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Tod meiner Oma am 16.07.2005

3. August 2005 um 8:52

Hallo! Ich habe ein großes Problem. Am 16.07. ist meine Oma verstorben. Einfach so. Sie war erst 72 Jahre alt und ist einfach so umgefallen. Ich komm einfach nicht damit klar, dass ich sie nie wieder sehen kann. Ich werde nicht damit fertig, dass es sie nicht mehr gibt. Ich konnte mich nicht mehr von ihr verabschieden und das nagt ganz schön an mir. Ich bin jeden Tag nur am weinen, weil ich nicht drüber weg komme. Für mich war es der erste Mensch, der gestorben ist, der mir richtig wichtig war. Kann mir vielleicht jemand helfen, und mir Tips geben, wie ich besser damit klar komme?

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3. August 2005 um 12:54

Lass der Zeit...Zeit
Hallo Trauerengel

Man muss die Trauer zulassen und sie annehmen um jemals eine Chance zu haben sie zu verarbeiten. Es gibt diverse Phasen der Trauer. Jeder macht sie durch, aber nicht unbedingt in der gleichen Reihenfolge.

Wut, Revolte, Unverständnis, Nichtglaubenwollen, Schmerz, all diese Gefühle kommen in einem hoch. Wichtig ist, dass man sie alle bewusst erlebt, sie zulässt, sie annimmt und lernt mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen.

Der Weg ist lang und steinig. Man fällt immer wieder......aber nur eines zählt, wieder aufstehen und weiter gehen.

Es wird der Tag kommen, wo du nicht nur traurig sein wirst sie verloren zu haben, sondern dankbar sie so lange gehabt zu haben. Jede Erinnerung wird tief in deinem Herzen eingeschlossen bleiben und eines Tages nicht mehr so Weh tun wie heute.

Tot sind nur die, die man vergisst Trauerengel.....
und verabschieden kannst du dich ja, rede mit ihr, sie ist nur sozusagen nach nebenan gegangen, in einer Dimension, die wir nicht kennen und nicht begreifenn.

Sie wird dir helfen den Weg ohne sie weiterzugehen.
Und denk dran.... sie hat einen schönen Tod gehabt und nicht gelitten. Vielleicht wurde ihr dadurch vieles erspart, was so im Alter noch kommen kann.

Weine ruhig - lass es raus - Tränen sind ein Ventil für die schmerzende Seele.
Ich wünsche dir die Menschen, die du jetzt brauchst um diese Zeit zu überstehen.

Cabochon

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13. August 2005 um 19:16

Du Arme...
Hi Trauerengel!

Das tut mir sehr leid für dich, mir ging es ähnlich wie dir, meine Oma ist auch gestorben sogar noch viel jünger...Es war auch der erste Mensch, der gestorben war, und mir wichtig war, ich bin auch nicht damit klar gekommen, aber dass ist selbstverständlich. Du musst die Trauer raus lassen, und weinen. Dann geht es dir besser. Mir hat es auch geholfen, mit jemandem zu reden, allerdings nciht aus der Familie, der auch darunter gelitten hat. Sonderen mit jemandem aus dem Freundeskreis oder so. Du musst einfach denken, sie ist gar nicht weg, denn in deinem herzen ist sie bei dir. Vielleicht hilft es dir auch, wenn du zu ihrem Grab gehst und mit ihr redest! Ich hoffe du findest einen Weg, nicht immer an deine Oma zu denken!
Aber du darfst sie auf gar keinen Fall vergessen!

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14. September 2005 um 18:03

Deine Oma ist immer bei dir!
Hallo Trauerengel
Ich kann verstehen wie du dich fühlst...nur allzu gut!
Als meine Oma starb war ich gerade 10..und ich weiss es noch wie heute..sie war für mich die wichtigste Person bis dahin in meinem Leben..es war alles sehr schrecklich und mein OPa war nur 3 Monate vorher verstorben.....heute bin ich 36 und meine Oma ist immer noch sehr nah!
Und immer wenn etwas sehr schlimmes seid dem passierte war sie mir nah ich konnte sie spüren und sie gab mir sogar Trost und Rat,,das klingt vieleicht verrückt ,aber es ist so,und es ist schön so weil ich fühle das sie nie wirklich gegangen ist!
Lass dir Zeit zum trauern,,lasse deinen Trähnen freien Lauf,stell ein Foto auf und glaube mir sie ist bei dir immer!
Ich wünsche dir ganz viel Glück ganz viel Kraft!
Du wirst damit klar kommen,auch wenn es dir im moment unmöglich erscheint!
Lieben Gruss Sternchen361

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27. September 2005 um 13:08

Mir geht es auch so
Hallo Trauerengel,
ich weiß wie du dich fühlst. meine oma ist zwar schon am 9.94.05 verstorben aber es tut immer noch weh wenn ich daran denke. Das schlimmste daran ist das ich zu diesem zeitpunkt Hochschwanger war, es wäre ihr erstes Ur-Enkel gewesen. So richtig verabschieden konnte ich mich auch nicht da sie im Krankenhaus lag und die gefahr war das ich mich mit Vieren anstecken könnte.Es war eine sch... Zeit man konnte ihr nicht mehr helfen und das tat mir so weh,da ich auch sehr an ihr hing obwohl sie seit Jahren an Alzheimer litt. Für sie war es eine erlösung den sie wollte nie leiden. Und Gott hat sie dann zu sich geholt.Am 19.04 wurde sie dann beerdigt und alle hatten Angst das es bei mir los geht. Genau 1 Monat später kam mein Engel zu Welt( Der Entbindungtermin war der 11.05) und ich weiß das meine Oma ein Stück ihn ihr weiter lebt und sie beschützt. jeder gang zum Friedhof ist schwer auch wenn es einwenig her ist . Es wird immer schwer fallen . Irgendwann wenn mein Engel groß genug ist wede ich mit ihr hin gehen und ihr erklären das dort ihre liebe Ur- Oma liegt.
Es hilft wenn man über den Schmerz redet.Oder geh zum Friedhof und rede mit deiner Oma. Sie wird in deiner Nähe sein. Du wirst es spüren so geht es mir zumindestens. Ich rede immer mit meiner Oma. Das hat mir geholfen. reden ist das besste was man machen kann auch wenn es einen schwer fällt.
Hoffe dir geht es bald besser.
LG Tanja

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19. Dezember 2005 um 10:14

Tod meiner Oma
Hallo , ja ich kenne das gefühl, meine oma ( wo ich aufgewachsen bin) ist letzte woche gestorben. Mir fehlt sie auch wahnsinnig und es tut sehr weh, vorallem weil sie alles für mich getan hat, und ich konnte mich auch nícht verabschieden, sie ist auf den kopf gefallen und hat uns nichts gesagt und ist in ihren schmerzen gestorben,-((( erst 2 tage später haben wir die polizei geholt. Ich habe an diesen tag gemeint mir nimmt jemand meine seele weg.. mann fühlt sich leer und total alleine gelassen obwohl alle da sind für einen. Ich habe mir dann immer gesagt du lebst jetzt in frieden und bist immer für mich da.. Vorallem die beerdigung war sehr schlimm für mich.. bin zusammen gebrochen.. meine mutter ist da nicht so.. aber für mich war sie wie meine mutter.. denke Positiv, besuche sie oft am grab und rede mit ihr was du erlebt hast wie du dich fühlst usw.. das hilft.. ich habe oder mache das auch.. und lass es raus,,Das tat mir gut. Grüsse

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4. Februar 2006 um 0:04

Keine ahnung wie
bei mir war es nicht anders.meine granny ist vor 1 und einem halben jahr gestorben und ih bin jetzt noch nicht drüber hin weg.

wie soll ich dir einen rat geben es ist nicht leicht

das schlimme am tod ist nicht die tatsache dass er einen geliebten menschen nimmt, sondern vielmehr dass er uns mit unseren errinerungen allein lässt.

vielleicht bringt dir das ein licht in deine dunkelheit.

ich kann nur so viel dazu sagen, lebe von ihr versuche raus zufinden was sie dir vermacht hat ich meine nichts materielles.

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10. November 2006 um 15:56

Meine Oma ist gestern gestorben!
Hallo,
meine geliebte Oma ist gestern mittag verstorben! Sie war eigentlich noch ziemlich fit obwohl sie schon 88 war! Am Freitag vor einer Woche ist ihr schwindelig geworden und sie ist auf den Boden geknallt. Dabei hat sie sich den Oberschenkel gebrochen. Sie kam ins Krankenhaus und wurde am Dienstag operiert. Am Mittwoch ging es ihr dann sehr schlecht ... als ich gestern (Donnerstag, 09.11.2006) von der Schule nach Hause kam, wollte meine Mutter gerade losfahren, weil meine Cousine vom Krankenhaus aus angerufen hat, dass es meiner Oma nicht gut geht. Ich bin mit meiner Mutter gefahren. Bis ins Krankenhaus braucht man von ca. eine 3/4 Stunde! Als wir dann endlich ankamen und aus dem Fahrstuhl ausstiegen, kam uns meine Cousine entgegen und sagte:"Sie hat es nicht geschafft!" Das wars also, meine Oma ist tot!!! Ich kann mir mein Leben nicht ohne sie vorstellen. Sie hat fast jeden Tag bei uns angerufen ... sie wohnte auch im selben Ort wie wir. Was wird nun aus ihrer Katze an der sie sehr hing? Wir können sie nicht nehmen, weil unsere Katze sehr kampflustig ist. Wer wird mir an meinem Geburtstag Rosen aus dem eigenen Garten schenken? Wer wird mich am Telefon immer mit:"Ja d Sonja isch halt da!" begrüßen? Ich vermisse sie so schrecklich!!! Das schlimmste für mich ist allerdings der Fakt, dass ich sie kein einziges Mal im Krankenhaus besucht habe. Erst als es zu spät war ...

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17. November 2006 um 2:14

Willkommen im club
ich habe vor 6 jahren meinen grosvater verloren. er war erst 55 jahre alt. ich komme immernoch nicht dammit klar. ich weiss wie es dir geht. doch helfen kann ich dir leider nicht. kann mir ja selber nicht helfen. ich denke immer er ist nur für eine lange zeit weg. doch dan denke ich wieder ich werde ihn nie wieder sehen. er kann mich nicht durch mein leben begleiten. ich war damals 10 j. alt. ich und er waren uns sehr nahe. heute weine ich immernoch darüber..jede woche wen ich im bett liege. jeder gedanke an ihn bringtmich um. ich kann ihn einfach nicht wieder zurück haben. er ist einfach von uns gegangen. ich glaube, wen er noch leben würde, wäre in meinem leben und in meiner familie alles viiiel besser. ich frage mich imemr: warum müssen immer nur die guten sterben???!
(( jezt muss ich schonwieder heulen...

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5. Januar 2007 um 10:35

Dies Jahr ist...
...mein Opa verstorben, es hat mich auch sehr mitgenommen & ich kann immer noch nicht klar denken...habe auch ein eigenen beitrag geschrieben, "Mein geliebeter Opa" da erzähl ich wie es mir geht >.<

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5. April 2007 um 10:51

Hallo
Alos ich kann dich sehr gut versten. Ich habe mein gelibten paper verloren er ist am 22 juni 2004 verstorben er wahr erst 46 jahre alt. Es wahr ein sehr schwere zeit für mich und meine Familie . Mein Papa würde auf ein aml schwer krank er hatte lungen grebs . Leider wahr die krankheit stärger alls ich. Ich kann es immer noch nicht vergesen. Du wirst merken das es dauert bis der schmerzt ein wenig weg ist . Aber der schmertz bleib immer . Der schmertz vollgt dir bis ans ende der welt. Ich kann dir lider nicht helfen aber du schafst es . Alles hir schafen das. ich bin heute noch nicht drüber weg . Als mein papa verstarb brach eine welt zu sammen , das schlimmste wahr ich musste alleine da durch.Meine4 mutter und meine geschwister haben zusamen gehalten und mich aus geschloßen . Aber genau das hat mich stark gemacht. Dann paar monate nach mein papas tot bin ich schwanger geworden. Und habe das kind auch bekommen . In der schwanger schaft bin ich von zu hause aus gezohgen weil mich alles an mein papa erinert hat über all wo er wahr. Das hat mich wahnisingi gemacht und der schmerzt wohrde immer große. Aber egal wo du bist der schmertzt bleibt.Aber da woh ich ihn gezogen bin wahr unter mir ein miter , der micht ständig betrot hab das ich es nicht mehr aus gehalten hab . Und hab die entscheidung getrofen in dem dorf zu ziehe woh mein freund wohn . Jetzt wohen ich in sayn und die wuder ich sofort auf genaommen hir bin ich glücklich . Klar denk ich an mein papa jeden tag und es gibt auch tage wo ich nur weine aber das ist so. In zwichen wohne ich mit mein freund zusammen und mein sohn ist 16 monate . In paar tagen werde ich heiraten . Mir geht es super . jetzt kommt noch ein schlag der mich tif getrofen hab. mein opa ist auch schwer krank er hat darmmkerbs und er hat nicht mehr lange . Aber ich bin stark. ich kann euch nur ein tipp geben wie ihr vileicht da mit besser klar kommt. alos ich komm da mit klar. Ich hab ein regal an die wand auf geängt da ist ein großes blid von mein papa . Es steht immer frichen blumen und es ist immer eine kerzte an . Da kann ich mit ihm reden. und hab ihn ganz nah bei mir. Weil ich nicht so oft auf den fridof kann weil es auch zu weit ist. aber es hilft mir ein wenig. Ichweiß wie ihr euch alle fühlt . es ist nicht einfach . Ich hab auch jeden tag große sehnsucht das mein hertz da ran zerbricht. Und ich versuche jeden tag da mit zu leben. aber wenn ich mein sohn sehe denke ich du danst dich nicht hängen lases er brauc dich. Der schmertz würd inne vergehen egal wo du bist.
gruß nina
p.P galubt dan euch selber dann schaft ihr es auch. Braucht ihr eim zum rede der euch zu hört . ich hab für alle ein ofenes ohr

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