulenken. ich hatte das glück einen super therapeuten zu finden, der mich wieder aufbaute, der mir half, mich wieder dem leben zu stellen, wieder stark genug zu sein, zu leben.

mein verhältnis zu meinem vater war immer schon recht kompliziert und gespannt, heute jedoch sehe ich, wie ähnlich ich ihm doch bin. aber mein bruder...mein kleiner bruder, den ich immer beschützen wollte. wegen dem ich als mädchen in der volksschule jungs verhaute weil sie gemein zu meinem bruder waren. mein bruder, der in meinen augen der tollste, coolste, schönste mann war und ist, den ich je gesehen hab. mein bruder den ich immer schon vergöttert hab. ich hatte mir früher einige male vorgestellt meinen eltern könnte was zustoßen. aber ich wußte ich würde mit meinem bruder zusammen ALLES bewältigen können! ich hätte mein leben für ihn gegeben. jetzt bin ich mit meiner mutter und meiner großmutter alleine.

auch ich wollte immer stark sein. vor allem für meine mutter. genauso wie du es beschrieben hast. du mußt nicht immer stark sein. schrei deinen schmerz hinaus, bitte andere um hilfe, und laß dir von anderen helfen.

trauerarbeit geht über eine lange zeit. in der psychologie spricht man von 4 phasen:


Erste Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen

ich stand am grab und empfand absolut nichts.
mir schien alles wie ein schlechter film zu sein in dem ich die hauptrolle spiele. ich dachte oft eines tages würde ich einen brief bekommen von meinem bruder. er und mein vater seien nach brasilien geflogen und dort untergetaucht. ich bildete mir oft ein einen jungen mann mit langen dunklen haaren, und einen bart mit dem er sein gesicht versteckte, damit ihn niemand erkennt, irgendwo auf der straße zu sehen.


Zweite Phase: Aufbrechende Emotionen

erster jahrtag. ich stand mit meiner mutter, meinen verwandeten und freunden am grab. dort brach ich zusammen und begann mit den fäusten auf das grab einzuschlagen. bis man mich davon wegzog. ich beschloss nicht mehr ans grab zu gehen, weil es mir nicht gut tat. ich hasste gott, alles ist so ungerecht.


Dritte Phase: Suchen, Finden, Sich-Trennen

da zog ich in die wg meines bruders, wohnte in seinem zimmer. ich wollte alles in mich aufnehmen was ich von ihm fand, wollte ihn ganz in meiner nähe spüren. schmerzhaft. melancholisch. intensiv. mein bruder war mir da so nah. ich sah ihn auch oft im traum. erzählte ihm dort immer was inzwischen alles passiert ist.


Vierte Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug

heute bin ich ein anderer mensch. erlebe und lebe alles viel bewußter. mit viel mehr mitgefühl, viel mehr respekt und achtung. andere werte, andere prioritäten.


bei mir haben diese 4 phasen wohl voll zugetroffen.


mein bruder ist immer bei mir. vor allem wenn es mir richtig gutgeht. wenn ich traurig bin ist er weiter weg. vielleicht ist es wirklich so, daß trauer und schmerz wirklich andere gefühle "überdämpft". auch heute wünsche ich mir oft, auch nur eine stunde, auch nur einmal im jahr zu haben, in der ich ihn wiedersehen kann. wo ich ihn festhalten kann und ihm sagen kann wie lieb ich ihn hab.

bei dir ist alles noch so frisch. ich wünsche dir viel kraft, viel mut, liebe menschen und gute freunde, die dich richtig kennen. die für dich da sind. hilf ihnen dir zu helfen. auch für sie ist es nicht leicht. sag ihnen was dir guttut. sag ihnen was du brauchst. rede über deine gefühle, verdränge nichts.
stürz dich ganz bewußt in den schmerz, lerne ihn kennen. es ist wie ein tunnel. er ist lang und dunkel, aber am ende IST licht. lerne den tunnel kennen, lerne dich darin zu bewegen, dann hast du weniger angst davor, dann weißt du im hinterkopf immer daß du irgendwann da wieder rauskommst. er kommt immer wieder dieser tunnel. aber die abstände werden mit der zeit größer und du wirst immer mehr zeit im freien, im licht verbringen.

alles gute...ich denke an dich!

An katzl73!
Vielen Dank für deinen wirklich netten Brief.

Tut mir leid, dass ich heute erst antworte. Ich kann dir nicht mal sagen weshalb.

Heute ist es genau ein halbes Jahr her und in ca. 2 wochen würde er seinen Geburtstag feiern.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich machen soll - manchmal kommts mir so vor als würde der Schmerz gar nicht mehr vergehen, als würde mein Herz zerspringen - an anderen Tagen lenke ich mich dermassen ab, dass ich überhaupt nicht dran denke. Danach kommt wieder der große Flash und zusätzlich das schlechte Gewissen überhaupt mal ein paar Tage nicht an ihn gedacht zu haben. Egal was ich mache - es geht mir schlecht.

Zusätzlich kommt auch noch, dass ich mit anderen auch nicht mehr über ihn oder das ganze Geschehene sprechen kann. Eine völlige Blockade. Obwohl ich ihn nicht vergessen will - das könnte ich nie. Er ist der letzte an den ich denke bevor ich einschlafe und der erste wenn ich aufwache. Wenn man überhaupt von schlafen sprechen kann - hab tagtäglich Alptäume die mich wach halten. Kann mich nicht erinnern in den letzten Monaten mal gut geschlafen zu haben.

Ich kann auch immer noch nicht mit IHM sprechen. Wenn ich am Grab stehe - denke ich über alles möglich nach - nur nicht das ER da wirklich liegt.

Kann auch immer noch nicht den Satz sagen, dass er TOT ist. Irgendwie hab ich immer das Gefühl, dass wenn ich mit ihm sprechen würde, dann ist er wirklich tot. Den nur mit Toten spricht man im Gedanken. Niemals mit Lebendigen.

War auch immer ein gläubiger Menschen. Nicht jemand der jeden Sonntag in die Kirche ging, aber ich hatte einen Glauben, dass es da einen Gott gibt. Der passt auf einen auf und es ist alles im Leben Bestimmung und jetzt gehts ihm im Himmel besser. Aber das alles ist auch wie weggeblasen. Ich kann den Sinn dieses Todes nicht sehen, auch wenn ich mich noch so anstrenge. Hatte immer die Meinung, wenn ein Mensch geht, dann muss das so sein, weil er für eine bessere und wichtigere Sache gebraucht wird. Irgendwie hab ich den Glauben verloren, ohne es bemerkt zu haben. Das war in den ersten Monaten nicht so.

Finde irgendwie nicht mehr meinen Weg - als würde ich orientierungslos durch die Welt wandeln.

Ich möchte dir trotzdem für deine Worte danken - vielleicht kommt ja auch bei mir mal das Licht am Ende des Tunnels. Im Moment sehe ich leider noch kein Licht.

Danke!

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29. Dezember 2005 um 20:59

None
jetzt sind es 10 monate und ich fühl mich immer noch nicht besser. manchmal scheint es mir, als würde es teilweise sogar noch schlimmer.

weihnachten war der blancke horror und an silvester will ich noch gar nicht denken.

wann beginnen die wunden endlich zu heilen.
alle sagen nach einem jahr wird es besser - kann mir das zum heutigen zeitpunkt einfach nicht vorstellen. das wäre in zwei monaten - wenn ich doch nicht mal eine kleine besserung feststellen kann.


ich möchte euch allen trotzdem einen guten rutsch und ein schönes neues jahr 2006 wünschen.

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9. Februar 2006 um 5:02

Ich möche euch auch noch was dazu wass sagen!!! hmm...
es ist bei mir 14 jahre her!

seit er von mir/uns gegangen/worden ist!

aber es fellt mir immer noch mega schwer, mit dem umzugehen!

es ist verdamt schwer! wie katzl73 schreibt, und erzählt!

P.s. die vasen, wo er/du beschreibst stimmen voll überein!

es ist als werst du ein halber mensch/person, und das kann niemand, auch wirklich niemand aufühlen, denn dieser platz gehört deinem/meinem bruder/schwester; in meinem fall ist es mein bruder!

aber wie geht man mit so einer situation um, eskann, wie ich es schreibe es kann neimand dir helfen ich meine, es kann dir schon jemand helfen, aber denn weg must du ganz alleine gehen, ich war 19 als es geschah!

mein vater hat in die schule angerufen und erzähte mir von der schreckens botschaft!

ich dachte es sei ein scherz!

doch es war tot ernst, gemeint, ich bin im rektor büro zusamen gebrochen, ich wachte zwei tage danach im spietal auf!

der artz sagte ich hätte einen nerven zuasmmen bruch erlitten!

bin jetz 33 und es kommt mir vor als wäre es erst gestern geschehen!

es tut gut das es so ein forum gibt, bin perzufahl auf dieses forum gelandet!

aber was schlimm ist meine mutter hat sich voll laufen lassen, sie war nicht mehr dieselbe!

ist ja kein wunder, dennoch ( bin rechtswegen ein halber ami/schweitzer, meien mutter ist americanerin )!

aber ich habe ihr immer gesgt dass sie für mich ein pass organiesren sollte!

aber sie hatte mich ignoriert!

immer!

dann starb sie zu fiel alkohol und anderes!

ok, das war nicht so schwer wie mein bruder!

etwa ein halbes jahr dannach ging ich auf die botzschaft, mit allen papieren wo ich brauchte, wo ich gefunden hab!

wass muste ich erfahren meine geschwister und ich, wir existirten nicht, sie wusten nicht ein mall das es mich gab!

und das macht mir zuschafen!

bin momentan am kämpfen!

um mein recht!

ich kann doch nichts dafür dass mein bruder gestorben ist und meien mutter daran zerbrochen ist!

mercy, an die macher!

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21. Februar 2008 um 2:45

Mein kleiner,großer Bruder Benjamin
mein kleiner Bruder ist tot und ich ...., ich weiß gar nichts mehr.

Zurückgelassen hat mein Junge,

unsere Mutter,
eine lebensbejahende starke alleinerziehende Frau mit zwei Jobs und einem 18 Std. Tag, die jetzt dem Freitod mit einem lächeln gegenüber steht.

Seinen Zwillingsbruder Denis, der viel,viel mehr verloren hat als es zu begreifen gibt.

Und mich, der älteste der drei Söhne.

Mein Junge ist

Ich kann euch nicht mal erklären wie brutal ich die erschreckenden Bilder empfinde wenn ich darüber nachdenke wie mein Benja da mit abgetrennten Beinen, schwach und unter derben Medies auf der Intensiv Station liegt.

Mit zwölf Jahren Altersunterschied sind es immer mehr als meine Brüder gewesen.

Ich hab so viel in mir was raus will aber es mir nicht möglich lange darüber nachzudenken und zu schreiben weil sich ein immer größer
werdendes Etwas in mir aufbaut und das darf nicht sein.
Ich merke dann buchstäblich wie es mich davonweht.

Verabschieden konnte ich mich nicht.Ich war nicht im Krankenhaus als mein Junge 4 Wochen auf der Intensiv um sein Leben kämpfte.
Ich wüßte noch nicht einmal das es Ihm schlecht geht.
Als ich dann am Nikolaus Tag letzten Jahres bei Bekannten im Netz stöberte,sah ich das mein Herz gestorben war und so schlimm wie ich das Aufklappen der Webseite jetzt noch vor Augen habe lese ich das Datum und verzweifele jeden Tag aufs Neue.
Mein Benja war tot und das bereits seit knapp drei Monaten.
Beerdigen dürfte ich meinen Jungen also auch nicht.

Ein Augenzwinkern reicht und die Welt die man kannte existiert nicht
mehr.

Du fehlst mir so sehr mein kleiner Großer und obwohl ich an Deinem Grabstein steh, rechne ich fest damit das Du um die nächste Ecke kommst.

Das ist neganz beschissene Mischung von Ereignissen,die es einem nicht gerade einfach machen sich noch gerade zu halten.

Für die Welt ging nur ein Mensch, für einen Menschen ging die Welt.

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21. Februar 2008 um 2:58

Mein Beileid an Shandona

es tut mir wirklich sehr leid für Dich und Deine Famillie.

Ich kann Dir leider nur mein herzlichstes Beileid aussprechen.

Tröstende Wörte gibt es für so etwas meiner Meinung nicht.

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30. April 2008 um 20:16
In Antwort auf vesta_12957943

Mein Bruder ist auch gestorben
hallo,
ich glaube sehr sehr gut zu wissen, wie es dir derzeit geht. Vergangenen Sommer ist mein Bruder ganz überraschend gestorben, niemand hatte damit gerechnet. er ist 4 wochen vor seinem 22. Geburtstag gegangen und niemand konnte sich von ihm verabschieden..

es geht mir seitdem (juni 2004) sehr schlecht. mal phasenweise besser, dann wieder ganz schlecht...

wenn du mal jemanden zum reden brauchst, kannst du mir gern eine email schreiben.

ich habe mit meinem bruder den wichtigsten menschen meines lebens verloren. niemand war mir so nah wie er. er ist mein kleiner bruder und wir haben alles zusammen gemacht u immer zusammengehalten..
nun sitze ich hier mit meinen 25 jahren, am anfang meines lebens und soll "weiter leben"
das fällt mir oft sehr sehr schwer u ich sehe auch oft keinen weg. ich funktioniere einfach. aber ich lebenicht.. ich weiß nicht, wo die letzten monate hin sind.. es ist bald ein jahr her und ich weiß nichts von der zeit ohne ihn.. ich lebe oft in einer art trancezustand, alles zieht an mir vorbei... man lebt tatsächlich einfach weiter..
man möchte schreien, weinen, ausrasten, wut raus lassen, um sich schlagen, man verzweifelt, will die zeit zurück drehen, auch sterben... dann will man alles, aber auch nichts.. - kurz: man weiß nicht, was man will/ wollen soll.. man will gar nichts wirklich und doch alles... man ist einfach. man lebt einfach irgendwie weiter.. man kann die zeit nicht zurückdrehen.. aber man kann lernen zu begreifen und das braucht einfach zeit.

ich denk an dich und drück dich mal.. Kopf hoch!!!
*knuddel*


ich wünsche dir ganz viel kraft

nina

wenn du meine mailadresse willst, melde dich hier übers forum per nachricht!

Für alle die ihren bruder verloren haben
Und plötzlich haben wir aufgehört zu leben,
einfach so,
und wir warten, und warten,
bis uns die Bedeutung vielleicht wieder einfällt

Die Welt dreht sich weiter,
doch sie reißt uns nicht mit,
nichts schafft das wirklich mehr

Und als ich zu dir gehe, fällt mir zum ersten Mal ein,
dass es nichts Schöneres gibt,
als mit dir zu lachen,
und es gibt nichts Schöneres,
als mit dir zu streiten

Und ich hoffe, du denkst manchmal an mich,
du liegst so friedlich da, an all die Schläuche gebunden,
die Medikamente helfen dir nicht,
dir gehts schlechter und schlechter,
und ich bete, dass du wieder zu uns zurückkommst.

Und das Leben geht weiter,
doch alles wird so gleichgültig, wenn du nicht da bist
Ich spreche zu dir und halte deine Hand,
obwohl sie sagen, dass du mich nicht hören kannst,
aber es hätte keinen Sinn, diese Worte zu
irgendjemand anderen zu sagen,
weil nur du sie verstehst

Ich sehe dich an
und es gibt nichts Schöneres,
als die Tage, an denen wir zusammen um einen Tisch gesessen sind,
und es gibt nichts Schöneres,
als manchmal zu wissen, dass du vielleicht auch nur ein bisschen stolz auf mich wärst

Dass ich erst so spät begreife,
was einem wirklich wichtig ist,
du bist im künstlichen Tiefschlaf,
die Ärzte können dir nicht helfen
dein Zustand wird schlimmer und schlimmer,
und alle deine Freunde zünden Kerzen für dich an,
sie fühlen sich genauso hilflos wie wir

Und es macht mir Angst, dieses Leben,
weil es nicht gerecht ist,
weil ich von der Schule nach Hause komme,
und mein großer Bruder es nicht geschafft hat

und ich sehe mir die alten Videos an,
weil ich Angst habe, den Klang deiner Stimme zu vergessen,
und ich hänge Bilder von dir an die Wand,
um dein Gesicht nicht zu vermissen.

und wir stehen so hilflos da,
all die schwarzen Regenschirme,
und versuchen Abschied zu nehmen,
und viel zu spät wird uns klar,
wie gut wir es eigentlich hatten,
weil es nichts Schöneres gab, als die Zeit
in der ein Engel bei uns gewohnt hat.



mittlerweile ist es bei mir auch 3 jahre her seit mein großer bruder gestorben ist und es kommt mir immer noch vor als wärs erst gestern passiert. es ist einfach unglaublich was die ganze familie beim tod eines kindes mitmachen muss und das kann man nur wirklich verstehen, wenn man es auch selbst erlebt hat.
der einzige trost den wir haben ist, dass die zeit es etwas besser macht. aber vergehen wird der schmerz nie.

Ich wünsch euch allen ganz ganz viel kraft!

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30. Mai 2008 um 8:08
In Antwort auf elli777

Für alle die ihren bruder verloren haben
Und plötzlich haben wir aufgehört zu leben,
einfach so,
und wir warten, und warten,
bis uns die Bedeutung vielleicht wieder einfällt

Die Welt dreht sich weiter,
doch sie reißt uns nicht mit,
nichts schafft das wirklich mehr

Und als ich zu dir gehe, fällt mir zum ersten Mal ein,
dass es nichts Schöneres gibt,
als mit dir zu lachen,
und es gibt nichts Schöneres,
als mit dir zu streiten

Und ich hoffe, du denkst manchmal an mich,
du liegst so friedlich da, an all die Schläuche gebunden,
die Medikamente helfen dir nicht,
dir gehts schlechter und schlechter,
und ich bete, dass du wieder zu uns zurückkommst.

Und das Leben geht weiter,
doch alles wird so gleichgültig, wenn du nicht da bist
Ich spreche zu dir und halte deine Hand,
obwohl sie sagen, dass du mich nicht hören kannst,
aber es hätte keinen Sinn, diese Worte zu
irgendjemand anderen zu sagen,
weil nur du sie verstehst

Ich sehe dich an
und es gibt nichts Schöneres,
als die Tage, an denen wir zusammen um einen Tisch gesessen sind,
und es gibt nichts Schöneres,
als manchmal zu wissen, dass du vielleicht auch nur ein bisschen stolz auf mich wärst

Dass ich erst so spät begreife,
was einem wirklich wichtig ist,
du bist im künstlichen Tiefschlaf,
die Ärzte können dir nicht helfen
dein Zustand wird schlimmer und schlimmer,
und alle deine Freunde zünden Kerzen für dich an,
sie fühlen sich genauso hilflos wie wir

Und es macht mir Angst, dieses Leben,
weil es nicht gerecht ist,
weil ich von der Schule nach Hause komme,
und mein großer Bruder es nicht geschafft hat

und ich sehe mir die alten Videos an,
weil ich Angst habe, den Klang deiner Stimme zu vergessen,
und ich hänge Bilder von dir an die Wand,
um dein Gesicht nicht zu vermissen.

und wir stehen so hilflos da,
all die schwarzen Regenschirme,
und versuchen Abschied zu nehmen,
und viel zu spät wird uns klar,
wie gut wir es eigentlich hatten,
weil es nichts Schöneres gab, als die Zeit
in der ein Engel bei uns gewohnt hat.



mittlerweile ist es bei mir auch 3 jahre her seit mein großer bruder gestorben ist und es kommt mir immer noch vor als wärs erst gestern passiert. es ist einfach unglaublich was die ganze familie beim tod eines kindes mitmachen muss und das kann man nur wirklich verstehen, wenn man es auch selbst erlebt hat.
der einzige trost den wir haben ist, dass die zeit es etwas besser macht. aber vergehen wird der schmerz nie.

Ich wünsch euch allen ganz ganz viel kraft!

Hallo
Bei mir gäbe es auch einen bruder...
Ich kannte ihn nie habe ihn nie gesehen ..
Also er wurde nur 1 woche alt
Ich weiß nunmal das es ihn "gibt"
Und obwohl ich ihn nie kannte vermisse ich ihn sehr...
er wäre jetzt ca 27-30 Jahre alt...[bin 16 jahre]
ich denke oft an ihn er ist ja mein großer bruder...

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4. Juni 2008 um 13:38
In Antwort auf marla_12772506

Liebe Nina,
wann beginnt wieder das normale Leben?

Den Zustand den du beschreibst - als wäre es mein Leben.

Ich weiß jedoch nicht, was mit mir los ist. Ich kann zur Zeit nicht mehr trauern und weinen. Als wäre ich nur ein jemand - der den ganzen Lauf von oben einfach mit anschaut. Ich nehme zwar an dem Leben teil - aber ich bin nicht wirklich anwesend.

Ist es ein Schockzustand den ich durchlebe? Bin ich innerlich tot?

Alle um mich herum weinen, trauern ... nur ich weine nicht mehr und manchmal kommts mir so vor - als würde ich alles nur verdrängen.

Einfach nur ein böser Traum und ich werde wieder wach.

Jetzt sind am Mittwoch schon ganze 7 Wochen vergangen und ich hab immer noch nicht das Gefühl, dass es wahr ist. Ich meine, ich habe meinen Bruder gesehen - mit meinen eigenen Augen und hab ihn angefaßt und trotzdem - ICH GLAUBE ES NICHT.

Vielleicht lesen wir uns per email - würd mich freuen.
l.g.
S.

meine mail-addy: shandona07@yahoo.de

Ich habe das gleiche erlebt
hallo
ich kann dich echt gut verstehen, ich kann richtig nachvollziehen wie es dir geht.
mein bruder ist auch vor einem jahr gestorben. und das war für mich ebenfalls mein schlimmstes erlebniss das ich in meinem ganzen leben hatte.
mein bruder war gerade mal 23 jahre jung, hatte noch das ganze leben vor sich.
mir wurde auch gesagt das nach einem halben jahr die trauer grösstenteils überwunden ist.
aber bei mir war es nicht so. nach einem halben jar habe ich immer noch gelitten und wurde mit seinem tod immer noch nicht fertig. jetzt nach einem jahr, kann ich zumindest schon mal besser darüber reden.
mittlerweile habe ich mich wohl damit abgefunden, das ich ihn in diesem leben nicht mehr wiedersehen werde. die trauer ist jetzt übergangen zu absoluter sehnsucht nach ihm. und ich vermisse ihn ohne ende.
ich hatte nicht die gelegenheit mich nochmal von ihm zu verabschieden.
klar auf der trauerfeier war ich, aber ich konnte ihn leider nicht nochmal sehen.
vileicht war es besser so, viele haben mir davon abgeraten, und gemeint, man soll den menschen lieber so in erinnerung behalten wie man ihn kannte.
ich denke für trauer gibt es keinen bestimmten zeitraum, jeder trauert solange wie er es braucht. die gesellschaft versteht das meistens nicht, und meint nach ein paar wochen hat wieder alles gut zu sein, aber so ist das leider nicht.

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4. Juli 2008 um 21:03

Mir geht es ähnlich
Mein Bruder ist schon im November 2007 gestorben, doch wenn ich mir so überlege, dass ich erst jetzt auf den Gedanken kommen, nach solchen Foren zu suchen, denke ich, ich fange jetzt erst mit der Trauerarbeit an. Ich habe die ganze Zeit schon gesagt, irgenwann überfällt es mich und nun scheine ich mich diesem Zeitpunkt zu nähern. Auch ich hatte bislang keine Zeit selbst zu trauern, da auch ich stark sein musste. Ich muss es noch immer, denn ich bin die Einzige, die meiner Mutter noch bleibt, da kann ich ja schlecht zeigen, wie es in mir ausssieht. Man schiebt es immer weiter und denkt, es kann ewig so weiter funktionieren. Auch er war mein "großer Bruder" und so haben wir uns auch erst wirklich verstanden, nachdem wir beide unser eigenes Leben aufgebaut haben, denn unser Vater war schon 1973 verstorben.
Meine Ma hat 3 Monate nach dem Tod von meinem Bruder auch noch ihren Lebensgefährten (es war besser so, denn er hatte Alzheimer und Parkinson) verloren und drohte arg, in den Alkoholismus zu verfallen. Es scheint so, als hätten wir dieses Problem zumindest gemeistert, aber die Sorgen hören nicht auf, ich konzentriere mich immer noch nicht auf mich selber. Oft denke ich tatsächlich, er guckt mir von "oben" zu und es ist o. k., doch meine Trauer bleibt. Man möchte noch so viel sagen....

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5. Juli 2008 um 0:49

Trauer
Hallo,
ich möchte dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen.

Ich weiß wie das ist, wenn ein junger Mensch ohne ersichtlichen Grund aus dem Leben gerissen wird.

Meine Mama ist vor 3 Monaten am Ostermontag an einem Sekundentod beim Fernsehen gestorben.

Nach außen merkt niemand wie man leidet, aber im Inneren....
Du weißt was ich meine.
So viele unerträgliche Momente es in dieser Zeit schon gegeben hat,ahnt niemand.

Aber weißt du was das positivste seit dem Tod meiner Mama ist?
Die restliche Familie, meine Schwester(25), meine Nichten(2,4), meine Kinder, meine Mann und mein Stiefvater und ich sind seitdem richtig zusammen gewachsen.

Natürlich hatten wir auch vorher schon ein inniges Verhältnis, aber jetzt ist es intensiver! Wir brauchen keine Worte, wir wissen was der andere denkt und wenn er besonders viel Trost braucht.
Besonders mit meiner 8 Jahre jüngeren Schwester habe ich seitdem ein einzigartiges Verhältnis.
Wie zuvor mit meiner Mama.

Deine Trauer und besonders die deiner Eltern, kann niemand nehmen, aber vielleicht tröstet euch der Zusammenhalt der Familie.
Deinen Bruder würde es sicher freuen, wenn du seiner Tochter und Freundin beistehst.

Vielleicht gibt es in euerer Näe ein Gruppe für Eltern, die ein Kind verloren haben. Eine Art Trauergespräch mit anderen Betroffenen.
Oder versuchs mal bei www.meinetrauer.de, oder www.gofeminin.de

Ich glaube dass unsere Lieben bei uns sind und uns immer beistehen.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate.

Bei mir ist es jetzt 3 Monate her und kann es immer noch nicht glauben. Ich hoffe imer noch dass meine Mama zu Tür herein kommt.

Viele Grüße

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30. September 2008 um 0:07

Schicksalsschlag
mir (19)ist auch mein 8 jähriger bruder plötzlich an einem eptileptischen anfall gestorben, im schlaf, unverhofft im juni 2007, er war behindert, aber der fröhlichste mensch und die ganze familie liebt ihn abgöttisch, ich habs auch lange nicht glauben können, gehofft, dass es nicht wahr ist, es gibt nicht schlimmeres als das............
aber ich bin fest davon überzogen, ihn wieder zusehen, hab auch schon viele träume von ihm gehabt, ich hab ihn im traum gefragt, ob es ihm gut gehe, er sagte ja, hatte auch schon oft im traum von ihm küsse bekommen wie sonst, danach gehts mir wieder ein wenig besser, aber vermisse ihn soooo fest, unbeschreiblicher schmerz...... nach aussen kann man ja auch nicht sein restliches leben heulen, aber ich heule oft in mir drinnen, auch jetzt noch, unerträglich
positives ist, dass ich viel über liebe und gott gelernt habe, unsere familie sich noch mehr geniesst, weil wir erfahren mussten, wie schnell es gehen kann......
mein beileid auch an euch

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27. Juli 2009 um 14:47

Mein bruder ist bei einem schrecklichen autounfall gestorben
hallo. ich bin 21 jahre alt und habe vor 3 monaten meinen 25 jährigen bruder bei einem schrecklichen autounfall verloren. sein bester freund, den ich seitdem ich ca. 7 jahre alt war kenne, ist ebenfalls dabei gestorben. ich habe sonst keine geschwister. mein bruder war alles für mich. da meine mutter und mein vater immer arbeiten mussten, hat er auf mich aufgepasst. in den letzten 5 jahren war mein bruder auch nicht mehr nur mein bruder sondern ebenfalls ein guter freund. wir sind zusammen auf partys gegangen, seine freunde wurden zu meinen freunden und umgekehrt. er war sehr stolz auf mich weil ich auch kurz vor meinem abitur stand. doch 2 wochen bevor die prüfungen losgegangen sind, habe ich in der bibliothek einen anruf von meiner mama bekommen, sie meinte, dass mein bruder einen autounfall hatte, schwer verletzt sei und ich sofort nach hause kommen sollte. was ich nicht wusste war, dass er auf der stelle tot war. sein bester freund ebenfalls.
2 tage später habe ich meinen bruder und seinen freund auch im sarg gesehen. sie haben beide nicht mehr so ausgeschaut, wie man sie kennt. aber ich musste ihm noch eine letzte umarmung und ein bussi geben.
in unserem kleinen ort sind alle immer noch entsetzt. die beiden waren unglaublich beliebt. doch ein baum hat ihnen das leben genommen.
ich hab 2 wochen nach seinem tod trotzdem das abitur geschrieben ohne zu lernen und habe es dennoch geschafft. die ablenkung in den wochen nach seinem tod und die vielen freunde und bekannte halfen mir sehr. doch nun ist der alltag da und er fehlt mir unglaublich.
die lehre die ich verspüre ist so extrem.
ich wünsche allen, die so etwas durchgemacht haben viel kraft.

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31. März 2010 um 14:44

Mein tiefstes Mitgefühl!
Ich kann genau nachfühlen wie es dir geht!
Und es ist unendlich traurig, das man so ein schlimmes Schicksal mit so vielen Menschen teilen muss!

Mein Bruder ist im Juli 2008 gestorben, und bald 2 Jahre tot.
Er ist einfach so nach zwei Tagen schlimmen Rückenschmerzen in einer für mich schlimmen Umgebung umgefallen. Ich weiß es noch wie gestern, ich war gerade bei der arbeit als mich der Anruf meiner völlig verstörten Mutter erreichte. Ich war im fünften Monat mit meinem zweiten Sohn schwanger und arbeitete als Arzthelferin in einer Praxis. Sie sagte: Carsten ist gerade mit Blaulicht ins Krankenhaus gekommen und wurde schon reanimiert. Ich konnte das was ich gerade gehört hatte nicht glauben und brach in tränen aus, ich sagte ich komme sofort und verließ die Praxis. Draußen goss es in strömen als hätte der Himmel geweint! Ich bin wie gelähmt zum auto gerannt und fuhr so schnell ich konnte zu mama die meinen ältesten Sohn damals 1 Jahr alt, aufpasste. Ich versuchte meine Mutter zu beruhigen, denn ich wollte nicht glauben das er tot sein könnte. Wir setzten uns ins Auto fuhren meinen Sohn zur Uhroma und rasten zum Krankenhaus um endlich bei Carsten sein zu können um ihm beizustehen. Mama sagte:" Du ich habe so ein schlechtes Gefühl, und ich sagte bleib ruhig es ist bestimmt alles gut, Ich muss dazu sagen das Carsten nie krank gewesen ist, und das letzte mal als Kind beim Arzt war! Wir bekamen einfach keinen Parkplatz und wollten durch die Taxieinfahrt um endlich in dieses blöde Krankenhaus zu kommen! Doch kurz bevor wir durch die Durchfahrt konnten, fuhren zwei Herren in einem BMW vor uns hinein! "wir haben noch geschimpft, Blödmänner!
Wir hatten endlich einen Parklatz gefunden, und wir kamen zur Intensivstadion, wo schon mein anderer Bruder auf uns wartete. Er ist 34 Jahre alt und ich habe leider keinen Bezug zu ihm, ich weiß leider auch nicht warum. Er sagte er müsse schon so lange warten, und das wäre kein gutes Zeichen. Wir wurden in einen Vorraum geführt und wir mussten weiter 2 Stunden warten. Endlich kam ein Ärztin allerdings mit zwei Herren die uns vorher die durchfahrt versperrt hatten. Nachher kam noch ein Herr dazu, der sich einfach neben uns setzte und ich nicht wusste wer er war.

Die Ärztin schaute uns an und sagte:" Es tut mir leid, ich habe leider keine guten Nachrichten für sie! Ihr Angehöriger ist gerade verstorben! Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen und ich schrie und brach zusammen. Mein Bruder versuchte mich zu stützen und nahm mich in den Arm! Meine Mutter konnte gar nichts sagen und blieb auf ihrem stuhl sitzen. Die beiden Herren die mit gekommen waren, waren von der Polizei da der Tot meines Bruders nicht ganz aufgeklärt war. Er war 37 und starb an Herzversagen. Der Mann der sich heimlich neben uns gesetzt hatte, war der Seelsorger und versuchte uns gut zu zu reden, was in dem moment aber überhaupt nicht half.

Wir durften uns alle von Carsten verabschieden, er lag auf dem Bett als hätte er einen schweren Kampf hinter sich gebracht also nicht entspannt wie viele immer sagen. Ich konnte ihn nicht ansehen und mir liefen die Tränen einfach übers Gesicht. Ich sah seine Sachen in einer Tüte aufbewahrt, und konnte nicht glauben das der der dort lag mein Bruder sein sollte! Ich strich ihm nochmal über sein Haar und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Wir beteten noch alle gemeinsam und verließen das Zimmer.
Die nächsten Tage waren der Horror, mein Mann war auf einer Übung der Bundeswehr und konnte nur für die Beerdigung frei bekommen. Es hat ne Woche gedauert bis mein Bruder beerdigt werden konnte weil er noch für Untersuchungen seines plötzlichen todes dort bleiben musste.

Die Beerdigung haben wir alle gar nicht richtig wahr genommen und ich war froh als das alles vorbei war. Ich kann es bis heute nicht begreifen und kann diesen Verlust auch noch nicht verkraften. Ich denke jeden Tag an ihn und vermisse ihn sehr! Ich habe immer gesagt er wäre mein Lieblingsbruder! Mein großer Bruder! Er war zehn Jahre älter als ich und hat immer auf mich aufgepasst wir waren wie Seelenverwandte und er hat mich immer aufgeheitert und hat sich immer gefreut wenn wir uns gesehen haben.
Er war ein Mensch der sich immer über die kleinen Dinge im Leben gefreut hat, er hat nie materiell gedacht denn er hatte auch nicht viel, er hat leider nicht viel verdient aber er hat immer versucht seine Familie eine Freude zu machen. Als er starb war sein Sohn 21 Monate alt und sein ganzer stolz, seine Frau haben wir leider nie akzeptiert und daher hatten wir in der letzten Zeit vor seinem Tot nicht mehr viel Kontakt. Ich kann nicht in Worte fassen wie leid mir das tut, und wie gerne würde ich ihm sagen das ich ihn vom ganzen Herzen liebe, was ich ihm zu Lebzeiten viel zu selten gesagt habe!
Ich hoffe aus tiefstem Herzen das es ihm gut geht da wo er jetzt ist und das er mir das vielleicht mit irgendeinem Zeichen irgendwann zeigt!
Ich glaube fest daran das wir uns irgendwann wieder sehen!
Und ich hoffe das all die jenigen die einen lieben Menschen verloren haben diesen Weg mit ganz viel Kraft gehen! Ich wünsche es allen von ganzem Herzen!!!!

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30. Dezember 2010 um 19:59

Mein Beileid
Liebe Shandona,

mein Bruder ist am 12.01.2000 von uns gegangen. Ich war damals 13 Jahre alt. Auch ich hatte das Gefühl stark sein zu müssen und konnte daher nicht weinen und trauern schon garnicht. Ich durfte mich nicht verabschieden von meinem bruder, da er keinen natürlichen Tod erlitt. Er wurde umgebracht. Er verkehrte in Kreise, die ihm das Leben kosteten.

Heute bin ich 24 Jahre alt und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihm denke und mir wünsche er wäre bei mir.... Mein Bruder war erst 19Jahre alt. Ich bin am 13.03.2000 Vergewaltigt worden, woraufhin ich versuchte mir das Leben zu nehmen, meine Familie war zu dem Zeitpunkt nicht für mich da.

Heute bereue ich das ich nicht weinen konnte, das ich nicht trauern konnte, das ich einfach nicht gezeigt habe wie ich mich Fühle. Es hat mir meine Leben gekostet. Ich Lebe auf dieser Welt und frage mich ehrlich gesagt warum ich es verdient habe und meine Bruder nicht.... er war so ein netter und liebensvoller Mensch, der Für Familie und Freunde da war.

Die Schmerzen vergehen zwar, aber ich denke jeden Tag an ihn und wünsche mir er würde wieder die Tür rein Kommen. Besonders an Feiertagen, wie jetzt zu weihnachten oder Neujahr....

Es ist grauenvoll, wenn eine Mensch, den man Liebt aus dem Leben gerissen wird. Meine Eltern, besonders meine Mutter, war nicht mehr in der Lage sich um uns (5 Kinder) zu kümmern. Zwar war bereits 1 Kind aus dem Haus und hatte bereits eigene Kinder, aber die restlichen 4 waren auf sich allein gestellt. So kam es das ich mit 13 Jahren die Verantwortung für ein 10 personen haushalt übernahm.

Heute bereue ich es das ich es jemanden erzählt habe und es nicht für mich behalten konne, da ich heute mehr darunter leiden muss denn je. Ich bekomme meine vergangenheit (Phsyvhatrie) immer wieder vorgeworfen.

Ich hoffe dir geht es heute nach 5 Jahren besser als mir nach fast 11 Jahren.

Lieben Gruß sandra

p.s.: Die Schmerzen lassen nach, nur in deiner Erinnerung wird er für ewig weiter leben .

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21. Mai 2011 um 0:20

So es ist 2011! man ich muss wass wieder was schreiben!
ich war sehr lange weg!

aber, ich habe ein link via favoriten!

daher, hab ich noch den link!

dennoch find ich dass forum einfach mega!

gruss an alle wo jemand, ein tragischer ferlust erleidet hat oder in eienr nanderen form!

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12. Januar 2013 um 13:00

Hallo
mein aufrichtiges beileid,auch wir haben letzten sommer meinen sohn verloren er war erst 28 jahre und hinterlässt zwei kleine kinder. Mit dem schmerz kann man sehr schlecht umgehn,zumindest ich als mutter. Das deine eltern zerbrechen glaube ich gerne mir gehts genauso. Es ist nunmal das eigene kind was man zu grabe tragen musste.

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29. August 2013 um 16:21

:,(
Mein großer Bruder ist im kommenden Januar bereits 9 Jahre Tod. Er nahm sich 2005 das Leben da er schon 2-3 Jahre an Depressionen litt. Ich war damals erst 11 und trotzdem tat es mir so unendlich weh. Und auch heute denke ich noch oft an ihn. er war damals 21 Jahre alt und ein Mensch der nur an andere dachte und pure Lebensfreude ausstrahlte. Keiner aus der Familie wusste von seiner Depression, nur ein paar seiner Freunde. Er war für mich jemand zum aufschauen. ein Vorbild. er hat mich beschützt und sich um mich gekümmert wenn es mir schlecht ging. Ich Liebte ihn über alles, das tue ich auch heute noch. Er fehlt mir auch heute nach so einer langen Zeit immer noch so sehr. klar die Zeit hat den schmerz gelindert aber es gibt immer noch diese Tage an denen alles wieder hochkommt. Er fehlt mir, er war einfach ein toller Mensch und ich würde alles dafür tun um ihn nocheinmal sagen zu können wie sehr ich ihn liebe. aber ich weiß das er mich und meine Geschwister sehr liebte, er hatte neben sich ein Bild von mir und meinem Bruder liegen und ein Armband an das meine Schwester ihm mal geschenkt hatte, obwohl er immer sagte oder so tat als fände er es hässlich... Man muss leider begreifen das dieser Mensch niemehr wiederkommt... vielleicht werde ich das nie begreifen. Als ich ihn damals im Sarg sah wünschte ich mir nichts mehr als das er wieder aufsteht.... Er fehlt mir sehr...

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21. Oktober 2013 um 0:17

Mach eine Traumatherapie bei Franz Ruppert oder bei einem seiner Therapeuten der nach seiner Methode
-dann wird dein Leben wieder erträglicher
-dann wirst du entdecken, warum dein Bruder so früh sterben musste
-dann lernst du deine Tränen und Trauer zuzulassen
-dann willst du nicht mehr deine Eltern retten sondern deine Gefühle zulassen und dein eigenes Leben leben
-das ist das beste was du für deine winzige Nichte und für dich tun kannst und erzähl ihr von deinem tollen Bruder am Wickeltisch, sie versteht dich!

-lies die Bücher von Franz Ruppert!!!
zuerst TRAUMA ANGST UND LIEBE
dann alle, die du noch bekommen kannst.

es gibt nichts anderes, nichts besseres!

Mein Bruder ist vor drei Tagen gestorben :
plötzlichlicher Herztod, er war doppelt so alt wie deiner, aber es tut genauso weh, weil ich die große Schwester bin, die auf ihn aufpassen sollte.

Das habe ich ihm versprochen bei seiner Geburt und konnte es nicht einhalten - darum tut es so weh!
Ja wir fühlen und wissen alles bereits im Bauch der Mutter!
Franz Ruppert schreibt gerade ein Buch über die Geburt, es wird erst im Herbst 2014 erscheinen. da stehen Fakten drin, die keiner wissen mag.

Mein Bruder wollte nie leben, er war schon als Baby magersüchtig, weil seine Mutter ihn ablehnte - sie war katholisch und daher auch psychotisch (Lies nach bei Ruppert woher Psychose kommt im Buch VERWIRRTE SEELEN

Mein Bruder hatte keine Kinder, weil er ihnen diese Angst, die er ausstehen musste, als er abgetrieben werden sollte nicht zumuten wollte
er hatte keine Frau, weil er kein Vertrauen zu den Frauen hatte, weil seine Mutter ihn ablehnte, weil sie ihn abtreiben wollte, weil sie bei ihm eine Teufelaustreibung machen ließ, bei der er fast ermordet wurde als Neugeborenes, das sind die Gründe, warum er so ein Scheißleben hatte!

Und jetzt ist er tot und tot ist tot. Es gibt keine Seele, die weiterlebt. Die Toten "geistern" nur in den Köpfen und Herzen der Lebenden.

Das Trauma wird direkt von Mutter zum Kind weitergegeben, es braucht dazu keine Seele: Wir bestehen aus 100 Prozent Gefühl, wenn wir gezeugt werden und registrieren jedes Wohlwollen und jedes Bösewollen unserer Mütter.
Die können auch nichts dafür, weil sie auch von ihren Eltern genauso traumatisiert wurden wie die wieder von ihren...... ein Tragödie ist das Leben und es könnte so schön sein.....
Gute Bessereung! Es lohnt sich anzufangen mit der Therapie und es geht nur ganz langsam, weil du es sonst nicht aushältst, welche Gefühle da auftauchen.

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21. Oktober 2013 um 0:23
In Antwort auf katri_12528710

:,(
Mein großer Bruder ist im kommenden Januar bereits 9 Jahre Tod. Er nahm sich 2005 das Leben da er schon 2-3 Jahre an Depressionen litt. Ich war damals erst 11 und trotzdem tat es mir so unendlich weh. Und auch heute denke ich noch oft an ihn. er war damals 21 Jahre alt und ein Mensch der nur an andere dachte und pure Lebensfreude ausstrahlte. Keiner aus der Familie wusste von seiner Depression, nur ein paar seiner Freunde. Er war für mich jemand zum aufschauen. ein Vorbild. er hat mich beschützt und sich um mich gekümmert wenn es mir schlecht ging. Ich Liebte ihn über alles, das tue ich auch heute noch. Er fehlt mir auch heute nach so einer langen Zeit immer noch so sehr. klar die Zeit hat den schmerz gelindert aber es gibt immer noch diese Tage an denen alles wieder hochkommt. Er fehlt mir, er war einfach ein toller Mensch und ich würde alles dafür tun um ihn nocheinmal sagen zu können wie sehr ich ihn liebe. aber ich weiß das er mich und meine Geschwister sehr liebte, er hatte neben sich ein Bild von mir und meinem Bruder liegen und ein Armband an das meine Schwester ihm mal geschenkt hatte, obwohl er immer sagte oder so tat als fände er es hässlich... Man muss leider begreifen das dieser Mensch niemehr wiederkommt... vielleicht werde ich das nie begreifen. Als ich ihn damals im Sarg sah wünschte ich mir nichts mehr als das er wieder aufsteht.... Er fehlt mir sehr...

Mach Traumatherapie nach Prof. franz Ruppert

-lies die Bücher von Franz Ruppert!!!
zuerst TRAUMA ANGST UND LIEBE
dann alle, die du noch bekommen kannst.

es gibt nichts anderes, nichts besseres!

Mein Bruder ist vor drei Tagen gestorben :
plötzlichlicher Herztod, er war viel älter als deiner, aber es tut genauso weh, weil ich die große Schwester bin, die auf ihn aufpassen sollte.

Das habe ich ihm versprochen bei seiner Geburt und konnte es nicht einhalten - darum tut es so weh!
Ja wir fühlen und wissen alles bereits im Bauch der Mutter!
Franz Ruppert schreibt gerade ein Buch über die Geburt, es wird erst im Herbst 2014 erscheinen. da stehen Fakten drin, die keiner wissen mag.

Mein Bruder wollte nie leben, er war schon als Baby magersüchtig, weil seine Mutter ihn ablehnte - sie war katholisch und daher auch psychotisch (Lies nach bei Ruppert woher Psychose kommt im Buch VERWIRRTE SEELEN

Mein Bruder hatte keine Kinder, weil er ihnen diese Angst, die er ausstehen musste, als er abgetrieben werden sollte nicht zumuten wollte
er hatte keine Frau, weil er kein Vertrauen zu den Frauen hatte, weil seine Mutter ihn ablehnte, weil sie ihn abtreiben wollte, weil sie bei ihm eine Teufelaustreibung machen ließ, bei der er fast ermordet wurde als Neugeborenes, das sind die Gründe, warum er so ein Scheißleben hatte!

Und jetzt ist er tot und tot ist tot. Es gibt keine Seele, die weiterlebt. Die Toten "geistern" nur in den Köpfen und Herzen der Lebenden.

Das Trauma wird direkt von Mutter zum Kind weitergegeben, es braucht dazu keine Seele: Wir bestehen aus 100 Prozent Gefühl, wenn wir gezeugt werden und registrieren jedes Wohlwollen und jedes Bösewollen unserer Mütter.
Die können auch nichts dafür, weil sie auch von ihren Eltern genauso traumatisiert wurden wie die wieder von ihren...... ein Tragödie ist das Leben und es könnte so schön sein.....
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gesendet am 21/10/13 um 00:32

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21. Oktober 2013 um 0:23

Mach eine Traumatherapie nach Prof. Franz Ruppert

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Mein Bruder ist vor drei Tagen gestorben :
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Das habe ich ihm versprochen bei seiner Geburt und konnte es nicht einhalten - darum tut es so weh!
Ja wir fühlen und wissen alles bereits im Bauch der Mutter!
Franz Ruppert schreibt gerade ein Buch über die Geburt, es wird erst im Herbst 2014 erscheinen. da stehen Fakten drin, die keiner wissen mag.

Mein Bruder wollte nie leben, er war schon als Baby magersüchtig, weil seine Mutter ihn ablehnte - sie war katholisch und daher auch psychotisch (Lies nach bei Ruppert woher Psychose kommt im Buch VERWIRRTE SEELEN

Mein Bruder hatte keine Kinder, weil er ihnen diese Angst, die er ausstehen musste, als er abgetrieben werden sollte nicht zumuten wollte
er hatte keine Frau, weil er kein Vertrauen zu den Frauen hatte, weil seine Mutter ihn ablehnte, weil sie ihn abtreiben wollte, weil sie bei ihm eine Teufelaustreibung machen ließ, bei der er fast ermordet wurde als Neugeborenes, das sind die Gründe, warum er so ein Scheißleben hatte!

Und jetzt ist er tot und tot ist tot. Es gibt keine Seele, die weiterlebt. Die Toten "geistern" nur in den Köpfen und Herzen der Lebenden.

Das Trauma wird direkt von Mutter zum Kind weitergegeben, es braucht dazu keine Seele: Wir bestehen aus 100 Prozent Gefühl, wenn wir gezeugt werden und registrieren jedes Wohlwollen und jedes Bösewollen unserer Mütter.
Die können auch nichts dafür, weil sie auch von ihren Eltern genauso traumatisiert wurden wie die wieder von ihren...... ein Tragödie ist das Leben und es könnte so schön sein.....
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gesendet am 21/10/13 um 00:32

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21. Oktober 2013 um 0:24
In Antwort auf xene_12631563

Mein Beileid
Liebe Shandona,

mein Bruder ist am 12.01.2000 von uns gegangen. Ich war damals 13 Jahre alt. Auch ich hatte das Gefühl stark sein zu müssen und konnte daher nicht weinen und trauern schon garnicht. Ich durfte mich nicht verabschieden von meinem bruder, da er keinen natürlichen Tod erlitt. Er wurde umgebracht. Er verkehrte in Kreise, die ihm das Leben kosteten.

Heute bin ich 24 Jahre alt und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihm denke und mir wünsche er wäre bei mir.... Mein Bruder war erst 19Jahre alt. Ich bin am 13.03.2000 Vergewaltigt worden, woraufhin ich versuchte mir das Leben zu nehmen, meine Familie war zu dem Zeitpunkt nicht für mich da.

Heute bereue ich das ich nicht weinen konnte, das ich nicht trauern konnte, das ich einfach nicht gezeigt habe wie ich mich Fühle. Es hat mir meine Leben gekostet. Ich Lebe auf dieser Welt und frage mich ehrlich gesagt warum ich es verdient habe und meine Bruder nicht.... er war so ein netter und liebensvoller Mensch, der Für Familie und Freunde da war.

Die Schmerzen vergehen zwar, aber ich denke jeden Tag an ihn und wünsche mir er würde wieder die Tür rein Kommen. Besonders an Feiertagen, wie jetzt zu weihnachten oder Neujahr....

Es ist grauenvoll, wenn eine Mensch, den man Liebt aus dem Leben gerissen wird. Meine Eltern, besonders meine Mutter, war nicht mehr in der Lage sich um uns (5 Kinder) zu kümmern. Zwar war bereits 1 Kind aus dem Haus und hatte bereits eigene Kinder, aber die restlichen 4 waren auf sich allein gestellt. So kam es das ich mit 13 Jahren die Verantwortung für ein 10 personen haushalt übernahm.

Heute bereue ich es das ich es jemanden erzählt habe und es nicht für mich behalten konne, da ich heute mehr darunter leiden muss denn je. Ich bekomme meine vergangenheit (Phsyvhatrie) immer wieder vorgeworfen.

Ich hoffe dir geht es heute nach 5 Jahren besser als mir nach fast 11 Jahren.

Lieben Gruß sandra

p.s.: Die Schmerzen lassen nach, nur in deiner Erinnerung wird er für ewig weiter leben .

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Das habe ich ihm versprochen bei seiner Geburt und konnte es nicht einhalten - darum tut es so weh!
Ja wir fühlen und wissen alles bereits im Bauch der Mutter!
Franz Ruppert schreibt gerade ein Buch über die Geburt, es wird erst im Herbst 2014 erscheinen. da stehen Fakten drin, die keiner wissen mag.

Mein Bruder wollte nie leben, er war schon als Baby magersüchtig, weil seine Mutter ihn ablehnte - sie war katholisch und daher auch psychotisch (Lies nach bei Ruppert woher Psychose kommt im Buch VERWIRRTE SEELEN

Mein Bruder hatte keine Kinder, weil er ihnen diese Angst, die er ausstehen musste, als er abgetrieben werden sollte nicht zumuten wollte
er hatte keine Frau, weil er kein Vertrauen zu den Frauen hatte, weil seine Mutter ihn ablehnte, weil sie ihn abtreiben wollte, weil sie bei ihm eine Teufelaustreibung machen ließ, bei der er fast ermordet wurde als Neugeborenes, das sind die Gründe, warum er so ein Scheißleben hatte!

Und jetzt ist er tot und tot ist tot. Es gibt keine Seele, die weiterlebt. Die Toten "geistern" nur in den Köpfen und Herzen der Lebenden.

Das Trauma wird direkt von Mutter zum Kind weitergegeben, es braucht dazu keine Seele: Wir bestehen aus 100 Prozent Gefühl, wenn wir gezeugt werden und registrieren jedes Wohlwollen und jedes Bösewollen unserer Mütter.
Die können auch nichts dafür, weil sie auch von ihren Eltern genauso traumatisiert wurden wie die wieder von ihren...... ein Tragödie ist das Leben und es könnte so schön sein.....
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gesendet am 21/10/13 um 00:32

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21. Oktober 2013 um 0:26
In Antwort auf fritzi_12509618

Mein bruder ist bei einem schrecklichen autounfall gestorben
hallo. ich bin 21 jahre alt und habe vor 3 monaten meinen 25 jährigen bruder bei einem schrecklichen autounfall verloren. sein bester freund, den ich seitdem ich ca. 7 jahre alt war kenne, ist ebenfalls dabei gestorben. ich habe sonst keine geschwister. mein bruder war alles für mich. da meine mutter und mein vater immer arbeiten mussten, hat er auf mich aufgepasst. in den letzten 5 jahren war mein bruder auch nicht mehr nur mein bruder sondern ebenfalls ein guter freund. wir sind zusammen auf partys gegangen, seine freunde wurden zu meinen freunden und umgekehrt. er war sehr stolz auf mich weil ich auch kurz vor meinem abitur stand. doch 2 wochen bevor die prüfungen losgegangen sind, habe ich in der bibliothek einen anruf von meiner mama bekommen, sie meinte, dass mein bruder einen autounfall hatte, schwer verletzt sei und ich sofort nach hause kommen sollte. was ich nicht wusste war, dass er auf der stelle tot war. sein bester freund ebenfalls.
2 tage später habe ich meinen bruder und seinen freund auch im sarg gesehen. sie haben beide nicht mehr so ausgeschaut, wie man sie kennt. aber ich musste ihm noch eine letzte umarmung und ein bussi geben.
in unserem kleinen ort sind alle immer noch entsetzt. die beiden waren unglaublich beliebt. doch ein baum hat ihnen das leben genommen.
ich hab 2 wochen nach seinem tod trotzdem das abitur geschrieben ohne zu lernen und habe es dennoch geschafft. die ablenkung in den wochen nach seinem tod und die vielen freunde und bekannte halfen mir sehr. doch nun ist der alltag da und er fehlt mir unglaublich.
die lehre die ich verspüre ist so extrem.
ich wünsche allen, die so etwas durchgemacht haben viel kraft.

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Das habe ich ihm versprochen bei seiner Geburt und konnte es nicht einhalten - darum tut es so weh!
Ja wir fühlen und wissen alles bereits im Bauch der Mutter!
Franz Ruppert schreibt gerade ein Buch über die Geburt, es wird erst im Herbst 2014 erscheinen. da stehen Fakten drin, die keiner wissen mag.

Mein Bruder wollte nie leben, er war schon als Baby magersüchtig, weil seine Mutter ihn ablehnte - sie war katholisch und daher auch psychotisch (Lies nach bei Ruppert woher Psychose kommt im Buch VERWIRRTE SEELEN

Mein Bruder hatte keine Kinder, weil er ihnen diese Angst, die er ausstehen musste, als er abgetrieben werden sollte nicht zumuten wollte
er hatte keine Frau, weil er kein Vertrauen zu den Frauen hatte, weil seine Mutter ihn ablehnte, weil sie ihn abtreiben wollte, weil sie bei ihm eine Teufelaustreibung machen ließ, bei der er fast ermordet wurde als Neugeborenes, das sind die Gründe, warum er so ein Scheißleben hatte!

Und jetzt ist er tot und tot ist tot. Es gibt keine Seele, die weiterlebt. Die Toten "geistern" nur in den Köpfen und Herzen der Lebenden.

Das Trauma wird direkt von Mutter zum Kind weitergegeben, es braucht dazu keine Seele: Wir bestehen aus 100 Prozent Gefühl, wenn wir gezeugt werden und registrieren jedes Wohlwollen und jedes Bösewollen unserer Mütter.
Die können auch nichts dafür, weil sie auch von ihren Eltern genauso traumatisiert wurden wie die wieder von ihren...... ein Tragödie ist das Leben und es könnte so schön sein.....
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gesendet am 21/10/13 um 00:32

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21. Oktober 2013 um 0:28
In Antwort auf maata_11916132

Mir geht es ähnlich
Mein Bruder ist schon im November 2007 gestorben, doch wenn ich mir so überlege, dass ich erst jetzt auf den Gedanken kommen, nach solchen Foren zu suchen, denke ich, ich fange jetzt erst mit der Trauerarbeit an. Ich habe die ganze Zeit schon gesagt, irgenwann überfällt es mich und nun scheine ich mich diesem Zeitpunkt zu nähern. Auch ich hatte bislang keine Zeit selbst zu trauern, da auch ich stark sein musste. Ich muss es noch immer, denn ich bin die Einzige, die meiner Mutter noch bleibt, da kann ich ja schlecht zeigen, wie es in mir ausssieht. Man schiebt es immer weiter und denkt, es kann ewig so weiter funktionieren. Auch er war mein "großer Bruder" und so haben wir uns auch erst wirklich verstanden, nachdem wir beide unser eigenes Leben aufgebaut haben, denn unser Vater war schon 1973 verstorben.
Meine Ma hat 3 Monate nach dem Tod von meinem Bruder auch noch ihren Lebensgefährten (es war besser so, denn er hatte Alzheimer und Parkinson) verloren und drohte arg, in den Alkoholismus zu verfallen. Es scheint so, als hätten wir dieses Problem zumindest gemeistert, aber die Sorgen hören nicht auf, ich konzentriere mich immer noch nicht auf mich selber. Oft denke ich tatsächlich, er guckt mir von "oben" zu und es ist o. k., doch meine Trauer bleibt. Man möchte noch so viel sagen....

Mach eine Traumatherapie nach Prof. Franz Ruppert
dann hören die Sorgen auf in spätestens zwei Jahren

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31. Januar 2014 um 0:57

Liebe Shandona
ich hoffe es geht dir inzwischen etwas besser. Auch ich habe im März 2013 meinen großen Bruder verloren. Bald ist es ein jahr und an manchen tagen kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen. Man erinnert sich an jedes Datum, sagt sich hier am 16.2. haben wir uns zum letzten mal gesehen usw. Es ist hart, wenn man als verwaistes Geschwister zurückbleibt, er war mein einziger bruder. Alle bedauern natürlich die Eltern und die Frau und Kinder, aber das es auch für mich als seine Schwester die reinste Hölle gewesen ist und manchmal noch ist, da haben viele kein Verständnis. Für die müsste ich doch jetzt endlich aml wieder "normal" werden.
In Gedenken an mein liebes Bruderherz ....
Viele Grüße

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16. Dezember 2015 um 14:56

Meine Familie ist zerbrochen
mein Bruder ist gestorben als ich noch nicht auf der Welt war.
ich kenne ihn zwar nicht aber ich wünsche mir das er einfach wider lebt. Er ist mit eineinhalb ab Krebs gestorben. Meine Mutter sagt: Papa und sie seien nur noch zusammen gewesen damit sie noch ein Kind bekommen (mich). Als ich fünf war haben sie sich geschieden und redeten nicht mehr zusammen mein Vater hat sich eine neue Familie (also eine Frau mit zwei Kinder) Gegründet. Der eine ist ein Jahr älter als ich und der andere 4 Jahre. Mein leiblicher Bruder währe ja 5 Jahre älter als ich und ich habe immer den 4 Jahre älteren als mein leiblicher gesehen. Also als ob der es währe versteht ihr? schreibe mehr wenn mir noch was einfählt

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Frühere Diskussionen
Verwirrt von den verschiedenen EInschätzungen
Von: sternenadamant
neu
16. Dezember 2015 um 13:51
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