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Tod meiner geliebten Mutter durch Versagen des Arztes

10. April 2007 um 16:33

Meine Mutti ist am 19.03.2007 im Elisabeth Krankenhaus in Bonn gestorben Sie war nie krank und voller Lebensfreue, Elan, Optimismus und Vorfreude auf das Rantnerleben, welches im August dieses Jahres begonnen hätte. Sie ist 6 Tage vor ihrem Tod wegen einer Entzündung im Körper ins Krankenhaus gekommen. Dort hat man nichts gemacht, sondern nur abgewartet, wie die Entzündung sich "ausbreitet". Man hat kurz auf Rheuma behandelt, was von einem zugezogenen Rheumatologen als unnötig beschrieben wurde. Der ganze Körper war von mehr als 1.000.000 (einer Millionen) Streptokokken pro ml Blut befallen und komplett entzündet. Man hat ihr kein Antibiotikum verabreicht. Am Sonntag hat sie über ganz schlimme Rücken- und Oberbauschmerzen geklagt - bei einer Frau ein sicheres Anzeichen für einen bevorstehenden Herzinfarkt. Dieses teilte ich dem behandelnden Arzt sofort mit - er meinte nur, dass man ja nicht bei jeder Frau mit Rücken- und Bauchschmerzen einen Herzinfakt vermuten könne. 18 Stunden später war sie tot - Herzinfarkt!!! Und das im Krankenhaus. Durch die Entzündung im Körper war wohl auch das Herz befallen!!! Hätte man ihr Antibiotika und Peniccilin verabreicht, würde sie heute wieder fröhlich mit uns am Tisch sitzen!!!
Ich vermisse sie so sehr, ihre Wärme und Nähe, ihre Herzlichkeit, wir waren nicht nur Mutter und Tochter, sondern richtig gute Freundinnen. Gab es etwas zu berichten, riefen wir uns immer sofort an - manchmal mehrmals täglich! Sie war immer nur für andere da und immer fröhlich und gut gelaunt - immer ehrlich, nie ungerecht. Wenn die Türe aufging und Mutti kam herein, dann kam die Sonne ins Zimmer!!! Ich vermisse sie so sehr!!! Warum gerade du, geliebte Eule stnad auf dem Beerdigungskranz meines Vaters... Daher auch mein Nickname...WARUM????? Sie hat soooo gerne gelebt!!! Plötzlich ist alles so leer!!! Sie wurde mitten aus dem Leben gerissen.... Es tut sooo weh!!!! Aber ich spüre sie trotzdem bei mir und hoffe, dass es ihr dort, wo sie nun ist auch so gut geht! Trotzdem schmerzt die Endgültigkeit so sehr. Der Tod war so sinnlos und unnötig!!!
Ic kann nicht weiter schreiben...
Die Eulentochter

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10. April 2007 um 23:37

Ich kann mit Dir fühlen
Meine Mutti, die ich über alles liebe, ist am 13.03.07 ganz plötzlich aus ihrem Leben gerissen worden. Genau so, wie Du Deine Mutti beschreibst, war meine Mutti auch. Die Sonne meines Lebens.. immer für mich da, unersetzlich. Unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Ich spüre sie auch in mir, das gibt mir oft Kraft, aber der Schmerz ist kaum auszuhalten.
Alles Liebe
maren

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11. April 2007 um 20:10
In Antwort auf thalia_12920819

Ich kann mit Dir fühlen
Meine Mutti, die ich über alles liebe, ist am 13.03.07 ganz plötzlich aus ihrem Leben gerissen worden. Genau so, wie Du Deine Mutti beschreibst, war meine Mutti auch. Die Sonne meines Lebens.. immer für mich da, unersetzlich. Unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Ich spüre sie auch in mir, das gibt mir oft Kraft, aber der Schmerz ist kaum auszuhalten.
Alles Liebe
maren

Die Sonne unseres Lebens
Liebe Maren,

es tut gut, zu wissen das auch andere das erleben und der Schmerz findet Anteilnahme. Danke für deine Antwort - lass uns stark sein - unsere Mütter würden wollen, dass wir wieder lachen!

Liebe Grüße
Anja

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11. April 2007 um 20:12

Danke
Liebes spanishgirl,

deine lieben Worte und aufrichtige Anteilnahme und Wünsche tun mir gut. Danke.
Dir auch alles, alles Liebe und Gute!!!

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16. April 2007 um 19:35
In Antwort auf yildiz_12721147

Danke
Liebes spanishgirl,

deine lieben Worte und aufrichtige Anteilnahme und Wünsche tun mir gut. Danke.
Dir auch alles, alles Liebe und Gute!!!

Oh wei
das tut mir sehr dolle leid....echt.... mir geht das auch sehr nahe, da meine oma vor kurzem verstorben ist, und ihr einiger wunsch war mich kennenzulernen(sie lebt im iran), aber wie es ist seine mutter zu verlieren, ich möchte gar nicht dran denken..
und wenn dann die ärzte auch noch scheiße bauen... das ist echt bitter.. aber die wollten das sicher auch nicht,ärzte sind eben auch nur menschen...
ich hoffe es geht dir bald wieder besser.. sie wird immer bei dir sein glaub mir.... mein vater ist schwer krank und wird vermutlich nur noch 2-3 jqhre zu leben haben.. deswegen trifft mich das so... mein beileid...

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17. April 2007 um 9:21
In Antwort auf aryana_12543070

Oh wei
das tut mir sehr dolle leid....echt.... mir geht das auch sehr nahe, da meine oma vor kurzem verstorben ist, und ihr einiger wunsch war mich kennenzulernen(sie lebt im iran), aber wie es ist seine mutter zu verlieren, ich möchte gar nicht dran denken..
und wenn dann die ärzte auch noch scheiße bauen... das ist echt bitter.. aber die wollten das sicher auch nicht,ärzte sind eben auch nur menschen...
ich hoffe es geht dir bald wieder besser.. sie wird immer bei dir sein glaub mir.... mein vater ist schwer krank und wird vermutlich nur noch 2-3 jqhre zu leben haben.. deswegen trifft mich das so... mein beileid...

Götter in weiß
Du hast sicher recht, es war keine Absicht vom Arzt, aber eine absolute Ignoranz. Ich habe ihn mehrfach darauf hingewiesen, dass er meine Mutter kardiologisch untersuchen solle. Ich stand schließlich mit ihrem Hausarzt und einem bekannen Chefarzt eines anderen Krankenhauses in Kontakt. Alles, deutete auch auf eine Herzentzündung hin und der Arzt meinte wörtlich zu mir:

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17. April 2007 um 9:24
In Antwort auf aryana_12543070

Oh wei
das tut mir sehr dolle leid....echt.... mir geht das auch sehr nahe, da meine oma vor kurzem verstorben ist, und ihr einiger wunsch war mich kennenzulernen(sie lebt im iran), aber wie es ist seine mutter zu verlieren, ich möchte gar nicht dran denken..
und wenn dann die ärzte auch noch scheiße bauen... das ist echt bitter.. aber die wollten das sicher auch nicht,ärzte sind eben auch nur menschen...
ich hoffe es geht dir bald wieder besser.. sie wird immer bei dir sein glaub mir.... mein vater ist schwer krank und wird vermutlich nur noch 2-3 jqhre zu leben haben.. deswegen trifft mich das so... mein beileid...

Götter in weiß
Du hast sicher recht, es war keine Absicht vom Arzt, aber eine absolute Ignoranz. Ich habe ihn mehrfach darauf hingewiesen, dass er meine Mutter kardiologisch untersuchen solle. Ich stand schließlich mit ihrem Hausarzt und einem bekannen Chefarzt eines anderen Krankenhauses in Kontakt. Alles, deutete auch auf eine Herzentzündung hin und der Arzt meinte wörtlich zu mir: Ich bin der Facharzt, ich weiß was ich zu tun habe. Ihre Mutter hat nichts am Herzen. Das muß ich nicht untersuchen, das sehe ich so. Drei TaAge später war sie tot - Herzversagen! Dir und deinem Vater wünsche ich alles alles Gute!

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17. April 2007 um 15:20

Ich fühle mit Dir liebe Eulentochter
Liebe Eulentochter,
ich habe vor 2 1/2 Jahren meinen Vater verloren. Er war ein Jahr sehr krank... Noch oft könnte ich aus dem nichts in Tränen ausbrechen, schreien weil ich es nicht verstehe... Das schlimme, ich fühle ihn nicht mehr bei uns... An dem Tag, als er starb, war er irgendwie schon weg. Ich weiß, das klingt furchtbar und schlimm... Dann denke ich, er ist gegangen, weil er gehen durfte. Ich bin überzeugt, dass es Deiner Mutti gut geht ! Trauer um sie, aber wenn Du irgendwann die traurige Tatsache ein wenig akzeptieren konnte, laß sie los! Dafür ist es aber jetzt zu früh. Sprich mit ihr (ich lese meinem Papa heute hin und wieder noch die Bundesligatabelle vor), verschaffe Dir kleine nette Rituale und sag ihr, dass Du sie vermisst und lieb hast ! Die hört und fühlt Dich !
Wünsche Dir viel Kraft, Du bist nicht allein,
Strandperle

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18. April 2007 um 9:35
In Antwort auf abbey_12448614

Ich fühle mit Dir liebe Eulentochter
Liebe Eulentochter,
ich habe vor 2 1/2 Jahren meinen Vater verloren. Er war ein Jahr sehr krank... Noch oft könnte ich aus dem nichts in Tränen ausbrechen, schreien weil ich es nicht verstehe... Das schlimme, ich fühle ihn nicht mehr bei uns... An dem Tag, als er starb, war er irgendwie schon weg. Ich weiß, das klingt furchtbar und schlimm... Dann denke ich, er ist gegangen, weil er gehen durfte. Ich bin überzeugt, dass es Deiner Mutti gut geht ! Trauer um sie, aber wenn Du irgendwann die traurige Tatsache ein wenig akzeptieren konnte, laß sie los! Dafür ist es aber jetzt zu früh. Sprich mit ihr (ich lese meinem Papa heute hin und wieder noch die Bundesligatabelle vor), verschaffe Dir kleine nette Rituale und sag ihr, dass Du sie vermisst und lieb hast ! Die hört und fühlt Dich !
Wünsche Dir viel Kraft, Du bist nicht allein,
Strandperle

Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer
Liebe Strandperle,
danke für deine herzlichen Worte. Ich spüre Mutti immer noch bei mir, manchmal sehe ich sie regelrecht vor mir stehen und mit mir rumblödeln und lachen, wie wir es so oft taten! Ich glaube schon, dass ich sie losgelassen habe und hoffe und glaube, dass es ihr dort, wo sie jetzt ist, gut geht. Nur, sie hätte so gerne noch gelebt!!! War so voller Pläne und Vorfreude auf das Rentnerleben! Ja, ich spreche mit ihr und bitte sie manchmal um Rat. Im Wohnzimmer hängt ein großes Foto von ihr und abends werden die Kerzen darunter angezündet. Dir wünsche ich weiterhin alles Liebe und Gute!!!
Eulentochter

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24. April 2007 um 15:37

...ich kann dich so gut verstehen...
heute ist wieder mal ein Tag an dem ich nicht weiter weiß und alles in Frage stelle..meine mutter ist dieses Jahr am 22.01. gestorben...es war abzusehen dass es irgendwann passiert..sie hatte eine Leberzirose...aber dann passierte es so plötzlich von heut auf morgen...ich habe es gespürt und bin zu ihr nach hause...so habe ich gerade noch die letzten 2 min von ihr mit bekommen...das war hart aber es hat mir gezeigt und zu spüren gegeben..dass wir eine verbindung miteinander haben und dass dort irgendetwas existieren muss!
Warst du bei deiner mutter als sie starb?
es ist wirklich das schlimmste was passieren kann..es wirft einen so aus dem leben...ich bin jetzt 19 jahre alt in 4 wochen habe ich prüfungen...eigentlich müsste ich lernen und einen klaren kopf haben ...stattdessen sitze ich hier surfe im intenet über den tod...
Eulentochter...der schmerz wird immer bleiben...abe von zeit zu zeit wird es besser gehen...es wird schwer für dich sein es zu realisieren,da es so plötzlich ging...ich bin mir ganz sicher dass es ihr sort gut geht wo auch immer sie gerade ist...und du darfst nicht vergessen,dass iwr beide jetzt die besten schutzengel dieser welt haben...
Ich wünsche dir von ganzem herzen dass du einen weg findest mit der trauer und dem schmerz klar zu kommen...wichtig ist dass du jemanden zum reden hast und nicht alles in dich hinein frisst!den fehler habe ich gemacht..habe viel zu lange (3mon)verdrängt...wollte es vor mir her schieben bis ich die prüfungen hinter mir habe...und dann kommt es auf einmal wie heute aus mir raus....
Trauer ist ganz normal und gesund...also nimm dir die zeit die du brauchst...
liebe grüße Lena

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26. April 2007 um 11:11
In Antwort auf yazmin_12442731

...ich kann dich so gut verstehen...
heute ist wieder mal ein Tag an dem ich nicht weiter weiß und alles in Frage stelle..meine mutter ist dieses Jahr am 22.01. gestorben...es war abzusehen dass es irgendwann passiert..sie hatte eine Leberzirose...aber dann passierte es so plötzlich von heut auf morgen...ich habe es gespürt und bin zu ihr nach hause...so habe ich gerade noch die letzten 2 min von ihr mit bekommen...das war hart aber es hat mir gezeigt und zu spüren gegeben..dass wir eine verbindung miteinander haben und dass dort irgendetwas existieren muss!
Warst du bei deiner mutter als sie starb?
es ist wirklich das schlimmste was passieren kann..es wirft einen so aus dem leben...ich bin jetzt 19 jahre alt in 4 wochen habe ich prüfungen...eigentlich müsste ich lernen und einen klaren kopf haben ...stattdessen sitze ich hier surfe im intenet über den tod...
Eulentochter...der schmerz wird immer bleiben...abe von zeit zu zeit wird es besser gehen...es wird schwer für dich sein es zu realisieren,da es so plötzlich ging...ich bin mir ganz sicher dass es ihr sort gut geht wo auch immer sie gerade ist...und du darfst nicht vergessen,dass iwr beide jetzt die besten schutzengel dieser welt haben...
Ich wünsche dir von ganzem herzen dass du einen weg findest mit der trauer und dem schmerz klar zu kommen...wichtig ist dass du jemanden zum reden hast und nicht alles in dich hinein frisst!den fehler habe ich gemacht..habe viel zu lange (3mon)verdrängt...wollte es vor mir her schieben bis ich die prüfungen hinter mir habe...und dann kommt es auf einmal wie heute aus mir raus....
Trauer ist ganz normal und gesund...also nimm dir die zeit die du brauchst...
liebe grüße Lena

Laß dich ganz fest drücken.....
Liebe Lena,

du hast recht, unsere Mütter sind nun unsere Schutzengel! Ich habe mir angewöhnt, jeden Morgen eine Tasse Kaffee vor ihr Bild zu stellen und gemeinsam mit ihr zu frühstücken. Reden kann ich mit meinem Mann nicht so gut. Er ist zwar total lieb, kann die Gespräche aber nicht ertragen. Meinen Daddy haben wir auch zu uns geholt. Hier hat er Abwechslung, muß mit dem Hund raus, für uns kochen, er putzt unsere Autos etc. Zuhause in seiner Wohnung würde er eingehen. Aber fedet such nciht, sondern vergräbt sich in seine Trauer. Liebe Freunde helfen mir dann und lassen sich vollquatschen. Was mich so sehr bedrückt, ist die Tatsache, dass es mittlerweile bewiesen ist, dass die Ärzte den Tod von Mutti zu verantworten haben. Mutti hatte zwei Herzinfarkte /im Krankenhaus bekommen!!!) welche nicht erkannt wurden. Am Morgen ihres Todes hat man ihr um ca. /:30 Uhr Blut abgenommen und dieses ins Labor geschickt, Das Labor hat denn um 10:50 Uhr im Krankenhaus angerufen und dem Arzt mitgeteilt, dass Mutti am Sonntag oder in der Nacht von Sonntag auf Montag einen zweiten Herzinfarkt erlitten habe. Erst da hat man reagiert. Zu spät - eine Stunde später war Mutti tot!!! Sie haben sogar am Montag Morgen noch einen Magenspieglung gemacht. Sie haben die beiden Infarkte einfach nicht erkannt. Mutti klagte seit Tagen über starke Schmerzen im Oberbauch, im Rücken und im linken Arm, der schon fast bewegungsunfähig war. Ich sagte dam Arzt, Mutti hat was am Herzen - untersuchen sie dieses doch mal. Er meinte nur: Ich bin der facharzt, ich weiß. was ich zu tun habe. Ihr Mutter hat nichts am Herzen!!! IDIOT! MÖRDER!
Aber nun zu dir: Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Prüfungen. Deine Mutti ist bei dir, sie hilft dir. Die Trauer ist groß, vielleicht berschafftst du dir auch kleine Rituale, sprichst mit ihr. Sie hinterlassen eine große Leere, ein großes Loch, doch sie würden nicht wollen, dass wir leiden. Unsere Mütter snd bei uns - sie sind der Sonnenstrahl!
Laß dich ganz fest drücken - und wenn du möchtest, schreibe mir mal eine Mail - dann önnen wir "reden"

Liebe Grüße
Anja

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16. Mai 2007 um 22:29
In Antwort auf yildiz_12721147

Die Sonne unseres Lebens
Liebe Maren,

es tut gut, zu wissen das auch andere das erleben und der Schmerz findet Anteilnahme. Danke für deine Antwort - lass uns stark sein - unsere Mütter würden wollen, dass wir wieder lachen!

Liebe Grüße
Anja

Die Sonne fehlt..
Liebe Anja,
jetzt sind einige Wochen vergangen, seit unsere Muttis so plötzlich aus ihrem Leben und unserer Mitte gerissen wurden. Ich möchte einfach mal fragen, wie es Dir geht, wie Du Dich fühlst? Ich vermisse meine Mutti unbeschreiblich, bin wie amputiert ohne sie. Wie kommst Du zurecht?

Liebe Grüße
Maren

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22. Mai 2007 um 22:12

Wie geht es Dir?
Liebe Anja,
einige Wochen sind vergangen, seit unsere Muttis so plötzlich aus ihrem Leben und unserer Mitte gerissen wurden. Ich möchte einfach mal fragen, wie es Dir geht, wie Du Dich fühlst? Ich vermisse meine Mutti unbeschreiblich, bin wie amputiert ohne sie. Wie kommst Du zurecht?

Liebe Grüße
Maren

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24. Mai 2007 um 15:15

Julia.K
Wenn die Ärzte öfter im krankenhaus Nachgesehen Hätteten währe sie noch da

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24. Mai 2007 um 15:23
In Antwort auf yazmin_12442731

...ich kann dich so gut verstehen...
heute ist wieder mal ein Tag an dem ich nicht weiter weiß und alles in Frage stelle..meine mutter ist dieses Jahr am 22.01. gestorben...es war abzusehen dass es irgendwann passiert..sie hatte eine Leberzirose...aber dann passierte es so plötzlich von heut auf morgen...ich habe es gespürt und bin zu ihr nach hause...so habe ich gerade noch die letzten 2 min von ihr mit bekommen...das war hart aber es hat mir gezeigt und zu spüren gegeben..dass wir eine verbindung miteinander haben und dass dort irgendetwas existieren muss!
Warst du bei deiner mutter als sie starb?
es ist wirklich das schlimmste was passieren kann..es wirft einen so aus dem leben...ich bin jetzt 19 jahre alt in 4 wochen habe ich prüfungen...eigentlich müsste ich lernen und einen klaren kopf haben ...stattdessen sitze ich hier surfe im intenet über den tod...
Eulentochter...der schmerz wird immer bleiben...abe von zeit zu zeit wird es besser gehen...es wird schwer für dich sein es zu realisieren,da es so plötzlich ging...ich bin mir ganz sicher dass es ihr sort gut geht wo auch immer sie gerade ist...und du darfst nicht vergessen,dass iwr beide jetzt die besten schutzengel dieser welt haben...
Ich wünsche dir von ganzem herzen dass du einen weg findest mit der trauer und dem schmerz klar zu kommen...wichtig ist dass du jemanden zum reden hast und nicht alles in dich hinein frisst!den fehler habe ich gemacht..habe viel zu lange (3mon)verdrängt...wollte es vor mir her schieben bis ich die prüfungen hinter mir habe...und dann kommt es auf einmal wie heute aus mir raus....
Trauer ist ganz normal und gesund...also nimm dir die zeit die du brauchst...
liebe grüße Lena

Patrick.S meine mama sagt das ihre mutter magen und mills krebs gehabt
aus erfahrung meiner mutter entsteht Leberzürose,wenn mann zu viel Alkohl zu sich genommen hat oder wo durch kam es dazu Herzliches beileit melde dich wenn mann darüber reden kann

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24. Mai 2007 um 15:27
In Antwort auf thalia_12920819

Ich kann mit Dir fühlen
Meine Mutti, die ich über alles liebe, ist am 13.03.07 ganz plötzlich aus ihrem Leben gerissen worden. Genau so, wie Du Deine Mutti beschreibst, war meine Mutti auch. Die Sonne meines Lebens.. immer für mich da, unersetzlich. Unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Ich spüre sie auch in mir, das gibt mir oft Kraft, aber der Schmerz ist kaum auszuhalten.
Alles Liebe
maren

Patrick.S
Es ist sicher nicht leicht,der schmerz wird immer sein aber es kann nach viel zeit vergehen bis das soweit ist

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24. Mai 2007 um 15:37
In Antwort auf thalia_12920819

Ich kann mit Dir fühlen
Meine Mutti, die ich über alles liebe, ist am 13.03.07 ganz plötzlich aus ihrem Leben gerissen worden. Genau so, wie Du Deine Mutti beschreibst, war meine Mutti auch. Die Sonne meines Lebens.. immer für mich da, unersetzlich. Unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Ich spüre sie auch in mir, das gibt mir oft Kraft, aber der Schmerz ist kaum auszuhalten.
Alles Liebe
maren

Julia.K
Hallo maren ich heiße julia und simme dir zu ich erkläre dir jetzt was mir wiederfahrn ist. ich habe in 9 wochen vater und mutter Verloren und verkrafte es nicht.möchtest du darüber telefonisch reden du kannst mich anrufen oder ich dich wenn du magst lieben Gruß Julia K aus Hamm

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24. Mai 2007 um 15:49
In Antwort auf thalia_12920819

Ich kann mit Dir fühlen
Meine Mutti, die ich über alles liebe, ist am 13.03.07 ganz plötzlich aus ihrem Leben gerissen worden. Genau so, wie Du Deine Mutti beschreibst, war meine Mutti auch. Die Sonne meines Lebens.. immer für mich da, unersetzlich. Unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Ich spüre sie auch in mir, das gibt mir oft Kraft, aber der Schmerz ist kaum auszuhalten.
Alles Liebe
maren

Patrick,S
es ist nicht zu begreifen von heúte auf morgen für immer fort ganz weit fort leider unereichbar für mich manchmal abends wenn ich zu bett gehe habe ich angst das mir der Geist meiner oma Begenet lieben Gruß Patrick.S

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29. Mai 2007 um 19:43
In Antwort auf thalia_12920819

Wie geht es Dir?
Liebe Anja,
einige Wochen sind vergangen, seit unsere Muttis so plötzlich aus ihrem Leben und unserer Mitte gerissen wurden. Ich möchte einfach mal fragen, wie es Dir geht, wie Du Dich fühlst? Ich vermisse meine Mutti unbeschreiblich, bin wie amputiert ohne sie. Wie kommst Du zurecht?

Liebe Grüße
Maren

Ich vermisse sie auch total!!!
Liebe Maren,

ich habe deine Zeilen erst heute gelesen, weil ich für 8 Tage an der Nordsee war. Ich konnte einfach nicht mehr und stand kurz vor dem "Knock-out". Deshalb bin ich für acht Tage an die See gefahren und das hat mir gut getan. Ich fahr seit Jahren nach Sylt und meine Mutti war noch nie da. Deshalb habe ich ihr letztes Jahr zu Weihnachten einen 4-tägigen Aufenthalt auf Sylt geschenkt! Wir wären am 04.09.07 gefahren. Nun hat sie die Insel, die sie so gerne mal mit ihrer Tochter erkundet hätte, nie gesehen. Ich bin dann, wie erwähnt, dorthin und habe ihr Sand und Muscheln mitgebracht. Diese werde ich morgen auf ihr Grab bringen.
Das kann ich dir nur raten: Packe einen lieben Freund oder eine Freundin ein und verreise für ein paar Tage. Klar, wirst du auch dort trauern, aber die Abwechslung tut wirklich gut. Eine Freundin von mir hat vor 2 Jahren ihre Mutter verloren und sie ist nach vier Wochen auch verreist. Auch ihr hat der räumliche Abstand gut getan. Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, dass Mutti bei mir ist. Ich rede mit ihr, stelle ihr jeden Morgen eine Tasse Kaffee vors Bild etc.
Und was mir auch sehr geholfen hat ist das Buch: "Kennst du deinen Engel" Das solltst du unbedingt einmal lesen!!!
Schreibe mir doch auch mal, dann müssen wir nicht immer ins Forum gehen.
Sei lieb gedrückt!
Anja

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4. Juni 2007 um 13:54

Tod durch Herzinfakt
hallo eulentochter,

ich kann dich so gut verstehen. meine mama ist am 05.05.2007 gestorben. sie hatte im dezember einen herzinfakt, im februar den 2. und sollte eigentlich demnächst operiert werden, damit sie wieder ein normales leben führen könnte.
alles schien gut zu laufen, wir hatten wieder hoffnung auf ein normales leben. ich freute mich drauf meine mama wieder gewohnt gut gelaunt und fit zu haben. doch dann ist plötzlich das aneurysma das sich gebildet hatte geplatz: Sekundentod.
ich war gerade bei meinem freund, 3 autostunden entfernt. die heimfahrt war die längst meines lebens. zumal ich wusst was mich erwartet: nämlich eine tote mutter.
hattest du die möglichkeit deine mutter danach noch zu sehen? ich habe dies genutz, sie lag noch auf der intensiv und ich bin zu ihr gegangen. doch mittlerweile glaube ich das war ein riesen fehler. ich kann das bild nicht mehr aus dem kopf bekommen, und habe nachts alpträume. manchmal denke, die trauer könnte ich vielleicht noch irgendwie ausshalten, aber dieses bild.... was kann ich da nur machen??

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13. Juni 2007 um 12:48
In Antwort auf golda_12901128

Tod durch Herzinfakt
hallo eulentochter,

ich kann dich so gut verstehen. meine mama ist am 05.05.2007 gestorben. sie hatte im dezember einen herzinfakt, im februar den 2. und sollte eigentlich demnächst operiert werden, damit sie wieder ein normales leben führen könnte.
alles schien gut zu laufen, wir hatten wieder hoffnung auf ein normales leben. ich freute mich drauf meine mama wieder gewohnt gut gelaunt und fit zu haben. doch dann ist plötzlich das aneurysma das sich gebildet hatte geplatz: Sekundentod.
ich war gerade bei meinem freund, 3 autostunden entfernt. die heimfahrt war die längst meines lebens. zumal ich wusst was mich erwartet: nämlich eine tote mutter.
hattest du die möglichkeit deine mutter danach noch zu sehen? ich habe dies genutz, sie lag noch auf der intensiv und ich bin zu ihr gegangen. doch mittlerweile glaube ich das war ein riesen fehler. ich kann das bild nicht mehr aus dem kopf bekommen, und habe nachts alpträume. manchmal denke, die trauer könnte ich vielleicht noch irgendwie ausshalten, aber dieses bild.... was kann ich da nur machen??

Bild deiner Mama
Liebe Tina,

das mit deiner Mama tut mir leid. Wie geht es dir jetzt? Warum wurde der OP Termin so lange hinausgezögert?
Ja, ich war auch noch auf der Intensivstation und habe Mutti ein letztes Mal streicheln und mich von ihr verabschieden können.( Da war sie schon tot )
Das Thema Tod war ja bei uns vorher nie ein Thema und ich konnte mich im Vorfeld nie verabschieden.
Deshalb war es für mich wichtig, Mutti noch einmal zu sehen.
Um dieses Bild nicht als letztes in Erinnerung zu haben, habe ich ein tolles Bild von meiner Mutti auf 30 cm x 40 cm vergrößern und rahmen lassen. Dieses hängt nun in meinem Wohnzimmer und ich habe es immer vor Augen! Das gleiche Bild ist in meinem Portemonnaie und hängt etwas kleiner in meinem Büro! So habe ich Mutti immer vor Augen wie sie glücklich lacht und mit der Dauer hat sich dieses "glückliche" Bild als letztes Bild in mir eingeprägt. Zwar sehe ich sie auch manchmal noch kreidebleich auf der Intensivstation vor mir, aber das lachend Bild - das ist wirklich Mutti. Versuche auch, dir überall wo du bist, ein glückliches Bild von deiner Mama hinzustellen. So wird sie dann in deinem Gedächtnis bleiben!

Ich wünsche dir für die Zukunft viel Kraft!
Laß dich drücken
Viele liebe Grüße
Eulentochter

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13. Juni 2007 um 13:27
In Antwort auf yildiz_12721147

Bild deiner Mama
Liebe Tina,

das mit deiner Mama tut mir leid. Wie geht es dir jetzt? Warum wurde der OP Termin so lange hinausgezögert?
Ja, ich war auch noch auf der Intensivstation und habe Mutti ein letztes Mal streicheln und mich von ihr verabschieden können.( Da war sie schon tot )
Das Thema Tod war ja bei uns vorher nie ein Thema und ich konnte mich im Vorfeld nie verabschieden.
Deshalb war es für mich wichtig, Mutti noch einmal zu sehen.
Um dieses Bild nicht als letztes in Erinnerung zu haben, habe ich ein tolles Bild von meiner Mutti auf 30 cm x 40 cm vergrößern und rahmen lassen. Dieses hängt nun in meinem Wohnzimmer und ich habe es immer vor Augen! Das gleiche Bild ist in meinem Portemonnaie und hängt etwas kleiner in meinem Büro! So habe ich Mutti immer vor Augen wie sie glücklich lacht und mit der Dauer hat sich dieses "glückliche" Bild als letztes Bild in mir eingeprägt. Zwar sehe ich sie auch manchmal noch kreidebleich auf der Intensivstation vor mir, aber das lachend Bild - das ist wirklich Mutti. Versuche auch, dir überall wo du bist, ein glückliches Bild von deiner Mama hinzustellen. So wird sie dann in deinem Gedächtnis bleiben!

Ich wünsche dir für die Zukunft viel Kraft!
Laß dich drücken
Viele liebe Grüße
Eulentochter

Es hilft
hallo eulentochter,

ja die idee mit den bildern ist gut. hab ich auch schon gemacht. ich hab ein ganz tolles von ihr, wo sie mich als neugeborenes im arm hält und mich richtig verliebt anschaut.
das hat am anfang aber auch nicht geholfen, das bild auf der intensiv hat sich immer wieder in den vordergrund gedrängt. mittlerweile wird es immer seltener und ich hoffe dass es irgendwann ganz (zumindest fast ganz) verschwindet.
das aneurysma hatte sich erst nach dem 2. herzinfakt entwickelt, also im februar. alle fachärzte (und das waren einige) sagten dass man das frühestens in 3-4 monaten operieren kann, weil vorher das gewebe nicht gefestigt genug ist. also hätten wir sowieso nichts machen können.
das ist für meinen vater denke ich eine große hilfe, denn er hat sich anfänglich schreckliche vorwürfe gemacht, er hätte noch was machen können bzw wir hätten noch zu nem anderen arzt gehen sollen (wäre dann wohl der 6. oder 7. gewesen) aber das ergebnis wäre das gleiche gewesen: op zur zeit noch nicht möglich.
es ist jetzt 1 1/2 Monate her und mir geht es solala. ich hab das gefühl ich vertränge noch einiges obwohl ich das garnicht will, denn ich weiß dass das nicht gut ist.
wie ist das bei dir eulentochter, wie geht es dir nach 3 monaten? was verändert sich?

ich drück dich!
es ist so wohltuend mit leuten zu reden die das gleiche durchgemacht haben...
(sag mal, wenn ich fragen darf, wie alt bist du? hast du schon eine eigene familie?)

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18. Juni 2007 um 10:40
In Antwort auf golda_12901128

Es hilft
hallo eulentochter,

ja die idee mit den bildern ist gut. hab ich auch schon gemacht. ich hab ein ganz tolles von ihr, wo sie mich als neugeborenes im arm hält und mich richtig verliebt anschaut.
das hat am anfang aber auch nicht geholfen, das bild auf der intensiv hat sich immer wieder in den vordergrund gedrängt. mittlerweile wird es immer seltener und ich hoffe dass es irgendwann ganz (zumindest fast ganz) verschwindet.
das aneurysma hatte sich erst nach dem 2. herzinfakt entwickelt, also im februar. alle fachärzte (und das waren einige) sagten dass man das frühestens in 3-4 monaten operieren kann, weil vorher das gewebe nicht gefestigt genug ist. also hätten wir sowieso nichts machen können.
das ist für meinen vater denke ich eine große hilfe, denn er hat sich anfänglich schreckliche vorwürfe gemacht, er hätte noch was machen können bzw wir hätten noch zu nem anderen arzt gehen sollen (wäre dann wohl der 6. oder 7. gewesen) aber das ergebnis wäre das gleiche gewesen: op zur zeit noch nicht möglich.
es ist jetzt 1 1/2 Monate her und mir geht es solala. ich hab das gefühl ich vertränge noch einiges obwohl ich das garnicht will, denn ich weiß dass das nicht gut ist.
wie ist das bei dir eulentochter, wie geht es dir nach 3 monaten? was verändert sich?

ich drück dich!
es ist so wohltuend mit leuten zu reden die das gleiche durchgemacht haben...
(sag mal, wenn ich fragen darf, wie alt bist du? hast du schon eine eigene familie?)

Schau mal in deinen Briefkasten
Liebe Tina,

so schlimm der Tod der Mutter auch ist, ich hoffe, dass es dir hilft, dass euch keine Schuld trifft. Ihr hättet nichts machen können. Es war von Gott geleitet. Sie hat ihre Aufgabe in diesem Teil des Lebens erfüllt und lebt jetzt auf einer anderen Ebene weiter.

Ich werde dir jetzt eine Email schicken - hier auf der Seite von Gofeminin - Näheres dann dort

Sei lieb gedrückt

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19. Juni 2007 um 11:48
In Antwort auf yildiz_12721147

Schau mal in deinen Briefkasten
Liebe Tina,

so schlimm der Tod der Mutter auch ist, ich hoffe, dass es dir hilft, dass euch keine Schuld trifft. Ihr hättet nichts machen können. Es war von Gott geleitet. Sie hat ihre Aufgabe in diesem Teil des Lebens erfüllt und lebt jetzt auf einer anderen Ebene weiter.

Ich werde dir jetzt eine Email schicken - hier auf der Seite von Gofeminin - Näheres dann dort

Sei lieb gedrückt

Geht nicht
hallo,

leider klappt es nicht dass ich dir über den briefkasten antwort. es zeigt immer "fehler auf der seite"
lesen kann ich deine nachricht jedoch.
hast du eine email adresse?
würde dir gerne antworten.

lieber gruß
tina

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17. Juli 2007 um 22:51

Ebenfalls sehr plötzlicher Tod der Mutter
Liebe Eulentochter und alle die das gleiche Schicksal teilen...
ich kann euch sehr gut verstehen, der Schmerz ist riesengross. Meine Mutter ist vor zwei Wochen gestorben. Sie hatte ebenfalls Oberbauchschmerzen, alle glaubten, ihr Magen wäre gefährlich angegriffen von starken Schmerzmitteln, die sie wegen ihrer sehr starken Arthrose jahrelang einnehmen musste. Nach 4 Tagen bekam sie Rückenschmerzen und keiner hat begriffen, dass das ein angehender Herzinfarkt war. Da wir z.T. selbst Stress hatten, haben wir auch nicht richtig realisiert in welchem gefährlichen Zustand sie war. Sie löste selbst am Morgen den Notruf aus. Sie lief sogar noch aus dem Haus...einige Minuten später starb sie im Sanitätswagen und ich war nicht dabei. Da ich nicht so was schlimmes vermutete, kein Arzt hat mich darauf hingewiesen, wollte ich später nachkommen in die Klinik. Ich war immer schnell bei ihr, wenn es ihr schlecht ging, aber dieses einmal habe ich selbst versagt und nicht gemerkt, dass es so schlimm um sie steht. Auch sie wollte noch einige schöne Dinge miterleben. Die Vorwürfe sind riesengross und ich wüschte mir, wenn dadurch wertvolle Lebensjahre meiner Mutter weggenommen worden sind, dass man von meinen Lebensjahren etwas wegnehmen sollte und einen Seelenbalsam für sie schmieden sollte. Ich liebe sie so sehr und vermisse sie wie ihr.
Doch letzt endlich wissen wir nicht wozu das alles so passieren muss. Ob man dabei etwas zu lernen hat oder ob das " dumme Zufälle " sind.
Ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen und man kann sich gegenseitig alles erklären und sie verzeiht mir.

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25. Juli 2007 um 14:43
In Antwort auf eirian_11850069

Ebenfalls sehr plötzlicher Tod der Mutter
Liebe Eulentochter und alle die das gleiche Schicksal teilen...
ich kann euch sehr gut verstehen, der Schmerz ist riesengross. Meine Mutter ist vor zwei Wochen gestorben. Sie hatte ebenfalls Oberbauchschmerzen, alle glaubten, ihr Magen wäre gefährlich angegriffen von starken Schmerzmitteln, die sie wegen ihrer sehr starken Arthrose jahrelang einnehmen musste. Nach 4 Tagen bekam sie Rückenschmerzen und keiner hat begriffen, dass das ein angehender Herzinfarkt war. Da wir z.T. selbst Stress hatten, haben wir auch nicht richtig realisiert in welchem gefährlichen Zustand sie war. Sie löste selbst am Morgen den Notruf aus. Sie lief sogar noch aus dem Haus...einige Minuten später starb sie im Sanitätswagen und ich war nicht dabei. Da ich nicht so was schlimmes vermutete, kein Arzt hat mich darauf hingewiesen, wollte ich später nachkommen in die Klinik. Ich war immer schnell bei ihr, wenn es ihr schlecht ging, aber dieses einmal habe ich selbst versagt und nicht gemerkt, dass es so schlimm um sie steht. Auch sie wollte noch einige schöne Dinge miterleben. Die Vorwürfe sind riesengross und ich wüschte mir, wenn dadurch wertvolle Lebensjahre meiner Mutter weggenommen worden sind, dass man von meinen Lebensjahren etwas wegnehmen sollte und einen Seelenbalsam für sie schmieden sollte. Ich liebe sie so sehr und vermisse sie wie ihr.
Doch letzt endlich wissen wir nicht wozu das alles so passieren muss. Ob man dabei etwas zu lernen hat oder ob das " dumme Zufälle " sind.
Ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen und man kann sich gegenseitig alles erklären und sie verzeiht mir.

Bitte mache dir keine Vorwürfe
Lieber "Engel"

Es wird sicherlich ein Wiedersehen geben. Nur mache dir bitte bitte keine Vorwürfe. Meine Mutti hat im Krankenhaus !zwei! Herzinfarkte erlitten und das wurde nicht bemerkt! Im Krankenhaus - obwohl sie über die typischen Syptome geklagt hat. Man hat nicht nur die Symptome nicht erkennt, man hat auch die Infakte nicht erkannt. Als man den zweiten erkannte, war dieser schon über 10 Stunden her - zu spät! Wie sollst du als Laie die drohende Gefahr erkennen? Ich weiß, wie schwer das ist, auch ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, dass ich Mutti nicht in ein anderes Krankenhaus verlegt habe. Aber dich trifft keine Schuld! Du liegst sicherlich nachts stundenlang wach und zweifelst an dir, fühlst dich für ihren Tod verantwortlich. Das hätte deine Mutter nicht gewollt!
Du warst doch immer für sie da! Und nun hat Gott sie gerufen. Sie fehlt und doch wird sie immer in deinem Herzen weiterleben. Da wo sie jetzt ist, gibt es nur Frieden, Sonne, Liebe. Und, du wirst sie wiedersehen. Ich stelle mir manchmal vor, dass Mutti auf einer Südseeinsel ist. Dort scheint die Sonne, ist Harmonie, Frieden, Liebe und Glück. Da es auf der Insel jedoch kein Telefon, kein Strom und zur Zeit auch keine Flug- oder Schiffsverbindung gibt, können wir uns nicht sehen oder telefonieren. Aber wir werden uns wiedersehen. Als meine Oma im Sterben lag, sagte sie machmal, dass ihr Mann, der vor 24 Jahren gestorben ist, sie rufen würde. Sie war geistig noch voll dabei und wenn sie soetwas sagte, dann hat sie ihn auch gehört bzw. gespürt. Es gibt ein Leben nach dem Tod - ihr sehr euch wieder und es gibt nichts zu verzeihen. Du hast nichts falsch gemacht! Sprich mitr deiner Mutti, sie hört dich!!!
Laß dich fest drücken
Anja

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1. August 2007 um 11:50
In Antwort auf yildiz_12721147

Bitte mache dir keine Vorwürfe
Lieber "Engel"

Es wird sicherlich ein Wiedersehen geben. Nur mache dir bitte bitte keine Vorwürfe. Meine Mutti hat im Krankenhaus !zwei! Herzinfarkte erlitten und das wurde nicht bemerkt! Im Krankenhaus - obwohl sie über die typischen Syptome geklagt hat. Man hat nicht nur die Symptome nicht erkennt, man hat auch die Infakte nicht erkannt. Als man den zweiten erkannte, war dieser schon über 10 Stunden her - zu spät! Wie sollst du als Laie die drohende Gefahr erkennen? Ich weiß, wie schwer das ist, auch ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, dass ich Mutti nicht in ein anderes Krankenhaus verlegt habe. Aber dich trifft keine Schuld! Du liegst sicherlich nachts stundenlang wach und zweifelst an dir, fühlst dich für ihren Tod verantwortlich. Das hätte deine Mutter nicht gewollt!
Du warst doch immer für sie da! Und nun hat Gott sie gerufen. Sie fehlt und doch wird sie immer in deinem Herzen weiterleben. Da wo sie jetzt ist, gibt es nur Frieden, Sonne, Liebe. Und, du wirst sie wiedersehen. Ich stelle mir manchmal vor, dass Mutti auf einer Südseeinsel ist. Dort scheint die Sonne, ist Harmonie, Frieden, Liebe und Glück. Da es auf der Insel jedoch kein Telefon, kein Strom und zur Zeit auch keine Flug- oder Schiffsverbindung gibt, können wir uns nicht sehen oder telefonieren. Aber wir werden uns wiedersehen. Als meine Oma im Sterben lag, sagte sie machmal, dass ihr Mann, der vor 24 Jahren gestorben ist, sie rufen würde. Sie war geistig noch voll dabei und wenn sie soetwas sagte, dann hat sie ihn auch gehört bzw. gespürt. Es gibt ein Leben nach dem Tod - ihr sehr euch wieder und es gibt nichts zu verzeihen. Du hast nichts falsch gemacht! Sprich mitr deiner Mutti, sie hört dich!!!
Laß dich fest drücken
Anja

Danke liebe Anja
Liebe Anja, vielen Dank für Deine tröstlichen Worte. Ich sehe, dass Du in Deiner Trauer schon etwas weiter gekommen bist. Die Zeit treibt uns weiter wie ein Schiff auf dem Meer im Wind.
Aber Du hast recht unsere Mütter, ja auch Väter und alle die wir lieben oder die zu uns in Beziehung stehen, leben irgendwie in uns weiter.
Ich denke auch, dass meine Mutter oft um mich herum ist und auch mein Vater, den ich vor drei Jahren verloren habe. Ich habe schon geträumt von beiden. Das war unglaublich tröstlich. Ich lese viele Bücher im Moment über Mutter-Tochter-Beziehungen und über das Leben danach. Ich möchte ihnen nah sein. Möchte vieles noch im nachhinein verstehen. Wahrscheinlich geht es vielen ähnlich. Ich wünsche uns allen, die ihre Mutter oder Vater oder jemand, der ihnen sehr nahegestanden ist, erst mal verloren haben, viel Kraft und Zuversicht, dass wir sie wiedersehen später und, dass es ihnen gut geht dort wo sie jetzt sind. Sei auch ganz fest gedrückt und alle, die auch hier geschrieben haben und so einen Schmerz im Augenblick bewältigen müssen.
Anne

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